Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 3 (16.1.1925)
- Date
- 1925-01-16
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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VarltM « Kabarett Friedrichstraße 60, Ecke Leipziger Straße Etablissement to B Hai-Pnui m Alfred Löufner mul Maria Zelenka Duo-Szene SASCHA GURA Vortrags-Künstlerin ELSA FRANZ der weibliche Tenor Curi Grundmann der ulkige Sachse verbreitetes Blatt zu verkaufen und noch obendrein in feierlichen Versen zu „verstoßen", statt es eänfach in den Dienst ihrer neuen Ideen zu stellen, die ja. -wie gesagt, nur die alten find, in deren Zeichen der ,Hikerllü" dereinst gegründet wurde. Dem neuen Blatte kann, wenn nicht bald eine regere Propaganda dafür entfaltet wird, keine günstige Prognose gestellt werben. Und das ist schade. Denn ein wie dankbarer Boden Men für den Gedanken der religiösen Duldsamkeit wäre, zeigt ja gerade die Wandlung der Frau Berg. Sie steht nicht vereinzelt da, sondern findet beachtenswerte Ssitenstücke in der Absage des nachmaligen 'Parteichefs der Lhristlichsozialen, Dr. Seipel, an dem Rassenantisemittsmus, in der Zusammenarbeit des ehem. chrlstl.-sozialen Finanz- Ministers Dr. Gürtler mit dem jüdischen Bankdir. Dr. Rosenberg und ähnlichen Symptomen, die im grellsten Gegensatz zu dem scheinbar alle Gemüter beherrschenden Hakenkreuzlertum stehen, daS die regierenden Parteien offiziell auf ihre Fahnen geschrieben haben und dam merkwürdigerweise auch die sozialdemokratische Opposition durch gelegentliches „Antisemiteln" Rechnung tragen m müssen glaubt. Ein wenig Aufrichtigkeit und Bekennermut könnte wahre Wunder in der Entgiftung der politischen Atmospähre wirken. Diese Reinigunasarbeit kann aber, wenn sie Erfolg haben soll, nur von arischer Seite ausgehen, da die Toleranzbeteuerungen der verfolgten jüdischen Minorität von Aaut aus mit dem Fluche der Lächerlichkeit behaftet und zu jenem Versagen verurteilt sind, das für den Liberalismus in Oesterreich seit Aahrzehnton charakteristisch ist, .Und es> muß gesagt werdendaß eine Renaissance der religiösen Duldsamkeit nicht nur der jüdischen sondern auch der katholischen Sache zugute käme, da bisher alle Bewegungen, die als antisemitisch begonnen haben, als antikatholisch endeten. So der amerikanische Ku-Kux- Klan, so die Hitler-Ludendorff-Kampagne in Bayern. Auch kann es den moralischen Nimbus der katholischen Kirche nur heben, wenn sie jene Toleranz, die sie dort, wo ihre Anhänger in der Minderheit sind, unausgesetzt fordert, endlich auch in jenen Ländern propagiert, wo sie die Geister beherrscht. Dann kann das Zukunftsbild, das der einstigen Herausgeberin des „Kikeriki" jetzt vorschwebt, schöne Gewißheit werden. Dr. Hugo S p i e g! e r. Aus de« Gemeinden. Berlin. Der in Berlin-Schöneberg wohnende Prediger und Lehrer a. D. Jakob Ostwald vollendet am 21. Januar sein 87. Lebensjahr. Die zahlreichen Freunde und Verehrer des seltenen Mannes, der mehr denn vier Jahrzehnte in Westfalen für die Sache unserer Religion und Religionsgemeinschaft auf Katheder und Kanzel gewirkt und auch in nichtjüdischen Kreisen sich viele Sympathien erworben hat, werden an seinem Geburtstage sich gern seiner Verdienste und seiner gemütvollen und geistsprühenden Wesensart erinnern. Beuthen. Der durch den Tod des Oberrabbiners Dr. Kopfstein freigewordene Rabbinerslh in Beuthen O.