Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 15 (10.4.1925)
- Date
- 1925-04-10
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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5. Jahrgang Hummer 15 »eW« lv «prS lsLS Die drei Gaben Gottes an Israel. -Von Rabbiner Dr. BrunoILaliener- Darmstadt. Pessach ist das Fest der Erlösung. Ein Hauch der Zugend liegt über ihm. Denn nur, wer jung ist, glaubt an eine Erlösung. Wer alt ist, hat das Hoffen verlernt. Er glaubt nicht an eine leibliche, er glaubt nicht an eine seelische Erlösung. Das Judentum ist jung. Darum beginnt es auch immer wieder im Kreislauf der Jahre mit dem Fest der Erlösung die Reihe der Feiertage. Zwei Begriffe sind in dem Worte Erlösung lebendig: das göttliche Wunder und die menschliche Arbeit, das göttliche Geheimnis und die aller Welt sichtbare menschliche Leistung. Weil in dem Auszug aus Aegypten. an den das Pessachfest erinnert, beide Seiten des Erlösungsgedankens zum Ausdruck gelangen, darum ist Pessach zum klassischen Fest der Erlösung geworden, darum gibt es keinen Sabbat, keinen Feiertag im Judentum, an dem der Auszug aus Aegypten, d. h. der Glaube an eine Erlösung nicht seine Erwähnung fände. Geheimnis ist die Erzählung, daß Gott dem Mose int brennenden Dornbusch erscheint und ihn zu dem Boten seines Willens macht. Aber menschliche Leistung steht in ganzer Größe vor unserem Auge, wie Mose und Aron, nur gestützt auf ihr Vertrauen zum Höchsten, vor Pharao treten und ihm im Namen Gottes die Worte entgegenrufen, die die Erlösung einleiten: „Entlasse mein Volk, daß es mir diene." Ein Wunder ist es, daß Gott die Wogen des Schilfmeeres spaltet und die Israeliten trockenen Fußes hindurchschreiten läßt. Aber menschlicher Mut ist es, der uns erhebt, da wir lesen, daß die Israeliten getreu der Mahnung der Bibel: „Sage den Kindern Israels, daß sie aufbrechen sollen," zuerst unerschrocken den tosenden Wassern entgegenziehen, und dann erst die göttliche Hilfe in Erscheinung tritt. Es ist eine besondere Eigentümlichkeit des Judentums, diese beiden Seiten des Erlösungsgedankens stets festgehalten zu haben. Während beispielsweise im E h r i st e n t u m der Glaube an das göttliche Wunder, an das Geheimnis des göttlichen Waltens einseitig iiberwiegt, ist dies im Judentum nie der Fall gewesen. Eher das Gegenteil. Der Gedanke an das göttliche Wunder tritt zurück hinter der alles überragenden Forderung an die sittliche Kraft des einzelnen Menschen, tritt zurück hinter dem Glauben, daß der erste Schritt zur Erlösung stets von dem Menschen ausgehen müsse, damit Gott in seiner Gnade das Erlösungswerk vollende. Diesen Gedanken haben unsere alten Lehrer bei ihren Erklärungen zum Auszug aus Aegypten , immer wieder Ausdruck verliehen, äber nirgends vielleicht so schön wie in den Worten, die sich auf dem ersten Blatt chrer Deutungen finden, gleichsam den Grundgedanken widerspiegelnd: Drei Gaben hat Gott Israel verliehen, aber alle drei werden nur durch Iissurin, d. h. durch Leiden und Kämpfe errungen, nämlich „H at t h a u - roh, die Religion, Erez Iisroel, das Land Israel, Aulom habbe,das ewige Leben." - „Die Religion wird nur durch Leiden und Kämpfe errungen." Ein Gedanke, der ohne weiteres klar erscheint. Gibt