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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-02-27 · 9 (27.2.1925) · page 9

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
9 (27.2.1925)
Date
1925-02-27
Page
– (sequence 9)
Language
German
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chrMimer9 fffV VfVfVfffffWfWVfVVfVVfWWfmfMVVMVIVII Aus den Gemeinden. j § crljtt. Rose Lüechtenfieln trägt in der Freien Jüdischen Hochschule in der dritten Fortsetzung deS Äezitattonszyklus: z<chrtaufend« jüdische Dichtung". bMsche, kaluiudtsche. elalieriiche und' neuere Dichtungen vor. Der Vortrag findet Sonntag, den 1. März, vormittags 11 Ahr. Logerchaus, Kleist- ,e 19, statt. Rahmen dieses AeMtivns-ZyKlus führte zü - Anfang der anstältang am letzten Sonntag Dr. Israel Auerbach in formrieten Darlegungen kn den Geist des ausgewählten dichterischen es ein, das unter dem Merkwort ..Volk und Land" dargedoten rn solltet Dann sprach Edich Herrnstadt-Oetiingen Stücke sicher, haagadischer und' neuerer jüdischer Dichtung. Die mit .nbeter Ausdruckskraft gebotenen Darbietungen, unter denen Deboralicd und „Nathan und David" besonders hervorragten, en den wohlverdienten Beifall der zahlreich erschienenen örer. affel. Me Gesellschaft .Humanität" hielt in der Sinailoge diesjährige Generalversammlung ab. Seit 47 Jahren gehört r Alexander Fiyrino, der die Verhandlungen leitete, dem -waltanasrat an. Me Inflation mit ihren verhängnisvollen jceti lieg auch die „HumanMt" nicht uickerührt. Seit zwei >ren wurden, keine Beitrage erhoben, so daß die Mittel der Mchaft stark zusammengesihmolzen find. Der Vorsitzende errte daran, daß auch zur Fränzosenzeit die Gesellschaft schon iai verboten gewesen lei und nur fünfzig Taler ihres Derens gerettet werden konnten. Für Kommerzienrat Werti, der sein Amt' als Kassenführer niederlegte, übernahm Dr. ist Ammann, der in den Derwaltungsrat gewählt wurde, die iklion des Kassierers. Dem von ihm erstatteten Bericht, war entnehmen, -atz das Verernsvermögen sich erfreulicherweise )er aus 2460 M. erhchte. Me neuen Statuten wurden auf rag des Kommerzienrats Gottschalk, der seit 50 Jahren der .manität" ongehtzot, durch ^ruf genehmigt, in gleicher Weise die MttaUäder des Berwaltungsrats wiedergewählt. Land- .iner Dr. Walter hielt einen instruktiven Vor trab über die äer. — Auch der .Schwesternbund" hielt dieser Tage seine -neraloersammlung, die von Frl. Philippsohn geleitet wurde, Der Bericht Über das verflossene Jahr gab insbesondere en interessanten Ekchlick in die Geschichte des Heims, das zum len Male nach dem Kriege wieder den an die Anstalt gestellten rderungen gerecht werden konnte. Fünf Freistellen konnten geben werden, Um die Entnücklung der Anstalt, die durchittlich von 39 Pfleglingen bewohnt wurde, machte sich autzer Leiterin und Mttbearünderin, Frl. PhiNppsohy, auch die zeitige Beamtin, Frl. LichtenfÄd, verdient. Den Kassenbericht iaitete -Frau- Thekla Drünebaum. Größere Zuwendungen ch den ^üoint" und eine Amerikanerin haben den bisher entarten, aber dringend notwendigen Keller gesichert. Die Mseideirden Mitglieder des Vorstandes wurden wled »gewählt, gu S. Gotthelft, erste Vorsitzende der Schwesternverelnigung y Gineiloge, die dieser Tage unter reger Antttlnahme weiter M chren 60. Geburtstag begimg, erstattete über die MitteljndÄüche, die im,Leim" untergebracht ist, eingehenden Bericht. Vorstand des Schwesternbundes wurde für die Ueberlassung Räume besonderer Dank gezollt. Für 10, 20 und 40 Pfennige nach der Bedürftigkeit) wird Refiektanten gut« Mittagskost reicht, die Unterhaltung der Mtttelstanüsküche ist durch Sammng bei den Gemeindemitgliedern, hauptsächlich aber durch Uederlijung