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Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-11-21 · 41 (21.11.1924) · page 7

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
41 (21.11.1924)
Date
1924-11-21
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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BÜCHERSCHAU Vom jfidtochaa GottaadfoasL Von Rabbioer Dr. Dienemann-Oifenbach *. M. Mit den obigen Worten eoll nicht etwa irgend eine theoretische Aneednandereetauag Ober gotteadfienetlkhe Fragen angekündigt und eingeieitet werden, sondern es soU die Aufmerkaaonkek darauf gelenkt werden, daß ein seit geraumer Zeit vergriffenea und lange entbehrte« Buch nun endich wieder dem Interessierten Leeer zugänglich geworden iat. P r o - **aor Dt, Eibogen« berühmtes und bewährtes Buch: „Der jüdisch e Gottesdienst in seiner ge« chicht)ieben Entwicklung", Teil des von der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft de« Judentums berauagegebenen Grundrisse« der Geaamtwlsaenschaft des Jodentuma iat in zweiter Auflage neu erschienen (J. Kaufmann-Verlag, Frankfurt a. M., XVI u. 619 S.). Als toh flan in dem Mutterblatt dieser Zeitung, im Liberalen Judentum, bei «einem ersten Erscheinen die Rede war, schlossen wir die Anzeige mit den Worten: >,Daß es fleißig gelesen werde und so semen wohltuenden FAtifiniB &uf die Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft ausübe, das ist der warme Wunsch, den wir dem Bucbe, das mit seinen grundlegenden Forschungsergebnissen und seiner prägnanten DarsteUungsart ein Musterwerk M, freudig auf den Weg mitgeben..“ Ruhig darf man nagen« daß dieser Wunsch zu einem guten Teil schon in Erfüllung gegangen ist, denn die Tatsache, daß ein Buch jüdischer Wissenschaft nach verhältnismäßig kurzer Zeit in zweiter Auflage erscheinen kann, ist der sprechende Beweis dafür, daß ae gelesen wurde und daß es eine Notwendigkeit war und ist. Sie ist zugleich der nun durch die Erfahrung erhärtete Beweis dafür, daß es zu den — leider sehr seltenen — Büchern gehört, die bei strengster Wissenschaftlichkeit und bei erschöpfender Verarbeitung des Stoffes von dem Laien mit Interesse und einer von Seite zu Seite sich steigernden Spannung gelesen werden. Es handelt sich dabei nicht bloß u<m den jüdischen Laien sondern um jeden Gebildeten und Wissen Suchenden, der üfber den jüdischen Gottesdienst Aufklärung haben möchte, Das Buch erscheint neu in einer Zeit, in der das Interesse an religiösen Fragen eine erfreuliche Vertiefung erfahren hat, m der der jüdische Liberalismus an die Lösung der Frage des liberallen Einibeitsigebetbuches herangeht; begrüßen wir es als ein Versprechen glücklicher Erfüllung, daß mit ihm vielen, •ehr vielen, die zum Spruch und zur Entscheidung erwählt sind, eine Handhabe gegeben wird, mit deren Hilfe sie sich in den zur Erörterung und Regelung stehenden Gegenstand, seine Eigenart und das innere Gesetz seines Lebens vertiefen können, um dann nicht bloß aus dem instinktmäßig erfühlten Bedürfnis der augenblicklichen Gegenwart sondern aus der Einsicht in dien inneren Zusammenhang der Glaubensgemeinschaft mit ihrer ganz en. Geschichte zu handeln. SeA dem ersten Erscheinen des Buches sind rund 12 Jahre verflossen, in ihnen lag Krieg und eine Welt wen de, uns trennen von ihm nicht bloß jene 12 Jahre sondern nach dem Ausmaß der Wandlung im Gesicht der Welt unermeßlicher Zeitraum, unendlich Vieles, was vor jenen Tagen, geschrieben ward, auch in jüdischen Dingen erscheint uns heute als ganz unmöglich, überhaupt nicht mehr interessierend, belanglos gegenüber dem Wichtigen und Aufregenden, das heut zur Diskussion steht, und dieses