-S. wird durch die Berufung von Prof. Dr. Golinski, einem Schüler des Breslauer Rabbiner-Seminars und bisherigen Rabbiner in Pilsen, beseht werden. Herr Prof. Golinski ist unseren Lesern aus bei uns veröffentlichten Arbeiten bekannt. Breslau. Die freie jüdische Volkshochschule eröffnet ihr neues Semester mit einem Vortrag von Professor Dr. Julius Goldstein- Dormstadt, der am Sonntag, den 18. Januar 1025, um 11 Uhr, in der Lessing-Logc über „Ehrfurcht als Forderung -es Iu-enftnns" sprechen wird. Vorlesungen werden ballen: Studienrat Dr. Willy Eohn: Moses Mendelssohn und seine Zeit. Frau Dr. Else Fuchs-Hes: Religion und Religiosität im Judentum. Dozent Dr. 3. Heinew.ann: Hebungen zum Gebetbuch. Gemeinderabbiner Dr. Moses Hoffmann: Jüdische Geschichte von der Zerstörung des ersten bis zur Zerstörung des zweiten Tempels. Dozent Dr. Albert Lewkowih: Die jüdischen Deuker des 19. Jahrhunderts in chrer Auffassung vom Wesen des Judentums. Professor Dr. Siegfried Marck: Die Stellung Spinozas in der Philosojchieoeschichte der Neuzeit. Dozent Dr. Israel Rabin: L-ektüre ausgewährter Stellen aus den Propheten sin deutscher Uebersehung). Kassel. Kommerzienrat Gustav Plaut beging dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß wurde» ihm mancherlei Ehrungen bereitet. Der Jubilar hat sich um die jüdischen Interessen Kassels in hervorragendem Maße verdient gemacht. Dem Vorstand der. Gemeinde gehörte er viele Jahre au; als Mitgliedes Vorsteheramts der Israeliten erfreute er sich allgemeiner Beliebtheit. Auch im Ortsausschuß des HilfsoereinS der deutschen Juden und anderer dem jüdischen Gemeinwohl dienender Institutionen, hat Kommerzienrat Plaut in verdienter Weis« mttaewirkt, wie er überhaupt gern und freudig fei« prakttsche Erfahrung in den Dienst seiner Glaubensgemeinschaft stellt. Daneben erfreut er sich in Bank- und Industriekrelsen allgemeiner Achtung und Wertschätzung, wie dies die Eigenschaft als Mitglied des Vorstandes und AuffichtöratS zahlreicher industrieller Anternehnmngen sinnfällig beleuchtet. Während des Krieges stand Kommerzienrat Plaut der zur finanziellen Erleichterung der Bevölkerung gegründeten Kriegskreditbank ehrenamtlich als Direktor &und auch die Handelskammer hat ihn zu ihrem Mitglied und ertretenden Vorsthenden ernannt. Aus dieser vielseitigen mtung auf wirtschaftlichem und gemeinnützigem Gebiete erklärt sich die rege Teilnahme, die weite Kreise an dem Ehrentage des Jubilars bekundeten. Frankfurt a. M. Das Ehepaar Louis und Pauline Gell- Horn in Frankfurt a. M. kann am 10. d. M. das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begehen. Als Inhaber eines Bäckereibetriebes hat der Jubilar unter treuestem Beistand feiner Gattin sein Geschäft zu hoher Blüte gebracht. Die Gemeinde zeichnete den in großem Ansehen stehenden, stets bescheidenen und gotteSfürchtigen Mann verschiedentlich durch Aebertragung von Ehrenämtern aus und bedauerte es tief, als das Ehepaar schon in vorgerücktem Alter seinen Wohnsitz nach Aogasen verlegte. Herr Rabbiner Dr. Dinner, Köln (früher Rogasen) wird es sich nicht nehme» lassen, daS Jubelpaar wie bei der goldenen auch zur diamantenen Hochzeit einznfegnen. Der 86 jährige Bräutigam und die 89jährtge Braut sind von seltener geistiger Rührigkeit und körperlicher Frische, sie haben ein Zimmer im Gebäude der Israelitischen Krankenkasse, Rechnelgrabenstrahe 20, inne und werden an ihrem Iubrltage von Kindern, Enkeln und Urenkeln umgeben sein. f ürtb. Die jüdische Schülerschaft Fürths feierte das Ehanukahurch «ine Aufführung im großen Saal des Berolzheimerianums. Die Darbietungen erfreuten sich großen Beifalls. Der Saal war gut beseht- Die Festrede hielt Rabbiner Dr. Behrens. Im Rahmen