Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 7 (1927)
- Issue
- 4 (28.1.1927)
- Date
- 1927-01-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Lzrrch den Antisemitismus wird dann daS Bewußtsein der jüdischen Zusammengehörigkeit erweckt. Der Geist der Gegenwart. ganz von wirtschaftlichen Ge» Lanken erfüllt, steht allen religiösen Dingen abweisend gegenüber. aber die Sehnsucht danach besteht. Sie muß befriedigt werden. Der jüdische Sabbat, der Tag der innerlichen Besinnung. mutz wieder zu seinem Recht kommen. Der durch den Krieg erwachte Gedanke der jüdischen Schicksalsgemeinschaft mutz gestärkt und verinnerlicht iverden. Eine neue Jugendbewegung in freieren Formen als die heutige, die in gleicher Weise die Gesamtheit und das Individuelle betont, sei anzustrebeu. Der Redner schloß mit den Worten Rathenaus von der Sendung der jüdischen Seele. Potsdam. Am 24, Januar hielt der hiesige jüdisch-liberale Jugendverein seine diesjährige Generalversammlung ab. Nach einem Bericht der 1. Vorsitzenden. Frl. Hirschbruch, über die Arbeit im vergangenen Jahr, wurde der neue Vorstand gewählt, der sich folgendermaßen zusammensetzt: 1. Vorsitzende: Margot Hirschbruch, 2. Vorsitzender und Kassenwart: Siegfried Blumenthal. Schriftführer: Erich Gutlmann. Die G e s ch ä f t s st e l l e befindet sich bei Frl. Margot .Hirschbruch, Branerstraße ö, Potsdam. Nationalismus in Oesterreich. Zur bevorstehenden Wahlkampagne. Habe ich jüngst an dieser Stelle den christlich-sozialen „Antisemitismus" und den bürgerlichen „Liberalismus" in Oesterreich als durch innere Unaufrichtigkeit dem äußeren Parteibekenutnis gegenüber gekennzeichnet geschildert, so erfordert die Gerechtigkeit die Ergänzung, daß es dort auch Parteien gibt, die einem solchen Dogmatismus huldigen, daß sie nicht nur mit der landesüblichen „Gemütlichkeit" in der Anwendung und Auslegung geschriebener Satzungen kontrastieren, sondern sogar die verwandten Parteien des Auslandes nicht selten übertrumpfen. Diese Parteien sind die sozialdemokratische und die beiden nationalen: die d e n t s ch völkische und die j ü Lisch nationale. Es sei gleich vorweggenommen, daß von einer einheitlichen deutschvölkischen Partei in Oesterreich ebensowenig die Rede sein kann wie in Deutschland. Es gibt dort eine „großdeutsche" Partei, die als einzige deutsHnationale im Parlament und trotz ihrer geringen Bedeutung sogar in der Regierung vertreten ist, ferner zwei nationalsozialistische Gruppen, von denen sich die eine dem Oberkommando Hitlers unterstellt hat, während die andere auf eine österreichisch-autonome Leitung Wert legt. Für uns Juden ist aber weniger das, was diese Grüppchen voneinander trennt, von Interesse, als das, was sie miteinander verbindet. Und das ist jener znm unbeugsamen Dogma erstarrte Antisemitismus, der sogar den reichsdeutschen Gesinnungsgenossen Verlegenheiten bereitet. Ist doch einzig und allein die ans die Spitze getriebene Rassenintransigcnz der deutschuationalen Hochschiiler O e st e r r e i ch s schuld an hem jetzigen Konflikt ihrer reichsdeutschen Kommilitonen mit der Unterrichtsverwaltung! Diese völkische Unduldsamkeit hat auch in Oesterreich selbst nur niederreitzend. nirgends aüfbauend gewirkt. Die Deutschnationalen haben, wovon hie sicher in allen Vereinen die Mehrheit bildenden Chrtstlichsozialen aus eigenem Antrieb nie verfallen wären, den Arierparagrapyen in die S v o r t b e w e g n n g getragen und damit den österreichischen Sport schwer geschädigt, und sie haben in ihrer Hauptdomäne, den Hochschulen, einem wissenschaftlich unfruchtbaren Nepotismus den Weg gebahnt, da Sie A h n e n v r o b c. an die Stelle des Befähiguugsnachweises gesetzt, den Professoren eine erwünschte