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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-11-09 · 45 (9.11.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
45 (9.11.1928)
Date
1928-11-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Ruin des Landes oder den Verfall der Religion, oder Gott weiß was sonst für Unheil erblicken. Nun solche Eiferer muß man schreien lassen, damit sie sich aus- und heiser schreien. Allmählich dringt doch die Stimme der Vernunft durch und es geschieht, was billig und recht ist, weil es Gott so haben will." Und das schrieb Krug zu einer Zeit, in der es zum guten Tone gehörte, gegen die Juden und ihre Rechte auszutreten. Streuten doch seine Feinde damals aus, er habe für sein Schriftchen von Rothschild zehntausend Taler erhalten! Sie vergaß dabei, daß er schon im Jahre 1819 über das Judentum sowohl wie über die Juden in höchst anerkennenswerter Weise sich ausgesprochen hatte. „Es ist sehr inkonsequent", heißt es in seiner „Eusebiologie oder philosophische Religionslehre", „und sehr unchristlich, wenn manche Christen aus Eifer für ihre Religion das Judentum verächtlich und lächerlich zu machen suchen. Wir Christen sollten doch, statt verächtlich auf die Juden herabzusehen, was nicht einmal erlaubt ist nach den Vorschriften des Christentums, lieber in unfern Busen greisen und zusehen, wieviel Schuld wir selbst und unsere christlichen Vorfahren tragen hinsichtlich der sittlichen Verschlechterung der Juden: Lasset euch taufen, und ihr sollt alle bürgerlichen Rechte haben! Aber wie, wenn ihr unter Juden ebenso lebet, und diese sagten zu euch: Lasset euch beschneiden usw.? Uebrigens beweist es dockgewiß eine eigene Energie des Nationalcharakters, daß die Juden, ungeachtet ihrer Zerstreuung unter andere Völker, ungeachtet alles Druckes und aller Schmach, die sie von denselben erduldet haben, nicht nur dem Glauben ihrer Väter treu blieben, sondern auch in vielen andern Hinsichten ihre Volkstümlichkeit, selbst bis auf die Physiognomie, bewahrten. Von welchem andern Volke der Erde läßt sich ein Gleiches sagen? Ein ausgewähltes Volk bleiben also die Juden immer, wenn auch nicht in dem Sinne, wie sie selbst es nehmen. Und wer kennt die künftigen Schicksale dieses sonderlichen Volkes?" Im Jahre 1830, in dem wie in Frankreich so auch in Sachsen politische Unruhen ausbrachen und eine neue Vcrfassungsurkunde entworfen wurde, hofften auch die wenigen im Königreich Sachsen wohnenden Juden auf Verbesserung ihrer noch immer drückenden Lage. In der Tat besagte M Paragraph des Entwurfs: „Jedem Landeseinwohner wird völlige Geistesfreiheit und Schutz in der Gottesverehrung seines Glaubens gewährt", aber unmittelbar darauf folgte der die kaum erwachten Hoffnungen der Juden vernichtende Paragraph: „Die Verschiedenheit der christlichen Glaubensbekenntnisse begründet keinen Unterschied in dem Genüsse der bürgerlichen und politischen Rechte." Der erste, der diesen Mißgriff erkannte und auf den Widerspruch aufmerksam machte, ja offen für die Juden eintrat, war Krug. „Haben wir nicht auch jüdische Landeseinwohner?", fragte er in einem „Blatte zur Proposition und Opposition", „und gehört nicht zur völligen Gewissensfreiheit auch der Genuß der bürgerlichen und politischen Rechte? Wem diese um seines Gewissens willen entzogen werden, dessen Gewissen ist nicht frei. Denn man sagt offenbar zu ihm: „Entsage Deinem Glauben, oder