Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 34 (5.10.1924)
- Date
- 1924-10-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Versöhnung. wv i0im|i 9pv wro iwc wifdic viiuivi tzatzMA Q**w Mppwe, öe« Lage der GitzNe nn- BeeWm»^ W-emche geleyt -ave«. Fftröentnrn ist Berstynnng ket« «AftEer IN* „ sondern tStige Aufgabe, auf die vom libsrakeu »entnm stets «it befonderetn Srnst n«d arvstte« lachdrnck htugewtefeu «orden Ist. A«S der PvtteSNnd, aller Mensche«, dem meffiairtfche« Adeal der kte» ««d der fittlicheu Freiheit und Verantwort« tt de- Sinzelmenfcheu folgt für ««S hie Bflich» jedes religwfe« Jude« znr VerföhmMg mit stch NÄ feine« Mitmenschen. Wir -«den Persönlichkeiten deS öffentliche» LedenS, Geistliche, Politiker nnd Dichter, die «nfere« Blatte naheftehen, nm «entzernngen gebeten, die mir nachfolgend veröffentlichen. Die Siedaktion. Unser hochverehrter Mitarbeiter und Freund, Herr Chefredakteur I. Lanbau, schreibt über daS Wunder -eS DerfvhnmrgStageS: Fn unserem BersöbnungStag ist etwas von der alten Legende wirklich und lebendig geworden, die uns von den sibyllinischen Büchern erzählt. Ein Buch nach dem anderen bat -te Eumäische Sibylle verbrannt, als man ilir den geforderten Preis nicht bezahlen wollte, bis endlich das letzte, den Wert aller sieben in stch vereinend, zugleich den Preis sür alle sieben erforderte. Ganz so sind jetzt unsere Beziehungen zu Gott nnd znm Gottesdienst beschaffen. Vordem war unser Leben ein fortgesetzter Gottesdienst, nur durch die notwendigsten Profan-Geschafte und Handlungen unterbrochen. Vom Erwachen bis zum Einschlafen war jede unserer Handlungen mit einem Gebet. Aufblick zum Himmel verbunden. Die erste Morgenwaschung schon war von einem Gebet begleitet, das lange und umständliche Morgengcbet folgte, jede Mahlzeit begann und endete mit Gebet und ein Nachbgehet leitete in den Schlaf hinüber. Der Sabbath war von Freitag abend an ganz dem Aufschwung zu Gott, dom Verweilen in seinem Bannkreis gewidmet, von den vielen Feiertagen und Fasttagen abgesehen. Konnte doch der Rabbiner einer kleinen ungarischen Gemeinde auf die Frage nach seinem Ergehen antworten: „Wie eben dem Raw einer armen Gemeinde. Wenn nur nicht. Gott sei Dank, die vielen Taneisstm (Fasttage) hätten, könnte man Hungers sterben/ Bon diesem stolzen Ban unseres Gedankentempels, unseres religtiöfett Lebens, ist Stück für Stück in Trümmer gegangen, verwittert durch die Sttirme der materialistischen Zeiten, zerstört in den Kämpfen umS Dasein. AlS eine der wenigen hohen Säulen, die noch von -er entschwundenen Glauoenspracht künden, ist, unzerstörbar, unvergänglich, der Dersöhnungstag übriggeblicben. In ihm vereint sich, wie im letzten der sibyllinischen Bücher, die ganze Weihe und Heiligkeit, die ganze himmelwärts emportragende Glaubenskrast. die reinigend« Glut religiöser Inbrunst. Ob der bet uns herkömmliche Name „Bersöhnungstag" den ganzen, überreichen Begriffs-, Gefühls- und Erinnerungß-Jnhaft der Sache deckt, dad ist mir oft fraglich erschienen. Das „Jcmm häkkippurim" unserer heiligen Gebetssprach« wäre vielleicht eher mit „VergebuirgStag" oder allenfalls „Gübnetag" zu übersehen, während das Wort „Versöhnung" mehr im Sinne der katholischen Theologie die Wiederherstellung der durch Sünden gestörten Beziehung zu Giott bedeutet. Der alte englische