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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-07-21 · 29 (21.7.1922) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
29 (21.7.1922)
Date
1922-07-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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jggr «iw77m H Tin i ~ ■’TiirriTil 11 «et»iä nfAtMiadeys m ml HiXX vw 5/*wv 1t «rCSn^C^)Bni «yx VDrI sterbliche Kultur-Ausgabe: Vke Berbvüdenmg der Menschen, das Messümische Reich. Isvarl! Sek größer att t* „WMcrckm". kchre zurück zur „Kultur deiner WettnWori!" Wollt Pr dam „Lübevalen Judenttnn" in« Herz schauen? Das Liberale Judentum ist kein Kamps gegen die ZdMatton d«L Judentums. sondern ein Kamps gegen die eingewur- Hte Uetzermacht. gegen die geschichtlich erzwungene Meinbffrxsthaft der Zivilis-atton im Judentum, da« Liberale Irbentum ist die erste Regung der Besinnung aus die uralte Kultur-Aufgabe Israels. Verharren in der ..JSviWation" ist „Untergang": Auferstchung der alten Kultur-Ausgabe Israels ist Leben. .Hachasim wchamowes nossatt lesonecho. uwocharto vachajim. .Leben und Tod Liegt vor dir. erwähle da« Leben!" (^. B. Moses 80, 19.) Das rst das Herz des „Liberalen Judentums". Schma Iißroel. ho« Israel! kWmmieWtik.ii.k.llskl reopolö Mn geboren 29. Januar 1864, gestorben 14. Juli 1922. Nachruf von BenaS Levy, Berlin. Seit Wochen haben wir für das bedrohte Leben unseres lieben Freundes Carl Leopold Netter gebangt und gezittert; jetzt ist das Traurige Wirklichkeit geworden! Er hat in Baden-Baden seine Augen zum ewigen Schlummer geschlossen. Nun wird er auf dem Friedhof in Weißensee, wo er Unvergängliches geschaffen, neben seiner jung verstorbenen Gattin von seinem gesegneten Wirken und von seiner unermüdlichen Arbeit ausruhen. Viel hat Carl Leopold Netter geleistet. Me, die mit ihm gearbeitet und das Glück hatten, ihm näher zu treten, haben seine Arbeitskraft und seinen Scharfsinn bewundert. Alle mußten seine Energie anerkennen und zugestehen, daß er ein vielseitiger, überaus praktischer und zielbewußter Organisator gewesen ist, der alles, was er übernommen hatte, zu einem gedeihlichen Ende führte. Dabei war er immer entgegenkommend und freundlich, von einer seltenen Liebe für die Seinen und für seine Freunde erfüllt, ein Wohltäter für die Armen, ein Helfer für die Kranken. Wer ihn in seiner Tätigkeit in den Kommissionen beobachtete, weiß, wie er für alle diejenigen sorgte, die seiner Obhut unterstellt waren, und wie er, trotz gelegentlicher Strenge, mit ganzem Herzen für seine Beamten eintrat. Im Jahre 1900 wurde Carl Leopold Netter in den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt, und er hat seine Kraft der Gemeinde und dem Judentum an 20 Jahre gewidmet. Aus tiefster Ueberzeugung huldigte er liberalen Anschauungen und bewies das bei der Begründung der Jüdisch-liberalen Zeitung. Mit Rat und Tat half er, als es sich darum handelte, die Verbreitung dieses Organs der Bereinigung für das liberale Judentum in die Wege zu leiten und zu fördern. Seine Tätigkeit in der Berliner Jüdischen Gemeinde begann Netter in der Armenkommission. Gleich nach seinem Eintritt führte er Reformen ein, um die Unterstützung der Armen besser zu organisieren. Später übernahm Netter die Leitung der Friedhosskommission. Fast alltäglich fuhr er nach dem Friedhof in Weißensee. Er überwachte alles und schuf eine mustergültige Ordnung des Beerdigungswesens. Er begründete die Friedhofsgärtnerei und war stolz darauf, daß die Berliner Gemeinde durch den Betrieb der Gärtnerei einen bedeutenden IIeberschuß erzielte. Als Louis Sachs gestorben war, wurde Netter der Borsitz in der Verwaltung des neuen Krankenhauses übettragen, und es wird ihm unvergessen bleiben, wie er auch dort für alle Kranken sorgte, und mit welcher Umsicht und Aufopferung er ttefe seaen-relcheInstitution kettete. In der Kommission für die baulichen Angelegenheiten und in der Synagogenbaukommission stellte Netter seine reiche Grfahtung in den Dienst der Gemeinde und gab bei Errichtung der Synagoge Fasanenstraße viele wertvolle Anregungen. Voller Befriedigung blickte er auf das schön gelungene Werk, und eS gewährte ihm eine besondere Freude, daß er seine einzige, von ihm über alles geliebte Dichter als erste Braut unter den Trauhimmel in der neuen Synagoge Fasanenstraße geleiten konnte. In der Synagoge Lindenstrahe war Netter viele Jahre als Synagogenvorsteher tätig. Es ist erstaunlich, wie er für die Ausübung aller dieser Ehrenämter die Zeit