Du mußt entbehren, was jeden Menschen erst zum Staatsbürger macht!" Eine grausame Alternative, die schon viele Heuchler gemacht hat und dem Prinzipe nach nicht besser ist, als wenn man Anderen Leben und Eigentum nimmt, wofern sie nicht ihrem Glauben entsagen wollen." Die Judenfrage war in Sachsen an der Tagesordnung. Krug hielt es für heilige Pflicht, für die in ihren Hoffnungen Getäuschten einzustehen, und so veröffentlichte er, bevor die sächsischen Stände sich wieder versammelten, die Schrift „Die Politik der Christen und die Politik der Juden in mehr als tausendjährigem Kampfe", in der er die Gleichstellung vom politischen Standpunkte betrachtete und die gewöhnlichen, gegen dieselben geltend gemachten Entwürfe widerlegte. Er forderte die völlige Emanzipation, ferner die Aufhebung der christlichen Missionsvereine zur Bekehrung der Juden, „da diese nichts nutzen und die Juden nur chokieren". Er zeigt dann noch die dringende Notwendigkeit der Emanzipation, da bei einem drohenden Kriege es von höchster Wichtigkeit sei, die Unzufriedenen in aufrichtige Söhne des Vaterlandes zu verwandeln. Dieser Schrift folgte auch bald die Tat. Er veranlaßte einen für alles Edle begeisterten und philosophisch gebildeten jungen Mann, der sich ihm angeschlossen hatte, den trefflichen Dr. Bernhard Beer in Dresden, zur Abfassung einer „Petition an die hohe Ständeversammlung des Königreichs Sachsen" um Verbesserung der bürgerlichen Lage der Israeliten, welche er warm befürwortete und sie als Mitglied der ersten Kammer überreichte. Diese Petition rief unter den Krämern, Schneidern und Schustern in Sachsen einm gewaltigen Sturm hervor. Krug erhielt mehrere Briefe, in denen die Bürger drohten, ihm „die Knochen zu zerschlagen", aber sie hatte doch den Erfolg, daß die Regierung aufgesordert wurde, der nächsten Ständeversammlung einen die Angelegenheit der Juden regelnden Gesetzentwurf vorzulegen. Bevor die Stände aber noch zusammentraten, richtete der unerschrockene Krug eine Petition an dieselben, der er durch den Druck die weiteste Verbreitung verschaffte, und der er einen aus zehn Artikeln bestehenden Entwurf eines neuen Religionsgesetzes hinzufügte. Das war der Entwurf zu einer völligen Emanzipation, wie sie außer in Frankreich und .Holland damals nirgends gefunden wurde. Die Petition blieb ohne Erfolg; sie zog dem edlen Krug harte Vorwürfe und viele Unanneymlichkeiten zu. Das hielt ihn aber nicht ab, eine „kritische Gvfchichte" der Verhandlungen der Stände herauszugeben. Hatte er doch auch freisinnige Männer und unter diesen den hochherzigen Prinzen Johann von Sachsen auf seiner Seite! Nachdem er die Verhandlungen kritisch beleuchtet und widerlegt hatte, was er zu widerlegen für notwendig hielt, wendete er sich an die Juden, sie aus die Emanzipationskämpfe und endliche Siege in anderen Staaten hinweisend und schließt mit folgenden schönen Worten: „Verzweifelt also nicht, Ihr Gedrückten vom Hause Israel im Königreiche Sachsen, wo man Euch noch un Finstern sitzen läßt, weil man Euch als Menschen ohne Bürgerrechte behandelt, während man Euch alle Bürgerpflichten auflegt und Ihr auch diese willig erfüllt, williger als mancher christliche Bürger. Tie Morgenröte ist auch für Euch schon angebrochen und verkündigt Euch einen heiteren Tag. Sagt doch schon Herder, der gewiß kein Jndifferentist war, wohl aber wußte, daß Truck und Schmach keine Herzen gewonnen, es werde eine