Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 30 (24.7.1925)
- Date
- 1925-07-24
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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'Garg uuü^die Grabstelle für eine erwachsene Person »erlangt? Den Hinterbliebenen entstehen doppelte Kosten durch die Verbrennung und diese Art der Beisetzung, die noch dazu den Platz des Friedhofs in großem Maße verschwendet. Ein kleines Betspiel. Meine vier Geschwister und ich wollen unS dereinst »erbrennen lasten und auch im Tod« vereint beieinander bleiben. Hierfür sollen wir ein Erbbegräbnis mit 5 Grabstellen kaufen. Wer kann sich heule,diese Ausgabe -leisten, und sagt nicht der gesunde Menschenverstand, daß eine einzige Grabstelle für S Urnen vollkommen genügt? Eventuell weS-yall» werben nicht eigene Urnenfelder mit Stellen in der Größe von Kindergräbern angelegt? Wenn etwa „religiöse" Bedenken geltend gemacht werden, so sage ich, viel schlimmer ist es, daß durch die jetzige Methode Hunderte gezwungen sind, ihre Aschenreste in Kolumbarien vder Gemeindefriedhöfen fern von den ihrigen, beisetzen zu lasten. Max Rector. Vom preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden. Wahlkreis Berlin: Ra ts mi t gl i e ü e r: Dr. Jsmar Freund. Bankier Bruno Galewski, Direktor Georg Kareski, Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee. Justizrat Leo Lilienthal, Justizrat Felix Makower. Frau Helene Meyer-Siargard, Professor Moritz Türk, Kammergerichtsrat Leo Wolfs. Ein weiterer Platz ist noch von Berlin zu besetzen. ' Wahlkreis Breslau: Ratsmitglieder: Landgenchtsdirektor Geh. Justizrat Leo Goldfeld, Justizrat Georg Peyser. Ersatzleute: Leo Smoschewer, Emil Waldstein. Wahlkreis Frankfurt a. M.: Ratsmitglieder: Justizrat Dr. Blau. Naftali Fromm. Ersatzleute: Fritz Sondheimer, Justizrat Dr. Ernst Auerbach. Ä Wahlkreis Köln: Ratsmitglied: Rechtsanwalt Dr. Os- Kar Eliel. Ersatzmann: Rechtsanwalt Dr. Sigmund Klein. Wahlkreis Ost- und Westpreußen: R a t ä m l t g l i e d: Justizrat Holz-Königsberg. 1. E r f a h m a n n : Geheimrat Falken- Heim-Königsberg. 2. Ersatzmann: Rabbiner Dr. Aösel-Tilsit. Wahlkreis Brandenburg. Pommern, Grenzmark Sachsen: Ratsmitglied: Benno Feldberg-Stettin. 1. Ersatzmann: Dr. Merzbach-Magdeburg. 2. Ersatzmann: Dr. 2Nax Hirsch- Halle a. 6. # Wahlkreis Schlesien: Ratsmitglieö: Jngemeur Max Grünwald-Beuthen. 1. Ersatzmann: Rechtsanwalt Dr. Hcheyer-Liegnih. 2. Ersatzmann: Paul Cohn^öleiwih. Wahlkreis Hannover—Schleswig-Holstein: R a t s m i t g l i e d: Rechtsanwalt Dr. Max Schleisner-Hannover. 1. Ersatzmann: Sanitätsrat Dr. Jacob-Kiel. 2. Ersatzmann: Hermann Jacob- Güttingen. _ . Wahlkreis Westfalen: Ratsmitglied: Rechtsanwalt Dr. Katzenstein-Blelefeld. 1. Ersatzmann: S. Grohmann-Gelsenkirchen. 2. Ersatzmann: Direktor Baruch-Herford. Wichlkreis Rheinprovinz I: R a t s m i t g l i e d : Rabbiner Dr. Eschelbacher-Düsseldorf. 1. Ersatzmann: Lehrer Dr. Eschwege-Hamborn. 2. Ersatzmann: Hermann Leyens-Wesel. Wahlkreis Aheinprovlnz II: R a t s m i t g l i e d: Rechtsanwalt Dr. Herzfeld I-Essen. 1. Ersatzmann: Rechtsanwalt Dr. Max Cohn-Bonn. 2. Ersatzmann: Willy Meyer Alberti-Coblenz. Wahlkreis Heffen-Rassau: Ratsmitglied: Rechtsanwalt Dr. Goldschmidt-Kassel. 1. Ersatzmann: Justizrat M. Marxheimer-Wiesbaden. 