Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 8 (22.2.1929)
- Date
- 1929-02-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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innciHdj «t gerechtfertigt würden t<mn, eä ist mit ihm als mit einem sehr wirksamen Sentiment ernstlich zu rechnen. Gutachter hat, seitdem die vorliegende Frage in di« öffentliche Diskussion geworfen ward, auf mannigfache Glimmen und Stimmungen Acht gehabt und aus chuen entnommen, daß eine recht geteilt« Ansicht besteht. Er hat .^konservative" dafür, „Liberale" dagegen sich erklären gehört, erstere «Ü der eingangs berührten Motivierung, daß die alte Scheidung der Geschlechter ja doch mehr und mehr hinfällig geworden, letztere mit der charakteristischen und romantischen Begründung, daß die Feierlichkeit und daS archaisch Fremdartige und eindrucksvoll Lebensfremde dejüdischen Gottesdienstes durch dies« Trennung eindringlich unterstreichen würde. „Wir sollen uns auch in Aeußerlichkeiten anders halten als die Nichtjuden; eine Minderheit muß besonders achtsam auf ihre eigentümlichen Bräuche sein." Daß all« solche Argument« contra keineswegs hiebfest und logisch stichhaltig sind, daß ihnen entweder anders gerichtete und auch sehr beachtliche Momente entgegentreten können, ist klar. Sicherlich kann für di« Neuerung angeführt werden, daß oftmals das Zusammensitzen der Familienmitglieder, namentlich der Kinder mit den Eltern, dem Perstehen der Gebete und der gottesdienstlichen Riten durch die jüngere Generation zugute kommen wird, daß die in engster Gemeinschaft bedangen« Andacht bei manchen Gemütern ihre harmonisierende Wirkung auch über die Dauer der synagogalen Feierstunden hinaus ausdehnen mag. Man kann im Zusammensitzen von Mann und Frau im GotteShause «in sichtbares Symbol für die auch auf religiösem Gebiet« anzustrebende Gleichberechtigung der Geschlechter sehen, wenn« gleich da8 Judentum ohne erhebliche Umgestaltung im Ritus und Attemonienwesen leinen Charakter als vorwiegende Männerreligion Nicht abzustreiten imstande ist. Man könnte sich auch auf die bisher bei unS in dieser Richtung unternommenen Versuche berufen, die freilich, auch wenn man ihren Erfolg unterstellt, sich über einen viel zu stlrzen Zeitraum erstrecken, um — zumal bei der Schnellebigkeit unserer großstädtischen Glaubensgenossen — «in endgültiges Urteil zu gestatten. Die anderwärts, zumal in Amerika, gemachten günstigen Erfahrungen können sich gewiß bei uns wiederholen, wenngleich, wie gesägt, die Gefahr besteht, daß gerade diese Neuerung besonders solchen Persönlichkeiten contre coeur sein wird, die, sobald der Reiz der Neuheit verflogen, nun einmal den 'Stamm der sabbatlicheu Gotteshausbesucher bilden. Die besonnene Auswertung aller dieser Argumente pro et kontra Nötigt mich, da ich «in bindendes Religionsgesetz in dieser letztlich religiös peripheren Angelegenheit nicht anzuerkennen vermag, einem Kompromiß das Wort zu reden, umsomehr, als der Gegenstand keineswegs die innere Bedeutung besitzt, daß er als Zankapfel die religiösen Richtungen gegeneinander aufreizen darf. Ich schlag« darum vor: Unter prinzipieller Wahrung der Geschiedenheit der Männer- und Frauensitze wird im unteren Synagogen-- raum eine Abteilung für die letzteren, im oberen eine für die crsteren eitrgerichtet. Schulpflichtige oder dem Hause nicht entwachsene Kinder können ohne Unterschied des Geschlechtes bei ihren Vätern oder Müttern Platz nehmen. Dr. s. Weiße: Auf Ihren Wunsch, mich über den Antrag, daß in der Synagoge Prinzregentenstraße Männer und Frauen nebeneinander sitzen sollen, gutachtlich zu äußern, gestatte ich mir zu erwidern: Ein« Minorität muß