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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-10-19 · 42 (19.10.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
42 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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wir, arme Menschen, schrien zu Gott, aber Gott schien unsere Sünden -ufzur^llen und unsere Sünden mußten stärker lasten, al$ das Gute Unserer Seelen. Wie eine Schlange lästerte es nach unseren Gassen, unseren Wohnungen und Häusern. An die Tore hämmerte das Unheil, klirrte m|t nackten Eisen und drohte mit der Faust. Welch ein nohn, df.fc Mörder, die Knechte ihrer eigenen Wollust, die Dirnen und die Schlitte, nannten uns Teufel, Ausgeburt üiäd Mißgestalten! Tags auf der Gasse spieh man uns anl Eines Abends rotteten die Horden sich zusammen. Aber mitten in der Nacht flohen wir fort. Wir schleppten, was wir tragen konnten, die Nacht war eisig und wir rasteten auf einem Acker. Meiner Mutter bereiteten sie äus Tüchern ürid aus Decken ein Lager, denn ihr Leib war gesegnet. Tagsüber machten wir uns auf, aber als es Abend war, hockten wir alle wieder auf der Scholle. Vor uns dämmerte die Stadt. Wir kamen nicht von der Stelle, wir preßten uns zusammen, der Boden schien einen betäubenden Ruch auszuströmen, eine Fessel, uns zu halfen. Stumm sahen wir uns an. „Heimat“, würgte es in unseren Kehlen. ln der Nacht hatte ich einen tollen Traum. Ich sah Fratzen mit aufgerissenen Mäulern, Weiber mit starren, blutbefleckten Brüsten, edelsteinbehangene Kobolde. Geheul schlug an mein Ohr, ein gräßliches Licht fraß aßen Spuk und blendete unbarmherzig, eine Horde Ungetüme jagte über mich und mein Fleisch fiel in Fetzen ab. Ich wälzte mich vor Pein und Qual auf meinem harten Lager, ich wachte auf, eben kroch das Morgenrot durch die Wolken. Mein Hirn war noch verwirrt von den Gesichten — da donnerte es um uns auf. Es' kan; wie Wirbel angebraust, wie Schwall und Strudel. Ich reckte mich empor, ich schrie. Da waren sie auch schon heran, Reiter, Knechte, Mordbuben aus der Stadt. Im Zwielicht blinkten ihre Waffen, ein kurzer Augenblick, und schon gellten Schreie, Entsetzen, Lachen, Foltern, Metzeln, Stampfen, und Aut, überall Blut in ein Chaos aufgewühlt. Die Wehrlosen fielen wie die Saat. Mein Vater taumelte, sein Schädel spritzte Blut — ich tastete nach meiner Mutter, riß sie an mich, wir wühlten uns vor, tiefer Nebel senkte sich wie Leichentuch herab — wir keuchten weiter, fiebernd, dürstend, hetzend, wir rasten bis der Atem uns erstickte. — In irgend einem Wald grub ich eine Höhle, da lag meine Mutter, zitternd wie ein Tier und gebar. Gebar in Elend und in uferloser Qual. Ein jammervolles Wesen lag in ihrem Schoß, ein Mädchen, abgezehrt, mit Fieberaugen und schlaffen Händchen. Hilflos sah ich mich um. Dem Wahnsinn nahe. Ich irrte durch den Forst, kauerte mich an das arme Lager, und wischte den Schweiß von meiner Mutter Stirn. In einem Dorfe fand ich endlich Menschen, man schleppte uns in eine elende Behausung, wir bettelten, und dort starb die Frau, kaum daß das Kind entwöhnt.