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Jüdisch-liberale Zeitung · 1927-11-04 · 44 (4.11.1927) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
7 (1927)
Issue
44 (4.11.1927)
Date
1927-11-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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-amttvtk. (Todesfall.) Am Mittwoch, den 26. Oktober, Hat di-e Gemeinde einen ihrer Besten zu Grabe getragen. Siegmund Katzmann hat achtzehn Jahre lang dem Reprösentantcnkollegium der Synagogengemeinde angehört. Als Borsteher der Repräsentanten war er, so führte in seiner Gedenkrede der 1. Vorsteher der Gemeinde, Kommerzienrat Berliner, ans — der rechte Mann am rechten Platz. Er sei oft ein schwieriger Gegner gewesen, weil er immer energisch seine Meinung und sein ehrliches Wollen vertreten habe. Aber manche kritische Situation habe er bei den Beratungen im Kollegium durch seinen goldenen Humor gerettet. Landrabbiner Dr. Freund hielt «ine zu Herzen gehende Rede. Namens der Zionloge U.O.B.B. sprach Regierungsbaurat Rosenseld. Die Lieblingsarbeit des Verstorbenen galt dem Wohlsahrtswerk der Zionloge, dem Kinderheim aus Norderney. Siegmund Katzmann hatte durch einen Bortrag in der Zionlog« vor vielen Jahren den ersten Anstoß zur Gründung dieser segensreichen Einrichtung gegeben. Gesänge von Oberkantor Alter und Synagogenchor gaben der ergreifenden Trauerseier einen würdigen Rahmen. - In der Tagespresse widmet der Vorstand der Getreidebörse Hannover seinem langjährigen Mitglied, der das Amt eines Schiedsrichters bekleidete, einen warmen Nachruf. Heidelberg. (Eine jüdische Bibliothek.) In Würdigung der ihr obliegenden kulturellen Aufgaben hat die israelitische Gemeind« eine jüdische Bibliothek begründet, deren Grundstock eine Schenkung der Familie Professor Leser bildet. Die Bibliothek, die wissenschaftliche und belletristische jüdische Werke vorwiegend in deutscher und hebräischer Sprache enthält, wird am Sonntag, den 6. November d. Js., vormittags 11 Uhr, der öffentlichen Benutzung Übergeben werden. Schlochav (GrenMark). (Tod des Kantor I. Pinlus.) Von einem schmerzlichen Verlust wurde unsere Gemeinde betroffen. Am Simchas Thora-Abend ist mitten im Frohsinn eines Festes, das die ganze Gemeinde versammelt hatte, der Kantor I. Pinkus vom Schlag« getrosten worden und in derselben Nacht gestorben. Er stand im Alter von 38 Jahren und hatte trotz seiner kurzen Wirksamkeit von 4 Jahren sich viele Sympathien in Schlochau erworben. Von der Synagoge aus, wo die Aufbahrung des Sarges stattgesunden hatte und wo der Bezirksrabbiner Dr. Rosenzweig aus Schneidemühl dem Schmerze der ganzen Gemeinde erschütternden Ausdruck verlieh, gab di« ganze Gemeinde und mit ihr viele Bürger der Stadt dem Verstorbenen das letzte Geleite. Wiesbaden. (Bon der „Ort" -Arbeit.) Das Wiesbadener Jnitiativ-Komitee der „O r t"-Gesellschast hat am 22. Oktober in der Nassau-Loge einen Vortragsabend veranstaltet, an dem Dr. Michael T r a u b über „Neue Formen jüdischen Wirtschaftslebens in Osteuropa" sprach. Anschließend an den Bortrag hat sich ein lokales Komitee der Gesellschaft „Ort" gebildet, dessen Aktions-Ausschuß unter Vorsitz von J.-R. Marxheimer die Herren Dr. Hirsch, Dr. Beatus, Dr. Lazarus, Dr. Goldstein, M. Heß und R.