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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-10-16 · 42 (16.10.1925) · page 8

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
42 (16.10.1925)
Date
1925-10-16
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Der Messias. Eine historische Erzählung vom Ausgang des 11. Jahrhunderts. Von Walther Kahn. (Schluß.) Frühlingsahnen raunte am Rhein. Und Wunder geschahen. Zart grün überhaucht erschienen die Wiesen, braunrötlich schimmerten die Bäume und süße Düfte entströmten dem Erdreiche, das der seligen Empfängnis weit geöffnet war. Lieblichen Gesang der Vöglein vernahm das so lang entwöhnte Ohr. Uraltes Frühlingswunder verzauberte hoffnungsfrohe Menschen. Ein wonnesamer Tag erblickte einen langen Wagenzug, der sich durch jauchzendes Land wand. Es waren die Juden der rheinischen Gemeinde, welchen sich zahlreiche Wanderer naher und ferner Gemeinden angeschlossen hatten. Aber auch viel fremdes fahrendes und gehendes Volk ging mit ihnen. Diese heimatlosen Gesellen kamen zwar den Auswanderern nicht ungelegen, da sie weg- und landkundig waren, aber man mußte ständig auf der Hut sein, damit sie nicht stahlen oder den Wandernden sonstwie Ungelegenheiten bereiteten. Es schien alles in bester Ordnung zu sein; beschwingten Herzens zogen die Juden dem Messias entgegen, nach Osten. Dem Zuge voran wurde die Thora, die Lehre Moses, auf herrlich und kostbar geschmückten Wagen gefahren, dem zur Seite die vornehmsten und gelehrtesten Männer der Gemeinde schritten. An langen Bändern hielt man die köstlichsten Rollen, denn so steht geschrieben, „die sie erfassen sind beseeligt". Dann folgte der lange Zug der Wagen, darinnen die Habe verpackt war. Lebensmittelwagen fehlten nicht. Schon nach wenigen Tagen erkannten die Wandernden, daß die Schwierigkeiten der Reise doch größere waren, als sie geglaubt hatten. Schlechte Wege erschwerten das Fortkommen, unfreundliches, ja selbst feindseliges Verhalten der Einwohner verursachten großen Schaden. Aber die Hoffnungsfreudigkeit, die Erwartung der nahe bevorstehenden großen Veränderung ließ alle Unbill, alle Qualen und Schwierigkeiten als ein Nichts erscheinen. Von einer Strahlenkrone umgeben erschien der Messias den Verzückten am Östlichen Himmel: „Kommet, die Erlösung ist nah!“ Je weiter östlich der Zug gelangte, um so unwirtlicher wurde die Landschaft. Ach, wie langsam krochen die Wagen voran! Ein Auswanderer wurde krank, dann mehrere, schließlich schleppte sich eine ganze Anzahl Leidender mit. Der Arzt Zedekia konnte kaum Linderung schaffen. Am Ende wurde er selbst von der tückischen Krankheit ergriffen und nach wenigen Tagen starb der alte Mann. Noch viel folgten ihm, die in fremder Erde ausruhen. — Räuberische Ueherfälle beunruhigten die Schar, Hier und da wurden Klagen und Verwünschungen laut: „O, wären wir daheim geblieben.