2. Ersatzmann: Levi Trepp-Wihenhausen. Auf dem Berbandstag wurden gewählt: Aatsmitglieder: Rabb. Dr. Vogelstein-Breslau, Justizrat Hugo Sonnenfeld-Derlin, Rechtsanwalt Dr. Arthur Hantke-Berlm, Moritz A. Loeb-Berlin, Ccminarrabb. Prof. Dr. Guttmann-Breslau, Prof. Dr. I. Elbogen- Berlin, Rabb. Dr. Leo Baeck-Berlin, Rabb. Dr. Horovitz-Frankfurt <l. M., Rabb. Dr. Seligmann-Frankfurt a. M., Rabb. Dr. Moses Hoffmann-Breslau, Mittelschullehrer Heinrich Stern- Berlin und Kantor und Lehrer I. B. Levy-Frankfurt a. M. Ersatzmänner: Rabb. Dr. Rosenthal-Köln, Rabb. Dr. Emil Levy-Berlin und Rabb. Dr. Wilde-Aiagbeburg. Der engere Rat seht sich wie folgt zusammen: Präsident: Kammergerichtsrat Wolfs) Stellvertreter: Galewski, Dr. Klee, Justizrat LiUenthal: Schriftführer: Geh. Rat Goldfeld- Breslau: 'Stellvertr eter: Pros. Türk: Schatzmeister: Condheimer: Stellvertreter: Justizrat Makower: Beisitzer: Justizrat Blau, Dr. Freund, Rechtsanwalt Dr. Herzfeld. Infolge ihrer Wahl in den Rat haben ihr Mandat im Berbandstag folgende liberale Abgeordnete niedergelcgt.' Justizrat Lilienthal, Frau Meyer-Stargard, Prof. Türk, Kammergerichtsrat Wolfs, sämtlich Berlin. Justizrat Holz-Königsberg, Rechtsanwalt Dr. Kahenstein-Bieleseld. Folgende Liberale rücken in den Berbandstag nach: Dr. med. Kurt Fleischer, R.-A. Dr. Elke'.es, Heinrich Doßmar, Dr. med. Salomonski, Dr. med. Tieh. sämtlich Berlin, sowie Rabbiner Dr. Steinthal-Münster i. Wests. Aurich. Die hiesige Gemeinde hat Lehrer Moses aus Spangenberg (Hessen), dessen Schule wegen geringer Schülerzahl aufgelöst worden war, zum Lehrer an der israelitischen Volksschule gewählt. Aus den Gemeinden. Lasset. Im 80. LebeiHahre verdarb der feit seiner Zurruhesetzung hier lebende emermerte Lehrer A. Floershelm. einer der heute immer seltener werdenden Lehrerveteranen. 46 Jchre hat der Verstorbene in Wolfhagen, vorher auch in Eorbach (Waldeck) mit großem Segen gewirkt und durch sein leutseliges und allzeit zuvorkommendes Wesen überall Freunde gefunden. Seltene körperliche und geistige Frische haben den beliebten alten Herrn bis vor kurzem ausgezeichnet. Während eines Aufenthalts bei feinen Kindern in Frankfurt ist er im dortigen Krankenhause verstorben und daselbst auf dem israelitischen Friedhof zur letzten Ruhe gebettet worden. Aamens der israelitischen Lehrerkonferenz Hessens, der der Verewigte als eins seiner ältesten und eifrigsten Mitglieder angehörte, gab Lehrer Gans, Niederaula, der Trauer um den Verlust des wackeren Berufsgenossen beredten Ausdruck. Düsseldorf. Am 8. Juli fand eine Versammlung sämtlicher Mitarbeiter an der jüdischen Abteilung der großen Düsseldorfer Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen unter der Leitung des Herrn Eugen Caspar!, des Vorsitzenden der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, statt. Von der Düsseldorfer Leitung nahmen die Herren Rabbiner Dr. Eschelbach-er und Dr. med. et. phil. Rudolf Sindler teil. Fast alle Mitarbeiter aus Berlin, aus ganz Deutschland und aus Deutsch-Oesterreich waren erschienen. Das Programm der Ausstellung und der Anteil der einzelnen Abteilungen (Religionsgrsetz, Jüdischer Stamm, Wohlfahrtspflege in Deutschland, Durch- Wanderung und Auswanderung, Siedlungen) wurden endgültig festgslegt, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen geregelt, die Abgrenzung ihrer Arbeitsgebiete vollzogen, und Gruppenleiter gewühlt, die die Verantwortung für je einen Raum des jüdischen Pavillons übernehmen. Außerdem wurden die Wege zur Aufbringung der großen Mittel, die die Ausstellung erfordert, besprochen. Ueber alle Punkte wurde völlige Einigkeit erzielt. Die umfangreichen organisatorischen Vorarbeiten sind damit abgeschlossen. Run erhebt sich die weitere große Aufgäbe, das nötige Material zum Teil heranzuziehen, zum Teil auch neu zu schaffen. Nach dem bisherigen Verlauf der Dinge darf mit guter Zuversicht damit gerechnet werden, daß in den zehn Monaten bis zur Eröffnung der Ausstellung auch diese Ausgabe gelöst wird, und daß die Ausstellung ihr großes Ziel, der Welt die erhabenen Ideen unserer Religion und ihre segensreiche Auswirkung auf dem Gebiete der Hygiene und der Fürsorge zu zeigen, zur Ehre des Judentums erreichen wird. Gelnhausen. Die hiesige Gemeinde beklagt den Heimgang ihres langjährigen Vorstehers Jakob Goldschmidt, der im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Operation starb und bei allen Gemeinüemitglieüern Liebe und Wertschätzung genoß. Lehrer Marx schilderte in seiner Trauerrede die achtenswerten Eigenschaften des Entschlafenen. Herr 3. Lorsch gab der Trauer und dem Dank der Gemeinde in einigen ergänzenden Worten sinnfälligen Ausdruck, und namens der Hinterbliebenen widmete Rechtsanwalt Dr. Goldschmidt dem Heimgegangenen Vater Worte liebevollen Gedenkens. Hindenbvrg. Am 29. v. Mts. fand zu Hindenburg eine Tagung des oberschlesischen Rabbiner-Verbandes statt. Der Vorsitzende, Rabbiner Dr. Braunschweiger, Oppeln, begrüßte den neu in den Verband eingetretenen Kollegen Golinski-Beuthen und sprach zur Wahl des nach Osnabrück berufenen Kollegen Krakauer die herzlichsten Glückwünsche aus. Nach einigen Mitteilungen aus der Geschäftsführung des Verbandes berichtete Rabbiner Dr. Ochs- Gleiwih über Kaah, „Talmudisch-rabbinische Sätze über Rechtsbeziehungen zu Nichtjuden" und beleuchtete einige schwierige Mischnahstellen kritisch. Rabbiner Dr. Krengel-Aatibor sprach auf Grund seiner Beobachtungen in Amerika über dortige Religions- Partei-Vechältnisse und die Ausgestaltung des amerikanischen gottesdienstlichen Lebens. Rabbiner Dr. Braunschweiger-Oppeln sprach über die althebräischen Inschriften am Sinai. Die Berichte über Tagungen des Oberschlesischen Gemeindebundes, des Allgemeinen Rabbinerverbandes in Köln und des ersten Verbandstages des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden wurden von Rabbiner Dr. Ellguther-Neihe und Rabbiner Dr. Braunschweiger-Oppeln gegeben. Nach Regelung der Vertretung während der Sommerferien wurde eingehend die Versorgung der rabbiner- und lehrerlosen Gemeinden Oberschlesiens mit unterricht, Seelsorge, Predigte.n und Vorträgen besprochen, nachdem in Gemeinschaft mit dem Oberschlesischen Gemeindebund die Organisierung endgültig durchgeführt ist. Eine zwanglose Aussprache über Standesfragen beschloß die Tagung. Jena. Eine kleine Anfrage der Nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei im Thüringer Landtag wendet sich gegen die Entfernung von öffentlichen Einladungen der Rat io nalsoziali stis chen Studentengruppe durch den Rektor der Universität Jena, der die Entfernung mit seiner