Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 24 (15.6.1928)
- Date
- 1928-06-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sprechsaal Für diese Rubrik übernimmt die Schristleitung lediglich die prchgesetzliche Verantwortung. Zur Hastarah des 2. Neujahrskages In Nummer 22 dieses Blattes veröffentlicht Herr Rabbiner Dr. Gott sch a l k - Frankfurt a. M. einen Aufsatz, „Der Krieg im Gotteshaus", welcher m hohem Maße das Interesse aller derer erwecken wird, denen um die Fortbildung religiös-ethischer Begriffe zu tun ist. Ueberhaupt möchte ich, da der Zweck dieser Zeilen darin besteht, mich gegen eine Einzelheit der Gottschalkschen Ausführungen zu wenden, vorweg bemerken, daß Gottschalk einer unserer hervorragendsten und aktivsten liberalen Führer ist. Seine Verdienste um die Vergeistigung des Gottesbegriffes sind unbestreitbar, und er hat sich m dem Kampf um dieses Ziel niemals beirren lassen durch die Unterdrückungsversuche gewisser interessierter Kreise. Ebenso wertvoll ist ferne öffentliche Wirksamkeit auf dem Gebiete der Friedensbestrebungen. Wie kein anderer ist gerade Gottschalk dafür eingetreten, oaß die Religion und ihre geistigen Vertreter sich praktisch in den Dienst derjenigen Forderungen stellen, die sie theoretisch als die Forderungen des jüdischen Prophetismus und Messianismus darstellen. In diesem Sinne ist es auch eine überaus dankenswerte Anregung und vor allen Dingen ein gänzlich nmer, bisher von keiner Seite ausgeführter Gedanke, daß wir aus unserem Gebetbuch und aus unserem Borlesungsritual alle kriegsrünstigen und kriegsverherrlichenden Stellen streichen müssen. Es wird Sache der dazu berufenen Stellen sein, die Gottschalkschen Anregungen in die Praxis überzuführen; insbesondere sollte die liberale Kultuskommission des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, welche das liberale Einheitsgebetbuch herausgibt, die Gebete und die Schriftvorlesungen auf Grund der Gottschalkschen Ausführungen überprüfen und, wo nötig, zweckentsprechend ändern. Zwei der von Gottschalk als anstößig ausgeführten Schriftvorlesungen scheinen mir allerdings von ihm nicht richtig beurteilt worden zu sein.. Das eine ist das Siegeslied am Schilfmeer, welches mir schon aus historischen Gründen am siebenten Pessachtage unentbehrlich zu sein scheint. Ich sehe mich jedoch im Augenblick nicht nicht m der Lage, hierzu weitere Ausführungen zu machen; vielleicht geschieht es von anderer Seite, vielleicht von mir später einmal. — Das Andere und weit Wichtigere ist die von Gotschalk beanstandete Hastarah am zweiten Neujahrstage, von der ich nicht begreife, daß Gottschalk sie als anstößig abgeschafft wissen möchte. Es handelt sich um die bekannte Legende von der Opferung Isaaks. Primitiven Gemütern wird immer gesagt, der religiöse Wert dieser Erzählung liege in dem Gehorsam Abrahams, welcher ohne Widerspruch bereit rst, Gottes Bei fehl auszuführen und seinen geliebten Sohn Isaak zu opfern. s,Für diesen Gehorsam wäre er dann von Gott durch den z bekannten glücklichen Ausgang und durch anderes belohnt i,worden. So gesehen, ist die Erzählung allerdings alles Wandere als religiös und dem Empfinden moderner liberaler Juden entsprechend. Mir will aber scheinen, als fei die f ganze Erzählung so nicht richtig gesehen. Das Opfer drückt Unterwürfigkeit und Dankbarkeit des primitiven Menschen gegenüber den Göttern aus. Je wertvoller das Geopferte,; desto