Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 10 (6.3.1925)
- Date
- 1925-03-06
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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J>cn Worten gedachte der Vorsitzende zunächst des verstorbenen RechmmgSführers, des Herrn Max Adler, der nach langem Leiden lm Älter von 39 Zähren in einem Berliner Sanatorium entschlafen ist. Nach der Erstattung -es Jahresberichtes und dem Gedenken an die im Berichtsjahre verstorbenen Mitglieder hielt Herr Rabbiner Dr. Aber einen Bortrag über die Zwecke des Krankenwohltätigkeltsvereins und die Pflicht jedes einzelnen Juden, z'dvkoh zu üben. Die Rechnungsablage wurde einstimmig genehmigt. Herr Hugo Levy wurde zum zweiten, und Herr Osias Ostro zum dritten Borsteher durch Akklamation gewählt. Zu Revisoren wurden die Herren Rothschild, Mendel und Landes-orff gewählt. Für die Wanderarmenmrsorge 1925 wurde ein Betrag von 600 Mark bewilligt. Eine lebhafte Debatte entwickelte sich über die Totenwachen und die Kosten -er Beerdigungen. Ein Antrag, die Stadt in Bezirke einzuteilen, um bei Trauerfällen dem Borstande die Arbeiten zu erleichtern, wurde einstimmig angenommen. Desgleichen ein Antrag -es Gemeinderabbiners, bei Trauerfällen der Witwe evtl, einen Berater seitens der Chewra zur Verfügung zu stellen. Herr Markus Lohen stiftete eine neue Sargdecke, wofür ihm auch an dieser Stelle gedankt sei. — Am 24. Februar fand die Generalversammlung des israelitischen Frauenvereins statt. Nach ehrenvollem Gedenken der Toten -es Jahres wurden Kassenbericht und Nechnungsablage genehmigt. Der Beitrag für das Jahr 1925 wurde um die Hälfte ermäßigt und auf 12 Mark bzw. 6 Mark und für Alleinstehende auf 2 Mark festgesetzt. Zur Kassiererin wurde Frau Sühkind wiedergewählt, zur dritten Vorsteherin Frau Meergut. Nach weiteren Wahlen wurde eine Bezirkseinteilung für Krankenbesuche usw. getroffen, die Sammlung für das Tuberkuloseheim neu organisiert und in eine Besprechung weiterer Dereinsangelegenheiten lokalen Interesses eingetreten. — Am 26. Februar hielt die Bremer Ortsgruppe des LentralvereinS deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V. eine Hauptversammlung ab, in der nach dem Berichte des Vorsitzenden über die Arbeit in Bremen die Neuwahl des gesamten Vorstandes erfolgte. Lin Vortrag des Herrn Dr. Tieh (Berlin) über „IDische Jugend und Lentraloerein" gab Gelegenheit, die Frage der neutralen jüdischen Iugendvereine zu besprechen und auch auf die preußischen Landesoerbandswahlen einzugehen. Ein geselliges Beisammensein unter Mitwirkung von Herrn Hubermann vom Bremer Stadttheater und Frau Meyer hielt Mitglieder und Gäste noch lange beisammen. Zwischendurch fanden mehrere Veranfialtungen der jüdischen Iugendvereinigung statt, von denen ein Abend dem Heimatrecht der deutschen Juden gewidmet war. — Am 28. Februar vereinte die Mitglieder ein Vortrag des Herrn Dr. med. Buchholz über „Die Juden in der modernen Rassenlehre". Ausgehend von einer objektiven Schilderung der antisemitischen Rassetheorien gelang es dem Redner in seiner sympathischen, sachlichen Art vortrefflich, aus Grund gründlicher wissenschaftlicher Studien und anschaulich geschilderter persönlicher Erlebnisse die Unrichtigkeit der Vorwürfe wegen der Minderwertigkeit der jüdischen Rasse, soweit eine solche überhaupt zugegeben werden könne, nachzuweisen. Cassel. Die jüdisch-wissenschaftlichen Vorträge, deren Besuch auch trotz des öffentlichen Appells zu regerer Teilnahme bedauerlicherweise nicht den gehegten Erwartungen entspricht, fanden mit einem Referat Eugen Lewin-Dorschs über Cohens Religionsphilosophie mit besonderer Berücksichtigung des Judentums ihre Fortsetzung. Als ehemaliger Schüler des MarblHger Philosophen, der