Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1927-02-18 · 7 (18.2.1927) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
7 (1927)
Issue
7 (18.2.1927)
Date
1927-02-18
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2613366-2613895-2613902--2146-2619586
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

T ■i 5S? MMÄttmeoewM Aus den Gemeinden Berlin. (Gegen das Pro P a l ä st i n a - K o m i t e e.) Der Landesverband Grotz-Berlin des Central-Bereins deutscher Staatsbürder jüdischen Glaubens hat auf einer am Dienstag, den 16. Februar, abgehalteneu Delegiertentagung folgende Entschließungen angenommen: 1. In der Ueberzeugung, daß der deutsche Zionismus das Pro Palästina-Komitee nur zur Verfolgung seiner national-jüdischen Interessen hat begründen helfen, beantragt der Landesverband Grotz-Berlin, der Hauptvorstand möge den Mitgliedern des Central-Bereins empfehlen, der Arbeit des Pro Palästina-Komitees die Mitwirkung zu versagen. Diese Entschließung ist den sämtlichen Landesverbänden zur Kenntnisnahme zu unterbreiten. 2. Der Hanptvorstand möge sorgfältig darüber wachen, daß das Pro Palästina-Komitee nicht zu national-jüdischen Zwecken mißbraucht wird Das Präsidium des Deutschen Komitees Pro Palästina hat in seiner konstituierenden Sitzung am 7. d. M. folgende Erklärung beschlossen: , „Das Deutsche Komitee Pro Palästina hat die Ueberj zeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen, vom Völkerbund garantierten Heimstätte für das jüdische Volk aus politischen und wirtschaftlichen Erwägungen und als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch auf die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat. Das Deutsche Komitee Pro! Palästina tritt für ein jüdisches Werk und eine mit diesem Werk verbundene Betätigung eilt, lehnt es aber selbstverständlich ab, im innerjüdischen Kampf gegen jüdische Richtungen Stellung zu nehmen. Es vermag andererseits nicht einzusehen, welches Jnteretz'e eine jüdische Gruppe daran haben kann, die Mitglieder des Deutschen Komitees Pro Palästina zu einer Stellungnahme in innerjüdischen Fragen zu veranlassen. Die Einnahme, datz die Mitglieder des Deutschen Komitees Pro Palästina über die mit dem Aufgabenkreis dieses Komitees zusammenhängenden grundsätzlichen Fragen nicht ausreichend informiert worden sind, entbehrt jeder Grundlage. Die Mitarbeit am jüdischen Palästinawerk ist tn reiner Weise geeignet, die Stellung der Juden im deutschen Staats- und Volksleben zu beeinträchtigen. Das in Palästina unternommene Werk trägt entscheidend dazu bei, die Stellung der Iudenheit in der Welt günstia zn beeinflussen/' Man wird nicht gerade behaupten können, daß diese Erklärung überzeugend wirkt. Ob die Mitarbeit am jüdischen Paläsrinawerk, das heute ja keilt kolonisatorisches, sondern ein nationales Werk ist, die Stellung der Juden im deutsche» Bolkslebeu beeinträchtigen kann, müssen die deutschen Inden wohl .besser wissen als die Herren des Pro Palästinai Komitees Ob das Palästinawerk in der jetzigen Gestalt dazu beiträgt, die Stellung der Iudenheit in der Welt günstig zu beeinflussen, ist eine Sorge, deren Entscheidung man wohl getrost den Juden selbst überlassen könnte Daß die nicht jüdschen Mitglieder des deutschen Komitees Pro Palästina , über die grundsätzlichen Fragen nicht ausreichend informiert worden sind, haben die Briefe an die Bereiniglmg für das liberale Judentum klar erwiesen: an dieser Tatsache können, Resolutionen wirklich nichts mehr ändern. Da das Komitee für das Werk einer jüdischen Partei eiutrrtt, so hat-es sich, nun einmal in den innerjüdischen Käuipf hineingemischt/ wchs nach den Aeußerungen der „Jüdischen Rundschau" auch unzweifelhaft von den Zionisten mit der Gründung beabsichtigt -wär^ Die Verwunderung darüber, daß die nichtzionistischen Richtungen nun gegen das Komitee Stellring nehmen, wirkt deshalb etivaö naiv. Zusammenfaßend muß Noch einmal betont werden: Aus jüdisch-religiösen und d e u tsch - politi s ch e n E r m ä g u n g e u l e h n c n tu i r ft a s P r o P a l ä st i n a - K o m i t c e a b. Wir glauben, daß es an der Zeit ist, daß das Pro Patäfttna-Komitee damit aufhört, die deutschen Inden darüber zu belehren, ob der national-jüdische Aufbau Palästinas ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung ist und Anspruch ans die Anteilnahme der deutschen Juden hat. ' Berlin. , (Z weite Lesung des I n d e n g e f e tz e n t - wurfes.) Der vom Rat des Preußischen Landesverbandes indischer Gemeinden gebildete Ausschuß setzte unter dein Vorsitz des Herrn Iustizrat Makower am 13. Februar die Beratung des Entwurfs eines neuen Gesetzes betr. die jüdische Rel-lgionsgemeinschast in Preußen nunmehr m ,»weiter Lesung fort. Alle Paragraphen, welche die Konstituierung der Syuagvgengemeinden, ihr Verhältnis zum Staat, ferner die Gemeindeverbäudc uiw. behandeln, wurden erneut besprochen. Ein wiederholter Antrag, im Gesetz zu bestimmen, daß jede Synagogeugemeinde einem öffentlich-rechtlichen Verbände augehöreu müsse, wurde wiederum abgelehnt. Jedoch wurde — vorbehaltlich endgültiger Formulierung — ein Antragangenommen, nach dem. falls ein Viertel der Stimmberechtigten einer Gemeinde einen diesbezüglichen Antrag bei ihrer Gemeindeverwaltung stellt, eine Urabstimmung über den Beitritt zu einem öffentlich-rechtlichen Landesverband stattznfindeu habe. Bei dieser Abstimmung sott über den Anschluß mit einfacher Mehrheit der bei ihr erschienenen Stimmberechtigten entschieden werden. Mit Bezug auf die Wahlen zu den Vertretungen der Gemeinde fand ein Antrag die Billigung der Mehrheit, der sestlegt. daß bas aktive und passive Wahlrecht zur Gemeindevertretung dezw. die Teilnahme in der Gemeindeversammlung nicht von einer längeren als höchstens zweijährigen Mitgliedschaft in der betreffenden Gemeinde, ferner nicht von einer steuerlichen Mindestleistung und von einer bestimmten Staatsangehörigkeit abhängig zu machen sei. In Gemeinden mit mehr als 1000 Seelen sollen die Wahlen nach den Regeln der Verhältniswahl vorgenommen werden. Zu der bereits in erster Lesung angenommenen Festlegung. daß der ans der örtlichen Gemeinde Ausgetretene, der aber dem Judentum weiter angehört, einem öffentlichrechtlich anerkannten Landesverbände weiter steuerlich verpflichtet bleiben solle, wurde die Zusatzbestimmung angenommen, daß der Ausgetretene dem Landesverbände gegenüber erklären darf, für welche bestimmte im Haushalt vorgesehenen Zwecke des betreffenden Verbandes seine Beiträge Verwendung finden sollen. Weiterhin sprach der Ausschuß den Wunsch aus, daß möglichst bald eine Regelung des Beamtenrechts durch den Landesverband statsinden möge. In der Gesamtabstimmung wurde dann der ganze Gesetzentwurf angenommen und zur endgültigen Fassung noch einer Kommission, die ans den Herren Iustizrat Makower. Iustizrat Lilicnthal und Rechtsanwalt Dr. Kollenscher besteht, überwiesen. Der Entwurf wird sodann dem Großen Ral des Landesverbandes vorgelegt werden. Berlin. (K r e ft i t e für W o h l f a h r t s a n st a l t e n.) Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Inden macht heute nochmals darauf aufmerksam, das; die Reichsversicherungsanstalt für Angestellte ihr bedeutende Mittel zur Verfügung gestellt hat. die in Darlehnssvrrn den ihr augeschlossenen Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge für Erwachsene und Jugendliche, sowie LehrNngsheimen und Altersheimen zugute kommen sollen. Die Zentralwohlfahrtsstelle ist daher in der Lage, diesen Heimen hypothekarische Kredite zu nachstehenden Bedingungen zu verschaffen: Die Kredite sind mit li Prozent bei netto 08proz. Auszahlung verzinslich. Die Darlehen werden für unbestimmte Zeit gegeben und können jederzeit von beiden Seilen mit nennmonatlichcr Frist gekündigt werden, jedoch frühestens nach Ablauf von 3 Jahren. Tie Beleihungsgrenze berrägt etwa 20 Prvz. des Fricdeusweries von Grund und Boden nebst der aufstehenden Gebäude der