Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 19 (11.5.1928)
- Date
- 1928-05-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Frankfurt a. M. (Jüdische Familienbikdnisse.) Zufolge einer Anregung von Herrn Heinrich Emden, Frankfurt a. M., soll der Versuch gemacht werden, jüdische Familienbildnisse zu sammeln, kie in der Zeit vor der Verbreitung der Photographie, also etwa um 1750—1850, entstanden sind. Es kommen alle Arten künstlerischer Darstellung in Betracht: Oelgemälde vor allem, aber auch Aquarelle, Zeichnungen, Stiche, Radierungen und Lithographien, desgleichen plastische Arbeiten in Büste und Relief. Falls das Material, wie zu hoffen ist, sich als wertvoll erweist, soll es in einer größeren Pnbli-- kation weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden. Die Sammlung und Bearbeitung des Materials hat Dr. Arthur Galliner, Frankfurt a. M., Wolfsgangstraße 123III, übernommen. Es wird gebeten, alle Zuschriften, die dieses Gebiet betressen, an dessen Adresse zu richten und womöglich gute photographische Aufnahmen von Familienbildnissen in größerem Format (13x18) beizusügen. Nähere Angaben über Dargcstellte und Künstler sind gleicherzeit erwünscht. Frielendorf. (Jubiläum der C h e w r a.) Die hiesige Chewra .Kadischah beging ihr achtzigjähriges Bestehen durch einen Festakt, bei dem Lehrer Wetzlar auf die Bedeutung der Feier hinwies. Sechs Mitglieder des Vereins wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, und auf dem Friedhofe fand zu Ehren der verstorbenen Mitglieder eine Gcdcnkseier statt. Auch Provinzial-Rabbiner Dr. Cohn aus Marburg nahm Gelegenheit, eine dem Charakter des Tages angepaßte Ansprache an die versammelte Gemeinde zu halten. Ten Abschluß der Feier bildete ein gemeinsames Festessen. Hannover. (Die S y n a g o g e n s ch ä n d u n g abermals vor dem Richter.) Wie erinnerlich, »vurde in der Nacht zum 22. Juli 1027 die hiesige Synagoge mit sechs riesigen Hakenkreuzen und der Aufschrift „Schlagt die Juden tot!" in roter Oelsarbe besudelt. Der Student Eberhard Müller tvurde in der Verhandlung vor dem Schöffengericht am 1. Dezember 1027 wegen Aufreizung zum Klassenhaß und Beschädigung von Knltgegenständcn zu drei Monaten Gefängnis unter Zubilligung von Bewährungsfrist verurteilt. Gegen dieses Urteil halten der Staatsanwalt und der Verurteilte Berufung eingelegt. Zu der für den 7. Mai angesetzten Verhandlung vor dem erweiterten Schöffengericht wären 17 Zeugen und ein Sachvcrstänoi gcr erschienen. Die Vernehmung der Zeugen, die im wesentlichen dasselbe sagten »vie in der ersten Verhandlung, ergab fast keine neuen Gesichtspunkte. Mit Bestimmtheit konnte keiner sagen, daß der Angeklagte derselbe Mann sei, den er in der betreffenden Nacht bei einer der Besudlungen gesehen. Ter Staatsantvalt wies in seinem kurzen Plädoyer daraus hin, daß eine derartig rüpelhafte Tat (auch wenn das (Bericht glaube, daß der Angeklagte tatsächlich an der Synagogenbesudlung nicht beteiligt gewesen sei) nicht ausschließlich mit Gefängnis mit Bewährungsfrist geahndet werden dürfe, da dann der Täter vraktisch straflos ausgehen ivürdc. Er beantrage zu der Strafe des ersten Urteils noch eine Buße von 300,- - Mark, damit dem Angeklagten und seinen Genossen klar gemacht