Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 16 (20.4.1928)
- Date
- 1928-04-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ll I I \ * i 1 fl SJöwic verstreuten Steinen, Büchern, Kultgegenständen und ein paar äußerlich nüchtern wirkenden Tempeln bestehen. Keine Paläste der Notabeln oder prunkvolle Synagogen, wie sie die Gegenwart kennt. Das ehrwürdigste Zeitmal ist in der Westwand der Nürnberger Hauptsynagoge eingemauert. Es stellt eine kielbogige, mit Krabben besetzte Nischenbekrönung im hochgotischen Stil dar, die den Aufsatz zu einem Thoraschrein bildete. Dieses Steinornament stammt aus der zweiten Synagoge, die drei Jahre »ach der Zerstörung des ersten, aus dem Hauptmarkt zu Nürnberg stehenden Tempels anno 1352 in der Judcngasse erbaut wurde. Der Stein - vom Volk kurz der „Judenstein" genannt - wurde im 16. Jahrhundert in die Haussassade Wunderburggasse 8 eingefügt, und ein in der Schrift dieser Zeit darunter gemalter Denkspruch lautet: „Der Stein ist noch den Juden blieben, Als sie von Nürnberg wurden vertrieben. Vom Hauskauf und Gassen fürwahr, Im tausend 499 ten Jahr." Im Kunststil haben sich die Juden, soweit ein solcher dei Kultbauten überhaupt in Anwendung kam, der Zeit und Umgebung angepaßt. Erst um die Wende des 17. Jahrhunderts, als es den Juden in Franken relativ gut ging und sie in einigermaßen gesicherten Verhältnissen lebten, wurde durch aus dem Osten eingewanderte jüdische Künstler, die ihre Profession, insbesondere die Malerei, im Umherziehen ausübten, die Kunstfreudigkeit geweckt. Zugleich machte sich die Tendenz, das Gotteshaus zu schmücken, bemerkbar. Auch die armseligen Grab st ei ne des anno 1499 dem Erdboden gleichgemachten Alt-Nürnberger jüdischen Leichen Hofes zählen bis auf den heutigen Tag zu den prominenten Wahrzeichen der jüdischen kulturgeschichtlichen Zeitepoche. Nach Verwüstung der Grabstätten wurden die Leichensteine von den Bürgern verschleppt und beispielsweise bei Errichtung städtischer Gebäude („Salzhaus" und „Steinhütte" am Frauentor) als Fundament verwendet. Auch die Kirchenväter hatten für die herrenlosen „Bausteine" Verwertung. So sind die Stufen der Wendeltreppe des südlichen Turmes der St. Lorenzkirche aus jüdischen Grabsteinen erbaut. Im übrigen hat anläßlich der jüngsten Wiederherstellungsarbeiten an der Lorenzkirche der Restaurator, Geheimrat Schmitz, einen bisher unbekannten hebräischen Grabstein entdeckt. Dieser Stein war der oberste Träger einer Säule des Hauptportals, auf der die Gottesmutter Maria steht. Eine Anzahl jüdischer Leichensteine war und ist heute noch in Nürnberger Profanbauten (u. a. Eingang zum Sebalder Pfarrhof, Pellerhaus und Weißer Durm) eingemauert. Wenn die Zugänglichkeit, bezw. Besichtigung dieser Zeugnisse aus jüdischer Vergangenheit für den Laien vielleicht mit Schwierigkeiten verknüpft ist, so sind in der alten Noris und auch anderswo noch in Franken Kulturdenkmäler vorhanden, die nicht nur kulturhistorisches Interesse beanspruchen, sondern auch unter der Rubrik „Seltene Kunstschätze" erwähnt zu werden verdienen. Hierzu gehört in erster Linie das berühmte Nürnberger Machsor, ein uralter handgeschriebener hebräischer Kodex, der nicht nur wegen seiner Seltenheit, sondern auch wegen seiner wundervollen malerischen Behandlung das