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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-01-13 · 2 (13.1.1928) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
2 (13.1.1928)
Date
1928-01-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Nach einem Chorgesang begrüßte der Gemeinde-Vorsteher Heinrich Levy den Geistlichen im Namen der Tempel-Gemeinde und verpflichtet« ihn durch Handschlag auf sein Amt. Er wünschte dem neuen Rabbiner Gottes reichsten Segen in seiner Amtsführung, besonders auch als Lehrer der Jugend, die er zu pflichtgetreuen Juden und guten Deutschen erziehen möge. Der Vorsitzende des Allgemeinen Rabbiner-Verbandes in Deutschland, Rabbiner Dr. Baeck-Berlin, führte seinen Kollegen in sein Amt ein. Er wies aus die Bedeutung hin, die das Amt des Rabbiners in der Gegenwart gewonnen hat; wie gerade das letzte Jahrzehnt eine Fülle neuer Probleme und damit neuer Pflichten vor ihn hingestellt hat, Probleme und Pflichten, die gerade in einer liberalen Gemeinde mannigfaltiger und schwieriger sind, da in ihr noch mehr als sonst die Persönlichkeit die größte Bedeutung hat und allen Aufgaben und Leistungen erst ihr Eigenes gibt. In ganz wesentlichem Maße gilt dieses für die Israelitische Tcmpelgemeinde in Hamburg, die in der Geschichte des Suchcns nach neuen gottesdienstlichen Formen und neuer Gestaltung der Andacht ihren ganz besonderen Platz in der Geschichte des deutschen Judentums im 19. Jahrhundert gewonnen hat. Für sie soll nun mit ihrem neuen religiösen Führer ein neuer Abschnitt ihrer Geschichte beginnen. Nachdem der Chor Psalm 100 beendet hatte, bestieg Rabbiner Dr. Italiener die Kanzel und hielt seine Antrittspredigt. Rabbiner Dr. Italiener ging aus von der Frage Gottes an den Propheten Elia: „Was willst Du hier?" Diese Frage vernimmt jeder Mensch. „Was willst Du hier auf Erden?" Der Heide gab die Antwort des Egoismus: „Genießen!", der Jude die des Altruismus: „Das Verlorene will ich suchen, das Verirrte will ich zurückführen, das Verivundcte will ich heilen, und das Kranke will ich stärken." Diese Antwort macht sich Rabbiner Dr. Italiener zu eigen für sein neues Amt. Er setzt damit die besten Traditionen des Tempels fort. Der Mut und die Opserwilligkeit der Gründer des Tempels sollen für das religiöse Aufbauwerk der Gegenwart richtunggebend sein, wenn auch die Methoden im Einzelnen sich gewandelt haben. Wie der Tempel die würdige Stätte der Gottesverehrung für die Gemeinde bilden muß, so soll das von jüdischem Geiste erfüllte Haus wieder der religiöse Sammelpunkt der Familie werden. Die Bedeutung des Irrationalen muß stärker erfaßt werden. Mit Nachdruck wird der religiöse Zusammenhang des Tempels mit der Gesamtheit Israels betont. In der Anwesenheit des Vorsitzenden des „Allgemeinen Rabbiner-Verbandes in Deutschland", Rabbiner Dr. Baeck-Berlin, wird ein Sinnbild erblickt für die unlösliche Verkettung des Tempels mit der Idee des rabbiuischen, historisch gewordenen Judentums. Der Ruf zur Sammlung im Dienste des Judentums ergeht in erster Linie an die Jugend, er ergeht über den Kreis des Tempels hinaus an die anderen Verbände der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg, im Dienste der deutschen Heimat an alle Glieder des deutschen Volkes, insbesondere des Hamburgischen Staates. Mit der lebhaften Betonung der Zukunstsaufgaben des Judentums schloß die Predigt. Mit einem Schlußgcsang, ausgeführt vom gesamten Tempel- Chor, endete die Feier. Hamburg. (Todesfall.) Herr