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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-09-22 · 38 (22.9.1922) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
38 (22.9.1922)
Date
1922-09-22
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Bus dem Reich. Berlin, lieber die mangelhaften Wählerlisten der jüdischen Gemeinde wurde hier schon mehrfach Klage ge» führt. Als Kuriosum teilen wir heute mit. daß sogar der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, der geheime Sanitätsrat Stern, nicht darin verzeichnet war. Der D. I. G. B. hat neuerdings weitere 100 000 Mk. aus seinen eigenen Mitteln an eine Reihe besonders bedürftiger Beamter zur Verteilung gebracht. Bei der Auswahl hat der Vorsitzende des Verbandes jüdischer Lehrervereine im deutschen Reich. Herr Mittelfchullehrer Stern, mitgewirkt. Während der Abwesenheit des für ein Vierteljahr nach Amerika berufenen Professors Elbogen von der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums werden die Herren Dr. Epstein und Dr. Bär seine talmudischen und histori» scheu Vorlesungen übernehmen. Der Prozeß gegen den Herausgeber der „Weisen von Zion". (Eine Klage Walter yiathen.au S.) Einige Zeit vor seiner Ermordung hatte der Reichsrnimsier des Auswärtigen, Dr. Walter RMenau, gegen den Heraus, geber des vielbesprochenen antisemitischen Buches „Die Geheimnisse der Weisen von Zion". Hauptmanm a. D. Ludwig Müller von Hausen (Schriststellername Gottfried zur Beek) wegen Beschimpfung seines Vaters Strafantrag gestelli. In der genannten Schrift wird u. a. behauptet, daß die Fassade des Rathc manschen! Hauses in der Vittoriastratze zu Berlin mit einem Fries geschmückt sei. auf welchem sich abgeschnittene, gekrönte Häupter befänden. Wörtlich heißt es tarnt: „Wie oft mag unser argloser Kaiser die Schwell« Lies es Hauses überschritten haben, ohne zu ahnen, welch« frommen Wünsche der Mann, den er „FreUnd" nannte, für die Zukunft des Hohenzollemhtmscs hegte." Die Staatsanwaltschaft hatte auch Anklage erhoben. Die 6. Strafkammer des Landgerichts III hat aber die Eröffnung des Hwuptverfcchrens gegen den Herausgeber der „Weisen von Zion" abgelehnt. Gegen diesen Beschluß der Strafkamimr hat Rechtsanwalt Grünspach Beschwerde erhoben. Daraufhin hat das Kam-mergericht den Beschluß der Strafkammer aufgehoben und das Hauptverfahren gegen Haupttnattn a. D. Müller von Hausen eröffnet. Die Hauptverbandftmg dürste in den nächsten Wochen swttftndett. Breslau. Herr Pastor Ernst Möhring tritt mit warmen Worten in der „Breslauer Zeitung" dafür ein. die Mitgliedschaft der Volksbühne zu erwerben. Der Geistliche kämpft mit edlem Bemühen gegen jene deutschchristlichen Kreise, die auch das Theater als „jüdische Erfindung" gerade in der Zeit seiner Not diskreditieren und ihren Antisemitismus auch auf das Reich der Kunst ausgedehnt haben. Anmeldungen zur Breslauer Volksbühne werden nach wie vor täglich entgegengenommen im Bureau des Humboldtvereins. Sadowastraße 47. im Schlesischen Volksbildungsamt (Oberpräsidium). Gewerkschaftshaus der Angestellten. Schuhbrücke 50. Deutscher Bankbeamtenoerein, Neue Schweidnitzerstraße 15. Gewerkschastsring, Dessauerstraße 18. Einschreibegebühr 10 Mark. Die Volksbühne gewährt ihren Mitgliedern monatlich eine Vorstellung zum Preise von 30 Mark! Der Andrang ist deshalb groß. Königsberg. Am 