jederzeit die ethischen Gedanken seiner Religion mit besonderer Begeisterung und wissenschaftlicher Gründlichkeit zu interpretieren verstand, konnte der Vortragende das von ihm gewählte Thema erschöpfend und interessant behandeln. Einleitend hob der Redner Cohens Bestr^en hervor, nicht nur als Verteidiger seiner Religion mit geistigen Waffen aufzutreten, sondern auch die von ihm vertretene Auffassung des Judentums als die wertvollste religiöse Idee in der bisherigen Kultur der Menschheit nachzuweisen. Dabei wurde der philosophische Werdegang Hermann Cohens aufgezeigt, wie auch das Verhältnis zum Königsberger Philosophen und endlich die von Cohen ausgesprochene Scheidung zwischen logischer und ethischer Erkenntnis Erwähnung fand. Im biblischen Prophetismus sah Cohen die von ihm erkannte Ethik des Judentums, die Lehre der Sittlichkeit und Kultur, am prägnantesten dargestettt. Am Schlüsse seines Vortrags beschäftigte sich der Redner mit Cohens „Religion der Vernunft nach den Quellen des Judentums", die nicht nur eins der bedeutendsten Werke Cohens auf religionsphilosophischem Gebiete darstellt, sondern namentlich deshalb die Aufmerksamkeit aller literarisch interessierten Kreise erwecken mußte, weil der Autor nicht mehr die frühere Auffassung vertritt, die jüdische Religion in der philosopyischen Ethik aufgchen zu lassen, sondern ihr eine Eigenart für die Gewinnung besonderer religiöser Wahrheiten einräumt. Eine Stilprobe aus dem Schluß- Kapitel des erwähnten Werkes ließ die Hörer die geistige Bedeutung des Mannes ahnen, der zu den Koryphäen der modernen Philosophie gehörte, der sich trotzdem stolz zu den Bekennern des Judentums zählte, dessen Verteidigung und Verherrlichung seiner Religion ihm stets am Herzen lag. Dresden. Herr Berthold Allmann, Dresden, Bankstraße 13, bittet uns um die Mitteilung, daß er mit dem gleichnamigen Verfasser des Artikels vor dem Untergang, den wir vor längerer Zeit veröffentlichten, nicht identisch ist, trotzdem er völlig liberal eingestellt ist. Elbing. Die Elbinger Synagogcngemeinde hat einen neuen Rabbiner, Herrn Dr. Neufeld aus Insterburg, gewählt. Sein Amtsantritt wird geschehen, sobald ein Wohnungstausch möglich ist. Dr. Neufeld ist geborener Berliner, 33 Jahre alt, und war in den Jahren 1015 bis zur Polonisierung (1920) in Briefen als Rabbiner. Seit dieser Zeit ist er in gleicher Eigenschaft in Insterburg angestellt. Im Weltkriege war Dr. Neufeld als Feldrabbiner bei der 10. Armee und später beim Armee-Oberkommando 19 tätig. Frankfurt a. M. Wie sehr gerade hier in Frankfurt die Geschichte der Stadt mit der Geschichte der Juden ineinander gewebt ist, das zeigte uns Herr Rabbiner Dr. Salzberger in einem Vortragszyklus, den er auf Initiative des Vereins Hauptsynagoge allfreitagabendlich im Anschluß an den Gottesdienst hielt, betitelt „Geschichte der Frankfurter Juden". Herr Dr. Salzberger lehnte sich in seinen Ausführungen an das von der Gemeinde herausgegebene, heute erst zum Teil im Druck erschienene Werk des vor zwei Jahren verstorbenen Prof. Dr. Krakauer an. der ja Autorität auf diesem Gebiete war. Die Vorträge waren ganz besonders gut besucht, gerade von vielen alten Frankfurtern, die gar nicht im allgemeinen Interesse für jüdische Dinge haben, denen aber ihr Altfrankfurterlsch-Sein an die Stelle dieses Intereffes getreten ist und sich nun besonders freuten, etwas zu hören, was beides verknüpfte. Herr Dr. Salzverger führte seine Hörer bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts und nun hat Herr Dr. Seligmann es übernommen, den Faden dort aufzunehmen und denselben bis in die heutige Zeit fortzuführen, natürlich mit besonderer Betonung der Emanzipation und der Entwicklung des Liberalismus in Frankfurt. Malsungen. Zum