großer Beträge aus der städtischen Winterhilfe, dem oint" und.d^r Zentraiwchisahrtskasse der deutschen Juden mög- ) gewesem - Frankfurt a. M. Unser Berichterstatter schreibt uns: Am . Februar veranstalteten die Oberkantoren der beiden hiesigen feralen Synagogen, die Herren R. Naümow-Fletschmann und 1 Sarehky unter Mitwirkung eines für diesen Abend zusamengestellten kleinen .Mänmerchores ein Synagogalkonzert. Sie llchten eine Reihe, von Kompositionen von Suizer, Raumburg, 1er. Bachmann. Birnbaum und Lewandowsky zu Gehör. Me leisten der Gesänge sind uns vom sabbathlichen oder feiertäglichen mlesdiLnst vertraut, so besonders das Kiddusch, daß nach alter »elobie von Sulzer zum Vortrag kam, das Kiddusch in der de- »unten Vertonung von.Bachmann, andere, wie die Komposition »s Lo omoß (Psalm 118, Vers 17—24) von Birnbaum und das krzetl A! hoffschorvlm von Naumburg, zeigten, welche Perlen » selten gehörter synagogaler Musik wir besitzen. \ 3#t Konzertsaal stand man den Kompositionen viel freier gefnüber als im Gotteshaus, wo die Andachtsstimmung eine rein ' die Musik gerichtete Einstellung nicht leicht cmfkommen säht, man konnte hier so recht einmal beobachten, wie die Komdmfleri ihr jüdisches Empfinden mit den Empfindungen ihrer eit und ihrer jeweiligen Heimat vermählten, und wie gerade lese Vermählung ein« Bereicherung bedeutet. Etablissement Cafe leHca Friedrichstraße 60, Ecke Leipziger Straße Tdglidi nacbm* and abends Kabarett u. Variete 2 Kapellen u. » ve» große Karnevals«Programm Oscar Sabo -— Bolgaroff 'Truppe Anna Müller'Linke mit A.Tytkowsky Ferry^ Duett — Martin Loewe Conferencier Roth'Rese Gastspiel des Münchener Schriftstellers Walter Rath'Rex . Die Darbietung^lag in berufensten Händen. 2n Herrn Ober- Kantor Naumow-Fleischinann besitzen wir einen Bariton, dessen Rufi als Konzensänger, wett über Frankfurt hinaus reicht. Mit feiner wunderbar volltönenden Summe, bffeelt von seinem warmen Temperament, das ihn jedes vorgetrageve Stück bis in M seelischen Tiefen erfühlen läßt, holte er auch beute aus den Kompositionen alles heraus, was nur an mafikattschem wie empflndungsmäßiaem Gehott herauszuhoien war: Ihm zur Seite stand der mühelose, frlschquellende Tenor des Herrn Oderkantor Saretzky. der mit feinem Verständnis und voll Musikalität das melodische der Kompositionen zum besten Ausdruck brachte. Der weiche,--sehr tiefe Bah des Herrn Kaufmann - ergänzte die beiden Stimmen in den. Terzetten, aufs trefflichste.. Der Männerchor war fein abgetönt, die Orgelbegleitung des Herrn Otie unterstützte die Sänger bestens. Das sehr zmttreiche Publikum spendete begeistert und bewegt reichen Beifall. Köln. Der Vorstand des Allgemeinen R a b b i n c r - Verbandes in Deutschland (Sitz Berlin) hat beschlossen, seine diesjährige Hauptversammlung anfangs Juni in Köln abzuhallen. Wie - schon mitgeteilt, wird das Judentum am Rhein durch wertvolle. Stücke aus feiner interessanten Vergangenheitauf der- Jahr bau se nd -A u sstellv ng in Köln vertreten sein.. . Königsberg. Auf Anregung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden ist nunmehr der P r o v i n z i al v e rb a nd fü r jüdische Wohlfahrtspflege in Ostpreußen begründet worden.- Mit der vorläufigen Vertretung wurde Herr GememdLrabbmer Dr. Lemin, Königsberg, braüstragt. Die Vründungsversammlung wttd bei Anwesenhett eines Vertreters der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden Mitte April in Königsberg stattfinden. Königsberg. 