Handhabe für praktische F a m i l i e n Politik bietet. Dieser Vorteil ist denn auch wohl die Hauptursache. daß auch die akademischen Lehrer ins Horn der unreifen und noch lebensfremden akademischen Jugend stoßen. Der profefforale „Germanenstolz" nimmt manchmal sehr paradoxe Formen an. So hat der diesjährige Rektor, der Botaniker Molisch, bi« gelben, schlitzäugige» Japaner, die im Weltkrieg aus Seite der Feinde Deutschlands gekämpft haben, in sein .Herz geschlossen und ein ganzes Jahr lang au der Universität von Tokio doziert. Dagegen hat er nach seiner Rückkehr aus dem fernen Osten bei der erstbesten Gelegenheit die Vertreter der „Jndenpresse" brüskiert. Das ist so ein Beispiel dessen, was man in Oesterreichs akademischen Kreisen „Rassenpolitik" nennt... Da der allen Verkehrtheiten und Verstiegenheiten gegenüber mit instinktiver Abneigung ausgestattete und mit gesundem Humor begabte -Oesterreicher für eine solche „Weltanschauung" nicht viel übrig hat. nimmt die Zahl ihrer Bekenner im selben Matze ab, je mehr sich diese Bekenner dem — wahlfähigen Alter nähern . . . Dasselbe läßt sich von der j ü d i s ch n a t i o n a l e n Partei sagen. Auch diese hat ihre Hauptanhänger in der aka.bemischen und sonstigen Jugend. WaS dem Erwachsenen ein Verständnis für diese Partei vesonberS erschwert. ist die paradoxe Tatsache, daß auch sie gerade in Oesterreich einem ganz und gar nicht landesüblichen DoktrtnismuS verfallen ist. Die österreichische Ztonistenfraktion steht iit schärfster Opposition zu der opportunistischen Politik W e i z m a n » S und stellt deren praktisch aufs Nächsterreichbare eingestellten Taktik das starre Dogma des Herrischen Judenstaats gegenüber. Das führt nicht nur zu schweren Konflikten im inneren Parteilager, sondern auch zur Abstoßung solcher jüdischen Kreise, die rein gefühlsmäßig der Idee oeS Wieberaufbaus eines jüdischen Palästina sympatisch gegenüberstehen. aber doch zu viel österreichische Lust eingeatmet haben, um nicht von einer Doktrin abgestotzen zu werden, die halsstarrig „aufs ganze" geht und jedes Bekenntnis zur heimischen Kultur als „Verrat" am Judentum brandmarkt. Diese Doktrin hat dem Antisemitismus unschätzbare Dienste geleistet und manches, was die Deutschnationalen heute an den Hochschulen durchgesetzt haben, wie z. B. den Zwang, Set der Immatrikulation neben der Muttersprache auch die Raste anzugeben, entpuppt sich als jüüischnatiouales Axiom von vorgestern. Die Jüdischnationalen sabotieren obendrein den Wiederaufbau einer liberalen Partei, da sie die Beteiligung der Juden an einer solchen Partei als „Assimilationsversuch" und die Kandidatur von C h r i st e n aus Grund eines demokratischen Programms als demagogische Spekulation auf jüdische Stimmen verächtlich machen. Neuestens beginnen sie dieses Spiel auch schon gegen die Sozialdemokratie zu inszenieren, die als letztes Bollwerk des Freisinns noch eine Macht repräsentiert. Ob es klug ist, aus rein wahltechnischen Gründen auch noch diesen Machtfaktor in eine Abwehrposition gegen eine Politik, die sich offiziell als „jüdische" Politik feiern läßt, braucht nicht weiter erörtert zu werden. Die positiven Resultate dieser Taktik sind auf keinen Fall besonders ermutigend. Die indische Sonderliste hat bei den letzten Wahlen 25000 Stimmen in Oesterreich und nicht etn Mandat erreicht. Diese verlorenen Stimmen könnten bei den nächsten Wahlen den in schwerer Krise ringenden antisemitischen Parteien eine verhängnisvolle Waffenhilse bringen. Dr. Hugo S p i e g l e r. Sprechsaal Liberalismus und Palästina. Es ist in diesen Blättern in letzter Zeit viel über den Zionismus und das Palästinaproblem geschrieben worden, zu viel vielleicht, nnd Loch hat man den Kern des Problems