Nachfolger des Lehrers Dillof, der nach Auflösung der Volksschule das Amt des Religionslehrers versah, wurde Lehrer Löwenstein zum Lehrer und Kultusbeamten der hiesigen Gemeinde gewähtt. — Zum Nachfolger des nach Burg- Hann versetzten Lehrers Berlinger ist Lehrer Kah aus Gladenbach von der israelitischen Gemeinde in Mansbach als Lehrer gewählt von der Negierung in Cassel bestätigt worden. Aus der Bewegung. Danzig. Die hiesige Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judentum veranstaltete am 17. Februar einen Vortragsabend, der dazu bestimmt war, den Mitgliedern und Freunden Aufklärung über die Gefahren zu geben, die -er Danziger Gemeinde drohen, wenn die zionistischen Bestrebungen zur Schaffung einer Volksgemeinde zur Verwirklichung kämen. Zunächst umritz der Syndikus der Vereinigung, Dr. Mayer, Berlin, das Programm der liberalen Bewegung und die sich daraus ergebenden Aufgaben in der Gemeindepolitik.' Am bedeutsamsten war wohl der Hinweis darauf, daß aller Liberalismus getragen ist von dem Witten zur Erhaltung des Judentums: nicht die Indifferenten, die sich liberal nennen, repräsentieren das liberale Judentum, sondern diejenigen, die dem Indifferentismus entgegenarbeiten und unter modernen Formen das Alte und Ewige des Judentums erhalten und pflegen wollen. Dieser Liberalismus macht uns auch nicht zu prinzipiellen Gegnern der Orthodoxie, und gerade in Danzig sei es besonders begrüßenswert, daß Liberale und Orthodoxe gemeinsam daran arbeiten, -ie Gemeinde als Religio ns-Gemeinde zu erhalten. Sodann schilderte Dr. Zausmer, Danzig, In packender, scharf pointierter Weise, wie die Verwirklichung der zionistischen Ziele die Juden Danzigs zu völliger Ohnmacht und Fruchtlosigkeit führen würde. — In der darauf folgenden Debatte sprach zunächst der erste Vorsitzende der hiesigen Gemeinde. Iustizrat Fabian, seine Ansicht dahin aus, daß die Verhältnisse es erwünscht erscheinen lassen, wenn alle Parteien miteinander ein Kompromiß schließen und eine gemeinsame Wählerliste aufstellen: die Liberalen würden dabei keineswegs zu kurz kommen und auch die anderen Parieren würden ihr Recht behalten, weil es ja gerade der Wesenszug liberaler Gemeindepolitik ist, allen Parteien ihr Recht werden zu lassen. Dr. Kamniher teilte der Versammlung mit, daß der Senat die Wählerlisten revidieren lasse, und er (Dr. K.) freue sich, zu seinem Teil zur Klärung der hiesigen Verhältnisse beigetragen zu haben, da das auf Grund der bisherigen, offensichtlich falschen Wählerlisten geschlossene Kompromiß ein Unrecht gegen die wirklichen Danziger Juden und ihre Interessen bedeutete. Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe, Sanitätsrat Dr. Abraham, erklärte, daß von seinem religiös-liberalen Standpunkt aus eine politische Partei, gemeint sind Zionisten, überhaupt kein Recht auf Vertretung in der Religions-Gemeinde habe, daß er aber im Interesse des Friedens einem Wahtkompromiß sich nicht unbedingt entgegenstellen würde. — In seinem gehaltvollen Schlußwort betonte Dr. Mayer, daß die Liberalen überall, wo sie ein Kompromiß emgehen, dieses nur aus dem Gefühl der Stärke heraus tun dürfen: niemals dürfe das Gefühl der Schwäche zu solchem Entschluß führen, denn es sei besser, einmal in einem Wahl-gang zu unterliegen und dadurch der großen Masse der Indifferenten einmal die drohenden Gefahren durch die Wirklichkeit vor Augen zu führen, anstatt eine unmännliche und kurzsichtige Augenblickspolitik zu treiben. Die zahlreich erschienenen Anhänger unserer Bewegung nahmen die gebotenen Anregungen dankbar auf. Die Versammlung zeigte, daß in Danzig Kein Zweifel an der weitaus überwiegenden liberalen Mehrheit sein kann, und daß auch nach den kymmenden Aepräsentantenwahlen der religiös-liberale