Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 2 (1922)
- Issue
- 35 (1.9.1922)
- Date
- 1922-09-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ran M onvenven „mr ft et Lkgansiatton Je ein Vertreter des jüdischen-theologischen Seminars zu Breslau, der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und deorthodoxen Rabbinerseminars zu Berlin entsandt werden solle. Die Orthodoxen beantragten Streichung» Der Antrag wurde von Herrn M. A. L o e b folgendermaßen begründet. „Veranlassung (unseres Antrages) ist der Umstand, daß tiefgehende Gegensätze zwischen diesen verschiedenen Kollegien vorhanden sind und wir annehmen, daß z. B. das Rabbinerseminar von dem Rechte, das ihm zusteht, in absehbarer Zeit einen Gebrauch nicht machen wird, wenn die Bestimmung angenommen wird." Etwas wenige« diplomatisch ausgedrückt, heißt das, daorthodoxe Rabbinerseminar betrachtet die Hochschule und daS Breslauer Seminar für derart schismatisch, ketzerisch, unjüdisch, daß es sich weigert, mit ihnen gemeinsam im Rat der Gesamtorganisation vertreten -u sein. Gin weiterer Antrag der Orthodoxie, auf Bildung von Sonderausschüssen der verschiedenen Richtungen in dem vorgesehenen Ausschuß sür die Wissenschaft des Judentums bewegt sich in gleicher Richtung, ist aber von geringer Bedeutung. Es war eine harte Zumutung an die Vertreter der großen Mehrheit des Judentums, mit Rücksicht auf solch unerhörte orthodoxe Intoleranz die Vertreter der jüdischen Wissenschaft aus dem Rate auszumerzen. Trotzdem war wohl damals schon die große Mehrheit geneigt, dieses schwere Opfer zu bringen, wenn damit die Einigkeit des gesamten deutschen Judentums zu erkaufen war. Gerade Herr Dr. Freund hat dieser Empfindung ganz berechtigten Ausdruck verliehen indem er in der Diskussion geäußert hat: „Wenn der Halberstädter Verband erklärt hat, daß er in die Gesamtorganisation doch nicht kommt, dann hat es selbstverständlich doch keinen Wert, daß wir Bestimmungen mit Rücksicht auf Sie, die Sie ja doch nicht zu uns kommen, ändern. Wenn aber tatsächlich Dr. Auerbach die Absicht hat, die Erklärung abzugeben, daß die Halberstädter Organisation in unseren Bund eintritt, dann läßt sich darüber reden. Ich bitte Herrn Dr. Auerbach, mir durch einen Zwischenruf lediglich zu bestätigen, ob ich mit dieser Unterstellung auf dem rechten Wege bin. Ich bitte um ein Ja oder Nein". Herr Dr. Freund hat das Ja nicht erhalten. Nur der Vertreter der Gemeinde Halberstadt versicherte (und darauf beruft sich Herr Dr. Freund in seinem Referat), daß die Gemeinde Halberstadt bei Annahme der orthodoxen Anträge Mitglied des D. I. G. B. bleiben werde. Der von Herrn Dr. Freund apostrophierte Dr. Auerbach aberl erklärte, daß der Bund gesetzestreuer Gemeinden nicht eintreten werde, sondern nur paritätisch mit der Gesamtorganisation Hand in Hand gehen — d. h. wie bisher alle Maßnahmen der deutschen Judenheit durch orthodoxe Sonderaktionen stören wolle. Der Gemeindelag gab die verdiente Antwort. Er lehnte die orthodoxe Zumutung mit mehr als zwei Drittel Mehrheit ab. Rach diesen Vorgängen ist der in dem Reserat dül Herrn Dr. Freund zum Ausdruck kommende Optimismus bezüglich der Haltung der Orthodoxie schwer verständlich. Trotzdem soll nicht getadelt werden, daß nochmals der