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Jüdisch-liberale Zeitung · 1927-12-23 · 51 (23.12.1927) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
7 (1927)
Issue
51 (23.12.1927)
Date
1927-12-23
Page
– (sequence 4)
Language
German
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j «*4 Aus den Gemeinden Berlin. (Zum Ableben von Bruno Galewski.) In der Nacht vom Donnerstag, den 15., zu Freitag, den 16. Dezember, verschied in seiner Berliner Wohnung Herr Bankier Bruno Galewski, einer der Führer des konservativen Judentums in Deutschland, im Mter von 64 Jahren. Er stammte aus der Provinz Posen und kam v»r etwa 18 Jahren nach Berlin, wo er bald Einfluß in konservativen Kreisen gewann und in die Kaschruth-Kommission gewählt wurde, in der er seither verblieb. Bor etwa 7 Jahren ivurde er in den Bor-» Hand der Berliner Jüdischen Gemeinde gewählt, dem er ununterbrochen »is zu seinem Lebensende angchörte. Er beteiligte sich in hervor-» vagender Weise an der Begründung des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden und war stellvertretender Präsident des Rates des Handesverbandes. Er war Inhaber des bekannten Bankhauses Gebrüder Oppler. Die Beisetzung fand am Sonntag, den 18. Dezember, von der alten Halle des Friedhofes Weißensee aus statt. Die außerordentlich starke Beteiligung zeugte von der großen Beliebtheit, der sich der konservative Führer der Berliner Judenhcit erfreute. Mit Bruno Galewski ist ein Mann dahin gegangen, dessen Anschauungen in religiösen Fragen von uns Liberalen oft nicht geteilt werden konnten. Sein untadeliger Charakter und seine große Erfahrung in jüdischen Fragen sicherte ihm aber auch die Achtung aller, die fernen Standpunkt nicht zu teilen vermochten. So werden auch die Liberalen ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Berlin. (Bom Preußischen Landesverband.) Am 7. Dezember 1927 tagte unter dem Borsitz von Frau Siddy Wrousky, Berlin, der bevölkerungspolitische Ausschuß des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden. Die Wirkung des an die gesamte jüdische Presse vor einiger Zeit ergangenen Aufruses, der sich unter eindringlicher Schilderung der bevölkerungspolitischen Verhältnisse unter den deutschen Juden an die jüdische Ocffentlichkeit richtete, ivurde eingehend besprochen. Es wurde sestgcstellt, daß der Aufruf bis auf wenige Ausnahmen von allen jüdischen Zeitungen abgedrucki worden sei. Damit ist die öffentliche Meinung ans dieses hochwichtige Problem wiederum aufmerksam gemacht. Der Ausschuß nahm davon Kenntnis, daß sich bie Bcrufsvecbände der Rabbiner und Lehrer ebenso Jugendverbände und der Jüdische Frauenbund bereit erklärt haben, die ihnen nahestehenden Kreise im Sinne des erwähnten Aufrufs zu beemflussen. Bon den übrigen auf der Tagesordnung stehenden Angelegenheiten wurde sodann die Frage der Frühehe erörtert und angeregt, zu deren Förderung «ine Kasse durch Stiftungen vorerst in den Großgemcinden zu errichten. Der erschreckende allgemeine Wohnungsmangel und die damit zusammenhängenden sozialhygienischen, wirtschaftlichen und sittlichen Nöte machen auch in den Reihen der jüdischen Gemeinden umfassendere Reformversuche zu einer unabweislichen Pflicht. Auf erneu Antrag von Frau Bertha Pappcnheim, Frankfurt a. M., sollen die vom Jüdischen Frauenbund bisher bearbeiteten Stammbaumsvrnmlave unter dem Gesichtspunkt untersucht und vervollständigt werden, daß aus ihnen wichtige geschichtliche und soziologische Zusammenhänge innerhalb des deutschen Judentums aufgezeigt werden können. Zum Schluß der Verhandlungen wurde die frühere Anregung, rin bevölkerungspolitisches Preisausschreiben zu erlassen, ausgenommen. Man