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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-07-06 · 27 (6.7.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
27 (6.7.1928)
Date
1928-07-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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ist in dem Buche. Das Ich steht eigentlich niemals hier" im Mittelpunkt; es ist zumeist fast an die Peripherie der Er-- Zahlung gerückt." — Ich habe mir erlaubt, zuerst Pallieres Buch und erst dann das ihm von Baeck geschriebene Vorwort zu lesen, und ich kann nicht umhin, die obigen Sätze (übrigens, auch das ganze Vorwort und die Tatsache, daß es geschrreben wurde) als höchst befremdlich zu bezeichnen. Dagegen hat jener Redakteur recht, der in seiner jüdisch-orthodoxen Zeitschrift behauptete, das Buch lese sich wie ein Roman, und ich muß hinzufügen: Es liest sich fast wie ein Filmmanuskript, so sehr steht das persönliche Leben und Erleben des Verfassers in seinem Mittelpunkt. Rein literarisch betrachtet, könnte man das Buch nur rühmen, es hat viele gute Eigenschaften: Vielgestaltigkeit der Handlung, Tempo, Anschaulichkeit und Lebendigkeit der Schilderung. Aber eben diese literarischen Vorzüge machen den Grundmaugel dieses garnicht literarisch sein wollenden Buches aus. Ein Christ kam zum Judentum (kam er ganz? Er ist heute zwar jüdischer Prediger, aber er ist immer noch nicht Jude!) und schildert uns, wie und warum er zum Judentum kam. Was schildert er uns? Kaleidoskopartig, bunt und plötzlich wechselnd ziehen die verschiedenen religiösen Gemeinschaften, ihr Leben und ihre Gottesdienste an uns vorbei: ein katholisches Internat in Lyon, die Synagoge zur Neilah-Stunde, die Heilsarmee, ein katholisches Kloster, ein jüdisches Familienmilieu usw. Der Reihe nach lernt Palliere die verschiedenen Riten mehrerer Religionsgemeinschaften kennen, jeder ihm neue Ritus üsit einen Reiz auf ihn aus, so daß er sich stets sofort jeder neuen Kirche verschreiben will. Fest steht für ihn von Kindheit an: er will Priester werden. Wir kennen solche echten Priesternaturen; sie forschen solange nach dem wahren Gott und der echten Religion, bis sie sie finden, und lehren sie dann — meist nicht im Priesterrock, sondern als freie Redner, Lehrer oder Schriftsteller. Palliere dagegen scheint niemals nach dem wahren Gott und der echten Religion, er scheint nur nach der „richtigen" Kirche und dem besten Ritual zu suchen. Seine Autobiographie bringt nirgendwo Gedanken und Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Religionslehren; sie schildert immer nur kirchliche Erlebnisse. Und nachdem er planlos von einer Kirche zur andern gekommen, verbleibt er zuletzt in der Synagoge. Ich frage: Wird man so Jude? Wird man so Priester einer Religion? Es ließe sich doch wahrlich denken, daß eine Kirche den wirkungsvollsten Ritus, aber verkehrte Lehren hätte. Kein noch so schöner Ritus spricht für, kein noch so farbloser Ritus spricht gegen eine Religion; die Religion spricht selber .für oder gegen sich. Und wer uns schildern will, wie er zum Judentum kam, muß uns sein Verhältnis zur jüdischen Lehre schildern, nicht aber, daß ihn von den verschiedenen Priesterröcken, für die er schon immer Vorliebe empfand, schließlich der jüdische am besten kleidete. Palliere hat immer nur das äußere Gewand der Religionen gesehen, nie ihre Innerlichkeit. Daher auch seine Unbeständigkeit gegenüber den verschiedenen Religionen, in denen er sich versucht und die er alle wieder verläßt, manche mehrmals; und beständig gegenüber der jüdischen Religion scheint er auch nur geworden, nachdem er in ihr ein Amt erlangt. Künstlerisches Gefühl für gottesdienstliches Zeremonial, aber Unsicherheit, Unklarheit, Unbeständigkeit der Gedanken, verbunden mit übergroßer Sentimentalität — das find keine Eigenschaften, aus denen religiöse Führer werden. Pietät gegenüber der Mutter — eine schöne Tugend, gerade wir Juden werden das anerkennen; aber wenn es sich um, die Annahme des als der „wahren Religion" empfundenen Glaubens handelt, darf man da immer zurückschrecken: „Meine Mutter würde es nicht ertragen!"? Darf man, wenn man an den sakramentalen Charakter päpstlichen Segens bereits nicht mehr glaubt, auf der Fahrt zu dem Rabbiner, bei dem man Jude werden will, den Papst um Segen für die Mutter bitten? Es scheint, als habe Rabbiner Benamozegh die Unbeständigkeit des übereifrigen christlichen Rabbinatsanwärters erkannt und gefürchtet, da er ihn in langen mündlichen und schriftlichen Verhandlungen unermüdlich bittet, nicht Jude zu werden. Und auch die andern scheinen ihn erkannt und gefürchtet zu haben: jene Heilsarmee-Führerin, die chn mit dem Christus-Wort von sich stößt: „Wer Vater und Mutter mehr liebt denn mich, der ist meiner nicht wert!", und jener Karthäusermönch, der Herrn Palliere, als er gerade wieder einmal katholischer Priester werden will, geradezu erklärt: „Sie sind gekommen, meinen Rat zu erbitten; ich gebe ihn Ihnen. Sie bringen keineswegs die richtigen Bedingungen mit, um in diesem Hause sich mit Erfolg der inneren Sammlung zu widmen... Fahren Sie unverzüglich ab, das ist der beste Entschluß, den Sie fassen können!" Wie recht hat dieser Karthäuser gehabt! Palliere beklagt sich über ihn: „Er hätte aus mir machen können, was er wollte, und mich diesmal endgültig dazu bringen können, daß ich aufs Seminar ging " — gemeint ist das katholische Priester-Seminar! — „Er tat nichts?.. Vielmehr tat er genau das Gegenteil, was diejenigen, die mich zu ihm ge? schickt hatten (!!!), erwarten durften." Ist dies schwankende Rohr ein Holz, aus dem religiöse Führer erwachsen?! Echte Führer haben zu allen Zeiten sich selber gemacht, nicht aber aus sich machen lassen, noch auch gar sich schicken lassen, damit aus ihnen gemacht würde! „Der Friede wohnt in Deinem Kleid, in Deinem Herzen wohnt der Friede nicht." * Freilich — ganz ohne Berührung mit theoretischen Gedanken ist auch Palliere bei seiner Bekehrung nicht geblieben, aber wie sieht das aus, wie dürftig und primitiv! Ter als Katholik, aber auch als Kind des 19. Jahrhunderts ausgewachsene Palliere beginnt an der Göttlichkeit Christi und demgemäß am Dreieinigkeitsglauben zu zweifeln. Daß er damit aufhört, katholischer Christ zu sein, ist richtig. Aber ist er damit schon Jude? Der Glanbe an den dreieinigen Gott dort und an den Einzigcinen hier sind gewiß Fundamentalsätze allerersten Ranges, aber doch muß gefragt werden: ist der Glaube an Christi Göttlichkeit der einzige Unterschied des Christentums vom Judentum? Nach Palliere schiene es so zu sein. 1 . Und wie sieht nun dieses Judentum selber bei Palliere aus?. Er ist — ohne selber Jude zu sein, und also Annahme von Bestellungen auf die Jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlands tiiuiiiitiiiiiiiuuiiuiiiiuiiuiiiiaiuuiiiiiiiuiiiHiiiiiiiimiiiuiiuiiiiuiuiuiiuiiuiiiuiuiiuiiiiiiii nur in der Theorie — Zionist, lieht in den Juden ein Volk, spricht von den „Nachkommen Abrahams" und „Hebräern". Und er ist — ohne selber Jude zu sein, und also nur in der Theorie — Orthodoxer, da er sich dem „lückenlosen Judentum