Versuch einer Einigung der gesamten (diesmal: preußischen) Judenheit gemacht wurde. Aber auch er mißlang. Gerade der Vertreter der Gemeinde Halberstadt, des Vororts der Orthodoxie, diesmal Herr Dr. Hirsch, erklärte unter Bruch der von Halberstadt auf dem Gemeindetag gegebenen Zusicherungen, daß die. Gemeinde Halberstadt trotz der gemachten Konzessionen dem Landesverband nicht beitreten werde, str äußerte: „Die traditionellen Wurzeln des Halberstädter GemeindelevenS llegen heute wie von jeher in dem Boden der reinen, von Zugeständnissen an den Zeitpunkt freigehaltenen Gotteslehre. Diese grundlegende Tendenz kann nur aufrecht erhalten werden durch die uneingeschränkte Selbständigkeit der Orthodoxie. Sie kann im Rahmen der von Ihnen zu begründenden Organisation nicht gewährleistet werden." Im Anschluß daran schlug er die Bildung einer gemeinsamen Delegation des Bundes gesetzestreuer Gemeinden und des Landesverbandes vor, eine wahre Verhöhnung des Gedankens der Schaffung einer Gesamtorgamsation. Diese Stellungnahme der Orthodoxie ist zwar nach dem Voraufgegangenen wenig loyal, aber dafür klar und unzweideutig. Man sollte meinen, daß hiernach die Aera der Zugeständnisse an die äußerste Rechte ein notwendiges Ende finden müßte. Die Konsequenz zog ein Antrag, der von berufener Seite, .von Herrn Justizrat Lilienthal gestellt wurde; er verlangte Wiederherstellung der Position der Jüdischen Wissenschaft im Rat gemäß den Beschlüssen des vorjährigen Gemeindetages. Und nun kam das Unbegreifliche: Die Einberuser die Herren vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde mitsamt Herrn Dr. Freund, der doch dieselbe Konsequenz auf dem Gemeindetage so klar herausgearbeitet hatte, versagten. Der Antrag verfiel der Ablehnung. Das ist es, was wir schwache, unheilvolle, Konzessionspolitik nennen. Jetzt ist die jüdische Wissenschaft diskreditiert, auf dem Mar der unduldsamsten rabbinischen Orthodoxie geopfert um nichts und wieder nichts. Jetzt ist zugleich das wichtigste Kompensationsobjett für die Zukunft aus der Hand gegeben und eine Einigung, wenn sie überhaupt einmal möglich wird, muß sicher mit neuen schweren Opfern erkauft werden.Ein schwerer politischer Fehler ist begangen. IN. Leider nicht der einzige. Die Organe des gegründeten Landesverbandes sind der Verbandstag, der Rat und die Ausschüsse. Der Rat besteht in der Mehrzahl aus Vertretern der angeschlossenen Gemeinden, die offenbar durch die Gemeindeorgane gewählt werden sollen. Es ist daher für den Verband von wesentlicher Bedeutung, wie diese Gemeindeorgane zu ihrer Stellung kommen. Daß insbesondere die Gemeindevertretungen nur aus einem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht hervorgehen dürfen, sollte anno 1922 selbstverständlich sein. Dementsprechend verlangte ein Antrag des Liberalen Bärwald -Frankfurt (aber auch mit Unterstützung von anderer Seite, besonders von zionistischer), den betreffenden Artikel 7 dahin zu fassen: „Die BerbandSgemeinden find jedoch, sobald und soweit gesetzlich zulässig ist, verpflichtet, die in Artikel 11 und 12 getroffenen Bestimmungen (allg. u. s. w. Wahlrecht) auf das aktive und passive Wahlrecht in ihrer Gemeindevertretung in Anwendung zu bringen: Die Verpflichtung erstreckt sich nicht auf die