Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-03-09 · 10 (9.3.1928) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
10 (9.3.1928)
Date
1928-03-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2613366-2613947-2613957--2628-2620121
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Wichten. Das waren auch die Tugenden, die Rebekka zeigte, als sie die große Zahl der von ihrer mehrtägigen Wüstenwanderung verdursteten Kamele des aus der Ferne herkommenden Knechtes zu tränken unternimmt und diese mühevolle Arbeit bis zuletzt durchführt. Im alten Israel war es selbst dem Hohenpriester vorgeschrieben, verheiratet zu sein. — Die jüdische Hausfrau ist ferner schon von der Bibel her die Milerzieherin der Kinder und wird hierin dem'Manne gleichwertig zur Seite gestellt. Denn in den Vorschriften der Bibel wird einmal der Vater, ein andermal aber die Mutter an erster Stelle genannt, und schon in den Erzählungen der Erzväter spielen ihre Frauen eine entscheidende Rolle nicht allein bei der Werbung um ihre Liebe, sondern ebenso sehr späterhin bei der Auslese der Führerpersönlichkeiten in ihrem m--- schlechte. Daher ist auch die Verbesserung der Septuaginta zurückzu weisen, die durchweg den Mann an die altautoritative erste Stelle setzt. — Endlich ist die jüdische Frau die Priesterin ihres Hauses. Ob sie auch von der Ausübung aller gesetzlichen Vorschriften der Religion entbunden ist, so ist ihr doch die Befugnis übertragen, am Freitagabend die Sabbatlichter anzuzünden. Mit ihnen breitet sie die Sabbatweihe und die religiöse Festesstimmung über die Tafel und durch die Wohnräume der Familie. An den Sabbatlichtern der Hausfrau wurden erst die Lichter am Chanukahfeste vom Priester und dann dem Ehemann entzündet. So wird im jüdischen Hause die eheliche Liebe durch die Heiligkeit des Glaubens geadelt und geweiht. Rach jüdischer Auffassung ist die Liebe nicht ein Genuß der Sinne, sondern das unentwegte Streben, durch die gemeinsame Erfüllung der Forderungen des Daseins im Verein mit der geliebten Genossin des Hauses sein Glück zu finden. Aber nicht flüchtiger Sinnenrausch, fouberu nur das Verlangen nach Höherentwicklung der eigenen wie der jüdischen Gemeinschaftsart läßt dasjenige Glück empfinden, das die vergängliche Stunde überdauert. — Umgekehrt wird auch das Verlangen nach Gott durch das Glück der ehelichen Liebe gesteigert und uns sinnlich nahegeführt. Gott wählte Israel zu seiner ehelichen Genossin, und selbst da es den Ehebund mit ihm brach und fremden Idolen nachbuhlte, erbarmte sich Gott seiner in unversiegbarer Liebe und nahm es immer von neuem in Erbarmen wieder auf. Nur so ist auch der berauschende Liebesjubel in den Schilderungen des Hohenliedes zu verstehen. Eros und Ethos verschmelzen im Judentum miteinander und erheben dieses zur Religion der absolut natürlichen Liebe. Dr. M a x Golde. Eine Friedenserklärung des Berliner Gemeindevorstandes Ter Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde veröffentlicht aus Grund eines einstimmig gefaßten Beschlusses folgenden Aufruf: An unsere Mitglieder! Im Dezember vorigen Jahres hat der neue Gemeindevorstand sein Amt angetreten. Wohl nie zuvor ist dies unter gleich schwierigen Bedingungen geschehen. Schon durch das lange Ausbleiben der Bestätigung der Repräsentantenwahlen mußten die Verwaltungsausgaben leiden; die darauf folgenden Erörterungen in der Oeffentlichkeit haben die Erregung in der Gemeinde noch nicht zur Ruhe kommen lassen. Zu alledem kommt die schwere, wirtschaftliche Not, 'die auch, für unsere Gemeinde den Gegenstand ernster Sorge bilden muß. ' Der Gemeindevorstand hat den festen Willen, möglichst schnell die Verwaltung wieder in normale Bahnen zu leiten, durch ruhige, sachliche, dem Ganzen dienende Arbeit, die jeder religiösen Richtung in der Gemeinde ihr Recht läßt, den Notwendigkeiten der Stunde gerecht zu werden und die Gemeinde aus dem Kampfe der Parteileidenschaften heraus wieder zur Ruhe und zum Frieden zu bringen. Deshalb wendet sich der Gemeindevorstand