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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-12-07 · 49 (7.12.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
49 (7.12.1928)
Date
1928-12-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Die eben angeführten Fachleute weisen darauf hin, dag da-? Ainnrgebiet in der Tat ein riesiges, kaum bevölkertes Gebiet darstellt. Aus einer Fläche von 306 000 Quadratkilometern leben nur 342 000 Menschen, von diesen beschäftigen sich aber mit der Lairdwirtschasl kaum 200 000, die übrigen treiben Handel und Gewerbe, arbeiten in Bergwerken usw. Nun muß man beachten, daß im Lause der letzten 60—70 Jahre ein ununterbrochener Kolonisationsprozeß des russischen Fernen Osten durch russische Bauern aus dem europäischen Rußland stattsindet. Landlose und landarme Bauern ziehen ununterbrochen aus den übervölkerten Gebieten des europäischen Rußland nach verschiedenen Teilen West- und Ostsibiricns. Dieser Kolonisationsprozeß hat namens lich im Jahrzehnt vor dem Weltkrieg einen sehr starken Umfang angenommen, er geht auch jetzt nach der Revolution und der Austeilung deS privaten Großgrundbesitzes in Rußland in einem verhältnismäßig nicht viel geringerem Umfang weiter, »veil durch die Revolution in Rußland das Landproblem durchaus nicht gelöst worden ist; Rußland leidet noch immer an einer starken „agrarischen Uebervölkerung". Run hat es im Lause des letzten Jahrzehnts vor der Revolution Jahre gegeben, in denen bis zu 700 000 russische Bauern nach Sibirien übergesiedelt sind, nichts destoweniger sind im durch seine Naturschätze so berühmten Amurgcbiet bis jetzt kaum 200 000 Bauern vorhanden. Im Birobidjandistrikt dieses Gebietes, das nun nach ossiziellen bolschewistischen Angaben eine Million Juden ausnehmen soll, lverdcn bis jetzt nur 27 000 Menschen gezählt, d. h. etivas mehr als 0000 Familien, von denen nicht mehr als etwa 2800 Familien Ackerbau treiben. Wodurch erklärt sich nun der Umstand, daß von den Millionen rußi-- scher Bauern, die nach Sibirien gegangen sind, um dort Land zu suchen, sich so wenige in diesem Gebiet niedergelassen haben? Tie Antwort besteht nach Professor Kobosew darin, daß kaum 8 des Gebirgslandcs des Fernen Ostens sich zur Landwirtschaft eignen. Zirka 80 «>/<> sind mit Wald bedeckt und kommen für den Ackerbau nicht in Betracht. Die geeignetsten Landteilc im Amurgcbiet sind schon von den Kolonisten 1859 -1901. in Besitz genommen worden, die Bauern und Kosaken, die 1901 1923 sich im Amurgcbiet niedergelassen haben, hatten das ganze Land besetzt, welches sic mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bearbeiten konnten. So wunderlich es auch erscheinen mag, wenn man nur an die riesige, Fläche des Gebietes denkt, so steht das Kolonisationsproblem im Fernen Osten, schreibt Professor Kobosew, vor denselben Fragen, die im zentralen europäischen Rußland mit dem Landmangel verknüpft sind, d. h. man muß bebaubares Land suchen. Für Ansiedler muß Land gefunden werden nicht in unbcvölkcrten Gebieten, sondern durch Einschränkung des Besitzes der schon vorhandenen Ansiedler. Dem Urteil von Professor Kobosew nach können in der nächsten Zukunft als Maximum im ganzen Amurgebiet (von dem der Birobidjandistrikt nur einen Teil bildet) 50 000 Landanteile für im ganzen etwa 125 000 Menschen, „sogar bei außerordentlichen Ausgaben seitens der Regie rung", angcsiedelt werden. Nun muß dabei selbstverständlich berück sichtigt werden, daß als Ansiedler nicht nur Juden allein in Betracht kommen, sondern daß auch russische