-A. Liebmann beigetreten sind. Die eingeleitete Sammelaktion hat bereits einen ansehnlichen Erfolg zu verzeichnen. Hellenismus und Judentum Die stärksten, am tiefsten eingreifenden Wirkungen, die das Judentum im Verlaufe seiner mehrtausendjährigen Geschichte erlebt und erlitten hat, gingen von Hellas aus. Eine gesonderte Untersuchung der Verwandtschaft und der Unterschiede zwischen Judaismus und Hellenismus ist längst eine fühlbare Forderung der jüdischen Geschichtsschreibung. Unter den setzt lebenden jüdischen Gelehrten ist C. G. M o n - tesiore in London wohl der Berufenste, sich einer solchen Aufgabe zu unterziehen. (Bor einem halben Jahrhundert war es Jakob Bernays, der aber diese Aufgabe nicht unter- Ä Montefiore verfügt nicht nur über eine erstaunlich reitete und tiefe Kenntnis der beiden Kulturgebiete, sondern sein Geist hat die nötige Feinheit und Geschmeidigkeit des Verständnisses und der Empfänglichkeit, daß er beide in ihrem innersten Wesen begreifen und wie ein Zeitgenosse der antiken Völker miterleben und Mitempfinden kann, und zugleich als inoderner Mensch, ausgerüstet mit der ganzen Kultur seiner Zeit, über beiden steht, ihre Grenzen kennt und beide gegeneinander abzuwiegen vermag. — Montefiore ist nicht Nur ein großer Gelehrter, sondern ein tiefer und subtiler religions-philosophischer und religions-historischer Denker, kühn und unerschrocken in seinen Ideen, maßvoll in seinen Urteilen. Ueberdies ist er eine tiesreligiöse Natur, der die Fragen der Religion nicht bloß Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung und philosophischer Spekulation, sondern Sache des Herzens und des Gewissens sind. In anderem Zusammenhänge soll versucht werden, ein Bild dieses Mannes, seiner Leistungen knd seiner Weltanschauung zu bieten. Hier soll nur auf eines seiner Bücher „Liberal Judaism and Hellenism and other Essays" (Macrnillian and Comp, London) Angewiesen werden. Der Essay, der dem ganzen Band den Namen gibt, ist der umfangreichste, bedeutsamste und interessanteste. Montefiore versucht, jene in der griechischen Gedankenwelt enthaltenen ethischen und religiösen Werte zusammenzufassen, die den jüdischen verwandt oder analog sind und uns somit als Ergänzungen und Stützen unserer ethisch-religiösen Lehren dienen können. — „Es ist von Interesse und hohem Werte, sogar von praktischer Bedeutung, gewisse ewige Wahrheiten und noble Gedanken, die uns von der Bibel her vertraut sind, in einer anderen, nicht weniger fesselnden Form von griechischen Denkern ausgedrückt zu finden. Der in griechisches Gewand gekleidete Gedanke stärkt und erhellt denselben Gedanken, den wir in hebräischen Worten überkommen haben." Gedanke und Form bilden eine Einheit. Die beiden Einheiten können sich nicht vollständig decken, aber jede von beiden verstärkt und vertieft die andere. Natürlich muß es eine Verwandtschaft zwischen zwei Reihen von religiösen Ideen geben, damit eine von der anderen Nutzen ziehen könne. Uich eben „der griechische religiöse Gedanke in manchen seiner edlen Formen und Phasen ist vom jüdischen Gedanken und von der jüdischen Lehre nicht so weit entfernt, daß letztere nicht imstande wäre, gewisse Elemente der ersteren zu absorbieren und zu ihrer eigenen Erbauung und Bereicherung zu assimilieren". Es sind vornehmlich Plato, Aristoteles und die Stoiker Seneca, Marcus Aurelius und Epiklet, deren Gedankenwelt Montefiore mit der Bibel und den Propheten in Parallele bringt. Abgesehen von der großen Synthese jüdischer und griechischer Gedanken, die in der vorchristlichen Epoche stattgefunden hat, deren Frucht u. a. die „Weisheit Salomonis" war, deren Ergebnisse aber vom Christentum übernommen wurden, welches sich des Werkes der jüdischen Pioniere für seine Zwecke bediente — „kamen der jüdische und der griechische Gedanke noch einmal zusammen in jener Epoche, die durch den 'großen Namen des Maimonides berühmt wurde. Der Einfluß dieses Versuchs einer Synthese war enorm und wirkt bis auf den heutigen Tag nach... Aber die heutige Zeit braucht mehr und etwas anderes". „In der abendländischen Welt kann keine Religion existieren, die nicht mit der Philosophie ihre Rechnung gemacht hat, und Philosophie im abendländischen