Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 7 (1927)
- Issue
- 43 (28.10.1927)
- Date
- 1927-10-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Aufhebung des Numerus Clausus in Ungarn? Die einheitliche Regierungspartei trat zu ihrer ersten Konferenz nach der-. Sommerferren des Reichstages zusammen. Vor einenr Auditorium, das sich aus Regierungsmitgliedern, führenden Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusanunmsetzte, hielt Ministerpräsident Graf Bethlen eine groß angelegte Rede über die ungarische innere und äußere Politik und kündigte im Verlauf derselben an, daß der Kultusminister Graf Klebelsberg der Nationalversammlung einen Entwurf vorlegen wird, der eine Abänderung des Numerus Clausus- Gesetzes in dem Sinne bedeutet, daß bei Aufnahme von Studierenden in die Universitäten und Hochschulen keine Beschränkungen für jüdische Studierende mehr bestehen werden. Wir wollen, sagte der Ministerpräsident, die Intentionen und die sozialpolitische Bedeutung dieses Gesetzes nicht aufheben, wir müssen jchoch daraus diejenigen Bestimmungen eliminieren, die bei einem Teile der ungarischen Staatsbürger schon seit Jahren sehr großes Mißfallen und starke Antipathie ausgelöst haben, als ein Problem, das auch vor dem Völkerbünde zur Sprache gekommen ist. Auch bas wird eene legislative Schöpfung werben, die notwendig und unausweichlich ist und die ich p e r s ö n l i ch auch versprochen habe. Gleichzeitig veröffentlicht Unterriichtsminister Graf Klebelsberg in der Presse tüte Mitteilung, daß der ganze Paragraph 3 des Gesetzes von Numerus Clausus, der die Einschränkung der Aufnahme jüdischer Hörer Vorsicht, außer Kraft gesetzt werden wirb. Es verbleiben die allgemeinen Bestimmungen gegen das Ueberfluten der intelligenten Berufe, aber auch diese Bestimmungen werden liberal gchandhabt werden. Tavei erklärt Graf Klebelsberg, er sei immer ein Gegner des Numerus Clausus gewesen, den er als unerwünschte Erbschaft von seinem Vorgänger übernehmen mußte. Die Ankündigungen Bethlens und Klebelsbergs haben in weitesten Kreisen der Politiker und der Bevölkerung ein freudiges Echo geweckt. Tie ynlisemitisch-en Kreise haben zu ihnen noch keine Stellung genommen. Tie Studentenschaft ist ruhig. Pressevertretern gegenüber äußerte sich der Kultusminister Gras Klebelsberg über die angelündigte Abänderung des Numerus Clausus wie folgt: Ich habe bloß auf eine Geleaeuheit gewartet, um dieses Gesch ohne ernstere politische Verwicklungen abzuändecn. Schon im Völkerbund hatte ich erklärt, daß in dieser Frage meine und der ungarischen Regierung Auffassung mit den im Numerus-Clausus-Gesch niedergelegten Prinzipien nicht im Einklang sei, doch berief ich mich darauf, daß, einstweilen soziale Gesichtspunkte noch den Fortbestmrd des Gesetzes oerlangen. Immerhin übernahmen wir in Genf die Verpflichtung, in einem geeigneten Zeitpunkt das Gesetz abzuändern. Tie Regierung wird denn auch schon in der nächsten Zukunft einen Gesetzentwurf einbringen, der aus dem Numerus-Clausus-Gesch die Bestimmungen ausmerzt, die von der Judenheit mit Recht beanstandet werden. Uubeflrittenerweise ist es Sache der Juden, zu entscheiden, ob das Gesch, so