in Schrift und Tradition verbunden fühlt", da „dieses Judentum wohl eine genügende Tenksreiheit gestaltet, daß diese Freiheit aber die Wahrung der historischen Formen, ohne welche es sich nicht als organisatorische Einheit erhalten könnte, um so unerläßlicher machte." Er ist also Misrachist — ohne selber Jude zu sein. Denn für sich selbst hat er sich auf den Noachismus zurückgezogen. Was das ist, müssen wir kurz untersuchen. * In früheren Zeiten hat der Noachismus sicherlich seine Berechtigung gehabt. Damals hatte das Wort „Juden" zweierlei Sinn und Begriffsinhalt. „Juden" — das waren einmal Angehörige des jüdischen Volkes in Palästina, und es lag in der Natur dieses Begriffes, daß die Angehörigen der andern Völker keine Juden waren und in ihrer Gesamtheit niemals werden konnten. „Juden" — das waren später Die im Ghetto, deutlich sichtbar abgegrenzt von den andern Nationen, in deren Mitte sich die Ghetto-Enklaven befanden, und diese Juden.in ihrer milieumäßig-nationalen Abgeschlossenheit, ihrer Eigenkultur, chrer eigenen Lebenshaltung, ihrem Zeremonial und Ritual konnten wiederum weder erwarten noch auch nur wünschen, daß die Angehörigen der andern Völker in ihrer Gesamtheit Juden würden so wie sie. — „Juden" — das waren zugleich aber auch Anhänger der jüdisch-religiösen Gottesidee und der jüdischreligiösen Ethik, und Juden solcher Art und in diesem Sinn allerdings sollten „alle Völker der Erde" werden. Aus dem Widerstreit zwischen dem nationalen Partikularismus der Juden und dem religiösen Univerfalismus des Judentums entstand die Noachiden-Theorie. Die Noachiden — I das waren die Menschen; sie alle sollten die Gottesidee und die Ethik des Judentums annehmen; aber „Juden", > Juden in Palästina oder Juden im Ghetto konnten sie nicht werden. Für die religösen Juden von heute — und zwar gleicherweise für die Liberalen wie für die Orthodoxen; eine Ausnahme machen lediglich die Misrachisten — hat diese Noachiden-Theorie jeden Sinn verloren, ist gänzlich veraltet und hat überdies einen höchst ekelerregenden Beigeschmack. Da wir heute unter „Juden" immer nur Religionsjuden verstehen, müssen wir allen Juden gleiche Rechte upd gleiche Pflichten zuerkennen. Alle Juden sind Volljuden; die in früheren Zeiten berechtigt gewesene Unterscheidung zwischen den Stammesjuden als Volljuden einerseits und den Proselhten als minderberechtigten und minderverpflichteten Halbjuden oder Noachiden andererseits müssen wir gänzlich aufheben, weil sie unter den heutigen Verhältnissen nach der Emanzipation widerreligiös und anstößig erscheint. Lehnen wir solcherart den objektiven Noachismus ab, wieviel mehr dann den subjektiven Noachismus des Herrn Palliere. Nach der objektiven Noachiden-Theorie sind die Juden, das Gottesvolk, Lehrer der Nichtjuden. Hier aber will der Nichtjude die Juden über das Judentum belehren; ja, er will sogar den liberalen Juden das misrachistischorthodoxe Judentum beibringen! Man möge Nachlesen, »wie er vor einem halben Jahr einem orthodoxen Redakteur, von dem schon einleitend hier gesprochen wurde, in einem Interviews mit Befriedigung erklärte, er habe den liberalen Gottesdienst in Paris schon fast zu einem konservativen zurückreformiert, auch seien die Pariser liberalen Juden in ihrem Herzensgrund orthodox, hätten nur im „struggie for lUe‘ nicht recht die Zeit, orthodox zu leben; man lese nach, wie er in diesem Zusammenhänge betont, daß dem Pariser Liberalen „nie der Gedanke gekommen wäre, ein philosophisch-wissenschaftliches System für ,sein Judentum' aufzubauen", während