unterwürfiger, d. h. also „religiöser" im primitiven Sinne der Opfernde. Unter solchem Gesichtspunkt betrachtete man in der Umwelt Abrahams das Opfer, und es kann niemanden Wunder nehmen, daß das Kinderopfer dorten gang und gäbe war. Abraham nun verehrte nicht die Götter seiner Umwelt, sondern war bekanntlich aus dem Lande seines Vaters und seiner Geburt ausgewandert, um dem von ihm erkannten Einen und Ewigen zu dienen. Eines Tages nun ergriffen ihn die Stimmungen und Anschauungen, in denen er ausgewachsen und erzogen war, und er wollte das Liebste, was er hatte, Isaak, dem Ewigen opfern. Er bereitete alles vor. In dem Augenblicke aber, als der Knabe gebunden auf dem Altar lag und der Vater bereits das Schlachtmessec zückte, siegte rn ihm die reine Gotteserkenntnis, die ihm sagte, solch Kinderopfer könne Gott nicht wohlgefällig sein, Gott habe es garnicht befohlen. Nicht also Abrahams Bereitwilligkeit zur Hinopferung seines Sohnes, sondern vielmehr die Tatsache, daß er ihn nicht opfert, ist es, welche den religiösen Inhalt dieser Erzählung ausmacht. Die Bibel hat dies übrigens auf eindeutige Weise zum Ausdruck gebracht durch den Wechsel, welchen sie mit dem Gottesnamen vornimmt. Elohim — d. i. also der Schöpsergott, der allmächtige Gott, wie etwa El Schaddaj auch — versucht den Abraham; Elohim zeigt ihm die Stätte, wo das Opfer dargebracht werden soll, und gibt ihm auch sonst alle nötigen Anweisungen. In dem Augenblicke aber, in dem Abraham den tötlichen Streich führen will und das gezückte Messer über seinen Söhn schwingt, wechselt plötzlich im elften Verse des Kapitels (1 B.M. 22) die GottesbeMchnung: Mal'ach Adonax (Jahveh), ein Engel des Ewigen und Hochheiligen erscheint dem Abraham und ruft ihm zu: „Strecke Deine Hand nicht aus gegegen den Knaben!" So kennzeichnet sich Abrahams „Gehorsam" als bloßer Rückfall in die von ihm selber verlassenen heidnischen Anschauungen. Dem Gott der Schöpfung und der Naturgewalten, dem Gott, der nur als Prinzip der Allmacht (Elohim) erkannt wird, ihm mag man sich in Unterwürfigkeit mit grausamen Opfern nahen. Wer aber Gott als Jahvch, als das Prinzip des Ewig-Seienden und Hochheiligen erkennt, in Sittlichkeit und Heiligkeit vor Gott und mit den Menschen lebt, hat die Stufe heidnischen Menschen- und auch Tieropfers überwunden und ist ein wahrhaft Gerechter. Dies ist der religiöse Wert der zweiten Neujahrs-Haftarah, die wir unserem Ritual für alle Jahrtausende erhalten wissen möchten. George Goetz. Palliöre Verhimmelung Unter obiger Ueberschrift veröffentlichte Hugo Spiegler kürzlich einige Ausführungen zu Pallieres Buch. Ich kann nicht umhin, diese Ausführungen als unverständlich zu bezeichnen und als sehr bedauerlich. Hat Spiegler das Buch ganz sorgfältig gelesen? Wie kann er dann die Bitte um den Segen für die Mutter ein „schamloses Gaukelspiel" nennen? Die Mutter blieb doch fromme Katholikin — und war andererseits noch kurz vor ihrem Tode so tolerant, daß sie den Sohn zum Jaumkippurgottesdienst in die Synagoge schickt. „Peinlich" also ist nicht das Vorgehen Pallieres, sondern die Verwendung dieser Stelle durch Spiegler. — Das Christentum bleibt „zutiefst in seinem Innern verankert"? „Für das rein ethische Moment im Judentum zeigt er kein Bechändnis?" Man lese demgegenüber die Stellen: „Nichts hindert künftig die gebildeten Juden Jesus..., den historischen Platz wiederzugeben, der ihm gebührt, sowohl in der allgemeinen