Einführung des Frauenwahlrechts". Die letzterwähnte Einschränkung ist wiederum eine Konzession an die Orthodoxie; da auch die sogenannte Gemeindeorthodoxie, nicht nur der Separatismus, das Frauenwahlrecht für religionsgesetzlich unzulässig erachtet, war sie leider vielleicht unvermeidbar, hätte allerdings auf das passive Frauenwahlrecht beschränkt werden müssen, da sich die orthodoxen Einwendungen nach dem Gutachten der maßgebenden Gelehrten der Orthodoxie nur auf dieses erstrecken. Aber auch dieser so übervorsichtig formulierte Antrag scheiterte. Nur eine gleichlautende Resolution wurde angenommen; eine leere wertlose Demonstration. Wieder wurden Rücksichten geübt auf irgendwelche Gemeinden, von denen man annimmt, daß das freie Wahlrecht sie am Beitritt zum Landesverband hindern werde. Wer diese hervorragend rückschrittlichen Gemeinden sind, ergibt leider der Bericht nicht. Insbesondere ist nicht ersichtlich, daß der ablehnende Standpunkt auch nur vertreten worden ist. Es kann sich wohl nur um einige wenige Mittelgemeinden handeln. Möglicherweise hat auch nur die Beschränkung der Karenzzeit für Zugewanderte auf nur 1 Jahr, die Artikel 11 der Verfassung vorsieht, den Stein des Anstoßes gebildet, eine Bestimmung, die man eventl. für das Wahlrecht der einzelnen Gemeinden nicht mit zu übernehmen brauchte. Jedenfalls haben die anonymen Widerstände gesiegt. Dabei ist besonders bedauerlich, daß bei der Abstimmung wieder die Berliner Gemeinde, trotz der Bemühungen u. a. des Vorsitzenden der Vereinigung, für das liberale Judentum, Rechtsanwalt Heinrich S t e rn versagt hat. Wiederum ist ein wichtigstes politisches Prinzip aus Schwachheit geopfert worden. IV. Begegnet so die bei der Gründung des Landesverbandes befolgte Politik in wichtigen Punkten erheblichen Bedenken und Einwendungen, so bleiben sür den Liberalismus im Verbände umso mehr dankenswerte Aufgaben. Es wird seine Sache sein, die Organisation zu einer aus zeitgemäßen Grundsätzen aufgebauten, die geistigen und sittlichen Kräfte der Deutschen Judenheit würdig verkörpernden Vertretung auszubauen. Dazu bedarf es freilich einer ganz anderen Zusammenfassung der Liberalen, als bisher — zuletzt aus der Gründungsversammlung des Preußenverbandes — in die Erscheinung getreten ist. auf-emVoöen jüdischer ^reue stehend, von heiliger Liebe zur großen jüdischen Vergangenheit erfüllt und mit unerschütterlicher Hoffnung an die Zukunft glaubend, sucht das liberale Judentum in der Gegenwart einen Weg, die überlieferten Gedanken, Satzungen und Können mit dem Denken, Empfinden und den ^ebensmöglichkeiten der Zeit pietätvoll auszugleichen". Cto aller Kürze. Die jüdische Einwanderung in Argentinien nimmt aewaltig zu. In den letzten 6 Monaten sind fast 50 000 Juden im Lande eingetroffen. Es hat sich ein Schutz- Komitee gebildet, welches die neu Angekommenen mit dem Nötigsten versorgt und Arbeitsgelegenheiten schafft. * * * Der Präsident der Republik Mexiko hat das Dokumenüber die Kolonisation jüdischer Flüchtlinge unterschrieben. Diese Nachricht macht unter den Juden Polens den größten Eindruck, und die gesamte Presse würdigt die Bedeutung des großen Siedlungsplanes ans amerikanischem Boden. i- * * Die Polizei hat die von der „Nationalen Filmschanspielgesellschaft