wie es ist, namentlich sein § 3, den anderen ungarischen Staatsbürgern gegenüber eine Erniedrigung für sie bedeutet. Auch! noch ein anderer Gesichtspunkt spielt da mit. In den Ländern der kleinen Entente beruft man sich fortwährend darauf, daß, wir die Nationalitäten und Konfessionen, also die sogenannten Minderheiten, nicht auf gleichem Fuße mit dm übrigen ungarischen Staatsbürgern behandeln; schon um der weiterm Agitation in diesem Sinne den Weg abzuschneiden, müssen wir dieses Gesetz äbändern, und namentlich, den § 3, der die unterschiedliche Behandlung betrifft, außer Kraft schm. Auf den Hochschulen wird auch weiterhin über die Zulassung der Aufnahme- Werber in den bisherigm Kommisiionm entschieden werden, darb wird das Selettionsprinzip nicht mehr die konfessionelle Zugehörigkeit, sondern die Qualifikation der sich zur Aufnahme Meldendm sein. Tie Vorgangsweise wird also ähnlich derjenigen in den Äittelfchulm sein. Aus den Hochschulen wird in der Zukunft der Ausnahmezustand aufhören, daß, jemand nach seiner konfessionellen Zugehörigkeit klassifiziert wird." In der klerikalm Presse hat die in der jüngsten Rede des Grafen Bethlen angekündigte Absicht der Regierung, im Wege einer Novelle zum Gesch über dm Numerus Clausus diese Maßregel mit der bürgerlichen Gleichberechtigung in Einklang zu bringen, schärfste Kritik erfahren. In nn'oerhüllter Form wird der Ausnahmebchandlung der Juden das Wort geredet, es wird mit einem aktiven Widerstand der Studentenschaft gedroht. In Hchartikeln wird der studierenden Jugend des Landes suggeriert, sich' gegm die angelündigte Maßnahme der Gesetzgebung auf gewaltsame Art austulehnen. Tie liberale Presse begrüßt die Wiedereinsetzung der jüdischen Jugend in ihre Rechte mit Genugtuung und meint, daß dieser Entschluß der Regierung gewiß auch im Auslande dem guten Rufe Ungarns als eine Kulturlandes die besten Dienste leisten wird. (Jta.) Oberkantor Magnus Davidsohn Sv Zahre Am 2. November vollendet der Oberkantor an der Synagoge Fasanenstraße in Berlin, Magnus Davidsohn, sein 50. Lebensjahr. Das gibt Anlaß, zu diesem Tage der bisher abgeschlossenen Schasfensperiode eines Mannes zu gedenken, dessen Name über die Grenzen Deutschlands hinaus als repräsentative Vertretung des Berliner Kantorats zu Klang und Ansehen gekommen ist. Magnus Davidsohn ist ein vielseitiger Künstler, der sich nicht nur um das Kantorat, sondern auch um das jüdische Vortrags- und Konzertwesen in Deutschland, sowie um die Heranbildung eines geeigneten Kantoren-Nachwuchses verdient gemacht hat. Selbst aus einer angesehenen Kantorenfamilie stammend, wandte er sich früh dem von ihm geliebten Berufe zu und war nach Vollendung seines Studiums bei hervorragenden Meistern in Breslau, Prag und Berlin bereits mit 21 Jahren Oberkantor in Gleiwitz. Nach 12 jähriger Tätigkeit in dieser Gemeinde berief ihn die Berliner Gemeinde an den neuerbauten Tempel in der Fasanenstraße. Ein Heldenbariton außergewöhnlichen Formats und Umfangs, gleich klangvoll von den tiefen Baßlagen bis in die hohe Tenorlage hinein, bildet das Instrument, mit dem Oberkantor Davidsohn seine Zuhörer hinreißt und begeistert. Aber mit dem hervorragendsten