Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 26 (29.6.1928)
- Date
- 1928-06-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jude, der Lejitnant und die Fahne Von Josef Kaplan, Fulda. (Klubzimmer. Um einen Rauchtisch sitzen in tiefen Sesseln ein Dichter, ein Gelehrter und ein alter General.) Der Dichter: „Ich weiß — wer meine Schriften liest, hält mich für einen Antisemiten... Aber es ist mir auch einerlei, ich bin eben ein wahrheitsliebender Schilderer und kann nichts beschönigen oder verschweifen, auch auf die Gefahr hin, daß mich gewisse Leute assen. Aber im Grunde genommen, bin ich kein Antisemit! Ebensowenig, als es Gustav Freitag gewesen ist, der in seinem „Soll und Haben“ Tatsachen zeichnete — ja Tatsachen! — die Habsucht, die Hinterlist, die Rücksichtslosigkeit, das Ueber-Leichen-Gehen, die Feigheit, den strafbaren Egoismus des Juden. Er erkannte das überwiegende Schlechte in dem jüdischen Menschen. — Nein, Freytag war kein Antisemit, er war ein großer Menschenkenner, er fand die vielen Veitei Itzigs aus der Menge heraus und beleuchtete sie für die Welt. Es war ein tapferes Unterfangen, — aber Gerechtigkeit, unbestechliche Gerechtigkeit verleitete Frey tag dazu. — So ist ddr Jude, meine Herren! Der Veitei Itzig lebt noch und wir können ihn nicht stets rücksichtslos genug der Oeffentlichkeit zeigen. Wir können einen Menschen tadeln, müssen aber nicht sein Feind sein! Ich bin kein Antisemit, sondern ein gerechter Kritiker. Sagen Sie meinetwegen: ein Antisemit aus Gerechtigkeit. — —" Der Gelehrte: „Ein Antisemit aus Gerechtigkeit? Wenn es einen solchen gibt, dann ist der Antisemitismus kein Problem mehr! — Berechtigter Haß? Daß ich nicht lache! Mein Dichter, Sie reden wie alle anderen Antisemiten, die sich darin gefallen, „Kritik“ zu üben. Sie kommen sich furchtbar erhaben vor, wenn sie die Worte finden, mit denen sie den Wert eines Volkes „kennzeichnen“ können, — und mischen sie noch einen Tropfen, Gerechtigkeit hinein, dann steht bei ihnen ihr lauterer, ehrlicher Sinn fest.-Das Wort Antisemit ist eine beschönigende und besänftigende Bezeichnung für eine blinde und blutige Feindschaft. Judenfeind sollte es heißen! In diesem Wort liegt Verantwortung und offener Sinn. — Sieh, ich bin dein Feind! Und als ein solcher hasse ich und bekämpfe ich dich mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln! Und weil ich dein Feind bin, darf ich von Gerechtigkeit nicht reden, — ein Feind fragt nie nach Gerechtigkeit! — Herr Dichter, Sie haben Ihren Standpunkt wie viele andere und wollen ihn nicht verlassen, eben Ihrer Feindschaft wegen, — aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie das Recht haben, in Ihre Feindschaft die Wertung eines Volkes zu legen? — Ist es nicht eine ungeheuere Anmaßung, wenn wir aus angeborener Abneigung die Moral eines Volkes streichen? — Der Feind sieht da Fehler, wo der Freund Vorzüge findet —!" Der Dichter (ironisch): „Und — kann nach Ihrer Meinung diese „Feindschaft“ nie rechtfertigen-?" Der Gelehrte: „Nein! Feindschaft ist nie gerecht, wie ich schon tzAgte':" Der Dichter (mit verhohlenem Aerger): „So wissen Sie vielleicht, daß diese — Abneigung — aus der Welt geschafft werden kann?