bibliophile Interesse erweckt. Dieser 528 Pergamentblätter umfassende Riesenfoliant — die Arbeit eines Nürnberger Schreibmeisters — zahlt heute zu den erlesensten Buchschätzen der Nürnberger Stadtbibliothek. Nach der Legende sollen die Wiener Juden für jede Seite dieses Gebetbuches, so sie es erhalten könnten, einen Golddukaten geboten haben. Die Stadtbibliothek besitzt in dem Werk von Maimonid e s noch eine zweite jüdische Handschrift aus dem 14. Jahrhundert von hoher künstlerischer Qualität. Uebertroffen in selbständiger künstlerischer Behandlung werden diese beiden Bücher nur noch von einem Werk, der — „Hagadah", von dem das Germanische Museum im Besitz zweier Exemplare aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist. In der N a ch b a r st a d t Fürth, wo sich der erste Jude anno 1528 niederließ, präsentiert sich der alte jüdische Friedhof (1615) in seiner ursprünglichen Gestalt geradezu als klassisches Kulturdenkmal der Juden. Hier und auch in den übrigen auf Anhöhen und am Waldesrand sernab der Hcercsstraße gelegenen altfränkischen Judenfriedhöfen reden die vom Zahn der Zeit benagten, zum Teil in die Erde gesunkenen und zur Sommerzeit von GrLn und Blumen überschütteten Grabsteine eine beredtere Sprache, als ihre Nürnberger „Pendants" an Haus- und Turmrnauern oder bei St. Lorcnzen. Neben dem altehrwürdigen Fürther „Campo Santo" kennt man noch sieben kulturhistorisch bemerkenswerte, Friedhöfe des mittel- und oberfränkischen Heimatgaues. In ihrer Anlage gehen sie zum Teil auf spätere Zeitabschnitte (16., 17. und 18. Jahrhundert) zurück. An dieser Stelle genügt, die drei ältesten jüdischen Gräberfelder: Baiersdorf, Pretzfeld und Bechhofen zu erwähnen. Der Bechhofner Judenfriedhof wcrr ehemals der Zentralsriedhof für 17 jüdische Gemeinden. Mit seinen schätzungsweise 8000 Grabstätten - der älteste Stein nennt das Jahr 1370 — rangiert er unter den übrigen jüdischen Großfriedhofanlagen Deutschlands mit an erster Stelle. Als jüdisches Kulturdenkmal von besonderer Eigenart qualifiziert sich auch die Synagoge von Bechhofen. Sie besitzt das typische Gepräge eines fränkischen Bauernhauses. Manchem mutet sie wie eine Scheune an. Einfacher Holzbau, der in seinem Aeußeren nicht er- Annahme von Bestellungen auf die Jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlands tiiuiiniiiiituftiiiiiuiiiiiiimiiiuuiiiuiiiiiuiimiiiiiiiiitiiiiiiiimiiiiiiiuEtiiiiiiittiiiiiiiiiiiuiiiiiii kennen läßt, daß das Interieur ein Kleinod von seltener malerischer Pracht repräsentiert. Der malerische Schmuck der Synagoge wird dem polnischen Maler Salomon ben Eliseer Sußmarin Katz aus Brody zugeschrieben, der auch noch zwei weitere altfränkische Synagogen, die zu Kirchheim und Horb — heutige Museumstücke — ausmalte. Das Würzburger L u i t - o l d m u s e u m hat für Erinnerungsstücke der jüdischen Kulturepoche in Franken einen besonderen Sammelraum errichtet. Auch das Germanische Museum in Nürnberg birgt eine Reihe von Seltenheiten, die heute schon den Grundstock zu einer Spezialsammlung abgeben könnten. O. M.