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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-08-25 · 34 (25.8.1922) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
34 (25.8.1922)
Date
1922-08-25
Page
– (sequence 2)
Language
German
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nennt. Im wissenschaftlichen Sinn mögen sie eS sein — — aber in ihrer religiösen Sehnsucht und ihrer religiösen Wahrhaftigkeit sind sie so reif und so priesterlich wie mancher amtlich bestellte „Führer". Und man befriedigt die „Indifferenten" auch nicht, wenn man sie aus die „Reform" verweist. A u ch das i st e i n I r r t u m unserer Bewegung. Und die geringe Gefolgschaft dieser „Reform" sollte diich eigentlich Beweis genug sein. Man will den weitgehendsten Liberalismus, aber innerhalb des jüdischen Rahmens, aufgebaut ans jüdischem G rund. Von der Gottes v o r st e l l n u«g sei heute geschwiegen, obwohl die Erörterung über diesen Punkt durchaus in jene Forderungen gehört und die Zeit dafür schon überreif ist. Man kann hier immerhin einwenden, daß ja keinem von uns benommen ist, bei „Gott" zu fühlen, was er will. Aber schauen wir nur auf den Gottesdienst, auf den „liberalen" Gottesdienst! Betrachten wir uns das „liberale" Gebetbuch! Sieht man noch immer nicht, daß nur die A b e n d f e i e r n den Kern unserer Veranstaltungen bilden können? Am Sabbath an den Wallfahrtsfesten? Und außerhalb der Geschäftszeit natürlich. Sieht man nicht, daß die Hauptfeiertage durch Einschränkung ihrer Ausdehnung an Weihe nur noch gewinnen können — daß die Mehrzahl der Besucher ja gar nicht länger als 1 '/> Stunden am Neujahrsfest und etwa 4 Stunden im ganzen am Versöhnungstag an unserem Gottesdienste teilnimmt? Sieht man nicht, daß die F ü l l e n n s e r e r Feiern 8 am Peßach, 8 am Sukkaus, 4 am Schowuaus — nur zum Ausschluß der größeren Oeffentlichkeit führt? Und sieht man nicht, daß die Kürzung der Feiern die Frage der Gebetssprache am besten löst? N u r s v wird es möglich sein, deutsch und hebräisch auf ein geringes Maß zu beschränken. Denn jedes Zuviel bei religiösen Feiern ist in der Tat vom größten Uebel. Und sieht mau weiter nicht, daß die religiöse Weihe von ihrer Einheitlichkeit sofort verliert, wenn mitten im allgemeinen Gottesdienst religiöse E i n z e l b e d ü r f n i s s e befriedigt werden? Derartiges gehört in die Privatandacht, genau so wie die Barmizwa — jedenfalls in großen Gemeinden — endlich aus dem Hauptgottesdienste zu verschwinden und als besondere größere Feier wieder aufzuerftehen hat. Sicht man nicht, daß die Bibelvorlesung (Thora einschließlich der Hastara) noch viel weiter einzuschrünken und sachgemäßer auszuwähl e n ist, als bisher, weil auch in diese Vorlesung durchaus das Moment der Weihe hineinzntragen ist, mit dem für uns der Gottesdienst steht und fällt? Sieht man nicht, wieviel deshalb äuch vom vorhandenen Gebettext zu streichen und durch weihevollere Stücke zu ersetzen ist, die zu sprechen oder zu singen wären? Sieht man nicht, das; auch unsere Musik zu kürzen, aber dafür zu bereichern wäre? Wie freilich auch die Predigt sich ändern und der neureligiösen Haltung Rechnung tragen, wie sehr sie N e u i ü d i s ch e s und N e n w e l t l i ch e s — immer soweit es wahrhaft religiös — in ihren Bereich einznbeziehen hat, das sei heute nur angedeutet. Aber daß überhaupt etwas geschehen, und nicht nur etwas, sondern viel geschehen muß — und nicht tropfenweis, sondern eher stürmend, das ist für den wirklichen Liberalisnms — oder wenn man will „Neuliberalismus" — noch niemals eine Frage gewesen. Und sie k a n n es heute überhaupt nicht m e h r s e i n , wenn nicht das Heer der „Indifferenten" ins Maßlose anschwellen soll. Und der Weg zum Ziel? Er heißt: Unser Wille! Die geborene Tugeoöreich. Ein Groststadtromau von Oskar Jon? Miltinan. (20. Fortsetzung.) - „Es ist sicher schon furchtbar spät, ich muß jetzt wirklich gehen, Herr Doktor?', flehte Minni im versteckten Parkwinkel der Markuskirche, in dem sie zur Freude des hier ortsnrckundigen, aber mit dem Terrain zufriedenen Max gerade standen. Sie versuchte vergeblich, ihre kleine Hand ans seiner eisernen Umklammerung 5u befreien, denn er wollte nicht loslassen und fragte immer noch mehr: „Werden Sie auch an mich denken?" „Vielleicht mehr als Sie!" Damit lief Minni davon und Max folgte ihr in gemessenem Mstande, bis die Behende ihm im Gewühl der Frankfurterstraße entschwand. Wie es einem Sieger zukommt, schwang er sich auf die Vorderplattform der sausenden Elektrischen und lohnte durch einen Nickel den Fahrer, der mit gemessenem Gruß dankte. Inzwischen war Minni nach Hause gestürmt und sprang singend die Treppe hinauf. Die Hausbesitzerin, Frau Hellriegel, die ein „verwitwetes Fuhrgeschäft" darstellte, dröhnte schnaufend ihr entgegen, denn auch die Abwärtsbewegung von Zentnerlasten ist eine Arbeit, und japste: „Ja, wer noch singen kann, Fräuleinchen!" Regina öffnete und sah die schimmernde Freude ihres Kindes. Mutter und Tochter küßten sich, und ein sanfter Wiederschein des Glückes malte sich in den Zügen der Frau. Beim Packen bedauerte sie, keine Schokolade für die Reise besorgt 51t haben, aber Minni erklärte unbedacht: „Schokolade Hab' ich schon —-, aus dem Geschäft". Dieser nachklappende Zusatz stimmte zwar nicht, aber wer wird ihr die kleine Lüge verargen! Wenn die Liebe beginnt, muß die Tugend sich bescheiden, und die Wahrheit ist ja an Zurücksetzung gewöhnt. — Unter mütterlichen Tränen und Ermahnungen zur Vorsicht war Minni lachend vom Stettinerbahnhof ab- ',v:'oon;tnt. Als wenn cs eine Amerikareise galt, wurde Ae Berliner Mische Gemetn-e in dentfchlanvoran. Die jüdische Gemeinde zu Berlin hat wieder einmal einen Fortschritt — nach rückwärts zu verzeichnen. Nachdem sie — trotz Mangels an Geldmitteln — andauernd neue orthodoxe Rabbiner berust und fest anstellt, aber nicht das nötige Geld findet, nur ihre Verpflichtungen gegen in langjährigem Dienste bewährte, allerdings liberale Lehrer einznlösen, hat der Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Berlin — man wolle beachten : nicht Ploczk, sondern Berlin — verfügt, daß in der VI. Religionsschule (Rykeftraße) die von 300 Knaben, zum größten Teile Kindern liberaler Eltern, besucht wird, der Unterricht im Hebräischen mit Kopfb e d e ck u n g zu erteilen ist. Nun darf matt nicht etwa denken — das sei zur Beruhigung der Rechtsliberalen gesagt —, daß den Jungen die Kopfbedeckung bisher verboten war. In; Gegenteil! Auf Wunsch der Eltern wurde die Kopfbedeckung ohne