“ Chaim Bendel schwieg. Ein stumpfes Aechzen zitterte, dann war alles still. Durch das Zimmer stieg die Nacht, denn mit fahlem Zucken war das Licht herabgebrannt. Rebb Scheindel starrte durch das Dunkel, seine Hände tasteten zu Chaim Bendel fieberheiß und schwer. Chaim Bendel aber riß sich auf. Und wieder klang es von seinen Lippen: „Als ich die Mutter verscharrt, barst die Erde unter meinen Füßen. Meine Gedanken waren blutige Schemen, ich tappte umher zerlumpt und bettelnd. Nur dieser winzige, kleine Mensch, der sich an mich klettete, hielt mich am Leben. Ich bereitete ihm ein elendes Bettehen, stopfte Speise in seinen Mund und wärmte es mit meinem Körper. Man duldete mich, . oder besser gesagt, man hatte seinen Spaß mit uns. Man kam aus dem Dorf und warf uns Brocke» zu, wie man wohl zum Zeitvertreib ein Tier füttert. Es wurde Winter, Schnee fiel und die Stürme rasten über das Land. Jeder Wille war ausgedörrt aus meinem Blut. In langen Abenden zermarterte ich mein Hirn, ich grub die Hände in mein Fleisch und meine Zähne knirschten aufeinander. Ich sah die Welt als eine Scheußlichkeit, wie einen Spott auf etwas, was wir in der Menschenbrust groß und still sich regen wähnen. Der Gedanke an den Heiligen zerfetzte sich von selbst. Und wie ein winzig Restchen Sonne, das in dem Wintertag verebbt, blieb eine tränenschwere Kümmernis zurück. Wehn ich fröstelte, dachte ich an die, die an dem warmen Feuer sitzen, wenn wir hungerten, sah ich die vollgefüllten Näpfe der Satten, ein Schreckruf gellte auf, schrie meinen Namen, schrie ihn so entsetzlich, daß ich mich niederwarf und die Fäuste an die Ohren preßte. Viele Monate lebte ich so dahin. Ich weiß nicht, wie die Zeit verging, aber eines Tages zogen wir von dannen, das Kind und ich. Wir waren ein wunderliches Paar. Das Kind trippelte an meiner Hand, sein schlanker, feiner Körper war wie Rohr am Bach. Ein Gemisch seltsamer Liebe wuchs durch mein Herz. Zu dieser Schwester, die mich Vater nannte, die sich an mich hing, der ich nichts geben konnte, als mein jammervolles Leben — diese namenlose Liebe trug ich wie eine wehe schmerzenssüße Last. Wir fanden nirgends Halt, Rebb Scheindel, man war überall hinter uns. Aus vielen Dörfern quoll ein Strom Gehetzter, und immer weiter trieben wir. Und Gott war stumm und ließ die Ruhelosen hasten. Eines Abends, es lag schon Dämmer auf dem Feld, kamen wir durch eine Stadt. Wie wir durch die Gassen schlichen, schlug mein Herz. Sei es, daß die Schatten vor meinen Augen alles wandelten, oder daß mich plötzlich eine Schwere überkam, ich wagte nicht zu rasten, preßte das Kind enger an mich und eilte weiter. Auf dem Marktplatz brannte Feuer. Ein Fähnlein Reiter rastete dort, Söldner trieben sich umher und die Rosse stampften auf den Steinen. Ich hastete vorüber, mein Blut stockte plötzlich, ich sah die Flammen und die Waffen, und fühlte wie sich viele Augenpaare mit einem Male gierig zu mir wandten — ich hörte Rufe, Worte, Lärmen der Gesellen nach mir und dem Kind und Entsetzen kam über mich. Ich weiß nicht, wie mich meine Füße trugen, wie ich die Schwester mit mir zerrte und aus dem Gewirr der Gassen endlich ins Freie kam. Ich ging zwischen weiten Gärten, atmete tief und strich zitternd über das Haar des Kindes. Wie ein Trunkener taumelte ich weiter. Wir kamen in einen tiefen Wald, die Sommernacht stieg über seine dunklen Kronen und kühlte meine heiße Stirn. Ich war am Ende meiner Kraft, die Knie wankten und meine Sinne waren von einer Wirrnis überfallen. Ich tastete