Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 35 (11.10.1924)
- Date
- 1924-10-11
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Gebet. Von Frans Cingic 0 sank« in mein Herz« Du göttlich Angesicht — Und über meinen Schmerz Der Augen sanftes Licht. Und sprich von allem Lei Von aller Schuld mich los. Daß in Geborgenheit Ich ruh' in deinem Schoß. Denn nur in dir allein Schweigt aller Menschenschmers. Und deiner Augen Schein Ist Balsam für das Herz. Die vier Gottsucher. Von J. Weinsaft* Berlin. Ein einsamer Pilger zog einmal sinnend und bedächtig seine Straße. Lange Zeit war er schon dahinjjegangen, um dem Ziele seiner Wanderung näher zu kommen. Da begegnete er an einem Kreuzwege einem anderen Pilger. Dieser begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und fragte ihn, wohin sein Weg ihn führe. „Ich suche Gott," sagte der erstere, und wollte weiterziehen. Doch jener entgegnete ihm: «Du hast das gleiche Ziel, wie ich es habe. Lange bin ich gewandert und glaube, die rechte Straße gefunden zu haben. Komm, laß uns gemeinsam gehen, so werden wir eher das ersehnte Ziel erreichen." Der erstere ließ sich denn auch überzeugen, und beide zogen gemeinsam die Straße des zweiten, um Gott zu suchen. Einen weiten Weg hatten sie zurückgelegt, lang war ihre Straße gewesen, da gelangten sie beide an einen Kreuzweg. Und dort trafen sie einen dritten Pilger. Nach ehrfürchtigem Gruße fragten sic ihn, welches das Ziel seiner Wanderung wäre. „Ich suche Gott", sprach der Pilger. „Ich wandere schon lange, habe aber die feste Hoffnung, an mein Ziel zu gelangen. „Nun, dein Ziel ist auch das unsere", erwiderten die beiden, „und wenn wir Zwei, die wir schon weit gewandert sind, es noch nicht er* reicht haben, wie v - liest du als Einzelner es je wohl finden? Komm mit uns, und wir werden gemeinsam suchen." Der Pilger sah dies denn auch ein, ging von seiner Straße ab, und die drei zogen gemeinsam weiter, um Gott zu suchen. Nach langer Wanderung kam ihnen ein vierter Pilger entgegen, dessen Ziel es gleichfalls war, Gott zu finden. Auch er ließ sich davon überzeugen, d?ß dieses ferne Ziel gemeinsam eher zu erreichen sei, ließ vön Seiner Straße ab und schloß sich den anderen an. So waren die vier wohl fast ein Menschenalter gewandert und waren ihrem Ziele nicht nähergekommen. Sie begannen schon miteinander zu hadern, und einer warf dem andern vor, daß nur seine Straße Zum Ziele hätte führen können und daß man ihm hätte folgen sollen. Sie waren schon unmutig und verzagt geworden, als ihnen einmal ein alter, ergrauter Pilger von ehrwürdigem Aussehen begegnete. Sie harrten nicht seiner Anrede, sondern begrüßten ihn ob seines Alters zuerst. Auf seine Frage, welches das Ziel ihrer Wanderung sei, erwiderten sie ihm, daß sie Gott suchten. „Und da ziehet ihr gemeinsam?" fragte der Alte erstaunt. „Ja, wir trafen einander, und da das gleiche Ziel uns verbindet, glaubten Wir, gemeinsam leichter dahin zu gelangen. Doch wandern wir schon fast ein Menschenälter, und Immer noch suchen wir vergeblich " Der Alte lächelte und sprach: «Kennt ihr das Große Gebirge?" „Ja, wir kennen es." „Kennt ihr die vier heiligen Ströme, die sich von ihm ins unendliche Meer ergießen?" „Wir kennen die Ströme wie aüch das Meer." „Nun denn, so traget die Berge uyd Felsen von hinnen, auf daß die Läufe der Flüsse sich vereinigen können, um gemeinsam ins unendliche Meer zu strömen." Da verstanden die Pilger, was der Alte Sagen wollte. Doch dieser sprach weiter: „Sehet, das unendliche Meer ist unserem Blicke erkenntlich und unseren Sinnen faßbar. Doch die es zum Ziele haben, wandern ein jeder seine Straße, und nichts vermag ihre Wege zu Vereinen. Wie wollet ihr, die ihr suchet, was unserem Blicke verschlossen und unseren Sinnen unfaßlich ist, einen gemeinsamen Weg beschreiten?" Die Pilger erkannten den Irrtum ihres bisherigen Lebensweges und begannen