Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 34 (5.10.1924)
- Date
- 1924-10-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Messias. Sonett von Franz CIngia. Utt Uchelst schon in deinen blauen Fernen Und Morgenröte glänzt auf deinen Bahnen. Doch deine Stimme sendet uns ein Mahnen Und strömt herab auf uns von allen Sternen, j Es wallt der gold'ne Mantel um die Glieder« Die schön und rein wie Edelsteine prangen. Die Himmelsgeister haben angefangen 4 Zu singen dir die herrlichsten der Lieder.; Ifjj Zur Erde dringt ein urgewaltig Rauschen, —- Es müssen alle Schritte sich verhalten, Um deinen Blumenweg nicht zu berühren; Die Herzen sind gebannt von tiefem Lauschen, —. Wir knieen vor den heiligen Gewalten, Die wir aus deinem Antlitz tief verspüren. „ Beier am Versöhnungsiage. Von Arthur Silbergleit -Berlin. *' Auf dem Haupt wie Türme ihre Königskrone, verhüllen sie ihre Antlitze mit ihren lang herabwallenden Gebetmänteln, die einmal ihre Sterbegewänder sein werden, und erflehen in diesen weißen Talaren des Todes inständig das ewige Heil ihrer Seele, das ewige Leben. Wenn der Priester ihre heimgegangenen Brüder, Schwestern, Bräute, Väter, Mütter und Kinder wieder aufruft, deren unvergängliche Namen in vergänglicher Schrift an den Tafelwänden des Tempels aufglänzen, und wenn das Widderhorn des letzten Gerichtstages aufschmettert, überwältigt sie eine so starke Ergriffenheit, daß alle Sterbegewänder zu einem einzigen schluchzenden Klagechor zusammenrauschen, in dessen erschütternde Stimmengewalt auch das uralte Sagen flüsternde Seidenkleid der Bundeslade und der von unsichtbaren Händen leise gewiegte Sammetvorhang vor dem Allerheiligsten hineinklingen. Diesen Schwermutgesang überschwebt aus hohen Leuchtern tröstend der Kerzen Lichterlied, daß ein gütiger Seraph dereinst den Toten die Sterbegewänder abstreift, um mit ihrer Seide Baldachine über ihre Schlummerzelte zu wölben, bis die Posaune eines Erzengels die Schläfer im Vorhofe Gottes weckt und sie hüllenlos in ihrer seelischen Lauterkeit als seine getreuen Thronwächter beruft. Der Baum des Vergessens. Von Richard Huldschiner. Dieses geschah, als Gott, der Herr, den Menschen aus dem Garten Eden vertrieben hatte, damit er die Erde bebaue, aus der er gekommen. Gott, dfer Herr, ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern, und die Flamme des zuckenden Schwertes, um den Weg zum Baume des Lebens zu bewachen. Denn Gott sprach: „Fürwahr, der Mensch ist geworden wie meinesgleichen, indem er Gutes und Böses erkennt; daß er nunmehr nur nicht etwa seine Hand ausstreckt und auch vom Baume des Lebens nimmt und ißt und ewiglich lebt!" Da war es Nacht, und Adam lag mit seinem Weib auf dem Felde und fürchtete sich sehr. Denn im Westen, da wo jenseits des großen Waldes der Garten Eden war, da, war ein Leuchten und Blitzen, das ungeheure Wolkenbänke am Himmel zeigte. Wie Burgen waren sie, wie bewehrte Festungen kriegserfahrener Männer, die den Tod nicht scheuen, und leuchtete der Blitz apf, so war es, als führe der Feuerwagen Gottes hernieder, um das Werk vom Erdboden zu tilgen, das Gott selber geschaffen hatte. Und gewaltige Stimmen riefen sich in den Lüften zu, und ein Flügelrauschen ging von Nord gen Süd, daß Eva ihr Antlitz an des Mannes Knien barg, denn ihr Herz zitterte, und sie vermeinte, Schutz bei ihm finden zu können, da doch Adam selber die Beute einer grenzenlosen Verzweiflung war, die keinen Namen, keinen Anfang und kein Ende hat. « Denn