in Leipzig" hergestellten Filme mit der Begründung verboten, das; sie die Ordnung und Sicherheit gefährden. * * * Nach der Entscheidung des Staatsgerichtshofes wird die Hauptverhandlung gegen den Rathenau-Mörder Techow und die an der Mordverschwörung Beteiligten im September in Leipzig stattsiuden. Die geborene Drgenöreich. Ein Großstadtroman von Oskar Ions Miltman. (»1. Fortsetzung.) - Max reiste nach Kopenhagen. Ms er nachts in Saßnitz den breiten Raddampfer „Svea" bestieg — die archenhafte Riesenfähre, die zwei D-Züge verspeist, ohne daß man merkt, wo sie bleiben, trat erst ein Jahr später in Betrieb — glomm Entdeckerfreude in ihm aus. Jugend heißt nun einmal: Hinaus ins Weite, ins Unbekannte! Er atmete den Hauch der Natur und sein Herz fühlte eine große Geborgenheit, die sich wohl schwach in Worte kleiden läßt, aber deutlich in unS spricht: Jetzt braust die Allgewalt und die Ewigkeit küßt Deine Lippen! — Allein und den Schauern der Nacht zärtstch hingeaebeu, saß er auf dem dunklen Schiffe, bis kurz dor der Abfahrt ein baumlanger Jüngling sich zu ihm gesellte und als Primaner Dames aus Charlottenburg und Landsmann recht artig gute Kameradschaft vorschlug. Max bejahte höflich, aber vor seine Seele trat der Zweifel, der seinem Stamme große und kleine Freuden vergällt: „Ob er sich mir angeschlossen hätte, wenn er sehen würde, daß ich Jude bin?" Solange der Dampfer im Schutze der Insel Rügen fuhr, benahm sich die Ostsee zivilisiert. Dann aber erhob sich der baltische Poseidon und verlangte seine Tribute. Plötzlich stand die Maschine still, und die beiden Reisenden witterten neue Uebergrisfe des trotzigen Elements. Doch nichts dergleichen, sondern ein maritimes Gratisschauspiel exponierte sich. „Tysk flotten!", rief der schwedische Offizier. Und richtig, da kam es heran: eine Riesenreihe schlanker, ewaltiger Panzer, einer hinter dem anderen, finster, furchtar, ganz gigantisch! Nach einer BiertelsMnde ging es weiter, und als wenn der Anblick deutscher Seestärke die beiden verbrüdert hätte, lachten sie hinaus in die rosige Dämmerung. Plötzlich sprang der Glutball aus den Wassern, und ein zuckender Strahl hüpfte über die Wellen. Ganz hinten im Westen schliefen die letzten Steme ein in ihrem Nebelbett, der Nordosthimmel aber brannte und loderte und Feuerwellen kochten empor zum Aether. Es war unendlich schön, und so sah man erst spat die bescheidene schwedische Flachküste, die verschämt aus dem Meere steigt und mit dem Hafenstädtchen Trelleborg „guten Morgen!" sagt. Die blaugelbe Kreuzslagge flatterte zum Mast hinaus und schon war man an Land, im bequemen, breiten Zug, der bis nach Lappland rast, und eine Stunde später auf dem schönen Malmöer Bahnhof. Auf dem großen Markt „Stortorget" saß eine einsame Obstfrau und sonnte sich. Sie schien aber Fremdenverkehr gewohnt zu sein und verkaufte in radebrechendem Deutsch ihre trockenen Ruuzelkirschen. Bedeutend kontinentaler nahm sich Kramers Hotel aus, wo man sich an steifer Schokolade labte, wenn sie auch nach schwedischer Art ohne Sahne serviert wurde, — und am „Smörgasbord", jener sein zusammengestellten Vorgerichtssülle, von der der Nordländer zur Anregung einige Bissen nimmt. Der Kellner staunte über die jugendlichen Fremden, die mit deutscher Gründlichkeit