in das dichte Gestrüpp, bog Zweige und Aeste auseinander, wühlte das Laub am Boden auf, ich hörte nicht mehr die bangen Fragen und das leise Jammern des Kindes, wir warfen uns hin, verborgen und versteckt in eine tiefe Nacht. Ein starrer Schlaf kam über mich, dann zuckten Träume durch mein Hirn. Mir war, als hörte ich viele tausend Stimmen durch den Wald. Ich sah die glatten Stämme, die Zweige und die Aeste, Saft stieg in ihren Adern hoch, sie wuchsen auf und standen bis in die Unendlichkeit getürmt. Mir schwindelten die Sinne. Meine Augen schienen zu erblinden — da raste eine Wolke und ein Sturm zersplitterte den Wald wie Glas in Scherben. Ein fürchterliches Toben über mir riß mich empor, ich wachte auf. Alle Glieder schmerzten mich, und mein Mund war trocken. Langsam besann ich mich auf alles, was geschehen war, und erhob mich. In tiefem Schlafe lag das Kind vor mir. Ich bückte mich herab, sah in sein Gesicht und lauschte aur seinen Atem. Leise küßte ich den Mund der Schlummernden. Sie schien den Kuß zu spüren, etwas wie Lächeln glitt über ihr Gesicht, sie hob die Aermchen, dann lag sie wieder still und schlief. Ich deckte dichter und wärmer über sie das Laub, flocht und dehnte über ihren Körper das Gestrüpp und schlich mich fort. Eben glutete der Morgen durch den Wald. Es glänzte und funkelte mit jedem Schritt um mich her, ich sog die Luft und überall war Glanz und Helle. Ein Weg führte mich an eine Lichtung, Felder und brauner Ackerboden dehnte sich vor mir. Ich war ruhiger geworden, ich wollte noch ein wenig raten und dann zurück, die Schwester wecken und weiter wandern. Hauchzarte Nebelschleier wiegten sich, das Auge sah sie kaum, Lichter, die sich in sich selbst verlieren, Licht über Licht gegossen. Nur wo die Flur sich senkte, stieg ein Schwaden auf. „Wie Qualm einer Lohe“, dachte ich und blickte hin. Aber wie der Dunst sich dann entschleierte, fuhr ich zusammen. Drüben ragten Türme auf und Mauern und vor mir lag die Stadt. Ich dachte hin, ich dachte an den Abend, an die Feuer auf dem Markt und an die Reiter und meine Glieder wurden schwer, ich kam nicht von der Stelle. Etwas lähmte mich und wurzelte mich in den Boden. Ein banges Ahnen schreckte durch mein Herz kaum daß ich mich recht besonnen, klirrte es durch die Luft, und so, als hätte sie die Erde ausgespien, sprengte eine Horde Knechte auf mich zu. Meine Knie wankten, die Reiter sprangen ab und schallendes Gelächter schlug mir entgegen. „Das nenne ich einen schnellen Fang“, schrie einer mit einer breiten Narbe an der Stirn und zerrte mich heran. Ich beugte meinen Nacken und sah hilflos auf. „Man wird gnädig sein*“, fuhr mich der Bursche an, „wenn du geständig bist. Macb's kurz und gib Antwort. Wir haben dich gesehen, gestern abend, — wo ist das Mädchen, das du mit dir schlepptest?“ —;,Das Mädchen?“ — ich stammelte die Worte nach, meine Lippen bewegten sich, da scholl die Stimme wieder. Sie gellte zu mir auf, ich hörte sie — gaukelten denn Tollgespenster, war die Hölle aufgestiegen? Lockerte sich die Festigkeit der Welt, zerfiel mein Hirn? Ich trat zurück, ich spürte einen Hieb, die Pferde stampften ungeduldig mit den Hufen. „Verdammte Brut“, schrie es wieder, „nun frage ich zum letzten Mal, wo ist das Kind? Von welcher Mutter hast du es gestohlen und zu welchem Teufel Ml Ist du es verführen? Antwort, oder wir zerhacken dich mit unseren Eisen!