der diesjährigen Vorträge sprach Rabbiner Dr. Behrens am 11. Dezember über „Probleme jüdischer Geschichte". Herr Rabbiner Dr. Eschelbacher, Düsseldorf, sprach am 29. Dezember über: „Staat und Recht im Talmud". Am 26. Januar spricht Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach a. M., über: „Gegenwartsaufgaben der deutschen Juden". Im März wird Rabbiner Dr. Han oder, Würzburg, über: „Streifzüge durch die Leidensgeschichte der Juden" sprechen. Im April wird Rabbiner Dr. Behrens die Vortragsserie mit einem weiteren Vortrag beschließen. Di« Hauptsynagoge wird gegenwärtig einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Mt der Fertigstellung des Einbaues der Zentralheizung, des Umbaues der Orgel und der übrigen Renovierung zum Passahfeste wird das Gebetbuch der Nürnberger Hauptsynagoge eingeführt werden. Ebenso wird eine' Iugendgottesolenstagende für den Iugendgottesdienst mit dem Beginn des Sommeryalbjahrs eingeführt. — Eine Gedenktafel am Grabmal des verewigten Rabbiners Dr. Neuburger wurde jüngst in Gegenwart der Gemeindeverwaltung und der Familienmitglieder ihrer Bestimmung übergeben. Die Gedenkrede hielt Rabbiner Dr. Behrens. Hörde L W. Die hiesige Synagogengemeinde beging am -1. Januar d. I. die 25jährige Wiederkehr der Synagogen- Einweihung. Aus diesem Grunde fand am Sonntag morgen ein feierlicher Festgottesdienst statt, zu dem die Gemeinde sich zahlreich eingefunden hatte; die städt. Körperschaften waren durch Herrn Oberbürgermeister Frendenberg, mehrere Stadtrate und den stellverir. Stadtverordneten-Vorstcher vertreten. Roch einleitendem Orgelvorspiel sang ein Mannerchor Beethovens „Gottes Macht und Vorsehung".' Es folgten einige deutsche Gebete, die Gemeinde sang das Schmäh jisroel, worauf das tzillersche Sopran-Solo „Gebet" (v. Gerbel) eindruärsvoll zum Vortrag kam. Hierauf hielt Herr Prediger Nosenthal die Festpredigt. Nach einem Rückblick auf die Geschichte der Synagogen- Gemeinde Hörde —die bis ins 17. Jahrhundert reicht —folgte"auf den Männerchor ,Heilig, heilig" von Schubert Gebet und'Segen des Predigers für Gemeinde, Stadt und Vaterland. Hierauf saug der durch Dortmunder Damen und Herren verstärkte Synagogen- Chor die Lewandowskische „Deutsche Keduschah". Mit Schlußgebet und feierlichem Orgelspiel schloß die erhebende Feier in dem mit Blumen und Bäumen reich geschmückten Gotteshaus. — Abends fand im großen ,StiftShof"-Saale eine Feier statt, an der über 300 Personen teilnahmen. Herr Iac. Gans begrüßte die Erschienenen, insbesondere den wieder anwesenden Herrn Oberbürgermeister und endete mit einem Hoch aus die Stadl Hörde und ihr Oberhaupt. Per Oberbürgermeister trank aus das Wohl der Synagogen-Gemeinde. Nach vorzüglichen theatralischen Vorführungen, die von Herrn F. Z ü r n d o r f e r versaßt waren, toastete Herr Rechtsanwalt Dr. Koppel auf Herr» Prediger Rosenthal, dem er für die weihevolle Festpredigt, und auf alle am Gottesdienst und der Festfeier Mitwirkendeu, denen er für die Mühewaltung dankte. Herr Prediger Rosentbal nntworiete mit einem Hoch auf die Gemeindeverwaltung. Ein Festball hielt die Teilnehmer bis in die frühen Morgenstunden zuslninncn. — Bereits acht Tage vorher fand iw gleichen Saale eine gut besuchte Ehannkahfeier statt, bei der über IX) Kinder festlich bewirtet wurden. Nach dem Anzündcu der Chanukahlichler erfreuten die Kinder durch verschiedene Aufführungen, denen die zahlreich anwesenden Gememdemilgiieder dankbar folgten. Für die bevorstehenden Wahlen zum Preuß. Landesverband ist auch Herr Iac. Gans van