dieses war die erste Nacht, die er auf freiem Felde verbrachte. Und es stiegen Fragen in seiner Seele auf, die eine Antwort heischten ftnd nicht fanden. „Wer bin ich, daß Gott mir zürnt?" „Was tat ich, daß ich Gutes und Böses erkennen muß und nicht habe, wo ich mein Haupt sicher betten mag?" „Was ist das, was mich in Nacht und Sturm umgibt?" „Wohin soll ich schreiten, da ich verirrt bin und den Heimweg nicht finde?" „Da Gott mir Leben gab, ist nun die Stunde gekommen, da ich es wieder verlieren soll?" „Was ist mir diese, die an meinen Knien zittert, wie ein verwelkendes Blumenblatt am Kelch?" Zugleich aber wallte es ihm warm im Herzen auf, und er legte die Hand auf seines Weibes Haupt. Und eine Sehnsucht kam ihm, sich zu besinnen auf das selige Schreiten im Garten Eden, auf den leichten Tanz seiner Glieder im milden Strahl der Sonne, der durch Büsche und Blütenbäume auf ihn herniederbrach wie ein duftender Tau und Schönheit und gelassene Ruhe atmete. Aber wie er sich auch mühte und verzweifelt mit sich kämpfte — sein Geist blieb leer und gab ihm kein Bild, an dem er sich hätte aufraffen und stärken können. Da war nichts in ihm als ein dämmerndes Ahnen eines fernen und für immer verlorenen Zustandes göttlicher Heiterkeit, die nicht Angst noch Sorge kannte, die im stillen Wechsel von Tag und Nacht ihn ganz in ihren Mantel hüllte. Und er erkannte, daß er ein Vertriebener war, der nichts in die Verbannung mitgenommen hat als Verzweiflung und die letzte, sterbende Ahnung einer untergegangenen Heimat. Ganz arm war er, und er lag auf nächtigem Feld. Nicht einmal das sichere Schauen seliger Tage, die er gelebt, war ihm geblieben. Rings um ihn war Nacht und Sturm, und er hatte nichts in seiner Hand, denn die tränenüb ergossene Wange des Weibes, das sein Fleisch und Blut, seine Angst und sein Zittern selber war. Wohlan, es war an der Zeit, den Baum des Vergessens zu suchen und von seiner Frucht zu essen. Denn die Erkenntnis war Last und Unheil für den Staubgeborenen. Dann wandte sich Adam gen Westen, gegen den großen 4<ald, hinter dem, bewacht von den Cherubim und der Flamme des zuckenden Schwerts, der Garten Eden lag. Eindringen wollte der Mensch in seine göttlichen Tiefen und den Baum des Vergessens suchen. Wuchsen doch der Früchte vielerlei an Baum und Strauch, und aus stillen Wassern hoben sich schön gestaltete, verlockende Bäume, und am Boden glühten die roten Beeren, verführerisch wie Evas Mund. Eindringen wollte der Mensch in den Garten Eden, und Keß es Gott nicht zu, so wollte er auf die Knie sinken und den Herrn bitten, ihn wieder zu Erde werden zu lassen, aus der er ihn gemacht. Denn den Tod kannte der Mensch noch nicht, und er erschrak nicht vor dem Gedanken, ins Nichts zu versinken, da seine Verzweiflung so ungeheuer war, daß er sah: nichts Schlimmeres kann kommen als diese Nacht. „Auf!" sprach er zu seinem Weibe. „Laß uns den Heimweg suchen!" Da wanderten sie durch Gestrüpp und Dorn gegen Westen, voran der Mann, der sich einen Ast von einem Baum gebrochen hatte, um, wenn es sein mußte, zu kämpfen, und hinter ihm die Gefährtin seiner Einsamkeit. Die fernen Blitze zeigten den Weg und ein rötliches Licht, das sich am Himmel aufgetan hatte wie eine Krone und zuckende Strahlen aussandte, gleich dem Schemel an Gottes Thron. Aber da der Wald dichter wurde, heftete sich Eva eng an Adams Fersen und klagte ihre Furcht. Und sie sagte zitternd: „Ich höre es gehen. Wer wandelt im dichten Wald?" Da