Sinne ist eine Schöpfung von Hellas." Montefiore läßt eine Reihe von Fragen Revue passieren, in betreff derer die großen griechischen Denker sich mit den Propheten Israels in merkwürdiger Weise begegnen. Da ist zunächst die Hochschätzung der Vernunft als Triebkraft der religiösen Entwicklung — ein Punkt, in dem Griechentum und Judentum gerade zu differieren scheinen. Die Bibel verherrlicht die Weisheit in hohem Grade, und die Rabbinen haben im Achtzehngebet besondere Eulogien für den Schöpfer und Spender der Vernunft und der Erkenntnis festgesetzt. Betreffend einige der wichtigsten Grundfragen der Lebensanschauung, wie die Wertschätzung des irdischen Daseins, des Lebensgenusses, betreffend das Verhältnis der guten Tat zu dem erhofften Lohn, den Wert der irdischen Güter im Vergleich zu den geistigen und seelischen Besitztümern, kommen die griechischen Denker, wenn auch von anderen Punkten ausgehend, den jüdischen Weisen merkwürdig nahe; oft bieten sie dieselbe Ansicht, nur von verschiedenen Seiten, und ergänzen sich aufs glücklichste. — Man versteht, daß die mittelalterlichen Juden diese große Verwandtschaft sich nur so erklären konnten, daß sie die griechischen Philosophen zu Schülern der Propheten Israels machten. — Montefiore sagt: „Wer die besten Gedanken von Judäa und Hellas in sich ausgenommen, ist für den Lebenskampf gut ausgerüstet." Freilich, „das Kostbarste unserer geistigen Besitztümer kommt aus Judäa. Die Lehre von der menschlichen Vervollkommnung und einem messianischen Zeitalter ist den Griechen überhaupt kaum bekannt gewesen... Schwach und ungleichmäßig ist die griechische Lehre von der persönlichen Unsterblichkeit. Bor allem die Lehre vom himmlischen Vater, der alles kennt und beherrscht mit liebender Fürsorge, dem jede Menschenseele nahen kann, dieser Theismus wurde nie zur Men Lehre in Hellas noch in irgendeiner griechischen Philosophenschule. Bon allen Stoikern kommt Seneca ihm ihm am nächsten, aber erreicht, klar und leuchtend, allgemein und verbreitet gemacht konnte er weder durch die stoische noch durch eine andere philosophische Schule werden"... „Der liebende Gott, transzedent und doch dem Menschen nahe, der Geist der Welt, doch über der Welt schwebend, Schöpfer und Freund des Menschen, Quelle des menschlichen Geistes und -er menschlichen Gerechtigkeit — dieser Gott kam zu uns nicht von Athen, sondern von Jerusalem. Von Zion ist er ausgegangen. Und von Zion fließen unsere tiefsten Tröstungen und unsere stärksten Antriebe. Es ist der Gott des Judentums, der uns in seinen Dienst zwingt. Er ist unsere Festung und unsere Zuflucht. Er beseelt und stärkt uns. Er ist unser Ziel und unsere Heimat. Er ist unsere Hoffnung und unser Stern." Für die rein menschliche eite des religiösen Lebens liefert die griechische Gedankenwelt ebenso viele Stützen. „Wir wollen in diesem Geiste vorwärtsschreiten. Kraft und Begeisterung schöpfend in Athen und Jerusalem." — Man möchte wünschen, daß Montefiore die angefangene Ausgabe in großem Stil zu Ende führe. — Mit einer anderen Art von Zusammenhang zwischen Griechentum und Judentum befaßt sich Norman Bentwich in seiner prächtigen Monographie „Hellenismus" (Philadelphia. The Jewish Publication Society of America). Ter Verfasser hat sich in der Gelchrtenwelt besonders durch sein Buch über Philo als gründlicher Kenner des jüdischen Alexandrinismus bekanntgemacht. — „Der Titel des vorliegenden Buches sollte eher lauten Hellenisticism — wenn man dieses Wort prägen dürfte —", sagt der Verfasser, „denn es befaßt sich nicht mit der glänzenden Kultur des klassischen Hellas, sondern mit deren minderwertiger Ausgabe, die sich während der letzten drei vorchristlichen Jahrhunderte über die ganze östliche Welt