Zeit kommen, wo man bei Erteilung des Bürgerrechts nicht fragen werde, ob ein Mensch Christ oder Jude sei, sondern ob er seine Bürgerpflichten erfülle. Und gewiß wird sie kommen, diese Zeit, wo man einen Menschen um seines Glaubens willen ebenso wenig des Bürgerrechts als des Lebens berauben wird. Sie wird kommen, auch für Sachsen und bald. Denn Friedrich August, der Menschenfreund, wird Annahme von Bestellungen auf die Jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlands sich den geschichtlichen Nachruhm nicht rauben lassen, daß zuerst unter seiner Regierung mit freudiger Zustimmung eines der ersten und edelsten Prinzen des Königsstammes alle Bewohner seines Königreichs, ohne Unterschied ihres ererbten Glaub ens, in brüderlicher Eintracht, durch ein gleiches Bürgerband umschlungen und so die letzten Spuren eines unch ristlich en R eligionshasses im öffentlichen Leben unseres Vaterlandes vertilgt wurden. So wird auch bei uns der Spruch zur Wahrheit werden: La raison finira par avoir raison." Ein „Friedenswort an alle Religionsparteien" über Glaubens- und Gewissensfreiheit war die letzte Schrift, gleichsam das Testament des Mannes, der zu den entschiedensten Kämpfern für Wahrheit, Freiheit und Recht, zu den edelsten Männern unseres Jahrhunderts gehörte. An seinem Grabe sprach auch ein Studierender jüdischen Bekenntnisses, Wilhelm Wolfsohn aus Odessa, der Dichter von „Nur eine Seele", im Namen seiner dankbaren Glaubensgenossen. Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen von Krugs erster judenfreundlicher Schrift waren die Vertreter der beiden bedeutendsten Städte Sachsens im Reichstage Juden, und zwar der unermüdliche Vorkämpfer für die Rechte seiner Glaubensgenossen, zugleich Gründer des „Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes", Dr. Emil Lehmann, für seinen Wohnort Dresden, auch Landtagsabgeordneter, und der spätere berühmte Handelsrechtslehrer an der Berliner Universität, Professor Dr. Lew in Goldschmidt, damals Präsident des Reichshandelsgerichts, dessen Sitz in Leipzig war, für letztgenannte Stadt. Wohl ist es noch nicht an der Zeit, den Jubelruf an-- zustimmen: „Wie haben wir es doch so herrlich weit gebracht!" Immerhin hat sich gerade in Sachsen, das bekanntlich in den 90 er Jahren eine Hochburg des Antisemitismus war, die Volksstimmung zu unfern Gunsten wesentlich im Sinne der Humanität und der edlen Aufklärungsbestrübungen von Traugott Krug gewandelt. Dr. Oscar Sincerus. ★ Sigmund Oppenheimer: Das 4. Testament. Ein Weckruf zur Wegbereitung des messianischen Zeitalters. Nürnberg 1928 (Süddeutsche Verlags-A.-G.). Der Bück ins Messianische wird heute oft und innig versucht: das große Leid möchte man endlich, endlich überwunden sehen. Ob die vorliegende kleine Schrift eines Siebzigjährigen, der in rührendem Optimismus den Weg dahin zu kennen meint, gestützt auf ,Lebenserfahrungen im Umgang mit seinen Mitmenschen' und auf ,selbsterworbene Bildung', den Schleier zu lüften vermag? — Auf Thora, Neues Testament und Koran soll ein 4. Testament zur Errichtung der geeinten Menschheit führen. Staaten und Kirchen sollen sich zusammentun, um es vorzubereiten. Die kirchlichen Autoritäten sollen das Unrecht wiedergutmachen, das durch die Verlegung des wöchentlichen Ruhetages auf den Sonntag geschehen ist: alle Welt soll einen und denselben Tag feiern, den am Sinai eingesetzten Sabbat. Das Judentum soll auf den ,Stacheldrahtzaun' der Beschneidung verzichten, der den Eintritt im die jüdische Religionsgesellschaft so sehr erschwert. Und die Einführung einer ^Weltsprache soll Verständigung unter den Menschen an allen Orten der Kulturwelt ohne Schwierigkeit gestatten. Wir gestehen: wir müssen wohl auch zu „der Mittelschicht der Halbgebildeten und Ignoranten“ gehören, denn wir müssen ..sagen: ,das sind Utopien“'. & Rabbiner Dr. Cohn- Leipzig. A. Tänzer: Gedenkschrift zur Erinnerung an die Brüder Jesaja Straßburger und Dr. Ferdinand Straßburger. Herausgegeben vom Israel. Vorsteheramte in Ulm. Ulm 1928. Ein von inniger Pietät zeugendes Büchlein: eine Würdigung des Lebens und Wirkens der beiden Brüder Stral’nurger, die nacheinander von 1906—1927 Rabbiner in Ulm waren und das tragische Schicksal hatten, während bezw. unmittelbar nach der synagogalen Amtshandlung aus diesem Leben abberufen zu werden. Allen denen, die diesen ungewöhnlich sympathischen Charakteren nahezutreten das Glück hatten, werden diese Blätter des Gedenkens eine Gabe edler Menschlichkeit bedeuten. Rabb. Dr. Löwenstamm - Spandau. Beiträge zur Methodologie der halachischen Pentateuchexegese. Von Ed. Biberfeld. 1. Heft, a) Einleitung, b) der Mischna. Berlin 1928. Verlag Dr. Biberfeld, Heidereutergasse 4. 47 Seiten. Der Verfasser sucht darzutun, daß in der bisherigen Bibelexegese der Mischna als besondere Form neben P'schat und Drasch (dem einfachen Sinn und der „Deutung“) völlig übersehen wurde. Er will das Versäumte nachholen. Der Mischna soll „der Exponent der allerclementarsten, auf den Gehörsinn basierten exegetischen Methode“ sein. E r gibt den „Wortsinn“ wieder. Der P’schat aber, der gewöhnlich mit „Wortsinn'' gleichgesetzt wird, soll in einer „weiter vorgetriebenen Erkenntnisschicht'' seinen Platz finden. Die Zitate des Verfassers überzeugen schwerlich. Gerade sie zeigen im Gegenteil, daß es sich bei dem Ausdruck Mischna kaum um eine besondere Kategorie handelt, sondern wirklich nur betont werden soll: was das steht — was ungezwungen dem Ohr eingeht und so den P’schat, den einfachen Wortsinn, zu Tage fördert. Wertvoller sind gerade für uns einige allgemeine Bemerkungen des orthodoxen Autors. (Das Wort „Gott“ erscheint bei ihm als „G’tt“, da man das Wort nicht einmal schreiben darf.) Der „Glaube an Nauro min haschomajim“ (göttliche Offenbarung) schließt „grundsätzlich und logisch die Annahme einer in Fluß befindlichen Entwicklung in der Pentateuchexegese aus, weil sie sich vor die unlösbare Aufgabe gestellt sieht, die Synthese von O’ttesgeist und Menschensinn in dem G’tteswort herzustellen". Aber diese für einen orthodoxen Standpunkt natürliche Auffassung sollte nicht zur Ungerechtigkeit führen, wie sie in dem Satz liegt: „Treue zum geschriebenen Thoragesetz ist ohne den unerschütterlichen Glauben an die Integrität der Ueberlieferung.. niemals in der Geschichte anzutreffen gewesen ..“ Aber derselbe Autor ist wieder bemerkenswert weitherzig,,, wenn er zur Illustration der Art, wie die Juden sich in die Thora versetzten, £in langes Zitat von Goethe aus „Ferneres über Kunst" abdruckt und von der „reinen Kunst" urteilt, daß sie „das nach außen projizierte innere Erlebnis einer höherstrebenden Menschenseele'' sei „und darum eine Emanation des in jedem Menschengeschöpf wirkenden Atoms seiner g’ttlichen Herkunft"'. Auffällig schließlich, ist das Ergebnis, zu dem der Verfasser bei seinen Untersuchungen