bebte auch Adam und sagte: „Gott wandelt durch die Nacht. Denn Gott ist überall." Als er dieses sagte, schrie Eva in unmäßiger Furcht, und der ganze Wald horchte auf, und die Bäume bewegten mitleidig ihr Haupt wie Greise, die des Lebens Schrecken erfahren haben und in jedem fremden Schmerz den eignen Schmerz wiedererkennen. Und Eva sank zu Boden, da ihre Füße versagen wollten. Da nahm der Mann sie auf seine starken Arme und trug sie einher, Fleisch von seinem Fleisch und Gebein von seinem Gebein. Im Norden rauschten die Wasser des Stromes Pison, und fern im Süden zwängten sich die Wogen des Stromes Gihon durch Felsenpässe und verloren sich in ungeheuren Wüsten, über denen ewiges Schweigen lag. Aber Eva fühlte sich geborgen in den Armen des Mannes, schloß die Augen und sang leise ein Lied vor sich hin, eine süße, klagende Melodie, die Weise eines buntgefiederten Vögleins, das im Garten Eden gesuhgen hatte, wenn der Abendwind durch die Bäume strich und die großen roten Blumen ihre Glocken geschlossen hatten. Sie lehnte ihr Haupt an Adams Wange, daß er das Beben ihrer zarten Augenlider fühlte, und sang ihm ihr Lied und gab ihm Trost, sie, die große Mutter, der gütige Urschoß, die Allmutter, deren Töchter den ringenden Mann immer wieder mit ihrer Schönheit und Hingabe stärken sollten, wenn er durch nächtigen Wald dahinschritt, den Baum des Vergessens zu suchen, da er von dem der Erkenntnis gekostet. Meilenweit dehnte sich der Wald, und wie auch Adam ging — er vermochte sein Ende nicht zu erreichen. Und je weiter er kam, in desto fernere Fernen schienen Blitz und leuchtendes Gewölk vor ihm zu versinken. Adam rief, aber seine Stimme verhallte. Nichts antwortete als das leise Rauschen des Waldes. „Wo seid ihr, Cherubim? Was strahlst du, Flamme des zuckenden Schwertes? Gott, gib mir ein Zeichen, daß Du nahe bist! Gott, der Du überall bist, ich suche Dich. Du wandelst, Gott, durch die Kühle der Nacht. Du hast mich geschaffen in Deinem Bilde und gabst mir Deinen Odem. Siehe, ich ringe um Dich. Was läßt Du mich einsam schreiten, da die Nacht furchtbar und der Schrecken wie ein Sturmwind ist, der auch Felsen erschüttert? Und ich bin schwach und nackt, und weiß nicht aus noch ein. Willst Du mich nicht segnen, so stelle Dich mir in den Weg, auf daß ich kämpfen und in Dir vergehen kann . . Aber das Rauschen in den Lüften verlor sich immer mehr in einem sanften Wehen. Nur selten noch blitzte es auf am Horizont, der nun durch den offener werdenden Wald schimmerte, und Adam trat auf eine weite Ebene hinaus. Das Leuchten des Himmels versank gleichsam unter dem Saum der Erde, also daß Adam erkannte, daß er den Garten Eden nimmer erreichen würde. Gott hatte ihn in seine hohle Hand genommen und dahin gestellt, wohin der Mensch nicht dringen konnte. Gott hatte den Garten Eden auf kristallenen Säulen in den Himmel erhoben, und die Cherubim umkreisten seine Blumenhecken, und die Flamme des zuckenden Schwertes loderte von Aufgang gen Niedergang, Gott allein zu einem ewigen Wahrzeichen. Im Osten flohen Wolkengebirge vor Gottes Atem und gaben das Licht der kleinen Leuchte frei, die bei Nacht die Herrschaft führt. Auch das Gewimmel der Sterne trat friedlich hervor, hier locker gefügt, dort dicht geschart wie eine Herde von Schafen, die sich um den Hirten drängen. Sterne fielen in unermeßliche Abgründe hinab, gleich gelösten Blättern, die im Morgenwind verwehen, und niemand fragt nach ihrem Geschick . . . namenlos blitzen sie