-Nürnberg. *| Aus der Bewegung Berlin. (Liberaler Verein für die Angelegenheiten deoIüdischen Gemeinde zu Berlin (5°. iß.) Tie Bezirksgruppe Süden halte zum 16. April zu einem Lichtbildervortrag von Herrn Robert Hirschfeld über das Thema „Aus der Ghcttozeit" nach dein „Alexandriner", Alexandrinenstraßc 37 a, eingeladen. In überaus interessanten Anssührungen gab der Referent ein kulturgeschichtliches Bild der Ghettozeit. Die vortrefflichen Lichtbilder zeigten zunächst das Aeußere des alten Ghetto. In der loeiteren Folge ging der Vortragende auf die Menschen und ihr Leben in der Ghetto- Periode ein. Er verstand es, seine belehrenden Ausführungen außerordentlich fesselnd und interessant zu gestalten, so daß die überaus zahlreich erschienenen Zuhörer gern seinen Ausführungen folgten und den Lichtbildern, die dem Archiv der Bne Briß-Logen entnommen waren, große Aufmerksamkeit widmeten. Zahlreiche Aufnahmen von alten Synagogen, Kultusgeräten, Trachtenbildern nsiv. unterstützteir wirksam tie belehrenden Worte unseres Robert Hirschsetd. — Der reiche Applaus der Anwesenden gab der Befriedigung und dem Dank über das Gehörte Ausdruck. - Durch eine Anfrage fand Herr Hirschfeld Gelegenheit, einen zweiten Vortrag über die Religionsschulverhältnisse im Berliner Süden zu halten und daran die Aufforderung zu knüpfe», den Besuch dieser Schulen in jeder Hinsicht zu fördern. Dortmund. (Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judcntu m.) Am 28. März vcranstaltcic unsere Vereinigung einen Vortragsabend, an dem der bekannte Vorkämpfer für bewußt pvsitiv religiös-liberales Leben, Rabbiner De. Samuel, Essen, über: „2er jüdische Tisch und die jüdische Tischgemeinschaft" zu uns sprach. — In demselben unterzog er die Speisegcsetze einer kritischen Betrachtung, um zu folgendem Schluß zu kommen: Es gibt Momente, in denen der Mensch vor- und der Jude zurncktritt. In der Familie aber soll mau eher zuviel als zu wenig tun. In edlerem Sinn soll man das, was man rituellen Haushalt nennt, besürlvortcn, da die Grenzen schwankend sind. Auswüchse können vermieden lverden, vermieden auch nach der Seite de» Verbotenen hin. - Reicher Beifall lohnte die gehaltvollen Ausführungen des Redners. Ans der Diskussion, die sich anschloß, sind folgende Ausführungen erwähnen:- weri: Frau Vorrcuter, die aus den hohen Gedanken der prophetischen Einstellung des Judentums hinwies, dem Pietätsjudentum nicht genügen dürfe. - Lehrer Rußbaum, der besonders die Idee der jüdischen Gemeinschaft beronle, auf die Renaissance des Judentums hinwies, die sich gegenwärtig anbahnt und auf die Bedeutung der häuslichen Feier und des häuslich-religiösen Lebens. Rabbiner Dr. Appel bedauert die Unterlassungssünde des Liberalismus, der sich nur mit der Gotteshausreform befaßte, doch die Widersprüche im liberalen Herzen inbezug auf das Hans ungeklärt ließ. - Es gilt, neue Richtlinien für das häusliche Leben zu schassen, um den heutigen Zustand der Verwirrung zu beseitigen. An den beiden Sederabenden des Peßachsestes veranstaltete die Ortsgruppe der liberalen Vereinigung gemeinschaftliche Feiern. Während der Seder des erstell Abends durch Herrn Konrektor a. D. Ein. Goldschmidt geleitet, wurde, leitete Herr Lehrer S. Nußbaum den zlvciten Abend. — An beiden Abenden war das zur Berfüguilg stehende Lokal überfüllt und es »vurde überaus bedauert, daß diese Feiern infolge der Raumverhältnisse nicht einem noch größeren Kreis zugänglich gemacht werden konnten. - Beide Scdcrgebenden verstanden cs, den Sinn der Feier den