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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-10-16 · 42 (16.10.1925) · page 7

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
42 (16.10.1925)
Date
1925-10-16
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Eine besondere Einrichtung für die jüdische JugevL in Osteuropa, öic ihre Entstehuna der „Ort"-Gesellschaft m tiu danken bat. bilden die Gemüsegärten an Len Schulen, in denen in Len letzten Jahren 12 060 jüdische SchEinder gearbeitet haben. Der immer zunehmende Bedarf an Kredibhilfe für Land- Wirtschaft und Handmerk veranlaßte den «Ort"-Berband. ein spezielles Kreditinstitut zu schaffen. Au diesem Amecke soll eine Million Dollar (drei Viertel in Amerika, ein Mertel in Europa» aufgebracht werden. Tie Aktion zur Schaffung des Jüdischen Wiederausbau- Forvds wird in Amerika und Europa von einflußreichsten jüdischen und nichtjüdischen Persönlichkeiten unterstützt. Der Antisemitismus in der französischen Kunst und Schule. Bon S. ©olff. Als unlängst Renö Bisner gegen die antisemitischen Vorwürfe der ..Lomeäia". daß die jüdischen Theaterschriststeller das französische Theater monopolisiert und den ästhetischen Geschmack des Publikums verdorben haben, in der Herriot-Zeitinig „Ere Nouvelle" aufgetreten ist, meinte er am Schlüsse seines Artikells: Morgen wird vielleicht je-- mand mit antisemitischen Artikeln gegen die jüdischen Maler und Bildhauer austreten Und er fügte hinzu: Wahrhaftig, die Juden sind Menschen, die vieles vertragen können, beider ist diese Prophezeiung nicht fehlgegangen. In der letzten Zeit haben die jüdischen Maler und Bildhciuer in vielen Ausstellungen in Paris großen Erfolg geerntet: die französische Presse hat ihnen viele Lobartikel gewidmet. Obwohl bas Hervorragen der jüdischen Künstler, bei den französischen Antisemiten, die sich um die „Nation Frangaise" gruppieren, öfters große antisemitische Hetzen erzeugt hat. wurde diesen Hetzprodukten wenig Beachtung «geschenkt. Zlber plötzlich ist der prominente Kritiker BaudervUc in einem durchaus ernsten französischen Journal, im „.^rcur äs France" mit einem schauderhaften Pamphlet argen die jüdischen Künstler aufgetreten. ftn seinem Artikel, unter dem Namen: „Gibt cs eine indische Kunst" fragt Banderpile. — wie kommt es, daß die Juden so plötzlich zu der Maleret und Bildhauerei gegriffen haben? Wie uns bekannt, hat Moses in der jüdischen Thora das Bildermnlen und -meißeln ausdrücklich verboten und die Juden haben dieses Verbot wirklilch viele Tausende von Jahren beachtet. . . . Plötzlich sieht man sie in den ersten ttleihen der Knnstgalcrien mit ihren gemalten und gemeißelten Bildern und Skulpturen vorstotzen. . . . Wie kommen sie dazu? Was ist eigentlich mit ihnen passiert? Nach langen gedankenlosen historischen und Wissenschaftlichen „Forschungen" versucht Banderpile zu beweisen, daß eigentlich keine indische Kunst in der Welt existiert und der künstlerische Geist den Juden heute gerade so fremd ist als in der Zeit Moses. Es ist nur damit zu begründen, daß die Kunst in unserer Zeit ein gutes Geschäft wurde, durch welches viele Künstler reichgeworden stnd, und die Juden, die ewigen Gejchästslcute. wollen die Gelegenheit nicht vor-- übergehen lassen. Profite zu erzielen. Er läßt sich sogar durch seine antisemitische Wut soweit hinreißcn. zu behaupten. daß weder bei Israels. Bakst, Chagall usw. außer der jüdischen Fähigkeit, gute Geschäfte zu erzielen, künstlerische Begabung zu finden sei. Es gehört schon eine große Portion antisemitischer Geistesgegenwart dazu, mit solchem bodenlosen antisemitischen Gift in solch angesehenem Journal wie „Mercur de France" zu operieren. Man kann sich leicht denken, wie diese haßerfüllte antisemitische „Lustphilosophie" gewirkt und welche Erbitterung sie unter den jüdischen und nichtjüdischen Künstlern hervorgerufen hat, zu einer Feit, in der die jüdischen Künstler in Paris mit aller Anstrengung arbeiten und schaffen, und in der der größte Teil von ihnen in großer Not und unter Entbehrungen