Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 11 (25.4.1924)
- Date
- 1924-04-25
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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trat» irgendwo, einen wahrhaften «funben Hütte. Hier war bei aller ^ellunL die sich. -och füv.den, Kn Kant erigteit -er -er einmal den _jrdffe, aber zugleich ein starkes UNumritt j stMichen und philosophischen ueoerzeugung: yier sei^e sich -ie höchste Bewunderung vor dem Geist KantS, die bis Kur sorafältigsten Beachtung des -Buchstabens" von KantS Lehre ging — und -och zugleich dev Mut zur systematischen Kritik und zu systematischer Weiterbildung. Das ist das Große, was Cohen £5 Schriftsteller und als Lehrer geleistet hat, daß ev etnerHoche, die sich auf Grund ihrer naturwissenschaftlichen Errungenschaften, weit über Kant erhaben Watte, die mit einem gewissen überlegenen Lächeln auf den »alten" Kant herabzusehen begann, erst wieder die rechten Matzstäbe für das, was Kants Größe, was seine Originalität und Tiefe ausmacht, gegeben hat. »Durch die Wiederaufrichtung der Kantischen Autorität" — so schrieb Cohen schon in der Vorrede zur ersten Auflage von »Kants Theorie der Erfahrung" — würde den Mlosophischen Studien unabseüliche Förderung bereitet werden. Kant hat zwar selbst gesagt, -atz es iiu der Philosophie keinen klassischen Autor gebe. Aber Lurch eine solche Bemerkung wird nicht abgeleugnet, daß der Philosophie aus der genauen Bearbeitung ihrer Geschichte unentbehrlicher Nutzen erwachse: einmal für -ie Richtung der Probleme,- dann aber auch Dr die Ausrüstung des Denkens .. . Ohne volle Hingabeaber läßt sich kein Geist begreifen, dem man nicht gleicht Wenn daher der Philosophie, wie heutzutage viele anssprechen, nur durch Kant wieder aufgeholfen werden kann, so tut vor allem die Einsicht not, daß dieser ein G e n i u s ist. Dann wird alles kluge Besserwtffen füglich schweigen, die eigene Weisheit sich gedulden, bis man mit Ernst und Eifer durch die schwierigen Sätze sich hindurchgedacht hat, bis man das Kantische Gebäude vom Einzelnen zum Ganzen und abwärts sicher durchschritten hat." In solcher rein sachlichen Hingabe sind Cohens 'Kant-Bücher entstanden und durch sie haben sie Schüler gefunden. Auch hier läßt sich die Wirkung der Lehre von der, die von dem Menschen Cohen, von seiner Geradheit, seiner Offenheit, seinem Mut und seiner leidenschaftlichen Ueberzeugung für seine Sache ausgina, nicht trennen. In sachlicher Hinsicht aber ist Cohens Auffassung und Interpretation der Kritik der reinen Vernunft vor alle rndurch eine entscheidende Wendung bezeichnet. Bon naturwissenschaftlicher Seite her war man auf Kants Aprioritätslehve vor allem durch die Untersuchungen hingewiesen und wieder zurückgeführt worden, -ie sich auf die allgemeine Wahrnehmungstheorie, insbesondere auf die Theorie der Raum- «ahrnehmung bezogen. Hier war um die Zeit, als Cohen hervortrat, der alte Streit zwischen »Empiristen" und „Natwisten", der Streit um die Frage,' ob der Raum als eine „angeborene" oder als eine »eMvrbene" Eigenschaft zu gelten habe, noch ungefchlichtet. Wenn Helmholtz in seinen grundlegenden Untersuchungen zur physiologischen Optik auf Kant zurückwies, wenn er an ihn geschichtlich und kritisch anknüpste, so sah er dabei Kants Lehre fast ausschließlich im Licht dieser einen Frage. Und von den Fortschritten der Physiologie aus wurde nun auch die ktttffche Revision der Erkenntnis lehre erhofft: die Aufklärung des Prozesses, durch welchen sich die Gestalt unserer Wahrnehmungswelt nach bestimmten physiologischen und psychologischen Gesetzen aufbaut, schien allein die Entscheidung über die Gültigkeit und Wahrheit der Grundbegriffe der Erkenntnis bringen zu können. Selbst die Metaphysik ging diesen naturalistischen Weg: — selbst bei Schopenhauer war es unzweideutig ausgesprochen, Latz unsere gesamte Wahrnehmungs- und Borstellungswelt nichts anderes als eiu »Geyirnproöukt" sei. Und in diesem Sinne wurde jetzt fast allgemein die Kantische Lehre verstanden. Friedrich Albert Lange glaubte in seiner „Geschichte