Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 38 (18.9.1925)
- Date
- 1925-09-18
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Sprechsaal. fewish Agency und Keten Hajcssod, Herr Dr Spiegler-Wien hat in seine« Berichte» vom 14. Zionistenkongreß mehrmals seiner Befriedigung dar. über Ausdruck gegeben, daß seitens des «onarestes der Mitarbeit auch der nichtziontstischen Juden kein Hindernis in Len Weg gelegt werde. In Nummer S6 der „Jüdisch-libe, ralen Zeitung" vom 19. Juni 1925 habe ich mich in meinem Beitrag „Unsere Mitarbeit am ValSstina-Aufban. die Antt» zioniften und die Jewtsb Agencv" über diesen Gegenstand ausführlich geäußert und bi« auf Grund der vrotokollari» schcn Belege des 18. ZionistenkougresfeS zu dem Schluß ge. kommen, daß auch nach Anschauung der a a n a gemäßigten zionistischen Kreise die Anerkennung der Balfour-Dekla. ration Voraussetzung der Beteiligung an der Jewtsh Ageucy ist. Die Agency kann also nach dem Wortlaut deS Palästinamandats nur die Mitarbeit solcher Jude» in Anspruch nehmen „die aewilli stnd. bei der Grrichtuna der jüdischen nationalen Heimstätte a« helfe«". Wie in de» betreffenden Artikel erwähnt, bat der Präsident der zionistischen Organisation. Dr. Weizman«. auf dem 13. Zio» ntstenkongretz verlangt, baß die Unversehrtheit des nationalen Charakters der Nation al-füdtfchen Gieblung in Palästina gewährleistet bleiben müsse. Unter nichtzionistischen Juden find in diesem Zusammenhang beileibe nicht diefenigen Alt verstehen, die baS Nationaljudentum ablehnen, sondern nur solche, die wohl Zionisten stnd. aber aus irgendwelchem Grunde stch der zionistischen Organisation nicht angeschsosten habe», dar. unter ei» großer Teil solcher, die ehrlich aenua stnd. diesen Anschluß nicht m vollziehen, weil He ihren „Zionismus" selbst als eine recht platonische Angelegenheit empfinde» und betrachten. Die radikale Forteruna SoloweitschekS und seiner Anhänger, »baß in keinem Organ ber Jewtsh Agency ei» Mensch sitzen wird, ber nicht früher den Kestel passiert bat. worin er aus einem französischen. englischen usw. Juden zu einem tüchtigen Juden für Erez Israel umgekocht würbe", ist. wie man oben ersteht, von Weidmann, wenn auch in gemäßigterer Form vollkommen geteilt worben, und wen« der 14. Zionistenkonareß die Angelegen» heit der Jewish Agency ohne viel Gerede der Exekutive zur Erledigung überließ, wußte er wobl. baß diese keinessalls einem wirklichen Nichtzionisten den Eintritt in die Jewish Agency ermöglichen würde. Leider fehlt es in weiten ittbischen Kreisen an der nötigen Klarheit und Gründlichkeit in der Erörterung dieser Probleme, sonst wäre eS auch nicht möglich, daß der Keren Haieffod noch bei vielen Juden als eine neutrale Jinanzinstitution gilt Das französische Rabbinat bat dem berechtigten Mißtrauen gegen jeden Fonds. der im Zusammenbana mit der zion!st"chen Organisation steht, durch den Beschluß Ausdruck gegeben, einen eigenen Palästina» fondS zu schaffen. Wie lehr berechtigt dieses Mißtrauen ist. zeigen die Beschlüsse der OraanisationSkommisston betr. den Keren Haiestod und den Keren Kajemeth. die vom Kongreß einstimmig angenommen wurden. Diese Beschlüsse stellen eine Uebereinkunft bar zwischen den Berwaltunaen ber beiden Fonds. in bcr Wesen und Tätigkeitsgebiete gegeneinander ahgeareazt werden. In dielen Beschlüsten werden Keren Haiestod und Keren Kaiemeth als ..die beiden grosten nationalen Fonds. auf denen der Ausbau des jüdischen Palästina in erster Reibe