Buch wirkt auf den Leser mit derselben Wucht und Ursprünglichkeit wie am ersten Tage. Woraus aich da Doppeltes ergibt. Einmal der Wert des Buches selbst, daß ea, «such wo unser Tagesinteresse beut mit Recht von hunderterlei Dingen in Anspruch genommen ist, die wichtiger und ernster sind als das, was vor 12 Jahren das Tagesinteresse absorbierte, packt und festhält und über die Flüchtigkeit der Tageegeschehnisse hinwiegiührt. Und zum andern, daß wie immer «Le Welt im Aeußeren und Inneren sich wandelt, die Gnandbragen der Seele, um die im Gottesdienst gerungen wird, und ihre jüdische Beantwortung die tiefste und unveränderliche Sorge unseres inneren Seins ist. Eine kritische Würdigung des Buches tot überflüssig und unangebracht. Abgesehen davon, daß sachliche Ausstellungen von Anfang an nicht w machen waren, ist auch sonst einfach die Tatsache festzusteillen, daß es das klassische Werk über den jüdischen Gottesdienst geworden ist, nicht bloß in gleichem Rang neben Zunz' „Gottesdienstlichen Vorträgen” stehend, sondern im Effekt wichtiger, weil es in seiner Anlage umfassender ist, den gesamten Stoff von den verschiedensten Seiten her beleuchtet und durchdringt, weil es, wie bereits ausgeführt, auch dem Ndchtfachigelehrten, jedem Interessierten eine Fülle von Kenntnissen vermittelt, und weil es gerade die in den letzten Jahren io weitem Maße gewonnenen Manuskriptfunde und Forschungsergebmsse verwerten konnte. So wird man sich hier darauf beschränken «Dürfen, auf das Werk, seine praktische und wissenschaftliche Bedeutung hinzuweisen, und für alle die, die es noch nicht kannten, zu sagen, was in ihm alles zu finden ist, wobei, gleichsam im Vorübergehen, bemerkt werde, daß die zweite Auflage in ihrem Text gegenüber der ersten unverändert tot; was gegenüber der ersten nackzutragen war, ist in dem — auch gesondert zu beziehenden — Anmerkungen angebracht worden, in ihnen findet sich auch der Abdruck der palästinensischen Rezension der Tefillah, bestechend durch ihre Einfachheit und Kürze. Das Buch beginnt mit einer ,,Beschreibung" des jüdischen Gottesdienstes an den Wochentagen und den Sabbath- und Festtagen; die Teile, aus denen das Gemeindegebet sich zusammensetzt, werden dargestellt, ihre Urform wird aus der Gestalt dies heutigen Textes herausgeschält, die leitenden Ideen, <ke die einzelnen Stücke beherrschen, werden herauagehoben. Eine solche Beschreibung de» jüdischen Gottesdienstes tot in unserer Literatur ein Einzigartige«, nirgendwo sonst findet der Nichtjude eine so zusammenhängende und zusammenfassende Darstellung, aber auch «Der Jude, dem die einzelnen Teile «eines Gottesdienste« vertraut sind, bat sonst nirgendwo eia ao die Teile zum Ganzen verwebendes Bild. An die „Beschreibung" schließt sich die „Geschichte" des jüdischen Gottesdienstes an, in der die einzelnen Stufen der Entwicklung in dem Charakteristikum ihrer jeweils eigenartigen Religiosität und in der Einwirkung der Umwelt auf das Gefühlsleben «Der Juden klar hervortreten. Und als dritter Hauptteil kommt dann ein Abschnitt über die „Organisation" des jüdischen Gottesdienstes, in dem von den Gotteshäusern, der Gemeinde, «len Vorbetern und der Art des Vortrages «He Rede tot. Bei alledem wird die Darstellung_ und das tot von großer Wichtigkeit — bis auf «lie unmittelbarste Gegenwart heruntergeführt, all die neuzeitlichen Versuche der Gebetschöpfung und Gottesdienstgestaltung, wie sie in den Gebetbüchern der Refonmgemeimd'en und «Der Synagogen mit liberalen Ritus zum Ausdruck kommen, werden in den Kreis der Betrachtung und Würdigung hineinbezogen, und auch da, wo der Verfasser aus seiner Einstellung heraus Kritik übt, als