lebt. Diese „unwissenschaftliche" Mhandlung über: „Tie Geschästssucherei in der Kunst" schließt Banderpile mit folgenden Worten: „Diese Zeilen schrieb ich in voller Ueiberzougung. Wenn ein Teil Leser seilige Absichten darin finden werden, trage ich keine Schuld daran. Ich sagte die reine Wahrheit. Sollte ich im Irrtum sein, so soll man mich überzeugen. Die Diskussion ist offen . . Wie bekannt, sind auf diesen Pasquill in kurzer Zeit eine Unmenge von Antworten an die Redaktion des „Mercur de France von vielen nicht nur jüdischen, sondern hauptsächlich von bekannten nichtjüdischen Gelehrten. Künstlern und Schriftstellern cingegangen. die diesem schändlichen anti-' semitischen Wahrheitssucher energisch mit scharfen Protestartikeln und Richtigstellungen entgegentreten. Der Antsemitismus hat sich in Frankreich ans allen kulturellen urH geistigen Gebieten etabliert. Die Hetzer der „Action Franeaise", die mit aller Gewalt bemübt sind, überall Hatz und Verekelung gegen die Juden zu verbreiten, haben ihre Haßhymnc auch in die französischen Schulen getragen. Diesmal treten sie nicht gegen die französischen, sondern gegen die „fremden" Juden auf. Die Schreihelden der „Action Franeaise" lärmen und schreien, daß die französische Jugend in der Schule mit den fremden Juden auf einer Bank sitzen muß: dies habe einen schlechten Einfluß auf ihre Sitten und Erziehung: auch beeinflussen sie ihren Glauben?! .... Noch peinlicher war es den antisemitischen Hetzern, als sie erfuhren, daß jüdische und französische Kinder sich miteinander gut vertragen und zusammen spielen. Die iüdischen Kinder sollen mit großer Begabung ausgestattet sein. Dies hat de« antisemitischen Wahrheitssucher noch mehr aufgebracht. Es ist eine Tatsache, daß nach den schrecklichen Posromen in Rußland und dem blutigen Weltkriege und nach den unmenschlichen Verfolgungen der Juden Polens und Rumäniens etwa hunderttausend jüdische Familien nach Frankreich übersiedelt sind. Frankreich war gegenüber Jremdländern immer freundlich, deshalb wurden auch die Juden gastfreundlich ausgenommen und haben sich hauptsächlich in Parts niedergelassen. Nur ein kleiner Teil beschäftigt sich mit Handel, der grüßte Teil dagegen mit Handwerk und Landwirtschslaft. und ein nicht geringer Teil ist in den Kohlengruben beschäftigt. Dieses Problem hat nicht nur die französischen Eltern, fonbent auch die französischen Journalisten ernst interessiert. Der Mitarbeiter der großen französischen Zeitung „Ontidienne", der sich für diese Schulfragen interessierte und ihr einige Artikel widmete, erzählte seine Eindrücke während des Besuches der Schulen. In den französischen Schulen sind die Lehrer sehr tolerant und machen keinen Unterschied wegen religiöser oder nationaler Angehörigkeit 'der Schüler: sie gaben einer besonders guten Meinung über die jüdischen Schüler Ausdruck. In Paris seihst befinden sich unter 290 000 Schülern 23 600 Frembe, darunter die größte Zahl jüdische. In einer Schule befanden sich unter 242 Schülern 117 Fremde, fast die Hälfte. Ueber die Fähigkeiten der iüdischen Kinder ist der Schriftsteller und Journalist Simon Tery, der sich selbst der Mühe unterzog, viele Schüler zu prüfen, direkt begeistert. Tery wurde von den Lehrern in die höheren Schulklassen geführt und aus eine unglaubliche Erscheinung aufmerksam gemacht, nämlich auf die, daß die besten Schüler gerade big Framdev. b. h. die jüdischen sind, die sich besonders in der Mathematik und in der Physik, jedoch auch in Bezug auf die französische Sprache und französische Literatur auszeichnen. Wie der Schriftsteller Tery erzählt, haben rhu die jüdischen Schüler durch ihre Liebe zu Frankreich entzückt. Er erklärt sich dieses dadurch, daß die Kinder außergewöhnlich schnell die französische Sprache erlernt haben und ein außerordentliches Zugehörigteitsgefühl zur französischen Literatur hegen. Tery hat auch gleichzeitig die iüdischen Schulen, die durch Baron Rothschild gegründet wurden, besucht. Diese Schulen befinden sich im Mischen Armenviertel und werden von armen Kindern