beruht", bezeichnet. Die Unterscheidungsmerkmale der beiden Finaminstrum-nte sind rein technjschcr. nicht aber oruudsätzlicher Natur. Wer als wirklicher Nichtzionist den Keren Haiestod unt-rstützt. iü ein sehr-biederer treuherziger und naiver Mensch. Die Aufaabe ber nichtzionistisckeri iüdischen Kreise in Palästina besteht darin zwar nickt nnbedinat gegen die zionistische Organisation, aber unavbänaia von ihr. stch in und für Palästina philantropisch. kulturell und last not least religiös zu betätigen. Das Interesse an einem nick^nationalen Palästina-Ausbau muß stch bekunden in der Parole: materielle und ideelle Arbeit auch für Palästina, keinen Pfennig aber für irgendeine Organisation, die in Verbindung mit der monistischen steht! Rabbinermangel und Rabbinerausbildung. lieber den In Deutschland herrschenden Manael an Rabbinern ist in den letzten Monaten viel geschrieben worden. Neu dagegen ist. was in Nr. 36 des Hamburger „Israelitischen Familienblatts" vom 9. September Herr Dr. Carl Pinn lCharlottenburg) unter obiger Ueberschrift ausführt. Herr Dr. Pinn erblickt die Ursache deS Rabbinermaugels in der unzeitgemäßer, Ausbildung unserer modernen Rabbiner. Wenn man die Ausbildung zeitgemäßer gestalte, dann werde es auch an geeignetem Nachwuchs nicht fehlen. Herr Dr. Pinn denkt bei der Reformierung der rabbinilchen AusbilSuna zunächst an etwas Negatives. Das intensive Studium deS talmudischen Schrifttums ist ihm ein Dorn im Auge, und er fragt: „Aber ist denn das Talmudstudium für einen liberalen Rabbiner heutzutage noch notwendig?" Er verneint die Frage mit dem Hinweis darauf, dast der liberale Rabbiner doch keine „Schaalaus" zu entscheiden und keine „Dervlchaus" zu halten hat. Wer nun wie ich seit Jahren in Wort und Schrift für den iüdischrcliltiöscn Liberalismus kämpft, der wird wobl nicht in den Perdacht der Orthodorie geraten. Als aufrichtig liberaler Nebbiner halte ich es für meine Pflicht, der Auffassung des ^ernt Dr. Vinn mit der allergrößten Entschiedenheit entgegenzutreten. und ich glaube. eS wird keinen liberalen NMsiner geben, der mir darin nicht beioNichtet. Das fehlte gerade noch, daß die Orthodorie den liberalen Rabbinern Unkenntnis eines der monumentalsten Werke des iüdischen Schrifttums vorwerfen könnte. Herr Dr. Pinn meint: „Den Talmud beherrschen nur noch die Rabbiner orthodorer Richt'.nrg." Das ist ein schwerer Irrtum. Welcher deutsche Rabbiner. sei er orthodox oder liberal, kann heute von sich sagen, bah er den Talmud ..beherrscht"? Das können wobl Talmudbo;cnten an den Bildungsanstalten. Stiftsrabbiner und seimige Privatgelebrte. die in der Lage stnd. ihr Leben dem theoretischen Studium zu widmen, nickt aber die Gemeinderabbtner. die bei der vielaestaltigen Arbeit, die ihnen obliegt, sroh sein müssen, hin und wieder ein Stüiröcken für wissenschaftliche Tätigkeit zu erübrigen. Da besteht kein Unterschied zwischen Orthodoxen und Liberalen. Trotz Herrn Dr. Pinn will ich es an talmudischen Kenntuisien wit einem ortbo- Een Rabbiner ausnehmen, der etwa die gleich große Gemeindearbeit wie ich zu leisten hat: und zableiche Kollegen meiner Richtung werden ihm dieselbe Verficht -ung geben können. Nicht das darf den liberalen Rabbiner vom orthodoxen unterscheiden, daß er im überlieferten Schrifttum weniger bewan. öert ist. Ihn unterscheidet vielmehr die freie, moderne, kritische Stellung, die er, in, Gegensatz zum orthodoxen AutoritätSlllauben, den im tterlieferten Schrifttum niedergelegten Anschauungen