Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1927-02-11 · 6 (11.2.1927) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
7 (1927)
Issue
6 (11.2.1927)
Date
1927-02-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2613366-2613895-2613901--2136-2619575
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

scheu, oit Luft uttö Leib der Menschheit stark antcilirahin vollen Natur zahlreiche Weltanschauungskämpfe nicht tt spart, und weil eine Kennzeichnung seiner Gegner die gedankliche und dramatische Kraft Lasters zu ihrer Ueberwindung ahnen läßt, seien alle geistigen Streiter und Verfechter ihrer Lebensgrundsätze hier nach des Dichters Worten nachgezeichnet. Da schlägt die Erdenmutter die irdische Brücke zur Wirklichkeit, der Narr stellt die sich um die Wirklichkeit bemühende Vernunft dar. das fruchtbare Weib Aja glaubt an den Mann und dessen Sendung, Ariwast verleugnet aus Machtgier jede höhere Sittlichkeit, der Sophist Wido ist ein auf Täuschung bedachter Knecht der Gewalt, der Schmied kämpft als Revolutionär für die baldige Verwirklichung eines neuen Ethos, von dessen nahem Siege er überzeugt ist. Laskers Bekenntnis zur Mystik, zwischen deren Anfang und Ende er das Reich der Wissenschaft sucht, kleidet der Dichter in die Worte: „Es gibt ein Uebsr der Vernunft, und jedes Ding im Diesseits ist selbst davon zum Bersten voll! Und jede Kreatur ein schaffender Gott!" Man wähne jedoch nicht, daß eine plötzliche „Verwirrung der Gefühle" oder öi-c geistige Uebersättignng eines allzu Jntaktuellen de» scharfen Denker zur Einlehr in die Geheimniswelten veranlaßt hätten: vielmehr schlummerte seine Neigung zur Mystik in ihm immer wurzclties, erwachte und blühte jedoch hier zum ersten Male vor aller Oesfentlichkeit in, Worten, Figuren und Bildern. Die Umwandlung seiner Theorien und Lehren in die Anschaulichkeit lebendiger Gestalten glückte dem Dichter: die Mehrzahl seiner Jamben erfreut sich sprachlicher Gepflegtheit und einer bemerkenswerten Leuchtkraft,- einigen seiner Verse hätte man freilich eine stärkere Sinnlichkeit und Ziselic- ] rungsfeile gewünscht. Der Gedankenanfban ist wirksam gegliedert und umrißscharf, aber die Technik des Dramas er-! scheint mir infolge seiner revnehaft losen und bunten Szenensolge mit wechselnden Schauplätzen und Figuren aus allen Zeiten etwas anfechtbar. Fränze Roloff und Kurt Gerron blieben sich der Bedeutsamkeit ihrer Aufgabe bewußt. sprachen eindrucksvoll: jedoch könnte erst eine Darstellung auf der Bühne den ganzen dramatischen Gehalt des in der Vorlesung überdies stark gekürzten Werkes erweise». Helmuth Zelenka, einer der besten Kenner der literarischen ' nnb philosophischen Arbeiten des Schachweltmeisters, er-? schloß in einem einleitenden, tiefgründigen Vortrag den geistigen Kern der Dichtung mit erfreulicher Eindringlichkeit und Sicherheit. Pestalozzi und der wohltätige Jude. Bon E. G u t. Wenn in Erinnerung an den 100. Todestag Heinrich Pestalozzis — 17. Februar 1927 — Wort und Werk des edlen Menschenfreundes wieder lebendig werden, so darf auch gerade zu diesem Zeitpunkt davon gesprochen werden, daß, wie David BürkttS Züricher Kalender berichtet, jüdische Zeitgenossen eS gewesen sind, die den viel verkannten, viel verspotteten und doch nie verzweifelnden großen Pädagogen i» feiner Bedeutung erkannt und in seinen Bestrebungen gefördert haben. Pestalozzi, der ein warmes Herz fiir alle menschlichen Nöte und besonders für die Leiden verlassener Kinder hatte, war in Fragen deS praktischen Lebens