20. September sind 85 Jahre vergangen, seitdem der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Spnagogen-Gemeinde Königsberg Herr Geh. Medizinrlrat Prof. Dr. Hugo Falkenheim in sein Amt als Vorstandsmitglied eingesührt wurde. Der Jubilar stammt aus einer alten Königsberger Familie. Sein Großvater Dr. phil. Simon Falkenheim war um die Mitte des vorigen Jahrhunderts lange Jahre als Sekretär der Gemeinde tätig. Sein Vater Sanitätsrat Dr. Albert Falkenheim, ein beliebter Arzt, hatte im Vorstand und in der Re Präsentanten-Versammlung unserer Gemeinde, sowie in zahlreichen Wohlfahrtsorganisationen eine segensreiche Tätigkeit entwickelt. Geheimrat Falkenheim hatte vor feiner Wahl in den Gemeindevorftand bereits einige Jahre der Repräsentanten- Bersammlung angehört. In den etwa 3V Jahren seiner Tätigkeit für die Gemeinde hat Falkenheim die Entschließungen der Gemeinde-Körperschaften und die Geschicke der Gemeinde entscheidend beeinflußt, hat in unermüdlicher Tätigkeit und Pflichttreue in allen möglichen Kommissionen gearbeitet und oft genug mit den Aufsichtsbehörden im Interesse der Gemernoe verhandelt. Weit über den Kreis dieser Tätigkeit hinaus ist der Jubilar in Stadt und Provinz und auch in weiten Teilen des Deutschen Reiches bekannt als ein unermüdlicher Vorkämpfer für die staatsbürgerlichen Rechte der deutschen Inden, als langjähriger Vorsitzender des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Ortsgruppe Königsberg und als Hauptvorstandsmitglied dieser Organisation. Außerordentlich ist die Zahl derjenigen» welche sich hilfesuchend an ihn gewandt haben und denen er zu ihren Rech.en verholfen, für die er Unterstützung und Förderung erwirkt hat. Ueber den Lebensgang Falkcnheims sei erwähnt, daß er zunächst einige Jahre als Praktischer Arzt hier tätig war und sich dann speziell der Behandlung innerer Krankheiten und Kinderkrankheiten zuwandte, nachdem er sich an der Universität habilitiert hatte. Seiner Umsicht und seiner Energie ist ezu verdanken, daß Königsberg über ein mit den neuesten Errungenschaften eingerichtetes großes Kinderkrankenhaus verfügt, dessen Leiter Falkenheim ist. Außerdem ist er seit etwa 30 Jahren der dirigierende Arzt der inneren Abteilung des Katholischen St. Elisabeth- Krankenhauses. Wie hoch er von seinen Fachgenossen geschätzt wird, geht daraus hervor, daß er neben einer Reihe anderer Ehrenämter seit vielen Jahren den Vorsitz im Verband Ostpreußischer Aerzte und in der ärztlichen Unterstützungskasse innehat. Den Weltkrieg hat Falkenheim von Anfang an mitgemacht und war zunächst über ein Jahr lang, trotz seiner vorgeschrittenen Alters, als Oberstabsarzt im Felde, später als Chefarzt des größten Königsberger Lazaretts in der Heimat bis nach Kriegsende tätig. In Anbetracht der schweren Zeit haben die Gemeinde- I Körperschaften im Sinne Falkenheims beschlossen, von einer I größeren Feier des Jubiläums abzusehen und werden durch eine Abordnung dem Gefeierten eine Adresse überreichen. Bayerische Streiflichter. Wahrlich, ti ist weit gekommen! Nun steht sich sogar die bayerische „Staatszeituilg" veranlaßt, einen sehr eindringlichen Mahnruf gegen einen Rechtsputsch zu erlassen! Schott vorher find Georg Heim und sein Königsbund vom „Ortmungsblock" und dett Rechtsradikalen in einer öffentlichen Dvklänmg abgerückt, ebenso di« christlichen Gewerkschaften, die