lverde, daß sie in Zukunft derartige Rüpeleien unterlassen müssen. Nach kurzer Beratung verkündete der Vorsitzende: Die Berufung der Staatsanwaltschaft wird verworfen. Das Urteil der früheren Instanz ivird aufgehoben. Das Gericht sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Schuldbctveis für die Mittäterschaft bei der Synagogenschändung nicht erbracht sei. Wegen groben Unfugs (Bemalung von Planken und Bürgersteigen mit Hakenkreuzen) lverde der Angeklagte zu einer Geldstrafe von siebzig Mark verurteilt. Der Angeklagte habe die Hälfte der Kosten der von ihm eingelegten Berufung zu tragen. Insterburg. (Ort-Aktion in Ostpreußen.) Im Anschluß an die Köuigsberger „Ort"-Aktion fanden Ende April Vorträge des Generalsekretärs der „O r t"-Gesellschast zur Förderung des Hand Werks und der Landwirtschaft unter den Juden, Abt. Deutschland E. V., Herrn Dr. Michael T r a u b , über „Indische Siedlung-- und Aufbauarbeit in Osteuropa" in I n st e r b u r g , A l l e n st e i n und Elbing statt. In alt diesen Städten haben sich die angesehe:isten Vertreter der jüdischen Gemeinden bereit erklärt, die „Ort"-Bc>vegui!g zu unterstützen und die Leitung der lokalen „Ort"-Komrtees übernommen. In Insterburg hat sich unter Vorsitz des Vorstehers der Jüdischen Gemeinde, Herrn Stadtrat Otto E i ch e l b a u m, ein Aktions-Ausschuß gebildet, dem die Herren Rabbiner Dr. Augapfel, Dr. med. Posner, Apotheker Rosenberg und San.-Rat Dr. Rosenkranz angchören. Die nach dem Vortrage eingeleitete Sammelaktion wird durch den lokalen Ausschuß fortgesetzt werden. In A l l e n st e i n , I wo dank der hingebungsvollen Mitarbeit des Herrn Rabbiner Dr. A p t die Werbe- und Sammelaktion einen überaus befriedigenden Verlauf genommen hat, traten dem neu gebildeten „Ort"-Komitce unter Vorsitz von Herrn Rabbiner Dr. Apt folgende Personen bei: R. -A. Neumann, Zahnarzt Tr. Krüger, Dr. med. Wolffheim, Dr. med. Romm, R.-A. Wistenictzki, R.-A. Lesser, S. Frankenstein, Dr. Ginsburg, M. Berlowitz, Arno Lewin, I. Krikstanski. Auch in Elbing hat die „Ort"-Aktion ein befriedigendes Ergebnis zu verzeichnen. Ebenso wie in den anderen Städten ist es auch hier gelungen, das Interesse für den Umbauprozeß der jüdischen Massen zu wecken und neue ivertvotle Kräfte für die Mitarbeit am jüdischen Aufbauwerke zu geivinnen. Wegen der vorgerückten Wahlzeit wird die „Lrr"-Akrion in Tilsit erst Mitte Mai stattsindcn. Leipzig. (Die Einweihung des ne u e n Fried h o f e s.) Am 6. Mai fand die Weihe des neuen Friedhofes der Israelitischen Retigionsgemeinde statt. Der Architcki. Herr Wilhelm Haller (Mitglied der Leipziger Gemeinde), hat in der baulichen Anlage ein Werk von imposanter Größe geschaffen, das der Gemeinde tvie der Stadt Leipzig zur Zierde gereicht. Die Weihcfeier fand in der überwältigend wirkenden Kuppelhalle statt. Ausmaß, Formgebung und Materialtvirkung ergänzen einander, um die Stimmung des Erhabenen und Feierlichen zu schassen. Eingeleitet wurde die Feier durch Gesang des Knabenchors der Ez Chajim-Synagoge mit ihrem Oberkantor, Herrn W i l t o in i r s k i. Aus der Hand des Architekten Herrn Haller übernahm Herr Gemeindevorsteher Carl G o l d s ch m i b t den Schlüssel des Baues. Nach Worten warmen Dankes an alle, die an dem Zustandekommen