Kolonisten berücksichtigt iverden müssen, deren cs stets weit mehr als Juden geben wird. Derselbe Kobosew hält cs sogar für zweifelhaft, ob auch diese 50 000 Landanteile in der Tat besiedelt tverdcn können, da sie teilweise innerhalb des schon aufgebrauchten Kolonisationssonds liegen, teilweise in „sumpsigen und überhaupt ungeeigneten Landstrichen". Die .schon angesiedelte Bevölkerung, meint er, werde sich der Zuteilung von Land an neue Ansiedler zweifellos ividersetzen. Es ist übrigens bezeichnend, daß die russischen Ansiedler, die bisher nach Land im Amurgebiele suchten, keinerlei Neigung g-zeigt haben, sich in dem jetzt so gelobten Birobidjandistrikt, der nun die Juden ausnchmen soll, niederzulassen, was ja wohl auch seine triftigen Gründe haben muß. Was das Klima anbeirisst, so wird sestgestellt, daß insolge des Frostes, der im Winter 55 Grad Celsius erreicht, der Boden sehr tief einfriert. Der Sommer ist kurz, so daß der gefrorene Boden nicht auftauen kann. Es genügt schon, die Amurbahn entlang zu fahren, um zu sehen, wie die Häuser und Gebäude darunter leiden, daß ihre Fundamente durch das Einfrieren des Bodens aus der Erde herausgedrän-gt werden. Tie Vegetationsperiode für Getreidcartcn dauert 3, Höchstens 3>/•> Monate. Eine große Gefahr bilden 'die starken Regengüsse, die namentlich im Juli und August, in der zlveitcn Hälfte der Vegetationsperiode, sehr zahlreich sind und sehr starke Ueberschwemmungen verursachen. Große Schwierigkeit macht auch die Versorgung mit Trinkwasscr im Winter, da insolge des starken Frostes Flüsse und Brunnen cinsriercn. Von Winterweizen kann keine Rede sein. Von den ca. 1 300 000 Hektar, die im ganzen Amur gebiet bebaut werden, werden 35 »«> mit Sommerweizen, 16,8 ",u mit anderen Sommergetreidearten, 30,7 ",» mit Hafer besät. Der Anbau wertvollerer Pslanzenarten liegt säst ausschließlich in Händen von eingewandcrten Chinesen und Koreanern, die im Besitz einer Jahrtausende alten landwirtschaftlichen Kulturtcchnik stehen Die Frage, was die Inden in Birobidjan erwartet, beantwortet daher auf Grund der angeführten Tatsachen M. A. Kroll folgendermaßen: Vor allein fast vollkommener Mangel »an kultnrsühigem Boden. Die Juden iverden den Urwald ausroden, Sümpfe trocknen, Wege und Häuser bauen müssen. Dabei ist dieses ivüste Land nicht die Ukraine und nicht die Krim: Man kann dort nicht im Herbst, noch weniger im Winter, in Zelten oder Baracken leben. Es sind auch dort in der Nähe keine alten jüdischen Kolonien vorhanden, bei denen man eventuell Ausnahme und Unlerstützung finden könnte. Unter diesen Bedingungen muß der Mangel an warmen Wohnungen, Wegen, Nahrungsmitteln, überhaupt an allem Notwendige», äußerst traurige Folgen nach sich ziehen. Dabei ivurde noch nicht die enorme Schwierigkeit berührt, die die Verpflanzung von Städtern, die sich bisher nie mit der Landwirt schaft beschäftigt hatten, in ein vollkommen fremdes Milieu, das zirka 9000 Kilometer von ihrem jetzigen Wohnort entfernt ist, bieten mnß. Tie Geschichte kennt kaum Beispiele einer Masscnverwandlung von Städtern in Bauern. Das ist bei keinem Volk in nennenswertem Umfang vorgckommen, auch bei den Inden bisher nicht, wie die Erfahrungen der jüdischen Kolonisation im alten Rußland, in Argentinien und in Palästina zeigen, >vo mit Aufwendung gewaltiger Mittel überall nur sehr mittelmäßige Resultate erzielt lverdcn konnten. Im Fall von Birobidjan aber hat man cs noch dazu mit Schwierigkeiten zu tun, die weitaus alles übcrtresfen, >vas in den anderen Kolonisalionsgebietcn der Juden au