und Fo rderungen gegenüber einnimmt. Je weniger Zeit nun aber die amtierenden Rabbiner dem Ctudium widmen können, um so notwendiger ist es» daß ihnen in den Lehranstalten die Gelegenheit geboten wird, mit möglichst umfangreicher Kenntnis des jüdischen Schrifttums ins Amt zu trete». Es ist eine geradezu ungeheuerliche Zumutung an die Studierenden ber Iüdischen Theologie, dem Vorschlag des Herrn Dr. Pinn »u folgen und stch darmt zufrieden zu geben, daß sie „den Talmud i» Auszügen ... in guter deutscher Uebersetzuug kennen lernen und von berufener Sette erklärt bekommen". Den Talmud selbst müssen ste kennen lernen und keinen Talmuderfahr aus der Quelle müssen sie schöpfen können und nicht auf Nachschlagewerke angewiesen sei«. Für einen Talmud „in usum delphini" müssen ste sich bestens bedanken. Was die positiven Vorschläge des Herrn Dr. Pinn betrifft, so legt er m. V. viel zu viel Gewicht auf das Politische. Die Kenntnis der politischen Angriffs- und Abwehrliteratur und die der parlamentarischen Verhandlungen ist für die Rabbiner jedenfalls bei weitem nicht so nichtig wie die der Philosophie und der Religionswissenschaft. Getrost dürfen die Rabbiner den politischen Kampf mehr oder weniger „einer Schar jüdischer Rechtsanwälte" und anderen geeigneten Personen anvertraueu. wenn sie dadurch mehr Zeit für die Arbeiten gewinnen, die ihnen von anderen nicht abgenomme» werden können, insbesondere für die soziale Arbeit, die seelsorgerische Tätigkeit. Diese Tätigkeit nimmt die Zeit und die Kraft der Rabbiner von Jahr »u Jahr mehr in Anspruch, was 1» der Oeffentlichkeit vielleicht «och nicht genügend bekannt ist. Unfern Gemeindemitgliedern in ihren äußeren und seelischen Nöten mit verständnisvollem Sinn und liebevollem Herzen beizustehen, das ist in den hantigen schweren Zette« wichtiger und notwendiger alß je. Mehr als je erweist stch heute ber Rabbiner und soll er sich erweise» als der Vertrauensmann für Sie weitesten Kreise seiner Vemetnbe. Zum Schluß «och einmal: Je weniger Zeit die Seelsorge, die Schule, die Kanzel und vieles andere dem im Beruf stehenden Rabbiner für die Pflege seiner Spezialwissenschaft übriggelassen, um so gründlicher und gediegener muß die wissenschaftliche Ausbildung sein, die ec ins Amt mitbrtngt. Und darüber glaube ich Herrn Dr. Pinn beruhigen zu können: Wenn keine andern Ursachen vorhanden sind, die begabte, ideal gesinnte, religiös empfindende jüdische Jünglinge vom Rabbiner beruf abschrecken: die Furcht vor der Schwieriqkeit des Eindringens in das talmudisch-rabbinische Schrifttum wird dem Bestand des Rabbiner berufes keinen Abbruch tun. Rabbiner Dr. Norden (Elberfeld). BÜCHERSCHAU u Wer Erwachsenen oder Halberwachsenen zu den Feiertagen ein sinniges Buch schenken will, der nehme; „Legenden von Emil Bernhard Cohn, München, bei Georg Müller, 1925.“ Wir haben keinen Mangel an gelehrten Schriftsteller».; gelehrte Bücher aus der jüdischen Wissenschaft sind aber nur für wenige. Wir haben geistreiche Schriftsteller; ein geistreiches Buch wird aber leicht ermüdend. Wir haben auch keinen Mangel an temperamentvollen Schriftstellern, Viele Leser möchten aber nicht immer wieder vom Kampf gegen den Judenhaß und vom Streit der politischen und religiösen Richtungen innerhalb des Judentums hören. Wir haben aber nur wenige Schriftsteller, die Phantasie he-itren. Gelehrte Beweise, geistreiche Redewendungen, temperamentvolle Ausbrüche vergißt man leicht; ein Bild aber, das sich der Phantasie