von neuem ein jeder allein deine Straße zu ziehen. Der alte Manasse. Von Max Rosenfeld, Dresden. Unter dem Berliner Mühlendamm hatte in den achtziger Jahren noch der Jude Manasse seinen Laden mit orientalischen Teppichen, Waffen und anderen Altertümern. Manasse unterschied sich dadurch von seinen übrigen mühlendammschen Stammesgenossen, die meist mit alten Kleidern handelten. Das einzige, was er manchmal noch führte, das waren alte» merkwürdige Bücher« Durch die Auslage solcher Scharteken fesselte mich sein Schaufenster. Ich mochte damals ungefähr fünfzehn Jahre Zählen« als ich unter den bei Manasse ausgestellten Sachen ein Buch entdeckte, das den Titel hatte: „Praktische Astrologie oder die Kunst, aus den Gestirnen die Zukunft zu weissagen." Das war für einen dem Wunderbaren sehr Zugänglichen jungen Menschen ein Gegenstand des Begehrens. Eine Welt ohne Wunder wäre mir schrecklich öde und langweilig erschienen, deshalb fahndete ich stets nach Zätibefbüchem und derartigem Kram. So ging ich auch mit dem Gedanken um, die „Praktische Astrologie" zu erwerben Als ich genügend Geld erspart Zu haben meinte, begab ich mich än einem Abend zu Manasse und fragte nach dem Preis des Buchet, Der Alte blickte mich durchdringend an, dann Suchte er im Schaufenster und im Laden, könnte jedoch den begehen Gegenstand nicht finden. „Mrsen Se haben das Bichel?" fragte er. „Was WOlLn Se mit e Bichei deuten au* de Sterne? Gott soll SehitZedf e blutjunger Mensch wie Sie — und will mit e Bichei deuten aus de Sterne! Is auch nich recht, k de Zukunft schauen zu woll'n. Kommt ja doch alles, wie's kommen soll." Ich sah jetzt den Händler erstaunt an. Er war ziemlich alt, trug einen großen weißen Bart, der aber doch nicht eine tiefe Narbe an reiner rechten Wange verdeckte. Er hatte teeles volle, große Augen, aus den Runzeln seines Gesichtes sprach die Geschichte eines ganzen Lebens, dar voller merkwürdiger Ereignisse gewesen sein möchte. „Ich hätte das Buch gern gehabt«" bemerkte ich etwas verlegen „Behalten Se Heber Ihr gutes Geld« junger Mensch, es kann Ihnen mehr nitzen als so e dummes BicheL Nu, wir woll'n sehen," fügte er gutmütig hinzu« „vielleicht 1s et mit anderen Sachen gekommen in meine Wohnung. Ich schließe jetzt mei Lädchen, und wenn Se wcll'n gehen mit das Stickel — ich wohne Neukölln am Wasser , so werd’ ich fragen meine Frau." Er sah mich, wie es mir schien, mit Wohlgefallen an und nickte mir zu. Ich willigte ein, ging hinaus und sah zu, wie er sein Gewölbe schloß Er klappte starke Stangen und Riegel davor und versah alles mit starken Schlössern. Dann begaben wir uns auf den Weg. Es war ein klarer Februarabend, Manasse schaute prüfend zum Himmel empor und meinte: „Die Zeit wäre günstig zur Sterndeuterei." Wir hatten bald ein altes hohes Gebäude an der Spree erreicht und stiegen vier Stockwerke hinauf, Der Alfa wohnte gerade unter dem Dachböden. Auf dem Treppenflur bräunte ein kleines Lämpchen. Am Pfosten war die Mesuse angebracht, die kleine Kapsel, worin ein mit Bibelversen beschriebenes Pergamentröllchcn steckt. Manasso berührte mit der raschen, den jüdisch n Gläubigen eigenen Bewegung mehrmals die Mesuse mit der Hand und führte diese an die Lippen. Dann schloß er die Tür auf. Wir traten in einen dunklen Vorsaal, wo es appetitlich nach Gebackenem duftete. Dann kamen wir in ein lampenhellcs Zimmer, das in seiner Ausstattung dem Laden des Händlers glich. Teppiche, Waffen und merkwürdige Altertümer lagen umher. Doch war dem Raum durch Tisch, Stühle und einem mit sehr schönen Kissen belegten Divan Behaglichkeit aufgeprägt. Außerdem war es traulich warm. Es mußte dort also eine sorgende Hand walten. Manasse lud mich zum Sitzen ein, öffnete die Tür, lief über den Vorsaal und machte eine zweite Tür auf. „Blümchen," rief er, und trat in die Küche, wo sich seine Stimme wieder dämpfte, so daß ich nichts Weiter verstand. Doch