Hindernissen überwunden lverdcn mußte. Was das andere Projekt anberrisst, von dem Tr. Freund spricht, nämlich die Trockenlegung der Sümpfe von Polesje (Weißrußland), so braucht uur gesagt zu lverdcn, daß es sich hierbei vorläufig nur um einen der zahllosen kühnen Pläne der Sowjctregierung handelt. Kennt man die gewaltige Entfernung zwischen den in Solvjetrußland gemachten lvirtschastlichen Plänen und ihrer Verwirklichung, so erübrigt es sich überhaupt, über dieses Projekt ein Wort zu verlieren. Wenn die Juden einiger kleiner Städtchen oder Dörfer mit eigenen Mitteln einige hundert Hektar Sumpfland trocken gelegt haben, und das ist alles, was aus diesem Gebiet zur Zeit geschieht, so ist das natürlich für das ganze Problem, von dem hier gehandelt lvird, absolut bedeutungslos. Vorläufig ist also durch die ganze Kolonisationsaktion positiv nur erreicht worden, daß zirka 1200 Familien dazu gebracht worden sind, sich mit der Landwirtschaft zu beschäftigen. Dazu kann die Lage der schon Angesiedelten noch durchaus nicht als gesichert ange> sehen lverdcn, die Kolonien machen gerade jetzt infolge der Mißernte, von der sie betroffen sind, eine sehr schwere Krise durch, ivic jeder Leser von jüdischen Zeitungen weiß. Erinnert man sich, daß Solvjetrußland noch immer eine jüdische Bevölkerung von 2,6 Millionen Juden (Zählung von 1926) hat, die sich jährlich um ungefähr 40 000 Menschen vermehrt, so ist es schlechthin unbegreiflich, lvie man in der Ansicdlung von 12 000 jüdischen Familien eine Lösung des Judcnproblems in Rußland sehen kann. Man vergißt allzu leicht, daß es eben das Sowjetregime ist, ivelches eine Millioncnmasse von Juden pauperisicrt hat, und rechnet cs eben diesem Regime als großes Verdienst an, daß es angeblich die Juden mit Hilfe der Landivirtschaft zu produktiv schassenden Menschen macht. Nun spricht Herr Dr. Freund noch von dem Bestreben der Sowjctregicrung, die Juden systematisch und in Massen nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Industrie unterzubringen. „Denkt man daran", schreibt er, „daß beispielsweise in Moskau allein heute bereits 10 000 jüdische Fabrikarbeiter vorhanden sind, so begreift man, was das Problem der Industrialisierung der Juden in Rußland bedeutet." Um nicht diesen schon sehr langen Artikel übermäßig groß werden zu lassen, möchle ich in Bezug auf die Frage der Industrialisierung der Juden nur das Urteil eines der besten Kenner der wirtschaftlichen Lage der Juden in Rußland wie der russischen Wirtschaft überhaupt, Pros. B. Brutzkus, ansührcn. In einem vor kurzem in der Zeitschrift „Sowremnnyja Zapiski" (Band 36, Jahrgang 1928) erschienenen Aufsatz weist Brutzkus darauf hin, daß die' Slatistileö ber Jcwsekcia (Jüdische Sektion der 3. Internationale), um die Zahl der jüdischen Arbeiter in Rußland zu erhöhen, zu den Arbeiter!» auch einen Teil der jüdischen Angestellten rechnen. In Wirklichkeit erreichte die Zahl der jüdischen Arbeiter 1927 zirka 140 000. Tie Arbeiterzahl hat sich aber nicht erhöht im Vergleich zur Vorrevolu» tionszcit, sondern ist in der Tat zurückgegangen, infolge der Zerstörung des Kleingewerbes im früheren Ansiedlungsrayon, in welchem der jüdische Arbeiter vornehmlich beschäftigt war, und der Furcht des jetzigen jüdischen Handwerkers, Gesellen zu beschäftigen (wegen der damit verbundenen finanziellen und politischen Schikanen). Allerdings arbeitet jetzt vqn den jüdischen Arbeitern ungefähr ein Drittel in staatlichen Jiidustrieunternehmnngen, in metallurgischen Werken, Zuckerfabriken us>v„ in denen früher jüdische Arbeiter