“ Der Gelehrte: „Ja! Ich glaube es zu wissen!“ Der Dichter: „Ah-—!" . ‘ Der Gelehrte (lauter): „Vollkommene Kenntnis des Anderen — seiner Eigenarten — Verständnis für lalles, was von drüben kommt — gemessen am eigenen Denken, Fühlen und Handeln — gerecht gemessen — selbstlos — ohne Eigenliebe und Egoismus — führt zur Beseitigung der trennenden Kluft — — —!" Der Dichter: „Mein Herr, Sie haben Ihren Standpunkt — wir werden nicht einig werden —- Der General: „Die Herren verzeihen, daß ich in diese Debatte eingreife. Aber mir fällt soeben ein Erlebnis von 1870 ein. Ich habe mich damals gefreut und freue mich heute noch, es erlebt zu haben. — Sie, werter Herr Dichter, behaupten, der Jude sei feige, egoistisch und rücksichtslos. Sie haben vielleicht als Rechtfertigung für Ihre Ansicht ein Beispiel, eine „Tatsache“ zur Hand. Wenn in solchen Fragen einzelne Beispiele richtunggebend für Gefühle sein können, dann wird man es mir nicht als Schwäche anschreiben, wenn ich mich von einem Beispiel, einer „Tatsache“, einem Erlebnis mein langes Leben hindurch führen ließ. Ich habe an jenem Tage angefangen, über etwas nachzudenken, woran ich früher nie gedacht habe, weil es mir zu unwichtig erschien. — Verstehen Sie mich, meine Verfmnmlungskalenber Breslau. ZU „Abraham Geiger". Montag, ton 2. Juli, 20.15 Uhr, zwangloses Beisammensein im Kurgarten, Kürassirrsttatze. Aeder Ausflüge und Wanderungen am Sonntag erteilen Auskunft Ludwig Freund, Reudorffttatze 37, Fernsprecher 33320, und Alfred Berger, Augustastratze 67, Fernsprecher 37754. Gottesdienste Berlin-Norden. Liberale Synagoge Norde« (im Anerdachfcheu Waisenhaus, Schön. Hauser Allee 162 a): Freitag, de« 29. Juni, abends 7.15 Uhr, Predigt: Rabbiner Dr. Salomvnfti. Sonnabend, den 30. Juni, vormittags 10 Uhr, Gottesdienst. Wege« baulicher Veränderungen bleibt die Synagoge ad 3. Juli geschlossen. Der Gottesdienst beginnt wieder am Freitag, den 10. August 1928. Berliu-Wilmersdorf-SchSneberg. Liberale Synagoge Wilmersdorf (in der Aula der'LSeilienfchule, Nikolsburger Platz): Jeden Freitagabend liberaler Gottesdienst mit Chor und Predigt. Beginn 19.15 Uhr pünktlich. Freitag, den 29. Juni, Predigt: Rodert Hirschfeld. > Ad 3. Juli dleidl die Synagoge geschlossen. Der Gottesdienst beginnt wieder am Freitag, den 19. August 1928. Der Gottesdienst an den hohe« Feiertage« findet im Bebra-Palast- Atrium, Kaiserallee Ecke Berliner Stratze, statt. Kartenverkauf bei Dr. Alfred Laro, Motzstratze 39, Theaterkasse K.D.W., Hermann Tietz, Leipziger Stratze. Weitere Verlaussstellen werden noch dekanntgegeben. Herren, es handelt sieh — bloß — um ein Gefühl, um nichts weiter. Bitte, lassen Sie sich erzählen: An einem Wintertage des Jahres 1870 lag eine deutsche Infanterieabteilung in einem französischen Dorf in Quartier. Die Herren Offiziere hatten es sich in einem geräumigen Hause, dessen Besitzer geflüchtet war, bequem gemacht. Man wußte, daß vor dem nächsten Morgen kein Alarmruf zu erwarten war und wollte den Abend — vielleicht den letzten — genießen. Die Offiziere saßen beisammen bei Speise und Trank und erzählten sich lustige und ernste Dinge, verwegene Heldenstückchen und tapfere