bei dem blitzartigen OeffnCn und Schließen der Küchentür hatte sich mir ein unvergeßliches Bild eingeprägt: vor einem Herdfeuer stand ein altes Mütterchen und buk etwas in einem Tiegel. Auf der Schulter der Frau aber saß ein großer Rabe. Die ganze Gestalt würde Vön unten grell durch das Herdfeuer beschienen« Die Küchentür ging wieder auf, ich hörte das laute Brutzeln des Gebackenen, und wieder sah ich blitzartig das Bild-wie vorher. Manasse trat ins Zimmer. „Blümchen, meine Frau, hat mich nicht kommen hören, sie macht eine gebackene Kugel," sagte er, jetzt zu meinem größten Erstaunen in reinstem Hochdeutsch. „Leider muß ich Ihnen ttiitteileü," fuhr er fort, „daß da® Sterndeuterbuch Schön verkauft ist. hjun, Sie werden Sich darum nicht grämen. Sie hätten nichts davon gewonnen. In den Sternen steht die Wahrheit, gewiß, aber man soll die Zukunft nicht erforschen wollen. Wir können uns nicht mit Vernunft und Menschenkraft dagegen sträuben« weder gegen das Glück, noch gegen das Unglück. Wenn wir nur nach dem Guten streben, so liegt in uns schon ein Teil künftigen Glücke®. Im Talmud steht ein Spriidhi „Alles ist Vorherbestimmt, doch der Wille ist frei. Der Gedanke erscheint im ersten Augenblick widersinnig, und doch liegt ein tiefer Sinn darin. Der Allmächtige Weiß vorher, was wir mit unserem freien Willen erreichen. In den Sternen wohnt die Wahrheit« Aber wir dürfen die Zukunft nicht wissen, Wenn wir immer wüßten, was geschieht, so hätten wir keine ruhige Minute mehr auf Erden. Nach dem Guten und Besten streben, und wenn alles fehlsehlägt, als ein guter Mensch zugrunde gehen, dag ist der Erkenntnis letzter Schluß. Kein Zufall! Glück und Unglück liegen in uns, beides erreichen wir mit unserem freien Willen. Es ist ein schöner Glaube, daß die Seele Weiterlebt, wenn der Leib Zerfällt, tröstlich für den, der vom Unglück verfolgt wird, tröstlich auch für Öen. der schwer vorn Glück dieser Welt Scheidet. Wir stehen im Leben oft vor der Frage.* Wozu dieses alles7 Plötzlich dämmert in uns die Erkenntnis: e® mußte sein, so und nicht ander® durfte es kommen. Ergebung, wie ®je das Jttdenvolk seit Jahrtausenden übt, Ergebung und Glaube an ein Jenseits der Seele." Ich hörte dem alten Manasse mit Staunen und Bewunderung zu, solche Gedanken hätte ich bei dem Alt- Händler vom Mühlendamm nicht vermutet „Da Sie nun einmal hier oben sind," begann MaftafSi wieder, und nahm einen verrosteten Schlüssel Von einem Nägel, „sö will ich Ihnen etwas zeigen, Wä® Sie nicht vermuten. Kommen Sie mit!" Ich folgt« ihm. Es ging eine schmale Holztreppe empör, Wir standen auf dem stockfinstCrefi Böden. Ich hörte, wie der Alte eine Leiter hinaufstieß, er öffnet« eine größt Dachluke und forderte mich auf, ihm zu folgen. Als wir auf da® flache Dach stiegen, konnte ich einen Ausruf der Verwunderung nicht Unterdrücken, lieber Berlin sah ich den klarsten Sternenhimmel ausgebreitet. „Nicht wahr, da® haben Sie beim alten Manasse nicht erwartet?" sagte er. Wir setzten uüs beide auf den Rand d«f Luke und schauten in di« klare Nacht hinaus. Der Alt« begann, mir mit Eifer die Sternbilder zu bezeichnen. „Da, der Große Blr oder Wagen. Verlängert man den Abstand seiner Hinterräder fünfeiixhalbmal, so haben wir den Polarstem. Dort mehr nach Süden, erblicken wir di« KäSiiOpeia, da® schöne lateinisch« „W, Mehr gegen Nordost den Kleinen Bären. Da deft Dfächen. Weiter die Krone, Bootet mit seinem herrlichen Stern erster Größe, dem Arctums, bn Süden den Greven Löwen nut dem leuchtenden Regulus, ebenfalls ein Stern erster Größe. Dort di» Zwillinge, KaSför und Pölluft. Käpell* i& ruhrmann. Der Stern, der im Süden ®Ö V»f#4«»ddü* farbig flimmert, ist der Sirius. Und da -- wunderbar! — da® schönste Sternbild der Orion. Er steht jetzt genau im Südwesten und neigt sieb bald »einem Untergänge zu. Sehen Sk die prächtige Beteigeuse, — da den Riegel und in der Mitte