“ Da griff ich in die Luft, meine Glieder zittertenwie Laub, aber ich begriff. Ich begriff mit einer Schärfe wie nacktes Messer, wie Wild, das eine Meute hetzt. Meine Gedanken fieberten, meine Augen sahen, sahen alles Ferne und alles Nahe. „Der Wald ist dicht, so raunte es durch mein Hirn, und der Schlaf ist tief und die Zweige sind gesponnen und gerankt wie ein Geflecht und Gott ist ja lebendig, Gott, der Schöpfer, der die Sterne in den Himmel setzt und auf der Erde prüft, er preßt den Becher Tränen an die Lippen und wenn die Zunge trinken will, verwandelt er das Naß in süßen Wein. — Gott ist ja Gott, schrie es in mir und ich faßte mich und stammelte: Ihr täuschtet euch, Herr, ich weiß von keinem Kinde, das einer Mutter fortgerissen ist — bedenkt, es war Dämmer, Zwielicht — glaubt mir, glaubt und laßt mich frei.“ Meine Worte flüsterten, weinten» die Knechte aber schrien mich an und plötzlich blitzte eine blanke Schärfe über mir, sauste nieder und warmes Blut rieselte über meinen Mund. Ich stürzte in die Knie, ich sah noch, wie die Horde vorwärts stürmte in den Wald, dann fiel ich hin. Aber meine Gedanken blieben wach, meine Augen waren aufgerissen, ich stierte den Burschen nach, ich glaubte jede ihrer Bewegungen zu sehen. Jetzt sind sie im Gebüsch, bebte ich, zerschneiden das Gestrüpp, zerren es zurück, wie Spürhunde wittern sie, ihre Arme zittern vor Gier. Beute schreit ihr Blick,, aber sie finden die Schwester nicht, denn der Wald wird wie ein Schleier sich verhüllen und der Schlaf ist tief, und Gott schaut in die Seele seines Kindes und seine Hand ist über seinem Atem ausgestreckt. Und mühsam raffte ich mich auf — da kommen sie auch schon zurück. Mit zerzausten Kleidern, voller Dornen und Gestrüpp, die Hände leer. Ich bebe an jeder Faser, ich bin wie einer,, der die ganze Welt umschlingen möchte und spüre weder meinen Schmerz noch meine Wunden. Die Gesellen fluchen, reißen die Gäule, schon packen sie die Zügel, schon sitzen sie auf — da geschieht das Gräßliche. Mit einem Male oben an der Lichtung bewegt es sich. Am Rande der Waldung mitten aus den Büschen — — in einem Lauf mit Lächeln, mit hocherhobenen’ Armen — mit einem Male das Kind mitten auf uns zu. Ich brülle auf. Die Reiter springen ab, ihre Klauem packen zu, da zerreißt mein Herz in Stücke, da zerbricht in einem Augenblicke alles, was ich denke und fühle. „Schwester“, schreie ich, „meine Schwester“, — und werfe mich wie ein Tier mitten in die Schar. Ich klammere mich an das Kleid des Kindes, schlinge meine Hände um den zarten Nacken, ich küsse unter Blut und Tränen —, wehre mich und ein Kampf hebt an, ein Ringen, um das Kind. Staub, Pferdehufe, Waffen, ein. Knäuel am Boden» ein blutgetränktes Kleid halte ich, und lasse es nicht los, und kralle mich daran, bis alles um mich öde wird — leer und öde. — — Aus einem klebrigen Gerinsel hebe ich mich auf — — — — ein Klumpen Fleisch lag vor mir — — ein gräßliches entstelltes Angesicht mit zerfetzten Locken. Ich lallte wie im Wahnsinn-Schwester-Schwester, -ich grub die Hände in die Erde, ich erschrak vor meiner eigenen Stimme,-- — ich starb und lebte noch-ich atmete und war doch tot-gestorben- -ausgerodet-zertreten — Mitten in der Nacht. Chaim Bendel lag darnieder, als