sich, damit sie nicht in der Umwelt verschwind«, ihre Eigenart bewahren. Zur Eigenart des Judentums gehörte «S seit den ältesten Zeiten, baß Frauen und Männer im Gottesdienste getrennt saßen. Schon Philo von Alexandrien erwähnt vor fast zwei Jahrtausenden die Trennung der Männer und Frauen in der Synagoge von Alexandrien (Euseb. Praep. Evang. VIII. 12). Im alten zweiten Tempel in Jerusalem gab es einen Frauenvorhof. Wenn ein Verbot sich;in unseren Gesetzbüchern nicht findet, so ist das nur damit zu erklären, daß man das als selbstverständlich poraussetzte. Einer der objektiven und hervorragenden nichtjüdischen Gelehrten, Schürer, sagt darum auch in seiner Geschichte des jüdischen Volkes zur Zeit Jesu Christi, 4. Auslage, Seite 524: „Die Trennung der Geschlechter ist wohl als selbstverständlich vorauszusetzen, wenn sie auch zufällig in keiner der älteren Quellen ausdrücklich erwähnt wird." So ist es in unseren jüdischen Gemeinden gewesen und geblieben. Im Judentum war die Frau stets hochgeachtet, nie ist sie mehr gepriesen worden als im letzten Kapitel tust Sprüche Salomos. Im Gottesdienst soll jedoch jede Möglichkeit einer Ablenkung vermieden werden. In der Synagoge wird die Stellung der Frau in keiner Weis« herabgesetzt, wenn sie aus den Emporen oder in anderen Reihen, wie in den Betsälen, ihre Plätze einnehmen. Auf unserem Kontinent ist bis auf geringe Ausnahmen die Trennung der Geschlechter im Gottesdienste beibehalten >worden. In Amerika ist manchmal durch unduldsames Verhallen vereinzelter starrer Orthodoxie eine Radikalisierung des Gottesdienstes auch nach dieser Richtung hin herbeigesührt worden. Bei uns ist der Sinn für die Einheit des Judentums und der Gemeinde bei allen Parteien vorhanden. Mit alten bewährten Einrichtungen ohne unbedingte Nollvendigkeit Experimente zu machen, ist keineswegs zu empfehlen. Ich bezweifle, ob eine Hebung oder Vertiefung der Andacht durch Zusammensitzen von Männern und Frauen erreicht werden kann. Aus geschichtlichen und religiösen Gründen kann ich darum dem Anträge, Frauen und Männer km Gottesdienste nebeneinander zu setzen, nicht zustimmen. Dr. 3. Bleichrode, Dr. 21?. Freier, Dr. A. Levy, Dr. <£. Levy: Wir konservativen Rabbiner hatten bisher die Gepflogenheit, bei Fragen, die spezifisch liberale Einrichtungen betreffen, uns der gutachtlichen Aeußerung zu enthalten. Wenn wir im vorliegenden Falle von dieser Gepflogenheit abweichen, so geschieht ti ans dem Grunde, weil wir der Ansicht sind, daß die Frag« der Promiskuität der Geschlechter beim Gottesdienst allgemein jüdische Interessen berührt. Die Trennung der Geschlechter bei gottesdienstlichen Veranstaltungen ist eine uralte Institution des Judentums. Sie geht auf die Ordnung im Tempel zurück, wo für die Frauen die besondere Abteilung der „Esrath Naschim" eingerichtet war. (Mischnah Middoth 2, 5, Talmud Sukkah 51, 2, Maimonides Jad hachasakah tzilchoth Beth habchirah 5, 7 ff.). Sie wird begründet mit der Absicht, ein Nebeneinander der Geschlechter und daraus etwa entstehende Unwürdigleiten von heiliger Stätte sernzuhalten. Diese Maßnahme ist offenbar aus der Erfahrung der Praxis heraus entstanden, vielleicht aus der Beobachtung deS Heidentums mit seinen Tempelorgien, deren Ucbertragung auf jüdischen Boden a limine verhütet werden sollte. Sic Velin NuMeibm oder bei vergüteter Zuzteltung ücr Leitung bitten wir, rich sofort an den Zusteller oder destzwcrdrfllyrcnd an die zuständige Zustellpostanstalt zu wenden und erst, wenn dies Keinen erfolg hat, uns davon Mitteilung za machen. Verlag der Illdisch-iideraien Zeitung hat zweifellos das Verdienst, daß sie die Sphären de8 Religiösen radikal abgegrenzt und