Dichter Alexander Pope ist dem Wesen LeS großen Tages näher gekommen in dem Worte: .Lfrren tst menschlich, Vergeben göttlich". Aber „Ramie ist Schall und Ranch", das Wort an sich tst leerer Klang, nur die Vorstellung, ifric es in uns weckt, ist lebendig, und die gibt uns das Bild der Erhebung ans dem Alltagsimrst zur Gottesnähe. zu den lichten Höhen des strahlen-den Ideals. Als ein heilendes, stärkendes Seelcubad, ans dem jeder Einzelne gehoben, lichter Gedanken und Vorsätze voll in sein Berufsleben zu rückkehrt, wird der „Bersöhnnngstag" au der Indenheit allezeit seine Wnnderwirknng üben. * Der feinsinnige Dichter Ernst Ltssauer, den unsere Leser ans zahlreichen hier veröffentlichten religiösen Bedichten kennen und dessen Werke durch ihre sprachliche Kraft und Gedankentiefe weite Anerkennung gefunden haben, sandte uns folgende Zeilen: ES ist mir besonders lieb, da st Sie, geehrte Redaktion, mir Gelegenheit geben, ein kurzes Wort über Versöhnung zu sagen, da ja zahlreiche meiner Landsleute noch immer in mir lediglich den „Dichter des Hastgesanges" sehen. Eine Versöhnung, und zwar eine wahrhaft innerliche, zunächst zwischen den Völkern der westeuropäischen Knlturgemeinschast, ist eine völlig unabioeiShgrc Notwendigkeit, denn unter den vielen Einsichten, die durch den Krieg und die Jahre des faulen Friedens, gelehrt worden sind, ist die Erkenntnis dinier Gleichung dlle wichtigste: ein neuer Krieg wird sich zu dem Völkerkrieg der Jahre 14—18 verhalten, wie er zu dem von 1870, nach ifim sähen die Länder, die ihn geführt haben, nicht anders ans. als Deutschland an; Ende des Dreistigjährigen Krieges. Versöhnung ist aus vielen Gründen notwendig: aber dieser elementare Grund genügt allein: es handelt sich um das Dasein von Völkern, deS menschlichen Geschlechtes überhaupt. Wir sind eine Noah- Gencratlon: nach der Sintslnt: aber ivir haben es in der Hand, ob sie wiedcrkehren soll oder nicht. Jedoch, wir dürfen nicht vergessen: dieser Wille zu Verständigung und Versöhnung schließt nicht die Anerkennung ein, dast alle die widersinnigen Ordnungen, die der Versailler Friede gesetzt hat, für immer anerkannt werden. Versöhnung heißt: nach langen Jahren, wie es der Langsamkeit des Völkergeschehens entspricht, ein neuer Friede. Dann erst ist die Sintflut abgeebbt, und keine Sintflutgewölkc grauen mehr am Himmel. _ G-ffNmMaSföeurib He PaM, Mhrer LtzS ftanKvfischen MM Met«« tznevetrS-tzü «Hgktyse Mensch kennt kot SM VernetMua der Rvschen fisch Ar bkes wäre evuna wixb Kirl iieitm VMtchev onders dem rderm^ wie eS eiuen mvter der . D Acht Wr ei» «d vön a llen g romn ligionen mtum iü ste ine Zu unserer —- Inch die ichß ve, _Menschheit wüten werk . »rase sein, mch mMmt Reetz. dtzfe Zustände z» ,? Ikhi, «mvÜtMtz prt (w VmVe o*ti yorNchrM» getiiVvem wer srno »«xykommen einer langen Reihe von Vorfahren, die niemals verzweifelten, und die unter den furchtbarsten GcyicksalSschlagen nie von ihrem Glauben an den Aufstieg der Menschheit blechen. Darum sei es fern von MS, lenen zu glauben, die immer noch behaupten, Krieg« seien eine für oie Existenz der Menschheit notwendige Ginrichtung, di» Geivalt allein sei imstande, die Beziehungen zwischen den Völkern zu regeln. Diese Lehre machten wir niemals zM nnserigen. Wie unsere Propheten es schon vor Jahrtausenden verbündet haben, so glauben