legitime und zu berücksichtigende Auswirkungen der jüdischen Religiosität behandelt. Mit besonderem Nachdruck wird auf Grumdschäden unseres heutigen religiösen Standes aufmerksam gemacht; daß auf der einen Seilte eine an Eigensinn grenzende Verständnislosigkeit sich auch berechtigten Forderungen verschließt, und daß Menschen, die für ihre Person sich von überlieferten Bindungen frei gemacht haben gegen «lie Anerkennung der Veränderung sich sträulben, und daß auf der anderen Seite oft Menschen Reformen stürmisch verlangen, «Die gar nicht den Wunsch haben, dann von der veränderten Form der religiösen Betätigung Gebrauch zu machen, an dem religiösen Leben auch in der neuen Form nicht Anteil nehmen, Wissenschaft ist frei und fern jeder Parteieinstellung, und gerade dies Buch gehört keiner Partei an, ist nur der Erforschung der Wahrheit geweiht und von einer unbeirrbaren Objektivität. Und «Doch tritt kaum je so wie bei diesem Buche die Tatsache hervor, daß Wissenschaft und Liberalismus mit einander den Weg gehen. Nur auf dem Wege der strengen leidenschaftslosen Forschung konnte und kann vermittelt werden das Fließende, ewig Bewegliche, ständig im Wandel Befindliche des jüdischen Gottesdienstes, wie er geworden ist, welche unendlichen Wandlungen er durchgemacht hat, und können also die Tatsachen herausgearbeitet werden, auf Grund deren der religiös-liberale Jude sieb das Recht zur Eingliederung in die Kette der an der Gestalt des Gottesdienstes Wirkenden zuspricht. In dieser streng sachlichen Forschung kommt erneut zum Bewußtsein, wie die Synagoge und der Gottesdienst der eigentliche Kraftspender in der Gestaltung der jüdischen Frömmigkeit ist, wie von hier aus immer wieder die ewigen Ideen und Forderungen in die Seele hineingetragen wurden, die zum Martyrium, zum Aushalten, zum Kämpfen und zur sozialen Betätigung anleiteten Und wenn dargelegt wird, wie die Geschichte des Gottesdienstes der Niederschlag der jeweils die Seellen erfüllenden Religiosität ist, heißt das nicht zugleich, daß zur selbständigen Gebetsgestaltung auch wirklich die tiefe, brennende, nach Ausdruck verlangende Frömmigkeit gehört? Und' so gipfelt auch dieses Buch in der Erkenntnis, <Daß zur Mitarbeit an der Form des Gottesdienstes Menschen gehören, die in ihrer Seele fromm sind. Die Forderung nach dem frommen, in der Tiefe der Seele frommen Juden, der nach Ausdruck und Gestaltung seiner Religiosität ringt, ist die unausgesprochene Forderung des Ruches, es ist im Letzten auch die Sehnsucht und der Sinn des religiösen. Liberalismus, er hat nur darin sein Recht und seine Pflicht, Hellmut von Gerlach. „Erinnerungen eines Junkers." Verlag Die Welt am Montag, G. m. b. H., Berlin SW 68. Gelebtes Leben läßt keinen Raum für literarische Kritik, zumal, wenn es den Zeitgenossen in so liebenswürdiger und reizvoller Form gegen Übertritt, wie in den Erinnerungen Hellmut von GerLachs, des bekannten Vorkämpfers für Demokratie und Pazifismus, Der kleine Band, der die Zusammenfassung der nacheinander in der „Wcltbühne" erschienenen Kapitel darstellt, enthält ein erstaunlich reiches Material zur politischen Geschichte der letzten Jahrzehnte; er gibt aber auch ein eindrucksvolles Bild der Persönlichkeit des Verfassers. Hellmut von Gerlach ist stolz darauf, ein „Junker" in Anführungsstrichen zu sein. Er betont dabei «Die Achtung und Verehrung, die er seinem bürgerlichen Urgroßvater mütterlicherseits entgegenbringt. Seine ersten Jugenderinnerungen sind großenteils Erinnerungen an soziale Miß- und Notstände in seiner ländlichen Heimat. Sie und der im Elternhaus gepflegte religiöse Geist protestantischer Orthodoxie gaben die ^Grundlage