gegen das Eindringen sexueller Motive sichergestellt hat. Die Trennung der Geschlechter hat den TypuS unserer Synagogen geschaffen. Zu einem jüdischen Gotteshaus gehört untrennbar die Frauenemporc oder wenigstens die Frauenabteilung. Sie ist das Charakteristikum, das die Synagoge augenfällig von der Kirche unterscheidet. Ihre Abwesenheit ist das Stigma der Reform. Es gibt unseres Wissens in ganz Deutschland nur «ine einzige Synagoge, in der die Frauenempore fehlt, das ist die in der Johannisstraße. Die Uebertragung dieses Vorbildes aus die Prinzregentenstraße würde eine Radikalisierung des Gottesdienstes nach der Reform hin bedeuten und eine schwere Beunruhigung unter den Gemeindemitglicdern Hervorrufen. Nicht nur in konservertivcn Kreisen. Wir sind der lieberzeugung und des Eindrucks, daß zahlreiche indifferente und als liberal angefprochene Juden an der Promiscuität der Geschlechter ernstesten Anstoß nehmen und eine Synagoge ablehnen werden, deren Einrichtung in ihren Augen unjüdvsch ist. Man kann dagegen nicht einwettdeu, unser Publikum sei durch die Saalgottesdienste au den hohen Feiertagen an den Verzicht aus die Emporen gewöhnt, dieser habe mithin im Laufe der Jahre sich ein« Art von Bürgerrecht bei uns erworben. Im Publikum vermag man wohl zu unterscheiden zwischen behelfsmäßigen und ständigen Einrichtungen und immer war man sich dessen bewußt, daß bei SaalgotteSdicnsten eine Reihe von Mißständen cntgegengenommen werden müssen. Daß sie Jahre hindurch widerspruchslos cntgegengenommen worden sind, gibt noch keinen Grund ab für die Statuierung ihrer Berechtigung; man müßte sonst konsequenterweise auch anderen schweigend ertragenen Mißständen Bürgerrecht einräumen, z. B. dem Um stand, daß der Gottesdienst auf BarietEbühnen sich abspielt, aus deren Hintergrund die Profanation der Theaterkulissen emporragt. WaS nun das Religionsgesetz über die Trennung der Geschlcchler beim Gottesdienst betrifft, so mag wohl sein Motiv in dem krassen Inhalt seiner ursprünglichen Geltung heut« nicht mehr gegeben sein, aber die Integrität des Religiösen zu schützen ist auch heute noch wichtigste Aufgabe. Gerade in unserer modernen Zeit, in der das Sexuelle einen so breiten Raum einnimmt, das Erotische in und breit erörtertes Thema bildet, da sollten unsere Synagogen ganz Kunst und Literatur, in Theater, Tanz und Unterhaltung ein gern und breit erörtertes Thema bildet, da sollten unsere Synagogen ganz besonders die Stätte absoluter Reinheit sein. Nun stelle man sick einen gemischlbesuchlen Gottesdienst in vollgefüllter Synagoge vor'. Gänge und Korridore sind dicht besetzt, Kopf steht an Kopf, die Menschen drängen sich und berühren sich in engster Körperfühlung. Ist es da zu vermeiden, daß hie und dort eine verwirrt« Atmosphäre entsteht, der auch andere als reine Gefühle entströmen, und können wir dafür einstehen, daß jeder Einzelne sich so in der Zucht hat, daß t: um des Heiligen willens seine Sinne meistert? Nur vorübergehend sei erivähnt, daß die Gelegenheit, sich im Gotteshaus« Seite an Seite zusammenzufinden, Jungens und Mädekr veranlassen könnte, dorthin den Schauplatz ungestörter und unbeachteter Verabredungen zu verlegen, aber mit Nachdruck sei auf folgende« hiitgewiesen: Vor einiger Zeit begab es sich in einer hiesigen Gemeindesynagog«, daß ein 13 jähriger Knabe von einem älteren Herrn uni unsittlichen Anträgen belästigt wurde. Wenn auch ein solches Boi' komrnnis bei uns Gott sei Dank eine seltene Ausnahmeerscheinung ist, sein Wesen auf der Linie des Anormalen liegt, anormal und ein« Seltenheit ist eS bei «ns leider nicht, daß Frauen und Mädchen von Männern belästigt werden. Die Großstadt gibt uns