des Materialismus" keine bessere Darstellung und Begründung der Kantischen Apvioritätslehre geben zu können, als daß er das Apriori als ursprüngliche Anlage, als Produkt der physisch-psychischen Organisation de- Menschen verstand. Hier griff Cohens Kritik und Cohens Einspruch ein. Er wies zuerst wieder mit Nachdruck und mit entscheidenden geschichtlichen unsystematischen Gründen darauf hin, daß das wahrhafte Subjekt" der Erkenntniskritik nicht der Mensch in seiner empirisch-psychologischen Existenz, sondern daß eS die Wissenschaft in ihrer ideellen Bedeutung fei. Kants Erkenntniskritik ist nach Cohen Theorie der Erfahrung — Erfahrung aber ist ihrem strengen und prägnanten Sinne nach gleichbedeutend mit mathematischer Naturwisienschaft. Die Bedingungen, Sie Voraussetzungen, die Grundsätze der mathernattschen Naturwissenschaft zu ermitteln und sie in ihrer Allgemeinheit und Notwendigkeit sicher zu stellen: das erschien jetzt als die eigentliche Aufgabe der Erkenntniskritik, die sie nicht sowohl mit den biologischen Wissenschaften, mit der Physiologie und Ser empirischen tsychologie, als vielmehr mit der Logik auf eine tufe stellte und sie deren Geltungsbereich zuwies. Wie Cohen diese Wendung, die Wendung vom Psychologisums und Biologismus zur »transzendentalen Methode" vollzogen und wie er sie begründet hat, kann hier nicht im einzelne« bargelegt Werbern aber daS Eine läßt sich sagen, daß er mit ihr der Methodik -er Philosophie eine neue Gestalt und eine neue wissenschaftliche Strenge verliehen hat. Die jüdische Gegenwart. v Hieramls der Einzige . . . Die .Neue Berliner 12-tt" bringt unter der Ueberschrtft <Hre Gesa v.lnit UIIUl WC. UCUC|U,..l.. .u.D*»’* V” BSUischen, eine wahre Geschichte" die folgende Eine hübsche und wahre Geschichte macht die Runde durch die literirisch interessierten Kreise Berlins. Ein paar völkische Eiferer machten eine Eingabe an das preußische Ministerium für Kultus und Unterricht, in welcher sie sich über bestimmte Schauspieler des Staatlichen Schauspielhauses beschwerten. Erstens seien die betreffenden betrunken gewesen, während sie spielten, und rm übrigen — weit sind wir schon in Deutschland gesunken —: diese Schauspieler seien Juden! Das hohe Ministerium leitete den Akt an die Intendanz des Schauspielhauses und verlangte eine strenge Untersuchung. Jetznev untersuchte. Es wird nicht berichtet, wie er diese Untersuchung Wer Alkohol- und Rassenreinheit anstellt, fest steht nur, daß er dem hochlöblichen Ministerium die annähernd folgendermaßen formulierte Antwort zukommen ließ: Ew. Exzellenz! Die vom Ministerium unter Z. WZ. ab verlangte Untersuchung in Angelegenheit der Beschwerde gegen die Damen ... und Herren ... wurde wunschgemäß streng durchgesührt. Sie ergab einwandfrei, daß die genannten Damen und Herren an jenem Abend vor der Vorstellung überhaupt kein alkoholisches Getränk getrunken hatten. Die Untersuchung ergab ferner, daß die Genannten nicht der jüdischen Rasse angehören. Zu dieser bekennt sich Hieramts nur Ew. Exzellenz Leopold Jeßner. Die Katholiken und der hebräische Unterricht. In der „Gerurania" wird folgender Beschluß mitgeteilt: Der Volksverein für das katholische Deutschland. Ortsgruppe Hl. Familie-Gemeinde, Berlin, logt auf das entschiedenste Verwahrung ein gegen die Verweisung des hebräischen Unterrichts vom Studienplan der humanistischen Lehranstalten. Er erblickt darin eine Herabsetzung der Bilüungshöhe dieser Schulen und eine schwere Schädigung der Ausbildungsmöglichkeiten des theologischen Nachwuchses. Er verlangt. daß den Theologiestudierenden vor Beginn des akademischen Studiums die volle wissenschaftliche Grundlage vermittelt wird. Er erwartet von den Katholiken in Regierung und Parlamenten, daß sie mit aller Elttschiedenheit sich diese Forderungen des kath. Volks'vereins zu eigen machen. Ein Lehrstuhl für hebräische Musik in New Jork. Zur Erforschung religiöser Musik hat das staatliche Institut für die schönen Künste in New Aork beschlossen, eine Sonderkanzel für Erforschung hebräischer Musik einzurichten. Man will durch