ausbreitete. Das jüdische Volk in Palästina wie in der Diaspora war in ununter-* brochener Berührung mit dem hellenistischen Einfluß, welcher jeden Anblick ihres Gedankenlebens färbte." So anziehend auch dieses degenerierte Griechentum auf die Juden wirkte, mußte sich doch der beste Teil ihres geistigen Wesens dagegen wehren. Daher ist die Geschichte dieser ganzen Epoche ein innerer und äußerer Kampf mit und um den griechischen Einfluß. „Wären die Juden dem Hellenentum auf dessen eigenem Boden und jn dessen Blütezeit begegnet, es wäre eine wahre Harmonie zwischen diesen beiden Mächten entstanden und eine Kultur wäre erblüht, glänzender urü> vollständiger, als sie die Welt je gesehen. Allein die Vorsehung hat nicht auf diesem Wege das Schicksal der Völker gelenkt, und der Hellenismus, mit dem die Juden zusammenprallten, war auf einen fremden Boden verpflanzt worden und dadurch degeneriert." Bentwich schildert die Entstehung und Ausbreitung des Hellenismus infolge der Eroberungszüge Alexanders des Großen, die langsame Degeneration der klassischen hellenischen Kultur, deren tiefste Inhalte verflachen, sich verflüchtigen und. deren hohe Philosophie unter dem Einfluß asiatischen Aberglaubens sich zersetzt und verflüchtigt, in einem phantastischen Materialismus ausartet. Die hohe, von den griechischen Denkern gelehrte Ethik, die auch in der Heimat ja nie zum Erbteil der Massen geworden war, hatte unter den orientalischen Völkern gar keine Bedeutung. Nur die äußerliche Seite des griechischen Wesens breitete sich aus und bewirkte jene Oberflächenkultur der Gräkosyrer, die große Aehnlichkeit mit der 'französischen Kultur hat, von der heutzutage die Rumänen und die Levantiner beleckt sind. Solche Pseudokulturen übernehmen nur die Laster, nicht aber die Vorzüge des Originals. Wie das jüdische Volk mit diesen disparaten Elementen jahrhundertelang gerungen hat, indem es die gesunden sich amalgamierte und die ungesunden ausschied oder fernhielt; wie es ihm gelungen ist, sein innerstes Wesen unversehrt zu erhalten und für seine Religion noch Anhänger zu werben, wie diese Arbeit später von dem neuentstandenen Christentum durch weitgehende Konzessionen vereitelt und deren Früchte eingeheimft wurden, wie dann die junge Kirche dem Judentum den Krieg erklärte, das bildet den Gegenstand des ebenso geistvollen wie gründlichen Buchest Jn seinem Buch „Studies in Pharisaism and thc Gospels", First Series (Cambridge. University Preß) bietet I. Abrahams eine Reihe höchst wertvoller Studien über die Quellen des neuen Testaments. Jüdische Forscher haben sich bisher viel zu wenig mit dem Ursprung des Christentums und -er Evangelien befaßt. Montefiore war der erste, der vor 17 Jahren einen Kommentar zu den synoptischen Evangelien herausgegeben, der in England großes Aufsehen machte, der uns dagegen zwar beinahe ganz unbekannt blieb, dafür aber gründlich verkannt wurde. I. Abrahams sollte zu diesem Kommentar einen ergänzenden Bandmit Studien über einzelne Punkte liefern. Hier haben wir den eHen Teil davon. Zn 21 Kapiteln behandelt der Verfasser einige der wichtigsten Vorstellungen und Lehren der Giangelien und weist ihre Quellen und Parallelen in der rabbinischen Literatur nach. Mit allseitiger, gründlicher Gelehrsamkeit, großem Scharfsinn und feinem psychologischen Verständnis wird der Sabbat, die Ehe und die Scheidung, das: „Größte Gebot", die Vergebung von seiten Gottes und des Menschen dargelegt. Mehrere neutestamentliche Begriffe und Vorstellungen erfahren eine neue und merkwürdige Beleuchtung, und wir lernen ihre rechte Bedeutung kennen. Nicht nur auf die Evangelien, sondern auf die Lehren der Pharisäer und die Persönlichkeiten ihrer Meister fallen bedeutsame Lichter. Allen Lesern