keine Gewähr dafür, daß Elemente unsauberer Gesinnung sich nicht in unsere Synagogen drängen. Die Promiscuität böte ihnen ein günstiger Feld, und manche Frauenandacht möchte brutal gestört werden durch die häßliche Annäherung eines üblen Nachbars. Denn so patriarchalisch, wie die Befürworter es sich vorstellen, läßt sich die Ordnung der Promiscuität in der Praxis nicht durchführen. Es ist eine Illusion, zu meinen, daß die Besucher sich immer sippen- und familienweise im Gotteshaus zusammensetzen können. Diese Gruppierung läßt sich wohl im gegenwärtigen Stadium erreichen, wo über die Plätze noch frei verfügt werden kann. Sind sie aber einmal in festen Händen, und müssen sic später nach der Bormerknngsliste verteilt werden, dann kann auf die naturgegebenen Veränderungen im Familienstand keinerlei Rücksicht genommen werden, und es ist so gut wir ausgeschlossen, daß inzwischen herangewachsene Kinder ob«r durch Heirat hinzugekommene Familienmitglieder neben den Eltern untergebracht iverden. Sie müssen wohl oder Übel sich mit einem wo auch immer gelegenen Platz in der Synagoge begnügen, und so wird die notwendige Praxis der Zukunft den Leitgedanken der Promiscuität ad absurdum führen müssen. Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß bei der Trennung der Geschlechter auch ein psychologisches Moment von Wichtigkeit ist Die Frauen bilden in einem natürlichen Sinn eine Schicksalsgernein-- schast. Da? FrauNche und Weibliche kann sich in der Andacht stärke: ausleben, wenn cS sich von Schwestern im Schicksal umgeben sieht. Weinende Menschen auf der Frauengallerie (nicht nur in den Stunde» der Seelenfeier!) find keine seltenen Erscheinungen in unseren Synagogen. An der Seite von Männerst, in einer Umgebung, in der ihr Geschlecht nicht rnitschwingt, werden sie sich leicht schämen und eine Zurückhaltung sich auferlegen, die ihr Gemüt beengt und ihr religiöses SichauSlcben behindert. Unser Urteil fassen wir dahin zusammen, daß eine Prvmiscuilär der Geschlechter dem Religionsgesetz wie den Interessen unterer G-> meinschaft entgegensteht. _ Das Berliner Gemeindeblatt Auf die in der vorigen Woche veröffentlichte Zuschrift des Herrn Arnold Lilienthal wegen der Redaktionssührung des Gemetndeblattes der Berliner Jüdischen Gemeinde sins uns zahlreiche Zustimmungen zugegangen. Wir nehmen zunächst von einer Veröffentlichung Abstand, da die liberale Fraktion der Berliner Repräsentantenversammluna inzwischen eine Interpellation einstebracht bat, die hoffentlich zur Bqeitigung der jetzigen Mrßstände führen wird. Ueber die Beratungen in der Reprüsentantenversammlung werden wir noch berichten. ’iätä Freie HHHwtie ttotHsnocnscftuie Liederabend LEO OOLLANIK Sonntag, den 3.msrz.80!ir, Brflderverein. Kurlörstenstr. 11516 BMenier vorirsg von er. 8. Hildesheimer: Deherdas loiüsiiet Karten zu 2 n. 1 Mk. an den Theaterkassen Kaufhaus des Westens, Hermann Tietz, Leipziger Straße, Alexanderplatz, Frankfurter Al ee,a. d Abendkasse und im Sekretariat bei Goldtnann, Yorkstraße 68, Bergmann 472 Staatlich genehmigte tinschaliiictie frauenscnuie am dem lande Wolfratshausen im Isartal. 