Religionsgeschichte wie insbesondere in der des Judentums, mit dem der Rabbi der Bergpredigt in keinem Augenblick gebrochen hatte." Oder: „Die Juden sind unsere Väter im Glauben. Ihnen verdanken wir das unschätzbare Gut des Glaubens an den einzigen Gott." Oder: „Die christliche Seele ist in ihrer Sicherheit erschüttert worden." Sie strebt danach, einen schöneren und leuchtenderen Glauben zu erlangen." Oder: Mögen die Christen endlich erkennen, daß die Rückkehr zum Hebräertum der Schlüssel der religiösen Frage in Gegenwart und Zukunft ist." Oder: „Israel ist ein lebendes Wunder." Oder: „Die Dogmen, die endgültig zusammenbrechen, sind gerade diejenigen, die Israel seit 1900 Jahren hartnäckig geleugnet hat." Palliere wendet sich nur gegen die Materialisierung des Göttlichen, sagt Spiegel, aber er liebt die Gebräuche und Sakramente des Christentums. Aber wann sagt P. das? Als er noch mitten in der Krise steht, es ist der Anfang des 3. Teiles des Buches, war Benamores, der ihn erst den „verschwommenen Noachismus" gelehrt hat — wieder übrigens ein unbegreiflicher Ausdruck für einen Liberalen wie Sp. Ein reingeistiges Judentum etwas „Verschwommenes?" Ein Judentum ohne jede Zeremonie und das nicht bloß ethisch, sondern auch mit Gott, liberaler also als jeder heutige- Liberalismus. Wer mehr — schon an der Stelle, die Sp. meint, wendet sich P. gegen die „absolute Vollkommenheit" Christi und tut es „unter der unbewußten Einwirkung der prophetischen Gedanken Israels". Aber P. soll „ausdrücklich" sagen, behauptet Sp., „daß das Moralische im Christentum schöner und besser verwirklicht erscheint." Wo in aller Welt tut er das? Seite 66 heißt es freilich, daß wir „die Finsternis der jüdischen Verblendung für Roms großes Licht verlassen" müssen. Aber das sagt doch der getaufte Jude Seman! Seite 86 wendet sich gerade P. gegen den Gott der „christlichen Liebe", der dem Gott der „Rache" gegenübergestellt werde — in dessen Namen aber „so viele Juden und Ketzer umgekommen seien." Wie kann man von einem solchen Mann sagen, das Judentum sei ihm ein „unbekanntes Heiligtum?" Betont er doch am Schluß ausdrücklich: „Die Menschheit kann zu den wesentlichen Prinzipien, aus denen die menschliche Gesellschaft beruht, nicht emporsteigen, ohne Israel zu begegnen." Ich weiß: P. ist kein Noachide geblieben, er bekennt sich zur zionistischen Orthodoxie (nach einem Interview im „Israelit" vom Dezember 1927). Aber so sehr wir uns gegen „schlechte Pharisäer" wenden, die sich orthodox nennen, so sehr treten wir für die „guten" ein, ob sie liberal oder misrachistisch sind. Wo kommen wir hin, wenn wir begeisterten Neujuden so begegnen? Wollen wir so Mission treiben? Rabbiner Dr. G o t t s ch a l k, Frankfurt a. M. Itachklänge zur Tagung des Allgemeinem deutschen Rabbinerverbandes Von Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal, Berlin-Lichtenberg. Wenn in den Zeiten der altehrwürdigen jüdischen Vergangenheit zweimal jährlich, im Ellul und im Adar, in den Lehrhäusern Babyloniens die Oeffentlichkeit den Vorträgen der rabbinischen Schuloberhäupter lauschen durste, um aus dem reichen Wissensborn des gebotenen Stoffes in sich selber auszunehmen und die Anregungen weiterzugeben, zur Belehrung und Belebung, dann herrschte tiefe Andacht in den Seelen der Zuhörer. Aehnlich auf unserer Rabbinertagung. . .! Es war ein heiliges Erlebnis ganz besonderer Art, und eine Weihe, die auf dem Ganzen