auf, von staunenden Augen für einen Augenblick erspäht, und namenlos sterben sie. Aber als Adam nun erkannte, daß die Flügel Gottes ihm nicht gegeben waren, die Heimat zu erreichen, und die Augen Gottes nicht, die Heimat zu sehen wenigstens, da er ihren Boden nicht mit den Händen greifen konnte, und daß er nicht den Baum des Lebens und nicht den Baum des Vergessens finden würde — denn Gott hatte den Garten Eden entrückt —, da ließ er die leichte Last seines Weibes zu Boden gleiten, bettete sie auf den weichen Rasen und kniete ihr zu Häupten wartend hin. Leise gingen ihre Atemzüge wie die einer Schlafenden. Und Adam fühlte alle Bitterkeit des Mannes, dem es gegeben ist, mit übermächtigen Gewalten zu kämpfen. Ein Gran Verachtung jenes Stolzes ist dabei, der es dennoch über sich gewinnt, den Kleinen, Wehrlosen aus der Bahn zu werfen. Und Adam sah an sich herab, prüfte die Muskeln seiner Arme und Schenkel, legte die Hand auf das Herz, das in der Stille klopfte, Korchte^m die ungeheure Einsamkeit der Wälder und Ebenen hinaus und sah den Mond langsam am Himmel niedergehen. Das schlafende Weib zu seinen Füßen aber murmelte in der Erschöpfung dieser Nacht mit kosender Süße seinen Namen. Denn Gott hatte Eva gegeben, nach ihrem Mann zu verlangen. Der aber sah die vom Schlaf gelöste Fülle ihrer Glieder, die leise atmende Brust, die weiße Rundung der Hüften, den Mutter« schoß, dem die Völker der Welt entkeimen sollten wie das zum Strom anschwellende Wasser eines lautern Quells, der sich nimmer erschöpft. Da schlief sie, die Gefährtin, Fleisch von seinem Fleisch, Gebein von seinem Gebein, im Schlummer der ersten Nacht, und der Traum gab ihr die tröstliche Gewißheit, an der Brust des Starken sicher gebettet zu sein, wie der Garten Eden in der Hand Gotte»; da schlief si^e, die mit Schmerzen gebären sollte, und war so schön, daß Adam vermeinte, in ihrem Anschauen etwas von jener seligen Ruhe wiederzufinden, die einstmals sein! Königtum und seine sichere Stätte gewesen war. Und er gedachte der Zeit, da er mit Eva, der Männin, durch den Garten Eden geschritten war, im leichten Hauch des Morgens, in der strahlenden Helle des Mittags und im rötlichen Feuer des Abends. Was er sah, war ihm Schwester und Bruder gleichsam, die Tiere und die Pflan« zen und selbst das Wasser der Bäche, das über weiße! Kiesel murmelnd dahinfloß. Die Lüfte waren eine Bruder« hand, die seine Wangen streichelte, und Gott, Gott selber in seiner unerforschlichen Hoheit war Vater, Heimat und Ruhekissen. Und Gott war mild und sprach zu ihm au» dem Wipfel eines Baumes aus dem Nebel, der des Morgen» über den Wiesen stand, aus der Wolke des Felsenberges, aus der Stille der lauen Nacht. Gott sprach mit einet! Stimme, die wohl tat wie Kuß und Segnung. Gott wan« delte in der Kühle, und seine Geschöpfe beugten sich' willig seiner Macht. In der Mitte des Gartens aber stand der Baum der Erkenntnis mit seinen Früchten, auf denen ein Krönlein von roten Blumenblättern sich öffnete, und wo die Schale unter dem Druck der Ueberreife geborsten! war, da schauten saftige Kerne hervor, aneinander gereiht wie Milchzähne in prallem, rotem Zahnfleisch. Und die. Blätter des Baumes waren groß und glänzten und rausch-, ten im Abendwind. Der Stamm aber hob sich vielfach verzweigt gen Himmel und wuchs ins Ungemessene. Und Adam fluchte seinem Geschick, das ihn nicht auch vom Baume des Vergessens kosten ließ. Nun sehe ich ia die Leere und Weite der Welt und kann nicht vergessen, daß