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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-04-06 · 14 (6.4.1928) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
14 (6.4.1928)
Date
1928-04-06
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Aber auch die Söhne, die Jungen, mahnt Elia zur Versonnenheit und Duldsamkeit. Sie müssen auf die Alten mit Pretät bücken und chnen nichts rauben wollen, was ihnenj noch teuer und heilig ist, was chr Gemüt labt, ihnen geistige Nahrung bietet. Sie müssen darauf achten, daß sie in ihrem Streben nach neuen Symbolen und Formen den Zusammenhang mit der Tradition nicht völlig aufgeben. Hast und Ungeduld sind auf dem Gebiete der Religion nicht angebracht, sogar verderblich. Religion ist etwas geschichtlich Gewordenes, und wenn sie auch entwicklungs- und wandlungsfähig ist, so dürfen sich doch diese Fortschritte und Wandlungen nur langsam und behutsam vollziehen, anknüpsend an die Vergangenheit, auf dem Grunde ihrer Ueberlieferungen. Elia will Frieden stiften in Haus und Familie, in der Gemeinde. Unsere sittlichen Charakterzüge und unsere religiösen Wahrheiten, unsere noch heute sinnvollen und Geist und Gemüt erwärmenden Zeremonien und Bräuche, sie reichen aus, um alle durch ein gemeinsames Band zusammxnzuhalten, um die Zusammengehörigkeit zu dokumentieren, um allen das Bewußtsein einer Einheil 511 verleihen. Durch sie allein tvill Elia als Friedensbote erscheinen, um Väter und Kinder zu einigen, um die Herzen einander zu nähern und zil verbinden, auch innerhalb einer Gemeinde. Verschiedene Auffassungen des Religionsgesetzes, verschiedene religiöse Richtungen und Parteieli hat es immer gegeben und wird es immer geben. Wir brauchen sie nicht als ein Nebel zu.beklagen, zeugen sie doch von einem religiösen Leben, sehen wir doch in allen den Veranstaltungen, die wissenschaftliche oder soziale Ziele verfolgen, Männer und Frauen der verschiedenen Richtung zusammenwirken, sehen wir doch auch, wie alle znsammenstchen in der Abwehr der Angriffe, die von außen gegeir uns gerichtet werden. Ueber allen Parteien muß doch die eine Forderung stehen: „Sondere dich nicht ab von der Gemeinde!" Wenn auch nicht alle in dasselbe Gotteshaus gehen, nicht alle an denselben Tisch sich setzen und zusammenspeisen, die Gemeinde muß doch alle umschließm. Ist auch keine Einheit in den religiösen Uebungen zu erzielen, in Ritus und Kultus, so kann doch die Einheit der Gemeinde gewahrt werden. Abgesehen von vielen Angelegenheiten und Einrichtungen, die alle verbinden, kann die Gemeinde für alle Richtungen und ihre Bedürfnisse Raum und Befriedigung schaffen. Elias Kampfruf wie seine Friedensmahnung haben nur den einen Zweck: die Einheit und Einigkeit Israels. Und Elias Botschaft der Verständigung und Versöhnung bezieht sich auch ans das Verhältnis zwischen Israel und seiner Umwelt. Eifervolle Pflege unserer eigenen geistigen und sittlichen Eigenart läßt sich vereinbaren mit Liebe und Hingebung an die Nation, mit der wir in Leid und Freud uns geeint wissen, mit der wir gemeinsam die geistigen und sittlichen Güter des Vaterlandes pflegen und behüten wollen. Eifervolle Fürsorge für die eigenen Interessen läßt sich wohl verbinden mit Toleranz und Verständnis gegenüber anderen Bekenntnissen und Ständen. Und aus der liebevollen Pflege, die wir unseren Heiligtümern angedeihen lassen, aus dem Willen der Verständigung und gegenseitigen Achtung, die wir für die verschiedenen Stämme, Stände und Bekenntnisse eines und dessAben Volkes erstreben, aus dem Friedensdrang des von Menschenliebe und Menschenachtung erfüllten jüdischen Herzens werden wir auch zur Liebe zur gesamten Menschheit befähigt, werden wir befähigt, als selbständiges Glied der großen Völkerfamilie nach Maßgabe unserer Eigenart zum Wohle der Gesamtheit beizutragen, die Ideale der Menschheit zu verwirklichen. So eint uns der Prophet Elia schließlich gerade an jedem Peßachfeste zum frohen Ausblick in die Zukunft und wird uns immer wieder