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Jüdisch-liberale Zeitung · 1929-06-19 · 25 (19.6.1929) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
9 (1929)
Issue
25 (19.6.1929)
Date
1929-06-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Tie alten Rabbinen waren sehr oft auch Kantoren. Daß ihre Nachfahren heute mit diesen Funktionen nichts mehr -u tun haben, liegt wesentlich an der sonderbarm Mentalität der modernm Rabbiner. Kein evangelischer oder katholischer Geistlicher würde es ablehnen, die Liturgie zu halten, ja sie zu singm. Erst die letzten Jahrhunderte haben immer ausgeprägter dm Typ des Chassan im modernen Sinne geschaffen. Das lag einerseits an der Bereicherung und Anhäufung der Gebete im jüdischen Gottesdienst; das Bestreben der Reform, hier durch Kürzungen Wandlung zu schaffen, ist berechtigt. Andepseits hat aber gerade die Reform in der Tendenz nach Aesthe«- tisierung des Gottesdienstes dm künstlerisch geschulten Vorbeter zur Forderung erhoben, der mit seinem Chor jene Weihe der Liturgie gestaltet, die wir hmte nicht mehr entbehren können. Trotzdem macht sich heute eine Gegentendenz bemerkbar. Man verlangt mit Recht eine Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst. Je stärker diese Beteiligung sein wird, desto aktiver kann das religiöse Erlebnis werden. Und wenn vor einiger Zeit einer unserer bedeutendsten Kantoren im Vorwort zu seinen synagogalm Kompositionen meinte, dieselben seim mit unseren Synagogenchören nicht ausführbar, da diese eben nicht auf der gesordertm künstlerischen Höhe ständen, so verkannte er die Situation vollkommen. Nicht nur ästhetischen Genuß, ja nicht einmal wesentlich einm solchen fordern wir in der Synagoge, sondern aktive Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst. Hierzu würde es viel beitragen, wenn der Rabbiner auch am hebräischen Teil des Gottesdienstes Mitwirken würde. Staat der 3 Komponmten: Rabbiner als redender, Kantor und Chor als singender, Gemeinde als zuhörender Teil würde sich ein Jneinandergreism der drei Faktorm ergeben und der jüdische Gottesdienst würde an Lebendigkeit, an Aktivität jenm Impuls auslösen, der schließlich seine Wellen auch über dm Gottesdienst hinaus schlagen müßte. Wer je einem evangelischen Gottesdienst beiwohnte, wird sich des ungeheueren Unterschiedes bewußt, den die Verkündigung des Bibelwortes dort und bei uns ausmacht. Dort ttfefct sich die Gemeinde und hört stehmd das Epistel an, das der Geistliche, an einem besonderm Pult stehmd (wer denkt dabei nicht an unseren alten Almemmor!), der Gemeinde zugewmdet, verliest. Bei uns herrscht während der Thoravorlesung im günstigsten Falle tötende Langeweile. Wäre es wirklich eine einschneidende „Reform", wenn der Prediger vor seiner Ansprache einige Verse aus der Sidrab oder dem Prophetenabschnitt in deutscher Sprache vorlesen( würde? (Auch wenn er nicht über diesen Text predigt!) Wer würde sogar an einer Uebersetzung der ganzen Sidra sich stoßen dürfen — nachdem sie im hebräischm Text verlesen war —, da doch in altm Zeiten die Bibelvorlesung Satz für Satz in die Landessprache übertragen wurde (siehe unseren aramäischen Targumim). Ich würde es begrüßen, wenn die gesamte Thoravorlesung, hebräisch und im Auszuge dmtsch, von dem Rabbiner gehandhabt würde. Hierzu sind fast gar keine musikalischen Kenntnisse nötig; auch die Kunst des