weiteres gestattet. Von dieser Erlaubnis haben unter den 300 Kindern ganze 8 Gebrauch gemacht. Da? aber genügte dem Vorstande der Synagoge Rykeftraße nicht. Das Entgegenkommen, der Liberalen ermutigte den konservativen Synagogenvorstand, beim Gemeindevorftande zu beantragen, die Kopfbedeckung beim hebräischen Unterrichte allgemein anzuordnen. Der Gemeindevorstand aber gehorcht und kommandiert: Lehrer und Schüler, Deckel auf! Was kümmert es ihn, daß an der Schule mit verschwindenden Ausnahmen alle Lehrkräfte liberal sind. Mehrere von ihnen sind ans den: Berliner Lehrerseminar hervorgegangen, wo sie bei Männern wie Egers, Marcuse, Sonnenschein, deren Rechtgläubigkeit wohl auch bei den Konservativen nicht angezweiseli wird, das Hebräische ohne Kopfbedeckung gelernt haben. Aber ganz abgesehen davon, ^glaubt man etwa, daß es nicht nötig sei, die religiöse Ueberzeugung anderer zu respektieren? Und wenn diese anderen Lehrer sind, ihnen einfach eine andere religiöse Ueberzeugung als diejenige, die sic für richtig anerkannt haben, anbefehlen zu können? Oder ist man der Ansicht, daß es religiösliberalen Menschen gegenüber keinen Gewissenszwang gibt? Oder hält man die ganze Sache für unwichtig? Dann laßt cs euch gesagt sein: Mit der Kopfbedeckung fängt es an und mit dem Banne hört es ans. Liberale, seid auf der Hut! Wartet nicht, bis auch der Schulklopfer aufweckt! Den Cheder und seinen Melammed habt ihr bereits, auch der Koscherwächter ist schon da, und das Besdin wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ja, unsere konservativen Glaubensgenossen sind zielbewußt und sehr energisch! Oder sollte etwa das fortgesetzte Entgegenkommen, das der Gemeindevorstand den Konservativen bei ihren Forderungen zeigt, nur ein Wahlmanöver sein? Dann rufen wir euch zu: Hütet euch! Mit solchen Dingen spielt man nicht! Solch ein Verfahren dient nicht dazu, das religiöse Empfinden, den religiösen Gedanken zu stärken. Die Religion darf keine Krone sein, um damit zu prunken, und kein Spaten, um mit ihr zu graben." Wir werden jedenfalls dafür sorgen, soweit der Gemeindevorstand es durch seine einseitige Geschäftsführung nicht schon für uns tut, daß diesmal auch die Liberalen zur Wahl und in Massen marschieren. Doch zurück zu der famosen Verfügung! Was wird der Liberale Verein für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde gegen diese Vergewaltigung der religiösen Ueberzeugung tun? Was gedenkt die liberale Fraktion der Repräsentantenversammlung zu tun, um den Gewissenszwang in der Gemeinde zu beseitigen? Und was sagt der Revisor der VI. Religionsschule,Herr Direktor Dr. Holzman, zu diesem Angriff der Reaktion auf die Schule? Simplex. noch sorglich eine vertrauenerweckende Reisegefährtin gesucht und gefunden und die Pflicht, an Sachs, Krausnicker, den Chef, Dr. Krolik und Ottchen zu schreiben der alles Gelobenden ans Herz gelegt. Max hörte zur Abwechslung setzt juristische Vorlesungen, aber die trockene Materie der Einleitungswissenschaft sagte ihm wenig zu. Während die Mama von dieser neuen Laune ihres Einzigen sehr wenig hielt und mit einem „Wie lange wird es dauern?" die Situation richtig beurteilte, war Jonas enthusiasmiert. Daß sein Sohn Rechtsanwalt oder gar Amtsrichter werden müßte, hatte ihm schon vor