zu einem Boten der Hoffnung. Wie seit Jahrtausenden, so flößt er noch heute Israel die Hoffnung ein, die ihr die Kraft gibt zu tragen und zu überwunden, bringt er ihr die frohe Botschaft, daß alle Not bald vorübev sein wird. Er zeigt ihr, daß das Moraur, das Bitterkraut notwendig zum Peßach gehört, weil höhe Ziele ohne Bitternisse und Leiden nicht erreicht werden können. Erst rpach schweren Kämpfen wird sich das Friedensreich aufbauen. Erst durch hartes Ringen werden sich die Gegensätze versöhnen, werden die Menschen und Völker zu einem Friedensbundie sich zusammenschließen. Elia aber lehrt Israel, nicht abzuweichcn von seinem Wege weder rechts noch links; er entflammt uns zum Kampfe für die Wahrheit, er eifert uns an zum Streben nach Einigkeit, und er ermutigt uns, zu hoffen auf die Zeit des ewigen Friedens. Das ist die dreifache Mission, die er als guter Schutzgeist au Israel erfüllt. Mit ihr begleitet er Israel auf feinem Gang durch die Geschichte, und durch sie beeinflußt ec sein Denken, Fühlen und Wollen im Sinne des göttlichen Heilsplanes. Als Vorbote und Wegebereiter gcht Elia dem Messias voran, führt er Israel immer näher an das messianische Ziel, das wir nicht erreichen werden, das wir aber schauen, wenin es auch fern ist: .Peßach leossid, das Peßach der Zukunft, der ganzen Menschheit Er- «Inmitten der Nacht" Bon Rabbiner Dr. G 0 ttschalk, Frankfurt a. M. So erklingt es am ersten Sederabend. So soll es erklingen. Aber die meisten Anspielungen des Liedes liegen uns ja schon fern, sind dem Unkundigen nicht verständlich, genügen auch für unsere Erhebung nicht. Und doch birgt der Refrain und die Tendenz und birgt mancher allgemeine Ausdruck des Liedes einen tiefen Hinweis auch auf unser Leben. „Inmitten der Nacht." Hat sich denn etwa an dem 1928 Verlangen Sie unsere Jubiläumszigarren-Preisliste Borchardt Gebrüder Berlin W8, Friedrichstr. 181 KurfUr8tendamm25u. Steglitz, Albrechtstr.131 Versammlungskalender Breslau. Jli „Abraham Geiger". Borsitzender: Rabbiner Dr. Halpersohn, Breslau 13, Moritzstraße 50. Briefadresse: Alfred Berger, Breslau 13, Augustastraße 67, Fernsprecher: Stephan 37754. Unsere Zusammenkünfte in den Sommermonaten finden in zwangloser Folge statt. Ort und Zeit werden noch rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben. Duisburg. Dienstag, den 17. April 1928, abends 8.30 Uhr, im oberen Saal der städtischen Tonhalle: Versammlung. Gottesdienste Berlin-Norden. Liberale Synagoge Norden (im Auerbachschen Waisenhaus, Schönhauser Allee 162): Freitag, den 6. April, 19.15 Uhr, Sonnabend, den 7. April (Sabbat Chaiit Hamaued), morgens 10 Uhr, Dienstag, den 10. .April, 19.15 Uhr, Mittwoch, den 11. April, morgens 10 Uhr, Mittwoch, den 11. April, 19.15 Uhr, Donnerstag, den 12. April, morgens 10 Uhr, Seelenseier. Freitag, den 13. April, 19.15 Uhr, Gottesdienst. In allen Gottesdiensten Predigt: Herr Rabbiner Dr. Salomonski. Berlin-Wttmersdors-SchSneberg. Liberale Synagoge Wilmersdorf (in der Aula der Cäcilienfchule, Nikolsburger Platz): Liberaler Gottesdienst mit Chor und Predigt. Freitag, den 6. April, 19.15 Uhr, Predigt: Prediger Gillis. Dienstag, den 10. April, 19.15 Uhr: Gottesdienst mit Thoravvrlefung. Mittwoch, den 11. April, 19.15 Uhr: Gottesdienst mit Seelenfeier. Predigt: Rabbiner Dr. Salomonski. Freitag, den 13. April, 19.15 Uhr, Gottesdienst mit Predigt. Prophetenwort schon irgend etwas geändert: „Wir tasten alle nur herum wie Blinde an der Wand, und als hätten wir keine Augen, so tappen wir umher. Wir straucheln am Hellen Mittag wie in Finsternis, und ob wir auch in Lebenskraft, wir gleichen doch den Toten." Das ist ja das Tragische des Menschengeschlechts: mit jeder neuen Erfindung und jedem Fortschritt der Technik schaffen wir uns selbst eine neue Gefahrenquelle, vermehren wir die Möglichkeiten des Todes. Es hat sich nicht nur nichts geändert, — im Gegenteil, die „ittausfe lajlo, die Schrecken der Nacht", aus die unser Lied verweist, haben sich tausendfach gemehrt, wir sind