sie einst wohl bevölkert und eng war, so eng, daß ich sie ganz umfassen konnte. Ein König war ich und Tisch« genösse Gottes; nun bin ich ein hungriger Kämpfer, der seine Augen mit Gier und Haß schweifen lassen und aus Steinen Brot sich schaffen muß. Aber die Nacht ging langsam zur Rüste. Im Busch er« schollen zuerst Vogelstimmen, die sich zuriefen, als ob sie! einander das Nahen der Sonne künden wollten, und aus dem Dunkel der Nacht hob sich grau die Welt. Immer weiter trug der Blick, drang über die Ebene und stille Gewässer bis an die fernen Berge im Westen, die rötlich in den klaren Himmel ragten, im Kreis aneinandergefügt, wie Kinder, die Hand in Hand staunend zur Sonne aufblicken. Die Wolken waren ins Nichts gesunken, das Licht der Sterne verflog, bleich schwand der Mond, das Grün der Wiesen leuchtete freundlich auf, das ganze Land lag da, schwere und süße Fülle verheißend dem, der seine Scholle lockern würde. Und es geschah, daß Adams Seele gleichsam deü Frieden in sich schlürfte, der allenthalben sich breitete. Er sah, daß er fürder nicht nur seine Not, sondern auch seine Freude erkennen würde. Dies alles war sein, war dessen, der sich zum Herrn machen würde, dies war die Welt, in die ihn Gott gesetzt, zu leben und sein Weib zu umfangen und sich zu mehren, auf daß es Herren gäbe und nimmer leer würde das Erdenrund vom Rufe der Menschen. Nach Dunkel der Nacht sollte Sonne und Helligkeit kommen .... „In meinen Gliedern schwillt die Kraft, meine Sinne schweifen durch Himmel und Erde, meine Gedanken umfassen das All! D u droben, Gott! Ich hier auf diesem Boden, dessen Kühle meinem Fuß wohltut! Du wolltest, daß ich kämpfe. Wohlan, so will ich kämpfen. Mein Arm ist stark und sehnt sich nach einem Widerstand, der gebrochen sein will. Mein Auge schlürft Nähen und Weiten trunken ein. Erkenne ich und kann nicht vergessen, wohlan! so will ich kein welkendes Blatt sein, sondern ein strotzender Baum, der seine Zweige über die Muttererde breitet, Saft aus ihr zieht und in den Himmel wächst, bis seine Stunde gekommen ist." Und Adam sprang auf, und wie er stand und im ersten Strahl der Sonne seine Arme dehnte, erwachte auch sein Weib und sah noch traumbefangen lächelnd zu ihm auf. Es war aber die Aeltermutter des Menschen in der keuschen Fülle ihrer jungen Glieder, in der Glorie ihres wehenden Haares und im strahlenden Blick ihrer reinen Augen, die noch einen Abglanz der Ruhe des Gartens Eden bewahrten, gar schön und lieblich zu sehen. Und ihr Mund war eine köstliche Frucht, deren Genuß immer neue Freude und Sehnsucht gebar. Da sah Adam, daß er nicht arm war, hob das Weib vom Boden auf, also daß es seinem Kuß hingegeben an seiner Brust hing, wandte sich grüßend der Sonne zu, die sich im jubelnden Glanz ihres Strahlenkreises über die jungfräuliche Erde hob, und sagte trotzig und stolz und freudig: „Wohlan! Ich will!" Lassen Sie sich sagen: Schmeil hat die besten Wagen» Wagen’ o. Karosserie-Fabrik Mai Scbmeil Gegründet 1878 früher Ad. Pflug Gegründet 1878 Berlin 8.14, NeueJakobstr.5 Telephon:Moritzpl.13133 Eigene Sdmtfede, Slellmadierei n Lachiererei empfiehlt sich zur Anfertigung und Reparatur von Luxus- und Gesdiaftskarosserien und Wagen Spezial - Fabrik für Handwagen jeder Art Für geschmackvolle u. solide Ausführung jedes Auftrages bürgt der Ruf meiner seit45 Jahren bestehenden Firma. Stehe mit Kostenanschlägen u. fachmännischem Ktt gern zu Diensten, btets großes Lager von neuen u. gebrauchten Wagen