hier auf die 'Vorschiagshsie der „Liberalen V e r e i n i g \i u g" geseift warben. — Für unseren nach Berlin berufenen Herrn Prediger Rosentbai ist ein Nachfolger noch nicht erwählt: doch haben bereits verschiedene Herren Probepredigten in unserer Synagoge gehalten. Leipzig. In der Sylvester-Aufführung im Stadt. Theater zu Leipzig wurde das jüdische Publikum durch eine antisemitische Ausführung nichts weniger als angenehm überrascht. In einer Parodie auf „Die schone Galatbec" unterhielleu die Schauspieler in jüdischer Maske und dito Jargon ihr Publikum auf's beste. Auf Galathees Frage „Ist das auch ein Mann?" (b. 'Aufzug) antwortete Ganymed: „Ree, ein Jude!" Darob Applaus auf offener Szene! Das Empfinden der jüdischen Besucher in der „Kunststätte" ist auf's gröbste beleidigt worden und um so peinlicher berührt es, als' der Generalmusikdirektor, ein getaufter Jude, zumindest auf die Stellung seiner verstorbenen Eltern in Leipzig hätte Rücksicht nehmen sollen. Seine Mutter war Angestellte der jüdischen Gemeinde. Hoffentlich revanchieren sich die jüdischen Theaterbesucher in der Weise, als sie durch ihr Fortbleiben der Theaterkasse die Takt losigkeit, eine antisemitische Hetze auf die Bühne zu bringen, verspüren lassen. Ludwigshafen a. Ah. Kommerzienrat Moritz Wolfs, hier, feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag, der unter Anteilnahme weiterer Kreise festlich begangen wurde. Der Israelitischen Kultusaemeinde war er jederzeit ein treuer, hilfsbereiter und zuverlässiger Führer; länger als dreißig Jahre war er deren Vorsitzender, wirkte für Gründung und Förderung ihrer Vereine im Sinne einer einträchtigen Geschlossenheit der Gemeinde im Innern und Kräftigung ihres Anfeyens nach außen, gemäß seiner Familientradttion im allerbesten Einvernehmen mit der Bürgerschaft ohne Unterschied der Konfession. Als Handelsrichter, Mitglied der Handelskammer und durch seine emsige Teilnahme an den Arbeiten öffentlicher Einrichtungen legte er oft Proben trefflicher Eigenschaften ab. die ihm viele Anerkennungen einbrachten. Der Synagogenrat hat Moritz Molft zum Ehrenmitglied der Gemeinde und zum Ehrenvorsitzenden des Synagogenrates ernannt und ihm einen Ehren!,ries überreicht. Kommerzienrat Wolfs ist Mitinhaber der alteingesessenen Kolon ialwarengroßhandlung I. Wolfs So.) — Im nahe» Mutter stadt wurden in den Synagogenausschliß wiedergewählt Theodor Mars, Max und Ludwig Julius Lob. München. Am Sonntag, den 11. Januar, vormittags, fand in der Hcurptsynagoge an der Herzog Max-Straße die Einweihung der vom Bund jüdischer Fronisvldnlen gestifteten GedächtniStafel und anschließend hieran im Friedhof die Einweihung der zum Andenken an die Gefallenen errichteten Denkmalsanloge statt. Marburg. Letzten Sonnabend konnte Herr David Ba chman n sein 25 jähriges Jubiläum nls Vorsitzender des Vorstandes der israelitischen Gemeinde begehen, die regen Anteil am Ehrentage ihres Oberhauptes nahm. Eine Abordnung der Mitglieder überbrachte die Glückwünsche und überreichte ein sinniges Geschenk. Am Abend wurde der Festtag durch Llufführungen, Festessen und Ball würdig begangen. In zahlreichen Trinksprüchen wurde der Jubilar gefeiert und seiner Verdienste um die Wahrung der Gcmeindeiutcrcsscn mit Anerkennung gedacht. ♦♦♦♦♦♦»»♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦»♦♦♦♦»»»♦»♦♦♦»♦»♦♦♦♦»♦♦♦»♦♦♦♦♦»♦♦Me»«»»» 101 Versammlrmgskalen-er. j A t ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦»♦♦♦♦mm»»»»»»»«»»»»»»»»» * Berlin. (Liberaler Verein