der Anlage mitgewirkt haben, und einer herzlichen Begrüßung der erschienenen Vertreter staatlicher und städtischer Behörden, sowie der sächsischen Gemeinden, ivies der Vorsteher in seiner Ansvrache aus den ältesten Leipziger jüdischen Friedhof hin, der erst 1811 nach mancherlei Schwieeigleileii errichtet iverden kennte, und aus den bis jetzt benutzten, der seit 1801 besteht. Dieser neue sei iin Ausmaß der inzivischen beträchtlich gewachsenen Größe der Gemeinde angepaßt. Aus einen Sologesang des Herrn Oberkantor S. L a in p e! (von der Gemeindesynagoge) folgleu die Weihcreden. .Herr Gemeinderabbiner Tr. G o l d m a n n legte das alte Wort zugrunde, das feit je auf dem jüdischen Friedhof vernommen wird: z'dokoh tazil mimoiveß, das in seinem Doppelsinne: „Gerechtigkeit und Menschenliebe - errettet vom Tode" zu den Lebenden spreche, mahnend, in Ucbung von Gercchligkeit und Menschenliebe das ivahrc Leben zu erkennen. Herr Gemeinderabbiner Tr. Ea rieb ach sprach von der Ausgabe des jüdischen Friedhofes, die Lebenden zur Selbstbesinnung auszurilfen, ehe es „Zu spät" ist. Namens der städtischen Behörden gab Herr Stadtrat T i p seiner Genugtuung über das der Gemeinde und der Stadt Leipzig zur Ehre gereichende "Werk Ausdruck, das Zeugnis abtege für die Tatkraft und den Opserfinn der Gemeinde. Für de» sächsischen Gemeindeverband und die einzelnen sächsischen t^emeinden, die sich durch Abgesandte halten vertreten lassen, sprach .Herr Rabbiner Pros. Dr. Winter-Dresden, der auf die geschichtliche Bedeutung der Friedhöfe in Sachsen hinwies; auch die Dresdener Gemeinde werde demnächst an die Errichtung eines feit ihrer Begründung dritten Friedhofes Herangehen. Nach nochmaligem Chorgesang faßte Herr Gemeinderabbincr Cohn die Stimmung der Stunde i» einem Gebet zusammen. Der Friedhof sei ein Tribut an die Wirklichkeit; der Tatsache des Todes müssen tvir in Demut gegenüberstehen: möge der Friedhof allen denen, die in ihm ihren Schmerz weinen, Trost geben und Kraft. Kraft zum Ueberwinden, i Krasi ader auch, n.le-5 Edle und Gute zu üben. Möge der Segen [ Gottes Gemeinde, Sladl und Lano beivaliren vor allem dahiurafsendcu Verderben. — An die Feier schloß sich ein Rundgang durch die La.: lichkeiten. Oppeln. (Rabbiner D r. B r a u n s ch w e i g c r gestorben.) Am 1. Mar ist in Oppeln Rabbiner Dr. David Braunschweiger nach schwerer Krankheit verstorben. Mit ihm ist ein Man» dahinHegangen, der im letzten Jahrzehnt, das an Entscheid»!,,-n besonders reich war, die Judenheit Schlesiens in vorderster Reila geführt hat. In zahlreichen Fällen hat er den obcrschlcsischcn Ge memdcn in Oppeln, dem Sitze der Regierung, die Wünsche einzrine: Juden und jüdischer Gemeinden mit Rat und Tat unterstützt. Ine At stimmungskampfe um die Zugehörigkeit Oberschlesiens stritt er in vorderster Reihe für das Belassen der gefährdeten Gebiete beim deutschen Reich. Er war Vorsitzender des Landesverbandes Oberschlesui:-. und Mitglied des Hauptvorstanbes des Ecnlratvereins deutscher Staa:<- bürger jüdischen Glaubens. Als Abgeordneter des Verbandsiage.