3m Verein, für jüdische Geschichte und Literatur sprach in der hiesigen Wochensynagoge Herr Rabbiner Dr. Lewin. Eingangs -seiner fesselnden Ausführungen betonte der Redner, datz er ihnen nicht die vielfach schon verklungenen Beziehungen Luthers tu den 3uden zugrundelegen wolle, di« alles weniger als originell gewesen seien um» nur in traditionellem Hatz bestanden hätten, sondern er wandie sein Thema um zur Stellung der 3uden des 16. Jahrhunderts zu Luther. Vor 1321 kannte Luther das Fudenproblem nur aqs Büchern, denn Deutschland war damals durch die Verfolgungen der Juden von ihnen fitst entvölkert, nur noch zwei städtische Gemeinden, Worms und Regensburg, enthielten eine größere Anzahl. Ihr Elend und ihre VerzweifiUng waren auf einen solchen Höhepunkt gestiegen, datz die Hoffnung auf den Me-siias wieder auflebte.. Am dies« Zeit erhielt Luther den Besuch von zwei Mdrmser linden, die mit dem berühmten Mann über rine Stelle der heiligen Schrift zu disputieren wünschten. 3n ihm entstand, dadurch angeregt, die Hoffnung, die Juden zum Christentum zu bekehren. Er wollte-dazu sanfte Mittel, nicht.die bishergeübten gewalttätigen, anwenden. Es galt den Sieg der ffirche über die Synagoge. So ist seine Schrift vom.Fahre 1523 „Daß liesus Christus ein geborener Jude sei", in der er Jesus als Mesiias schildert, eine reine Missionsschrift, kein Bekenntnis Mm Philosemitismus. Doch machte er mit seiner Hoffnung auf Bekehrung die übelsten Erfahrungen, die Juden verhielten sich ihm gegenüber völlig passiv und mannhaft, die Sabatarier in Böhmen und Mähren versuchten sogar die Christen zu judaisieren. Luther bekämpfte nun dir Juden mit Schmähschriften, von denen besonders die „Von den Juden und ihren Lügen" noch heute eine Fundgrube des Anttsemitismus ist. Et forderte , itwe völlige Ausrottung aus Dealtjchiand, die Vernichtung ihres Eigentums und chrer Lehre. Aus Sachsen wurden sie denn auch vollkommen vertrieben, doch der Kurfürst von Brandenburg schloß sich diesem Vorgehen nicht an.. Tapfer traten die -Juden Luther entgegen, besonders tatkräftig vertrat Joseph v. Roßheim chre Gemeiuschaft und versuchte ein Druckverbot für Luthers Iudenschmahschriften zu erlangen, was ihm in Straßburg auch gelang. Auch Kaiser Karl V. erließ ein Edikt gegen die Blutbeschuldigung der Juden. — So zeigt uns der Kampf der Juden gegen Luther, daß sie nicht nur Amboß, sondern auch Hammer sein können. Die geknechteten, verachteten Juden des -Mittelalters traten mutig auf für ihre Gemeinschaft, ihre Würde. Leipzig. Erledigung des W a h 1 p r o te st e s. Wie wir s. Zt. berichteten, waren bei den im April v. 3. auf Grund eines neuen Wahlsiatuts. vorgenommenen Gemeindewahlen 17 Liberale und 16 Vertreter der anderen Parteien gewählt worden. Gegen die Feststellung des Wahlergebnisses hatten Parteien der auÄändischen Wähler Einspruch erhoben, weil die von Inländern für Wahlvorschläge der Äusläuder abgegebenen Stimmen nicht berücksichtigt worden waren. Durch den Protest war hie Arbeit der Gemeindevertretung vielfach außerordentlich gehemmt. Jetzt endlich ist Klarheit erzielt worden, nachdem der Einspruch endgültig zurückgezogen worden ist. Damit erhäll auch die Zusammensetzung des Demeindevorstandes chre BestätiWng. An Stelle eines durch den Tod ausgeschiedenen Voxstandsmttgliedes war ein Vertreter der Orchodoxie gewählt worden. Es wird nun auch ein Antrag seine Evledlgung finden können, den Vorstand, der zur Zeit aus fünf Mitgliodern besteht, um zwei Mitglieder zu erweitern. Aus der Bewegung. Berk». (Jüdisch-liberaler Jugend verein ,3".) An Stelle des leider vechinderten Herrn Rabbiner Dr. Baeck sprach am 12. d. M. Herr Syndikus Dr. Meyer über „Geist und Form im liberalen Judentum". . Der „Geist" ist ein Produkt des Verstandes — die „Form" verdankt dem Gefühl ihren Arfprung. Beide durchdringen einander und bedingen sich wechselseitig. „An sich", d. h. allein, sind beide nicht