gewöhnlich nicht beschäftigt wurden. Das geschieht, seitdem 1925/26 eine sehr starke Stei gerung der Industrieproduktion durchgcsührt wurde, es mußten mehr als 450000 neue Arbeiter angestellt iverden, wobei auch eine Anzahl jüdischer Arbeiter in die Großindustrie kam. Daraus ist aber ein Rückschlag ringetreten, das Entwicklungstempo der Industrie verlangsamte sich, die russischen Industriezentren sind mit Arbeitslosen überfüllt und von einem Anwachsen der Zahl der jüdischen Fabrikarbeiter ist keine Rede inehr. Die Lage der jüdischen Massen in den Städten ivird aber unterdessen eine immer traurigere. Der jüdische kommunistische „Siern" in Charkow veröffentlichte am 1. März 1928 eine Resolution dcr Jewsccija dcr Ukraine, in welcher es heißt: „Die Lage der jüdischen Bevölkerung der Kleinstädte hat sich in den letzten Monaten verschlechtert. Die Arbeitslosigkeit unter den Heimarbeitern und Handiverkern hat sich gesteigert. Die jetzige Krise der Wirtschaft dcr Kleinstadt ist eine tiefe und ernste." Auf einem Bauerntag in Weißrußland wurde, laut dem kommunistischen „Emes" vom 26. Januar 1928, festgeitellt: „Die Bevölkerung der Kleinstadt besteht aus armen Menschen, die dreimal täglich vor Hunger sterben" (das ist ein bei russischen Juden üblicher Ausdruck zur Bezeichnung äußerster Not). Tie Zahl ähnlicher Zitate könnte endlos vermehrt lverdcn. Stellt man nun dieser Lage, in welche die jüdische Masse durch das Soivjetsystein gebracht worden ist, die wirklichen Ergebnisse dcr Kolonisations und Jndustrialisierungspolitik gegenüber, so kann man die Reklame, die um diese. Aktion »vährend der letzten Jahre gemacht wird, nicht anders als das Bestreben nennen, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Es fällt schwer, in dem, was in den Kolonien erreicht ivorden ist, auch nur den Ansatz zu einem Wiederaufbau des russischen Judeunnns zu sehen, ivelcher „Ausdrücke höchsten Lobes" verdienen soll. Ich mußte mich hier nur aus die wirtschaslliche Seite des Problems beschränken. Vielleicht ivird die Möglichkeit gegeben sein, wenn dcr Abschluß der Artikel des Herrn Dr. Freund vorliegr, auch die anderen Seiten des Judcnproblems in Rußland in der von ihm gegebene» Darstellung kritisch zu beleuchten. Dr. I. L e iv i u. Ein Wort Lessings Gewissen Kritikern, in Erinnerung zu bringen, die ein Buch dadurch zu diskreditieren suchen, daß sie seinen Becsasser als Juden kennzeichnen. „Sobald der Kunstrichter verrät, daß er von seinem Autor mchr weiß, als ihm die Schriften desselben sagen können, sobald er sich aus dieser näheren Kenntnis des geringsten nachteiligen Zuges wider ihn bedient: sogleich wird sein Tadel persönliche Beleidigung. Er hört aus, Kunstrichter zu sein, und wird — das Verächtlichste, was cm vernünftiges Geschöpf werden kann — Klatscher, Anschwärzer, Pasquillant." (57. Bries an Klotz.) W. K r -v Statt Karten Die glückliche Geburt des drittenjungen zeigen ac Leo Gompertz u. Frau Betty gcb. Isacson Gelsenkircben. L'S. Nov. D ..* Bahnhofstraße 22 J Liberaler verein (Or die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin E. ll. Dienstag, den 11. Dezember 1928, in den Räumen der QesallSChaft der Freunde, Potsdamer Str.9 (hanukahfeierr: Ansprache Herr Rahb. Dr. Marlin Salomonski Anzünden der Chanukah-Lichte Herr hanns John, Vorbeter der Liberalen Synagoge Wilmersdorf Vortrag: Herr Dr. Leopold Hirschberg „Biblische Heldengestalten in der Musik“ vom Vortragenden am Flügel und durch Gesang erläutert Aufführung des Films „Seine Söhne“ (Kinder, die sich ihrer F.ltern schämen) in cer Hauptrolle Joseph Schildkraut Tanz Musik: The Harald-Band ltrittskarten z. Preise v. M. 2.