580 m fi. M (QrRodung des jüdischen Frauenbundes Ortsgruppe München) bildet junge Mädchen aus zu tüchtigen Hausfrauen und schafft die Grundlage zum Wirtschafts beruf zum Soslalberuf und zu-* Lehrberuf Die Schule wird streng rituell geführt Prospekt, Auskunft, Anmeldung: Leitung der Schule, Hstina Bodsnb imrr, W lfratshausen, Frau Recba Staik, München, kauchstrasse 12,1. DieJUdisch-LiberaleJugendgemeinschaftFrankf.a.M. feiert ihr dieslShriges Jli-Pest am Sonntag, den 1 IWrz 1929 Wh Uhr in den Räumen der Frankfurt Loge im Rahmen eines grossen Geseiischans-Ahends Der Abend ist absichtlich nicht nur als Bail gedacht, sondern soll zugleich weitesten Kreisen der Erwachsenen durch einen rein künstlerischen Teil t rlesenes hieten Fs gelangt die „Revue der Jugend“ zur Aufführung, die von Herrn AHred Auwb ch verfasst ist und unter der künstlerischen Regie der Herren A fred Anerhncb uud Hermann Geig r steht. In BUuelbi’dern, die als Tanz- oder musikalische Pantomimen mH Dialogen wechseln, wird die Jugend der einzenen Zeitepochen mit Ifl-sllerischer Umrahmung und verbindenden Worten dar estelit. (Jugeni der Renaissance, Jugend des ' okoko, Jugend- Biedermeier, Jugend tanztWalzer 1800, Jugend von 1900, Jugend rebe liert Inflationsjugend 1923, Krankheit der Jugend 1928, Jugend bleibt Jugend 1929) Harste 1er und Mitwirkende sind Mitglieder der Schauspielschule und Opernklasse des Dr. Hoch'schen Konservatoriums sowie Angehöpre unserer Oe«e1ischaitskre-se. Die ma erische Ausgestaltung der Rihne fertigt FrL Lotte EichelgrSn Die Tanzkapelle wird von The Shocking Boys unt r Leitung von Arnold Heinz Elcbmann gestellt. Eintrittskarten sind z»m Vorverkaufspreise von RM. 3.75 bei W nker, Scfnfzki, der Buchhand'ung Volksbildungsheim und den Angehörigen der Jüdisch-Liberalen Jugendgemeinschaft zn haben. Israelitischer Gottesdienst in Iranksnrt/M. Liberaler Ritus: Hanr.rsynaaoae. Freitag, d. 22. 2., abds. 5.45. Sonnabend, d. 23. 2., morg. 9, nachm. 4* Ausgang 6.45. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Westendsynagoge Freitag, d. 22. 2., abds. 7, Wredigt Rabb. Dr. Lazarus. Sonnabend, d. 23. 2., morg. 9.39, AuSgang 6.45. WochengotteÄnenp: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Snnaaoae am BSnieplav Freitag, d. 22. 2., abds. 5.30. Sonnabend, d. 23. 2., Frühgottesdienst 7, morg. 8.15, nachm. 4, Bortrag Rabb. Dr. Hossmann für jung« Leute: „Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides". Ausgang 6.45. Wochengottesdienst: morg. 6.45, nachm. 5.30.?vnaovae Bockenbeim. Freitag, d. 22. 2., abds. 6.30, Vortrag Dr. Köhler. Sonnabend, d. 23. 2., morg. 8.45, nachm. 4, AuSgang 6.45. Wochengottesdienst: morg. 7.10. Israel, strankenbans (Aaarnistr. ftfi. Freitag, d. 22. 2., abds. 6.30. Sonnabend, d. 23. 2., morg. 8.16, Nachmittags- und Abendgottesdienst 6.05. Die Erste Wettkonferenz liberaler Zuden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel M. 1.86 für Mitglieder d. Vereinigung die bei uns direkt bestellen M. 1.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. eilt» SW 48 Wi he Imst» atze 147 Schliler(in) findet gemütl. Heim, in nicht rit. Frankfurter Familie. Schulart) werd beaufsicht. Ref. i Verfg. Ang u. P.D.K.7655 d. Rndo'f Mosse,rrankfart a.M. Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen C harlotte nburg Eosänder Strasse 8 Wilhelm 8157 Verein für Fernerbestattung In Berlin von 1874, e. V. vcrm. kostenlose Fenerbestattnnf Annahme W 35, Lützowstroße 44, Telephon: Lfltzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke PasonenstraBc, Telephon: Stcinpifltz 1835 SchfUtenrelhe d. Vereinigung 1. d. lih. Judentum E. I Han Rr.i Oie Grundsätze des Jüdiscltreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. ReR ISP. S in zweiter Auflage die seit ahren vergriffene Broschüre {Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums von Dr. Joseph tiorden-Eiberfeid Preis 0.76 mh. [Bestellungen beim Verlag der „Jüdisch-liberalenZeitung* Berlin SW 48, WilhelmstraBe 147 inseriert in der Verlag: Bereinigung für daS liberale Jndeutum e. B., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl^Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 83. — Druck: Hermann Wegner & Co., Berlin-Mariendorf. 595122