“ Allein das Feuer der Begeisterung war noch nicht erloschen. Immer wieder erhob sich der gesunkene Mut; denn es konnte ja nicht mehr lange dauern und man war am Ende der Fährlichkeiten angelangt. Köstlicher Lohn winkte den Mühseligen und Beladenen. Viele Wochen dauerte nun schon die Reise. Mancher, der begeistert vom froher» Rhein gezogen war, weilte nicht mehr unter den Hoffenden; aber man wanderte und wanderte. Heiß war es geworden; staubig und beschwerlich die Straße. An einem schönen Sommerabend strebte der Zug seinem Nachtlager zu. Nicht ferne lag ein Dorf. Ein stiller Abendfrieden senkte sich auf die Erde. Da erspähten die Führer in der Ferne das Funkeln von Waffen und Rüstungen. Eine Schar schwer gewappneter Reiter näherte sich ihnen. Als diese bis au* Rufweite h^rangekommen waren, rief der Hauptmann: „Wohin des Weges in fremdem Land?“ ,1ns heilige Land wandern wir, dem Rufe des Erlösers, der da kommen wird, folgend,“ antwortete Rabbi Schelomoh mit Anstand. „Gotteslästerer, Räuber und Diebe seid ihr“, sprühte der Hauptmann scheinbar voller Zorn. . . . Juden! Schlagt sie tot! . . . die Juden tot!" „Gott will es Gott will es!“ Ein Pfeilschuß traf den greisen Rabbi tödlich ins Herz. Dies war das Zeichen zum allgemeinen Ueberfall. Die Kreuzfahrer — denn zum Kreuzheer gehörten die Räuber — stürzten sich mit wilden Rufen: Gott will es! Gott will es! auf die Juden. Ein Gerücht, daß unermeßliche Schätze von diesen mitgeführt würden, hatte sie zum Ueberfall veranlaßt. Wie die Löwen kämpften die Juden. Aber die fast Waffenlosen vermochten nichts gegen die schwergepanzerten Ritter. Furchtbar wüteten Schwert und Speer und Morgenstern unter den Juden. Nicht Mann noch Weib noch Kind wurden geschont; keiner entkam. Die Erde trank Blut, das zum Himmel schrie . . . Auf die Erschlagenen blickte der Mond mit bleichem Licht. Traum, süßer Traum von Erlösung und Befreiung warst du zu Ende geträumt, warst du entschwunden, verklungen? . . . V. Ausldang. Wie ein Meteor, der am nachtschwarzen Himmel auftauchend eine Sekunde lang aufblitzt, um dann in den unergründlichen Tiefen des Weltenraumes zu verschwinden, so erscheint uns Nachgeborenen die messianische Bewegung der deutschen Juden um die Zeit des ersten Kreuzzuges. Ein blendendes Schlaglicht — dann rabenschwarze Finsternis. Das tragische Schicksal der deutschen Iudengemeinden erfüllte sich in der Oede jener östlichen Landschaft. Die Kunde von der Niedermetzelung der Messiasfahrer drang in überraschend kurzer Zeit nach Salonichi. Niemand wollte an die Wahrheit der entsetzlichen Kunde glauben,, aber bald war kein Zweifel mehr möglich. Auch Menachem ben Eliha hatte die schmerzliche Gewißheit, daß die Menschen, welche er liebgewonnen, daß Deborah sich unter den Gemordeten befand. Nun wußte er, daß die Zeit des Messias noch nicht gekommen war. Menachem wanderte lange in der weiten Welt umher, bis er schließlich in seinem Vaterlande Hispanien viele UNSERE RÄTSEL-ECKE 112 3 4 5 116 18 1 5 5 8 17 1 11 1 12 3 13 1 8 9 8 10 8 1 4 HaHlemLtsel. Hoherpriester Götze Schriftgelehrter König über Inda Hauptstadt von Kanaan Ort in Palästina Moses Zufluchtsstätte. Die Anfangsbuchstaben -er Worte, von oben nach unten gelesen, nennen einen jüdischen Stammvater. Kreuzworträtsel. 22123 Die Worte bedeuten I. wagerecht gelesen: 1. Stammutter der Inden; 3. König von Israel ans -er Dynastie Omris- 5. Vorfahr- 9. jüdischer Tranermonat- 11. Zerstörer Jerusalems- 13. Bruder von Moses- 15. Bezeichnung eines Geizigen-18. König von Ju-a- 19. Stammutter -es Menschengeschlechts - 20. Lieblingsspeise der Geier- 21. Stadt in Mesopotamien- 22. Figuren, die die Sonne wirft- 26. persönliches Fürwort; 28. verschüttete Stabt am Jordan- 29. eine der Stammütter- 31. alttestamentarische Stadt am Jordan- 32. Präposition; 33. durch Esther berühmte Stadt in Persien- 34. wo jeder hinkommt, wenn es der „gute" ist. II. Senkrecht gelesen: 1. Neffe Abrahams- 2. berühmter Rabbi; 4. wie 9 wagerecht- 6. jüdisches Sinnbild der Armut- 7. jüdischer Buchstabe; 10. männlicher jüdischer Vorname- 12. übermenschliche Wesen, die Jahwe begleiteten-13. Bedrücker Israels; 14. Götze, von Israel angebetet; 16. böses Gefühl; 16. Zahl; 17. König von Israel- 28. Bereinigung von Sängern; 24. Stammvater der Edo unten- 25. Wüste- 27. Gebirge im Südosten Palästinas- 28. Sohn Noahs; 30. wie 1 senkrecht; 31. Schmerzenslant. Die Anfangsbuchstaben von 28, 3, 29, 5, 16 wage^ recht ergeben den Namen einer Stammutter der Israel liten. Erganzungsrätsel. Fruchtlosen Anschlag Hamann einst Gemacht auf — — — h>at. Draus folgt, daß mancher Judenfeind Nicht mal zum — —* hat. Die Buchstaben SvAMlA, B, D, EEGE, JJJJJ, L, DiMMM, NN, OOO, RR, SST, T, Ml sind so in -re Felder der Figur einzusetzen, daß die senkrechten Rethen von links nach rechts bedeuten: 1. Gestalt aus „Nathan der Weise"- 2. König von Inda- 3. Berg in Palästina- 4. König von Israel- 5. Schlußworts 6. Königsvater- 7. größter jüdischer Führer. Die wagerechte Reihe nennt einen Teil des Pentateuch. Auflösungen der Rätsel von voriger Nummer: 1. Bilderrätsel. Der Glaube ist nicht Anfang, sondern Ende alles. Wissens. 2 Moses beim Anblick Kanaans. Nebo — oben. 3. Verwandlung. Zeder — Zeter. 4. Silbenrätsel. 1. Neujahr- 2. Eli; 3. Balsam- 4. Urias; 5. Karq mel- 6. Amos- 7. Damaskus- 8. Naphthali- 9. Esther; 10. Zion; 11. Adam; 12. Rubeln Nebukadnezar. hindurch als Arzt ein segensreiches Wirken entfaltete. Nie betrat sein Fuß das Land Israel, den heiligen Boden. Wie eine mächtige Woge am flachen Gestade machtlos, kraftlos verrinnt, so verebbte auch die messianische Bewegung unter den deutschen Juden zu Beginn des ersten Kreuzzuges. Mächtig waren die Herzen aller bewegt worden, von Haus und Hof hatte es die Begeisterten getrieben; denn der Gesalbte des Herrn sollte erscheinen. Aber, ach, der Messias hatte sein schmachtendes Volk, verstreut über das weite Rund der Erde, nicht gesammelt und erlöst. Furchtbar war das Erwachen der Trunkenen. Das Schwert der Kreuzfahrer wütete unter den Juden. Judengassen hörten das Wimmern und Wehklagen unschuldiger Opfer. Tief in den Schoß der Erde drang der Schrei der Erschlagenen. Und wer allen Gewalten zum Trotz den heiligen Boden erreichte, fand dort nicht die keimende Erlösung, sondern Elend, Kriegsnot, Hunger. Unheil über Unheil .... Aber trotz Leid und Kummer, Unglück und Enttäuschungen lebte in den Herzen der Juden die Hoffnung auf die Erlösung durch den Messias weiter. Tief in den Staub wurde der Jude getreten, schlechter als das Vieh behandelt aber was verschlugs ihm, einmal brach für ihn der Tag der Erlösung an, einmal erstand ihm der Messias, der Gesalbte des Herrn. Aus dem Staube richteten sich dann auf die Gebeugten und dankten dem Ewigen für seine Güte. Dann war das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit gekommen, an dem alle Völker der Erde teilnahmen. BÜCHERSCHAU IM P. Wanie, Geschichte der Joden von Teplitz. Nach den vorhandenen Archivalien. 