es doch keinen Juden und keine Jüdin, die es nicht erführen von dem Tage an, da sie ihres Judentums sich bewußt werden, bis zu der Stunde, bä sie müde die Augen zur ewigen Ruhe schließen, mit wieviel Leiden und Kämpfen die Zugehörigkeit zum Judentum verbunden ist. Die Beliebtheit der Haggadah im Herzen unserer jüdischen Gemeinschaft gründet sich wohl nicht zum wenigsten darauf, daß sie ein Buch der Iissurin, der Leiden und Kämpfe ist, ein Buch, das mit Blut und Tränen geschrieben und gar oft unter Blut und Tränen gelesen wurde, ein Buch, das erzählt von „G'nutz", von Schmach und Knechtschaft und Erniedrigung, aber auch ein Buch, das kündet von „Schewach", von der Größe und Kraft, mit der unsere Väter alle Kämpfe und Leiden überwunden haben. Mer nicht nur von äußeren Kämpfen weiß die Hagga-ah zu berichten. Viel wichtiger noch ist der Hinweis auf die i n n e r e n Kämpfe,. die das Judentum erfüllten, der Kampf um die Erkenntnis der religiösen Wahrheit, der Kampf um die tiefere Erfassung des göttlichen Wortes. Gewiß, die Haggadah deutet dies alles nur an. Aber was soll der Bericht von den Weisen in B'ne B'rak, die die ganze Nacht bis zum Morgengrauen sich über den Auszug aus Aegypten unterhielten, was die Fragen der sogenannten „4 Gestalten", was endlich die Bemerkung: „Wer am meisten über den Auszug aus Aegypten zu erzählen weiß, ist lobenswert", ich sage, was sott dieses alles anderes besagen, als daß es Pflicht des Juden ist, und zwar jeden Alters und jeden Geschlechtes, den religiösen Gehalt der biblischen Geschehnisse in ernstem Nachdenken immer wieder sich zu eigen zu machen und durch eigene Klärung andere zu höherer Klarheit emporzuführen. Lange war es nicht so nötig, auf die Pflicht dieses inneren, dieses geistigen Kampfes hinzuweisen, wie nt der Gegenwart. Das Wort des Propheten Amos M in Erfüllung gegangen: „Ich will einen Hunger in »äs Land senden, nicht einen Hunger nach Brot, nicht einen Durst nach Wasser, sondern einen Hunger, die -üorfc Gottes zu hören." Dieser Hunger ist wieder' * erwacht. Dieser Durst hat die Seelen der Menschen ergriffen:. Juden und Nichtjuden, Alte und Junge. Aber mährend wir die Jugend — zumal in der Schule — wieder freudig trinken sehen aus dem alten ewig klaren Born des Judentums, stehen die Allen vielfach scheu — wie absichtlich — beiseite. Mag sein, daß die Bilder der Vergangenheit ihnen noch zu lebendig sind, die Bilder, da sie selbst jung mit der gleichen Inbrunst, mit der die heutige Jugend sich auf die Quellen der Religion stürzt, damals zu den Quellen der Wissenschaft, insbesondere der N a t u r w i s s e n -. schaft, eilten in dem Wahne, nickt nur Klärung des Geistes, sondern vor allem Erfrischung der Seele dort zu finden, Erlösung von den dunklen Rätseln und Wirrnissen dieser Erde.