lebensfähig, so daß auch eine Fräse, was von beiden das Primäre ist, von vornherein widersinnig isti Das persönliche Verhältnis eines jeden bedingt sein objektives hzw. subjektives Verständnis. Der Liberalismus tritt der Form objektiv gegenüber, währener den Deist -es Judentums subjektiv erfaßt haben will; im Gegensatz zur Orthodorie, die Geist und Form als eine Einheit betrachtet. Reicher Beifall lohnt« den. Herrn Vörtrasenden. Besonders interessant gestaltete sich die anschließende Diskussion, da außer ,^li"Mitgli«dern — auch jüngere Stimmen wurden: gehört — auch Vertreter anderer Organisationen das Wort ergriffen. 2ns-; besondere.wurde die Frage, der Form als Erziehungsmittel, zur Gemeinschaft mit Hinblick auf Ili-Feiern längere Zeit erörtert. Mir berichten nachträglich kurz über den Dortrag des Hertn ' Ludwig Löwin über: „Gabriel Rießer" vom 22. Januar. Der Vortrag zeigte Gabriel Rießer. einerseits , iin. Kampfe am sein« persönliche Gleichstellung, andererseits um die aller deutschen Juden. Die reichlichen- Zibate aus-Rießers Schrssten trugen sehr dazu bei, sich ein wirKISches Bild über diesen Vorkämpfer' des Judentums.zu bilden.. . . . . ....._ BreSlau. Herr Dr. Korn, der di« Versammlung leitete, teilt« das Ergebnis der Wahl mit, und -knüpfte duran die Forderung an die Jvyendj durch rastlose, intensiv« Arbeit, durch das Eintreten für liberal« Ideen, nun ihrerseits $mu beizutvägeu. das Ernebnis der .Wahl für, die Zukunft, zu. sichern. ,Frl. Frieda . . . jt.aMfoo« 23T. Se&ruor 1925 , arger erstattete' dek Geschäftsbericht und wirs daraus'hin, datz die letzten zwei Jahre eine Zeit des Kampfes vnd des Ringens waren. Penn bfe Inflation mit ihren Folgeerscheinongeir machte sich auch bei uns. im 3ii sehr bemerkbar. Herr Alfred Berger gab sodann den Kassenbericht, aus dem heroorglna. daß die fsnanzielleri Sorgen für den Ai zur Zeit überwunden sind. . In der Generalversammlung wurden folgende Beschlüsse gr- 1. ^tdung eines Arbeitsausschusses, bestchend aus fünf Mitgliedern. her abwechselud den Vorsitzenden stellt; 2. Festsetzung des Beitrages auf 2,50 M. pro Ovartal,- 3. Erhebung einer einmaligen Umlage von 0>50 53t. Mit Worten des Dankes an die Versammlung und Morten des Gedenkens fürdie verstorbene Frau Dr. Davidsohn fchlotz Herr Dr^ Korn die Sitzung. Mannheim. Vor wenig 531onaten beckng men Feiern zom Andenken an den 1874 verstorbenen Adrayam Geiger, in dioss« Tugen jährte sich zum 50. Male der Todestag von Zacharias Frankl. Es war deshalb wohl angebracht, wenn die liberaljüdische Vereinigung ain 9. Februar einen Vortragsabend veranstaltete mtt dem Thema: „Drei Männer — drei Richt u n gen (Geiger—Frankl—Hirsch)". Als Redner war Rabbiner Dr. Appel von Bingen am Rhein gewannen worden. Der Afferent erkannte die Dsdeutung Geigers m der von ihm. durchgeführten wissenschaftlichen.Begründung deS wHgiösen Liberalismus, in der hlstorischckrikschen Denkweise des Gelehrten. Geiger kam es vor allem auf die Rffovm der Anschauungen an. Deshalb wandte er sich gegen einen sogen. Bequemlichkeitsliberalismus und erkannte nur eine neue Gsftalttmg auf dem Boden der Geschichte als berechtigt an. Me Formen, in denen die Religion zum Ausdruck kommt, sind Hilfsmittel zur Erzeugung religiöser Gesinnung. - Zacharias Franks will an.di« Stelle der reformatorischen Ideen und der Autorität des loten Buchstabens den religiösen Volbswillen sehen. Alles das, was die Gemeinschaft im Lauf der Juhchunderte sich eingelebt hat. das ist Judentum. Seine Memode -kann als di« positiv-historische bezeichnet werden. Samson 5tapya«l Hirsch kennt nur die Autoriät der Thora, die Quelle aller biblischen und talmudischen Vorschriften, die bis ins einzelne