Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-03-16 · 11 (16.3.1928) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
11 (16.3.1928)
Date
1928-03-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2613366-2613947-2613958--2635-2620129
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Das erst« entscheidende KmdhritserlebniS Hebbels sind die gewaltigen Klagelieder Jeremias, in denen er Israels Sünden geißelt und den Zorn Jehovas über sein Volk verkündet. «o gewaltig hat diese Stelle auf die Seele des Knaben gewirrt, daß sie bis zum späten Mannesalter nach- Mngt. Tie szenische Atmosphäre in der „Judith", die jüdischen Gestalten in der „Genoveva" und «i „Herodtes und Mariamne" verbreitm die düstere religiöse Stimmung des Alten Testamentes in ihrer Schönheit und Fruchtbarkett. „Ich glaube nicht zu irren", schreibt Hebbel in einem Brief, „hmrn ich dies beklommen düster biblische Element und dies trotzige gestaltkühne dithmarsche Element als die beiden eigentlichen Faktoren in meiner Poesie betrachte." Neben diesem Erlebnis des Mysterium tremendum ist >s ein zweites Element, das uns seine enge geistige Verwandtschaft mit dem Geiste des Judentums ottenbart. Es ist seine Anschauung über das Wesen der Geschichte und über die Stellung der Einzelpersönllichkeit im historischen Geschehen. Wie das messianische Judentum den ganzen Weltenlauf als «itien Prozeß ansieht, der einst in fernen Zeiten zu dem Reich des Messias auf Erden und des ewigen Friedens führt, in dem alle Kreatur von Leid erlöst sein wird, so sieht Hebbel) auch im Weltenlauf die allmähliche Verwirklichung der Idee des Sittlich-Religiösen. Es ist klar, daß in einer historischen Auffassung, wie sie vom messianischen Judentum und von Hebbel vertreten wird, ein starker Pessimismus httrsichblich der Stellung der großen Persönlichkett innerhalb der Gesellschaft herrscht. Tie Persönlichkeit ist nicht Selbstzweck, nicht Gestalter der Geschichte aus eigener Machtvollkommenheit, sorckern Werkzeug und Verkünder des göttlichen Wollens. Wie der alttestammtliche Prophet an der inneren Flamme Jahves verbrennt, nachdem er berufen war, das Wort seines Gottes zu verkürzen, so geht auch in Hebbels Ararna das große Individuum zugrunde, wenn es seine historische Mission im Sinne des Göttlichen erfüllt hat. Aus dieser geistigen Verwandtschaft mit dem messianischen Judentum war es Hebbel beschicken, die Tragik des «lttestamentlichen Mmschen in das deutsche Drama einzuführen und die des messianischen Judentums in einzigartiger Weise auszusprechm: „Jür jeden Stein in Zion will der Herr Ern Herz, das brach, und eine Wunde, die Nicht heilt." Die großen biblischen religiösen Dramen der Gegenwart, die unsere Zeit überleben werden, Stephan Zweigs Prochetendrama „Jeremias" und Barlachs gewaltige „Sünd- Ütt" wurzeln tief in der Tradüion Friedrich Hebbels und ind seinem Erbe verpflichtet. Jüdische Witze und jüdisches Wesen in der Literatur und auf der Bühne Von Arthur Kronthal. „Der Antisemitismus" — sagte einmal vor einem Vierteljahrhundert Roda Roda in einem seiner humoristischen Vorträge — „der Antisemitismus kann und wird erst dann große Fortschritte machen, wenn ein Jude die Sache in die Hand nimmt." — Diese Bemerkung war natürlich nur daraus berechnet, durch ihre Paradoxie Heiterkeit zu erwecken. Entkleidet man sie aber dieser Zweckbestimmung, so bleibt immer noch etwas Wahres daran, wenn man manche jüdische Vortragende unserer Kabaretts hört, die durch das Karikieren ihrer Glaubensgenossen Wirkungen zu erzielen suchen. Meist halten sie sogar schon die bloße Anwendung jüdischer Worte für höchst witzig, und der Beifall, den sie unter manchen christlichen — bisweilen aber leider auch unter würdelosen jüdischen — Zuhörern finden, scheint ihnen hierin recht zu geben. Die Neigung zur Selbstverspottung mag in dem durch die judenscindliche Absonderung christlicher Kreise entstandnen jüdischen Wesen liegen. Das rechtfertigt aber noch immer nicht, daß sich jüdische Künstler — oder solche, die sich dafür