die Reform in Deutschland, wie Palliere mit unverhohlenem Entsetzen ausspricht, „einen sozusagen wissenschaftlichen Charakter" und sogar „Seminare hat, wo sie ihre Rabbiner ausbildet". * | Fürwahr, der alte Ghettogeist lebt noch. Juden verehren diesen nichtjüdischen Misrachisten: ein wissenschaftlicher Führer des Liberalismus schreibt dem Buch dieses Verächters liberaler Wissenschaft ein Vorwort. Das Verkehrteste vom Verkehrten geschah. Lau lonu — nicht uns, Herr Palliere, Ihre Predigt! Wir fühlen uns in unserm wissenschaftlich begründeten Liberalismus recht zuhause, wissen uns, auch ohne Misrachismus und Noachismus, als gute Juden. Dem Noachiden aber sagen wir Nichtnoachiden, daß w i r seiner nicht bedürfen. Ist er überhaupt zum Predigen berufen (was nach allem Vorgebrachten sehr bezweifelt werden muß), so möge er den 'Nichtjuden predigen. Das hat der klarste Kopf und die stärkste Persönlichkeit unter den heutigen Rabbinern, Dr. B. Jacob (Dortmund)Z erkannt, als er schrieb: „... Der Weg, der ihm (Palliere) vorgeschlagen wird, förmlich zum Judentum überzutreten und womöglich Rabbiner zu werden, ist' der allerungeeignetste. Dann ist er ein Jude mehr und ein Rabbiner wie alle anderen, höchstens als Proselyt eine Kuriosität... Mein Rat ist: Herr Palliere bleibt, was er ist, das heißt, er stehe zwischen Judentum und Christentum, er vertiefe sich mit allem Ernst und aller Kraft in die Wahrheiten des Judentums, besonders die Bibeln und predige sie den Christen in Schrift und Wort, als freier Schriftsteller und öffentlicher Redner. Kurz, er werde ein umgekehrter Paulus, der gutzumachen trachte, was jener verfehlt hat, indem er die Völkerwelt zu dem Gott Israels zurückführt." Palliere ist kein Paulus geworden. Uns Juden hat er nichts zu sagen, und den Christen sagt er nichts. „Wollen wir s o Mission treiben?" fragte Gottschalk, als Spiegler hier gegen Palliere geschrieben hatte. Aber treibt denn Palliere Mission? Er ist kein Paulus geworden, sondern, wie Tr. Jacob ihm prophezeit, eine Kuriosität. Uns geht er nichts an. 4) Bergt. „Der Israelit" Nr. 50 vom 15. Dezember 1927. 5) Diese Anerkennung sei hier gern ausgesprochen, obwohl der liberale Rabbiner Dr. Jacob für die jüdisch-liberale Bewegung und die Notwendigkeit seiner Organisierung bis heute leider kein Verständnis aufgebracht hat. Borouorsteher für die Registratur des Krankenhauses gesucht. Derselbe muss kaufmännisch ausgebildet, gewandt im Verkehr mit Publikum und Behörden sein, sowie selbständig korrespond. können. Schriftliche Bewerbungen bis zum 18» Juli er» an die Direktion des Krankenhauses der jüdischen Gemeinde, Exerzierstrasse 11a. Persönliche Vorstellung nur auf Wunsch erbeten. Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. venu, kostenlose Feuerbestattung? Annahme W 35, Lfitzowstraße 44, Telephon: Lfltzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Ausbaufähiger indischer Zeitungsverlag sucht zur Erweiterung seines Betriebes 10000-15000 Mk Hohe Verdienstmüglichkeit für stillen Teilhaber Offerten unt. B 359 a. d. Geschäftsst. d. Bl. Konditorei „Adler“ tDönhoffplaiz bedeutend erweitert bittet um lAren (Sesudl Kurt H. Winter - BuchiiMer il Antiquar Qelsenklrchen i.u/.,Bahnltofstr.54 (Anschrift) LeiPZlg, HOSPitaiStraBB IO (Auslieferung) Empfehlenswerte Neuerscheinungen: Benjamin Disraeli Sein Leben dargestellt v. Andre Maurois Deutsch von E. Klossowski . Mit 8 Bildtafeln Geheftet 7 M., in Ganzleinen 10 M. Jedermann kennt die Gestalt und Bedeutung des großen englischen Staatsmannes. Er strahlt, von der Legende