nicht erfaßt. Wir liberalen Inden sind uns wohl alle darüber einig, daß wir den offiziellen Zionismus ableynen. Was wir aber nicht ablehnen und was unö auch nicht gleichgültig ist. ist Palästina, das heilige Land nuferer Religion, das Land, in dem die Propheten lebten und wirkten, das ja auch den Christen nnd selbst den Mohammedanern al», heiliges Land gilt. Und nun mästen wir uns fragen: „Was ist die Aufgabe des liberalen Judentums in Palästina?" Selbstverständlich dieselbe Aufgabe, die das liberale Judentum in allen Ländern hat. jüdische Religiosität zu verbreiten. Man hat oft davon geredet und geschrieben, daß Palästina ein religiöser Mittelpunkt für das Judentum werden könnte, nnd doch liegt gerade in diesem Lande die jüdische Religion vielleicht mehr im Argen als anderswo. Es gehen gerade nach Palästina junge Inden nnd Jüdinnen, die nichts oder doch sehr wenig mit der jüdischen Religion verbindet. Vor einigen Wochen hörte ich von einem jungen Paare, das hinüverging nnd sich dort nur vom Konsul trauen ließ. Gibt es denn in Palästina keine Rabbiner, die eine jüdische Ehe einsegnen können? Wer nicht mehr so viel jüdische Bindungen hat, daß er sich religiös trauen läßt, für den gibt es wohl kaum überhaupt nach religiöse Gebräuche. Es kann natürlich nicht allein Aufgabe des deutschen liberalen Judentums sein, an der Schaffung des jüdisch-religiösen Lebens im heiligen Lande mitzuw'irken. DaS liberale Judentum der ganzen Welt hat hier eine Aufgabe, nnd in diesem Sinne war es natürlich falsch, dah Palästina in London totgeschwiegen wurde. Hätten sich nicht vielleicht gerade die Zionisten unter den liberalen Juden Amerikas für dieses Problem interesttcrt? Hier wäre zum ersten Male die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Liberalen und , Zionisten gegeben. Bor einiger Zeit ging durch die Blätter eine Notiz, Satz in Palästina eine liberale Synagoge errichtet worden sei. Vielleicht ist also der Anfang schon gemacht, vielleicht sehe ich überhaupt aus Unkenntnis zu schwarz. Es wäre eben Pflicht dieser Zeitung, über daö religiöse Leben in Palästina zu berichten. Das interessiert unS liberale Inden schließlich mehr, als das Wirtschaftsleben. Ob dann Palästina in Zukunft nur soviel Werte schaffen wird, wie das deutsche, englische oder das Ostjndentum oder ob es tatsächlich ein religiöser Mittelpunkt werden wird, ist eine Frage von untergeordneter Bedeutung. Unerträglich aber ist der Gedanke, baß im Lande der Propheten der Nationalismus eine gröbere Rolle spielen soll als die Religion und das scheint mir heute, wo Palästina vom offiziellen Zionismus beherrscht wird, der Fall ifu sein. Aus diesem Grunde hat das liberale Judentum cme jüdisch-religiöse Ausgabe in Palästina. Ilse Münzer. Köuigshiitte. BÜCHERSCHAU jgj Prof. Dr.-Ing. Grotte: Alte schlesische Judeuiricdköie (Breslau und Dyhernlurth). Mit 45 Abbildungen. Berlin 1927. Verlag Guido Hackebeil A.-G., Berlin. Preis M. 3,—. In der Sammlung „Monographien zu Denkmalspflege und Heimatschutz'1 erscheint als Heft 1 eine vortreffliche Würdigung des ältesten, verschwundenen Breslauer Friedhofes und der Friedhöfe zu Dyhernlurth und in der Claßcnstr. zu Breslau. Mit dieser Veröffentlichung erwirbt sich der Verfasser, der den Lesern dieses Blattes ja kein Unbekannter ist, ein besonderes Verdienst. Ein Bild deutscher Kulturgeschichte, ein Kapitel aus dem Gebiet jüdischer Friedhofskunst wird dem Leser gezeigt, das seiu Interesse von der ersten bis zur letzten Zeile festhält. Besondere Beachtung verdient das Schlußkapitel, das die Symbolik auf den Grabsteinen des Breslauer Friedhofes behandelt. Mag sich der Wunsch des Verfassers erfüllen: „In unserer Zeit, in der die einstmals hochstehende handwerkliche Friedhofskunst durch Industrialisierung zur Handelsware erniedrigt wurde, mögen die dargestcllten Abbildungen Anregung verbreiten zur Wiedererweckung einer gedanklichen, individualisierten Grabmalskunst." Noch einen zweiten Wunsch weckt das Heft: den nach gleich kurzen und ebenso inhaltvollen Schilderungen weiterer jüdischer Friedhöfe, Wann wird beispielsweise die Berliner jüdische Gemeinde sich der ihr auf diesem Gebiet obliegenden Aufgabe widmen? Moritz Simon. Jenny Apolant zum Gedächtnis. Neuer Frankfurter Verlag G. m. b. H. 1926. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein gibt zum Gedächtnis seiner verstorbenen Führerin ein Büchlein heraus, das eine Gedenkrede von Dorothea von Velsen, eine solche von Prof. Dr. Elisabeth Altmann-Gottheimer und ausgewählte Briefe von Jenny Apolant (mit einem Vor- und Nachwort von Marguerito Wolf-Straßburg) enthält. Wieder ersteht vor uns das Bild dieser vortrefflichen Frau, die rastlos noch auf dem Krankenbett, für ihre Mitmenschen schuf. Grundlage ihrer geistigen Persönlichkeit waren ihr deutsches Nationalgcfühl und ihre jüdische Religiosität. Voll Stolz bekannte sie: ,.Tch besitze das Schönste, was der Mensch haben kann, ich bin Deutsche und ich bin Jüdin." Dabei faßte sie ihr Judentum nicht als etwas Starres auf, als eine Summe von Dogmen oder Gesetzesvorschriften, sondern als eine bestimmte, dogmenfreie Religiosität. In einem ihrer Briefe sagt sic in voller Offenheit: „Laß dir mal das Leben Jesu von Hegel geben, etwas Wunderbares in seiner Einfachheit und reinen Menschlichkeit. Nach dieser Lektüre ist mir klar geworden, daß freie Juden und freie Christen in ihrer religiösen Auffassung einander sehr nahe stehen, viel näher als orthodoxe Juden und Christen ihren freien Glaubensgenossen." Auf dem Fundament, das aus diesen Sätzen erkennbar ist, entstand die Persönlichkeit Jenny Apolants. Ihr Wirken, das in dieser Gedächtnisschrift kurz und einprägsam geschildert ist, ist aus der deutschen Frauenbewegung nicht i'ortzudenken. Ihr systematischer Kampf für das Frauenwahlrecht im deutschen Reich, ihre Tätigkeit als Leiterin der Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau, ihre vorbildliche Wohlfahrtsarbeit, ganz besonders auch während der Inflation?, zeit, sichern das Gedenken dieser deutschen Jüdin. Helene Tin!. fiaien&orlrmffl rMe3tif»#m29.l.&.5.2.l«2f” Jannar 1927 Schewat 5687 Sonnabend 29 Sonntag 30 Montag 31 Februar 1927 Dienstag 1 Mittwoch 2 Donnerstag P> Freitag 4 Sonnabend 5 26. NeumonöweiHe Wochenabschnitt: Mischvotim HastaraH: Jeremia 34,8--22, 33,25 u. 26 5s! 29. Jom Kippur Kotoir 30. 1. Lag Rösch Chodesto Adar 5687 1. 2. Lag Rvsch Chodesch 2. 3 Wochenabschnitt: Terumoh . Hasiarah: I. Könige 5.2b—32, 6,1-13 Nachruf. Heute verstarb nach kurzer Krankheit, umgeben von seinen Kindern, unser Rabbiner i. R. Herr Dr. Heinrich lanlns In nahezu 50jähriger hingebungsvoller Tätigkeit als Lehrer und Führer unserer Gemeinde, als eindringlicher Mahner und begeisternder Künder des Gotteswortes hat er es verstanden, über den Kreis seiner Gemeinde hinaus sich die Achtung und Hochachtung seiner Mitbürger zn gewinnen und in friedvoller Zusammenarbeit mit der Geistlichkeit der anderen Bekenntnisse und den Behörden zu wirken. Sein Andenken wird in unserer Mitte fortleben und sein Name unauflöslich mit der Geschichte unserer Gemeinde verknüpft sein. Aachen, den 19. Januar 1927. Vorstand und Repräsentanten- Versammlung der Synagogengemeinde. Malerarbeiten jeder Zrt führt aus Robert Hutheim Sttttn «so, eolmboch« Straß» 7 Lühow 6200 — Kostenanschläge gratis. - 0004 Vortragsabend IreneTriesdi am Mittwoch, den 9. Februar 8 Uhr im Bechsteinsaal, Wö, Linkstr. 