tausend plötzlichen Toden mehr als früher ausgesetzt. „Inmitten der Nacht." Aber das Wissen hat sich doch vermehrt, das Dunkel der Unwissenheit nimmt doch täglich ab. Und wie dem Daniel des Liedes geht es doch uns: „Wir schauen die Geheimnisse der Nacht." Mir scheint auch hier das Gegenteil richtig. Gerade daß wir dauernd und dauernd fortschritten, entdecken, erfinden, umwälzen, gestalten, daß zwei neue Erfindungen schon wieder durch Synthese den Keim zu einer dritten in sich tragen, daß fortwährend und aus allen Gebieten von „revolutionären" Umwälzungen gesprochen werden kann und muß, gerade das beweist ja jeden Tag mehr, daß wir in ständigem Dunkel leben, daß unser „Wissen" ein Tasten ist, daß es Zipfel sind, die wir lüften dürfen und daß nichts so schwankend ist und so unberechenbar wie die „gesicherten" Ergebnisse der Wissenschaft- Und keine Zukunft wird daran etwas ändern, nein jede Zukunft wird diesen Zustand verstärken. „Inmitten der Nacht." Aber den Menschen kennen wir doch nun genau, durchforschen „sein Innerstes" oder, wie wir sagen, sein „Unbewußtes", leben mit ihm' wieder „bachalaum halajlo, im Traum der Nacht" — wie Gott einst mit dem König des Liedes. Aber ist es nicht auch hier wie bei der Wissenschaft. Sind diese scheinbaren Feststellungen, die man glauben oder die man ablehnen mag, nicht vor allem dafür ein Beweis, daß ewige Geheimnisse um und in uns walten. Gerade wenn das Unbewußte, also etwas vom Willen der Menschen Unbeeinflußtes, derartig stark sein soll, wie man behauptet, zeigt das nicht, daß wir in jedem Augenblick ein doppeltes Leben führen, zwei Welten gleichsam angehören, dem Tag und der Nacht? Dem Licht und dem Dunkel? Daß wir uns nicht kennen und auch nicht den andern, daß jedes Wort, das wir sprechen, aus zwei Gründen herausklingt, der Welt des Bewußten und des Unbewußten, daß wir aber eigentlich nie wissen oder jedenfalls nicht daran denken, wie weit beides gemischt ist, wie weit wir unserm eigenen Wort trauen dürfen, wie weit wir es als freien Entschluß und freie Rede hinnehmen und darstellen dürfen. „Wir tasten alle nur herum wie Blinde an der Wand." Und leben in diesem Dunkel und müssen in ihm leben, wir selbst und vor allem mit unfern Kindern, die wir im Bewußtsein des Unbewußten erziehen, leiten und lenken sollen. Ist es nicht ungeheuerlich, was wir da tun, dürfen wir uns über Katastrophen wundern, müssen wir nicht für jeden „Erfolg" auf den Knien danken? Ungeheuerlich und doch so reizvoll. Denn nicht nur gilt heut noch das Wort des Liedes von der „Fülle der Wunder der Nacht", der wirklichen nämlich, dem Wunder des Schlafs, der Sterne, der Träume, der Feierlichkeit und Stille. Nein wir können ja nicht vergessen, daß das Erhabenste und Größte von den Menschen der Nacht gekommen ist und kommt, Menschen, die tiefste Blicke in tiefstes Dunkel zu tun vermochten. „Er kämpfte mit Gott in der Nacht" singt unser Lied, und: „Die Reinsten sollen der Erde Herren sein, die Unerkanntesten, Stärksten, die Mitternachtsseelen, die heller und tiefer sind als jeder Tag" wie Nietzsche sagt. Ja das ist das Wunderbare. „Inmitten der Nacht" ist unsere Tragödie und unser Triumph. Nicht die „Tagmenschen", die Oberflächlichen, die unfähig sind in Tiefen zu schauen, die Menschen des Schemas und des Normalen, des Angewühnten, die aller Regeln sind unsere wahren Führer und Großen; die Schöpferischen und Unsterblichen, das sind immer nur die Menschen der Nacht, die sind es, die das Wort vom „Sewach Pessach" des 2. Abends auch wieder verstehen, vom „Opfer des Vorüberschreitens", ohne das wir nicht leben können. Ja die Tiefen, die Besten, die Neuschöpferischen, sie haben stets das Opfer gebracht, vorüberzuschreiten an allen Erkenntnissen, vorüberzuschreiten an Ueberlieferungen, nicht zuletzt auf dem Gebiete des Religiösen. Das Vorbeischreiten selber war schon ein Opfer, ein Opfern von Ueberlieferungen, aber auch das, was es so oft im Gefolge hatte, das, was es voraussetzte und was es eintrug. Erschließt