Sologesanges kann entbchrt werdm. Kann man die Anregungen des Herrn Rabbiner Dr. Wilde nur lebhaft begrüßen, so fordern die Ausführungen von Herrn Joseph Kaufmann-Weißmsee in derselben Nummer zum Widerspruch heraus. Herr Dr. Wilde baut auf, Herr Kaufmann reißt ein. Sehr viele der von Herrn Kaufmann angeführten „Seltsamkeiten" spielm heute im religiösen Leben des westeuropäischen Judentums fast keine Rolle mehr. Wer an den alten Gebräuchen festhalten will — sie haben alle einen symbolischest Grund, wenn derselbe auch oft nicht mehr in Erscheinung tritt —, den soll man nicht daran hindern. Modevner jüdischer Liberalismus will denjenigen Kreisen unserer Glaubensgemeinschaft, die den religiösen Boden unter den Füßen verlieren oder verloren habm, in modernen Formen die Wahrheiten und Tatsachen religiöser Erlebnisse näher bringen. Daß man dabei an überkommene Symbole und Erfahrungen anknüpft, ist nicht nur verständlich, sondern berechtigt. Wie das geschehen kann und muß, das hat uns der Mann, der mit warmem Herzen, mit unendlicher Liebe und mit tiefem Verständnis am Wiederaufbau unseres religiösen Lebens arbeitet, gezeigt: Hermann Falkenberg ist seiner Haggadah. Dieses Büchlein ist eine Tat, an dieser Stelle sei ihm der Dank ausgesprochen für den Mut, für die Hingabe und für die Begeisterung, die er aufbrachte, um alten, uralten, kostbaren Wein in neue Schläuche zu füllen. ' Herr Kaufmann findet es „seltsam", daß man die Trauernden am Sabbat-Abend vor dem Verse boi bescholom (Komm in Frieden!) des Lecho Dodigesanges in der Synagoge festlich empfängt.'Ich meine, wenn dieser „Vinhag" (Gebrauch) lich empfängt. Ich meine, wenn dieser „Minhag" (Gebrauch) neu schaffen. Ursprünglich sollte wohl den Trauernden mit dieser Handlung zum Bewußtsein gebracht werden, daß der Sabbat, d. i. der Sieg des Geistes über die Materie, jede Trauer aufhebt. Wir sehen in dieser religiösen Zeremonie noch mehr: eine Anteilnahme der Gemeinde am Geschick ihrer Glieder. Wieder steht ein Einzelner der Gemeinde im Mittelpunkt des Gottesdienstes, dem Individuum bezeugend, daß die Gesamtheit Anteil nimmt an dem Erleben, in diesem Falle an der Trauer ihrer Glieder. Wie gesagt: man müßte die Sitte einführen, wäre der Gebrauch nicht von altersber sanktioniert! So schafft man Gemeinschaft und überwindet den Grundfehler des alten Liberalismus: seine rationale Subjektivität. Ganz liberal, ja freidenkende Glieder meiner Gemeinden sagten mir, wie tief innerlichst erschüttert, ja aufgewühlt diese Zeremonie sie habe; wie ihnen zum Bewußtsein kam, daß der Egoismus ihres Schmerzes von ihnen wich, wie Verklärung — Sabbaffrieden — sie erfüllte in dem Gedanken, auch im Leide mit gleichfsühlenden und verstehenden Seelen verbunden zu sein. Freuen wir uns dieser „Seltsamkeit". Herr Kaufmann kann nicht verstehen, warum die Moschee der Synagoge als architektonisches Vorbild diente. Ich empfehle Herrn Kaufmann und allen, die sich für den Synagogenbau interessieren, die Lektüre des 13. Aufsatzes in Rudolf Ottos „Aufsätze, das Numinose betreffend", über „Das Leere in der Baukunst des Jftams". Man wird in diesen Ausführungen finden, warum gerade die Moschee geeignet war, das Numinose architektonisch zum Ausdruck zu bringen. Moderne Synagogenbauten werden „versachlicht". Es ist sehr wohl möglich, mit moderner Linienführung „das Gewaltige und Erhabene als Schemata