Pflicht, die Mischen Studenten zu schützen, begründet fyat Planen. Adolf Hitler hat nach dem Zusammenbruch seiner hochflicgenden Pläne in Bayern das Feld seiner Tätigkeit nach Sachsen verlegt. In den letzten Tagen sprach er in Versammlungen der Nationalsozialisten in Zwickau, Plauen und in anderen Städten. Er versprach, die Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei in wenigen Monaten wieder zu einer politischen Macht ersten Ranges emporzuheben. Die erste Frucht dieser Werbetätigkeit Hitlers in Sachsen ist die Schändung des jüdischen Friedhofs in Plauen-Tannenhof. Die neuerrichtete Leichenhalle auf diesem Friedhof wurde in schändlicher Weise besudelt, sämtliche Wände des Gebäudes, ebenso Türen, Fenster usw. mit beschimpfenden Inschriften, die auf völkische Kreise als die Täler ganz bestimmt Hinweisen, bemalt, Dl« Täter konnten noch nicht gefaßt werden. Sontra. Dl« Regierung zu Casiel hat die Anstellung des Lehrers Wiesenfelder aus Breitenbach am Herzberg als Lehrer und Vorsänger der hiesigen Gemeinde zum 1. August bestätigt. Weimar. Die Fraktion der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (Dinier, Marschler, Spitzer) hat folgende Anträge im Thüringer Landtag eingebracht: Innerhalb des Freistaates Thüringen wird den Juden der Vieh- und Get-reidehandel verboten, da die Juden zum Schaden der Landwirtschaft und der gesamten Bevölkerung, besonders in diesen Gewerben, als notorische Wucherer, Schieber und Betrüger aufireten. Als Jude im Sinne dieses Gesetzes gilt jeder, der in der väterlichen oder großväterlichen Generation noch Blutsverwandte hatte, die sich zum mosaischen Glauben bekannten, einerlei ob er heute getauft ist oder nicht. Die Regierung von Thüringen wird ersucht, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um 'die Ausweisung der seit dem Jahre 1914 in Thüringen eingewanderten Ostjuden unter Beschlagnahme ihres gesamten unbeweglichen Vermögens, da es dem in Thüringen erworbenen beweglichen und dem Lande abgegaunertcs Volksvermögen ist, zugunsten der Wohnungsfürsorge zu bewirken. Die dadurch frei werdenden und zu, errichtenden Wohnungen sind vor allem den wohnungsuchenden Arbeitern, unteren und mittleren Staats-, Kommunal- und Prwatbeamten, Sozialrentnern und Kriegswitwen zuzuweisen, hierbei sind Kriegsbeschädigte in erster £inie zu berücksichtigen. Die Landeöuniversttät Jena ist für ausländische Juden gesperrt. Als Jude im' Sinne dieses Gesetzes gilt jeder Ausländer, der nicht den notariellen Nachweis erbringt, daß seine beiden Eltern und sämtliche vier Großeltern sich zur christlichen Religion bekennen oder bekannten. Den Kindern jüdischer Eltern wird der Besuch der Thüringer öffentlichen Schulen verboten, da sie durch die Anschauungen, Sittenbegriffe und sonstige Eigentümlichkeiten ihrer Rasse, sowie durch ihre Frühreife die deutsche Jugend seelisch und geistig, sittlich und gesundheitlich schädigen. Die Juden haben Geld genug, sich eigene Schulen zu errichten. Als jüdisch im Sinne dieses Gesetzes gelten alle Eltern, die in der väterlichen oder großväterlichen Generation noch Blutsverwandte hatten, die sich zum mosaischen Glauben bekannten, einerlei, ob sie heute gekauft sind oder nicht. An den thüringischen öffentlichen Schulen und an der Landesuniversität Jena dürfen Inden als