42 Bibel Baudelaire / Goethe / Klopstock Turgenew / Werfel Karten: Mark 20—» 10.—, S.— bsi Bote & Bock, A. Wertheim, Jüdische Altershilfe Groß-Berlin, Joachimsthaler Stiaße 43-44 und an der Abendkasse / / / läM'Uberale IttgendgmMaii FrpMort a. Main Februar 1927. 1. Februar, Dienstag: sVj Uhr, Sitzungszimmer der Syuagoge an der Königsteiner StraÖe, Heimabend, siehe Versammlungs-Kalender. 2. Februar. Mittwoch: 9 Uhr. Fichardstvaße 521 (geschlossener Kursl. Alfred Auerbach: „Einführung in das BezUatloaagebict", achttägig, also auch am A., 16., 23. Fobruar usw. 3. Februar, Donnerstag: 83.» Uhr, Sebulzimmer der Synagoge an der Künigsteiner Straöe, Herr Rabb. Dr. Solijmann: „Jüdische Religlonsphilosophie“, achttägig, Wiederbeginn wird wegen Erkrankung tod Herrn Pr. Seligmann noch bekanntgegeben. J. Februar. Freitag: Froitag-Abend, Nietlenau 37II, bei Herrn Dr. Hoffmann. B. Februar Sonntag: Zusammenkunft mit verschiedenen Jugend-vereinen der Umgebung (u. a. Offenhacb, Worms. Wiesbaden und Mainz;. Vormittags Führungen (durch Altstadt, alten jüdischen Friedhof und jüdisches Museum usw.). Nachmittags gemütliches Beisammensein. Piesbezügl. Anfragen sind an Herfn Max Gundersheim, Hermannstraße .% zu rief ten. 7. Februar, Montag: sVS Uhr. Hörsuial der Hauptsynagoge, Harr E. Gut; „Hebräisch“, vierzehntägig, also auch am 21. Februar, 7. März usw. 8. Februar. Dienstag: 8la Uhr. Arbeitsgemeinschaft „Freie Referats" (Auskunft über Ort und Thema erteilt jeweils Herr A Jakobsobn, Wittelsbacherallee fl (Telephon: Carolus 442 07) vierzebntägig, also auch am 22. Februar und S. März usw. 13. Februar, Sonntag: Ausflug. Näheres ist jeweils bei Frl. Rothenberg. Mendclssohustraßo 71, Telephon Maingau 4308 zn erfahren; in der Regel finden unsere Ausflüge jeden Sonntag statt; also auch am 20., 27. Februar usw. 14. Februar, Montag: 8Vi Uhr. Bockeuheimer Anlage 4» II, Frau Dr. Dora Edinger: „Judentum und Christentum“, litäglg, also am 28. Februar, 14. M&rz usw. 15. Februar, Dienstag: 814 Uhr, Sitzungszimmer der Synagoge an der Königsteiner Straße. Heimabend. Thema: „Liberalismus und Deutsch-Judentum", Referat: Herr Baer. (Diskusaioh.) 24. Februar. Donnerstag: 814 Uhr, Sitzungszimmer der Synagoge an der Königsteiner Straße. Heimabend. Thema: „Gottesdienst und Gebet“, Referat: Dr. Martin Geldner. ra<£as9esniHfifi«»B>c&! Rattentot, das beste Vernichtungsmittel der Weit, gegen RoMen und Mäuse. Unschädlich für Haustiere. Unschädlich für Men*cheu. lötet nur Ratten und Mäuse aber in einer noch nicht dageweseneu Weisel Millionen von Privatpersonen und viele Behörden stüdt und stautl. Verwaltungen haben sieb von der verheerenden Wirkung dieses vorziigl« Präparates überzeugt ln tausenden von Fällen sind auf den verschiedensten Gutshören. Schlacht* böfen usw in einer cinz Nacht b zu 150 Ratten zugrunde gegangen Rattentat räumt furchtbar unter den Ratten auf und sind diese wie weggeblasen l Dose nebst genauer Gebrauchsanweisung u Garantieschein t. sicheren Erfolg 4 00 M exkl Porto und Nachnahmegebühr Herr Franz Janning N'euonkirchen b Rheine schreibt: Werter Herr Mrvcr! Da sieh das von Ihnen bezogene Mittel so gut bewertet hat. spreche ich meine größte Anerkennung aus in 3 Tagen waren wir sämtliche Ratten los SchickeD Sie mir deshalb gleich noch 2 Dosen gegen Nachnahme herüber da Bekannte von mir es auch versuchen wollen. Und noch viele andere Zeugnisse. WesifHlisdie Desinfizier- «and Ungeziefer* Verniehfnn^sanstal« H. Meyer, »orlimiad Düppelsfra&c 26 Vereto für Feuer bBStattuiiö (o Berlin tod 1874, e.V ftosteatoiA Fenerkestattnoä Annahme AnheltstraBc 6 Telefon Hasenheide MI u Charlottenburg. Kantstraße 154a. Kcke Fasanen •fräße Telefon Stcinn’otj U.'v Jl 3251 8080274390918023181008979^26^68581091129496086