halten — in der Art der einstigen Hofnarren durch Preisgabe ihrer menschlichen Würde vor ihren christlichen Widersachern prostituieren. Gin Gleiches gilt von jüdischen Schauspielern, wenn sie beispielsweise Shhlock „mauschelnd" darstellen: ES gibt keinen Grund, anzunehmen, daß die damaligen Juden Venedig» — Alteingesessene sowohl, wie die aus Spanien dorthin Vertriebenen — das Italienische in der Wort- und Satzbildung sowie im Ton und Klange anderst gesprochen haben sollen, wie ihre christlichen Zeitgenossen der gleichen sozialen Schicht. Di« völlig ungebildete, niedrigste Stufe wird zwar vermutlich häufig gegen die Lehren der Syntax und der Grammatik verstoßen und nicht den Wortschatz eines Dante ober Bocaccio besessen haben. Der jüdische Mittelstand dagegen dürste Über einen größeren Vorrat an Ausdrncksmöglichkeiten verfügen und ihn in gleicher Weise und gleichem Ton angewendet haben, wie die christliche Bevölkerung, unter der er lebte. Daß schließlich die gelehrte Oberschicht des Judentums sich von den gebildeten Kreisen ihrer christlichen Zeitgenossen sprachlich nicht unterschieden haben kann, ergibt sich doch schon daraus, daß auch Rabbiner auf den Hochschulen Italiens lehrten. Shakespeare hat infolgedessen auch nicht daran gedacht, den Mann, den er Geld und Gut opfern läßt, um an denen, die ihn verfolgten und schmähten, Vergeltung zu üben, als einen Schacherer zu gestalten, der in italienisch-jiddischen Jargon tönen spricht. Der englische Text Shakespeares beweist dies. Ebenso die deutsche Uebersetzung Schlegels. Es ist deshalb eine verfälschende Umbiegung der Absichten des Dichters, wenn Schauspieler den Shylock in der Art eines, dem Ghetto Polens oder Rußlands entstammenden, mauschelnden Ostjuden aus späteren Jahrhunderten darstellen: Nicht aus künstlerischen Gründen, nicht als Ergebnis einer Vertiefung in das Drama, sondern um einen billigen Beifall zu erzielen. Sie wenden sich dabei ja auch nur an die niederen Instinkte des Publikums; und zwar weniger an die Besucher der Galerie, die heute vielfach ein höheres Kulturnioeau aufweist, als vielmehr an die Gründlinge des Parketts, den Parkettpöbel. Wie sehr der Antisemitismus die Selbstverspottung der Juden für seine Propaganda ausnutzt, sieht man an der vielfachen Verwendung „jüdischer Witze" in sogenannten völkischen Blättern. Häufig werden in denselben Zeitschriften sogar die ältesten völlig neutralen Scherze, auch wenn sie mit dem angeblichen jüdischen Wesen nicht das Geringste zu tun haben, in tendenziöser Weise zu jüdischen Witzen umgewandelt: teils durch Hinzufügung jüdisch klingender Namen, teils durch Uebertragung ins Mauschelnde; wenn nur der Jude darin di« Rolle eines recht schlechten, verächtlichen oder übertölpelten Menschen spielt. Fast alle derartigen Witze, Scherze und Anekdoten bergen daher m sich die von Roda Roda angedeutete Gefahr ihrer wirksamen Ausnutzung durch die judenfeindliche Propaganda. Neu erscheinenden Büchern dieses Genres stehen wir infolgedessen stets mit berechtigtem Mißtrauen gegenüber. Zu den wenigen Ausnahmen gehört das jüngste Buch Heinrich Kurtzig s.*) Die erste Novelle bietet freilich im entgegengesetzten Sinne fast des Guten zu viel, wenn sie nicht nur den evangelischen Pfarrer und die christliche Lehrerstochter, sondern auch die in der Erzählung auftretenden Juden ausnahmslos als schattenlose Lichtgestalten, als die Verkörperung aller Tugenden, aller edlen, guten und schönen Eigenschaften, aller geistigen und körperlichen Vorzüge darstellt. Wir dachten bei der Ausnahme auch mehr an die stimmungsvolle Novelette Kurtzigs „der G r a b st e i n". Vor allem aber an die folgenden Humoresken, Anekdoten und Skizzen des Buches, in denen der Verfasser ganz in seinem Element ist. Hier können wir uns an seiner scharfen Beobachtungsgabe der Umwelt erfreuen und einen Einblick in sein eignes tiefes jüdisches Gemütsleben, in seine Freude an der Natur gewinnen. Nicht minder in seine genaue Kenntnis und treue Liebe zu der uns verloren gegangenen alten Posner