sich von hier aus die Sitte nicht neu, die Türe am Sederabend zu öffnen und 4! CH 0 KO LADE in die Nacht hineinzuschauen, ob nicht von dort der Messias komme oder sein Vorläufer Elia, der Mann, der ain allem vorüberschreiten muß, alles verneinen, damit er zu sich selber ja sagen kann, alles hingeben und opfern muß, damit die Zeit der Erlösung komme. Und erstrahlt so der fünfte Becher nicht neu, der für diesen Elia bestimmt ist, der wie ein stummer Gruß an die Nacht dasteht. Und seltsam schön begegnet sich damit die Geschichte, die der neusromme Rilke „dem Dunkel erzählt": „Wir Kinder horchten an der Tür. Und je später es wurde, einen desto wunderbareren Gast erwarteten wir. Ja, wir zitterten sogar, er könnte kommen, ehe er jenen letzten Grad von Herrlichkeit erreicht haben würde, dem er mit jeder Minute seines Ausbleibens näher kam.. Es war doch schön das Warten, die vielen Lampen, die Stille, das Feiertägliche." „Inmitten der Nacht." Liegt aber nicht noch ein Sinn in dem Wort, der ganz tief an unsere Seele greift? Pessach erinnert ja auch an die ägyptische Finsternis. Und wie spricht doch die Bibel von ihr: „Mose streckte seine Hand gen Himmel, und es wurde dichte Finsternis im ganzen Lande Aegypten.. Keiner sah den andern, und niemand erhob sich von seiner Stelle.." Ach, geht es denn heut nicht tausendmal so? Strecken nicht so viele Hand und Herz aus und finden kein Echo und möchten verzweifeln und verwünschen das Leben, fühlen sich einsam und unverstanden, glauben tauben Ohren zu predigen und ihre Kräfte nur zu vergeuden? „Keiner sah den andern, und keiner rührte sich von der Stelle." Aber so wenig sich die Großen auf allen Gebieten, namentlich der Religion und Ethik, der Philosophie und Kunst jeder Art von der Zustimmung oder Ablehnung ihrer Zeitgenossen abhängig machen, so wenig sie sich durch Mißerfolge und Tragödien der Vergangenheit beirren lassen, so wenig ihnen die Zahl ihrer Anhänger bedeutet, sondern nur das beglückende Bewußtsein ihres „Berufes", dieses Schaffens in die Nacht der Zukunft hinein, so wenig soll und darf auch der einfache, schlichte und gute Mensch, der Mensch mit dem' stärksten iFühlen und der stärksten Sehnsucht, Helsen zu wollen, durch Mißerfolge sich zurückstoßen lassen. Selbst wenn er zunächst im Dunkeln schasst, er muß so stark werdet und so tief, dieses sein Dunkel lieben zu lernen. Im Augenblick nämlich, in dem das geschieht, befindet er sich in einer Gemeinde, der unsichtbar wirkenden Gemeinde der Nacht. Es gibt „Dunkelmänner" die jeder verachtet, aber es gmt die Gemeinde des Dunkels, aus der vielleicht eines Tages der Messias emportaucht. Nicht zufällig wird immer wieder das Dunkel von den tiefen Menschen gerade verherrlickt. „Ta jetzo alles stille ist und alle Menschen schlafen, mem Äug' das ew'ge Licht begrüßt, ruht wie 'ein Schiff ihn Hafen", singt der nichtjüdische Dichter. Und der jüdische unserer Tage mahnt: „Streckt die Hände aus ins Dunkeln, jede offne Hand wird funkeln, jede leuchten dem Genossen, der die Botschaft noch nicht weiß." Und Helen Keller, die in Blindheit Wandelnde, singt den Sang von der „Dunkelheit", in dem die Worte stehen: „Ich wandle in der Stille der Nacht, und meine Seele singt ihre Fröhlichkeit. O Nacht, stille duftende Nacht, ich liebe dich." Wer .sich aber dazu durchgerungen, er hat die Stufe wahrer Religiosität erreicht, er hat „Gott gesehen". Denn so verstehen wir es heute, „daß er das Licht und die Fiw! sternis schafft". Das Licht für alle, die Finsternis für die Auserwählten, das Licht für die Menschen der Gegenwart, das Dunkel für die Menschen der Zukunft, das Licht fiir Talente, das Dunkel für das Genie, das Licht für die Halben, das Dunkel für die, die „ganz" sind mit Gott, das Licht für die Priester, das Dunkel für die Propheten, das Licht für die M<^se, das Dunkel für die Führer, das Licht füt> Zum Fest BLUMEN nur von Strahl & Falcke, Mauerstr. 79 Telephon: Zentrum 5023/4

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