Kriegsstreiche. Da erzählte der General ein Husarenstück, das sich ein Hessenländer Pfarrersohn vor kurzem geleistet hatte. Ergriffen schilderte der alte Soldat, wie der Hesse bei Nacht und Nebel in französischer Uniform bis zum Feinde heranschlich, sich im Lager umsah, bis er die Regimentsfahne entdeckte und wie er in einem günstigen Augenblick diese ergriff und zurück schlich den feindlichen Hügel hinab. Und wie er zu früh entdeckt wurde, wie eine französische Kugel ihn durchbohrte, wie er dann mit letzter Kraft seinem unten wartenden Kameraden die Fahne zuwarf und sterbend rief: „Lauf, Georg, die Fahne ist unser!“ Dieses Stück erzählte der General, er nannte Namen und Stand des Tapferen, der sein Leben hingab dafür, daß er sein Mütchen an dem verhaßten Feind kühlen konnte. Ein junger Leutnant hörte diese Erzählung, er wurde nachdenklich und seine Augen glänzten wild. In diesem Augenblick faßte er den Entschluß, bei der nächsten Gelegenheit um die feindliche Fahne zu kämpfen, sie um jeden Preis zu erobern, um sich so auf einmal Ruhm und Rang zu vergrößern. Gott — es war jugendlicher Eifer! Wer kennt ihn nicht? Am anderen Morgen stand der Leutnant an der Spitze seiner Truppe im heißesten Nahkampf mit dem Feind; furchtbar war das Ringen um jeden Zoll Erde, für den Freund und Feind das Blut hergaben. Dem Leutnant zur Seite kämpfte sein Bursche, ein kleiner, aber muskulöser Mann von etwa fünfundzwanzig Jahren. Beide waren heiß bemüht, an den feindlichen Fahnenträger heranzukommen, was ihnen auch gelang. Nun begann das Ringen um die Fahne. Die Franzosen merkten die Absicht und bildeten einen Kreis um den Fahnenträger. Der Leutnant verstärkte sich auch durch einige seiner Leute und es gelang ihm, den feindlichen Kreis zu sprengen. Mit einem Satz sprang der Leutnant auf die Fahne zu, rannte in diesem Moment seinen Degen dem Träger in die Rippen und entriß ihm die heißumstrittene Fahne. In diesem Augenblick aber wurden die daneben kämpfenden Kameraden zurück gedrängt. Der Leutnant sah sich alleine mit seinem Burschen und erkannte die Gefahr, in der sich beide befanden. Da knallte aus nächster Nähe ein Schuß, der Leutnant knickte zusammen, während er die eroberte Fahne seinem Burschen in die Hand gab und rief: „Lauf, Levi, die Fahne ist unser!“ Eine Sekunde nur überlegte der kleine Levi, dann warf er die schwere Fahne zu Boden, ergriff im Nu den gefallenen Leutnant, packte ihn auf die Schulter und lief zurück, indem er sich mit der Waffe, die er in der rechten Hand hielt, den Weg bahnte. Erschöpft und blutend brachte Levi den ohnmächtigen Leutnant aus der Kampflinie. Nach Tagen erwachte der Leutnant zum Bewußtsein. Er lag in einem Feldbett, neben sich erblickte er den kleinen Levi, der ihn besorgt ansah. Das erste, was der Leutnant sprach, war: „Levi, hast du die Fahne in Sicherheit gebracht?“ „Nein, Herr Leutnant — — — „Wie, du hast sie dir wegnehmen lassen — vom Feind — hast auf Beförderung und Auszeichnung verzichtet — — —?" Kleinlaut antwortete Levi: „Verzichtet — ja, Herr Leutnant, — aber wegnehmen lassen habe ich sie mir nicht! Ich habe sie weggeworfen — um den Herrn Leutnant zu retten — — —!