umwoben, mit seinem Werk und seinen Schriften in die Gegenwart hinein. Er hat dem britischen Imperium den Stempel seines orientalich gefärbten Genius aufgeprägt. Aber im Grunde glaubt man ihn nur zu kennen. Zum erstenmale ist es einen Biographen gelungen, auch den ganzen menschlichen Reichtum dieser abenteuerlich schimmernden und leuchtenden Persönlichkeit einzufangen, in einer Darstellung so voll Spannung und Bewegtheit, so voller Zartheit und Anmut, daß sie den Leser nicht eher loslftßt, als bis mit dem letzten Worte auch das Leben des Helden in die Ewigkeit verhaucht. Oer Literaiismus und me deuisctten Juden Das Judentum als konservatives Element Prof. Dr, Rudolf Kaulla : Geb. in Ballonleinen 4.80 Der Verfasser vertritt die These, daß in’Wirklichkeit allen antisemitischen Affekten zum Trotz, unter allen Völkern, die das Abendland bewohnen, die Juden ihrer Natur nach das konservativste seien. Nur Völker des Ostens wie die des Islams oder die Chinesen und Japaner haben in ähnliche Weise vermocht, die alten Autoritätsbegriffe, Ordnung und Sitte der Väter bis in die Neuzeit starr zu bewahren und mit einer hohen Kultur zu verbinden. Emanzipation und liberale Ideen haben das alte konservative Judentum aufgelockert. Preisgabe des Judentums oder streng konservative Haltung scheinen daher dem Verfasser die einzigen logischen Möglichkeiten in der Zukunft. Das Buch ist van hoher wissenschaftlicher Warte vornehm und streng objektiv gehalten und wendet sich daher an jüdische und christliche Kreise aller politisch, u. weltanschaulichen Rieht Der menschensohn. von Emii Ludwig. In Ganzleinen gebunden 9.50 M. Direkte portofreie Zusendung erfolgt nach Einzahlung der genannten Betrüge (Originalpreise) auf Postscheckkonto: Leipzig 18198 Jugl & Wartenberg / Juweliere Feine Juwelen, Gold- und Silberwaren Eigene Werkstatt für Neuanfertigungen, Umarbeitungen, Reparaturen, sowie das Aufziehen von Perlenkolliers NW 7, Neue Wilhelmstraße 4 (zwisch. U, d Linden u Dorotheenstr.) Telephon Zentrum 2375 lilirarlilltD lener Irl Renovierung von Wohnungen, aesehinsioliaien, Fassaden etc. Robert Gutheim W5ü, Kulfflhaeherstr. 7 Fernsprecher; LUtzoiu 6280 Kostenanschläge gratis Israelitischer Gottesdienst in FrankfurMl. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 6. 7., abds. 7. Sonnabend, d. 7. 7., morg. 9, nachm. 4, Ausgang 9.35. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 6. 7., abds. 7, Predigt Rabb. Dr. Seligmann. Sonnabend, d. 7. 7., morg. 9. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 6. 7., abds. 7.45. Sonnabend,- d. 7. 7., Frühgottesdienst 6.30, morg. 8, nachm. 4.30, Au»'>gang 9.35. Wochengottesdienst: morg. 6.15, nachm. 7.15. Donnerstag, d. 5. 6., nachm. 8.15. Synagoge Bockenheiml. Freitag, d. 6. 7., abds. 7.30. Sonnabend, d. 7. 7., morg. 8.45, nachm. 4, Ausgang 9.35. Wochcngottesdienst: morg. 6.30. Israel. Krankenhaus Gagernstv. 36. Freitag, d. 6. 7., abds. 7.45. Sonnabend, d. 7. 7., morg. 8, nachm. 4. Bad Tölz Kurant Dr. Lev i Hier fehlt ihr Inserat Liberale Blätter Prankfnrter Organ für jüdisch-liberale Interessen Aus dem Inhalt der letzten Nummer x Dr. Philipp Rothbartb, Eine Aufgabe für das liberale Judentum. Dr. H. HoKmann, Claude Montefiore Dr. F. Outmann, Können wir siedeln? Herausgeber: „Jli*% Frankfurt am Main. Zu beziehen kostenlos durch die Schrifleitung Frankfurt a. M., Niedenau 37II Verlag: Vereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 23. —! Druck: Hermann Wegner 8t Co., Berlin-Mariendorf.

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