ein reineS Kind. Dieser Umstand machte sich besonders bemerkbar bei der Führung seiner Erziehungsanstalt Neuhof, die er für arme und verwahrloste Kinder gegründet hatte. Sein Ungeschick in ökonomischen Dingen brachte ihn häufig in die peinlichste Geldverlegenheit, und hätten verständnisvolle Freunde dem „Armen Narr vom Neuhof" nicht immer wieder botgestanden, die hämischen Prophezeiungen seiner Gegner (daß er selber im Armenhaus endigen werde) hätten zur Wahrheit werden müssen. Eines Tages — er hatte 60 Bettelkinder um sich versammelt — befand er sich in besonders schmerzlicher Verlegenheit., Kein Geld im Haus, dazu ungestüme Gläubiger. In dieser Notlage zerbrach er sich den Kopf, wen unter seinen Freunden er um ein Darlehen angehen könne. Da er zn keinem Entschluß kommen konnte, weil er sie alle schon zu häufig in Anspruch genommen hatte, fiel ihm ein, schon wiederholt von dem Reichtum und der Wohltätigkeit des Juden Marum DreoftrS aus Endingen im Kanton Aargau gehört zu hebe». Er machte sich aus den Weg und kam nach langer, anstrengender Wanderung an. Und nun stellte ein Menschenfreund dem andern die Not unglücklicher Kinder vor Augen. Die von Herzen kommenden Worte gingen dem jüdischen Manne sehr nahe. Er besann sich nicht lange und legte die verlangten 1."i0 Gulden in Pestalozzis Hand. Froh und heiter begab sich dieser auf den Heimweg, beglückt. sein Ziel so schnell und schön erreicht zu haben. Aber bevor noch die Sonne dieses Tages untergegangen war, erschien. verstört und niedergeschlagen, und kaum wagend die Augen zu erheben, Pestalozzi von neuem in der Wohnung des jüdischen Mannes. Und auf dessen erstaunte Frage rrwiderte er. daß ein merkwürdiges Erlebnis ihn nochmals l,erführe. Er war unterwegs in der Nähe von Brugg einem Bauern begegnet, der sich vor Kummer nicht zu fassen wußte. Seine einzige Kuh. die tägliche Milchlieserantiu seiner sechs Kinder, sei ihin an einer Krankheit in wenigen Tagen zu gründe gegangen, er sei völlig mittellos und misse nicht, wie er seine Kinder ernähren solle Ihm. dem Waisenvater, sei dies Elend so nahegegangen, daß cr dem Bauern das ganze Geld zum Ankauf einer anderen Kuh übergeben habe. „Wie heißt der Landmann?" fragte Marnm Drcysns. „Ich weiß es nicht," antwortete Pestalozzi. „In welchem Dorfe wohnt er?" — „Auch das kann ich nicht sagen." „Wo haben Sie den Schuldschein?" „Ich habe keinen verlangt." Da schwieg der wohltätige Endinger Hebräer einen Augenblick und schaute dem großen Kinde erstaunt ins Angesicht. Es war aar nicht schön» dieses Antlitz, in dem tiefe Furchen von Leid und Not erzählten. Aber es leuchteten ein Paar dunkle und gütige Augen dem Manne entgegen, der diese Fragen weben an ihn gerichtet hatte. Und Pestalozzi unterbrach die Stille und sagte in all seiner Natürlichkeit nnd schlichten Einfalt: „Tie haben ja heute morgen anch keinen Schuldschein von mir begehrt!" Da war der großzügige Geldgeber besiegt, cr holte noch einmal l.öO Gulden herbei, und Pestalozzi schritt dankerfüllt hinaus in die anbrechende Narbt. finanzielle Eingeschränktheit und das Nicht-Nachdenken, die andere Gruppe gab den finanzieller: Gesichtspunkt zu, bcstritt jedoch das zweite Charakteristikum: denn die znsammengeschlofsene Arbeiterschaft beschäftige sich durchaus mit gedanklichen Dingen und behauptete, daß das all rin entscheidende Merkmal eines Proletariers die UeVerei-tt stimung mit den kommunistischen Idealen sei. Man iV.it hierbei nicht recht zu einer Einigung und mußte die Diskussion abbrechen, ohne