Gesangsmaterial ist man noch kein Kantor, wenn auch der Oesfentlichkeit diese Einsicht, wie verschiedene Aufsätze von hervorragenden Kantoren in der letzten Zeit beweisen, allmählich abhanden gekommen ist. Davidsohn i st ein Kantor, der sich nicht damit begnügt, eine Stimme zu haben, sondern der seinen Beruf als eine priesterliche Aufgabe betrachtet, der stets und mit Erfolg bemüht ist, sein Erleben am Vorbeterpult auf die Gemeinde zu übertragen und ihr den Geist des Gebetes in der heiligen Sprache nahezubringen. Als Kantor hat er einen neuen, eigenen Stil geschaffen, der in dem Ausgleich zwischen dem traditionellen Chasonus und der dramatischen Wucht und Gestaltungskraft, für die ein modernisiertes, weltstädtisches Publikum Verständnis hat, besteht. Wenn er beispielsweise im Olenu-Gebet, dem Höhepunkt des Neujahrsgottesdienstes, mitten aus traditionellem Rezitationsgesang heraus unvermittelt in einen grandios-pathetischen, wuchtigmelodramatischen Sprechgesang übergeht, um die Erhabenheit des Königs der Könige zum Ausdruck zu bringen, so erreicht er mit neuen, modernen Mitteln das gleiche, was polnische Chasonim vor einem andern Publikum mit andern Mitteln, mit ihrem Weinen und Schluchzen, ihren Trillern und Koloratur-Melismen erreichen: dem Inhalt des Gebetes künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Zahlreiche Schüler, die Davidsohn als Lehrer für Kantorat und Liturgie an der Jüdischen Lehrer-Bildungsanstalt in Berlin heranzubilden Gelegenheit hatte, danken ihm die Vermittlung dieses von ihm geschaffenen Stiles. Sein Unterricht war von dem Grundsätze getragen, daß auch der an Umfang geringste Wochentagsgottesdienst sich durch die gleiche Würde auszuzeichnen habe wie etwa ein Kol-nidrei-Abend. So kommt es, daß Schüler Davidsohns geradezu an der Wärme und der seelischen Intensität zu erkennen sind, mit der sie sich in den Gegenstand „hineinknien", wenn dieser hier vielleicht nicht ganz passende, aber deckende Ausdruck gestattet ist. Zu seinen prominenten Schülern gehören neben vielen andern-: Alt-Danzig, Ogutsch-Essen, Wartenberger- Breslau. Neben feiner beruflichen entfaltet Tavidsohn eine reiche künstlerische Tätigkeit, die ihn in fast alle größeren Gemeinden Deutschlands führt. Zu musikwissenschaftlichen Borträgen, zu Konzertveranstaltungen synagogaler und weltlicher Art, zu Weihegottesdiensten aus besonderen Anlässen wird er immer wieder berufen, und es beweist seine Vielseitigkeit, wenn er auch als Vortragender S p r e ch künstler beachtenswertes Niveau erreicht. Endlich ist des beliebten Gesellschafters und einfallsreichen Festarrangeurs nicht zu vergessen. Sv wünschen wir, daß das reiche berufliche Schassen dieses Mannes auf dem Spezialgebiet des künstlerischen jüdischen Lebens auch in der zweiten Hälfte seines Lebens keine Einbuße erleiden, Oberkantor Davidsohn, der heute in der Vollkraft seines Könnens steht, vielmehr weiterhin erfolgreich die jüdische Oesfentlichkeit mit seinen Gaben erfreuen möge! Sokolow bei Mussolini Der Präsident der Zionistischen Welt-Executive, Herr Nahum Sokolow, wurde vom italienischen Regierungschef, Mussolini, empfangen und unterhielt sich mit ihm eingehend über