auch wir selsenfest, hast die Kriege von der Erde verschwinden werden, so wie di« Sklaverei verschwunden ist. die ja ebenfalls stark in ihrer Zeit vcrav.kert war. Wir hoffen in unerschütterlicher Zuversicht, dast der Tag kommen wird, da ein Band der Eintracht alle Nationen mnschl-ießt. Dieser Glaube, der uns tief im Herzen ruht, ist unsere Hossuung und unser Trost. Er legt uns die heilige Pflicht ans, ihn unter den Menschen zu verbreiten, und zu unserem bescheidenen Teile, ein jeder in seinem Wirkungskreis, zur Verwirklichung jener glücklicheren Zukunft bei..zwl neigen. — Dte hohen Feiertage fordern von uns Versöhnung mit unseren Mitmenschen. Wenn wir dieses herrliche Ideal, in Fvieden mit unseren Brüdern und uni allen Menschen zu leben, von ganzenr Herzen zu vermirklichien trachten, dann werden wir auch mit Gott und mit uns selbst in Frieden leben. Möge dies der Entschluß sein, den die Festesten des Tischri in uns entflammen lassen, und möge der Frivd-e Gemeingut aller Menschen werden. Ich schließe diese Zeilen mit einem brüderlichen Frftdcnsgrnß an Israel und die ganze Menschheit. * Herr Pastor Lic. theol. Ernst Moering, Breslau, würdigt die Bedeutung des Versöhnungstages sür Inden und Christen: Am 175. Geburtstage Goethes stch mit Fragen der Gegenwart zu befassen, ist peinlich. Bor uns stecht die reine Menschlichkeit der Iphigenie und der allumfassende Geist deS Größten der Weimarer Großen, und beide, die Dichtuna und der Dichter, haben nichts gemein mit dem tobenden Hasse, der jetzt Europa vernichtet. Statt der vornehmen Gehaltenheit jener Hochzeit des Geistes haben wir hmte da'K Gebrüll politischer Versaurmlungen, in denen nicht die beigründende Rede, sondern das banale Schlagwort siegt, und den Terror sogenannter Verbände, die nicht mit dem Gerste, sondern mit brutaler Gewalt ihre Sache durchsetzen wollen. Man spricht viel von sittlicher Zucht und ist sür sein Vaterland ehrlich begeistert, glaubt aber dem Vatcrlande zu dienen, indem man mißliebige Staatsmänner ermordet, Andersdenkende beschimpft und Volksgenossen bedroht. Man schreibt deutsch jetzt mit großen: Änfangspttchstaben. sorgt aber nicht, daß das Deutsche groß werde in dem, waZ es gerade groß gemacht hat: die klare Gedankenarbeit eines Kant, die weite, von tiefem Gefühl durchströmte. von hoher Warte blickende Welt Goethes, das sittliche Pathos Schillers und Fichteß lauterer Wille, nach dem „Volk und Staat Erscheinungen des Ewigen und Göttlichen auf Erden" werden sollten, sind verbannt nnd statt dessen tritt eine kaum ihre Blöße verhüllende Verherrlichung der Gewalt und eine unwahre und unfruchtbare Verklärung des Volkes. Scheinbar ganz und gar idealistisch eingestellt ist das heutige politische Gebaihren weithin nichts anderes als eine verspätete nnd daher kümmerliche Nachblüte des Materialismus, indem es statt vom .Geiste vom Blute ausgeht nnd am Ende nichts sieht, als die Aufrichtung der Macht, ohne zu sagen, welchem höheren Ziel als dem bloßen Dasein denn diese Macht eigentlich zu dienen berufen sein soll. Man möchte mitunter selber auffahren in schwerer Verzweiflung und mit Gewalt diesem gewaltsamen Treiben Einhalt gebieten. Allein der überlegende Geist erkennt, daß Haß nur immer Haß erzeugt, und daß nur eine Liebe, „die sich nicht erbittern läßt", die Welt mnzugestalten vermag. Man