zehn Jahren vorgeschwebt, und als Max in Unterprima sich zur Theologie bekehrte und in einem schnell verflogenen, mystischen Nebel schwebte, war es ihm garnicht lieb gewesen. „Mit den Vorstehern rumärgern, und Berlin wird es doch nicht werden; in Berlin nimmt man nur Ungarn oder ganz Fromme! Ein Stückcherr Zionist bist Du auch und in die kleine Stadt paßt Du überhaupt nicht!" Jettchen schloß diese leidigen Debatten über Maxens schwierige Berufswahl neuerdings mit dem Vorwurf: „Die schönsten Jahre sind verbracht!" Wie weh sie mit dieser und ähnlicher Kritik ihrem Sohne tat, wurde ihr niemals klar, demr Frau Rosenthal war ja eine glückliche Egoistin. Sie bekam immer recht und hatte immer recht; sie war auch so oft verletzt, daß iir ihrem Kopfe für die Vorstellung kein Raum blieb: es dürfe uoch sonst wer etwas übelnehmen. Mtte Juli wollten Rosenthals wie immer nach Kissingen reisen und Jettchen ging daran, für die drei Wochen alles im Haushalt anzuordnen. Bei ihren Dispositionen erwies sich Max, als wäre er ein unbequemes Zubehör, äußerst hinderlich. „Es geht doch nicht, daß solch großer Mensch mit den: Mädchen allein in der Wohnung bleibt. Was sollen die Leute sagen! Zu Tante Malchen kann ich ihn nicht geben, man hat davon nur Verpflichtungen, und dann die ewige Dankbarkeit!" Max hörte ergebungsvoll zu.und meinte gut gelaunt: „Wenn Ihr mich hier hinauswerft, mcrbc ich 3n aller Kürze. Die deutsch-völkischen Antisemiten gefallen sich darin, Gerhart Hauptmann zur Vorfeier seines vom ganzen Vatcrlande begrüßter: sechzigsten Geburtstage zu beschimpfen und ihn als Schöpfer sozialer Dramen sowie als Judenfreund anzugreifen. Auch daß sein Verleger Fischer und sein Biograph Inden seien, wird ihm von dieser Seite zum Vorwurf gemacht. * * * Immer neue Beziehungen zwischen den Mörderorganisationen in Deutschland und den ungarischen Antisemiten werden offenbar. Interessant ist die Feststellung der Berliner Polizei, daß der berüchtigte Leiter der Organisation Consul, Ehrhardt und seine Gesinnungsfreunde in Budapest eine Bank gegründet haben, für die sie „national-christliches" Geld suchen. Auch der Verdacht geplanter Kapitalverschiebung und versuchter Steuerhinterziehung ruht auf diesem idealen Unternehmen. Zu einen: Schutzverband des „apostolischen Doppelkreuzes" haben sich die Ungarischen Progrom-Organisationen samt den „erwachenden Magyaren" zusammengeschlossen. Sie bewaffnen Bauden und planen in ganz Ungarn neue und gefahrdrohende Unruhen. * Die früher sehr starke zionistisch-sozialistische Arbeiterpartei Polens hat den Beschluß gefaßt, sich aufzulösen, da ihre Mitgliederzahl und ihr Einfluß immer geringer geworden sind. ch * * Die zionistische Opposition hat beschlossen, ihre bisher nur in jüdischer Sprache erscheinende Monatsschrift „Tribüne" durch Herausgabe von Artikeln in deutscher und englischer Sprache zu vervollständigen. ch ch ch Die amerikanischen Katholiken haben gegen die jetzt auch in den Vereinigten Staaten stärker werdende Jndenhetze energisch Front gemacht und es als eine Beleidigung der amerikanischen Intelligenz bezeichnet, wenn die Vernichter der edelsten Ueberlieferungen sich an die Oeffentlichkeit wagen. Die Führer der Antisemiten werden als Lügner gebrandmarkt; ihr Versuch, religiösen