die Einrichtung der Dozentur diesem Gebiet der Musikwissenschaft neue Quellen und Stoffe zuführen. Pioniere der jüdischen Kunst. (Markus Herschkowitz zum Geleit.) Ans Wien schreibt uns unser Mitarbeiter Josef Grob: Im letzten Jahrzehnt hat das jüdische Theater einen großen Aufschwung erfahren. Nicht nur in Amerika, England und Polen, sondern auch im neuen Oesterreich, besonders in Wien, ist das jüdische Theater in den letzten Jahren in die Reihe der großen Kunsttempel getreten. Dieses vor Jahren gemiedene und von der Tagespresse totgeschwiegene Institut hat mit einem Male einen weiten Schritt nach vorwärts getan. Aufführungen von jüdischen Theaterstücken fanden nach dem Kriege nicht nur in den bedeutendsten Wiener Theatern statt, sondern die Wiener Presse, ohne Unterschied der Tendenz, widmete diesen Aufführungen auch spaltenlange, zum Teil sehr schmeichelhafte Artikel. Unter den Pionieren, die es sich zur Aufgabe gestellt haben, die jüdische Bühne möglichst künstlerisch auszugestalten und dem Publikum einen ästhetischen Genuß zir bieten, gehört Herschkowitz nicht zu den letzten. Ein Mann, kunstbegabt und kunstverständig. betrachtet er cs als heilig-e Pflicht, selbst unter schweren Entbehrungen in erster Reihe der indischen Kunst zu dienen. Nebelt den Wilnaern. Paul Barantof und anderen bedeutenden Größen auf dem Gebiete der jüdischen Schauspielkunst gebührt auch Herschkowitz dafür Dank, daß Wien gegenwärtig auf ein für das jüdische Theater interessiertes Publikum Hinweisen kann. Seine Sondervorstellungen zählen in Wien zu den größten Kunstgenüssen der jüdischen Theaterbesucher. Herr Herschkowitz hat sich für kurze Zeit nach Berlin begeben. Kunstverständige jüdische Kreise Berlins dürfen sich diese Gelegenheit, Herrn Herschkowitz für einige jüdische Theatervorstellungen zu gewinnen. nicht entgehen lassen. Das jüdische Bild und Buch. Ende April-Mai findet in Berlin eine große Kunstausstellung unter dem Namen „Das jüdische Bild und Buch" statt. Dieselbe umfaßt zwei Gebiete: 1. Die Kunstabteilung, welche eine Gesamtschau der Arbeiten jüdischer Künstler verschiedener Länder zeigt. 2. Die Buchabtetlung. welche Musterbeispiele jüdischer Verlagswerke vorführt: dazu kommen auch Bücher, welche nicht in jüdischer Sprache erschienen. deren Inhalt sich aber mit dem jüdischen Schaffen beschäftigt. Als Leiter der Bilderabteilung wurde der junge Maler I. Ryback gewonnen, dessen Ausstellung (Dezember 1923) einen Beweis seiner künstlerischen Fähigkeiten gab. Die Buchabteilung wird von Herrn M. Krimberg. Mitinhaber der Gescher-Gesellschaft, geleitet. Diese erstmalig in Berlin gezeigte Ausstellung soll später als Wanderausstellung nach Frankfurt. Leipzig, Wien. Prag. Amsterdam. Paris, London und New Nor? geführt werden. Die 'Bilder, aussiellung wirb besonders interessant werden, da schon mehrere angesehene jüdische Künstler aus Deutschland, Rußland, Oesterreich. Polen und Amerika ihre Beteiligung zugeägt haben. Interessenten werden gebeten, ihre Adressen an!>as Sekretariat der „Gescher"-Gesellschast, Berlin-Schöneberg. Hauptstraße 37, anzugeben. von der Hochschule sür die Msseuschast des Judentums. Dem bekannten Philologe« und Talmudforscher, Herrn Dr. I. N. Epstein, ist von der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums eiu Lehrauftrag übertragen worden. Herr Dp. Epstein beginnt seine Lehrtätigkeit mit Eröffnung des Gommersemesters. t M „ Das Sommerhalbjahr beginnt am Dienstag, den 39. April 1924. Es werden wiederum Vorlesungen und Uebungen aus den verschiedensten Gebieten der Bibel- und Talmudforschung, der jüdischen Religtons- und Literaturgeschichte gehalten. Auch die Präparandte beginnt neue Kurse. Vom 11. bis 17. Juni 1924 veranstaltet die Hochschule einen Ferienkursus. Anmeldungen sind baldigst an das Sekretariat. Berlin N.. Artilleriestr. 14. zu richten. Nähere Mitteilungen über das Programm werden demnächst folgen. Vorlesungsverzeichnis. Jüdisch-theologisches Seminar. BreSlau. Im Sommer-Semester 1924 werden folgende Vorlesungen und Uebungen gehalten: Herr Seminar-Rabbiner Prof. Dr. Guttmann: 1. Talmud Kethuboth sol. 29 kt. (A) 2. Talmud Makkoth (B). 