kann den Teufel nicht austretben durch Beelzebub, den obersten der Teufel, sondern nur durch eine radikale Umwandlung der Gesinnung, an der das Tosen des Hasses wie an einem Felsen sich bricht. Nur wenn da8 Nevermenschliche geschieht, daß Böses nicht mit Bösem, sondern mit Gutem vergolten wird, kann mau hoffen, zu neuer Menschlichkeit zu gelangen. Ich bedauere es jetzt daher noch mehr als schon früher, daß die christliche Kirche von der Synagoge den Versöhnungstag nicht übernommen hat. Gewiß: soweit daS Verhältnis des Menschen zu Gott in Frage kommt, hat die Christenheit und insbesondere der Protestantismus den Charfreitag. Aber es wäre doch gut. wenn ein besonderer Tag der Frage nach dem Verhältnis zum Nächsten und Fernsten gewidmet würde, und wenn an diesem Tage nicht nur in der Kirche von Versöhnung geredet, sondern auch in der Praxis deS Tages Versöhnung getätigt würde. Das Evangelium bietet dazu Anlaß genug. In ihm findet sich jene Erzählung vom Schalkknl'cht, der von seinem Herrn eine große Schuldsumme erlassen bekam, aber seinem Mitknecht für einen ganz geringen Betrag in Schuldhaft werfen ließ. ES wäre gut, wenn die Christenheit sich diese Erzählung gegenwärtig recht deutlich vorhtelte, vielleicht, daß dann der Kampf Her Völker mit einiger Beschämung eingestellt würbe, vielleicht, daß auch solche, die da meinen, daß die Juden an Deutschlands Unglück schuld seien und das Volk ruinierten, zur Ueberlegung kämen, ob denn die Art. mit der sie ihrer Meinung Ausdruck verleihen, nicht einigermaßen jener SeS Schalkknechts gleiche. litten FteMkWM^W k^er Mt. rsöhnnng tut not. Ob jetzt eine HaneS M verschlinge» droht nnd . mwat Ml verschüchtert mrd ohne Oell^ttotmntt « gnt m warten, AS die Wasser sich ^avm — fror kmg? kan« danicht banern. Die fewee »nch «rS ihrem VechältniS zu Gott die gerMne», stets willig zur Versöhnnng zu bleiben, rmd trotz btt», was ne an Widerwärtigkeit erduldet vttm, mbear er sich vor Gott stellt, weiß, baß er aßohe Schuldner -er Gottheit zu danken hat und z« viel schärferer Kritik seines Tuns kommt als sogar itterte Gegner, und weil Andersgläubige auch heute ini wahrtt Hmmmitttt ihr die Hand reichen und fi« im fata» pm, «NS diesem Grunde find auch diese Worte gesthrieden. VreSlan» 28. August 1924 C fi V Aus der katholischen Weltcmfchaurmg heraus antwortet Herr Dr. Alfons Steiger, der mutige Kämpfer gegen den Antisemitismus: Dersötensa ist ein-eS der freundlichsreu Worte. Kein Bokr und keine Zeit gibt eS, denen nicht doch einmal de-c erhabene Begriff deS Wortes Versöhnung klar würde. Wir Katholiken folgern ans dem der Nächstenliebe nnd aus der Berpflichtirng, selbst den; ctzegner GnteS M erweisen, daß wir daS göttliche Gebot nur dann vollkommen erfüllen, wenn wir mit jeden; von Gott erschassenen Menschen stetS zur BersöHmmg kommen. Eine Verföhnnng, von der die O^ecNächl'.chen oft reden, gibt es aber nicht: eS gibt nicht die Versöhnung der einzelnen Religionsbekenntnisse. Hier wäre die von manchen Menschen erträumte Versöhnung nur gegenseitige Verwästerung^ Jeder Gläubige jeden ^;eft:untnih>S kann zur Verfvbnnng innerhalb des Volkes bei:r.;gen, roenn er ein treuer und gewissenhafter Diener seiner Religion ist -^ier ist gegenseitige Achtung, Anerkennung nnd Verständnis Pflicht aller. Solche Versöhnung ist dos istie!. dem wir alle zustreben