1925. Verlag von Vincenz Uhl, Buchhandlung, Kaaden, 64 Seiten. In der Reihenfolge der Schriften von .,Uhls Heimatbücher des Erzgebirges und Egertales. Herausgegeben von Dr. Rudolf Wenisch" ist als 13. Bändchen die vorliegende „Geschichte der Juden von Teplitz“ erschienen. Als „Geschichte“ dieser großen jüdischen Gemeinde Böhmens kann man die Schrift wohl kaum ansprechen, denn nach dem, was der Verfasser bietet, erscheint mir der Titel zu anspruchsvoll, es ist mehr eine Sammlung von Urkunden und archivalischen Materialien zur Geschichte der luden von Teplitz, aber als solche überaus wertvoll und dankenswert, ein Baustein zur Geschichte der Juden in Böhmen, die noch der zusammenfassenden Darstellung harrt und erst geschrieben werden kann, wenn von allen größeren Gemeinden in gleicher Weise, wie es W. für Teplitz getan hat, das vorhandene Material zusammengetragen -und veröffentlicht sein wird. In jedem Falle ist rühmend hervorzuheben, daß der Vf. bemüht ist, in objektiver Darstellung die Axchivalien zu verwerten. Wir erfahren aus seiner Schrift, daß die Juden für Teplitz erst 1414 urkundlich bezeugt sind, während sie für Böhmen, insbesondere in Prag, schon im 10. Jahrhundert nachgewiesen sind. Zur Zeit der Gegenreformation waren sie schweren Heimsuchungen ausgesetzt, die aber die Protestanten, die „hartnäckigen Ketzer", denen die Juden in ihren Häusern Zuflucht gewährten, in gleicher Weise trafen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden sie durch ein Ghetto von der übrigen Bevölkerung völlig abgesondert. Ebenso wie überall gesellschaftlich isoliert, wurde ihnen sogar verboten: 1. daß sie unter den Christen baden, 2. daß Christenweiber den Juden dienen und sich am Schabbes bei ihnen einfinden, 3. daß die Juden an Sonn- und Feiertagen ausgehen und 4. befohlen, daß fremde eingeschlichene Juden sich hinwegbegeben, (S. 20.) 1667 und 1668 aus der Stadt vertrieben, ständig im Kampfe mit einflußreichen Grundherren, von den christlichen Kaufleuten als unangenehme Konkurrenz empfunden, einer Kleiderordmmg unterliegend, die sie beispielsweise in Teplitz zwang, als äußeres Kennzeichen eine große Halskrause zu tragen, unter der Kaiserin Maria Theresia schwer bedrängt, durch den Brand der Stadt 1793, der das ganze Judenviertel einäscherte, hart getroffen, trat unter Josef II. eine errfeuliche Wendung in ihrem Geschick ein, bis sich mit dem Jahre 1848 ihre rechtliche Stellung günstig gestaltete und ihnen freien Spielraum zu voller Entfaltung brachte. Nach der Vereinigung von Teplitz mit Schönau im Jahre 1849 ging es vorwärts. Heut ist Teplitz eine ansehnliche Gemeinde von 4000—5000 Seelen, die dem Charakter des bekannten Kurortes durch die Begründung eines jüdischen Badehospitals für arme Kranke und Sieche Rechnung trug. Es ist nicht recht einzusehen, warum di« Geschichte der Juden von Teplitz mit dem. Bau des neuen Tempels 1881/82 abgeschlossen wird und gerade die letzten Jahrzehnte, in denen die Gemeinde zu großer Blüte gelangt ist, unberücksichtigt bleiben. Immerhin bietet die Schrift viel Interessantes und Lesenswertes, wofür wir dem Verfasser Dank wissen. Rabb. Di. Golinski, Be-uthen. N. Rudnitzky, Ewigkeit und Allverhöhnung, dargestellt nach de« Bibel, den Zeugnissen der vorchristlich jüdischen Vorstellungen und den Aeußerungen der Kirchenväter. 