“ Der Leutnant sali eine Weile nachdenklich vor sich hin. Und als er aufsah — rannen Tränen seine Wangen herab, und ehe sich’s Levi versehen konnte, ergriff der Verwundete die derbe Hand des Soldaten und drückte sie an seine Brust — — — (Der General schweigt plötzlich, seine Lippen zittern.) Der Dichter: „Und an was begann der Leutnant in diesem Moment zu denken, woran er nie gedacht hat — vordem?" Der General: „An die Menschlichkeit des Juden Levi — an die Menschlichkeit, die der Jude über alles stellte-!" Der Dichter (höhnisch): „An die Menschlichkeit des Levi — oder des Juden Levi?“ Der General: „An die des Juden Levi! Ich sagte es schon!“ Der Dichter: „Und was wollen Sie damit beweisen, Herr General?“ Der General: „Nichts! Ich habe nur ein Erlebnis erzählt —- ein Erlebnis eines jungen Infanterieleutnants -- der jetzt als greiser General vor Ihnen sitzt! — Nicht wahr, Herr Dichter, mein Bursche war kein Veitei Itzig — —-?" (Der Dichter verabschiedet sich, ohne zu antworten, General und Gelehrter sehen sich lächelnd an.) — Vorhang. — Vereinsnachrichten Olympiakamps bei Polizei-Maccabi. Aus dem gemeinsamen Programm des Polizei-Sportverein und Jüdischer Box-Club „Maccabi" E. B. am 2. Juli 1928, abends 8 Uhr, im Polizei-Stadion, Chausseestraße 95-97, ragt besonders die Olympia-Ausscheidung Malz Maccabi— Virnich/D.A.S.V. Köln hervor. Weitere große Paarungen sind die Tressen Fuchs/Maccabi gegen Kowitz/Heros, Ludwig/Polizei gegen Lütke/Heros, Buchbaum/Maccabi gegen Gaikowski/Polizei, Schiewe/Polizei gegen Boguhn/Heros. PauH, Michaelis/Polizei und Balsam und Ball/Maccabi werden mit guten Gegnern gepaart werden. Ein großes Rahmenprogramm wird die Besucher aus ihre Kosten lommen lassen. (Eintrittspreise von 0,30 bis 3,— Mk.) Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose. Die Ziehung unserer Wertlotterie zur Errichtung einer deutschen Lungenheilstätte für jüdische Männer und Knaben wurde endgültig auf den 26. September hinausgeschoben. Wer ein Liebeswerk bedeutendster und dringtichster Art fördern und sich gleichzeitig die Möglichkeit von Gewinnen erlesenster und kostbarster Art sichern will, möge Lose bestellen, die erhältlich sind: in Frankfurt a. M., Holzgraben 2II, in Berlin N. 24, Oranienburger Straße 69II, in Breslau, Wallstraße 7/9, in Köln, Ubi-erring 47, in Karlsruhe, Kronenstraße 15. Bintus-Meisttrschaftskämpse in Aachen. Am 15. Juli d. I. finden in Aachen aus dem Sportplatz der technischen Hochschule die leichtathletischen Jahresmeisterschasten des Vintus (Verband jüdisch neutraler Turn- und Sportvereine Westdeutschlands) statt. Wie in den Vorjahren, dürste auch dieses Mal mit der stattlichen Anzahl von ca. 200 aktiven Teilnehmern zu rechnen sein. Da die Leistungskurve, wie die letzten internen Vereinskämpfe zeigten, in unserem Verband stark nach oben tendiert, dars man sportlich recht gute Ergebnisse erwarten. Im übrigen wird die Veranstaltung in großzügigster Weise von dem mit der Durchführung beauftragten Turnclub 06/Aachcn vorbereitet, so daß sie auf größtes Interesse aller sportlich interessierten jüdischen und nichtjüdischcn Kreise Anspruch erheben kann. Zur Durchführung kommen alle auch bei der deutschen Sportbehördc üblichen leichtathletischen