für sein späteres Zusammengehen mit dem christlich-sozialen Stöcker. In diesem Zusammenhang schildert v. Gerlach anschaulich die Persönlichkeit dieses Hofpredig-ers und Agitators sowie seiner Gesinnungsgenossen. So dürfen wir auch hinter die Kulissen der Berliner Bewegung sehen. Von Gerlach betont, was uns besonders interessant ist, Stöcker habe nie ein eigentlich antisemitisches Programm aufgestellt und hätte es auch gar nicht gekonnt, weil er Christentum und grundsätzlichen Antisemitismus für unvereinbare Gegensätze gehalten habe. Er sei auch schärfster Gegner «Des Rasse-Antisemitismus gewesen. Wir möchten natürlich nun gerne wissen, wie sich der Verfasser vom Antisemiten Stöckerscher Richtung zu einem Kämpfer gegen den Judenhaß gewandelt hat; auch darüber gibt er uns eingehende Aufschlüsse. So können wir gespannt die Wandlungen verfolgen, die sich in Gerlach vom Angehörigen «Des Vereins «Deutscher Studenten, für dien „schrankenloser Individualismus «Des HändÜergetotes mit Judentum identisch' war, zum Gegner jedes Antisemätiamua hauptsächlich dadurch vollzog, daß er die antisemitischen Größen aus nächster Nähe kennen lernte. Ahlwairdt, dessen Rezept: „Wenn ich etwas nicht beweisen kann, «Damm behaupte ich es eben," auch beute □och und in verstarktem Maße von der völkischen Hetzpresse befolgt wird, hat ihm besonders Judenhaß und Judenhasser zum Ekel gemacht. Nicht in chronologischer Reihenfolge läßt der Verfasser an uns seine Erinnerungen vorüberziehen. Er faßt immer eine Gruppe von Ereignissen und Eindrücken unter einem Gesichtspunkte zusammen und' verleiht durch «Den Wechsel der Gesichtspunkte und Beleuchtung dem Ganzen einen besonderen Reiz. Er gibt uns Gelegenheit zu erfahren, auf welchen Wegen man vor dem Kriege Abgeordneter wurde, wie er sich vom Orthodoxen zum Atheisten entwickelte, gibt eine naturgetreue Schilderung des «Deutschen Bauern, zeigt uns Wilhelm II. als Wiaidmann, macht uns mit einigen seiner interessanten Prozesse bekannt, zeigt seine Stellung zur Frauenfrage und noch vieles andere Packende mehr. Das ganze Buch ist ausgesprochen subjektiv, also reinster Ausdruck der Persönlichkeit des Verfassers. Wer sich nicht nur gut unterhalten, stellenweise sogar amüsieren will, sondern sich mit dem politischen Ethos des Verfassers in das Deutschland >der letzten Jahrzehnte zurückführen lassem will, lese es — er wird es nicht bereuen. Dr Max Mayer, Berlin. Ben Jair, Glaube. Ein Schauspiel, Säuger und Friedlberg, Frkf. a. M. 1924. — Sänger und Friedbergs jüdische Volksbücher für jung und alt, Nr. 5. Eine wohlgemeinte Dramatisierung einiger bekannter Midraschim über Abraham und Nimrod usw. in Babel, im Stil jüdischer Gekgenheitgedichte. Die Kenntnis der Midraschim wird kindlich-denkenden Menschen gut vermittelt (für Kinder allerdings wird das Stück durch eine Entführungsgeschichte ungeeignet), Dichterisches Erlebnis oder Können fehlt in Konzeption wie Sprache. Das Vorwort verrät, «Daß das Menschenkind ein Erstling von vor 13 Iahren ist: Die Barmizwafeier hätte nicht öffentlich sein müssen! — Ein prinzipielles Wort sei hinzugefügt: Man kann streiten, ob man moderne Konflikte historischen Personen andichten soll. Aber darüber gibt es keinen Zweifel: Bringt man historische Personen auf die Bühne, so darf es nur um solcher Dinge willen geschehen, die uns Menschen von heute angehen! Ein tyrannischer Frauenjäger (wie hier Nimrod) ist uns ebenso gleichgültig wie ein Abram, der Götzenbilder zerschlägt oder sich überlegt, ob er Sonne oder Mond anbeten soll, — ausgenommen, wenn damit ein allgemein Menschliches ausgedrückt wird. Das aber liegt gerade bei Abram sehr nahe: Götzen