Teilnehmenden klar zu machen, durch Erklärungen, Auslegungen und Erzählungen den Abend so anregend zu gestalten, daß beide Abende sich bis zur Mitternachtsstunde hinzogen und alle Teilnehmer es bedauerten, daß die vorgerückte Zeit zum Ausbruch zwang. Frankfurt a. M. (Freisinniger Verein für jüdisches G e m c i n d e l e b e n E. V. (Ortsgruppe der Bereinigung für das liberale Judentum E. V. Berlin).) Wir bitten diejenigen unserer Mitglieder, die ihren Beitrag für das Vereinssahr 1927/28 noch nicht geleistet haben, denselben gesl. umgehend aus unser Postscheck-Konto 57133 Frankfurt a. M. einzahlen zu wollen, damit wir mit der Berliner Eeutrale bezgl. des Zeitungs-Abonnement abrechnen können. Vereinsnachrichten Verein selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens E. L. zn Berlin, Geschäftsstelle NO. 18, Große Frankfurter Straße 80 81. Am Mittwoch, den 25. April, abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung mit Vortrag des .Herrn Bausachverständigen Otto M o st über: „tzK wcrblicher Mittelstand und Reichstagswahlen". Mit einem reichhaltigen und guten Programm wartet der Jüdische Borclub „Maccabi" E. V. am 24. April 1928, abends 8 Uhr, im Saälban Friedrichshain auf. Es ist dies seil einigen Wochen Panse, die dura) die Meisterschastskämpse bedingt >var, wieder die erste Veranstaltung des sehr rührigen Clubs und darf mit startein Besuch gerechnet werden. Der Vorverkauf hat bereits in den Trainingshallen, im Saalbau Friedrichshain und im Ease Petrick, Neue Königstraße 4, eingesetzt. Vorbestellungen nimmt die (Geschäftsstelle. Hansa 5268, entgegen. Die Preise bewegen sich zwischen 0,75 uns 4, Mart. Es empfiehlt sich, vom Vorverkauf Gebrauch zu machen. Breslauer Ortsausschuß der Jüdischen Iugendverbändc. Am Sonnabend, den 28. ds. Mts., findet um 20.15 Uhr abends im Lcssingsaal, Agnesstraßc, ein Vortrag über das Thema: „Ccmrai- Verein und jüdische Jugend" stalt. Referenten: L.-G.-G. Dr. Hirsch bcrg und Herr Georg Mecklenburg, Chemnitz. Anschließend Aussprache. Gäste willkommen! Kalendarium f. die Zeit v. 21.4. b. 28. 4.28 April 1928 Jjar 5888 Sonnabend 21. 1. 2. Tag Rosch Chod' Wochcnabschnitt: Tasria und Mezanro Hastarah: Jesaia 66,1—25 Sabbat-Ausgang: 7.58 Uhr Sonntag 22. 2. Montag 23. 3. Dienstag 24. 4. Mittwoch 25. 5. Donnerstag 26. 6. Freitag 27. 7. Sonnabend 2h. 8. Wochenabschnitt: Achare Maus; und Kedauschim Hastarah: Amos 9,7 --15 Sabbat-Ausgang: 8.12 Uhr um Disconto-Gesellschaft Berlin Bankmäßige Geschäfte aller Art Zahlreiche Zweigniederlassungen in Deutschland Bilanz am 31. Dcumbar 1927 fr Aktiv« Kasse, fremde Geldsorten, Coupon« und Gut- RH || haben bei Noten- und Abrechnungabaaken Wechsel und unversinslicbe Schätzen- 99 866 690,80 Weisungen. 821 800 917,86 Nostroguthaben bei Banken und Bankflrmen Reports und Lombards gegen börsengängige Wertpapiere . Vorschüsse auf Waren und Warenver- 165 799 268,88 i 6» 14» 999,72 sebiftungen.. 181 689 664,42 742 206 634,18 '!rt Eigene Wertpapiere. 9 644 894,68 fi'■! Konsortial-Beteiligungen. Beteiligung bei der Norddeutachen Bank In 24 290 847,99 r j Hamburg . 19 000 000,— Beteiligung bei dem A. SehaaffhauBcn’schen!•) ■ | Bankverein A.-Q. Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken 98 000 000,— and B&nkfirmen.. . . . . 