besucht, die dort auch verpflegt werden. Auch hier war die Begabung der Kinder reich, und er war erstaunt. wie schnell und gut die Kinder die französische Sprache erlernen. Er fand auch dort sehr viele Schülerinnen, die durch ihren Fleiß und ihre Arbeitsamkeit hinter den Iungens nicht zurückttaudeu. Der Schriftsteller Tery kam zu der Ueberzeugung. daß die französischen Schüler bei ihren jüdischen Kollegen gerade ein nützliches Bild und Beispiel großen Fleißes und eine ungewöhnliche Liebe zur Schulpflicht und Arbeit vorfinden. Die Artikel von Tery,. die ein wahres und interessantes Erlebnis unter den jüdischen Schülern in den französischen Schulen darstellen, haben den Antisemiten in Paris eine klägliche Niederlage gebracht, dagegen in der französischen Bevölkerung einen sympathischen Eindruck hervorgerufen. Der Hamburger Tempel in der liberalen Iudenheit. Bon Rabbiner Dr. R ü l f - Hamburg. In Nr. 40 der Jüdisch-Liberalen Zeitung" widmet George Goetz-Danzig dem verehrungswürdigen Moritz Henle Worte der Erinnerung, die sich nicht auf eine Würdigung Henles beschränken, sondern kritische Bemerkungen enthalten, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen. Herr Goetz fühlt sich berufen, „diejenigen, denen heute die Leitung der Tempelgemeinde obliegt." milde zurechtzuweisen: sie hätten „ivenig Bewußtsein von der großen „Vergangenheit ihrer 0k« ineinde": sie sollten sich auf „Noblesse oblige" besinnen, sollten nicht stehen bleiben, sondern „das bleiben, was ihre Vorgänger waren: die Voran sch reiteirden". Ueber Geschmack läßt sich nicht streiten. Also auch nicht darüber, ob ein Artikel zum Gedächtnis Henles der geeignete Platz ist für die hier wiedergegebenen Bemerkungen. Zur Sache aber muß sesigestellt werden, daß diejenigen, auf welche Herr Goetz gezielt hat. für seinen Vorwurf und seine Ermahnung keine Verwendung haben. Denn weder beruhen seine Worte auf einem begründeten geistigen Prinzip, noch verraten sie historische Kenntnisse oder historischen Sinn. Bei aller anerkennenswerten Liebe des Herrn Goetz für den Hamburger Tempel muß ihm doch entgegengebalten werden, daß seine Beurteilung der Vergangenheit des Tempels lediglich naiv gefühlsmäßig und objektiv falsch ist. Weder war der Tempel das erste Gotteshaus mit TracI und Chovgesang, «Israel Iakobsvhns Einrichtungen in Cassel. Seesen und Berlin waren früher), noch kann von einer „starken Befruchtung unseres gottesdienstlichen Lebens" durch den Tempel gesprochen werden. Lediglich die Gründung des Tempels wirkte weithin anregend für die modern gerichteten Kreise der mitteleuropäischen Iudenheit. Jedoch sein Gottesdienst konnte schon deshalb nicht Nachahmung rvecken, weil er von seinen portugiesischen Begründern die portugiesische Aussprache und viele portugiesische Gebete. Gesänge und Bräuche mitbekommen batte. Dadurch und durch einen eigenartigen Stolz auf den besonderen Charakter seiner Tradition war der Zusammenhang des Tempels mit den später gegründeten Orgelsynagogen nur sehr lose. Er blieb gleichsam eine Enklave in der liberalen Iudenheit Deutschlands. Die Entwicklung des liberalen Gottesdienstes isi an den Namen Abraham Geiger geknüpft, seine musikalische Ausgestaltung an den Namen Louis Lewandowski. Und gerade diese beiden Namen sind in dem Gottesdienst und in den Einrichtungen deS Tempels kaum zu finden. Es ist also zunächst festzustellen. daß von einer Befruchtung des religiösen Lebens durch den Temvel kaum die Rede sein kann. Das Umgekehrte ist richtig: Ueberall setzte eine Entwickluna ein. und der Tempel entzog sich bewußt dem Einfluß dieser Entwicklung. Er wollte eben nichts anderes sein, als ein Gotteshaus zur Erbauung seiner Mitglieder auf Grund einer bestimmten Tradition. Ueberhaupt möchten mix der unklaren, sentimentalen Verherrlichung der „großen Vergangenheit" des Tempels das klare, obiektive und gerechte Urteil eines Gelehrten gegenüberstellen. E l b o g e n. „Ter jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen Entwicklung". S. 405 f.: „Die Begründer des Tempels ließen sich.... von Erwägungen der Zweckmäßigkeit leiten, ihr ganze- Tun rvar durch äußere Rücksichten bestimmt, es waren Männer des praktischen Lebens, die an den Reformen arbeiteten, nicht Gelehrte oder Geistliche, die danach strebten, einen neuen Religionsbegriff zu entwickeln und in der Ausgestaltung einer Gebetordnuna folgerichtig durchzusühren. Nichtsdestoweniger muß ihrem Streben die Anerkennuna zuteil werden, daß sie zuerst den Mut fanden, einen Versuch zur Erneuerung des Gottesdienstes zu machen. Und endlich das Wichtigste: Bei seiner Ueberschätzung der Wirksamkeit des Tempels geht Herr Goetz von der Voraussetzung aus, daß der Maßstab für die Bedeutuna eines Gotteshauses die ästhetische Schönheit und Wirkung seines Kultus sei. Also noch immer der naive Standpunkt, als komme alles darauf an. daß die Besucher des Gottesdienstes sagen, es sei „schön" gewesen. In Wirklichkeit aber ist der einzige Maßstab die gemeinschastsbilüende Kraft und die Erzeugung jüdisch-religiöser Energien, durch welche »-guas Margaretensaal (Neu eröffnet) Eintritt frei! Eintritt frei! Ungarische Kapelle Horvath Sandor Wiener Küche Prima Weine la Biere eine Nachfolge gewährleistet wird. Ich meine das Thema: Heranziehung eines eigenen Nachwuchses durch jüdische Erziehung der Jugend und religiöse Kleinarbeit! Daß sich zu diesem Thema in der Vergangenheit des Tempels manches sagen ließe, wird mir Herr Goetz als Kenner der Hamburger Verhältnisse zugeben müssen. Und hier erhält er auch gleich die Antwort aus seine Frage, was denn die jetzigen Führer deL Tempels leisten. Sie bemühen sich, die Abweichungen des Tempelgotteödienstes von der Liturgie der übrigen deutschen liberalen Synagogen zu mildern, um so den Weg zur Einheit des liberalen Judentums zu finden, der ja überall durch die Bestrebungen zur Schaffung eines Einhcitsgebetbuches angebahnt wird. Und sie bemühen sich ferner, der religiös vernachlässigten liberalen Fugend Hamburgs jüdische Kenntnisse und Freude am Judentum zu vermitteln, dami, sich endlich der Stamm der Tempclgemeinde nicht mehr blos durch die Abwanderung aus der Orthodoxie erhält, sondern sich aus seiner eigenen Jugend erneuert. Das sind die Aufgaben, die uns in Hamburg gestellt sind. Und sie zu lösen mühen sich die Führenden der Tempelgemeinde in stiller Kleinarbeit, ohne sich mit Augenblickswirkungen zu begnügen oder sich von ihnen täuschen zu lasten. Und sie müssen es sogar ertragen, wenn eine Generation, die nur von großen Worten lebt, ihnen Len Ruhm des „Voranschreitcns" abipricht. Berlin, tIüdisch--lilber aler Fugendverein.) Am Donnerstag. den 22. Oktober, abends 8 Uhr. im Verwaltungsgebäude der Synagoge, Fasanenstraße 79/80. Vortrag -es Herrn Rabbiner Dr. W il de --Magd eüu r g über Werden itith Sterben in der Religion. Mitglieder des Liberalen Vereins sind herzlichst eingeladen. Gäste willkommen. Berlin. «Liberale Sonagoge Norden, Schönhauser Allee 162. Auerbachsches Waisenhaus.! Freitag, den 16. Oktober, Beginn abends VA Uhr. Predigt Herr Rabbiner Dr. Salomoniki. Sonnabend vormittag Beginn 10 Uhr. Breslau. iFüdisch-liberaler Iugendvercin „Abraham Geiger".) Erösfnnngsversamrnlnng Mittwoch, den 21. Oktober. abends 8)4 Uhr. pünktlich bei Kornhäuser. Freiburger Straße 9. 1. Begrüßung: 2. Vortrag non Ernst Heinrich Seliffsohn-Berliu: Was sollen die IliS fein? Freie Ans«' spräche. Gäste willkommen. Kalendarium für die Zeit vom 17.10. b. 24.10.1925. Oktober 19L8 Tischri 5686 Sonnabend 17. Sonntag 18. Montag 10. Dienstag 20. Mittwoch 21. Donnerstag 22. Freitag 2st. Sonnabend 24. 29. Neumondweihe Wochen-Abschnitt: B'reschith (1. B. M- Kapitel 1—0. 8) Haftarah: 1. Buch Samuel 20 (18—12) 30. 1. Tag Rosch Chodesch C h c s ch w a n 1. 2. Tag Rmch Chodesch 2. 8. 4. 6. Wochen-Abschnitt: Stoach fl. B. M. Kapitel 6, 9—11) Haftarah: Jesaia Kap. 51, 55 (1—8) grUMAch KÖNIGSTR. ECKE SPANDAUERSTR Vom 15. - 22. Okt KINDER¬ WOCHE Besonders vorteilhafte Angebote f. Kinderbedarf Bei Einkäufen von 3 M. an ein großer Luftballon gratis!

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