- incl.Steuer sind :m Büro des leraleti Vereins, Berlin SW 4L, Wilhehnslr. 147, sowie an der endkasse erhältlich Neue Synagoge Breslau Sonntag, den Dezember 1928 : nachmittags f> Uhr Chanukah- Festgottesdisnst Nalerarbeiien ieier Art Renovierung von Wohnungen, Roscti&ftsioKOien, Fassaden etc. Robert aatheim W50,Kuimbacnerstr.7 Fernsprecher: Latzoui 8260 loatenanscbisge gratis ■/ur (Domen und Itfc.mzn. Tüchse,Schals u. T*iuffe.n,pelzgefüt± ferte u.pelzbeseizte ISlaniel Geschenke Unser reich illushierier Winter-Kaialog,Q wird auf Wunsch kostenlos r* r't zugesanot. C. A. Heppich Söhne Berlin W Leipziger Straße 569 Soeben erschien in meinem Verlag Religiös - liberales Predigt in der Neuen Synagoge zu Berlin anlässlich der Tagung des Weltverbandeg für liberales Judentum am 18. August 1928 gehalten von Or. Rabbiner C. Seligmann Preis Mark 1. — J. Kaulfmann Verlag, FranMurt an Main Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Term, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lütiowstraße 44, Telephon: Llltzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/M. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 7. 12., Chauukah, abds. 4.30, Jugendgotlesoienst Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 8. 12., morg. 9, Predigt Rabb. Tr. Goltfchalk, nachm. 4, Ausgang 5.15. Wochen gotie-dienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge Freiherr vom Stein-Straße. Freitag, d. 7. 12., Chauukah, abbs. 6, Jugendaonesdienst Rabb. Dr. Lazarus. Sonnabend, d. 8. 12., morg. 9.30, Ausgang 5.15. Wochengottesdicnst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freilag, d. 7. 12., Chauukah, abds. 4. Sonnabend, d. V 12., Frühgottesdieiist 7, morg. 8.15, Predigt, nachm. 4, Ausgang 5.15. Wochengottesdienst: morg. 7, nachm. 4. Synagoge Bockenhcim. Freilag, d. 7. 12., Chauukah, abds. 4, Predigt Rabb. Horovik. Sonnabend, d. 8. 12., morg. 8.45, nachm. 4, gang 5.15. Wochengottcsdienst: morg. 7, nachm. 4. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, b. 7. 12., Chauukah, abds. 4. Sonnabend, d. 8. morg. 8.15, Nachmittags- und Abendgotlesdicnst 4.35. Lr. -Ins l 2. Annahme von Bestellungen auf die jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlaubs Ein Festgeschenk ist der Roman aus altbiblischer Zeit Esther und Achardise von Hans Janson Halbleinenband, 167 Seiten stark Der Roman ist s. Zt. in der Jüdisch-liberalen Zeitung erschienen. Rabbiner Dr. Samuel,, Essen, urteilte über ihn: „Man staunt über die Anschaulichkeit, mit der manches vergegenwärtigt ist. So wird aus den wenigen Zeilen des Prophetenbuches ein ausgeführtes Gemälde.“ Bei Voreinsendung des Betrages auf Postscheckkonto Essen 17189 El-Franzis-Verlag, Düsseldorf, und Bezugnahme auf die Jüdisch-liberale Zeitung: JI. statt M. Sehrlltenrelhe ti. Yereinfpngl.il. llli. ’' E.l. Heft FlP. 1 Die Grundsätze des Jüdisch» religiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. HON HP. 3 in zweiter Auflage die seit Jahren vergriffene Broschüre I Grundlagen und Ziele des I religiös-liberalen Judentums von dp. Josepft Hopden-Ei&epteid FPtlS 0.75 HM. | Bestellungen beim Verlag der «Jüdisch-liberalen Zeitung* Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 «erlag: Vereinigung für das liberale Judentum e. TB., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Brun o Woyda. Berlin NW. 23. - Druck: Hermann Wegner & Co., Berlin-Martendorf. 7584 7085

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