Lehrer nicht mehr angestellt werden. Die Juden als eine fremdblütige, der deutschen seelisch und geistig entgegengesetzte feindliche Rasse, sind außerstande, deutsches Fühlen und Denken, Wollen und Handeln zu verstehen und darum unfähig, deutschem Wesen als Lehrer und Erzieher deutscher Jugend zu dienen." BÜCHERSCHAU. D i e ,,M onatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" läßt soeben ein neues Heft erscheinen. Wie bekannt, verfolgt die Monatsschrift ein dreifaches Ziel. Erstens der Wissenschaft des Judentums zu dienen, zweitens auch den Nichtforscher in die Probleme dieser Wissenschaft einzuführen, drittens durch einen sorgfältig ausgebauten Rezensionsteil jedem Forscher und Laien, der irgendwie an der jüdischen Vergangenheit interessiert ist, ein getreues Bild vom Stande ihrer Erforschung zu geben. Diesem dreifachen Zweck wird auch das vorliegende Heft in erfreulichem Maße gerecht. Neben bedeutungsvollen Untersuchungen zur Talmud- und Midrasch-Forschung und zur Entwicklung der messianischen Idee druckt die Nummer einen in der letzten Generalversammlung der „Gesellschaft“ gehaltenen Vortrag des Breslauer Rabbiners Dr. Vogelstein ab, welcher das Verhältnis veta Religion und Staat im nachexilischen Judentum behandelt. Dar Aufsafe zeigt, wie das dem ganzen Altertum sonst unbekannte Problem Religion und Staat von den Propheten geschaffen, vom Exil bestätigt wurde. Er schildert die Stufen der nachexilischen Entwicklung, insbesondere die Folgen des siegreichen Hasmonäer-Aufstandes, dessen Erfolg Religion und Staat wieder zu vereinen scheint, abier zu tiefen Meinungsverschiedenheiten zwischen Pharisäern uaid Sadduzäern gerade über unser Problem führt. Die römische Politik macht die Pharisäer zu Trägern des nationalen Gedankens; erst der Fall des Tempels löst endgültig die Religion vom Staat. — Unter den sehr zahlreichen Besprechungen interessiert vor allem der Ueberblick Oskar Wolfsbergs, eines philosophisch durchgebildeten Naturforschers, über unsere Forschung zur Naturphilosophie. S Seit dem T. Füll 1925 befinden sich 2 unsere Äüroräume in <> Berlin SW. 48, Wilheknstr. 147* I Telephon: Lühow 9160-9161 o Jüdisch-liberale Vereinigung für das <> g Zeitung liberale Judentum E. V. 3 oooooooooooooo<>öoooooooooooooooooo<>oooo^ Werbt neue Mitglieder und Abonnenten! Veranlaßt Eure Bekannten zum Beitritt! (Hier abtrennen und ausgefüllt im Briefumschlag einsenden.) (Ersahexemplar für die zerschnittene Zeitung wird auf Wunsch kostenlos geliefert) An die Bereinigung für das liberale Judentum, Berlin SW 46, Wilhelmstraße 141 Ich erkläre meinen Beitritt zur Vereinigung für das liberale Judentum und erbitte regelmäßige unentgeltliche Zusendung der wöchentlich erscheinenden jüdisch-liberalen Zeitung. Mitgliedsbeitrag von M. 2,50 vierteljährlich sende ich anbei folgt auf Postscheckkonto der Vereinigung für das liberale Zude,.- tum, Berlin, 3UÖ?, ^r. 137069 bitte ich durch Nachnahme einzuziehen. (Nichtgewünschtes bitte durchzustreichen.) ^ame:.- An die Jüdisch-liberale Zeitung Berlin SW 46, Wr'lhelmstraße 442 Ich abonniere hierdurch die Iüdifch. liberale Zeitung vorläufig für ein Vierteljahr. Bei Nichtabbesiellung verlängert sich das Abonnement jeweils um ein weiteres Vierteljahr. 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