zerschlagen ist g«- g er ade zu ein Symbol unserer Zeit, und ein. Mensch, der den, Ruf in sich spürt: ..Gehl," fort aus der liebgewordenen Anschauungswelt, aus dem vertrauten, pietät-umgebenen Sippentum, schreite vorwärts, „in ein. Land, das Ich dir zeigen werde", dem unbekannten Gott zu, mit übermenschlicher Kraft und Güte, zum Segen «Der Menschengemeinschaft, — das ist doch wahrhaftig der Typus unserer Gott suchenden Skeptiker, das ist das Martyrium des Uebermenschen; und insofern ein solcher Mensch dem Rufe folgt: „Wandie vor mir und werde vollkommen!", ist es der Weg des modernen Judentums. So könnte „Abraham" das Drama des liberalen Judentums der Zukunft sein! Und bei Abraham darf selbst ein Orthodoxer das subjektive Element, das in jeder Offenbarung mitenthalten ist, ihervortreten lassen, da die Ueberlieferurag ähnlich spricht. Wann »teilt uns ein wahrhaft religiöser Dichtergenius diesen Abraham auf die Bühne, der Theismus und Pantheismus, Buddhismus, Okkultismus und alle die anderen Abgötter von heute zerschlägt und in faustischem Wandern von Babel bis Aegypten für sich und für uns den unsichtbaren, unerkennbaren Gott neu erobert?! Fuchs- Chemnitz. Die Ausgaben dies Keren Hajessod, Berlin 1924, Verlag des jüdischen Palästina-Werkes Keren Hajessod. Der Wandkalender des Keren Kajemeth Lejisrael, Berlin 1924/25. Die neueste Broschüre des deutschen Keren Hajessod legt Rechenschaft ab über die für den jüdischen Grundbesitz in Palästina aufgewandten Geldmittel. Es handelt sich um einen interessanten Ueberblick über die jüdischen Badenkäufe in Palästina, deren neueste die Broschüre bereits verzeichnst. Sie ist mit Illustrationen und einer Landkarte von Palästina im Zweifarbendruck versehen. Die Sicdlungsiarbeit «Des Keren Hajessod in Palästina ist nach (Dean Stand vom Herbst 1924 graphisch darges teilt. Gleichzeitig hat der Keren Kajemeth einen Wandkalender heraitsgegeben, der über die Kolonien in Palästina wissenswerte Angaben enthält. L a e e r a t e i n - Berlin. Ve.lagskatalog über die deutschsprachliche buddhistische und verwandte Literatur. Oskar Schloß-Verlag. München-Ncubfberg 1924. Dieser Katalog tot zugleich ein Führer «Durch «Die buddhistische Literatur. Die Hauptwerke sind von anerkannten Fachgelehrten ausführlich besprochen. Die übersichtliche Ordnung und «lie den einzelnen Büchern gewidmeten Erläuterungen machen den ausführlichen Katalog zu einem wertvollen Nachschlagewerk für jeden., «Der sich mit dem Buddhismus beschäftigt. Rabbiner Dr. Steinthal, Münster. Oa» Wort im Text kostet 15 Goldpsenmae, ba«t fettgedruckte Wort 35 Goldpsennlge. Rabatt teuf Toris. Wörter mit mehr ol>i ir 2si-.chstaben werden doppelt gerechnet. Anzeigen, die sür die nächste Aurigabe bestimmt sind, müssen bis spätestens Mittwoch, 4 Uhr, eingeiiesert eins Anreisen in sämtlichen Annoncen«ltzpedlnonen und ta der Anzeigen » Verwaltung der Indisch«liberalen Zslmng, Hermann BaSwttz, VersagS-Slbtellnng, Berlin SD SS, Eharlottenfiraße 96 (iVSnyoff 5360—65) Unterricht Salemous kaufmännische Privatschulc, Inhaber Paul Wiesner. Tauentziern strahe 6. Wallstrabe 1. Rathenower Straße 1. Beginn neuer Lehrgänge g. Oktober Privatunterricht jederzeit. Schansplelerln lehrt Sprachtechnik. Or« aarMlduna u. Bortragskunst. Mehner, Lothringern!. 66. Norden 7320. Bilanzanalhsr, Informationen. Bücherrevisor Parthch. Grolmansiratze 61. Steinplatz 6781.___ Einjährigen-, Abiturienten « Anstalt Direktor «. GSddc, Dresdner Str. 20. Stenographie, auch fremdsprachliche, Maschineschreiben, Englisch. Französisch^ Salomon, ^Kantstr. 147._ vuchsirhrnngF' Einzclnr iorrschl. 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