einigte sich auf das Thema: ,,Das großstädtische Wohnungsproblem und Zein Einfluß auf die jüdische Bevölkerung". Zwei Preise, einer von 1000,— RM. und einer von 509,-- RM., frnd in Aussicht genommen. Die näheren Bedingungen sollen noch festgestellt werden. (Amtlich.) Elberfeld. (Kompositions-Abend von Heinrich Schalit.) Die Bergische Loge von Elberfeld und Barmen veranstaltete am Dienstag, den 13. Dezember, unter gesanglicher Mitwirkung des Kölner Oberkantors Hermann Fleischmann einen Kompokitioris-Abend, der ausschließlich von Werken des Münchener Tondichters Heinrich Schalit bestritten wurde. Heinrich Schalit selbst saß am Steinway-Flügel und bewältigte mit souveräner Meisterschaft den instrumentalen Teil des in jeder Beziehung bis zur Spannung interessanten Abends. Ueber die Kunst Schalits zu sprechen, dürfte den Rahmen eines einfachen Konzertbcrichtes bei weitem überschreiten; nichtsdestoweniger muß und darf es angedeutet werden, daß Schalit ganz modern« Wege geht, daß er aber nie die tonale Linie vernachlässigt oder gar außer acht läßt. Seine Harmonien sind geistreich »nd von angenehmer Wirkung, un» da, wo ec instrumental wirken will, da sitzen seine Akkorde in monumentalem Aufbau und mit überzeugender Kraft. Sein ganzes Schassen steht bereits aus sehr bemerkenswerter Höhe und rechtfertigt den künstlerischen Ruf, den er selbst schon bei den ganz Großen genießt. In der Erfindung vornehm, und gefühlvoll in der Art des Gestaltens, so repräsentiert sich Schalit als ein schassender Künstler von eigener Art und als eine Persönlichkeit, deren, Wesen sicher mitbestimmend fein wird, wenn es sich darum handelt, die zukünftige Gestaltung der Musik wieder in lebensfähige und gesunde Bahnen zu lenken. Schalit ist augenblicklich Organist an der Hauptsynagoge in München; er ist aber auch ein feinsinniger Pianist in solistischer wie in begleitender Weise. Als geborener Wiener hatte er in feiner Jugend reichlich Gelegenheit, mit dem ostjüdischen Idiom in Berührung zu kommen, während seine große Musikalität ihn damals schon befähigte, die in jener Geistesrichtung aufgespeicherten Schätze zu erkennen und, sic musikalisch selbsterlebend, sich zu eigen zu machen. Seine Gesänge atmen vielfach diese Atmosphäre; das Gewand aber, in dem sie sich präsentieren, lassen den Meister im Lichte der vornehmsten Kultur erscheinen. Von seinen Klavierwerken spielte er ein wie aus Marmorblöcken festgefügtes Tongebäude, ein „Choralvorspiel für K.avier" von großer Innigkeit und von überzeugender Gewalt, und seine „Bilder aus dem Marionettentheater" waren Kabinettstücke von kompositorischer Begabung. Die „Seelenlieder" und auch die „Jüdischen Volkslieder und Gesänge" sind so schön, daß sie bereits von den größten Sängern mit Bevorzugung und Liebe gesungen werden. Die Texte sind spezifisch jüdischen Inhalts, zum Teil Nachdichtungen aus dem Hebräischen von Emil Bernhard-Cohn. Emen adäquaten Gesangsinterpretcn der herrlichen, mitunter ins Grandiose ausgreifenden Lieder und Gesänge fand Schalit in dem ausgezeichneten Kölner Oberkantor Herrmaun Fleisch mann. Annahme von Bestellungen auf die Jüdisch-liberale Zeitung bei allen Postämtern Deutschlands * t tUtllHItUlUlIlllllllllllHIIII HUIHIIHIIIlUlllllll Bll HUHU IIIHIIIUK llltlllimitMl UllltUIIIUI 1111II Sein weicher, in allen Lagen gesanglichen Könnens gleichmäßig vornehm klingender Bariton, durchflutete wohltuend die weiten Räume des Konzertsaales, und wenn einer berufen ist, in unseren westeuropäischen Gegenden oftjüdische Lieder zu singen, dann ist es Fleischmann, der durch seinen kultivierten Geschmack bewiesen hat, daß man ostjüdische Lieder und