die gefüllten Platten abpuhten, und brachte unaufgefordert die Ansichtskarten, weil sie nach seiner wohlerworbenen Kenntnis den Nachtisch der Südgermanen bilden. Dames schrieb auch mit Feuereifer einige Serien, aber selbst Max unterlag dem Anreiz dieses minderwertigen Sports und entschied sich, Mnni einen Gruß in Pommersche zu frankieren. Schweden, Wenns auch nur der Süden ist, llingt fern und ganz anders als Kopenhagen, das doch für den Berliner ein Katzensprung bleibt —, sobald er das Nötige mitnimmt. Wer aber aus Schweden schreibt, der gilt schon mehr: Man hört Trollhättacn rauschen und sieht den codex argenteus, das Stockholmer Schloß und womöglich einen Zipfel Mitternachtssonne. Mnni mußte eine Schwedenkarte mit Kung Oscars blauem Kopf bekommen. Was ist von Kopenhagen zu sagen? Rodlerinnen — Pantomime, Tivoli und Lange Line Erdbeerflöde — rote Gröde. O nein, es steckt etwas in dieser Stadt, die die Kultur eines kleinen, aber gebildeten Volkes würdig repräsentiert. Die Dänen sind nun bei der Stufe der Entwicklung angelangt, die man oberflächlich Abstieg nennt, wiewohl doch seststeht, daß diese Periode keinem Volke ansbleibt. Schließlich war es kein Kunststück, sie 64 zu besiegen, und es beweist immer HI«H IM— noch Geschmack, das; sie sich seitdem auf die Innenarchitektur legten und ihr Eigenheim besser eingerichtet haben, als manche Mammutnation. Und wenn nur Torwalds ens Ncnseum märe, mit dem Efeugrab im Hofe — es würde genügen! Als Max durch die Säle ging, und schließlich in berf geweihten Raum kam, wo die persönlichen Besitztümer des Großen verwahrt werden, beobachtete er eine peinliche Szene. Eine dicke Frau hielt jene weißbezogenen Kissen, auf denen Torwaldsen verschieden ist, siir einbegriffen im 30 Oere- Eintrittsgeld und klatschte auf diesen usurpierten Fauteuil mit ihrer hanzen Körpermasse hernieder. Als der bestürzte Aufseher sie hochwinden wollte, protestterte sie im Chausseestraßen-Engws-Schlächterdialekt und fuchtelte entrüstet mit Schirm und Handtasche. Netter war es im Tivoli, wo er spät abends, nach einem Besuch der Synagoge in der Prinzessinnen-Gade, mit Dames wieder zusammentraf. Er hatte dem Freitag-Abendgottesdienst beigewohnt und den Knabenchor, der nach polnischer Sitte den Vorbeter umgibt, aufmerksam beachtet. Sie können kein Sch sprechen, stellte er fest. Liegt das nun an Dänemark oder stammt das noch aus Littauen? Ein älterer Herr gab ihm die interessante Auskunft, daß hier eine Art Personalunion vorläge, und Max machte die Bekanntschaft des Herrn Cohn. Das war gewiß nichts bemerkenswertes und doch ein Beweis für die Kleinheit dieser Welt. Denn der Vater Jonas hatte — allezeit bedacht, seinen Sohn zu rekomnmndieren, — über Kopenhagener Verbindungen gesprochen und beim Abschied bemerkt: „Ich kenne da einen gewissen Bernhard Cohn!" Und richtig, das war er. Daraus wurde eine Sonnabend-Einladung mit feudalen: Diner und musikalischen Genüssen, in denen Fräulein Ebba firm war. Max verzichtete deshalb gern auf die Glyptothek, wo man die Pilgerscharen nach Baedeker- oder Grieben-Ritus zu den: einen unverstandenen Gotte beten sieht. Als ei später seinem Vater von diesem Zufalls-Cohn erzählte schmunzelte Jonas: „Es ist mir sogar sehr angenehm!" (Fortsetzung folgt.) 1