chvistllchm- Bauernvereine und leitende Männer der Bayerischen Vollspartei. Sogar Forstrat Escherich folgt diesem Beispiele. Und der offene Mief des Staatsmintsterz Dr. Schwerer lieh an Deutlichkeit nichts zu wünschm übrig! Der Ruf des Regienmgsorgans läßt deutlich erkennen, bis zu welchem Grade des Wahnwitzes und der Denkverwirrung gewisse Kreise in Bayern vorgeschritten sind. Und da redet das Regierungsblatt noch sänftiglich von den „patriotischen" und „vaterländischen" Beweggründen dieser Elemente! Nein, nein! Ihnen fehlen gänzlich die Vcrbedingungen eines wirklich vaterländischen Geistes: nämlich nationale- Verantwortungsgefühl und Wahrheitsliebe gegenüber dem deutschen Gesarntvolke. Was sie innerlich treibt, das ist nicht wahrhaft vaterländischer Sinn, sondern verbrecherischer Wahnsinn! Natürlich peitschen diese Schädlinge in erster Linie auch den Judenhaß in der Bevölkerung auf. Schlechtes Mittel 1 zum schlechten Zwecke! Für dt« Versündigungen Einzelner machen sie unbedenklich die Inden in ihrer Gesamtheit verantwortlich! Sie treiben ein« gewissenlose Hetze, die der demokratisch? Abgeordnete Dr. Dirr im Landtage einmal mit Recht eine Kulturschande sür Bivyern und seine Hauptstadt genannt hat. Damals stimmte sogar Herr von Kahr dieser Verurteilung des verantwortungslosen Treibenbei. Heute sieht der R-raiamngspräsident von Oberbayern mit wohlgefälligem Schmunzeln der Verhetzung zu! Offenbar glaubt er damit Pläne fördern zu können, die seine engere Gefolgschaft zähe betreibt: StaMsMlsidenischast und Diktatur! Der Dele-ierterrtaa der Deutschen Zionisten in Cassel. Annäherung zwischen Mehr heit und Opposition. Am Mittwoch, den 11. September, abends, ist die diesjährige Tagung der Zionistischen Vereinigung Deutschlands in Cassel geschlossen worden, nachdem in den letzten Sitzungen der neue Parteivorstand, sowie das neue Zentralkomitee eingesetzt worden waren. Zum Präsidenten der zionistischen Bereinigung für Deutschland wurde Dr. Felix Rosenblüth wiedergewählt. Der Delegiertentag ,hat einen Mrtschastsrat zur Förderung der Privatinitiative rn Palästina gewählt. Während der Wahlen gab Heinrich Margulies im Namen der unabhängigen Koalitionsgruppe (Opposition) eine Erklärung über deren Stellung zu den Wahlen in dem Sinne ab, daß die Koalitionsgrnppe die Zeit noch nicht für gekommen hält, die Verantwortung für die Leitung zu übernehmen und in den Vorstand einzutreten; 8a nun aber zwischen der Mehrheitsgruppe und' der Opposition eine gewisse Annäherung zum Ausdruck gekommen ist. hält es die Gruppe für ihre Pflicht, an dem WirtschaftZvat teilzunehmen und sieht zugleich in diesem Entschluß den ersten Schritt zur Herstellung der Ginheit in den Reihen der zionistischen Weltorganisation. Kommu-ifien ««v Sozialdemokraten. Vier von den beiden sozialdemokratischen Parteien jüngst einberufene Protestkundgebungen gegen daS Moskauer Bluturteil sind von den Berliner Kommunisten gesprengt worden. Schon stundenlang vor Ber. sammlungsbeginn waren die Säle mit kommunistischen Stoßtrupps besetzt. Die Redner der Unabhängigen und der Sozialdemokratischen Partei wurden teils dauernd unterbrochen, teilgar nicht rum Worte gelassen. In drei der Versammlungen sahen sich die Sozialdemokraten schließlich genötigt, die Tagung abzubrechen. An der Leitung der Sprengabteilung haben sich dem „Vorwärts" zufolge