einprägt, bleibt lange in Erinnerung. Einer der wenigen phantasievollen jüdischen Schriftsteller ist Emil Bernhard Cohn. Wer „Die fremden Jahre“ gelesen hat, wird diese Legende kaum wieder vergessen. Auch die anderen Legenden wird man mit Genuß lesen und aus ihnen mehr Anregung schöpfen — sofern man selbst Phantasie hat — als aus dicken Büchern über das Judentum. Rabbiner Dr. Georg Wilde. Magdeburg. „Ein verpfuschte? Leben“ von Artnr Schweriner. Verlag „Der silberne Leuchter“, Berlin-Neutempelhof. (Sechs Originalzeichnungen. 172 Seiten. Preis 3 Mark.) Wer die Tragik der jüdischen Kämpfer versteht, die den Judenhasser niederwerfen, ohne ihn vernichten zu können, der wird dieses Buch von Artur Schweriner von Herzen begrüßen. Es ist kein Klagelied, das hier dem verpfuschten Leben das Geleit gibt. Echter, von Herzen kommender Frohsinn begleitet unsere Leser, die einiges aus diesem Buch schon kennen, dreißig Kapitel hindurch. Während die politischen Zeitereignisse an uns vorüberziehen. umfängt uns das Kleinstadtleben und weckt liebe Erinnerungen Wenn wir gleich im Anfang des Buches Herrn Silberstein auf der Tintruper Chaussee begegnen, dann ist uns die Art und Weise dieses biederen jüdischen Geschäftsmannes so vertraut, daB wir es ihm nicht übelnehmen, wenn er sich unseres Freundes Schweriner entledigen will, um nicht mit ihm , in Tintrup aufzufallen, „Das könnte mir fehlten, mit Ihnen in der „Forelle" abzusteigen. Wie sagt doch der Dichter? „Verderb mir nicht das Geschäft, mein Kind, und grüß mich nicht in Tintrup. ..." Damals war der Gedanke, daß der Kampf um Gleichberechtigung unsere höchste Pflicht ist, noch nicht Gemeingut aller deutschen Juden geworden. Nur so ist die Antwort des Herrn Silberstein zu bewerten, als Schweriner ihm sagt, daß er in der „Forelle“ über das Thema „War Stöcker arbeiterfreundlich?" sprechen wird: „Und wenn er, Gott behüte, nicht arbeiterfreundlich war: was geht Sie das an? Von den Ziegeleiarbeitern kann ich nicht leben, die gehen nicht auf die Jagd. Die paar Ziegenlämmer — da kann man den Laden bald zumachen. Wozu, mein lieber Herr Schweriner, machen Sie eigentlich den Risches?" Vorahnend klingt da die Antwort Schweriners: „Sie werden solange gute Geschäfte machen, bis man Sie eines Tages auf der Landstraße ausplünderin und totschlagen wird,“ Auf der einen Seite sträflich sorglose Menschenlkinder, auf der anderen Seite gefahrenerkennende Kämpfer, dia den Buckel herhalten müssen. Mit dem Wohlbehagen eines Unentwegten teilt Schweriner im dritten Kapitel che Bilanz des Wahlkampfes 1912 mit: „Zwölfmal Angeklagter, achtundzwanzigtmal Kläger. Füy 15 Mark evtl, je einen Tag Gefängnis. In einem Fall« wurdei die Geldstrafe (150 Mark) gestundet. Allerhöchste Begnadigung durch den Fürsten zur Lippe, Monatsraten von 25 Mark abzahlen zu dürfen. Allmonatlich fast zur selben Stunde ein. treffende Briefe der Gerichtsschreiberei: „Wenn Sie nicht innerhalb drei Tagen die Teilzahlung an der Gerichtskasse entrichten, werden Ihre Akten zur Vollstreckung der Freiheit* strafe weitergegeben. . . . Und doch war es schön,“. . . Schweriner, selbst ein Kind der Posenschen Kleinstadt, hat sich inmitten seiner großen Lebensaufgabe das Verständnis für, die religiöse Einstellung im Kleinstadtleben bewahrt. Was weiß der Großstädter von dem Sabbatfrieden in der Kleinstadt, Schweriner erzählt, und während er erzählt, wird! alles um uns ber lebendig, Wir hören, wie bei Gumpert Cohn die Rolladen heruntergenen, zum Zeichen, daß der Sabbat! beginnt. „Es sind alles fromme Juden in dieser Posenschen Kleinstadt. Der liberale Einschlag des Herrn Margoninski, der am Sabbat hintenrum verkauft, ist nur auf die moderne Fraul zurückzuführen, die er in Polzin „wegen Rheumatismus“ kennengelernt hat.