das zionistische Aufbauwerk in Palästina. Später wurde Herr Sokolow vom Staatssekretär des Vatikans. Kardinal Gaspari, in längerer Audienz empfangen.. (Jta.) Der Korrespondent des „Berliner Tageblatts" meldet hierzu unter der Ueberschrift „Mussolini als Schutzherr des Zionismus": Nahum Sokolow, der Chef des zionistischen Exekutivkomitees in Jerusalem, hatte eine Unterredung mit Mussolini. Wie das „Giornalc d'Jtalia" berichtet, hob Sokolow die lebhafte Sympathie hervor, die der Zionismus für das vom Antisemitismus völlig freie Italien hege, und deutete an, daß Italien, falls es vom Völkerbund die ihm gebührenden Kolonialmandate erwirke?: sollte, von der jüdischen Hochfinanz Amerikas sicherlich große Kapitalien erhielte. Ueber diese und andere Dinge habe er mit Mussolini gesprochen, bei dem er in jeder Hinsicht Verständnis gefunden habe. Was die Lage des Zionismus betreffe, so stehe Mussolini, dem es übrigens nicht an Phantasie fehle, ihm mit Sympathie gegenüber. Mussolini, als höchster Vertreter des 'Nationalismus, verstehe die Ziele des Zionismus sehr wohl. Daraus hätten sich viele Kontaktpunkte ergeben. Schließlich habe Sokolow Mussolini um seine Protektion für den Palästina-Staat gebeten, unter Hinweis auf das Goethe-Wort aus dem zweiten Teil des „Faust": „Ein Werdender wird immer dankbar sein." Was Mussolini antwortete, wird nicht gesagt, doch kann die Antwort nicht ablehnend gewesen sein, wie Sokolow lächelnd andeutet. —--\ Statt Karten. Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an. Rabbiner Dr Paul Lazarus u Frau Jadwiga geb. Wallisch Wiesbaden Gern uns Familien- Die durch Pensionierung unseres seitherigen Oberrabbiners erledigte Stelle soll zum 1. Januar 1928 neu besetzt werden. Gehalt: XU. Gruppe der staatlichen Besoldungsordnung, sowie gegebenen Falls persönliche Zulagen. Mit der Stelle ist Ruhegehalts-, Witwen- und Waisenversorgung verbunden. Geeignete Bewerber wollen s ch unter Einsendung eines Lebenslaufs, beglaubigter Zeugnisabschriften und eines Lichtbildes bis zum 15. November 1927 bei dem Unterzeichneten melden. Krefeld, den 21. Oktober 1927 Der Vorstand der synasogen-dnineiitde Krefeld Die Unterzeichnete Kommission beabsichtigt, , die Lieferung von 20BasargMiMM Biransportsargen zu uurgthen. Es wird um sofortige Einreichung von bezüglichen Ofteiten ersucht. Die erforderlichen Bedingungen und Maße der Särge sind im Büro, Rosenstr. 2-4, Zimmer 9, zu erfragen. Berlin, im Oktober 1927, medtMft-HMiinlssion dar jüdisch. Gemeinde zu Berlin Verein für Feuerbestattung In Berlin von 1874, e. V. Kostenlose Feuerbesuttunj Annahme W 35, LflUowstraße 44. Telephon: Lfitzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstrafie, Telephon: Steinplatz 1835 ....... FREIE JÜDISCHE VOLKSHOCHSCHULE | Eröffnungsfeier p für das 21. Trimester: Dienstag, den 1. November, U abends 8 Uhr, Synagoge Fasanenstraße 79-80 || Ansprache des Vorsitzenden Rabb. Dr. Bergmann UF ■^f Vortrag Dr. Ernst Cohn-Wiener: Max Liebermann (mit Lichtbildern) Dozenten des Herbsttrimesters-. Dr. Fritz Baer, Rabb. Dr. I. Bergmann, Dr. Emst Cohnlf§ Wiener, Dr. James Ellenbogen, Dr. Ismar Freund, Dr. Fritz Goldberg, Edith Herrnstadt- =s§ Oettingen, Robert Hirschfeld, Dr. Jacob Jacobson, Benas Levy, Dr. Friedrich Ollendorf, =~ Dr. Leo Rosenzweig. G&d Shelaso, Prof. H. Silbergleit, Dr. Max Soloweitschik. Dr. Marg. Turnowsky-Pfnner, Rabb. Dr. M. Warschauer, Dr. Alfred Wiener, Rabb. Dr. Max Wiener. =g| Vorlesungsverzeichnisse > ind unentgeltlich zu haben in allen jüdischen Buchhandlungen, MF an den Theaterkassen Hermann Tietz und Kauihaus des Westens und im Sekretariat bei -- Goldmann, Yorkstraße 88. Hasenheide 472. Bekanntmachung. In den Beerdiguugsfeldern der ersten und zweiten Abteilung unseres Friedhofes Weißensee befinden sich noch eine große Anzahl Nebenstellen, die für den überlebenden Gatten freigehalten »verden. Wir fordern hiermit diejenigen Gemeindemitglieder, die auf diese Nebenstellen reflektieren, auf, sich bis zum 31. Dezember d. I. mit dem Bureau der Unterzeichneten Kommission, Rosenstraße 2—41, schriftlich in Verbindung setzen zu wollen. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß nach Ablauf dieses Termins über die restlichen Stellen sofort anderweitig verfügt werden wird. Berlin, im Oktober 1927. Friedhofs-Kommiffion der jüdischen Gemeinde zn Berlin. Israelitischer Gottesdienst in Arankfurt/Al. Liberaler Ritus: Haupts,nag-ge. Freitag, d. 28. 10., abds. 5 Uhr, Lehrvortrag Tr Eeligmann Sonnabend, d. 29.10., morg 9. nachm. 4 Sabb.-Ausg. 6.56. Wocheugottcsdie.nst: morg 7.80, nachm. 4 Synagoge an der Körngsteiner. Straße. Freitag den 28. 10., abends 6.30 Predigt Rabb. Dr. Salzbrrger. Sonnabend, d. 29. 10.. morg. 9.30. Sabb.-Ausg. 6.65 Wochengottesdienst: morg. 7.30 nachm. 7. Konservativer Ritus: Synagoge am Börmplatz Freitag, den 28. 10., abends 4.40, Sonnabend, den 29. 10, Frühgottesdienst 6.46, morg. 8.16, nachm. 4. Sabbat- Ausg. 5.55. Wochengottesdienst marg. 6.45. nachrh 4.30. Synagoge Vockertheim. Freilag, b. 28. 10., abds. 4.40. Sonnabend, d. 29.10., mrg. 8.45. Sabbat-Ausgang 5,t5 Wochengottesdienst mrg. 6:46. Israel. Krankenhaus Gagernstr. 36. Freitag, den 28. 10., abends 4 40, Sonnabend, den 29. 10., morg. 6, nachm. 4 Uhr. Ubsrahr uerem mr dl« ansetegenhettett dir jBdisctien Bestände zu Berlin i«. ERSTER G ES ELLSC H AFTSÄB EN D am Sonntag, den 6. November 1927 in den Festsälen des Logenhauses Kleiststr. 10 Künstlerische Leitung: H arry Hauptmann Ihre Mitwirkung haben zugesagt: Henriette Go111ieb von der Städtischen Opei / Dr Peter Bach, eigene Lieder zur Laute / Tilli Feiner, Heitere Lieder Willy Rosen, der beliebteste Klavier- Humorist Berlins. TOMBOLA BALLMUSIK das bekannte Jazz-Sinf o n i e-Orchester Gar6 Am Flögel: Kapellmeister Landecker von der Städtischen Oper Berlin üNd Harry Hauptmann. Beginn des künstlerischen Teiles pünktlich 6'/, Uhr Stammkarte Mk. 3.—, jedes weitere Familienmitglied Mk. 2.—. Vorverkauf im Büro Wilhelmstr. 147, 1, sämtl. Theaterkassen von Tietz, Kadewe. Schneiders Hotel, Klosterstr. 79. «erlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. «., Berlin SW. 48. — verantwortlicher Redaktor: Dipl.-Jng. Bruno Wohda. Berlin »W. 23. — Druck: Hermann Wegner & To., Berlin-Mariendorf. 5389235353534853480603020002020100234891025353534823489001010101532348534853235348308989235348482348 3639