an alle Mitglieder der Gemeinde mit dem dringenden Appell, beizutragen zur endlichen Befriedigung der Gemeinde und zur Schaffung einer Atmosphäre, in der allein gedeihliche Arbeit geleistet werden kann. Es gilt, in einer Zeit, in der der deutsche Jude schwere Kämpfe zu bestehen hat, nicht die eigene Kraft durch inneren Zwist und unsachliche Angriffe zu untergraben. Tie Einheit der Gemeinde muß unter allen Umständen erhalten werden. Berlin, im Februar 1928. V o r st a n d der jüdischen Gemeinde. Tie herbe Kritik, die die Maßnahmen des Gemeinde- Vorstandes bzw. der in ihm herrschenden Blockmehrheit in der Oeffentlichkeit erfahren mußten, hat nunmehr den vorstchcnd veröffentlichten Aufruf veranlaßt. Wir begrüßen ihn in der Hoffnung, daß den Worten auch entsprechend« Taten folgen werden; denn darüber dürfte sich wohl auch die Blockmehrheit klar sein: die in der Berliner Gemeinde bestehende Krise wird wie jede Krise nicht durch Worte, nicht durch Aufrufe, sondern nur durch Taten behoben werden. Wenn beispielsweise erst in der allerletzten Zeit wieder in der Frage der Mandatsdauer der liberale Friedensvorschlag, die Entscheidung einem allseitig anerkannten, an der Entscheidung uninteressierten Juristen zu übertragen, im Gemeindevorstand mit allen Stimmen des Blocks gegen diq liberalen Stimmen ab gelehnt wurde und in t&c Repräsentantenversammlung mit den mehrfach erprobten 11 Stimmen der .vier Blockparteien gegen die '10 liberalen Stimmen dem gleichen Schicksal verfiel — so mag das der Blockmehrheit „Befriedigung" bereiten, ist aber sicher nicht geeignet, „beizutragen zur endlichen Befriedung der Gemeinde und zur Schaffung einer Atmosphäre, in der allein gedcchliche Arbeit geleistet werden kann." Wenn das jetzt anders werden soll, so wird es gewiß niemand mehr begrüßen als wir, die liberalen Repräsentanten und die liberalen Vorstandsmitglieder, die wohl in dieser Erwartung den Ausruf unterzeichnet haben dürften. Vom preußische» Landesverband jüdischer Gemeinden Amtlich. In der vorigen Woche fand unter dem Vorsitz des Herrn R.-A. Dr. Klee wiederum eine Sitzung der Subventions-Kommission des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden statt. Zu 53 Angelegenheiten mußte Stellung genommen werden. Eine jüdische höhere Schule erhielt ein größeres Darlehn auf 5 Jahre, das hypothekarisch sichergestellt werden soll. Drei Ruhestandslehrern und Kantoren und zwei Witwen dieser Berufsklassen wurden monatliche Ruhegehaltszuschüsse zugebilligt und drei Beamten die monatliche Beihilfe erhöht. Für einen Kanoidaten, der sich für seinen zukünftigen Beruf aus der Pädagogischen Akademie zu Frankfurt a. M. vorbereiten möchte, ivurdc ein Stipendium in Aussicht gestellt. Drei Gesuche von Lehrern wurden vertagt und drei Anträge mußten zurückgewiesen werden, da sie Angelegenheiten betrafen, die nicht zur Zuständigkeit des Ausschusses gehörten. Bei dieser Gelegenheit darf daraus hingewiesen werden, daß Zuschüsse nur zur Ausbildung von Religionslehrern und Angehörigen anderer ähnlicher Berufe bewilligt werden können. Nenn Gemeinden, die ihre Friedhöfe, Synagogen oder sonstige Anstalten in Ordnung bringen müssen, erhielten zum Teil erhebliche Beihilfen, so wurde u. a. einer Gemeinde eine beträchtliche Summe zur Verfügung gestellt, um ihr zu ermöglichen, ihre Lehrerwohnung wieder herzustellen und ein rituelles Bad cinzurichten. Vier leistungsschwachen Gemeinden wurde durch zinslose Darlehen für Bauzwecke geholfen und drei erhielten Subventionen zur Erhaltung ihrer Kultuseinrichtungen. Sechs Gesuche um Gewährung von Baubeihilfcn oder dergl. mußten mangels genügender Unterlagen einstweilen zurückgestellt werden; zum Teil werden auch Gutachten der zuständigen Provinzialverbände eingeholt werden. Sodann wurde beschlossen, daß künftig die vom Landesverband eingerichtete Inspektion der Religionsschnlen mit der Inspektion des Schächtwesens verbunden werden soll. Dem Ausschuß lagen wiederholt Gesuche vor, deren Bewilligung nach den Grundsätzen der Subventions- Kommission nicht ohne weiteres zulässig ist, die aber aus ganz besonderen Gründen gelegentlich eine Ausnahmebehandlung erfordern. Um hier helfend eingreifen zu können, wurde ein kleiner besonderer Dispositionsfonds geschaffen, der bei derartigen Notfällen Verwendung finden soll. Erst am späten Abend konnte der Vorsitzende den erschienenen Mitgliedern für ihre gründliche Vorbereitung und ihre sachkundige Mithilfe bei den Arbeiten seinen Dank aussprechen Der Preußische Landesverband und das Marranen-Komitee. Ter Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden, oer bereits im Vorjahre sich an den Arbeite:: des portugiesischen Marranen-Komitees mit einer Bewilligung beteiligt hat, hat auch in seinen diesjährigen Etat eine entsprechende Position eingesetzr. Ter Rat des Landesverbandes hat beschlossen, als seinen Telegiertcn in dem Marranen-.Komitee seinen stellvertretenden Vorsitzenden Rechtsanwalt Tr. Klee zu benennen. Tas Marranen-Komitee. das iw erster Linie die Bestrebungen der Marranen in Portugal, zum Judentum zurückzükchren, durch Mitarbeit der europäischen und amerikanischen Judenheit fördern will, hat seine erste Aufgabe darin gesehen, der bereits ziemlich erstarkten Marranen-Gemeinde in Portugal eine Synagoge zu erbauen. Tie Marranen-Gemeinde m Opporto gibt auch bereits eine eigene Zeitschrift heraus, dre den Titel „Halapid" (Tie Fackel) führt, und vie unter der Redaktion des bekannten Führers der Marcanen-Bew-egung, Kapitän de Barros Baüo, steht. Tie Opporto-Gemeinde erhält von dem Londoner Komitee, dessen Vorsitzender .Herr L'ombroso Mocatta ist, eine jährliche Subvention von 190 Pfund. Die Tagesordnung des Berbandstages des Preußischen Landesverbandes. Der Berbandstag des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden ist, wie schon mitgeteilt, auf Sonntag, den 25. März 1928, vormittags 11 Uhr und folgende Tage nach dem Plenarsaal des ehemaligen Preußischen Herrenhauses einberusen worden. Die Tagesordnung ist folgende: 1. Eröffnung, 2. Geschäftsbericht des Rats, 3. Rechnungsabschluß für das Jahr 1926/27, 4. Haushaltsplan 1928,29, 5. Verfassungsänderungen, 6. Anträge der liberalen Fraktion zur Verfassungsänderung, 7. Revision des preußischen Judenrechts, 8. Reichsverband, 9. Wahl von Ersatzmännern des Rates, 10. Satzung des Wohlfahrtsausschusses, 11. Normalstatut. Die erste jüdische Richlerin in Deutschland Frau Gerichtsassessorin Tr. Braun, geö. Frank, in Frankfurt a. M., eine Jüdin, fungierte in einer Sitzung des Frankfurter großen Schöffengerichts zum ersten Male im Amtsorirate als Richterin; ^ie ist die erste jüdische Richterin in Deutschland. v Briestasten. Mehrere Leser: , Mit gutem Grund schrieben wir in der vorigen Woche: „Tie von privater Seite verbreitete Meldung, daß Tr. Jsmar Freund auf Grund eines einstimmigen Beschlusses dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung als Sachverständiger vom Landesverband benannt worden ist, gibt von dem tatsächlich gefaßten Beschluß ein un v o l l st ä nd i g e s und nicht zutreffendes Bild." Wie das Hamburger Israelitische Famiiienblatt in seiner gestrigen Ausgabe mitteilt, „verzichtet Tr. Freund aus das Amt des Sachverständigen", und zwar angeblich „infolge Ueberlastung mit anderen Geschäften". Und wie das Familicnblatt weiter meldet, „ist anzunehmen, daß nunmehr der Preußische Landesverband im Einvernehmen mit allen anderen Faktoren Herrn Rabbiner Tr. Baeck dem Ministerium in Vorschlag bringen wird." Wir werden aus die Angelegenheit erst nach Schluß des traurigen Spiels zurückkommen, weil wir glauben, daß die jüdische Journalistik nicht alle krummen Wege der jüdischen Politik mitgehen soll. Ter Umstand, daß auch unsere liberalen Freunde in der Ratssitzung des Preußischen Landesverbandes an der Beschlußfassung mitwirtten, soll uns aber nicht hindern, nach Abschluß der Angelegenheit offen auszusprechen, daß:tnb warum der gefaßte Beschluß! und die versuchte Geheimpolitik nach unserer Ueberzeugung verfehlt war und dem Ansehen der maßgebenden jüdischen