ruhte, empfand jedermann. — — — Aber wie die Alten nicht nur Probleme entwickeln hörten, sondern lebendige Gegenwartsfragen besprachen und den Ertrag als zu befolgende Tat aus den Lehrhäusern in ihre Gemeinden zum Zweck der Aufbauarbeit hineintrugen, jo haben wrr die Verpflichtung, den Geist entwicklungsfähiger Faktoren, wre sic uns der zweite Tag der großzügigen Rabbinerkonferenz geboten hat, in den Gemeinden Deutschlands z u z ü n - den der Kraft zu entfalten und zu jüdischer Betätigung zu bringen. Sonst bleiben es nur Worte, bte geredet sind. Ich komme heute auf die „Würdigung und Kritik" zurück, die mit dem Namen von Hans Margolius unterzeichnet ist („Jüdisch-liberale Zeitung" vom 8. Juni 1928). Er hat völlig recht, wenn er daran Anstoß nimmt, daß auf der Tagung die wichtigste Frage des Judentums, oer Sabbath, ein völlig ungellärtes Problem geblieben ist. Ich erinnere an meinen Artikel „Sabbathgottesdienst und Weekend", der vor fast einem Jahr in diesen Blättern erschienen ist. Jetzt ist es vielleicht an der Zeit, die Hauptgedanken meiner Anregungen nochmals hervorzuheben. Ich forderte Weekend- Sabbat h gottesdien st e und machte praktische Vorschläge. In den Wintermonaten solle man Freitag nachmittags um 3 Uhr, in den Sommermonaten um 6 Uhr von Seiten des Staates allgemein Geschäftsruhe eintreten lassen. Geschäftstage wären also Montag bis Freitag, fünf an der Zahl. Ausfallende Arbeitsstunden könne man sehr leicht — ohne prinzipielle Durchbrechung des Achtstundentages — den fünf Arbeitstagen hinzurechnen. Die Aussicht aus das ausgedehntere Wochenende, das allen Arbeitenden als freudenspendeude Kraftquelle dauernd bevorstände, würde alle Herzen für die Neueinteilung der Arbeitswoche gewinnen. Zu meinen Ausführungen von damals möchte ich noch hinzufügen, daß vielleicht zunächst an die Fabrikanten und Engrosgeschäsie zu denken ist, die ohne weiteres umdisponieren und ihren vielen Angestellten eine meinen Forderungen entsprechende Umstellung ihrer Beschäftigung gewähren könnten. Von den „Großen" sind die Detailisten abhängig, und so würde mit der Zeit das, was mancher mit Achselzucken, das nichts bedeutet, als Utopie oder Traum beiseite schiebt, Wirklichkeit werden Nach so vollzogener Neuorientierung könnte auch viel leichter die Seelsorge der Rabbiner einsetzen, um die Massen für den Besuch der Gotteshäuser zu gewinnen. Der Jude kommt in dre Synagoge, wenn ihm Gelegenheit dazu geboten wird. Seten wrr nicht so kleinlich, zu zweifeln und uns in Befolgung pessimistischer Moral, die ganz un;üdrsch ist, zu sagen, daß bei ausgedehnterem Wochenende die Gotteshäuser ebenso leer blieben, weil unsere Glaubensgenossen den Ausflug dem Gottesdienst vorziehen würden. Wer so redet, der kennt die gottsuchende jüdische Seele nicht. Es bedarf selbst bei den Fernstehenden nur ernes Anstoßes, um das jüdische Herz in begeisterte Bewegung zu setzen. Ich forderte in meinem Artikel Landesverband und Rabbinerverband dringend dazu aus, an die Lösung dieser wichtigsten Frage unserer Religion heranzugehen. Beide Verbände sollen mit den zuständigen Regierungsstellen in Verhandlungen eintreten. In einem Freistaat muß doch;eder zu semem Recht kommen und der Mensch unter dem Gesichtspunkte des Mikrokosmus als Persönlichkeit Beachtung finden! Gerade die liberale Bewegung müßte die Initiative als sich entwickelnde Lebensmacht ergreifen. Hier ist etwas zu leisten, was sich als Arbeit