müssen! Dr. Also ns Steiger. Herr Dr. Paul Nathan faßt das Problem politisch: Wie Ursache zur .Wirknna. ko verhält stch Versöhn nng zum Frieden. Die Versöhnung tonn nur folgen dem Zerwürfnis. der Verfeindung, der Feindschaft, dem Haß, allen jenen wilden Leld-enschasten. -die den Mensthen v> Menschen im bitteren Gegensatz trennen. Unst cs ist ein c ';u:,v K»,.. danke, wenigstens einmal tiu Iallr jene Mo Mmu ugA: ,w. Mistende Rechnung unter den; Gehöre der Religion endgültig zu begleichen und sür imlnee zn tilgen. Die Religion der Inden gebietet dieses. Frieden gehende Vergessen, dieses Begg'aben aller ontzweienöen Leidenstst""en ^nü'chen Mensch nnd Menschen. Die Religion der Juden geht noch einen Schritt weiter. Neben der Verseinöimg zwischen Iudiptzdunm und Individuum gibt cs die Feindschaft zwischen Rasten, zwischen Völkern, zwischen Staaten, zwilchen istmnein schäften, zwischen Klassen: das einetz—ch^'-g'.-en Moloch wächst ewwov. den: i'n? ,nle Mr rrV.-.-r. luua ungezählte Milli-neu von Weftn. die stch teft.st gls den. stomo sapiens bezeichnen, ge Np ft rt worden, und und stch geopfert haben: das entsetzlichste, das hlnftr-est-'n' - menschlicher Entwicklung, den; ans dfeie-' au Barbarei und S-hreclen?nr Seite treten keu-a In dem kleinen Palästina r*'•'i,• n dftstm -'rfckstun'n-ch u Anblick vor meür als zwei tanse-.h rftast- ' Männer in ihrer ergriffenen Seele. Nnd der ^-'ropher Ieftia und der Prophet Micha stellen der Vavggngi-u'.-'i, gucke stellen ihrer Gegenwart, die wir t'-otz a'ck"'- l'''-u.'-ll". "n; euch ll u::r noch erleben, den; blutigen nunft!' ck : "nigen st'er ntchtnng, die ganze Völker an gg'^en Völkern ^itzeu^ eiu ehabenes Bild friedlicherer nnd edlerer Zukunft gegenüber: fast mit den nämlichen Worten ist in feven Bibelabfttz'^tv-" zu lesen, die ihren Nan;en führen: Denn von Zion wird die Leb re uns gehen Nnd das Wort Ialynes reu Iernsalenn Und ex wirb zwischen vieftn Völrern rickn.on Nnd starken Nationen bis in die Ferne Recht svrechen Untd sie werden ihre Schw-n-ter zu ^tzi-gscharen yw'chnüeden Nnd ihre Spieße zu Winwrn-eh'ern. Kein Volk wird gegen dos andere das Sch:u..uu cr Nnd sie werden den Krieg nicht mct.r crici«ioa. Ein jeder wird unter seinen; Weinstack und neuer iecnew. Feigenbaum sitzen, ohne deck'' sie;--npp:tz arcksch-eckt. Seitdem solche Worte zur Zack neu ast-'g vor einigen Jahrtausenden in ''.st-.-pst-u,; a,- ' •! n’ur:t, hat bis au die Schwelle nuferer Da-pe '' " steg voller Greuel die Menschheit ver-püsier. ,u>ec"sta - >n'-chwütet. Wird es ans unabsehbare .lecken hierbei ' Oder arbeitet man in Gens mit Er-ola daran, d--' V - fer ihren friedlichen Beschäftigungen nngestört u ' aeiiea ki-n;r-.-u. „ohne daß sie jemand ansschrcckt"? Soweit man in die Vergangenheit zyZück.'ckrcken kann nie ist mit gleichem Ernst und gleicher Hin'ehe an der Versöhnung der Völker gearbeitet wurde!;- st-,.-., uam aem nfuckusten Kriege, der je ans dieser bl:i-g.-jrs',.ften Erde ae-obt bat. Am Tage der Versöhnung, die von der iüdisclx'n Lehre verlangt wird, mag man sich wohl fragen voerden die Genfer Arbeiten den Weg zur lllleu''''öeiftner'öl^uung. zur Ver^ söhnung der Staaten bahnen, nutz wird . s dann Wal,rhei: werden, was Iefaia nnd Micha «As ein Enstv'el menschlicher Entwicklung in den Nebeln ferner Zu:"u>! zu erststgu-.-u glaubten? f; - ■'