den schönen Gürtel, auch Jakobstab genannt! Es gibt eine alte Sage vom Orion, wonach er «n Ries« und großer Jäger war. Die flimmernden Sterne sind die Edelsteine seiner Rüstung, seines Helmes und Schwertes« Doch diese Sage erzähl« ich Ihnen ein andere« Mal, heute ist es tu kalt hier oben auf dem Dach." Ich prägt« mir die Sternbilder und ihre Namen ine Gedächtnis. Der Alte machte di« Luke wieder zu» wir stiegen hinab in die Wohnung. „Haben Sie noch ein wenig Zeit?" begann Manasse wieder. „So nehmen Sie nur wieder Platz, wir plaudern noch ein Weilchen." Ich setzt« mich und wagte nun eine Frage« die mir schon auf den Lippen schwebte. „Wie kommt es, Herr Manasse, daß Sie hier zu^ Heule eine ganz andere Sprache führen als im Geschäft?" „Hier bin ich ein freier Mann," sagte er, „der vfel Erfahrung and Wissen in seinem langen Leben sammelte. Im Laden bin ich nur t alter Handelsjüd. Die Leute, die zu mir kommen und kaufen wollen, würden sich wundem, wenn der alte Jüd plötzlich reines Hochdeutsch spräche. Nein, da verstelle ich mich lieber und mauschele 'n bißchen, da mache ich bessere Geschäfte. Im übrigen beherrsche ich neben Deutsch, Hebräisch und Griechisch, noch Französisch, Englisch, Arabisch und manches Idiöra der verschiedenen Völker der Nordstaaten Afrikas. Wie mich in der Wüste die Sterne einst trösteten, wflMch Ihnen berichten, wenn Sie noch etwas Geduld haben.“ Er setzte sich behaglich wie ein Türke nieder, zündete eine Wasserpfeife an, rauchte und begann zu erzählen: „Es ist wohl über fünfzig Jahre her, daß ieh als Teppichhändler die Nordstaaten Afrikas, Aegypten und Palästina bereiste. Ich besaß mehrere Kamele und Treiber, Meist schloß ich mich einer großen Karawane an, die von bedeutenden Handelsleuten geführt wurde. Am Rande der Libyschen Wüste, wo die Gegend fruchtbarer wird, war eine jüdische Ansiedelung. Dort wohnte der alte Isaschar, ein wohlhabender jüdischer Teppichhändler, der selbst weben und wirken ließ. Mit Isaschar stand ich jahrelang in Geschäftsfreund* schaft. Er hatte eine wunderschöne Tochter, Zahra mit Namen. Sein Weib war schon tot. Zahra und ich, wir hatten uns Heb gewonnen. Isaschar wollte mir seine Tochter zur Frau geben, ich sollte nur, da er schon gebrechlich war, seine Waren eine Zeitlang mit vertreiben. Ein hübsches Anwesen war es, wo der alte Teppichwirker mit seiner Tochter wohnte. Dicht bei dem Hause befand Sich eins Grotte, ehemals floß ein Bach hindurch, der aber völlig versandet war. Vor dieser Grotte saßen wir, Zahra und ich, oftmals abends in der Dunkelheit Hand in Hand und sahen die Gestirne des Himmels an. „ln den Sternen wohnt die Wahrheit," sagte Zahra dann wohl. Wir wiederholten diesen Ausspruch oft und glaubten daran wie an ein heiliges Orakel. Ich fragte Zahra, ob ich auf ihre Treue bauen dürfe« wenn ich auch lange fortbliebe. Sie drückte mir nur^the Hand und sagte kein Wort. a „Und würdest du, wenn es sein müßte, mir-weit »Über das Meer folgen, um mit mir in meinem Vaterlände fu lebeti?" fragte ich noch eindringlicher. Da begann das Mädchen leise zu singen; es war «jk hebräischer Gesang« die schönste Stelle aus dem Buch« Ruth« die in der Uebersetzung lautet: „Wo du hingehest, da will ieh auch hingehen; wo du bleibest, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk« und dein Gott ist »«in Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich Such begraben werden," (Schjuß folgt.) Geschäftliche Mtleilunqen. WaH-Jongg, bol Interessante Teseltschast-svlrl aller Kreise! Seit 1000 mten ipu: lrwit er “ “ ... ,^> matt ti in ttijtto. «eilte spielt tS ift ein Kukurspiel, bas trt jeder Spielvhrise er Kreise! Seit ttfv aUB6luat£ft WvVi llBo ibere Jt tost .?s wird k nicht Sie ledem Spiel ei rw "aussStzrMe UnftittiL,''Utsefagt. WSSög* Spiele und kunftgetoerbiiche Arbeiten. Berlin SW 61, Plücherftratze 12. 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