Joseph Lippmann, der langjährige erste Vorsitzende des Israelitischen Tempel-Verbandes und Mitglied des Vorstandes der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Hamburg, ist am 4. Januar abends nach kurzem Krankenlager im 79. Lebensjahre verschieden. Er gehörte der Verwaltung des Tempel- Verbandes mehr als 25 Jahre an, war deren Vorsitzender seit 18 Jahren und war Mitglied des Vorstandes der D.J.G. seit einem gleichen Zeitraum. Außerdem war er Vorsitzender der neuen Beerdigungs-Gesellschaft der Israeliten und sonstiger vieler Wohlfahrtsinstitute der Gemeinde, wie Siechenheim, Paulinen-Stift (Mädchen-Waisenhaus) usw. Was den Verstorbenen besonders auszcichncte, war seine Bescheidenheit und Einfachheit, die ihn bei allen, die das Glück hatten mit ihm in nähere Berührung zu kommen, beliebt und hochgeschützt machte. In seinem Berufe war er hochgeachtet und genoß als langjähriger Vorsitzender seiner Berufsorganisation und Ehrenmitglied des Metall-Verbandes unbedingtes Vertrauen in weiten reisen. Das Leichenbegängnis, welches am Freitag, den 6. Januar, vom Friedhof in Ohlsdorf stattfand, gestaltete sich zu einer imposanten Feier; die Kapelle des Friedhofes konnte kaum die Zahl derjenigen fassen, die erschienen waren, um dem Verblichenen die letzte Ehre zu erweisen. Auch der Senat hatte an der reichgeschmückten Bahre einen Kranz niederlegen lassen. Nach dem Einleitungsgebet des liturgischen Beamten S. Mandl trug der Tempelchor „Seele was betrübt Dich" vor. Hierauf hielt Herr Rabb. Dr. Italiener die Gedächtnisrede. Hannover. (Sitzung des Repräsentantenkollcgiums.) Vor Eintritt in die Tagesordnung der Sitzung vom 4. Januar gedachte der 1. Vorsteher, Herr Kommerzienrat Berliner, in warmen Worten des kürzlich verstorbenen, um die Gemeinde in 34 jähriger Arbeit hochverdienten Oberkantors Linhardt. Er stellte dabei fest, daß bei der Bestattung in Berlin die Gemeinde durch Herrn Landrabbiner Dr. Freund, der an der Bahre gesprochen hat, und durch ihren zweiten Vorsteher, Herrn Alfred Fuerst, vertreten war. — Sodann wurden die neubezw. wiedergcwählten Mitglieder des Vorstandes und des Repräsentantenkollegiums, die Herren Alfred Fuerst, Rudolf Herzberg, Louis Sternheim, Henry Seligmann, Richard Dammann, Dr. Gustav Gumpel und Dr. Paul Goldschmidt, durch den 1. Vorsteher in ihr Amt eingeführt. — Während des Wahlkampfes war in einem von 150 Gemeindemitgliedern Unterzeichneten Flugblatt der Wunsch ausgesprochen worden, daß die Gemeinde eine zeitgemäße Verwaltung erhalten möge. Wenn auch der Gemcindcvorstand in diesem Wunsch keineswegs einen Vorwurf gegen seine bisherige Tätigkeit erblickt, so sieht sich doch der 1. Vorsteher veranlaßt (besonders weil unter den Unterzeichnern des Flugblattes eine Anzahl Herren sind, die bisher dem Gemeindeleben fremd gegenüber standen), einmal in der Oeffentlichkeit eine Zusammenstellung dessen zu geben, was die (Gemeinde in den letzten sechs Jahren gewollt und erreicht hat. - Herr Rudolf Herzberg, der Führer der liberalen Gruppe im Wahlkamps, dankt auch namens seiner neugewählten Gesinnungsgenossen für die herzliche Begrüßung, für den instruktiven Bericht und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß es den neugewählten Herren in Gemeinschaft mit den altbewährten Kräften des Kollegs gelingen möge, durch Neuerungen manches zu bessern, durch Berücksichtigung des religiösen Momentes einen engeren Zusammenhang zwischen Verwaltung und Mitgliedern zu schassen, durch Umgestaltung des Schulwesens, des Gottesdienstes usw. die Einheit und das Ansehen der Gemeinde zu fördern. Es folgt sodann Festsetzung der Mitglieder der einzelnen Kommissionen. Da von einzelnen Herren Klage geführt wird, daß einige Kommissionen nicht häufig genug getagt hätten, wird nach eingehender Aussprache folgender Beschluß gefaßt: Die Kommission muß einberufen werden, falls ein Mitglied derselben unter Angabe der Verhandlungsgegenstände den schriftlichen Antrag an den Vorsitzenden der Kommission richtet. - Es folgt ohne Debatte Genehmigung der neuen Satzungen für den Wohlfahrtsausschuß der Synagogcngemeinde. — Zur Frage der rituellen Handlungen bei cinzuäschernden Leichen wurde von einem Brief des 2. Ortsrabbiners Kenntnis genommen, wonach dieser sich bereit erklärt hat, vor der Verbrennung, zu fungieren. Der Herr Landrabbiner hat jede Mitwirkung abgelehnt. - Es wurde beschlossen, für den verstorbenen Oberkantor Linhardt eine besondere Trauerfeier abzuhalten. Die Ausgestaltung wird dem Vorstand überlassen. - Ein Antrag, in Abständen von 14 Tagen Freiiagabendgottesdienste mit Ansprache in der Zeit nach Geschästsschluß abzuhalten, wird an die Kultuskommission verwiesen. - - Es wird festgestellt, daß es nicht Sache des Gcmcindevorstaudes, sondern des Vorstandes der Chewra ist, darüber zu entscheiden, ob am Grabe eines Verstorbenen der Synagogenchor singen soll oder nicht. Damit wird nach zweicinhalbstündigen Beratungen die öffentliche Sitzung geschlossen. In vertraulicher Sitzung werden die Mitglieder des Wohlfahrtsausschusses gewählt und zwölf neue Gemeinoemitglieder ausgenommen. Landsberg a. W. (E r r i ch t u n g c i n e s j ü d i s ch c n Altersheims.) Die bekannte Not der jüdischen Alten hat sich nach dem Kriege besonders schwer in der Provinz Brandenburg und der Grenzmark ausgewirkt, weil kleine Gemeinden sich auslösen mußten und die aus den abgetretenen Gebieten Vertriebenen naturgemäß Schutz und Unterkunft suchten. Darum beschloß der Provinzialverband Brandenburg für jüdische Wohlfahrtspflege im Jahre 1926, ein Altersheim zu begründen. Aber die Initiative seines Vorsitzenden, des Herrn Rabbiner Dr. Salomonski, fand zunächst keine Gefolgschaft. Statt positiver Mitarbeit hörte man nur verbrauchte Einwünde: es gibt keine alten Leute, die Gelder für ein solches Heim seien nicht auszubringen, wer in Berlin eine Dachkammer hat, geht nicht in ein Altersheim der Provinz! Der Befürworter dieses Planes ließ aber die Idee nicht ruhen, und nachdem Herr Direktor Heinrich Stahl mit einzigartiger philantropischer Großzügigkeit für die gute Sache gewonnen war und Herr Jacob Goldschmidt sich ihm angeschlossen hatte, gelang es, m Landsberg a. Warthe ein überaus geeignetes großes Grundstück mit sehr schönem Garten zu erwerben, auf dem das jetzt vollendete Haus aufgebaut worden ist. Bei den weiteren Arbeiten haben die Reichs-, Staats- und Provinzbehörden dem Werk Symvathie und Hilfe bekundet und die Zcntralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und der preußische Landesverband jüdischer Ge meinden haben sachkundig, beratend und fördernd der Vollendung gedient. Das nun seiner Bestimmung übergebene Haus ist nach den besten Erfahrungen auf baulichem und Wohlsahrtsgcbiete unter Zugrundelegung Schwechten'scher Pläne von den Landsberger Architekten W. Senkpiehl und Sohn erbaut und hat bereits 50 Personen ausgenommen, die alle in eigenen, behaglichen und individuell ausgestatteten Zimmern leben. Jedes Zimmer hat Zentralheizung, fließendes warmes und kaltes Wasser und mehrfache elektrische Be leuchtung. Dazu kommen in jedem Stockwerk eine große Diele, ein Speisesaal, in dem die Hauptmahlzeiten nach Belieben gereicht werden, je ein großes Damen- und Herrenzimmer, ein schöner Tagcsraum und eine Gartcnveranda. Das ganze Haus ist licht und farbenfroh gehalten und unterscheidet sich himmelweit von der nüchternen, kalten und kasernenmäßigen Art, die uns bisher in öffentlichen Instituten cntgegcntraten. Ganz besonderer Wert ist auf die zweckmäßige und gediegene Einrichtung der Küche und der dazu gehörigen Räume und Kellereien gelegt. Mustergültig sind die sanitären Anlagen, die zahlreichen Baderäume und das Arztzimmer. So ist zum ersten Male ein Grad der Behaglichkeit geschaffen worden, der bisher nicht üblich war und von den des eigenen Heims Beraubten schmerzlich vermißt wurde. Ein Stab von Angestellten sorgt für jede denkbare Bequemlichkeit der Insassen, die eine große Familie bilden und sich, wie man schon jetzt Übersicht, sorgenfrei und wohl fühlen. Nicht vergessen sei in dieser Schilderung, daß das jüdische Altersheim in Landsberg a. Warthe für alle Bedürfnisse der Hospitaliteu eintritt. Neben allerbester Verpflegung hat es in seiner eigenen großen Anlage auch die Wäsche der Insassen übernommen, es sorgt für die Heilbehandlung und läßt nichts unbeachtet, um den individuellen Wünschen nach Möglichkeit gerecht zu iverdeu. Das Kura torium des Hauses, das seinen Sitz in Berlin, Bendlerstraße 18, hat, bilden die Herren: Direktor Heinrich Stahl, Rabb. Dr. Salv monski, Jacob Goldschmidt, Kommerzienrat Hermann Bamberg, Dr. Hugo Zwillcnberg, Georg Tietz, Julius Schtvarz, Direktor Emil Wechsler. Ulm. (Umbau der S y n « g o g e.) Der Deutschen Bauzeitung entnehmen wir: Es wird in allen Fachkreisen freudigst begrüßt werden, daß die israelitische Kirchcngemeinde den Umbau ihrer in den 70 er Jahren erbauten Synagoge durch einen der besten Architekten ins Auge gefaßt hat. Ist dieselbe doch inmitten der altehrwürdigen Umgebung auf dem Boden der karotingisch-staufischen Pfalz gegenüber dem Schwörhaus noch der einzige Stein des Anstoßes nach den erfolgreichen Maßnahmen der Stadtverwaltung. Tic das Steuerhaus verunstaltende eiserne Markthalle ist verschwunden. Der Christophorus- Brunne», das Schivörhaus selbst ist erneuert, verunstaltende Reklamen, Tachausbauten u. dgl. sind von der Baupolizei abgesprocheu worden, wie der im Jahre 1924 abgebrannte Neue Bau seiner Wiederherstellung entgegeugeht. Nur die für den Blick aus das Münster wichtigste Nordfeite des Weinhoses birgt nun noch diese schwierigste Aufgabe des feinfühlig ueuzcitlichen Umbaues dieser mit Kuppeln und Zinnaufbauten usiv. verzierten Synagoge. Es ist daher niemand, weder unter den einheimischen, noch unter den Ulmer Kunstfreunden der ganzen Welt, der nicht diese dankenswerteste Absicht der israelitischen Kirchengemeinde freudigst begrüßen würde. Zweifellos ist es eine verdienstvolle, überaus dankbare Künstlerausgabe, aus diesem Gegenbeispiel ein Musterbeispiel feinfühligen neuzeitlichen Architeklurcmpfindens zu machen, wie es bei dem Umbau der ebenfalls in üblichem Backsteinstil in der Mitte des vorigen Jahrhunderts erbauten kath. Stadtpfarrkirche Neu-Ulms durch Prof. Dominikus Böhm, Köln,, erfolgreich geschehen ist. Vlotho (Westfalen). (Persönliche s.) Im besten Mannesalter von 51 Jahren ist hier Lehrer S. Lcvi, der viele Jahre im Dienst der Gemeinde stand und mit vorbildlicher Treue feines Amtes waltete, einem tückischen Leiden erlegen. Sein freundliches Wesen, seine so oft bewährte Herzensgute und Aufrichtigkeit, haben ihm , innerhalb der Gemeinde und der Lehrerschaft, die sein frühzeitiges Ab | leben tief bedauern, viele Sympathien erworben. für eine unserer Synagogen mit neuem Ritus ist die Stelle eines I. Kantors zn besetzen. Geeignete Kandidaten mit ausgiebigem, gut geschultem Stimmaterial, besten musikalischen Kenntnissen, insbesondere der Fähigkeit mit Chor und Orgel vorbeten zu können, gründlicher Kenntnis der hebräisch. Sprache und der Liturgie sowie Routine im Vorlesen aus der Torah, wollen sich mit beglaubigten Zeugnisabschriften bis zum 1 Februar er beim unterzeichnet. Vorstand schriftl. meldenhs ist ausserd der Nachweis für die Befähigung zur Erteilung von Religionsunterricht oder zur Uebernahme einer anderen geeigneten Nebentätigkeit zu erbringen. Berlin, den 9. Januar 1928 Vorstand der Jüdischen Gemeinde. Verein für Feuerbestattung In Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützowstraße 44, Telephon: Lfltzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke PasanenstraQe, Telephon: Steinnlatz 1835 Sehriitenreihe d. Vereinigung I. d. lih. Judentum E. y, Heft nr. 1 Die Grundsätze des Jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. Bestellungen beim Verlag der „Jüdisch-liberalen Zeitung" Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/IN. Liberaler Ritus: Hauptsynagoge. Freitag, d. 13. 1., abds. 4.45, Jugendgottcsdienst Rabb. Dr. Gottschalk. Sonnabend, d. 14. 1., morg. 9, nachm. 4, Sabbat- Ausgang 5.45. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 13. 1., abds. 6.30, Predigt Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 14. 1., morg. 9.30, Sabbat-Ausgang 5.45. Wochengottesdienst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börncplatz Freitag, d. 13. 1., abds. 4.30, Vortrag des Herrn Lehrer S. Unna. Sonnabend, d. 14. 1., Frühgottesdienst 7.10, morg. 8.15, nachm. 4, Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann für junge Leute: „Die Grundlehren des Judentums im Anschluß an Maimonides". Sabbat-Ausgang 5.45. Sonntag, d. 15. 1., abds. 6, Tehillim-Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann. Wochengottesdienst: morg. 7.05, nachmittags 4.30. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 13. 1., abds. 4.30, Bortrag des Herrn Rabb. Dr. Horovitz. Sonnabend, d. 14. 1., morg. 8.45, nachm. 4, Sabbat- Ausgang 5.45. Wochengottesdienst: morg. 7.15. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitagd. 13. 1., abds. 4.30. Sonnabend, d. 14. 1., morg, 8.15, nachm. 4. Die Erste Weltkonferenz liberaler Zuden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 ★ Preis: im Buchhandel M. 1.8V für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen M. 1.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. "erl'n SW 48 Wi belmtttaße 147 Abitur. Obersekunda Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt Direktor Danziger Rerlin,Alte Jakobstraße 125 ist dis eleganteste Unterhaltung des Winters, Hgthmisch bewegt wird er durch Odeon-, Pariophon- und Columbia -Tanzplatten Erhältlich in allen Odeon-, Parlophon- und Columbia- Spezialhäusem sowie in den besseren Fachgeschäften. CARL LINDSTRÖM 4.-G., BERLIN £03* Lerlag: Vereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin NW. 23. — Druck: Hermann Wegner de Co., Berlin-MarieiUwrf.

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