Gesänge auch mit westeuropäischer Kultur in charakteristischer Weise vortragen kann. Mit dieser Veranstaltung hat sich die Bergische Loge unstreitig ein großes Verdienst erworben, das unausgesprochenermaßcn in dem überaus zahlreichen Besuch des Konzcrtabends zum Ansdruck kam. Das Publikum nahm die von hochstehender Warte gebotenen Kunstgenüsse dankbar entgegen und quittierte wiederholt mit großem Beisalb Von den „Jüdischen Volksliedern" mußte das „Wiegenlied" wiederholt werden. H. Z. Gelsrnkirchen. (Bestätigung der Rcpräscntantenwahlen.) Wir berichteten z. Zt. über das Ergebnis der am 10. Juli ds. Is. stattgefundenen Wahl von Vertretern der hiesigen Shnagogengemeinde. Es winden vier Liberale, ein Volksparteiler und zwei liberale Stellvertreter gewählt. Die Jüdische Volkspartei hatte gegen diese Wahl bei der Regierung zu Arnsberg Einspruch erhoben. Nach dem abweisenden Bescheid wurde von dieser Partei Beschwerde bei dem Oberpräsidenten in Münster eingelegt. Am 2. Dezember wurde diese Beschwerde durch Verfügung des Obcrpräsidcnten ebenfalls abgewiesen, so daß die Wahl nun rechtsgültig geworden ist. Kassel. (Rituelle Küche in einem Kasseler Krankenhaus.) In beteiligten Kreisen ist in letzter Zeit lebhaft der Plan erwogen worden, in einem Kasseler Krankenhaus eine rituelle Küche einzurichten. Vor dem Kriege bestand sogar die Absicht, ein jüdisches Krankenhaus zu errichten, um den vielfach geäußerten Wünschen hiesiger und auswärtiger Glaubensgenossen, die auf ruuelle Verpflegung Wert legen, entgegen zu kommen. Da die bereits gesammelten Gelder ' des Krankenhausfonds entwertet sind und die Errichtung -eines besonderen Gebäudes vorläufig nicht mehr in Frage kommt, ist vom Vorsitzenden der Israelitischen Brüderschaft, Herrn M. Locb, die Unterbringung einer rituellen Küche in einem der bestehenden Krankenhäuser angeregt worden. Wenn auch noch mancherlei! Schwierigkeiten zu überwinden sind, so dürfte das Projekt, das kürzlich in einer Versammlung erörtert wurde und auch der weitgehend den Unterstützung der in Frage kommenden Behörden sicher ist, in kurzer Zeit sich verwirklichen lassen. Mönche». (Zur Schächtsrage.) In einer Bersammlundes Trerschutzvercins teilte der Vorsitzende mit, daß die Versuche mit der Schächtung nach vorangegangener elektrischer Betäubung des Tieres abgeschlossen seien und daß der Entwurf eines Betäubungs gesetzes dem Ministerrat im Sinne des Beschlusses des Landtags über Verbot des betäubung-slosen Schächtens zugcleitet sei. Die bayerische Rabbiner-Konferenz, berichtete der Vorsitzende weiter, habe Bedenken gegen das Verfahren geäußert und Vorbehalte gemacht, die aber nicht berücksichtigt werden können. — So weit der Bericht des Vorsitzenden des Tierschutzvereins. Wie wir erfahren, besteht in jüdischen Schächtschutzkrcisen die Entschlossenheit, mit allen Kräften dagegen anzu kämpfen, daß das Verfahren, gegen welches gewichtige religiöse Bedenken bestehen, irgendwie gesetzliche Vorschrift werde. (Jta.) MÜnchr«. (Aus dem Untersuchungsausschuß de» bayrischen Landtags.) Im Untersuchungsausschuß des Preußi scheu Landtags berichtete heute Abg. Hoegner (Soz.) über den Dtt taturplan* Hitler-Ludendorsf vom Jahre 1923. Ziel war die Aus rusung einer völkischen Rechtsdiktatur mit dem Sitze in München und mit dem Reichsdiktator Ludendorff, mit General Lossow und Adolf Hitler in führenden Regierungsstellungen. Brutalster Terror war vorgesehen. Das gesamte Vermögen 6a Juden in Deutschland sollte beschlagnahmt werden. In der Putsch nacht wurden 68 jüdische Geiseln verhaftet und in der schimpflichsten Weise behandelt. Man wurde nicht müde, ihnen zn vcr sichern, daß sie bald