wirklich lohnt, damit schon im Sinne des G e g e n w a r t s messianismus der Mahnruf des königlichen Psalmensängers die rechte Beachtung finde: Zeit rst's zu kämpfen für den Herrn — sonst vernichten sie deine Lehre! Drucksehlerberichtigung. In dem Aufsatz „Rousseau und Voltaire" ist ein Druckfehler stehen geblieben. Rousseau und Voltaire haben nicht 1878, sondern „1778 das Zeitliche gesegnet". Jüdische Gemeinde Kerlin Unsere verebrlicben Gemeindemitglieder weisen wir auf die Bekanntmachung betr. Vermietung der synagogen- und Betsaalplütze Ausgaben van Freikarten rar Beisäle hin. Diese Bekanntmachung wird im Gemeindeblatt der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Juli-Nummer, abgedruckt und in den Gemeindesynagogen ausgehängt. Berlin, im Juni 1928. Vorstand der jüdischen aemeinde. Ter ein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. T. Term, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lfltzowstraße 44, Telephon: Lfltzow 960-51 und Charlottenburg, Kantitr. 154 a Bcke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Sebrittairehe Oerelnlpg I. d. Uh. Jsdentam R.T. MR IP.1 Die Grundsätze des Jüdisch' religiösen Liberallsgnus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. | Bestellungen beim Verlag der „Jfldisch-liberalen Zeitung" Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Die Gemeinschaft Hefte für die religiöse Erstarkung des Judentums Herausgegeben von der liberalen Synagoge Norden in Berlin Heit 12 enthalt u.&: Rabbiner Dr. Salomonski-Berlin: Jugend und Tradition. Rabbiner Dr. Wiener-Berlin: Die zehn Gebote. Rabbiner Dr. Gottschalk-Frankfurt a. M.: Religion und Kultur. Berichte über die liberalen Synagogen Norden und Wilmersdorf. Erhältlich kostenlos durch: Berlin. LottoRStruse rr ♦ Hier fehlt ihr Inserat ♦ f* . -mm Am 28. d. Mts. beginnt in Breslau d. diesjährige Fortbildungskursus der Lehrer Schlesiens, zu denen hierdurch auch Kollegen außerhalb Schlesiens ergebenst eingeladen werden. Verein Israelitischer Lehrer in Schlesien, Falkenstein, Landeshut. Kursusleiter Wir suchen einen Hilfsvorbeter für die hohen Feiertage, der mit Orgel vorzubeten vermag. Meldungen baldigst erbeten an den Vorstand d. Synagogen-Öemeinde Dortmund Hilirarieiien Uder Art Renovierung von Wohnungen, aeschaftsioKaien, Fassaden etc. Robert Butheim W50,Kuimnach8rstr.7 Fernsprecher: LOfzoui 6260 Kostenanschläge gratis Israelitischer Gottesdienst in IrankfuriM. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 15. 6., abds. 7. Sonnabend, d. 16. 6., morg. 9, Predigt Rabb. Dr. Gottschalk, nachm. 4, Ausgang 9.4v Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 15. 6., abds. 7, Predigt Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 16. 6., morg. 9. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börueplatz Freitag, d. 15. 6., abds. 7.45. Sonnabend, d. 16. 6., Frühgottesdienst 6.30, morg. 8, Predigt, nachm. 4.30, Ausgang 9.40. Wochengottesdienst: morg. 6.15, nachm. 7.15. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 15. 6., abds. 7.30. Sonnabend, d. 16. 6. morg. 8.45, nachm. 4, Ausgang 9.40. Wochengottesdienst: morg. 6.30. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, d. 15. 6., abds. 7.45. Sonnabend, d. 16. 6., morg. 8, nachm. 4. Verlag: Vereinigung für dar liberale Judentum e. L., Berlin SW.48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 23. — Druck: Hermann Wegner & Co., Berlm-Mariendors. ^764