-Wie sind sie enttäuscht worden! Wie haben sie, je älter sie wurden — bei aller Bewunderung der technischen Fortschritte unserer Zeit — erkannt, daß die einseitige Verstandesbildung jener Tage ihnen Steine statt Brot, innere Leere statt Seelenfrieden gab. Sollen sie jetzt verbrennen, was sie einst angebetet, sollen sie jetzt verehren, was sie so oft in der Jugend lächelnd bespöttelt haben?! Wir verstehen den Hunger, unter dem die Aelteren leiden, wir verstehen den Kampf, der in ihrer Seele entbrannt ist. And doch, — um der Kinder willen, die den Aelteren anvertraut sind, um der Jugend willen, die in ihnen die natürlichen Führer sehen, kann es für die Aelteren nur einen Weg geben, das ist die A in k ehr, das ist die Rückkehr zu den alten heiligen Quellen, aus denen das Judentum seit mehr als drei Jahrtausenden Kraft und Mut und Erneuerung schöpft. Wir haben vor kurzem gelesen, daß Gott den Propheten Elia senden wird, der zurückführt die Herzen der Eltern zu den Kindern und die Herzen der Kinder zu den Eltern. Das ist das Ziel: die Herzen der Eltern und Kinder wieder vereint in der Liebe zur Religion. Aber der Weg ist schwer. Nur im Kampf kann er durchschritten werden. Wer unsere Jugend in der Schule, wer einen Teil unserer schulentlassenen Jugend mit liebevollem Blick beobachtet, der hat das Empfinden, daß sie wieder bereit ist zum Kampf — wenn das Alter hilft. Wird es helfen? Wird es den Mut, die Kraft und den Willen zum Kampfe haben? Das ist die Frage, die die Feiertage stellen, und auf die sie in den Tagen der Arbeit die Antwort erwarten, die einzige Antwort, die das Judentum kennt, die T a t. „Er ez I,isro $ (, das Land I srael' wird nur durch Leiden und Kämpfe erworben." Erez Zisroöl hat durch den polnischen Tageskanrpf, in den es hine'mgezerrt wurde, für unser heutiges Geschlecht leider viel von dem romantischen Schimmer verloren, mit dem es für die Juden früherer Jahrhunderte umkleidet war. Erez Iisroel — das ist mehr als das Land, das den verfolgten Brüdern eine Heimat bieten soll, ist mehr auch als das, wovon der Zionist träumt: die Stätte, auf der die nationale Wiedergeburt Wirklichkeit werden soll. Erez Iisroel — ist die ew ig e Sehnsucht des Judentums. So wenigstens faßten es unsere Lehrer auf, als sie das Wort prägten, daß Erez Iisroel nur durch Iissurin, nur durch Leiden und Kämpfe gewonnen werden könne. Erez Iisroel — das ist für sie, für die Besten des Judentums stets gleichbedeutend gewesen mit der Sehnsucht nach Erlösung, aber nicht nur der körperlichen, nicht nur der geistigen, das heißt durch Wissen, sondern vor allem der s e e l i s ch e n durch die H e i m k e h r zu ihm, in dem alles Drängen, alles Ringen unserer Seele seine Erfüllung findet, durch die Heimkehr zu G o t t. Wehe Israel, wenn es nicht mehr von Erez Iisroel spricht! Wehe dem Juden, wenn er nicht mehr am Sederabend erwartüngsvoll ruft: „L'schonoh habooh im nächsten Jahr . . .," er hat das Träumen verlernt, er hat seine Jugend verloren, er ist alt geworden. . Unter diesem Gesichtspunkt sollten wir die Vorgänge betrachten, die sich jetzt vor unseren Augen im Lande I s r a e l vollziehen. Wir deutschen Juden, die wir in unserer überwiegenden Mehrheit nach wie vor die politischen Ideale des Zionismus ablehnen, auch wir stehen ergriffen vor dem Wunder, dessen Zeugen wir sind in diesen Jahren. Das Wortdes Propheten hat sich erfüllt. Aus verdorrten Gebeinen wird Leben, weil der Geist über sie gekommen ist. Dieser Geist hat an Orten, die jahrhundertelang Wüste waren, menschliche Siedlungen errichtet, dieser Geist hat Menschen, die jahrzehntelang in dem Lande chrer Geburt müde und gehetzt „Lachmo anjo", „Brot des