über den Mischna kommt: „Der M. ist durchaus subjektiv." Subjektiv? Und trotzdem die „Synthese von G’ttesgeist und Menschensinn'' eine „unlösbare Aufgabe"? i Rabbiner Dr. Gottschalk, Frankfurt a. M. BUCHERSCHAU Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach kurzem schwerem Leiden im 78. Lebensjahre mein innigstgeliebter Mann, unser lieber treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Herr Josef Goldschmidt In tiefer Trauer: Caroline Goldschmidt ged. Marcus Anna Schönbrunn ged. Goldschmidt Ernst Goldschmidt Hans Goldschmidt Ernst Schönbrunn und 2 Enkel Köln, den 7. November 1928. Die Beerdigung findet am Freitag, den 9. November, 3 Uhr nachmittags, von der Halle des Israelitisch. Friedhofes in Bocklemünd aus statt. Elektr. Wagen stehen um 21 2 Uhr am Friesenplatz bereit. Man bittet von Beileidsbesuchen abzusehen. iiitnriiiiti fedBP in Renovierung von Wohnungen, Sescnansiotaien, Fassaden etc. Robert eotheim uiBO,KoimDacnerstr.7 Fernsprecher: Lützoui 6260 Kostenanschläge gratis TOT Garantiert reines ausgekochtes Gänsefett netto 4V2 kg Mk. 16.—, Gansleber in Gänsefett, netto 0.90 kg Mk. 6.50 franko Nachnahme. Restaurant Zöllner Sauerbrunn, Burgenland Israelitischer Gottesdienst in ArankfurttM. Liberaler Ritus: Hanptfynagoge. Freitag, d. 9. 11., abds. 4.45, Lehrvortrag des Herrn Rabb. Dr. Seligmann. Sonnabend, d. 10. 11., morg. 9, Predigt Rabb. Dr. Gottschalt, nachm. 4, Ausgang »5.40. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4, Synagoge Freiherr vom Stein-Straße. Freitag, d. 9. iE, abds. 6, Predigt Rabb. Dr. Gottschalk. Sonnabend, d. 10. 11., morg. 9.30, Ausgang 5.40. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börueplatz Freitag, d. 9. IE, abds. 4.25, Bortrag des Herrn Dr. S. B. Eschwege. Sonnabend, d. 10. 11., Frühgottesdienst 7, morg. 8.15 Predigt, nachm. 4, Ausgang 5.40. Wochengottesdienst: morg. 6.30, nachm. 4.15. Synagoge Bockevheim. Freitag, d. 9. 11!., abds. 4.25, Vortrag des Herrn Rabb. Dr. Horovitz. Sonnabend, d. 10. 11., morg. 8.45, nachm. 4, Ausgang 5.40. Wochengottesdienst: morg. 7. Israel. KrankevhanS Gagerustr. 36. Freitag, d. 9. 11., abds. 4.25. Sonnabend, d. 10. II.» morg. 8.15, Nachmittags- und Abendgottesdienst 5. gesucht, in guter Lage Berlins, evtl. Vorort, Wohnberechtigung vorhanden. George Goetz Berlin-Halensee Joachim-Friedrich-Str. 1 Ein Festgeschenh ist der Roman aus altbiblischer Zeit Esther und Achardise von Hans Janson Halbleinenband, 167 Seiten stark Der Roman ist s. Zt. in der Jüdisch-liberalen Zeitung erschienen. Rabbiner Dr. Samuel,, Essen, urteilte Aber ihn: „Man staunt Aber die Anschaulichkeit, mit der manches vergegenwärtigt ist. So wird aus den wenigen Zeilen des Prophetenbuches ein ausgefAhrtes Gemälde.“ Bei Voreinsendung des Betrages auf Postscheckkonto Essen 17189 fcl-Franzis-Verlag, Düsseldorf, und Bezugnahme auf die Jfldisch-liberale Z.itung: M. statt ML Verein für Feuerbestattung In Berlin von IM?4, e. V. verm, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, LAtzowstrafie 44, Telephon: LAtzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Pasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Verlag: Bereinigung für daliberale Judentum e. TS., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.»Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 23. Duick: Hermann Wegner ft (So., Berlin-Martendorf.

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