Pfaudgrundstiicke. Unberücksichtigt bei der Einschätzung bleibt der Wert der inneren Einrichtung. Tie Neichsvernchernngsanstali kann unter Umständen unter Beibringung der selbstschuldnerischen Bürgschaft einer Syuagogengemeinde oder dergl. eine höhere Beleihung (bis zu etwa 30—36 Prozent gewahren. Die Zentralwohlsahrtsstelle rät dringend, diese Kreditmöglichkeit anszunutzen und sich wit ihrem Büro Orcunettburger Straße l'"1l, wegen einer Krediiausnalime in Verbindung zu setzen Berlin. (B o n den G r ä tz c r I n d e n.) Das .Kuratorium zur Unterstützung der notleidenden jüdischen Gemeinde in Grätz versendet einen Aufxus. dem wir folgende Angaben entnehmen: . . . Immerhin, wir haben es möglich gemacht, daß die Institution, die uns am meisten am Herzen liegt, der Friedhof, dank unserer Fürsorge und dank der Mittel, die wir augewendet haben, in bester Ordnung und Verwaltung ist. Wir haben die Genugtuung gehabt, rvieöerbolt aus dem Munde von Grätzer Landsleuten, welche im letzreu Jahre die Grabstätten ihrer Augehörigen in Grätz besucht haben, zu hören, daß sich der Friedhof in allerbestem Zustand befindet, und daß der von uns angestellte und besoldete Friedhofswärrer sich die größte Mühe gibt, den Friedhof entsprechend der Würde des Ortes instand zu halten. Was nun den altersgrauen Tempel anbelangt, so besteht für absehbare Zeit leider nicht die Aussicht, daß in Grätz wieder ein Minjau vorhanden sein wird, um Gottesdienst abzuhalten. An den hohen Feiertagen des nergangenen Jahres haben sich die wenigen Personen, welche in Grätz noch auwesend sind, zusammengetan und den Jom Kippurtag in der Synagoge verbracht, ohne daß jedoch ein Gottesdienst abgehalten werden --tonnte. An den; Tempel sind in den letzten Jahrzehnten Reparatnreu nicht inehr vorgenommen worden, so daß er baufällig geworden, ist. Da die Gefahr besteht, daß die Stadtgemeinde Grätz die Jüdische Gemeinde, die ja nicht mehr existiert und deren Sachwalter wir sind, zu den nötigen Reparaturen anhalten oder gar für Schäden verantwortlich machen könnte, so sind wir leider gezwungen einen Verkauf der altehrwürdigen Stätte ins Auge zu fassen. Wir haben die Absicht, der Stadtgemeinde Grätz das Gebäude anzubieten, und zwar mit der Bedingung, daß die Stätte nicht zu profanen Zwecken verwendet werden darf. Wir denken beispielsweise an die Errichtung einer Schule oder vielleicht auch eines Schmuckplatzes. Es bleibt nnS noch übrig, von den Personen zu berichten, die in Grätz zurückgeblieben sind, und die in der Mehrzahl auf unsere Fürsorge angewiesen sind. Wir unterstützen diese, soweit unsere bescheidenen Mittel es erlauben, durch monatliche Ueberweisungen und haben auch Vorsorge getroffen, daß, falls ein Todesfall eintreten sollte, die Posener Chewra Kadischa alle nötigen Schritte ergreifen wird." Berlin. (Ausstellung.) Anläßlich des 60. Geburtstages von Oskar Halberer findet vom 20. Februar bis 15. März in der Galerie Kasper zu Berlin eine interessante umfassende Ausstellung des Lebenswerkes dieses Künstlers statt. Es werden ». a. eine Reihe put Teil aus städtischen und Privatbesitz stammenden Oelgemälde und Intarsien gezeigt. die zur Zeit im Amsterdamer städtischen Museum und im Museum zu Harlem die größte Anerkennung fanden, und für die der Künstler auf der internationalen Ausstellung zu Brüssel 1910 die goldene Medaille erhielt. .Kunstkennern und Kunstfreunden wird hierdurch die Gelegenheit geboten,, die eigenartigen und künstlerisch hochwertigen Arbeiten Oskar Haderers kennen zu lernen. Berlin. (Jüdische V e r a n st a l t n u g e it.) Der Verein selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens. E. V., Berlin NO 18. Große Frankfurter Straße 80/81, hält am Donnerstag, den 24. Februar 1027, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstraße 2—4, die 32. ordentliche Generalversammlung ab. Im Synagogenverein Lindenstratze spricht am Montag, den 21. Februar, abends 8 Uhr: Vortragsabend im Haus der „Gesellschaft der Freunde". Potsdamer Straße 0, Herr Rechtsanwalt Heinrich Stern über das Thema: „Die Weltkonferenz in London". Musikalische Darbietungen von Herrn Oberkantor Neustadt. Anschließend geselliges Beisammensein. Gäste willkommen. Berlin. (Ein neuer jüdischer Verein.) In diesen Tagen wird in Berlin ein „Verein der ftentsch-jüdischen Berufstätigen" ins Leben gerufen, der sich kurz S.