- des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden hatte er lut. der Mittelpartei angeschlossen. Die Feier in der hiesigen Fricdhofshatle legte Zeugnis re> der Beliebtheit ab, deren sich der Verstorbene in weiten Kreisen i ■- freute. Nicht nur die Juden Oppelns waren vollzählig erschienen, auch die staatlichen und städtischen Behörden, der katholische Prälai und die evangelische Geistlichkeit, das Provinzial-Schulkollegium »veite Kreise der Bürgerschaft waren vertreten. Unter denen, o>c herbeigceitt waren, bemerkte man auch die Amtsvorgänger in Opnem im Rabbinat, Tr. Vogelstein-Breslau, Dr. Bacck Berlin, Dr. Goio inann-Leipzig. Tr. Baeck-Berlin tvürdigte den Entschlafenen X Mensch und Rabbiner. Entsprechend einem Wunsche des Verstorbene!! unterblieben weitere Grabreden. Tie Beisetzung erfolgte entsprechend einer letztivilligcn Verfügung auf dem Friedhof der (Gemeinde G..s Strchlitz, wohin der Sarg nach der Feier in Oppeln im Automobil überführt wurde. Nach einer kurzen Liturgie oes Kantors Jospe. Oppeln :rugeu die 12 im Ornat anwesenden Amtsbrüdcr üen Lau, zu der Grabstelle, an der der bisherige Rabbinatsvcctreter Ph'ii.r Oppeln noch ein kurzes Gebet sprach. Seßlach. (A b b r u ch d e r Synagoge in A u t e n h a u i r a. Tie aus einer kleinen Anhöhe stehende, im Jahre 1828 tVvL-aa;. Synagoge wird gegenwärug abgebrochen. Vor 100 Jahren »varcn dem über 350 Einwohner zählenden Dorf Antenhausen üver t-' Juden ansässig, die schwunghaften Viehhandel trieben und die Mi» gerei ausübten. Heute ist lein einziger Jude dort mehr wohnhatt. Tie letzten Juden sind im Jahre 1023 nach Coburg verzogen. Stuttgart. (2 ch ä ch t v e r s u ch e m i t elektrischer B e r a -i b u n g.) Das Ttadtrabbinat, gez. Tr. Riegcr, gibt amtlich bela „Am Tonnerstag, den 10. d. M:S„ nachmittags 3 Uhr, haben aul dem hiesigen 3d>lad)tT)of drei Schlachtungen von Großtieren nmn Anwendung von Betäubung durch Elektrizität stattgesnnden. Rem den in hiesigen Zeitungen über diese Versuche verbreiteten LG:: i lungkn wird behauptet, das; bei dieser Methode sowohl den Fae^e rungen des Tierschutzes wie auch der israelitischen Religionsgem n: schasc entsprochen sei. Demgegenüber muß von hier aus daraus hir gewiesen werden, daß die Bayerische Rabbinerkonferenz als einzim bisher in dieser Frage angegangene rabbinische Gemeinschaft eX hat, daß sie eine Entscheidung über die rituelle Zulässigkeit . Betäubung der Schlachttiere durch Elektrizität noch nicht abzuar: imstande ist, da die bisherigen Versteche den Erweis der relie. . - gesetzlichen Zulässigkeit nicht erbracht haben. Eine gemeinnützige jüdische Ehevermilklungsstelle In dem Artikel über Ehevermit>tungssteile ist ein sinnentsteitr.'.ber Trucksehker stehen geblieben. ES muß nicht heißen: „daß alle, geeignet sind", sondern, „daß alte, welche geneigt [tu-, Institution der Ehevcrmittlnngsstellc zu unterstützen, gebeten »u \ Adc.'st-.' a:: Pro . Tr. W. Hanauer, Frautsur: a. Ä-, Im Tr.r.- -L mirzuleileii". Am 2. Mai ds. Js. ist der Rabbiner der jüdischen Gemeinde Herr Dr. Abraham Loewenthal im sechzigsten Lebensjahre verstorben. Kit' Jahre hindurch hat er als Führer und Lehrer in der Gemeinde gewirkt. Tiefgründige Kenntnis des jüdischen Schrifttums und innigste Religiosität erfüllten ihn bei der opferfreudigen Ausübung der mannigfaltigen Pflichten seines hohen Amtes. Als Vertreterder gesetzestreuen Richtung des Judentums hat er sich um die Ritualeinrichtungen der Gemeinde bleibende Verdienst# erworben. Im (leiste des Friedens und der Kintracht bat er allzeit gewirkt und sich dadurch die llochschätzung weitester Kreise erworben. Sein Andenken wird in unserer Mitte dauernd fort leben. Berlin, den 2. Mai 1928 Vorstand der indischen Gemeinde Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/M. Liberaler Ritus: Hauptsynagogc, Freitag, d. II. 5., abdS. 7. Sonnabend, d. 12. 