Heimat, in der sich die Vorgänge in anschaulich und trefflich geschildertem Lokalkolorit abspielen. Auch sein verständnisvolles Verhältnis zur Kunst, seine musikalischen Neigungen offenbaren sich zwischen den Zeilen. Alles von echtem Humor überströmt, der einen bei der Lektüre häufig herzlich lachen macht. Mit großem Geschick ist im „Katzenkäufer" die Geschichte vom Geizigen und der Suppe aus Kieselsteinen, die uns aus unserm alten deutschen Schullesebuch noch bekannt ist, (— stammt sie nicht von Joh. Pet Hebel? —) ins Jüdische übertragen, durch mancherlei charakteristische Zutaten wirkungsvoll ergänzt und in eine amüsant erfundene Mantelgeschichte eingcgliedert. Eine gleiche fesselnde Erzählergabe, verbunden mit stilistischer Gewandtheit und gutem Geschmack, zeigen auch die zahlreichen andern Anekdoten und Humoresken des Buches. •) Heinrich Kurtzig: „Dorfjuden. Ernstes und Heiteres von ostischen Leuten." Berlin 1928. Daß bei dieser, auf engem Raume zusammengedrängten Fülle des Gebätnen auch vereinzelte Einwendungen unvermeidbar sind, ist selbstverständlich. So wird von dem Glaserlehrling Aron Gabriel, der auf dem Hauländer-Dorfe ausgewachsen ist, gesagt, er wäre als Dragoner der best« Reiter seiner Schwadron gewesen. Denn die Jungen auf dem Lande lernten ja spielend diese Kunst, da sie schon auf dem Pferde säßen, wenn sie kaum laufen können. — Diese Begründung trifft doch wohl mehr auf die Söhne von Gutsbesitzern zu, die sich eigene Reitpferde halten. Allenfalls auch auf die Söhne reicher Bauern, die gute junge Kutschpferde besitzen. Die Jungen aber, die auf den Gütern die herrschaftlichen Pferde nur bisweilen in die Schwemme oder zur Schmiede reiten dürfen, lernen hierbei zwar, auf den Tieren in den drei Haupt-Gangarten sitzen: nicht aber das, was man unter „reiten" versteht. Um wieviel weniger konnte daher Aron Gabriel diese Kunst aus dem armen Dorfe erlernen, wo er höchstens hin und wieder einmal den Ackergaul eines Nachbarn besteigen durfte. Auch bildete es kciitt gar zu arge Zurücksetzung, wenn ern dreijähriger Kavallerist nicht „rechtzeitig" die Gefreitenknöpfe erhielt. Gab es doch in jeder Schwadron nur 12 etatsmaßige Gefreite und höchstens 8 Außeretatsmäßige! Dabei mußten innerhalb dieser geringen Zahl von Beförderungen zum „höheren Grad der Gemeinheit" zunächst die Kapitulanten berücksichtigt werden, d. h. diejenigen, die sich verpflichteten, aktiv weiter zu dienen. Nach ihnen kamen dann die abgelüsten Ossiziersburschen an die Reihe, und schließlich die Söhne der reichen Bauern, die die Unteroffiziere — besonders aber den für die Besörderungsvorschläge maßgebenden Wachtmeister und seinen Vize — während der Dienstzeit dauernd mit heimischen fetten Speckseiten und andern köstlichen Dingen vom Lande versorgt und diese Vorgesetzten dadurch möglicherweise in ihrem Urteil unwülkürlich ein wenig beeinflußt hatten. Wenn Aron die dann noch etwa zur Verteilung verbleibenden wenigen Knöpfe nicht erhielt, so mußte er sich eben mit seine» vielen Schwadronskameraden trösten, die, trotz guter Leistungen, ebenfalls leer ausgingen, weil der numerus-clausus der Knöpfe-Berteilung zu enge Grenzen zog. Ferner war im Jahre 1853 in der Provinz Posen kein Cholerasatt aufgetreten. Die Seuche herrschte vielmehr verheerend im August 1852. Sie erlosch im September desselben Jahres vollständig, um erst im Sommer 1855 die Provinz aufs neue hcimzusuchen. Bei der wissenschaftlichen Gründlichkeit Kurtzigs unterliegt es wohl keinem Zweifel, daß die unrichtige Jahreszahl nur auf einem Druckfehler beruht. Schließlich kann man auch James Watt eigentlich nicht als direkten Erfinder der Dampfmaschine bezeichnen. Denn die von Newcomen und Cowl ey erfundnen Dampfmaschinen waren ja schon 60 Jahre lang in den verschiedensten Betrieben Englands i m Gebrauch, als der geniale Watt durch Erfindung des besondern Condensators mit der sog. Luftpumpe und durch die zahlreichen weiteren bedeutsamen Erfindungen die Newcomenschen Dampfmaschinen so vervollkommnete, daß sie ihren