und Rassenhaß hervorzurufen, sei durch die Verbindung mit niedrigem Gesindel genügend gekennzeichnet. ch ch ch Die von den Juden der Ukraine geschaffene Selbsthilfe zur Linderung der furchtbaren Hungersnot macht gute Fortschritte. Es werden bereits über 60 000 Personen im Lande verpflegt, auch gelangt Saatgut in großen Mengen zur Verteilung. ch ch ch Das jüdisch-amerikanische Hilfskomitee, welches schon 47 Millionen Dollars für die jüdischen Kinder in Ost- Europa aufgebracht hat, will jetzt weitere 5 Millionen Dollars sammeln, um die traurigen Zustände in Polen und die Verelendung der jüdischen Kinder infolge ungenügender Ernährung und mangelhafter Erziehung zu beseitigen. Unsere Bewegung. Nachrichten der Vereinigung für das liberale Judentum. Berlin. Der liberale Verein für die Ang-ügenbeiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin!>at am ■}!. Juni 1922 an den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin folgendes Schreiben zur dringend ^forderlichen Neuordnung der Wahlrechtes gesandt: „Ter unter zeichne: t liberale Verein nimmt Aula'.z d n Gcmeindekörperjchaftcn folgendes vorzuiragen. Seit langem ist die Schaffung eines zevgetuäüen Wahlrechts zur RepräseMautenversnttmlung dar ziel aller auch verreisen, aber wohin?" Der Vater meditierte: „Geh nach .Heringsdorf zu Pcltefohn! Es ist zwar nicht wie bei Deiner Mutter — Jettchen nickte hohcitsvoll — aber man bekommt alles vorgesetzt, und Stransfcld ist der ganze Macher!" Max gelüstete es nicht, unter Vormundschaft dieses allmächtigen „ Ober" gestellt zu werden, er sagte um: „Heringsdors?", aber in so verächtlichem Ton,' daß dieses Projekt sofort unter den Tisch fiel. Jonas blieb beharrlich. „Was meinst Du, wie gut wäre Charlottenbrunn oder Salzbrunn! Der alte Heskel geht schon dreißig Jahre hin. Wenn der Winter kommt, krächzt Du in einem fort!" — „Was sott ich denn da?", fragte Max widerspenstig. „Es ist doch wegen des Essens!' beruhigte der Vater. Jettchen konnte nicht mehr schweigen „Bild Dir nur nicht ein, daß der gute Mann einen Seelsorger braucht! Es tut sich was mit der Frömmigkeit! Ich soll es jeden Tag an arme Leute geben können, was er schon anderwärts gegessen hat!" — „Ist denn das eine Sünde?", forschte Max gereizt. — „Di: weißt, mit Dir disputier ich nicht, Deinen Reden bin ich nicht gewachsen. Nein und nein und nochmals nein; ich weiß schon, was dahinter steckt. Rück nur mit der Sprache heraus! Also, wohin will mein Herr Sohn?" . „Ich möchte ein bißchen wandern oder vielleicht nach Kopenhagen." — „Das Hab ich mir gleich gedacht! Nu ja, er ist noch zu fett, dabei fiehste aus wie 'ue ausgepreßte Zitrone." — Jonas schlichtete: „Warum sott er nicht? Nach Kopenhagen Hab ich mir auch immer gewünscht." — „Hinder' ich ihn denn? In Gottes Namen fahr' nach Kopenhagen, meinen Kopf kann ich Dir nicht aufsctzen, fahr, wohin Du willst! Aber das kann ich Dir znschwören: Hält' ich gesagt: Nach Kopenhagen!, er wär nicht hingefahren! Er ist und bleibt der verkörperte Widerspruch. Ich weiß nicht, von wem er das hat, und wenn man bedenkt, was das für ein Kind gewesen ist! Ein Mädchen kann nicht so sanft sein! Du wirst Dir schon noch die Hörner abftoßcn!" __ (Fortsetzung folgt.) i

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