des Heiligen" auszudrücken. Namentlich die Gestaltung der heiligen Lade gibt dem Architekten die Möglichkeit, das Stimmungsmäßige der numinosen Leere in architektonischen Formen zum Ausdruck zu bringen. Nichts können uns in dieser Hinsicht die evangelischen Kirchen lehren. Sie sind nicht unter dem Gesichtspuntt religiösen Erschauerns gebaut worden; für sie ist das praktische Bedürfnis maßgebend, die Gemeinde um die Kanzel und um den Prediger zu versammeln. Das sind rationale Prinzipien, die aber heute schon von modernen und liberalen Geistlichen als störend, hemmend empfunden werden für die Erweckung religiöser Erlebnisse. Im Zeitalter der „Sachlichkeit" und der „Rationalisierung" sehnt sich der Mensch, gclnz besonders der großstadtbiogene Jude, nach frischem Duelltrunk des Geistes, den ihm die Religion reichen soll. Auf den einseitigen „Kantizis^ mus" der Religiösen erfolgt die Reaktion in der Forderung nach dem „Numinosen", auf die Ueberbetonung des Echischen in der Religion die Forderung nach religiöser Schau, wie auf den einseitigen Rabbinismus und Formalismus stets eine Periode mystischer Gottesersahrung in Erscheinung trat. Gotteserfahrung, Gotteserlebnis, das ist das Problem und müßte sein das Programm des modernen, des aufbauenden jüdischen Liberalismus. A. G o r d o n, Prediger, Harburg. Zur Statistik der jüdischen Bevölkerung Dortmund, den 10. Juni 1929. An die Redaktion der Jüdisch-liberalen Zeitung Berlin Sehr geehrter Herr Redakteur! In der letzten Ausgabe Ihrer geschätzten Zeitung vom 5. ds. Mts. bringen Sie einen „Tie jüdische Bevölkerung Preußens" überschriebenen Aufsatz, in dem auch auf die Zählung in Dortmund Bezug genommen wird, wobei dem Verfasser des Auffatz.es ein bedeutsamer Irrtum unterlaufen ist. Er sagt: „Neben den 149 Mischehen wird die Anzahl der Mischehen von aus der Gemeinde ausgetretenen Juden noch aus 165 bis 70 geschätzt, so daß neben den ermittelten 701 jüdischen Ehen (mit 144)2 Personen) die etwa 315 Mischehen (mit 315 jüdischen Personen) 22,5 o/o der verheirateten jüdisch Sn Personen betragen dürften. Das ist eine irrige Auffassung. In dem statistischen Fragebogen waren 149 Mischehen gezählt, die sich auf etwa 165 bis 170 erhöhen, wenn man die Mischehen mit in Betracht zieht, bei denen die jüdischen Teile üps der Gemeinde ausgetreten sind. Demnach darf man nicht zählen 149 -f 165, sondern 149 ~ 16 bis 21 i. ®. 165 bis 170 Mischehen. Da wir uns denken können, daß nicht überall' mit solcher Genauigkeit gearbeitet worden ist wie hier, daß man vielfach nur geschätzt hat, so dürfte anzunehmen sein, daß die Tortmunder Ausarbeitung anderwärts für Schätzung als Maßstab genommen wird; ein Irrtum, wie er hier unterlaufen ist, wächst dann leicht lawinenartig an. Lediglich der Vermeidung solcher Ungenauigkeit soll diese Berichtigung dienen, die wir zu beliebigem Gebrauch zur Verfügung stellen. In vorzüglicher Hochachtung Em. Goldschmidt.; bücherschÄu j : * „Der Sohn des Moses Mautner“ von Leopold Hichler. Verlag R. Löwit, Wien. E§ wäre billig und dem Wesen wahren Liberalismus (den es auch in geistigen Dingen zu betätigen gilt) nicht entsprechend, den Verfasser dieses vielfach von einem herzerfrischenden Humor erfüllten Erstlingswerkes von vornherein zum orthodox gerichteten Zionisten zu stempeln. Sind auch solche Tendenzen vorhanden, treten sie doch greifbar erst am Schlüsse hervor und tun sonach dem künstlerischen Gesamtwert und Gesamteindruck keinen Abbruch. So stark ist das Menschliche, das in diesem gemütvollen Wiener Volksroman lebt und das man nicht anders als die jüdische Seele bezeichnen kann. Sie hat Hichler, der nicht Berufsschriftsteller ist und unter Umstellung der Buchstaben eigentlich Ehrlich heißt, die Feder geführt, sie läßt ihn ein so inniges Verhältnis zu den von ihm geschildersten Menschentypen gewinnen, daß er sie wie in alten Epen oft unmittelbar anredet, gleich einem Mentor ihren Lebensweg begleitend. Auch sonst hat die Form noch nicht allerletzten Schliff; aber gerade das Kunstlose, Unabsichtliche besticht und prägt sich tiefer ein als manche stilistisch höherwertige Schilderung, der bei gleichem Spannungsreiz das psychologisch V/ahre und Tiefe dieser eigenartigen, einen Kenner voraussetzenden jüdischen Umwelt fehlt. In der Tendenz (um nochmals auf sie zurückzukommen, wiewohl sie mir nicht der eigentliche Zweck dieses echten Volksbuches zu sein scheint) rührt Hichler, vielleicht unbewußt, an das ganze Problem der deutschen oder sogar westeuropäischen J u d e n h e i t. Eine Lösung findet natürlich auch er nicht, ja, er läßt sogar offen, wem sein Herz sich mehr zuneigt, dem in erster Linie an seiner Wiener Stadt hängenden Sohn des Moses Mautner oder dessen für ein Pan-Judentum schwärmenden Freund Dr. Lederer, der ihm zuruft: Ja glaubst du denn, daß du ein Wiener bist? Du bist ein Jude, und ein Jude ist kein Wiener! Daneben hat die Inbrunst, mit der hier alte jüdische Gebräuche erklärt und verherrlicht werden, etwas zu Herzen Gehendes auch für den, der im Sinne der hier neulich geschilderten „Seltsamkeiten" politisch oder religiös anders gerichtet diesen Dingen fernsteht, ohne daß er damit aufgehört hat, Jude zu sein. Dr. R. Elb-Dresden. Vereinsnachrichten Tic Zentralverwaltung des „Ort"-Lerbandes, der Gesellschaften zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden, hat, wie bekannt, im vergangenen Jahre mit der Sowjet- Regierung einen Vertrag abgeschlossen, der dem „Ort"-Verbande die Möglichkeit gibt, für das große Umschichtungswcrk zu Gunsten der deklassierten jüdischen Bevölkerung der Sowjet-Union Maschinen und Rohstoffe einzuführen. Das Mitglied der Zenlralvcrwaltung, Herr Dr. D. Lvovitch, der seinerzeit den Abschluß des erwähnten Vertrages vorbereitete und zum Zwecke der Verwirklichung desselben, sowie zur Einleitung der „Ort"-Campagne längere Zeit in Amerika weilte, wird am Donnerstag, den 20. Juni, nachmittags 5 Uhr, im Hotel „Der Kaiserhof" vor Vertretern der Presse und der führenden jüdischen Organisationen Deutschlands über „Die Anteilnahme der amerikanischen Judenheit an der Industrialisierung der deklassierten jüdischen Bevölkerung Osteuropas" sprechen. Die Bezirke Nord, Ost, Süd, Zoo, Stadtpark, Charlottenburg und Moabit des Rtichsbundes jüdischer Frontsoldaten veranstalten am Sonntagden 30. Juni 1929, in den Parkanlagen sowie Gesamtsälen des Landesausstellungsparkes, Mt-Moabit, ein großes Sommerfest. Konzert — Tanz im Freien — Würfelbuden — Schießbuden — Feuerwerk — Fackelzug — Ueberraschungen. Um allen Mitgliedern die Teilnahme zu dem Fest zu ermöglichen, ist der Eintrittspreis incl. Tanz und Steuer auf Mk. 0,60 festgesetzt. — Gartenöffnung 2 Uhr, Eingang Alt-Moabit 4-10 und Jnvalidenstraße 63. 9. Liste der Spenden für den Hilfsfonds Landgerichtsrat Dr. Arthur Lilienthal, Berlin; Frau H. Heumann, Dortmund; Louis Landau, Dortmund; Julius Rosenberg, Dortmund; Dr. M. Garbäty, Berlin; Hauptkantor Berthold Friedmann, Berlin; Adolf Ohlhausen, Königsberg; Nathan Conitzer, Berlin; Ludwig Danziger, Reichenbach (Eulengebirge); Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judentum, Oppeln; Dr. Schlesinger, Oppeln; Alfred Orgler, Oppeln; Leo Mainzer, Mannheim; Max Maier, Mannheim; S. Hirschbruch, Mannheim; K. Eichtersheimer, Mannheim; Dr. Benno Weil, Mannheim; Mich. Rothschild, Mannheim; Alfred Lefo, Mannheim; Sigm. Loeb, Trier; Bezirksrabbiner Dr. Einstein, Landau (Pfalz); I. Aufseeßer, Nürnberg. Wettere Zahlungen erbitten wir auf das Postscheckkonto der Bereinigung für das liberale Judentum Berlin 137 06S. Kalendarium s. die Zeit v. 19. 6. b. 26.6.29 Juni 1929 Siwan 5689 Mittwoch 19 11 Donnerstag 20 12 Freitag 21 13 Sonnabend 22 11 Wochcnabschnitt: Nossau Hastarah: Richter Kap. 13, 2—25 Sabbat-Ausgang: 9.35 Uhr Tonntag 23 15 Montag 24 16 Dienstag 25 17 Mittwoch 26 18 Werbt neue Mitglieder! Verein FA" Gemeinnützige« E. u. Frankfurt a./M. Zweck des Vereins ist, Ehe unter Juden aller Stände anzubahnen. Seine Geschäftsführung wird ehrenamtlich geleitet und ist für die Beteiligten kostenlos. Anmeldebogen — gefl. anzugeben ob für Herrn oder Dame — nebst Merkblatt werden auf Verlangen zugesandt. Als Anschrift genügt: „EA“ Frankfurt a. M. Eschersheimerlandstrasse 29. Der Verwaltungsausschuss: Prof. Dr. Hanauer, Vorsitzender, Frankfurt a. M. Wolfgang Auerbach, Frankfurt-M., Benno Basch, Magdeburg, Frau Johanna Baer, Vertreterin des Schwesternverbandes des U. O. B. B. Frankfurt- M., Julius Bloch, Frankfurt-M., Rabbiner Dr. Diene* mann, Offenbach-M., Arzt Dr. Ehrenreich, Köln, San.-Rat Dr. Goldschmidt, Berlin, Vertreter der Großloge des U. 0. B. B , Fritz Hirsch, Ladenburg, Rechtsanwalt Horovitz, Frankfurt-M., Frau Haupt* lehrer Kaufmann, Gelsenkirschen, Max Markreich, Vorsteher der Israel. Gemeinde Bremen, Frau E. Rosenzweig, Frankfurt-M.. Rabbiner Dr. Unna, Mannheim, Prof. Dr. Wölbe, Berlin. Predigtamt zu den diesjährigen Herbstfeiertagen gesucht Erstklassige Zeugnisse vorhanden. Nähe Berlin erwünscht, aber nicht Bedingung. Angeb unt. Kn. 89 a. d. Exp. ds. Bl. Yerein lfli Feuerbestattung tu Berlin von 1874, e« V. Tem. kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lütiowstraße 44. Telephon: Lfitsow 960-61 und Charlottenburg, Kantatr. 154a Beke Faianenstrafie, Telephon: Steinplatx 1835 Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen Charlottenburg Bosander Strasse 8 Wilhelm 8157 Wer inseriert. vergrößert seinen ‘Umsatz! Staatlich genehmigte wirtschaftliche Frauenschule auf dem Lande Wolfratshausen im Isartal / 580 m Ober dem Meer (Gründung des jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe München) bildet junge Mädchen ans zn tüchtigen Hausfrauen und schafft die twrundlagre rum Wirtschaftsberuf, zum Sozialberuf und zum Lehrberuf Die Schule wird streng rituell geführt. Anmeldungen für das Winterhalbjahr jetzt erbeten. Prospekte durch die Schulleitung. «erlag: Bereinigung für da» liberale Judentum e. Berlin SW. 48. — 18er«ntwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin SW. 29. — Druck: Hermann Wegner » Lo., Berlm-Manendorf. 6

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