3. Dezrsoreu: Jore Doa 8 29 kt. (A). 4. Besprechung ausgewählter Responsen. Herr Dozent Dr. Hei ne mann: 1. Hebräische Grammatik für Anfänger. 2. Aramäische Grammatik für Anfänger. 3. Raschi zur Thora (B). 4. Lektüre aus Bachjas Herzenspflichten. 3. Die Religionsphilosophie Jehuda HalewiS. 6. Lektüre arabischer Texte jüdischer Religionsphilosophen, 7. Schulchan Aruch (Trauergesetze: 8). 6. Homiletische Uebungen. Herr Dozent Dr. L e w k o w i tz: 1. Das Wesen der Seele und die Philosophie der Werte. 2. Uebungen zu Encken: Der Sinn und der Wert öeS Lebens. 3. Kant und der Neukantianismus in ihren Beziehungen zu Juden und Judentum. 1. Uebungen zu Kants Kritik der praktischen Vernunft und Cohens Ethik des reinen Willens. Geschichte des Christentums mit religionsgeschicht- » lichen Uebungen. (•>. Klassiker der Pädagogik. Herr Dozent Dr. Rab i n: 1. Wissenschaftliche Auslegung der Bücher Leviticus und Deuteronomium (8). 2. Erklärung des Propheten Ezechiel (A). 3. Pentatenchkommentare (Jbn-Esra und Nachmanides) (A). 4. Geschichte und Literaturgeschichte der spanischen Periode. 5. Das Sendschreiben des Gaon Scherira (Uebungen). 6. Talmud (6) Kidduschin. 7. Talmud (A) Joma. Das Sommer-Semester beginnt am 1. Mai: die Aufnahmeprüfung erfolgt am 30. April. Meldungen sind an de» Vorsitzenden des Dozentenkollegiums, Breslau I. Wallstrahe 14. zu richten. Siehe Inserat. gj BUCHERSCHAU, lg Ans zwei Jahrhunderten. Beiträge zur neueren Geschichte der Juden; von Dr. N. M. Gelber. (Verlag; R. Löwit, Wien und Leipzig. Gebunden, 265 Seiten.) Das lohnendste Geschenk des Historikers ist die Vermittlung eines Spezialgebietes seiner Forschungen im Rahmen der Weltgeschichte. Mit solchen S o n d e r Schilderungen hängt psychologisch ein Sichhincinfühlen m den Kreis der zu belauschenden Geschehnisse zusammen, was bei •umfassenden Geschichtswerken schlechthin nicht immer möglich ist. Zu Beginn seines obengenannten Spezialwerkes gibt Gelber einen interessanten Ueberblick über die Genesis der im Jahre 1764 auf tretenden Judenirage in Polen, und seine Arbeit entrollt uns ein Bild vom Schicksal der Ostjuden bis über die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts hinaus. Die kraftvolle Persönlichkeit eines Bcrek Joselowicz, des abenteuerliche« jüdischen Soldaten, der seine Giaubensbrüder zum Eintritt in ein jüdisches Freiwilligenregiment anfeuert, tritt vor unser Auge. Wir werden mit Arjeh Leib Bernstein, dem galizischen Oberrabbiner, bekanntgemacht, und wir erfahren Näheres von einer Gesamtorganisation der galizischen Judenheit, basierend auf der am 16. Juli 1776 von Maria Theresia erlassenen Juden- Ordnung. — In äußerst interessanter Weise werden wir in den Geist der sogenannten Haskalabcwegung eingeführt, deren .Schöpfer Mendel Sanatower war. Wir werden in Mendelssohns Haus nach Berlin geführt, wo Sanatower die Bekanntschaft Salomon Maimons und Leasings machte. Weiter geleitet uns Gelber zum Jahre 1800 und bringt uns durch Zitieren mehrerer amtlicher Dokumente den „Fromkismus“ nahe. — Auch die Dicht- und Sangeskunst unserer östlichen Brüder, begleitet von einer Liedersammlung, stammend aus der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, wird uns interpretiert. Diese Jargonsprache paßt zwar nicht zu unserem Empfinden von Poesie, aber sie gehört nun einmal in die Entwicklungsgeschichte der jüdischen Moderne. — Im ferneren Teil seines Buches veranschaulicht uns Gelber Erlebnisse der polnisch - galizischen Judenwelt, die uns Charaktere gezeitigt hat, erfüllt von der glühenden Liebe für den Kampf im Dienste einer guten Meines Erachtens kann das Werk als ein dankenswerter Baustein zur jüdischen Geschichtsschreibung angesprochen werden, zumal es nicht nur für Fachkreise geschrieben ist, sondern größtenteils wegen seiner durchaus populären Art auch den Weg zum Herzen der Laien finden muß. Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal-Beuthen (Oberschlesien.) 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