hätte ihn ein Hieb erschlagen. Sein Körper schien erstarrt. Langsam hatte Rebb Scheindel sich erhoben. Er schüttelte den Kopf, seine Augen irrten, die Lippen bewegten sich, als wollten sie etwas sagen. Er ging zur Tür und öffnete. Regen und Sturm schlug ihm entgegen. — Wie ein Trunkener taumelte er nach Hause. — — — (Fortsetzung folgt) Abitur. Obersekunda Vormittags-Abendschule Private Vyrbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstrafie 125 Hier lernt ihr Inserat Empfehle meine in den besten jüdischen Kreisen eingeführte, streng diskrete Ehevermittlung Gefl. Anfr. an Pran Mini Marens, Köln, Richmodstrasse 131 Festgabe für Claude Cr. Montefiore (Montefiore - Festschrift) Eine Sammlung bedeutsamer Aufsätze, anläßlich der Tagung des Weltverbandes für religiös-liberales Judentum Berlin 1928 gemeinschaftlich herausgegeben von Vereinigung für das liberale Judentum e. V. Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands Preis: broschiert 8.— Mark „Philo66 Verlag and Xtuehhandlung 6. m. b. XI. Berlin 8W 68, LAndenstraße 13 Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/M. Liberaler Ritus: Hanptsyuagoge. Freitag, d. 19. 10., öbi>3. 5.16, Jugendgottesdienst Rabb. Dr. Gottschalk. Sonnabend, d. 20. 10., morg. 9, nachm. 4, Ausgang 6.10. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge Freiherr vom Stein-Straße. Freitag, d. 19. 10., abds. 6, Predigt Rabb. Dr. Seligmaun. Sonnabend, d. 20. 10., morg. 9.30, Ausgang 6.10. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 19. 10., abds. 4.55, Bortrag des Herrn Hnü Gottlieb. Sounabend, d. 20. 10., Frühgottesdienst 6.46, morg. 8.16, nachm. 4, Bortrag des Herrn Rabb. Dr. Hofstnanu für junge Leut«: „Me Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides". Ausgang 6.10. WocheugotteSdieust: morg. 6.30, nachm. 4.45. Synagoge Bockeuhei«. Freitag, d. 19. 10., abds, 4.55, Bortrag des Herrn Rabb' Dr. Horovitz. Sonnabend, d. 20. 10., morg. 8.45, nachm. 4, Ausgang 6.10. Wochengottesdienst: morg. 6.45. ' JsraeL Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, d. 19. 10., abds. 4.55. Sonnabend, d. 20. 10., morg. 8.16, Nachmittags- und Abendgottesdienst nach«. 5.30. Ein FestgaschenK ist der Roman aus altbibiischer Zeit Esther und Achardise von Hans Janson Halbleinenband, 167 Selten stark Der Roman ist s- Zt. in der Jüdisch-liberalen Zeitung erschienen. Rabbiner Dr. Samuel,, Essen, urteilte über ihn: „Man staunt über die Anschaulichkeit, mit der manches vergegenwärtigt ist. So wird aus den wenigen Zeilen des Prophetenbuches ein ausgeführtes Gemälde.“ Bei Voreinsendung des Betrages auf Postscheckkonto Essen 17189 El-Franzis-Verlag, Düsseldorf, und Bezugnahme auf die Jüdisch-liberale Zeitung: M. statt M. ■teilen jeder tri Rstm nnnw W50, Kdaibacfterstr. 7 Fonnprecfier: LQtzaw 62N Kostenanschläge gratis Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Term* kestenlM« Peaerbestattnn* Annahme W 35, Lütoowstraße 44. Telephon: Lfltxow 960-61 und Chari otteabura, Kantstr. 156a Ecke PasanenstraBe, Telephon: Steinplatz 1835 Verlag:-Verewigung für das liberale Judentum e. Iß., Berlin SW. 48. — Berantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Wo yd a, Berlin RA. 28. — Druck: Hermann Wegner & Eo.. Berlin-Mariendorf.

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