gehängt werden würden. Der Bcrichtcrstatta stellte mit Bedauern fest, daß die Gerichtsakten über die Verhaftung der jüdischen Geiseln dein Ausschuß auf Anforderung nicht zugegangen sind. Nur ein Brief eines dieser Verhafteten ist in einer Zeitung veröffentlicht worden. Angesichts der Brutalitäten, die hier begangen wurden und der Tatsache, daß das Gericht im Hitler-Prozeß keineele: Stellung zu diesen Verhaftungen genommen hat. beantragt De. Hoegner die Herbeischasfung der Akten. (Jta.) Nürnberg. (Beisetzung.) Am 15. Dezember würbe unter außergewöhnlich großer Beteiligung aus allen Kreisen und Schichte« der hiesigen Bevölkerung .Herr Kommerzienrat Stefan Hofmann zu Grabe getragen, welcher nicht nur hier in Nürnberg, sondern bis m Iveiteste Ferne sich der größten Beliebtheit und Verehrung erfreute. Ein Mann von vornehmer und edler Gesinnung, voll Fleiß und Tatkraft und nicht zuletzt von liebenswürdigen und gewinnende« Umgangssormen, hat er es verstanden, sich einen ausgezeichneten Namen zu erwerben als Kaufmann, als Persönlichkeit und auch als Jude. Er hat in jungen Jahren die mechanische Wollwarensabrik L. Hofmann's Sohn gegründet und durch Fleiß und Intelligenz zu großem Aufschwung und zu einer führenden Firma in der Woil Warenindustrie gebracht. Sein Rat und seine Hilfe wurde überall gesucht und seinerseits Rat und Hilfe immer gerne gewährt. In» bayerischen Jndustriellen-Berband, im Verein deutscher Wirkwaren Fabrikanten gehörte der Verstorbene schon seit Jahren dem Vorstand au. Auch in zahlreichen anderen Vereinen war Kommerzienrat Hosman» Vorstands- und vielfach Ehrenmitglied. Insbesondere beim „Verein ehemaliger Angehöriger des 14. Infanterie-Regiments" und t>eim bayerischen Kriegerbund, sowie beim Turnverein Tafelhos-Lichtcnhos. Bei allen Wohltätigkeitsvereinen und bei allen Wohltätigkeitsverau staltungen rühmte man den Wohltätigkeirssinn des Verstorbenen und seine großzügige Art zu geben und Not und Elend zu lindern. Diese hervorstechende Eigenschaft seines edlen .Herzens kam besonders i» den jüdischen Wohltätigkcitsvereinen zur Geltung, wo .Kommerzienrat Hosmann jahrelang im Ausschuß des Armenunterstützungsvcreins mit vorbildlichem Eifer initwirkte. Rabbiner Dr. Freudenthal zeichnete das Lebensbild und Lebenswerk des ausgezeichneten Mannes mit tresi tichen Worten, besonders ein Wort von dem Verstorbenen erwähnend: „Man muß für sich sparen, um anderen desto reichlicher geben zu können." Abschiedsworte sprachen noch für die Loge Mnimvnides Herr Rabbiner und Expräsident Dr. Heilbronn, Herr Dr. Ncumeyer. für den bayerischen Jndustriellcn-Verband, Herr Dr. Rcinhold für den Verein deutscher Wirkwaren-Fabrikanten in Berlin, Herr Fabrik besitzer Haidlc für den Strickcreilandesverein Württembergs. Es wurden ferner unter ehrenden Ansprachen Kränze niedergelcgt von einem Vertreter des Personals, von zwei Vertreterinnen des Betriebs^ rates. Ferner im Namen der Spiegelglas-Aktiengesellschaft vormals Büchenbachcr in Fürth, von dem Verein ehemaliger Angehöriger des 14. Infanterie-Regiments, von der freiwilligen Feuerwehr Lichtenhof, vom Turnverein Tafelhof-Lichtenhos, vom Borstadt-Verein Lichtenhof, vom bayerischen Kriegerbund, Obmannsbezirk Nürnberg. Unter Trommelwirbel senkten sich die Fahnen der verschiedenen Militärvereine, denen der Verlebte ein treuer Anhänger und hilfsbereiter Gönner zeitlebens gewesen ist. Der Name Stefan Hofmann wird nimmermehr vergessen werden, bei der großen Zahl derer, die diesen Mann im Leben kannten oder ihm als Freunde näher standen. In 6er Nacht zum 16. d. Mts. ist Herr Bruno fiaiewsüi verstorben. Mit ihm ist ein hervorragender Vertreter der gesetzestreuen Richtung dahi geschieden. Er gehörte dem Qe»eindevorstand seit dem Jahre 1920 als Mitglied an und war ene Reihe von Jahren dessen stellvertretende Vorsitzender. Mit großer Hingabe hat er sich allen Aufgaben, die das Amt an ihn s eilte, gewidmet. Neben dem Kassenwesen galt seine besondere Fürsorge der Ausgestaltung der Ritunleinrictvungen, für die er in seiner Bigenschaft als Vorsitzender der Kaschruth- und Quellbad-Kommission gewirkt h*t. Auch im Vorstand der Synagoge Pe-talozzistraBe, dem er seit der Uebernahme der Synagoge in die Gemeindeverwaltung angehörte, hat er sich mit liebevollem I .leresse betätigt. Dem Frieden und der Eiligkeit in der Gemeinde galt sein Streben. Wir werden in diesem charaktervollen und ausgezeichneten Manne immerdar ein ehrendes Andenken bewahren. Berlin, den 16. Dezember 1927. Vorstand der indischen Gemeinde Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. KMteniAae Penerbestnttnng Annahme W &, LWzowstraße 44, Telephon: Lftzow 960-61 und Charlotten barg, Kantstr. IMa Ecke PaamenatraBe, Telephon: Stefaiplats 1835 Heute Nacht verschied nach schwerer Krankheit mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater. Großvater, Bruder und Schwager Bruno Galewski im 65. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen martha Baiatmki eet,c™, Berlin W 15, den 16. Dezember 1927 Kurffirstendamm 167 Abitur. Obersekunda Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin,Alte Jakobstiaße 125 Pension für ältere Dame bei sehr gut. Essen, mit 2 Zimmern, per 1. Januar 1928 oder später gesucht. Elend, Tempelhof, Albrechf strasse 118/121 ln der Kacht zum 16. d. Mts. ist Herr Bruno Galewski entschlafen, der dem Rat des unerzeichneten Verbandes seit seiner Begründung als stellvertretender Präs dent angehöit hat. — Die Treue und Gewissenhaftigkeit seiner wertvollen Arbeit auf vielen Gt bieten unseres Wirkungskreises, die Gradheit seines Charakters und die t-reundlichkeit seines Wesens werden sein Andenken unouslfischlich bei uns erhalten. Berlin, den 16. Dezember 1927. preosslscliiir Landesverband indtecJter Bemetndet. Wollt. Gern uns familienßnzeioen Israelitischer Gottesdienst in Arankfurl/M. Liberaler Ritus: HauMnagoge. Freitag, d. 23. 12., abds. 4.30, Lehrvortrag Rabb. Dr. Salzberger. Sonnabend, d. 24. 12., morg>. 9, nachm. 4, Sabbat-Ausg. 5.20. Wochengottesdienst: morg. 7.30, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag, d. 23. 12., abds. 6.30, Predigt Rabb. Dr. Gottschalk. Sonnabend, d. 24. 12., morg. 9.30, Sabbat. Ausg. 5.20. Wochengottesdicnst: morg. 7.30, abds. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börncplatz Freitag, d. 23. 12., abds. 4.05. Sonnabend, d. 24. 12., Früh- Gottesdienst 7.10, morg. 8.15 Predigt, nachm. 4, Sabbat- Ausgang 5.20. Wochengottesdienst: morg. 7.10, nachm. 4. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 23. 12., abds. 4.05, Chanukahseier mit Predigt, Rabb. Dr. Horovitz. Sonnabend, 24. 12., morg. 8.45, nachm. 4, Sabb.-Ausg. 5.20. Wochengottesdienst. morg. 7.15, nachm. 4. Israel. Krankenhaus Gagerustr. 36. Freitag, d. 23. 12., abds. 4.05. Sonnabend, d. 24. 12., morg 815, nachm. 4. Halb so teuer wie andere gleichwertige Tafelwasser. Ärztlich empfohlen bei Zucken» Nieren,-Magea- Darm-und Stoffwechselkrankheiten AUF AUE FAUE HARTWIG-QUELLE DEUTSCHE MINERALQUELLEN ArG JÄGERSTR.6 MERKUR*4664/4666 Ausserdem vorrätig in allen Geschäften iLallen 4Km Bering: Bereinigung für das liberale Judentmu t L., Beulst» EW. 43. — Verantwortlicher Lcdaktear: Dipl^Jag. Bruno W«yda, Berlin NW. SS. — Druck: -ermann Wegner 6 £»., Verliu-Marienborf.

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