Elends", atzen, neuen Lebensmut gegeben, dieser Geist hat sich selbst vor wenigen Tagen eine Pflanzstätte geschaffen, aus der -- das ist die Hoffnung -- nicht nur ein neuer g e i st i - ger, sondern auch ein seelischer Mittelpunkt für die Juden der ganzen Welt erstehen soll. Wird diese Hoffnung sich erfüllen? Dürfen wir bald sprechen: „Wenn Gott die Vertriebenen Zions zurückführt, dann sind wir wie die Träumenden." Ist es wirklich Gott, der diese Menschen heimführt, d. h. ist es wirklich der G o t t e s g e i st, der diese Menschen treibt, dort Maschinen. aufzustellen, Stauwerke zu errichten, Wege zu entsteinen, Sümpfe trocken zu legen, oder ist es nichts anderes als der Griff des Nationalismus, der wie überall in der Welt, so auch in Palästina jetzt seine Experimente wagt? Ist es der Gottesgeist, der Geist der E h r f u r ch t vor dem heiligen Boden, auf dem dle Stammväter gewändelt, der Geist der Ergriffenheit vor den erhabenen Schatten der Propheten, der diese Menschen, die ins Land kommen, andachtsvoll in die Knie zwingt? Oder ist es der Geist des Materialismus, der Geist der Ehrfurchtslosigkeit des Abendlandes, der Geist der Großstädte von London und Berlin und Warschau nnd New-Pork, d. h. die Gier nach Geld und Genuß, die Melle auf Welle von Handwerkern und Arbeitern nnd Koufleuleuten ans Land spült?! Weh' den Mensch en, weh' dem Werke, das dort begonnen wird, wenn man im Lande Israel den Traum von Erez Iisroel vergißt. Unsere Lehrer haben recht, Erez Iisroel wird n u r d u r ch Kampf e r r u n g e n! Dort in Palästina, hier in Deutschland, überall in der Welt: denn überall, wo wir ehrlich nach Erlösung ringen, über' a l l, w o wir das.Heidentum h e r a u s r e i ß e u aus unserer Seele und Gott an seine Stelle setzen, überall dort ft eben wir an der Schwelle von Erez I i s r o.e d, überall dort ist heiliger Boden, überall dort sind wir Helfer an dem Werke, in dessen Erwartung das Pessachfest t u s k l i n fl i: dem R eiche Gottes auf Erden. And endlich die dritte Gabe, die Israel von Gott empfängt, und die nur durch Leiden und Kämpfe errungen wird: Aulom H a b b o, das ewige Lebe n. Thauwh und Erez Iisroel enthalten die ewige Sehnsucht des Juden in dieser Welt — Aulom habbo weist über diese Welt hinaus. Aller' Zweifel und alle Anrast dieser Erde findet Befreiung und Erfüllung dort droben in einer anderen Welt. Aulom habbo ist der'Hasen, in den unser müdes Schiff nach den Stürmen und Kämpfen des Lebens endlich in Frieden heimkehrt. Ja, Aulom habbo ist der Friede, aber er-wird nur dann als Frieden empfunden, wenn Kämpfe und Leiden'ihn geboren haben.' Daher das gedankenreiche Wort, daß das ewige Leben nür durch Leiden und Kämpfe gewonnen wird. Vielleicht meinen es unsere Lehrer nicht nur in dem Sinne, wie wir etzgewöhnlich deuten, daß die Leiden und Kämpfe hier auf Erden in dem Frieden des ewigen Lebens ihre befreiende Lösung finden,, vielleicht meinen sie vielmehr — und das wäre ganz im Sinne unserer größten-dantscheu Dichters — daß auch der Friede im Jenseits n i cht ein fertiges Gut isst das dem Menschen naH seinem Heimgantz Lampflds züMt, vielleicht meinst^ sie, daß nach dem Ereignis, das wir hier Tod nennen, uns in einem anderen Leben neue Aufgaben, neue. Kämpfe und darum neue Seligkeit erwartet — bis zück jenem letzten Tage — dereinst am Ende der Zeiten—- da alle Kämpfe schweigen, alle Schleier fallen, und wir äusruhen in ihm, der unser Quell und unsere Heimat ist — in Gott. Eine jüdische Encyclopädie in deutscher Sprache. Der unter der Redaktion, der Herren Dr.