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Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-10-24 · 37 (24.10.1924) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
37 (24.10.1924)
Date
1924-10-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Äovember 1924 im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Berlin N. 21, Oranienburger Straße 29, I Tr., Zimmer 33, während der Dienststunöcn (Sonntag 8—1 Uhr, Montag bis Donnerstag 8—4 Uhr, Freitag 8—3 Uhr) für die Wahlberechtigten zur Einsichtnahme ans. Einsprüche sind bis zum 12. November 1924 bei dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde, Berlin N. 24, Oranienburgerstraße, schriftlich anznbringen. Berlin, den 20. Oktober 1924. Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 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Unter Bezugnahme ans den nachstehenden Auszug ans der Wahlordnung für die Wahlen zum ersten Verbandstag des Preußischen Landesverbandes ergeht hierdurch die Aufforderung an die Wahlberechtigten, zum 16 RoveGer 1924 für den Wahlkreis Groß-Berlin Kreiswahlvorschläge, b:'S zum 25. Lodernder 1924 Erklärungen über die Verbindung von Wahlvorschlägen, und bis zum 27. November 1924 Erklärungen über die Zuteilung von Plus- und Minusstimmen zu einem Lanöeswahlvorschlag bei dem Unterzeichneten Kreiswahlleitcr, Berlin N. 24, Oranienburgerstraße 29 I, cinzureichen. Berlin, den 20. Oktober 1924. Oer Kreiswahlleiter. Verlag; Bereinigung für das liberale Judentum t, B.. Berlin SB 8- — Verantwort!; her Nedalteur: TivI.'Ina. Bruno Wo Lrulkr Gehring & Reimers, G. m. b. H>. Berlin CW. SS, Auszug aus der Wahlordnung: 8 1. Wahlberechtigt znm Vcrbandstag sind alle volljährigen einer Verbandsgemeinde augchorigcn Inden beiderlei Geschlechts. die mindestens ein Jahr vor Auslegung der Wählerlisten innerhalb einer Vcrbandsgemeinde ihren Wohnsitz gehabt haben. 8 4. Wählbar ist jeder, der wahlberechtigt ist. 8 8. Beim Kreiswahlleiter sind spätestens am 21. Tage vor dem Wahltag die Kreiswahlvocschlägc schriftlich einznreichen. Die Kreiswahlvorschlägc müssen von mindestens 50 Wählern des Wahlkreises unterzeichnet sein. Die Namen der Bewerber müssen in erkennbarer Reihenfolge ansgcführt sein. In den Kreismahlvorschlag darf nur ausgenommen werden, wer seine Zustimmung dazu schristlich erklärt hat. Die Erklärung mnsi spätestens am 21. Tage vor dem Wahltag dem Kreiswahlleiter eingereicht sein; andernfalls wird der Bewerber gestrichen. In dem einzelnen Wahlkreis darf ein Bewerber nur einmal vorgcschlagen werden. Andernfalls wird er in sämtlichen Vorschlägen des Wahlkreises gestrichen. 8 9. Mehrere Wahlvorschläge können in der Weise miteinander verbunden werden, dasi sie anderen Wahlvorschläg.'n gegenüber als ein einziger Wahlvorschlag zu behandeln sind. Tie Verbindung mnsi von den Unterzeichnern der betreffenden Wahlvorschläge oder ihren Vertretern übereinstimmend spätestens am 14. Tage vor dem Wahltage beim Kreiswahlleiter schrifillch erklärt werden. § 11. Für die Kreiswahlvorschläge kann erklärt werden, daß ihre Plus- und Minus-Stimmen einem Landeswahlvorschlag zu zu rechnen sind. Die Erklärung mnsi spätestens am 10. Tage vor dem Wahltage beim Kreiswahlleitcr cingereicht sein, sonst scheiden die Plus- und MinnS-Stimmcn des Wahlkreises beim Zuteilungsverfahreu für den Landeswahlkrcis aus. 8 18. In jedem Krciswahlvorschlage mnsi ein Vertrauensmann und ein Stellvertreter bezeichnet werden, die zur Abgabe von Erklärungen gegenüber dem Kreiswahlleiter und dem Wahlausschuß bevollmächtigt sind. Fehlt diese Bezeichnung. so gilt der Erstunterzcichner als Vertrauensmann, der zweite als ein sein Stellvertreter. Erklärt mehr als die Hälfte der Unterzeichner eins Wahlvorschlages schriftlich, daß der Vertrauensmann oder sein Stellvertreter durch einen anderen ersetzt werden soll, so tritt dieser an die Stelle des früheren Vertrauensmannes, sobald die Erklärung dem Kreiswahlleitec zugeht. 8 19. Eine telegraphische Erklärung gilt als schriftliche Erklärung, wenn sie durch eine spätestens am zweiten Tage nach Ablauf der Frist eingegangene schriftliche Erklärung bestätigt wird. vda. Berlin NO. 55. VeranlworlliH für die Anzeigen: Helmut stähl. RMerstratze 75. Berlin S. 42. i 2780 3102010201

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