“ Dieses heitere Tagebuch eines Unentwegten muß in jedem jüdischen Hause seinen Platz finden. In dieser Zeit wirtschaftlicher Hot wird es durch seinen köstlichen Humor für alt und jung ein Lefcenselexier sein. Margarete Fried. „König Davids Harfe" von Albert Loeser. Op. 99, philharmonischer Verlag, Berlin W 30. Es war in einer Versammlung für die Wahlen zum Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden. Scharf pLatzteni die Ansichten der einzelnen Richtungen, im Judentum aufeinander. Der letzte Redner hatte seine Ausführungen beendet, da betrat ein Orchester das Podium und durch die andächtigen Klänge wurde wohl allen zur Gewißheit, daß stärker als alle Gegensätze die Bande sind, die die Bekenner, der jüdischen Gemeinschaft umschließen. Zum ersten Male sind in diesem Musikwerk unsere schönen synagogalei Melodien zusammengeiaßt. Hier erklingt daa „Scbma jisroel“, das „Adaunoj, adaunoj", das „Jo schimcho“ und vieles andere, was uns seit der Kindheit Tagen vertraut ist und nur berührt zu werden braucht, um zu erklingen. Geschickt sind in die Hebräischen Melodien auch einige deutsche Gesinge unseres Gottesdienstes verwoben, so u. d. das digtlied ,J)u bist der König aller Sphären", das iVuhderVöllÜ ' «Aus jeglichem Munde“ und „Wie schön sind Deine Zelt«, Jakob“. Die schon häufig veröffentlichten beiden Gesänge „Kol Nidre" usod „Moauss zur jeschuossi“ hat der Verfasser wohl absichtlich nicht in das Werk aufgenommen. Es ist unstreitbares Verdienst des Komponisten und des Verlages, durch die Veröffentlichung und Verbreitung dieses Werkes dazu beizutragen, daß die jüdischen Melodien wieder, häufiger in den jüdischen Häusern erklingen. Der starke Beifall, der überall dem Orchester gespendet wurde, wenn, ea dieses Werk zum Vortrag brachte, verdient erst recht der Klavierausgabe gezollt zu werden, die nunmehr erschienen ist. Es ist erfreulich, daß sie nicht z-u schwer gesetzt ist, so daß sie kür den Durchschnitt der Dilettanten unbedingt zu bewältigen sein dürfte. Bei einer neuen Auflage wären vielleicht einige Aenderuagen der Uebergänge zwischen den verschiedenen Melodien noch angebracht. Nicht verständlich ist auch, wieso die Umstellung der Keduschoh-Melodien erfolgte. Der Uebergang von dem Gesang ..Er war uns ein Hort*' zu dem „Aus jeglichem Munde“ müßte wohl bei dieser Gelegenheit in erster Linie geändert werden. Sehr erwünscht wäre es sicher auch, wenn den Noten eine Textunterlage beigefügt worden wäre. Bruno Woyda. — Unerreicht Großes Lager in Ori ®nt -Teppich®^ und Brücken in allen Größen und Preislagen bis tu den feinsten Knüpfungen. Sonder-Angebot Sdtönforblge, kletms echte B ziudschistan Btüdtcn und Vorleger jf ft M. toosao* ocu- ¥I/|" Große PerSer gemnstctic Brücken mH Runs*, 100X03 cm. cvondervoäe Farben. Im soliden BrüsselerL Gen eben 2 venditedene vor fff a nehme Muster , , 19m Prachtvolle, soidteglimsemSo echte Gebet- Teppiche Im dem herrtlduten Färbern Jedes Mtk M. iSO-13*+ ll/V«* Praktische Dlwandecke te habsdmm _ M l\Js50 Schöner Axmlnster - Teppich cm. 3u0X3O0cm,tm 10 feinen g? Q Perser Moslem «. Farben M. WJfs" Runde PtOsch-Tlschdecke seiittgglönsend. mit handgekm. 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