mehrere kommunistische Landtagsabgeordnete führend beteiligt. Unter den Schreiern taten sich besonders die jugendlichen Kommunisten hervor. Die meisten von ihnen kannten, wie aus den stürmischen Erörterungen und Zwischenrnfen bervorging, nicht einmal die Namen der Sozial, revolutionäre, deren Kopf sie forderten. Hochrufe auf Hölz wurden laut. Einerder kommunistischen Jünglinge erklärte: „Ich stehe mit Ludendorff auf dem Standpunkt: „Pazifismus ist Feigheit." Und in der Versammlung in der Viehhvfbörse wurde der unabhängige Sozialdemokrat Moses mit den Worten empfangen: „Schmeißt den Juden raus! Haut den Judenjungen"! Der „Vorwärts" schreibt: „Deutsche Arbeiter, einst auf ihre Bildung und ihre Gesittung, auf ihr Wissen stolz — vielleicht sind sie es heute noch und würden die Gleichstellung mit den halbasiatischen Muschikr entrüstet ablehnen, auf die sich die Macht der Svwjetregierung hauptsächlich stützt — deutsche Proletarier riefen Bravo!, als das barvarifche Moskauer urteil erwähnt wurde, sie riesen „Lump! Mörder!" nicht denen zu, die diese Blutjustiz ausüben, sondern denen, die dagegen Protest erhoben. GehtS überhaupt noch tiefer? O ja! Wir glauben schon, daß diese vollständig verrotteten Seelen auch zu Schlimmerem fähig wären,- wenn sie die Macht dazu hätten. Aber, mögen sie durch frühzeitiges Belegen der vordersten Plätze in vier Berliner Sälen und durch fortgesetztes Lärmen und Johlen vier Versammlungen stören und deren vorzeitige- Ende bewirken, eine verschwindende Minderheit des oeutschen Volkes sind sie doch und sie werden eS auch bleiben." Feitmigsschau und verschiedenes. Schlich der zioinftischen Zahreskonferenz. Nach dem Bericht des Referenten der Budgetkommission Dr. Victor Jaeobsohn (Berlin) und nach einer Ansprache des Vertreters des Wirtschaftsrates Dr. Georg Holpern wird das Budget angenommen, wobei die folgenden Posten erhöht werden: Land Wirtschastswesen um 10 000 Pfund, Schulwesen um 10 000 Pfund, Hochschulwesen um 10 600 Pfund, die für die geisteswissenschaftliche Fakultät in Jerusalem bestimmt sind; öffentliche Arbeiten um 6000 Pfund und Sanitätswesen um 3000 Pfund. Es wird eine Resolution des Dr. G. Holpern angenommen, die dem jüdischen National-Fonds anläßlich seines 20jährigen Jubiläums die tiefste Anerkennung ausspricht und alle Zionisten auffordert, die größten Anstrengungen Ausbau bet Nationalfonds-Sammlungen zu machen. Nach längerer Debatte wird ein Antrag Jean Fischer (Belgien) angenommen, eine dreigliederige Kommission zu wählen, um die Frage der Rekonstruktion des Keren Hajessod und anderer zionistischer Institutionen zu prüfen. Sodann wird ein Begrüßungsschreiben von Max Nordau an Dr. Chaim Weizman und Nahuin Sokolow, ferner ein Telegramm des Vaad Leumi verlesen, in welchem die Konferenz aufgefordert wird, wegen der ernsten Lage in Palästina alle Kräfte zu sammeln. Um y2ß Uhr hielt Dr. Chaim Weizman, um 3 Uhr Nahum Sokolow das Schlußwort. Um 5% Uhr wird die Konferenz mit einer hebräischen Ansprache des Präsidenten Dr. Chajes geschlossen. Nach den Beratungen wurden verschiedene! Teilnehmer über ihre Eindrücke befragt. Der Delegierte | Jean Fischer (Belgien) äußerte sich: Die Konferenz Nelech Eljon. Dir. v König, laß uns huldigen. Hoch st er König — Stark und erhaben Wall ist er und Graben, Tun ist Sein Sagen. Hoch und erhebend. Throne