Charakter und die deutsch-kulturelle Einstellung an Haupt und Gliedern der hiesigen Gemeinde gewahrt bleiben wird. Frankfurt a. M. Z u s a m in e n s ch l u ß der liberalen Jugend. Der Mangel an einer gemeinsamen Betätigung der liberalen Jugend unserer Stadt hat sich seit längerer Zeit sehr bemerkbar gemacht. Anläßlich der Wahlen wurde von allen Seiten immer stärker das Bedürfnis geäußert, daß sich die religiös liberal empfindende jüdische Jugend zusammenschließe. Es wurde beabsichtigt, eine Iugendgemeinschaft des Lernens und der gegenseitigen Anregung durch Aussprache und Belehrung, eine Gemeinschaft religiös positiver Betätigung durch religiöse Feiern, Pflege von Literatur und Kunst, soziale Arbeit und edle Geselligkeit, eine Gemeinschaft körperlicher Ertüchtigung durch Spiel, Sport und Mandern erstehen zu lassen. 2n einer zu diesem Zweck Montag, den 2. März, einberufencir Versammlung trug Herr Dr. Hoffmann diese Gedanken vor. degründete das Bedürfnis und die Notwendigkeit der Erfüllung dieses Ziels und fand in der Versammlung einen lebhaften Aesonnanzboden. Vor allem war es die Jugend im Alter von 13—20 Jahren, die überaus zahlreich vertreten war. In der Diskussion stellten sich sämtliche Redner hinter den Referenten mit Ausnahme eines vom neutralen Iugendverein entsandten Herrn, dessen Ausführungen jedoch von den verschiedensten Seiten treffend widerlegt wurden. Die Versammlung war sich eins darüber, daß die liberale Jugend nur in einem liberalen Verein ihr religiöses und kulturelles Bedürfnis befriedigen kann, und so behandelte die Diskussion wesentlich nur praktische Fragen des auszuführenden Programms. Ern glücklicher Zufall führte Herrn Ernst Heinrich Seligsohn aus Berlin an diesem Abend in unsere Mitte und seine Berliner Erfahrungen, die er uns in humordurchwürzter Rede mitteilte, förderten unsere Arbeit aufs beste. Der Erfolg des Abends waren weit mehr als 100 Anmeldungen, und während eines zwanglosen Beisammenseins nach dem disizielten Teil bildeten sich aus den Anregungen der neuen Mitglieder heraus bereits 4 Arbeitsgruppen, die gewillt sind, auf jüdifchem, literarischem und sportlichem Gebiet sich zu betätigen. In den konstituierenden Vorstand sein endgültiger Vorstand soll erst gewählt werden, wenn durch gemeinsames Arbeiten alle Fühlung miteinander gewonnen und sich näher kennengelernt haben) wurden gewählt die Herren Dr. Hugo Hofsmann, Hans Markus, Ernst Löweirthal, Ernst Stamm und die Damen Irene Vogel, Relly Baer und Lotte Kallmann. Wir hoffen, in Kürze über die weitere Entwicklung berichten zu können. Ulm. Am 2. d. M. sprach hier Herr Syndikus Dr. Mayer. Da Ulm stets als die Hochburg des jüdischen Liberalismus galt, so hätte man einen besseren Besuch erwarten dürfen. Aber es scheint, daß hier der Liberalismus wirklich stark dem Indifferentismus zuneigt und es ist nur zu bedauern, daß nicht mehr Mitglieder der allen zugegangenen Einladung Folge geleistet haben. Denn die Ausführungen des Herrn Referenten über „Toter und lebendiger Liberalismus", dem einige einleitende Worte von Herrn Rabbiner Dr. Straßburger, dem Leiter der Versammlung, vorangingen, waren klar und aus dem praktischen religiösen Leben entnommen. Sie fanden allerseits lebhaften Beifall. An den Dortrag schloß sich eine rege Diskussion an, die besonders darauf ausging, die Frage zu lösen, wie ist in den Gemeinden wieder mehr Interesse au jüdischen Fragen und Problemen zu wecken, wie ist es möglich, besonders in der Jugend die Liebe zum Judentum zu erhalten und neu zu beleben. Sobald die Mitgliederzahl noch weiter gewachsen ist, soll eine Ortsgruppe gegründet werden. j A | Versammlungskalender, j 0 j Berlin. (Liberaler Synagogen-Berein Norden.) Geschäftssteller Arthur Zander, Berlin C 54, Linienstr. 