1925. Verlag von J. G. ducken Nachfolger, G. m. b. H„ Cassel. 120 Seiten. Der Verfasser hat in sein Buch, das im großen und ganzen eine Streitschrift ist, seine bereits im Jahre 1911 erschienene Broschüre „Zeit und Ewigkeit“ aufgenommen, die einen Teil der vorliegenden Arbeit bildet. Mit großer Belesenheit wendet •sich der Autor in sachlicher Polemik gegen die „Allversöhnler''« d. h. gegen die Lehre, daß der größte Teil der Menschheit, der sich nicht zu Gott und Christo bekehrt, verloren geht, falls nicht eine Wiederbringung aller Dinge stattfindet. „Da wir unmöglich uns anmaßen dürfen, zu wissen, was „in dem Menschen verborgen ist“, so dürfen wir auch nicht sagen, ob die größte Mehrheit der Menschen verloren geht oder nicht. Darüber bestimmt Gott selbst, und zwar „an jenem Tage", da er richten wird, „was in dem Menschen verborgen ist“. (S. 101.) Die zum Teil sehr dunkel gehaltenen Ausführungen, deren, Lektüre nicht jedermann zuzumuten, ist und die in eine Verherrlichung Christi ausklingen, bringen als positiven Ertrag eine ausführliche Behandlung der Begriffe „Zeit und Ewigkeit im Lichte der Schriftsprache“. Hier steigt der Verfasser zu den Quellen herab, die sich seinem Kennerblick verschließen» Rabbiner Dr. Golinski, Beuthen. Spendenliste. (Abgeschlossen am 10. Oktober 1925.) An weiteren Spenden gingen ein: 500.— M.: R- Berlin. — 150,— M.: Kommerzienrat R. Moser, Berlin. — 20,— M.: Gobr. Letz, Königs-« borg. — 7.50 M.: Rechtsanwalt Dr. Hayum, Tübingen; Willibald Jordan, Spandau: Elias Moos. Stuttgart. — 6,— M.: Rechtsanwalt Dr. Georg Salier. Berlin. — 5.— M.: M. Schön ebe rg. Brackw-ede: Siegbert Wolfsohn, Berlin. — 8,50 M.: Ernst Gottschalk. Breslau: Guido Neustadt. Breslau: Irma Neustadt. Breslau. —2,50 M.: Max Berlowitz, Tilsit; Dipl.-Jng. E. Bruck, Duisburg: Richard Ephraim. Berlin; Paul Eisner. Neubabelsberg: Julius Jriedländer, Berlin; Leopold Groiremann, Märk.-Friedland: Louis Hirsch, Friedberg (Hessen); Dr. Holzmann. Berlin: Apotheker Jacob Jacobsohn, Berlin: Paul Kanter. Berlin: Rabbiner Dr. Nellhaus. Hirschberg; Leo Prager, Nürnberg: Dr. Leopold Prrlvermacher. Berlin; Elisabeth Rüdenberg, Llotho: Justizrat Martin Seligfohn, Berlin; Carl Weigert, Berlin. IM M: Georg Jonas, OWau. — 1»— M.: Emil Kuschnitzky. Gleiwitz. Allen Spenden: danken wir herzlichst. Mitglieder mtfl Freunde! Folgt diesem Beispiel und fördert auch finanziell unsere Bewegung! (Postscheck-Konto: Vereinigung für das liberale Inden-- tum, E. B., Berlin NW. 7, Nr. 137 069.) Bereinigung für das liberale Judentum, E. B. Spenden für die Arbeitsgemeinschaft der I l i s. September gingen ein: 10.— M.: Jli, Breslau. 20.— M.: Dr. Scheyer, Liognitz. — 8,— M.: Georg Jonas. - 10,- M.: E. H. S.

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