für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin E. V.) S o n n t a g, d e n 18. I a - nuar 1925. vormittags 11 Uhr: 1. große Kundgebung für die Wahlen zum Preußischen Landesverband im Logenhaus Kleiststrahe 10. Es sprechen: Rabbiner Dr. Wcyl über „Religiöser L i b e r a l i s m u s", Frl. Dr. Margarethe Berent über „R echte und Pflichten der F r a u en im Preußischen L a n - desverban d", Rechtsanwalt Heinrich Stern über „D i e liberale Liste und Gemeindeverwaltung". Dr. Bruno Weil über „Die politische Bedeutung der Preußischen L a n d e s w a h l e n. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Mittwoch, den 21. Januar 1925, abends 8 Ahr, im Logenhaus Kleiststraße 10, Gartensaal. Frauenversommlung. Es werden sprechen: Fräulein Dr. Margarethe Berent, Frau Bertha Falkenberg, Frau Bianca Hamburger, Frau Meyer- Stargard, Frau Gertrud Seligsohn über „Frauenfragen in der Preußischen Landesversammlung". Leiterin und Einberufcrin: Frau Minna Schwarz. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Berlin. sIüdisch-liberaler Iugendverein „3li".) Am Donnerstag, den 22. Januar 1925, findet in der Fasanenstraße 79/80 ein Vortrag von Herrn Ludwig Lcwin: „Ueber Gabriel Rieszer" statt. Beginn des Vortrages um %% Ahr. Breslau. (Jüdisch-liberaler Iugendverein „Abraham Geiger".) Geschäftsstelle Breslau 7, Höfchenstraße 01, II Tr. l. Vereinslokal: Vercinszimmer des Konzerthauses, Garteilstraße, Eingang Portal 1, pari, links. Dienstag, den 20. Januar. Mitglieder und Freunde werden gebeten, an der Wahlversammlung des liberalen H a u p t v e r e i n s im Kammermusiksaale vollzählig teilzunehmen. Voranzeige: Dienstag, den 27. Januar: Generalversammlung. Anträge sind bis zum 20. Januar bei der Geschäftsstelle einzureichen. Münster i. W. D i e n s t a g, d e n 20. I a n u a r 1925, abends 8 Ahr, im Hotel Franke, Teaeler Straße 7/9. Vortrag von Rechtsanwalt Heinrich Stern-Berlin: „Warum wähle ich liberal?" Freie Aussprache. Gäste willkommen. Dortmund. Sonnabend, den 17. Januar 1925. Dortrag des Herrn Rechtsanwalt Heinrich Stern, Vorsitzender der „Vereinigung für das liberale Judentum E. V." um Ahr im großen Saal des „Kölnischen Hofes". Frankfurt a. M. (Freisinniger Verein für jüdisches Gemeindeleben.) A in M o n tag, d e it 20. Januar, abends 8 Ahr, findet hier eine Wahlversammlung im Saale des Hochschen Konservatonums statt. Referenten: Dr. Mayer-Berlin, Syndikus der Vereinigung für das liberale Judentum E. V., Dr. jur. Eduard Baerwald-Franksurt a. M., Freu Stephanie Forchheimer, Frankfurt a. Ac. | Kalendarium für dir Zeit vom 17.1. bis 24.1.1925 S Januar- 1925 Tobet 5685 So: nabend 17. 21. Aochcu'Abschnitt: Sch'maus (2. Ä. M. ttap-tel 1,1-6,1) Has.'crah: Icsat« tfap. 27,6-28,28 Gal'b<u-.Äuognug: s,ll (!*pnni(i.r 18. 22. Montan 19. 21. Dienstea 20. 24. Miilwech 21. 25. Donner.'lag 22. 26. 8 ftreüaa 23. 27. Sonnabend 24. 2«. Dochen-Abschuitt Woero Neumondweihe I (2. V. M. Kapitel 6,2-9,35) l 5 Hasiarah: Ezechiel Kap. 28,25-29, l- 21 j 1 Sabbat-Ausgang: 5,22 j «nswnwMM ■mwitithii iw ■. j.hii»i i wi Geschäftliche Mitteilungen. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, daß der Inventurausverkauf der Firma Carl Becher noch bi', zum 26. Januar dauert. Alles Nähere ist aus dem in dieser Nummer erschienenen Inserat ersichtlich. , i T Max Beatm i I : Juwelier Serlin C 2, Königsfpasse 14 Fernsprecher: Merkur 1018 Silberhandgetriebene Kuitus-S Jf gegenstände, Sabbat- und | Chanukahleuchter, Becher, Bsominbüchsen, Mögen Dovid sowie Logen- Abzeichen aller Art. Helft bei den Waldarbeitern