von Harnacks „Wesen des Christentums" und Schürers „Geschichte des jüdischen Volkes" sei das Studium des vorliegenden Buches warm empfohlen. — Ohne apologetisch oder polemisch sein zu wollen, bietet es eine wohltuende Ergänzung des, milde gesagt, einseitigen Bildes, welches diese beiden Gelehrten, aus zweiter Hand, vom pharisäischen Judentum entwerfen. — Binjamin Segel. Werbt neue Mitglieder! Stirilteiirefte fl. TotIbIiiiib I. d. llh. Menlnm E.V. «an Hr.i Die Qrunds&tze des jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Le-wkowitz-Berlin Preis 0.50 Mk. nett Hr. 2 Religionen (verg iflen) «SN «P. t in zweiter Auflage die seit Jahren vergriffene Broschüre Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums vm «r. «Mseph Horflm-EiMPfiM Pr«l» 0.78 «IR. Bestellungen beim Verlag der »jüdisch-liberal« Zeitung" Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lfltzowstraße 44, Telephon: Lfitzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke FasanenstraSe, Telephon: Steinphtz 1835 Israelitischer Gottesdienst in Frankfurt/M. Liberaler Ritus: Hauptsyuagoge. Freitag, d. 4.11., abds. 4.45 Uhr, Lehrvortrag Rabb. Dr. Seligmann. Sonnabend, d. 5.11., morg. 9. nachm. 4 Sabb.-Ausg. 6.45. Wochengottesdienst: morg. 7.80, nachm. 4. Synagoge an der Königsteiner Straße. Freitag den 4. 11., abends 6.80 Predigt Rabb. Dr. Lazarus Sonnabend, d. 6. 11., morg. 9.30. Wochengottesdienst: morg. 7.80 abends 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börneplatz Freitag, den 4. 11., abends 4.80, Vortrag Dr. Ernst Simon. Sonnabend, den 6.11., Frühgottesdienst 6.45, morg. 8.15, nachm. 4. Sabbat-Ausg. 6.46. Wochengottesdienft msrg. 6.85. nachm. 4.80. Samstag, den 6. November beginnt der Lehrkurs des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann wieder. Nach Mincho: Die Grundlehren des Judentums mit Maimonides als Leitfaden. Synagoge Bockenheim. Freitag, d. 4. 11., abds. 4.25. Sonnabend, d. 5. 11., morg. 8.45. Sabbat-Ausgang 5.40 Wochengottesdienst mrg. 6.46. Israel. Krankenhaus Gagernftr. 36. Freitag, den 4. 11., abends 4 30, Sonnabend, den 5. 11., morg. 8, nachm. 4 Uhr. Utenltr Verein Hr die Angeiegasbcltas der indischen Gemeinde zn Berlin L v. ♦ ♦♦44 ♦»♦♦♦♦♦»»♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦ ♦♦♦♦♦♦< ♦4444M4444 ♦♦♦♦♦<♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦»♦♦+4+444M4 GESELLSCHAFTSABEND am Sonntag, den 6. November 1927 in den Pestsälen des Logenhauses Kleiststr. 10 Künstlerische Leitung: Harry Hauptmann Ihre Mitwirkung haben TOMBOLA BALLMUS I zugesagf: Henriette G o 111 i e b von der Städtischen Opei / Dr. Peter Bach, eigene Lieder zur Laute / Tilli Feiner, Heitere Lieder Willy Rosen, der beliebteste Klavier- |( Humorist Berlins. das bekannte Jazz-Sin- Am Flügel: Kapellmeister Landecker fonie-Orchester G a r 6 von der Städtischen Oper Berlin und Harry Hauptmann. Beginn des künstlerischen Teiles pünktlich 8l/a Uhr Stammkarte Mk. 3.—, jedes weitere Familienmitglied Mk. 2.— Vorverkauf im Büro Wilhelmstr. 147, I, sämtl. Theaterkassen von Tietz, Kadewe. Schneiders Hotel, Klosterstr. 79 und an der Abendkasse. Aerlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. 8., Berlin SW. 48. — Lerantwortlicher ttebatteitt: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin RW. 23. — Druck: Hermann Wegner & To., Berlin-Mariendorf. 4830485323234848535353904823532348535389233148482348535390485353000223238923532348484823480223532353235323235348482323482353482353 4848482323482353482353235353234823534853480153484823532353895353000153485391234848234848485353234823532348232323482348235348539048 ^4684^^^9028226426159512^^^7765795833043215436^019439533759812771938200512519^4^

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