- Jacob Klatzkin und Dr. Nahum Goldmänn stehende Vertag „Eschkol". der durch die Herausgabe von Standard-Werken des klassischen jüdischen Schrifttums bekannt ist, hat bereits mit den Vorarbeiten für die .Herausgabe einer umfassenden Encyclopiidie des Judentums in hebräischer und deutscher Sprache begonnen. Die Encyclopädie' steht unter der Leitung der Herren Dr. Jacob Klatzkin (als Generalsekretär der Redaktion) und Dr. J 91. Simchonoiv. Es werden Verhandlungen mit namhaften Gelehrten geführt, die als permanente Redaktionsmilglieder die Leitung bestimm ter Abteilungen übernehmen sollen? Die Encyclapädie wird in 10 Bänden zu je 50 Druckbogen im großen Lerikonfarmat nach neuen Gesichtspunkten, die von denen der bisherigen Cncuclopädien abweichen, bearbeitet nnd geordnet. - Es wurde ein wissenschaftliches Komitee als wissenschaftlicher Beirat der Encyclopädie konstituiert, das sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt: Achad Haam, Rabbiner Dr. Baeck« Berlin, Dr. Bernseld-Derlin. Professor Dr. Büchler-Londou. Oberrabbiner Dr. Chajes-Wien. Oberrabbiner Professor. Dr. Brody-Prag. Professor Dr. Dnbnom-Berlin. Professor Dr. Elbogen-Berlin, Dozent Dr. Epstein-Berlin, Professor Dr. GMman-Berlin, Dr. Jacob Klatzkin-Beklin, Professor Dr. Simonscn-Kopenhageu, Dozent Dr. Torczyncr-Berlin, .Professor, Dr. G. Weil-Berlin. Ein ansehnlicher Teil der erforderlichen finanziellen Mittel ist bereits gesichert. So hat die Berliner jüdische Gemeinde 20 Mt M. als Subskription pränumerando bewilligt. Auch die Gemeinden in Frankfurt a. M., München. Köln, Leipzig usw. hüben entsprechende Subventionen in Aussicht gestellt. Da» Finanzinstitut des Unternehmens ist eine Aktiengesellschaft mit' Anteilen von mindestens 1000 Mark. Eine Anzahl Herren haben bereits größere Beträge (je 5000 Mark und mehr) gezeichnet und eingezahlt. Äuch die Bnei-Drith-Kreise unterstützen das Unternehmen tatkräftig'st, ebenso die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums und die Jüdische Akademie für die Wissenschaft des Judentums. Das Kapital steht' unter der Kontrolle des bekannten deutschen Finanzmqnns, Herrn Jacvb Goldschmidt. Direktor der Darmstädter Bank. Die Kosten des ganzen Unternehmens belaufen sich auf ca. eine Million Mark. Die-deutsche Ausgabe soll 2000, die hebräische 5000 Cremplare umfassen. Dem deutschen Komitee gehören eine große Reihe führender jüdischer Persönlichkeiten an. so u. «. in Berlin die Herren Direktor Dr. Jacob Goldschmibt, Generalkonsul Eugen Landau. Professor Sobernheim, Rabbiner Dr. Barck und Professor Elbogen. Oie religiöse Zrieöensbewe-mrg. Die von Andrew Carnegie begründete Friedensumon der Kirche gibt soeben bekannt, daß im August des Jahres 1928 in Genf ein Kongreß aller Religionen stattfinden wird. Der Zweck dieses Kongresses wird es fein, die Kräfte und Einflüsse der führenden Religionen der Welt zu vereinigen, um den inter- Nie jüdische Gegenwart. I