peinlichst zu erfüllen, religiöse Pflicht eines jeden Juden ist. Wissenschaft darf nur eine Stütze der Gesetzestreue sein. Wo sie km Widerspruch zur Religion steht, ist sie zu verwerfen. Auf Grund einer oft wett hergcholten Symbolik sucht Hirsch jede einzelne religiöse Anschauung und Sitte den-Juden der Gegenwart lieb unb wert zu machen. Im Gegensatz zu den alten Rabbinern ist sein Ideal die Verbindung religiöser Kenntnisse mit moderner dil-ung. allerdings unter 5Aerücksichtigung der oben erwähnten Einschränkung. Mit dem Wunsche, daß es nie an Männern fehlen möge, die den einzelnen Richtungen im Judentum zielbewutzte Führer und Letter sein können, schloß der Redner seinen klaren und interessanten Vortrag, für welchen die 5)efucher mit lebhaftem Beifall dankten. An der Diskussion beteiligten sich die Herren Rechtsanwalt Dr. Hilb, Professor Dr. Billigheimer und Lehrer Liebermensch. Versammlungslalender. Breslau. (Jüdisch-liberaler' Jugendverein „Abraham Geiger".) Dienstag, -den 3. Februar,-Vereinszimmrr des Konzerthauses. Abends SYi Ahr, V or 1 rag von Fr. Paula Oliendörf. Die genaue Angabe des Themas ist aus dem Inserat der „BreSlau er Zettung''zu ersehen. Frankfurt Main. Der Freisinnige Verein für jüdisches ®emeinde-leben lädt seine Mitglieder sowie Freunde der rellgiösliberalen Bewegung zu einer am Dienstag, den 3. März 1925, im Völksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40/41, stattfind enden Versammlung ein. Herr D"r. R"u"d"o"l"f Geiger wird Versammlung ein. Herr Dr. Rudolf G e i ge r-wird über „Das Ergebnis und die Lehren der Wahlen zum preußischen Landesverband", und Herr WMly Wolfs über ,L)ie Steuerverhältnisse der israelitischen Gemeinden in Frankfurt" sprechen. Göppingen. Am Dienstag, den 3. März 1925. abends 8 Uhr. wird hier im Hotel Dettelbacher der Syndikus der Vereinigung für das liberale Judentum. Herr Dr. Maz^ Mayer, Wer „Die Ziele und Aufgaben des religiösen Liberalismus" sprechen. Heidelberg. 51m Mittwoch, den 4. März 1925, veranstaltet hie Ortsgruppe Heidelberg der Vereinigung für das liberale Judeütum, abends 8 Uhr, im Saale der Friedricy-^Loge, Hotel Schrieder, eine Versammlung. Der Syndikus der Vereinigung,' Herr D r. Mayer, wird über „Grundlagen. Zieleung G« - genwartsaufgaben des religiösen LiberaliLm u s" sprechen. Magdeburg. (Jüdisch-liberaler ' Jugendbund „Heimat".) Am 8. März ist im Saal des Steinernen Tisches, Gr. Steinerne Tischstraße, gemütliches Beisammensein, nachmitwgs um 3 Ahr, zu dem alle Mitglieder, auch die Jüngsten, eingelwden find. Am Mittwoch, den 11. März, abends 8Y Uhr, in unserem bekanwten Versammlungsraum, Gr. Schulstrahe: DortEg von Edgar Friedmann über: Jüdische Jugendbewegung u n d W l r t s ch a f t s l e b e n. Stuttgart. Am Donnerstag, den 5. März 1925, spricht hier-in einer vom hiesigen israelitisch-liberalen Verein einberüfenen Versammlung der Syndinus der Vereinigung für das liberale Judentum, Herr Dr. Mayer, über: „Die Ueberwindüng des Jndifferentismus". Ulm. Am Montag, den 2. März, findet hier im „Weißen Roß", abends 8 Ahr, eine Versammlung statt, in der Herr Dr. Max Mayer, Syndikus der Vereinigurög für das sibermle Judentum, Berlin, Wer das Thema: „Toter und lebendiger Liberalismus" sprechen wird. Kalendarium für die Zeit vom 28.2. btt 7.3.1925 Februar 1925 «dar 5655 Sonnabend März 1925 28 4. Dochm.Abschnttt: Terumoh (2. s M Kapitel 25,1-27,19) . . Hastarah: I. Könige 5,26-32; 6,1—13 Gvnqtag 1, 5. Montag r. 6. Dienstag 3 T. "Mittwoch 4.' 8. Donnerstag 5. 9. Freitag 6. 10. Sonnabend I. ■ ll. Wochenabschnitt: Tezawch \2. D. M. Kapitel 27, 20—30, 10) Haftarah: 1L. Samuel Kav. 15,1—34

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