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Jüdisch-liberale Zeitung · 1929-05-03 · 18 (3.5.1929) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
9 (1929)
Issue
18 (3.5.1929)
Date
1929-05-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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teil Pyrmont an die Provinz Hannover angegliedert worden. Das Fürstentum Waldeck der Vorkriegszeit zählte unter rund 62 000 Bewohnern 590 jüdischen Bekenntnisses in vielleicht 16—20 Ortschaften. Die größten Gemeinde» des Ländchens befanden sich in den zugleich größten Ort? schäften Korboch und Wildungen. Die jüdische Gemeinde in Korboch umfaßte vor dem Krieg 112 Seelen, Wildungen 120. Die jüdischen Ortseingesessenen in Wildungen mit seinen günstigeren Erwerbsmöglichkeiten haben inzwischen an Zahl etwas zugenommen, in Korboch ist dies wohl kaum der Fall. In der Landeshauptstadt Arolsen ging die Zahl der jüdischen' Ortsbewohner von 1890—1910 von 70 auf 45 zurück, in Adorf von 37 auf 26, in Mengeringhausen von 40 auf 24,' in Rhoden von 74 auf 32, in Sachsenhausen von 54 auf 45. Also starke Abnahme wohl durch Abwanderung in fast allen Kleingemeinden. — An jüdischen Schulen gab es zuletzt noch eine nichtöffentliche in Korboch. Eine Bindung der jüdischen Gemeinden wie im benachbarten Kurhessen kannte man in Waldeck nicht. Jede Gemeinde war sich selbst überlassen und konnte tun, „was recht' in ihren Augen war". Dem preußischen Staat bleibt nach der Einbeziehung von Waldeck, das er seit zwei Menschenaltern fast betreut, organisatorisch kaum etwas zu tun. Der preußische Landesverband jüdischer Gemeinden wird mchr zu tun haben, die Kleingemeinden und Gemeirrde-Bruchstücke im Waldecker Land zusammenzufassen und vielfach religiöse Belehrung durch geeignete Einrichtungen und Persönlichkeiten zu schaffen. Unglaubliche Entscheidung des Osnabrücker Schöffengerichts. Die Nationalsozialisten in Osnabrück hatten kurz vor Weihnachten 1928 ein Flugblatt drucken lassen, das gegen die Juden hetzte und in der Aufforderung gipfelte, zu Weihnachten nicht bei jüdischen Geschäftsleuten zu kaufen. Einige nationalistische Geschäftsleute hatten dieses Flugblatt in den Schaufenstern ihrer Geschäftslokalitäten ausgehängt. Auf den Strafantrag der jüdischen Geschäftsinhaber lehnte der Staatsanwalt ein Einschreiten ab. Es bedurfte erst einer Beschwerde Heim Justizminister, um die Anklageerhebung herbeizusühren. Das Schöffengericht in Osnabrück aber sprach die angeklagten Geschäftsleute frei und verurteilte nur den Verfasser des Flugblattes zu einer Geldstrafe von 50 Mark. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß sich strenggläubige Christen da dnrch beleidigt fühlen könnten, daß der Geburtstag des Heilands von Juden zum Geldverdienen benutzt werde. Unter der Ueberschrift „Völkische Justiz" knüpft die Abendausgabe des „Vorwärts" die folgende Bemerkung an das Urteil des Schöffengerichts in Osnabrück: „Daß christliche Geschäftsleute den Geburtstag dessen, der gepredigt hat „selig find die Armen", zu einem Bombenweihnachtsgeschäft ausnutzen, scheint das Gericht durchaus für ordnungsgemäß zu halten. Wir finden den Streit, wer an Weihnachten verdienen darf, einigermaßen seltsam und gerade für die Frommen m Lande recht peinlich." :: * : ♦ 4444444»444444444 44»444444»4-»44444+»4+»+4 444444^ Sprechsaal : * : > Für diese Rubrik übernimmt die Schristleitung lediglich die preßaeieklicbe Deramwortuna. Mädcheneinsegnung und Gottesdienst Ein erfreuliches Erlebnis bot sich der betenden Gemeinde in der Synagoge Lützowstraße am zweiten Pessachtage durch die Einsegnung einiger junger Machen. Tie anspruchslose Art, mit der sie sich in den üblichen Festgottesdienst einfügte, bedeutet nach meinem Empfinden einen Fortschritt gegenüber der Einrichtung einer nur für die Einsegnung bestimmten Veranstaltung. Ich hatte bei meiner Einsegnung, allerdings schon vor mehreren Jahrzehnten, den Vorzug, die übliche Rede des sogenannten Glaubensbekenntnisses — zu halten, die ich unter Anleitung des mir verwandtschaftlich nahestehenden verehrten Lehrers ausarbeitete. Noch heute empfinde ich verstandesgemäß die bange Scheu, die mich damals nur gefühlsmäßig zweifeln ließ, ob es mir zukäme, an geweihter Stätte vor der Gemeinde zu sprechen. Tie in ihrer Einfachheit so schönen und eindringlichen, von modernem Geist getragenen Worte, die Herr Dr. Baeck an die Kinder richtete, gaben der Feier eine Wärme, die den schon lange in mir bestehenden Wunsch verstärkte, daß doch der breiten Masse jugendlicher Menschenkinder eine solche Weihestunde bereitet werden möge, die vielen von denen, die schon früh den Kamps mit dem rauhen Leben aufnehmen müssen, eine erhebende'und sie ausrichtende Erinnernng bleiben Mutte. Und noch eines. Eine der gemäßigt liberalen Richtung »ngehörende Dame, denn noch ganz unter dem Eindruck der schönen Feier stehend, äußerte, sie hätte gerne noch ein Schema Jisroel von den Kindern gehört. Ob die Erfüllung dieses Wunsches vielleicht einmal eine aktivere Beteiligung der Frau am Gottesdienst anbahnen helfen könnte? Gertrud Seligsohn -Berlin. Enrico Marconi Von U11 a W o 1 f f - F r a n k f u r t c r. i (1. Fortsetzung.) Als Hirsch die elterliche Wohnung verließ, um seinen Plan auszuführen, mußte er an der Synagoge vorüber, und gerade, als er behutsam an ihr vorbeischleichen wollte, tönte durch die nur halb angelehnte Eingangspforte in den milden Herbstabend hinaus die schwermütige, ergreifende Weise des uralten Kol Nidre-Gesanges. Lalaahlalala-ah-la, lalaahla, lalaahla, lalaahla-lala, la-la-alah .. Es war seines Vaters Stimme. Heller und bewegter als sonst klang es in die stille Gasse hinaus, in der man vor Lauschern sicher war, denn nur jüdische Seelen beherbergte dieser erbärmlichste Stadtteil der wunderbaren, palastreichen Lagunenstadt. Vor seine Erinnerung trat plötzlich das Kapitel 14 des Propheten Zacharias, das er zu seiner Barmizwoh hatte lernen müssen, und halblaut flüsterte er den fünften Vers desselben vor sich hin: „Wenastem gei horaj ki jagia gei horim el ozal..." Ihr aber fliehet in das Tal meiner Berge, denn das Tal reicht bis Ozal — „Lala — ahla... lala — ah — la" erklang es begeistert, andachtsvoll, — er murmelte die Worte der Melodie: „Kol nidre — rej..." sein Fuß zögerte, krampfhaft umklammerte seine Hand den kleinen Pentateuch, den er mitgenommen hatte, fast mechanisch, ein letztes Andenken an das Vaterhaus ... schon näherte er sich der Eingangspforte, da fiel sein Blick hinüber zu dem grauen, neunstöckigen, schmalen Hause, das die Ecke des Ghetto bildete. Dort hausten sie übereinander in engen, luftlosen Räumen, seine Glaubensgenossen! Ein Schauer kreiste trotz der warmen Luft durch seine Glie- Haben Sie schon einen Hilfsfonds -Beitrag eingezahlt? Ueberweisen Sie sogleich- RM 10,— auf das Postscheckkonto der „Vereinigung für das liberale Judentum e. V.", Berlin No. 137069 Jeder einzelne muß durch einen Beitrag zeigen, daß er mitbauen will an dem Werk, welches wir für unsere Kinder und Kindeskinder schaffen. Darum gebt alle, der Vermögende mehr, der andere weniger, und — gebt schnellI Vereinigung Ifir das liberale JiMdh E. V. der, was mochte dieser fürchterliche Bau mit den übereinander hängenden, blinden Fenstern ihm zurufen? Eine Leidenschronik Israels ist es fürwahr, und von Tränen, Kummer, Siechtum und Elend erzählt es qualvolle Kapitel. „Wenastem gei... er sieht in diesem Augenblick , die Türmchen und Kuppeln des phantastischen Märchenbaues von St. Marco vor seinem geistigen Auge erstehen, wie die letzten Strahlen der untergehenden Sonne seine goldene Zier rosig beleuchten, und auf die Synagoge fällt fast niemals Sonnenlicht... von Hirsch Markus war im Ghetto niemals wieder etwas gehört worden .... „Ah, Filippo, du bist es," sagte Henri mit müder Lässigkeit, seinen Kopf zu dem Eintretenden umwendend. „Ecco ... teurer Maestro," erwiderte der junge Mann und ließ sich aut ein Knie zur Seite der Ottomane nieder. „Jean sagt mir, ich dürfte in das Heiligtum treten, et me voilä, göttlicher Marconi..." mit stürmischer Lebendigkeit und Begeisterung sprudelte Eilippo diese Worte in einem Gemisch von Französisch und Italienisch heror und streichelte zärtlich die herabhängende Rechte des Ruhenden, der mit jetzt sich ein wenig aufhellender Miene den Knienden betrachtete. Filippo war ein Jüngling Anfang der 20er, dunkeläugig und dunkellockig wie ein Neapolitaner, und von der graziösen Beweglichkeit und dem sonnigen Enthusiasmus eines solchen. Er war ein Schüler Marconis, der einzige, den dieser ausbildete, den er aus freien Stücken sich erwählt und an sich“ gezogen, als er ihn vor Jahren in Genf einmal mit der Fiedel in der Hand entdeckt hatte. Er hatte den Bettelknaben zu sich genommen und für seine Erziehung und seinen Unterricht in einem Pariser Institut Sorge getragen, während er ihn im Geigenspiel selbst unterrichtete. War Marconi auf Kunstreisen, dann unterhielt er einen Briefwechsel mit dem Knaben, das heißt, dieser schrieb ihm schwärmerische Episteln, etwa wie ein genialer, temperamentvoller Jüngling im Stadium seiner ersten Liebe sie an ein aus der Ferne angebetetes Wesen richtet. Voll inniger phantastischer Begeisterung, voH schwärmerischer Hingabe und voll schwermütiger Sehnsucht — in Fühlen und Denken dem Gegenstand seiner Verehrung ergeben. Kam Marconi, was oft geschah, zu längerem Aufenthalt nach Paris, dann war Filippo täglich in seiner Gesellschaft, und ein wirklich herzliches Verhältnis, wie es bei bevorzugten Naturen in einer ' Freundschaft zwischen reifen Männern und Jünglingen sich nicht selten’offenbart, herrschte zwischen dem Lehrer und dem Schüler, der seinen väterlichen Beschützer vergötterte. Das Geigenspiel Marconis, das ihm zu einer merkwürdigen Herrschaft über die Herzen der Mensehen, zu Ruhm, Ehre und Reichtum verholten hatte, sollte nach seinem Willen auf Filippo übergehen, soweit es in seiner Macht lag, diesem seine göttliche Kunst zu übertragen ... Was der Jüngling selbst für diese Kunst besaß, war der verwandte Zug, die seelische Uebereinstimmung, die ihn dem großen Künstler nahegebracht hatten. Es war etwas von seinem eigenen Schicksal, das Marconi in Filippo wiederfand. Beide waren sie arme Knaben, welche durch die eigenartige Begabung ihres Volkes für die Musik aus Armut und Not emporstiegen zu den Sonnenhöhen des Lebens. Als Henri auf den zu seinen Füßen sitzenden Jüngling blickte, zog wieder einmal die Geschichte seiner Liufbahn an seiner Erinnerung vorüber. Er winkte mit der Hand, und Filippo, der ihn verstand, sprang empor, ergriff eine Geige, die auf seidener Decke gebettet in einem geöffneten Kasten lag, und begann zu spielen. Wehmütig und leise zogen die Töne durch den Raum, aber allmählich schwollen sie an, und eine jener wunderbaren Melodien rauschte aus den Saiten empor, die Henri Marconi zum Motiv verschiedener Kompositionen benutzt hatte, die zuerst seinen Weltruf begründeten. — Filippo hatte das Rechte erwählt, um das Herz seines Meisters zu ergreifen. Und bei diesen bald jubelnden, bald klagende nTönen durchlebte dieser sein Leben noch einmal. Aber eigentümlicherweise, es war eine Lücke in des Künstlers Erinnerung; denn nicht bis zu jener Stunde führte sie ihn zurück, wo er vor der Eingangspforte der Synagoge zögernd weilte, sondern erst dort nahm sie ihren Anfang, wo er hungernd und durstig an der Schwelle eines Klosters von Mönchen aufgefunden wurde. Dann sah er sich in den weiten Gängen des Klosters umherwandeln, empfand die Obhut, welche seine Beschützer jhm angedeihen ließen, erinnerte sich der Andachtsübungen und der Erbauungsstunden, die er dort mitgemacht, und wie eines Tages ein junger Laienbruder, der die Geige spielte, darauf gekommen war, ihn diese Kunst zu lehren. Er sah sich mit dem Instrumente, das dieser ihm geliehen, hinter den dicken Mauern einer Zelle in stetigem Verkehr, wie es ihm nach und nach gelang, den toten Saiten Leben einzuhauchen, und eine immer innigere, seelenvollere, lebenswahrere Zwiesprache mit seiner Geige zu führen. Ein kluger Instinkt ließ ihn dieses glückliche Geheimnis bewahren, niemand im Kloster, auch sein Lehrmeister nicht, durfte ahnen, welche Töne er dem Instrument zu entlocken verstand. Es schien ihm eine Gefahr für seine Kunst, die ihm förmlich sündhaft vorkami und die ihn ebenso oft erschreckte als beseligte, aber doch immer stärkere Gewalt erlangte, bis er eines Tages den engen Klostermauern entwich, und dem ewigen Wandertriebe des Genies folgend, wiederum die Stätte verließ, die ihm eine Heimat bot. Er hatte es bei den Mönchen gut gehabt, sie gewährten ihm Obdach, Kleidung, Verpflegung und Belehrung und verlangten wenig, denn die Andachtsübungen und der fromme Lebenswandel, dem sie selbst oblagen und den sie von ihm begehrten, machten keine Mühe, und oft genug gaukelte die Behaglichkeit und die Beschaulichkeit dieses Lebens ihm freundliche Bilder vor und legte ihm den Gedanken nahe, ebenfalls das Gelübde abzulegen und in den Orden einzutreten. Dann aber kam wieder die heimliche Unruhe des Zigeunertums über ihn, er malte sich die Welt aus mit ihren Reizen und ihrer Abwechselung, die Welt, in die er hinausgezogen, damals — -Wann? Wie? (Fortsetzung folgt.) Sendet den fälligen Beitrag für das 2. Quartal 1929 in Höhe von Mt. 2,50 auf das Postscheckkonto der Vereinigung für das liberale Judentum Berlin Nr. 137069 ein. Jüdische Gemeinde Für eine unserer Synagogen suchen wir einen akademisch gebildeten Organifien jüdischen Glaubens. Bewerber wollen sich mit Angabe über ihre Tätigkeit bis zum 15. Mai er. beim Unterzeichneten Vorstand melden. Berlin, im Mai 1929 Vorstand der Jüdischen Gemeinde Oranienburgerstrasse 29 Jttdische Gemeinde Am Sonntag, den 5. Mai er. vormittags 11 Uhr findet in der Synagoge Grunewald, Franzensbaderstr. 7, eine Feier aus Anlass der Uebernahme der Synagoge durch die Jüdische Gemeinde statt. Staatlich genahmigte ■msctnieiie Frauenschuh! aut tarn lande Wolf ratshausen Im Isartal. 580 m fi. M. (Qrfindung des jödischen Frauenbundes Ortsgruppe München) bildet junge Mädchen ans au tüchtlgan Hausfrauan mnd schafft die Grundlage zum Wlrtschaftslinriif zum Sozlalbaruff und zum Lahrbaruff Die Schule wird streng rituell geführt Prospekt, Auskunft, Anmeldung: Leitung der Schule, flaanab Bedmhciaer, Wolfratshausen, Frau Rech« Stark, München, H—hitmse 12,1. Bad M Kurarzt Dr. Levi Inserieren bringt Gewinn! Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen C harlotte nburg Eosander Strasse 8 Wilhelm 8157 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lfltxowstrafie 44» Telephon: Lütxow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Paaanenstrafie, Telephon: Steinplats 1835 Die Erste Weltkonferenz liberaler Juden (Reden, Diskussion, Beschlösse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: Im Buchhandel Mk. 1.80 für Mitglieder der Vereinigung^ die bei uns direkt bestellen üininigung lör das liberale r LU. Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Literale unter Frankfurter Organ für jüdisch-liberale Interessen Aus dem Inhalt der letzten Nummer: Rabb. Dr. Gottschalk, Frankfurt a. M. Jeremla R. A. Dr. M. Lewinski, Berlin losspraehe üb. t Friedenslrage der Liberalen Yereinipg zur Jewlsh Agency Rabbiner Dr. Lazarus Herausgeber: „111", Frankfurt am Main. Das Heft ist zu beziehen z. Preise v. M. 0.50 durch d. Schriftleitung Frankfurt a. M. Untermainanlage 7 ui Vertag: Sminigttnß für da» liberale Indent»« «. Berlin G». 4«. — Verantwortlicher »chatte,r: Dipl.-J»g. «r»n»«oyba. Berlin SW. 29. - Drnck: Hermann Wagner » To., Berltzr-Mariendorf. 1317 37

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