5., morg. 0, nachm. 1, Sabbat Ausg. 8.:m. Wochcngottrsdienst: morg. 7.30, nachm. -1. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 11. 5., abds. 7.30. Sonnabend, d. 12. 5., FrühgotteSdicnst 6.30, morg. 8, nachm. 1.30 Vortrag deS Herrn Rabb. Dr. .Hossmann für junge Leute: „Die Grundlchrcn des Judentums im Ansd)luß an Maimvnides".^ Sabbat-Ausg. Wochengottcsdieust: morg. 6.15, nachm. 7.15. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 11. 5., abds. 7, Predigt Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 12. 5., morg. 9. Wochengoltesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 11. 5., abds. 7.30. Sonnabend, d. 12. 6., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 8.55. Wochcngottesdi-enst morg. 6.30. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, d. 11. 5., abds. 7.30. Sonnabend, d. 12. 5., morg. 8, nachm. 4. bür eine unserer 8vnsgogen mit altem Ritus ist die Stelle eines 1. Kantors zu besetzen. Geeignete Kandidaten mit geschulter Stimme, gediegener musikalischer Ausbildung u. gründlicher Kenntnis der hebräischen Sprache und der Liturgie wollen sich mit beglaubigten Zeugnisabschriften bis zum 1« Juni er. beim Unterzeichneten Vorstand schriftlich melden. Der Nachweis für die Befähigung zur Erteilung von Religionsunterricht oder zur Übernahme einer anderen geeigneten Nebentäfigkeit ist außerdem zu bringen. Berlin, im Mai 1928 Vorstand der jüdischen Gemeinde Malerarbeiten jeder Art Renovierung von Wohnungen, Geschäftslokalen, Fassaden etc. Robsirt Gutheim W50, Kulmbacherür. 7, Ftrnspr. : Lützow 6260 Kostenanschläge gratis Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Kostenlos« Feuerbestattung Annahme W 35, Lützowstraße 44, Telephon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Soeben erscheint gleichzeitig mit 8 Übersetzungen im Ausland Der Menschensohn Geschichte eines Propheten von Ennl Indtvig Mil 15 Kupfertiefdrucktafeln nach Zeichnungen von Rembrandt 1.-30. Tausend Ganzleinenband M 9.50 In diesem untheologischen Buche, das eich nur auf den Urbericht der Evangelien stützt, sucht der Forscher und Künder großer Charaktere die Entwicklung eines demütigen Jünglings zum Propheten, die Geschichte seines Selbstgefühls und die Ohnmacht des Gottbegeisterten gegen den Widerstand der stumpfen Welt zu deuten. Ludwig weist dabei in dieser menschlichen Tragödie, die nur von Jesus, nicht von Christus handelt, auf das große Beispiel für die Idealisten aller Zeiten, wie sie auch heute wieder als Märtyrer kämpfen und fallen. ★ In jeder guten Buchhandlung vorrätig Ausführlicher Prospekt kostenlos durch Ernst Rowohlt Verlag . Berlin WZ5 Verlag: Vereinigung für das liberale Indent»« e. B.. Berlin SW. 48. - Verantwortlicher Redakteur: Dipl.°Jng. B r n n ° W o y d., Berlin NW. 23. - Druck: Hermann Wegner & Eo.. Berlin-Mariendori.