noch einmal wesentlich auf das V- . - hältnis zwischen Jude nnd Proletarier eingegcmgen zu h i». Am 29. Januar fand das diesjährige Fest des Jüdischliberalen Ingendvereins statt. Zur Einleitung hielt Heinz Kellermann eine humoristische Rede aus dem Stegreif - wie es schien —, dann erfreute man sich an dem Bortrirg einer Biolin-Sonate von Mozart, die Werner Basch uns Walter Simon uns zn Gehör brachten. Den übrigen Tnl des Abends verbrachte die Gesellschaft vergnügt bei gemeinsamem Spiel und Tanz. Breslau. (Ili „Abraham Geiger") Unter Leitung unseres ersten Vorsitzenden, Herrn Rabbiner chr. Halpersohn, trat der Vorstand im neuen Geschäftsjahr cm 3. Februar in der Wohnung des Herrn Rechtsanwalt Spin zu seiner ersten Sitzung zusammen. Nach Entgegennahme einer Reihe geschäftlicher Mitteilungen wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Die Leitung des Vereins ruht in den Händen des ersten Vorsitzenden: eine evtl, erforderliche Vertretung übernimmt Herr Rechtsanwalt Spitz: zum ersten Schriftführer wird Hermann Sachs gewählt, zur iP1"1'- Schriftführerin Irma Freund: die Kassenführuug ff f f f Aus der Bewegung Berlin. (Jüdisch-liberaler I ug e n dver ei n.) Die diesmonatliche allgemeine Veranstaltung des Jüdischliberalen Ingendvereins hatte das Thema: „Jude nnd Proletariat", worüber Haus Rosenberger einen Vortrag hielt. Als Ausgangspunkt für die wachsende Bedeutung sowohl des Judentums wie des Proletariats in neuester Zeit nahm der Redner das Jahr 1789 an. Damals wurden die Anfänge eines vierten Standes geschaffen, und die Emanzipation der Inden war eine Folge der französischen Revolution. Kraft seiner Intelligenz und des Verständnisses ttir Elend nnd Unterdrückung war dem Inden die Möglichkeit gegeben, Führer des Proletariats zn werden. Jedoch u:it dem Auswachsen des Kapitalismus geriet der Jude in eine heftige Opposition gegen den Arbeiter, die erst wieder durch die Sozialdemokratie gemildert werden konnte. Heute besteht immer noch ein scharfer Gegensatz zwischen dem kapitalistischen Juden nnd dem Proletarier: glaubt dieser doch, daß der Jude ihn als notwendiges Nebel ansieht und cs benutzt, soweit es für ihn. den Juden, nützlich ist. Diese Feindschaft ist an sich seltsam, denn man müßte doch eigentlich erwarten, daß diese ewig befeindeten Gruppen zusammenstehen sollten. Allein man g-eht fehl, wenn man nur bei dem Arbeiter irrtümliche Auffassung annimmt. Auch der kapitalistische Jude seinerseits hat oft starke Antipathie gegen das gemeine Volk, deren Ursache mar: vielleicht in einem gewissen Dünkel zu suchen hat. Am ehesten findet man sich in der Betätigung sozialer Gesinnung, noch zur Geldsozialität bereit, jedoch hgt man damit das Soziale nur sehr unvollkommen ersaßt — denn auch persönliche Fühlungnahme gehört dazu — trotz aller Enttäuschungen. In der Diskussion stritt man sich in der Hauptsache darum, was man denn unter einem Proletarier zn verstehen habe. Es standen sich wesentlich zwei Ansichten gegenüber: die eine sah als Kennzeichnung des Proletariers die -chriftleitung übernimmt Alfred Berger, die Bertretu»a des liberalen Hauptvereins Erich Bayer: an Stelle vr.'» Lisbcth Fuchs, die eine Wahl in den Vorstand nicht aunimmt, wird Ruth Pollack zugewählt. Die Vortragsfvlge für die nächsten Vereinsabende, die regelmäßig vierzehutägig im Restaurant Tchaal am Mittwochabend stattfinden, wird festgesetzt, u. a. ein Vortrag des Herrn Generalsekretär Goetz-Berlin für den ll. März. Die Abhaltung einer Freitag-Abend-Fcier am 1.8*_ Februar und des Purimfestes am lll. März wird beschlossen. Als Delegierte für den Derbaudstag der Ilis am 5. und 6. März in Berlin werden gewählt: Max Vogelstein. Rabbiner Dr. Halpersohn, Erich Bayer und Erich Spitz. Ueber die Propaganda erfolgt eine reae Aussprache, die beachtenswerte praktische Vorschläge erbringt. Mit besonderer Freude wird die Wiederaufnahme des Gedankenaustausches mit unseren Ratiborer und Schweidnitzer Freunden festgestellt. Frankfurt a. M. <I ü d i s ch-L i be r ale Jugendgemein s ch a f t.) Unsere Moses-Mendelssohn-Abendfeier war eine Fortsetzung der im vorigen Jahre mit der Gabriel Rießer-Fcier begonnenen Reihe von Abcndfeiern. Rabbiner Dr. Gottschalk zeichnete in großen Zügen ein Charakterbild des Mannes, zu dem damals die ganze Kulturwelt Europas kam, um ihn zn sehen, um von ihm zu lernen. Wenn die Orthodoxie diesen Mann so gern für sich reklamieren möchte, weil er die Speisegesetze so genau befolgte, so ist gerade ans seinen Werken deutlich ersichtlich, wie liberal gerade Mendelssohn gedacht hat, wie seine eigenen Vorschriften Teil seines Systems waren. Die Emanzipation ist zum größten Teil teils bewußt, teils vorgearbeitet nnd vorgeaynt, sein Werk, und wir haben alle Ursache, ihm dankbar zu sein. Briefe nnd Psalmen, von Mendelssohn übersetzt, wurden daraufhin von Frl. Levy und Frl. Neuschüler wirkungsvoll znm Vortrag gebracht. Umrahmt war die Feier von musikalischen Darbietungen iVioline uni» Harmonium): A. H. Eichmann und C. Dannheißer spielten Werke von Schubert und Mcndelssohn-Bartholdy. Die Feier verlief so eindrucksvoll, daß die Teilnehmer nach Schluß des offiziellen Programms noch länge zusammenblieben, um sich über die empfangenen Eindrücke a ~ zusprechen, ein Beweis, wie durch gemeinsame Arbeit <L der gesellschaftliclie und brüderliche Zusammenhalt in pA feiet Gemeinschaft gefestigt wird. In diesem Sinne werdest^" wir auch Weiterarbeiten. Führt der liberalen Vereinigung neue Mitglieder zu! a'f Soeben erschien: in «weiter Auflage die seit Jahren vergriöene Broschüre Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums Von Dr. Joseph Norden-Elberfeld Preis 0.75 Mk. Bestellungen können schon jetzt beim Verlag der Jüdisch-liberalen Zeitung Berlin SW 48, Wilhelmstiaße 147, erfolgen] Wirtschaftlich« Frauenschule Wolfratshauaon i. Isartal« 580 m o. M. die erste und einzige an! dem Lande, streng rituell geführt, bildet junge Mädchen aus m fflatlfen Hausfrau, snBiMlt la ebtsdnlMliulealaff und schaßt die Grundlage na VlrtsChBftsbaruf / um SoilBtarul , ras Lehrten Anmeldungen zu Ostern schon letzt erwünscht Prospekte erhältlich durch Fr. Rtdu Stark, München, Bavariaring 21, II und FrL Hannah Bodenheimer, Wolfratahausen, Jüdisches Landbelm. liiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuimumrautiimmnnimniiiiimiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiii i« Berlin von 1874 e.V. Rutralu« Froertwstattniii Annahme Anhaltslraße 6 Telcton Hasenheide 9921 u. Cbarlottcuhurg, üanlstrafie 154 a, Ecke Fasanenstraße Telefon Steinplatz IW Ein Inserat bei uns ooooooooooooooooooooooooooooooo Malerarbeiten jeder fitt führt aus Robert Gutheim Serlin WS9, (ulmbacher Straße 7 Lützow 6260 — Kostenanschläge gratis. - <-> o o o o o o o t r~ Ooooooooooooooeooooooooooocoooo Ein VOKCT Erfolg! Die Stellen 1) «Ines akademisch gebildeten Religlonslehrers I) eines seminaristisch gebildeten Religlonslehrers die den Unterricht an unserer Religionsuntenichtsanstalt II (liberale Richtung) und an öffentlichen und privaten Lehranstalten iflr Knaben and Mädchen erteilen sollen, sind zum 1. April d. J. zu besetzen. FUr Anstellung und Besoldung sind für die Studienrätc, beiw, für Volksschullehrer geltenden Grundsätze maßgebend. - Geeignete Bewerber wolL. ihre Meldungen »rat Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen schleunigst au uns einreichen. BRESLAU I, WallstraBe 9 den 25. Januar 1927. Der Verstand der Synagogengemeinde Massenmord! Rattentot, das beste Vernichtungsmittel der Weit, gegen Ratten und Mäuse. Unschädlich für Haustiere. Unschädlich fiir Menschen. Tötet nur Ratten und Mäuse, aber in einer noch nicht dagewesenen Weisel Millionen von Privatpersonen und viele Behörden, «lädt. und staatl. Verwaltungen haben sich von der verheerenden Wirkung dieses vorzügl. Präparates Überzeugt ln tausenden von Fällen sind auf den verschiedensten Gutshöfen, Schlacht* höfen usw. in einer einz Nacht b. zu 150 Ratten zugrunde gegangen. Ratten* tot räuuu iurchtbar unter den Ratten auf und sind diese wie tvcggehlascn I Dose nebst genauer Gebrauchs* an Weisung o Garantieschein V siche* reo Erfolg 4 90 M. cskl. Porto und Nachnahmegebühr Herr Franz Jnn* ning. Neuenkirchen b. Rheine schreibt: Werter Herr Mever! Da sieb das von Ihnen bezogene Mittel so gut bewertet ha*, spreche ich meint» größte Anerkennung aus. in J Tagen waren wir sämtliche Ratten los Schicken Sie mir deshalb gleich noch 2 Dosen gegen Nachnahme herüber, du Bekannte von mir es anch versuchen wollen. Und noch viele andere Zeugnisse. Westfälische Desinfizier- und Ungeziefervernlchlangsanstalt B. Meier, üoHmund Dflppeltlraae 26 ♦ Ins jüdische Hans - das “ "' Bnffl an die Leser der -lih. Zeitaof. Bei direkter Bestellung bei der „Jüdisch-liberalen Zeitung“, Berlin SW48, Wilhelmstraße 147, können nachstehende Bücher zum angegebenen bezogen werden: Vorzugspreis Vorzugs* preis: M. 0.75 .. 0.50 M. 3.— NORDEN: Grundlagen u. Ziele des religiös-liberalen Judentums LEWKOWITZ: Die Grundsätze der.'''disch-religiösen Liberalismus SELIGMANN: Geschichte der jüdischen Reformbewegung geh. PHILIPPSON: Die Entwicklung der religiösen Idee im Judentum, Christentum und Islam ... 2L0 SEIFENSIEDER: Gabriel Riesser, ein deutscher Mann jüdischen Glaubens ... H 2.75 GRÜN WALD: Spinoza in Deutschland, gekrönte Preisschrift . „ 4.— STECKELMACHER: Das Prinzip der Ethik vom philosophischen und jüdisch-theologischen Standpunkt aus betrachtet . . „ 2.75 WIENER: Die jüdischen Speisegesetze nach ihren verschiedenen Gesichtspunkten geordnet und kritisch beleuchtet . . „ 3.50 ZIEGLER: Die Königsgleichnisse des Midrasch, beleuchtet durch die römische Kaiserzeit . .. 9.— STEIN: Schrift des Lebens, III. Teil, herausgegeben von Cäsar Seligmann. geh. „ 2.75 GOSSEL: Was ist und was enthält der Talmud? . . . . * 1.— LEHMANN: Sprüche der Väter, 3 Teile, statt M. 21.— . ' , , „ 15.— — Rabbi Joselmann, 2 Teile, statt M. 12.— . ♦ . . „ 9.— GEDENKBUCH Semitic studies in memory ok Dr. Alex Kohut, geb., statt M. 12.—.. „ 9.— GEDENKBUCH zur Erinnerung an Prof, David Kaufmann, mit wissenschaftl. Beilagen bedeut. Gelehrter, statt M. 12.— „ 9.— Der Betrag ist unter Angabe des Zweckes auf das Postscheck-Konto der Vereinigung für das liberale Judentum E, V., Berlin NW 7, Nr. 137069 zu überweisen. Stsloa; JBeteiniauna litt tot liberal« Judentum e. Berlin €8218. — ücrcuöPcrUicficr Redalteur: Dipl.-Jnr. Bruno Dodda, Lerllu ND 23. Druck; Getzrina & {Reimt??, Berlin GW LS. Mlterftr. 75. 511654 0 0571

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.