-G.V. (sozial-gesellige Vereinigung) nennt und damit deutlich seine Bestrebungen zum Ausdruck bringt. Zweck und Ziele des Vereins sind: Zusammenfassung der ans dem Boden des deutschen Volkstums stehenden berufstätigen Männer und Frauen: Schutz gegen Zurücksetzung im beruflichen Leben: Weckung jüdischen Gemeinschaftsgefühls und Hebung der sozialen Stellung durch kulturelle und geistige Förderung. Geschlossene, zwanglose Zusammenkünfte der Mitglieder an bestimmten Abenden sollen würdige Geselligkeit ermöglichen, die einer Gesellschaft Gleichgesinnter in freien Stunden Erholung und Anregung bietet. Biebrich. (Vorsteher-Jubiläum.) Mit dem alljährlich vom hiesigen Männer-Kranken-Verein veranstalteten Stiftungsfest konnte kürzlich die Jubiläumsfeier des ersten Vorsitzenden. Js. Kahn, Biebrich, der 30 Jahre den Verein leitet, festlich begangen werden. Ans diesem Anlaß hatte» sich Mitglieder der benachbarten Gemeinden Schierstein- Frauenstein mit den hiesigen zu einem Festmahle vereinigt, bei dem der Jubilar in mehreren Ansprachen gefeiert wurde. Vorher war der Jubilar zu einem mit Blumen bekränzten Ehrensitz geleitet worden. Lehrer Sulzbacher sang den Psalm 100 und würdigte in einer längeren Rede die Verdienste des Jubilars nrn die Entwicklung des Vereins, der in der Kriegs- und Nachkriegszeit nicht selten in seiner Existenz bedroht war. Auch Lehrer Katzenstein, Schierstein, erkannte die selbstlose Arbeit des ersten Vorstehers um die Verwirklichung der Ideale des Vereins mit ehrenden Worten au. Der Gefeierte erwiderte bewegten Herzens nn.d betonte, daß er im Sinne der Religion und zum Besten der Allgemeinheit nur seine Pflichten als Israelit erfüllt habe. Bochum. Der jüdische Vortragsverband, Bochum (Zn- - sammenschluß der neutralen Organisationen innerhalb der Gemeinde), veranstaltete im Lause des Winters eine Reihe sehr gut besuchter Vorträge. Am 13. Oktober 1026 trug Fron Irene T ries ch, Berlin, ans der Bibel und deutschen Dichtungen vor. Am 12. Dezember sprach Herr Rabbiner Dr. Kober, Köln, über: „Hermann Eohen als Künder des Judentums". Am 12. Januar 1027 machte Herr Prof. Dr. Heinrich Löwe, Berlin, die zahlreich erschienenen, interessiert tauschenden Hörer mit der Persönlichkeit Achad Haarns bekannt. Am 0. Februar I war es der Generalsekretär der Vereinigung für das liberale i Judentum, Herr George Goetz, Berlin, der mit seinem , Vortrag „Nathans des Weisen echter Ring" das Publikum j zn fesseln verstand. An Hand der Lessings'chen Ringparabel legte er, ausgehend von einer allgemeinen Anseinanderj sctzung über die Bedeutung der Wissenschaft, die Daseinsj berechtigung der verschiedenen Bekenntnisse und religiösen Auffassungen dar. die positive Toleranz, d. h. die der Erkenntnis und Liebe entstannnende Duldsamkeit, fordernd. > In der augenblicklichen materialistischen Zeit wird die! Wissenschaft gar oft an die Stelle der Religion gesetzt. Reli-! gion kann nicht mit dem bloßen Verstände, sondern muß in- > tuitiv erfaßt werden, und wie d e r Ring, der mit „Zuversicht"; getragen wird, dem echten gleicht, so liegt in jedem die Macht, i durch Zuversicht und Liebe angenehm vor Gott und den i Menschen zn werden. Die von tiefinnerer Ueberzeugung ge-! tragcnen Ausführungen des Redners hinterließen erneu nachhaltigen Eindruck, so daß, um die Stimmung nicht zu 1 zerstören, ans eine Disknssion verzichtet wurde. Bionnensir.1 f FrattKiuurterAM.ee 350/Kottbuser Damiri 103/CMbg. SchaTremir.5 l BSSSäsw DNS Komplett lickt! V\o 18 ANZAHLüNO \ MONATSRATEN l L >

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.