98 74» 849,60 Schuldner in laufender Rechnung , . 697 816 »78,07 t Einrichtung .. 1.— 90 471 792,— Sonstige Liegenschatten 6 742 160,— r ■ r 1 410 929 047,49 Fntin Kommas dlt-Kapltal.. Allgemeine (geaetzlleie! Reserve .... Besondere Reserve.RU 2 000 000 hierau Ueberweiaung ans dem Reingewinn .. IjOOO 000 Gläubiger. Akzepte und Scheck) . . . . . . . . . 'Wohliahrtsfonds für die Angestellten . . . Noch nicht abgehobene Gewinnanteile dar früheren Jahr«. 10 % Gewinnanteil aa( RU 186 000 000 KommandJt-Anteile . Gewinnbeteiligung des Aufsichtsrat« . » . liebertrag aal neue Bechnung.. RH 18 000 000*— 48 000 006r~ 6000 OOP,— 180 000 000,— . 13» 897 066,— «8 388 «0,73 8 76* 000,— 10 900,80 28-600 000,— 666 766,76 tlt 674,14 Gewinn- und Verlusi-Rachnunfl 1927 14M 9« W7,42 Soll Verwaltungskosten einschließlich Gewinnbeteiligung der Geschäftsinhaber, Direktoren. Prokuristen und Angestellten . . . Steuern.» . . » . Zu ▼erteilend«' Reingewinn ..... BX Huben SH Tortrag man 1996 190 408,33 Effekten 829 602,60 47 474 393,14 Provision 81 98V 842,10 7 206 146,63 16 974 480,89 96 867 904,41 Beteiligung bei der Norddeutschen Bank in Hamburg .. Beteiligung bei d. Au SchaafThausen'sehen 1688000,- Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken 9800000,- and Bankffrmen ........... 1980 818,32 70 064 970,66 10 064 970,66 Moorbad p. ERICH MÜHSAM/SAMMLUNG Auswahl aus dem dichterischen 'Werk. Qeheftet 5.50 31/lark, gebunden 8 Siftaik. Dieses Huch stellt die repräsentative Auswahl aus dem Werke Krich Mühsams dar. Seine Veröffentlichung ist ein Akt der Gerechtigkeit und dazu angetan, das oft verfluchte und verzerrte, immer' aber rein gebliebene dichterische Angesicht des Menschen Erich Mühsam klar hervortreten zu lassen. Pommeriche Schweixi 10 Kuranstalten __ _Auskunft: Badeverwaltung, Mnraittel: Moor-, Stahl-, Fichtennadel-, kohlensaure, elektrische Bäder gegen Rheumatismus, Gicht, Iechla8, Frauen-, Nerven-u .Herzleiden. _ Glänzende Heilerfolge «Reich an Naturschönheiten-B<lllgaPr0isal OLZIN IWn'en-uinnere kranke Kurhaus Bad Nassau Leitende 4 irrte. Dr. R.Fleischmann. Dr.Fr. Poensgen. Israelitischer Gottesdienst in §rankfurt/7N. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, b. 20. 4., abds. 7. Sonnabend, d. 21. 4., morg. 9, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 8.20. Wochcngottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge au der Königsteiner Straße. Freitag, d. 20. 4., abds. 7, Jugendgottcsdienst Rabb. Dr. Seligmann. Sonnabend, d. 21. 4., morg. 9. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 20. 4., abds. 7. Sonnabend, d. 21. 4., Frühgottesdienst 6.30, morg. 8, nachm. 4.30, Vortrag: Rabb. Dr. Hoffman» für junge Leute: „Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides". Sabbat-Ausg. 8.20. Wochengottesdicnst: morg. 6.15, nachm. 7. Synagoge Bockeuheim. Freitag, d. 20. 4., abds. 7.05. Sonnabend, d. 21. 4., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 8.20. Wochengottesdienst: morg. 6.46. Israel. Krankenhaus Gagerustr. 36. Freitag, d. 20. 4., abds. 7. Sonnabend, d. 21. 4., morg. 8, Nachmittags- und Abendgottesdienst 4. Verlag: Bereinigung für das liberale Indent»« e. «arttn S«. 48. — Beiantwortlicher Redakteur: Dipl^Jug. Brun» Wohd», vertin l. — Druck: Heruran» Wegner ft Lo„ Berlin-Martendorf. i n t 1 4