Wettkämpse. Xonditorei „Jfdler“ Für meine Tochter, Ende 20. zietnl. groß Abitur. Obersekunda me Gemeinschaft ZDönhoffplaiz bedeutend erweitert sehr jugdl. ausseh., suche ich ohne ihr Wissen einen Lebens¬ Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 125 Israelitischer Gottesdienst in Arankfurt/M. Liberaler Ritus: Bittet um Miren (Besud* gefährten Meine Tocht. i.tücht. i. Haush. u. Geschäft. i i Oie Erste uieilkonierenz 11 liberaler Juden Hanptsynagoge. Hefte für die religiöse Erstarkung des Judentums Herausgegeben von der liberalen Synagoge Norden in Berlin ir Heft 12 enthalt u.a.: erhält eine Barmitgiit von 6000 Mark und eine gute zeitgem. Ausst. Sie ist ein fein Freitag, d. 29. 6., abds. 6.15, Jugendgottesdienst Rabb. Dr. Gottschalk. Sonnabend, d. 30. 6., morg. 9, nachm. 4, AusmirirMiiN iiür trt Renovierung von Wohnungen, aoschänsiokalen, Fassaden etc. empfindend. Mensch v. taklv. Wesen und warm. Gemüt. (Industriestadt i. West.) Zuschrift, am liebst mit Bild unt. B 3358 an die Geschäftsst. fl fl Reden, Diskussion, Beschlüsse Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.-12. Juli 1926 ijiuiy a/.ttu» -ceuu/mymiL!?uiwu|i• muiij» jiuujui* -±, Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 29. 6., abds. 7, Predigt Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 30. 6., morg. 9. Wochcngottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Robert Gutheim W60,Kulmbacher8tr.7 Fernsprecher: Ldtzoui 6260 Kostenanschläge gratis dieser Zeitung. Sich. Verschwiegenheit z. u. verlange sie. PIavavavat r J Preis im Buchhandel 1.80M. A d Für Mitglieder der Vereinigung, die direkt bei uns bestellen 1 uerelniguno für das imeraie Judentum Berlin SW 48 Wilhelmstr. 147 Konservativer Ritus: Rabbiner Dr. Salomonski-Berlin: Jugend und Tradition. Rabbiner Dr. Wiener-Berlin: Die zehn Gebote. Rabbiner Dr. Gottschalk-Frankfart a. M.: Behl uns familinn. Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 29. 6., abds. 7.45. Sonnabend, d. 30. 6., Frühgottesdicnst 6.30, morg. 8, nachm. 4.30, Ausgang 9.40. Wochengottesdienst: morg. 6.15, nachm. 7.15. 1 ullllllull liinpincn Religion und Kultur. Berichte Über die liberalen Synagogen ■SiMMie ITereiolgung I.d. Ub.indeBtam 11 HiiLuiyuii Synagoge Bockenheim. Norden und Wilmersdorf. Freitag, d. 29. 6., abds. 7.30. Sonnabend, d. 30. 6., morg. 8.45, nächst«. 4, Ausgang 9.40. Wochengottesdienst: morg. 6.30. Israel. Krankenhans Gagernftr. 36. Freitag, & 29. 6., abds. 7.45. Sonnabend, d. 30. 6., morg. 8, nachm. 4. Erhältlich kostenlos durch: Hermann FaiHenherg Berlin, lonnnstnsse 22 H Mt Iim ■Dia Grundsätze des JQdlsch- ■ religiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0:50 Mk. Bestellungen beim Verlag dar »Jüdisch-liberalen Zeitung“ ■ Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. .renn, kostenlose Venerbestattnng Annahme W 35, Lfitzowstraße 44, Telephon: Lütxow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Verlag: Vereinigung für daliberale Judentum e. L., Berlin SW.48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 23. — Druck: Hermann Wegner & (So., Berlin-Mariendorf. 53235353532353532300482353232348535323480202000009020002170101012323535353 B-7A