Siegeszug in den allgemeinen Gebrauch aus dem Continent antreten konnten. Allerdings knüpft sich an Watts Namen die hübsch erfundne Anekdote, wie der junge James die Kraft des Dampfes an dem kochenden Wasser seines Teekessels festgestellt und auf diese Beobachtung dann seine für die Weltindustrie so bedeutsamen Construktionen ausgebaut haben soll. Es ist daher durchaus verständlich, daß Knrtzig aus literarischen Zweckmäßigkeitsgründen Watt als den Erfinder bezeichnet, da sich in Deutschland der Name Watts mit der Dampsmaschinen-Hrsindung mehr deckt, als die Namen seiner hier weniger bekannten Vorgänger. — Doch dies alles sind ja verschwindend geringfügige Einzelheiten, und es ist der beste Beweis für die Vorzüglichkeit des Buchs, wenn selbst ein sehr aufmerksamer Leser nur diese wenigen Kleinigkeiten zu „beckmessern" vermag. Heinrich Kurtzig hatte schon in seinem vor kurzem bei Eulitz in Stolp erschienenen Buche „Ostdeutsches Judentum" sein treffendes Beobachtungsvermögen, seinen ausgosprochnen Sinn für guten Humor, sein vielseitiges reiches Wissen und seine fesselnde Darstellungskunst gezeigt. In seinem neusten Büchlein finden wir diese Gaben vereint wieder. Werbt neue Mitglieder! Rslerurbeiten jeäer Art Renovierung von Wohnungen, Geschäftslokalen, Fassaden etc. Robert Gutheim W50, Kulmbacherstr. 7, Fernspr.: Lützow 6260 Kostenanschläge gratis Schriftenreihe il. Vereinigung I.d.lih-Judenlum E.V. Hett Nr. 1 Die Grundsätze des Jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. Bestellungen beim Verlag der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ Berlin SW 48, Wiihelmstraße 147 DRESDNER BANK Der Geschäftsbericht für das Jahr 1927, der in der am Dienstag, den 3. April d. Js. vormittags 11% Uhr Hin Dresden, Johann-Straße 3, stattfindenden fünfundfünfzigsten ordentlich. Generalversammlung zur Vorlage gelangt, ist erschienen und kann von den Aktionären bei allen Niederlassungen in Empfang genommen werden JBüBcti - iheattioiscties Sealiiar (l'raenkel’sche Stiftung) Breslau, WallwtraBe 14 Beginn des sommer-semesters 1928: Dienstag, den 1. Mai 1988 Vorlesungsverzeichnis durch das Sekretariat Verein für Feuerbestattung; in Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützow straße 44, Telephon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Abitur. Obersekunda Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 125 DieErsle Weltkonferenz liberaler Inden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsvcrsammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 * Preis: im Buchhandel M. 1.8V für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen M. 1.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. Berlin SW 48. Wiihelmstraße 147 Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/TN. Liberaler Ritus: Hanptsynagoge. Freitag, d. 16. 3., abds. 6.15. Sonnabend, d. 17. 3., morg. 9, Predigt Rabb. Dr. Gottschalk, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 7.20. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der.Königsteiner Straße. Freitag, d. 16. 3., abds. 6.30, Predigt Rabb. Dr. Salzberger.. Sonnabend, 17. 3., morg. 9.30. Wochcngottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 16. 3., akü>s. 6.05. Sonnabend, d. 17. 3., Frühgottesdienst 6.45, morg. 8.15, nachm. 4, Vortrag des Herrn Rabb. Dr. Hosfmann für junge Leute: Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides. Sabbat-Ausg. 7.20. Wochcngottesdienst: morg. 6.30, nachm. 6. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 16. 3., abds. 6.05. Sonnabend, d. 17. 3., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 7.20. Wochengottcsdienst: morg. 6.45. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, t>. 16. 3., abds. 6.05. Sonnabend, d. 17.. 3., morg. 8.15, nachm. 4. Verlag: Vereinigung für daS liberale Judentum e. L., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redatteur: Dipl--Jng. Brnno Woyda, Berlin NW. 23. —* Druck: Hermann Wegner & To., Berlin-Mariendorf.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.