Organisation Teutschlands abträglich sein muß. BÜCHERSCHAU Mittelalterliche Synagogen. Von Richard Krautheimer. Frankfurter Verlags-Anstalt, Berlin VV 15. Ein wertvolles Buch. Für die meisten Leser — wohl auch für den Verfasser selbst — wird der wertvollste Teil die Beschreibung von mittelalterlichen Synagogen aus 24 Städten sein. Durch die Abbildung von Holzschnitten, Stichen und Radierungen erhält er besonderen künstlerischen Wert. Wer aber gern auch aus toten Steinen die Entwicklung der jüdischen Religion und den Zusammenhang mit der Kultur der Umwelt herausliest, der wird seine Freude haben an den einleitenden Aufsätzen über Religion und Kunst, über die antike Synagoge und über die Darstellung, wie aus dem Kampf zwischen Bimah und Aron die Form der Synagoge bestimmt wurde. Bimah war der in der Mitte der Synagoge liegende abgegrenzte Raum zum Vorlesen, die Synagoge zur Schule, zum Versammlungshaus machend; Aron, der an der Ostwand liegende heilige Schrein, die Synagoge zum Bethaus bestimmend. Dieser Kampf ist der Ausdruck eines tieferliegenden Ringens zwischen den magisch-sakralen und den rationalprofanen Momenten des Gottesdienstes. Auch über die wechselnde Stellung der Frau im Gotteshaus bringt das Buch durch seine Bemerkungen über die Frauenschule wertvolles Material. Rabbiner Dr. Georg Wilde. Staatlich _ bildet junge .Mädchen aus Wolfratsbausen . Isartal. 580 m ä. M. (Gründung des Jüd. Frauenbundes Ortsgruppe München.) und schallt die Grundlage su tUchtigenHausf rauen zum Wirtschaftsberuf, zum Sozialberuf und ,sum Lehrberuf» Die Schule wird streng rituell geführt. - Prospekte und Auskünfte durch die Leitung der Schule: Hannah Bodenheinier, Wolfratshausen; Frau Recha Stark, München, Rauchstr. 12/1. ''Anmeldungen für das kommende Schuljahr schon jetzt erbeten Malerarbeiten jeder Art - Renovierung von Wohnungen, Geschäftasiokalen, Fassaden etc. ‘Robert Gutheim W50, Kulmbacherstr. Fernspr.: Lützow 6260 Kostenanschläge gratis ■est*Du0tungen indimduell , frau Martha feuicrtoff, (harl. 4, friedbergstraße 28 - Celcfon Anruf Steinplatz loies Schriftenreihe d. Vereinigung L d. lili. Judentum E.Y. Die Grundsätze des Jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. Bestellungen beim Verlag der * Jüdisch-liberalen Zeitung" Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützowstraße 44, Telephi Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. IS “ ' “ - - kon: 81 - - Ecke Fasanenstraße, Telephon: 154a iteinplatz 1835 Die Erste Weltkonferenz liberaler Juden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.-12. Juli 1926 it Preis: im Buchhandel M. 1.80 für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen M. 1.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. Berlin SW 49, Wilhelmstraße 147 Israelitischer Gottesdienst in Arankfurt/7N. Liberaler Ritus: Hanptfynagoge. Freitag, d. 9. 3., abds. 6. Sonnabend, d. 10. 3., morg. 9, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 7.10. Wochengottcsdicnst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 9. 3., abds. 6.30, Predigt Robb. Dr. Lazarus. Sonnabend, d. 10. 3., morg. 9.30. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 9. 3., abds. 5.55. Sonnabend, d. 10. 3., Frühgottesdienst 6.45, morg. 8.15, nachm. 4, nach Mincho für junge Leute: „Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides", Herr Rabb. Dr. Hoffmann. Sabbat-Ausg. 7.10. Wochengottesdienst: morg. 6.30, nachm. 5.45. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 9. 3., abds. 5.55. Sonnabend, d. 10. 3., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 7.10. Wochengottesdienst: morg. 6.46. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, d. 9. 3., abds. 5.55. Sonnabend, d. 10. 3., morg. 8.16, nachm. 4. «erlag: Vereinigung für daS liberä.<e Judentum e. Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Aedakteur: Dipl.-Jng. Bruno Wvyda, Berlin NW. 23. — Druck: Hermann Wegner & Co.. Berlin-Martendorf. 385941 A5+./0::37B

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.