vergebend. Allem obschwebend — herrschet n Zeit und in Ewigkeit. Hoch st er König — Machttaten erweiset Er. Geschlechter ruft Er her. Siegel entsiegelt Er. Lauter im Wort zumal. Kennet der Sterne Zahl, Bahnen und Kreise oll — herrschet in Zeit und in Ewigkeit. Hoch st er König — Gepriesen von allem, Mächtig zu allem. Der Gnädige allem. Gibt Speise allem. Verborgen vor allem, Doch wachend über allem — herrschet in Zeit und i«i Ewigkeit. Höchster König — Des Vergessenen nicht oergißt Er. Das Inwendige ermißt Er. Klaren Auges ist Er. Des Herzens Trachten liest Er. Ein Gott der Geister, Wahren Wortes Meister — herrschet in Zeit und in Ewigkeit. H ö ch st e r K ö n i o — In seinem Schlosse in Lauterkeit. In seinen Palästen voll Wundersamkit. Ist Er ohne alle Gleichheit In aller Seiner Wirksamkeit. Der den Sand seht dem Meere zur Gnenzscheid. Dem Bchemot und seinem Widerstreit — herrschet in Zeit und in Ewigkeit H ö ch st e r K ö n i g — > Er sammelt die Wasser 'an Meere. Erreget die Wogen wie Heere. Daß sie fürchterlich brüllen. Die Welt mit Getöse erfüllen. Doch ihr mächtig Geschwille Zwingt Er allmächtig zur Stille herrschet in Zeit und in Ewigkeit. . Hoch ster König — Herrschend in Majestät, M In Sturm und Wetter Er geht. Glan-, wie ein Kleid Ihn umweht. Die Nacht wie Tag vor Ihm steht. Finsternis birgt Ihn dicht. Doch Er selber wohnet im Licht — herrschet in Zeit unb m Ewigkeit. Höchster König — Wollen Ihn decken. Flammen rings lecken. Cherube tragen Ihn. Blitze als Diener glühn. Ruhe-- und Wandel-Stern Jauchzen in alle Fem: Er herrschet in Zeit und in Ewigkeit. Höchster König — Tuet die Hand auf und lastet genießen. - Sammelt den Regen und läßt ihn ergießen. Ueber drei Länder und viere zu fließen. Aus dürre Aue. und machet sie sprießen. Tag jauchzt dem Tage zu: Jauchze dem Herm auch du: Er herrschet in Zeit und in Ewigkeit. Höchster König — Heilig und schaudervoll. Mächtig und wundervoll, Misset die Erde ein. Setzt ihr den Eckenstein. Schaffet so Groß wie Klein Zur Ehre sein — , , herrschet in Zeit und it> Ewigkeit. H ö ch st e r König — Merket auf Elend. Zum Flehn sich hinlvendt. Seine Milde verlangt. Seinen Zorn bezwangt. Men Anfang anfängt. Endes End . herrschet in Zeit und in Ewrgkett Höchster König — Richtet mit Seine Werke sind llebt Gnade und Selbst Gnade und Sein Wandel in Sein Siegel die Wahrheit. Wahrheit. Wahrheit. Wahrheit. Wahrheit, Wahrheit —* herrschet in Zeit und in Ewigkeit. Huldigen wollen wir Dir: Gott ist König. Gott war König. Gott wird König sein Zu ewiger Zeit. War wohnet im Himmelszelt. v' Rühmet mit RuhmeSklang: _ . Gott ist König. War wohnt auf der Erden Feld. Segnet mit Segens-Sang: Gott Kar König. Eins stimmt dem andern ein. Jauchzen im Wettverein: Gott wird' König sein Zu ewiger Zeit. All Seine Herligen Voll Demut Ihn heiligen: Gott ist König. All 'Seims Volkes War Gibt Ihm dies Zeugnis wahr: Gott war König. Eins stimmt dem andern ein. Lieblich im Wettverein: > . Gott wird König vn Zu ewiger Zeit. Blrtzende Cherubim. Mächtige Serafim: ,. „„ . Gott ist König. Morgen um Morgen neu Sagens im Flüsterscheu: Gott war König. Eins stnnmt dem andern ein. Dreimal im Wettverein: „ , Gott wird' König iem Zu ewiger Zeit. Gott ist König. Gott war König. Gott wird König sein Zu ewiger Zeit. Marburg. _ Rudolf Otto.

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