45. Donnerstag, den 12. März, abends 7% Uhr pünktlich, findet im Trausaal der Synagoge Rykestrahe die konstituierende Versammlung statt. 1. „Was wollen wir!" Referat von Herrn Falkenberg. 2. Beschlußfassung über die Statuten. 3. Vorstands- und Aepräsentantenwayl. Alle Mitglieder und Interessenten sind emgeladen. Wer noch nicht Mitglied des Synagogen-Vereins ist, wolle umgehend unserer Geschäftsstelle seinen Beitritt erklären. Berlin. (Jüdisch-liberaler Iugendverein (Ili). Am Sonntag, den 15. März, Fahrt nach Potsdam zum Jüdisch-Liberalen 3 u g e n d t a g. Beginn 10 Uhr vormittags im Palasthotel. Referat von Werner Basch, Berlin, „Ueber unsere religiöse Arbeit" und Diskussion, darauf Rabbiner Dr. Wilde, Magdeburg „Die religiöse Fortbildung der Jugend". Nachmittags gemeinsamer Gang nach Wildpark und Kaffee im Freien. — Abfahrt nach Potsdam: ab Charlottenburger Bhf. 9.16, ab Potsdamer Bhf. (Wannseebahn) 9.00 Uhr, Fernbahn 9.25 Uhr. Die Gruppen treffen sich nach Derabredung und fahren gemeinsam. Ili-Mitglieder beteiligt euch recht zahlreich! Breslau. (Jüdisch-liberaler Iugendverein „Abraham Geiger".) Sonnabend, den 1t. März, abends 8 Uhr, im kleinen Saal des Konzerthauses, Purimvergnügen, Kostümfest. Gäste willkommen. Freibnra (Breisgau). Ueber „Grundlagen, Ziele und Gegenwartsaufgaoen des religiösen Liberalismus" spricht am 12. März Herr Dr. Max Mayer, Berlin, Syndikus der Bereinigung für das liberale Judentum E. B. Hamburg. Am Donnerstag, den 12. d. M.. abends 8'Ä Uhr, spricht in der Aula des Heinrich-Herh-Nealgymnasiums, Ecke Schlump- und Bundesstraße Herr Rabbiner Dr. Seligmann- Frankfurt/Main über das Thema „Was ist liberales Judentum?" Landau (Pfalz), Am 14. d. M. spricht der Syndikus der Bereinigung für das liberale Judentum, E. B., Herr Dr. Max Mayer, über das Thema: „Grundlagen, Ziele und Gegenwartsaufgaben des religiösen Liberalismus". Potsdam. (Jüdisch-liberaler Iugendverein.) Am Sonnabend und Sonntag, den 14. und 15. März, findet ein jüdisch-liberaler Iugendtag zu Potsdam statt. Sonnabend, nachmittag 6 Uhr, Begrüßung der auswärtigen Gäste, abends 81A Uhr, 'Gesellschaftsabend und Festvortrag von Rabbiner Dr. Schreiber. Sonntag. 19 Uhr, Werner Basch, Referat: „Ueber unsere jüdische Arbeit". 12 Uhr: Bortrag von Rabbiner Dr. Wilde, Magdeburg „Die religiöse Fortbildung unserer Jugend". Mittagessen," Spaziergang durch Sanssouci, Kaffeetafel im Restaurant Wildpark. Die übrigen Veranstaltungen finden im Palasthotel statt. Sämtliche Mit-? glieder und Freunde unseres Verbandes herzlich willkommen! veranlaßt Eure Bekannten zum Beitritt! . (Hier abtrennen und ausgefüllt im Briefumschlag einfenden.) . (Ersahexemplar für die zerschnittene Zeitung wird auf Wunsch kostenlos geliefert) An die Bereinigung für das liberale Judentum, Berlin W 8, Mauerstraße 22 3dj erkläre meinen Beitritt zur Vereinigung für das liberale Judentum und erbitte regelmäßige Zusendung der wöchentlich erscheinenden Jüdischliberalen Zeitung. Mitgliedsbeitrag von M. 2,50 vierteljährlich sende ich anbei folgt auf Postscheck-Konto der Vereinigung für das liberale Judentum, Berlin, 3UB 7, Ar. 137069 bitte ich durch Nachnahme einzuziehen. (Nichtgewünschtes bitte durchzustreichen.) An die Jüdisch-liberale Zeitung Berlin W 8, Mauerstraße 22 Ich abonniere hierdurch die Jüdisch-liberale Zeitung vorläufig für ein Vierteljahr. Bei Nichtabbestellung verlängert sich das Abonnement jeweils um ein weiteres Vierteljahr. Abonnementsbeitrag von Mk. 2,50 vierteljährlich sende ich anbei folgt auf Postscheck-Konto der Vereinigung für das liberale Zudentum, Berlin NW 7, Nr. 1)7069 bitte ich durch Nachnahme einzuziehen. (Nichtgewünschtes bitte durchzusireichen.) Name: Name: Wohnung: Wohnung: