Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 6 (10.2.1928)
- Date
- 1928-02-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Abraham, den du auf langsamen Feuer schmoren ließest, um aus ihm, wie du scherzend meintest, entweder Fett oder Gold auszuschmelzen. Alle! Auch den Wucherer Nathan, den du in den Tod foltern ließest, mußten wir aufnehmen." „Der nichtswürdige Nathan ist im Paradies, und mich hältst du noch immer draußen?" — heulte Balduin. „Gewiß", — erwiderte der heilige Petrus. — „Nathan war ein Verbrecher, und wenn du ihn nicht erlöst hattest, wären ewige Höllenqualen sein Los. Aber Gott «traft nicht zweifach. Die Folterqualen, die du ihn auf der Erde erleiden ließest, hatten seine schweren Verbrechen aufgewogen, und so mußte ich ihm die Paradiespforte öffnen." „Ich hatte immer geglaubt, daß einen Ketzer ermorden oder foltern so viel bedeute, wie Gott gefallen und seine Heiligen erheitern. Man hatte mich so von Kindheit an gelehrt." „Man hat dich schlecht gelehrt, Balduin. Wisse, daß, wer seine Liebe zu Christo beweist, indem er die, die ihn nicht erkannt haben, richtet und martert, der kreuzigt mit denen auch Ihn von neuem. Jede Gewalttat schreit nach Vergeltung in den Himmel und stört die Seligkeit der Gerechten. Der Rauch von den Scheiterhaufen, auf denen du die Ketzer verbranntest, fraß unsere Augen aus. Das Menschenblut, in das dein Roß bis an die Knöchel watete, befleckte unsere Gewänder. Die Tränen, die deine Opfer weinten, salzten unser Wasser... Gott hat auf die Erde sein Ebenbild, das freie Gewissen geschickt, und nur durch das freie Gewissen kann der Mensch Gott erkennen und in Gott leben. Wer aber den Menschen etwas durch Gewalt aufzwingt, vergewaltigt das Gewissen, und wer das Gewissen vergewaltigt, — versündigt sich an Gott." So sprach der himmlische Torwart und schlug das Guckloch zu. Der Ritter aber blieb draußen in großer Verlegenheit. Inzwischen begann ein Regen zu rieseln, ein sehr unangenehmer Regen aus brennenden Schwefelflocken, und der Ritter wollte sich wenigstens in der Hölle schützen und klopfte an das Höllentor an. „Mit dem größten Vergnügen!" — sagte zu ihm schmunzelnd der Großteufel Asmodi. „Wir hätten dich mit dem größten Vergnügen aufgenommen, umso mehr, da du zu uns eigentlich gehörst, aber leider stehst du nicht auf unserer Liste. Vielleicht, weil in die Hölle nur Verbrecher von betont bösem Willen gehören, und warst mehr dumm, du ahntest kaum, wie schlecht du warst. So such dein Heil im Purgatorium." „Ja, jetzt bleibt mir nur das eine übrig", - seufzte Balduin und schritt unter dem Schwefelregen zum Purgatorium. Im Purgatorium wurde vor ihm das Tor sofort aufgemacht und ein ernster, düsterer Mann begrüßte den Ritter. „Herzlich willkommen, Balduin! Du stehst schon lange auf meiner Liste." „Wer bist du?" — fragte der Ritter. Der düstere Mann antwortete: „Ich heiße Virgil, und war im irdischen Leben heidnischer Dichter. Das einfache Volk hielt mich allerdings für einen Schwarzkünstler. Hier stehe ich dem Ort der Reue und der Buße vor." „Brrr..." — krümmte sich Balduin. — „Hier ist es mir also bestimmt, eine Ewigkeit zu verbringen? Nimm es mir nicht übel, Dichter, aber ich habe schon in schöneren Gegenden gelebt. Ein Einfall, Dichter: Wenn du dir die Freundschaft eines Ritters erwerben willst, so verrate mir, ob es hier nicht ein Schlupfloch gibt, um vielleicht auf unerlaubte Weise ins Paradies zu gelangen. Dort gefällt es mir nämlich viel besser." Virgil schüttelte den Kopf. „Wozu brauchst du ein Schlupfloch? Du kannst von hier ins Paradies durch die Hauptpforte eintreten. Du mußt es dir allerdings erst verdienen, und das verlangt viel Zeit." „Und wann könnte das sein?" „Sobald die bösen Taten, die du auf der Erde begangen hattest, sich verwischen und aus dem Gedächtnis erlöschen." Virgil führte den Ritter auf einen hoben Berg und zeigte ihm von dort eine tiefe Ebene, darin eine unübersehbare Menge kranker, übelzugerichteter, zitternder, nackter und barfüssiger Menschen war. „Kennst du diese Menschen, die selbst des letzten Gewandes beraubt wurden?" „Mir scheint..." — stammelte Balduin. — „Ja, ich kenne so manchen... Ich sehe unter der Menge Leute, die ich auf Scheiterhaufen verbrannte, oder in der Wüste verrecken ließ..." „Du irrst dich nicht, Balduin", — sagte ernst der düstere Dichter. — „Das sind die Geister der Unglücklichen, die von ihren Brüder, darunter auch von dir, im Namen des Glaubens verfolgt wurden. Deine und deinesgleichen Gewaltherrschaft hat sie nackt und zitternd gemacht. Nun werden sie immer vor deinen Augen schweben, wohin immer du deine Blicke wenden wirst" „Brrr..." — wiederholte entsetzt Balduin. — „Es wäre mir schon lieber, im Pech gekocht zu werden, als diese dürren Skelette ewig ansehen zu müssen. Wenn sie wenigstens ihre schreckliche Blöße bedeckt hätten!“ „So bedecke sie, Balduin!" — sagte milde Virgil. — „Bedecke sie mit deinen eigenen Händen und vielleicht wird dir Gottes Gnade werden." „Auf andere Weise wirst du dich von diesen Gespenstern nicht befreien können", — bedauerte Virgil. „O!" — stieß Balduin einen Entsetzensschrei aus. — „Sie heulen und zähneklappern hören, sie in ihrer Nacktheit ansehen, das ist ärger als alle Höllenqualen. Virgil." „So kleide sie an, Balduin! Etwas anderes kann ich dir nicht sagen." „Ich würde mich schon selbst dazu hergeben, aber es sind ihrer so viele!.. Wenn ich gewußt hätte, daß ich für sie im Jenseits neue Kleidung werde nähen müssen, —- hätte ich ihrer viel weniger gemordet... Wo soll ich hier soviel Stoff auftreiben?“ „Ich sehe auf dir den Rittermantel, Balduin. Er hat eine wunderbare Eigenschaft: soviel Stoff du von ihm auch abschneiden wirst, er wird sich immer wieder von selbst ergänzen, bis du den letzten dieser Unglücklichen angekleidet haben wirst." „Ein Zauberding!" — sagte der Ritter, den Mantel ablegend. -- „Ich wäre darauf nicht gekommen, lind Zwirn?" „Den Zwirn kannst du aus dem Rock, dem Hemd und den Hosen ziehen, auch die werden dir für deine lange Arbeit reichen.“ „Aber ich müßte auch einen größeren Vorrat Nadeln haben." „Die Nadeln mach' dir aus deinem Schwert." „Ich brauche aber auch noch Knöpfe, Scheren, Bügeleisen .. ." „Die wirst du aus deinem Helm, Panzer, Gürtel machen." „Hm... Du bist recht erfinderisch, Virgil. Aber bedenke: wenn ich alles, was an mir ist, verarbeiten werde, werde ich doch selbst nackt bleiben." Virgil sah ihn scharf an: „Und sind etwa jene bekleidet?" Der Ritter errötete und senkte den Kopf. „So tu ich, wie du mir rätst... Schon lieber nähen, als von diesen schrecklichen Gespenstern verfolgt zu werden..." „Damit dir aber die Arbeit nicht allzu langweilig wird", —- sagte Virgil, „so gebe ich dir einen Gesellen." Balduin hob den Kopf und erblickte vor sich den Sarazenen, der ihm bei Akka den Leib aufgeschlitzt hatte. Dieser war nämlich, kaum daß er Balduin erledigt hatte, unter das Schwert eines anderen Ritters geraten. Der Ritter blickte auf den Sarazenen, der Sarazene auf den Ritter und beide freuten sich einander. Wiewohl Feinde, so waren sie doch eigentlich alte Bekannte... „Wofür bist du hier?" — fragte der Sarazene. Balduin seufzte und sagte: „Dafür, daß ich viel Blut der Ungläubigen vergossen habe. — Und du?" Der Sarazene seufzte: „Dafür, daß ich viel Christenblut vergossen habe." Virgil aber sagte zu ihnen: „Dafür, daß ihr viel Menschenblut vergossen habt!" Und so sitzen Balduin und der Sarazene auf dem hohen Berg über dem Fegefeuer, die Füße nach Schneiderart niedergeschlagen, und nähen, nähen, nähen... Wenn sie ein Gewand fertig stellen, werfen sie es vom Berg in die Menge, und wenn sie sehen, daß noch ein Skelett seine Blöße bedeckt, wird ihnen leichter, den Jammer zu tragen und sie hoffen, daß sich Gott auch ihrer einst eroarmen und ihnen die Pforte des Paradieses öffnen wird. Balduin blickt auf den Sarazenen, der Sarazene auf Balduin, und beide lächeln über der Arbeit und nähen, nähen, nähen ... Frei nach Ainphiteatrow von B. Halperin. BÜCHERSCHAU ★ Dr. Lazar Gulkowitsch: Der Hasidismus (Pfeifer, Leipzig 1927. 3,50 iM.). Int Rahmen der Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für vergleichende Religionsgeschichte an der Universität Leipzig (Herausgeber Prof. Dr. Hans Haas) erschien die sehr verdienstvolle Arbeit des derzeitigen Lektors für spatjüdische Wissenschaften an der theologischen Fakultät Leipzig über den Hasidismus. (Zugleich als Habilitationsschrift der philosophischen Fakultät.) In der modernen Literatur spielt der Hasidismus — durch Buber und Levertoff u. a. sprachlich und philosophisch unserem ästhetischen Empfinden und systematischen Denke» näher gebracht — eine nicht zu unterschätzende Rolle. Besonders aber dem liberal denkenden Juden ist die Erscheinung des Hasidismus eine ihn sehr interessierende historische Tatsache, die seinen religiösen Grund ajischauungen nahe steht: will doch der Hasidismus so, wie iiin sich sein Begründer dachte und erlebte, das Religiöse im Gefühl verankern, das schließlich zur befreienden religiösen Tat wird. Auch ihm ist alle Religion Gottessuchen mit dem Ziel der Gottesnähe. Auch er sieht in der religiöse« Form alte Schläuche, die den Zeitverhältnissen und dem religiösen Empfinden entsprechend als Behälter des Geistes erneuert werden können, um uraltes religiöses Geistesgut in sich aufzunehmen. Er hat damit starke Berührungspunkte mit dem neuen, dein aufbauenden Liberalismus Die Arbeit von Gulkowitsch ist deshalb von besonderer Bedeutung, als sie den Hasidismus zum ersten Male unter die wissenschaftliche Lupe der vergleichenden Reügionsgcschichte nimmt und ihn mit dem Rüstzeug des geschulte» Forschers betrachtet, der zugleich die einschlägige Literatur souverän beherrscht, das Material übersichtlich gruppiert und einen, auch dem gebildeten Laien verständlichen Einblick in das sonst recht schwierige Gebiet vermittelt. In einem historischen und darstellenden Teil werde« die allgemeinen Grundzüge, die äußere Geschichte, die innere Entwicklung sowie die Hauptlehren des Hasidismus vorgetragen, wobei auf die inneren Zusammenhänge der jüdischen Geschichte und der jüdischen Geisteslage höchst bemerkenswerte und interessante Schlaglichter fallen. Es sei nur auf die Kapitel: „Die prophetische Prädisposition des Judentums für den Hasidismus", „Rationale und irrationale Kräfte in der jüdischen Religionsgeschichte", „Die Stellung des Has.- dismus zur Thora" und „Der Hasidismus als religiomgeschichtliches Phänomen" hingewiesen. Daß bei einer Arbeit vor: Gulkowitsch erschöpfende Literaturangaben in der Form von Fußnoten nicht fehlen,, bedarf bei der strengen Wissenschaftlichkeit, deren sich der Verfasser wie immer befleißigt, kaum der Erwähnung. Das Buch hat u. a. Ln der Zeitschrift „Theologie der Gegenwart, Heft 12, Religionsgeschichte“, eine recht günstige Besprechung des Hallenser Professors D. H. W. Schonierus erfahren. Schomerus meint aber auch, „die Gründe für die so bald eingetretene Entartung dürften wohl tiefer liegen, als der Verfasser zu sehen vermag, d. h. im Wese» des Judentums als eine Gesetzesreligion zu suchen sei». Denn trotz der Betonung der inneren Frömmigkeit steht der Hasidismus doch bewußt auf dem Boden des Judentums, d. h. auf einem für seine Ideale ungünstigen Fundament." Damit ist nicht mehr um! nicht weniger ausgesprochen, als daß die Ideale innerlicher Frömmigkeit sich im Rahmen des Judentums nicht zu entfalten vermögen, ln wisse«- schaftlichen und theologischen Kreisen wild mit dieser Gegenüberstellung von Gesetzesreligion Judentum, Erlöserreligion -- Christentum, Werkgerechtigkeit gesetzliche, Glaubensgerechtigkeit prophetische Frömmigkeit (Kittel z« Psalm 1) außerordentlich stark gearbeitet. Das ungeheuere historische Phänomen, welches das exilische Judentum dazu nötigte, sich seine Waffe im ungleiche« Kampfe mit der Umwelt und um seine Existenz in dieser» oft engen Panzer zu schmieden, wird dabei vollkommen ignoriert. Was anderen Religionen Dogma und staatlich autorisierte Kirche waren, mußte dem dogmen- und kirchenlosen Judentums in seiner unendlich schwächeren geschiohtliclien Position das Gesetz sein. Nie und nirgends wird aber auch im Judentum Gesetz zum Selbstzweck, sonder« immer nur gebundene Ausdrucksform innerer Religiosität. Ein Blick in die Geschichte des Judentums müßte genügen, um davon zu überzeugen, daß hier nie Stagnation, sonder« ein ewiges und gewaltiges Ringen zwischen Form und Inhalt stattfand, in welchem immer wieder der Geist jüdischer Frömmigkeit sich siegreich behauptete. Die Entartung des Hasidismus beweist höchstens, dal alle großen und tiefen Gedanken, ganz besonders der Mystik, sobald sie in den breiten Strom der Massen dringen, verflachen, ihre Lebenskraft und ihre Innerlichkeit verliere« und dann der gegnerischen Seite breite Angriffsflächen biete«. Das ist wahrlich nicht allein das Schicksal des Hasidismus gewesen. Das Judentum aber hat in seiner Tendenz, Gott zu suchen, Bestrebungen, wie sie der Hasidismus darstellt, z* allen Zeiten Tür und Tor geöffnet; auf seinem Boden fand und findet jede Erneuerung — besser gesagt, jedes Zurückfinden zu den ungetrübten Quellen jüdischer Frömmigkeit —- ein fruchtbares Keimbett. A. Gordon -Harburg. Israelitischer Gottesdienst in Arankfurl/2N. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 10. 2., abhs. 5.15, Jugendgottesdienst: Rabb. Dr. Lazarus. Sonnabend, d. 11. 2., morg. 9, nachm. 4, Sabbat- Ausgang 6.25. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 10. 2., abds. 6.30, Predigt: Rabb. Dr. Seligmann. Sonnabend, d. 11. 2., morg. 9.30, Sabbat-Ausgang 6.25. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, d. 10. 2., abds. 5.10. Nach dem Gottesdienst Vortrag Rabb. Dr. Hofsmann. Sonnabend, d. 11. 2., Frühgottesdienst 7, morg. 8.15, nachm. 4, nach Mincho für jung« Leute „Hie Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonidös", Rabb. Dr. Hoffmann. 1 Stunde vor Nacht Bortrag „Mösts und Esra", Dr. Ernst Simon. Sabbat-Ausgang 6.25. Wochepgottesdienst: morg. 6.45, nachm. 5. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 10. 2., abds. 6.10, Vortrag Dr. Horowitz. Sonnabend, d. 11. 2., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat-Ausgang 6.25. Wochengottesdienst: morg. 7.15. j Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. . Freitag, d. 10. 2., abds. 6.10. Sonnabend, b. 11. 2., morg. 8.15, nachm. 4. uuirtscnaiilicrte Frauenscnuie 72 bildet junge Mädchen aus und schafft die Grundlage Wolfratshauseu . Isartal. 580 m S. M. (Gründung des Jüd. Frauenbundes Ortsgruppe München.) zu tUchtigenHausf rauen zum Wirtschaftsberuf' zum Seziaiberuf und zum Lehrberuf. Oie Schule wird streng rituell geführt. - Prospekte und Auskünfte durch die Leitung der Schule: Hannah Bodenheimer, Wolfratshausen; Frau Recha Stark, München, Rauchstr. 12/1. Anmeldungen lür dns kommende Schuljahr schon jetzt erbeten Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützow'-traße 44, Tel phon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstraße, Telephon: Stein latz 1835 SthriMlie d. Vereinigung I. i. 11b. Judentum E. 7. nett Kr. i {Die Grundsätze des Jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. I Bestellungen beim Verlag der Jüdisch-liberalen Zeitung* 1 Berlin SW 48, Wilhelmstrnße 147 i Die Erste Weltkonferenz liberaler Juden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: Im Buchhandel Mk. 1.80 für Mitglieder der Vere nigung, die bei uns direkt bestellen Mk. 1.- vertUM für das liberale Juden um Lll. Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 r k Verlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. V., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: DipL-Jng. Bruno Woyda, Berlin RW. 83. — Druck: Hermann Wegner ft T«.. Berlin-Martendorf. 18 399517