fand. Er fehlte fast in keiner Vorstandssitzung, er übernahm die schwierigsten Referate und trug sie mit Sicherheit und mit vollendeter Rednergabe vor. Alle diese Beschäftigungen erledigte Netter indessen gleichsam spielend. Auch in der Kaufmannschaft von Berlin bekleidete er wichtige Aemter. Als hochgeschätztes Mtglied des Aelte-stenkollegiums interessierte er sich außerordentlich für die Begründung und Erhaltung der Handelshochschule. Er fand sogar noch Zeit, dort belehrende Borträge über „Eisen" zu hallen, und er hatte auch für den kommenden Winter einen.solchen übernommen. Als die Handelskammer mit dem Aeltestenkollegium verschmolzen wurde, trat Netter auch in diese oberste Vertretung der Berliner Kaufmannschaft ein und wirtte unablässig für. seine Berufskollegen. Ms die Metallbörse in Berlin ins Leben gerufen werden sollte, wirtte Netter hervorragend an ihrer Begründung mit. Das alles waren aber für ihn gewissermaßen nur Nebenbeschäftigungen. Mit hervorragender Tüchtigkeit leitete Netter das große industrielle Unternehmen, das einen Weltruf besitzt, die Firma Wolf Netter & Jacobi. In Bühl (Baden) geboren, wo der Großvater von Carl Leopold Netter eine Eisengroßhandlung vor ungefähr 100 Jahren begründet hatte, und wo sein Vater das Geschäft weiter betrieb, wurde der Sohn für den gleichen Beruf bestimmt. Carl Leopold Netter absolvierte seine Lehrtätigkeit in Genf, kam dann später in die in Straßbmg 1873 errichtete Filiale und wurde bald Prokurist und Mitinhaber. Er strebte aber höher hinauf, kam 1886 nach Berlin und begründete hier in Adlershof große Verzinkereien und Eisenkonstruktionswerkstätten, die als mustergültig bezeichnet werden. Netter hatte durch sein Organisationstalent und durch seine Tüchtigkeit sein Unternehmen von den kleinsten Anfängen an immer weiter ausgebildet und bis zu der heutigen großen Bedeutung emporgehoben. Am meisten aber lag ihm das Ehrenamt am Herzen, das ihm die Berliner Jüdische Gemeinde übertragen hatte, die Vertretung in der Jca (Jewish Colonisation Association), der Baron Hirsch-Stiftung. Me oft eilte er vor dem Kriege gemeinschaftlich mit seinem Freunde Dr. James Simon und Justizrat Blau (Frankfurt a. M.) nach Paris, um dort den Sitzungen beizuwohnen, und wie arbeitete er mit ganzem Herzen daran, das Los der armen jüdischen Auswanderer zu bessern. Durch den Krieg wurden diese Beratungen unterbrochen, aber als sie wieder ausgenommen wurden, stellte sich Netter mit ungebrochener Kraft wieder zur Verfügung. Ende April d. I. fuhr er zum letztenmal nach Paris. In einer dieser Sitzungen brach er zusammen, und von dieser Zeit an ergriff ihn d i e schwere Krankheit, die den großen kräftigen Mann vorzeitig zu Boden streckte. Wer aber ein solches reiches Leben wie Carl Leopold Netter geführt hat, wem äußere Auszeichnungen, wie der Kommerzienratstitel und der juristische Ehrend ottor, in reichem Maße zuteil geworden sind, wem zu Ehren seine Vaterstadt Bühl eine Straße „Carl Leopold Netter-Straße" genannt hat, der hat Unsterbliches geschaffen und bauernden Ruhm sich erworben. Er lebt weiter im Herzen seiner Familie und seiner Freunde, und die Berliner Jüdische Gemeinde wird das Andenken an ihren trefflichen Mtarbeiter Earl Leopold Netter für alle Zetten dankbar bewahren. 0n aller Kürze. Eine amerikanische Konferenz nahm mit allen Stimmen gegen eine die Resolution an, daß den Frauen das Recht eingeräumt wird, Rabbiner- und Predigerposten zu bekleiden. »i- * * 'Nach der Volkszählung von 1920 befanden sich in den Vereinigten Stabten 36 398 958 Personen, die entweder selbst nach den Vereinigten Staaten eingewandett waren oder von Jmmigranteneltem abstammen. Diese Zahl ergibt gegenüber dem VolkSzählungse^gebnis von 1910 ein Plus von 4 155 576. Nach der Statistik von 1920 waren 13 713 754 selbst eingewandert, 22 686 204 waren in den Vereinigten Staaten geborene Jmmigrantenktnder. * * * Die Konferenz der Reformrabbiner Amerikas nahm mit großer Mehrheit eine Resolutton zugunsten deökonomischen Aufbaus Palästinas an, damit dort diejenigen Juden cmgesiedelt werden können, die sich dorthin Legeben wollen. Doch wurde ausdrücklich der Vorbehalt gemacht, daß sich die Rabbiner durch diesen Beschluß dem politisch-nationalistischen Pro^ gramm des Zionismus keineswegs unterwerfen. 4- * * Die Konstituante Lettlands lehnte die Vorlage über di« Rechte der jüdischen Sprache als Gebrauchssprache vör dm Gerichten, ebenso die Besttmmung, daß alle Regierungsverordnungen auch in jüdischer Sprache zu veröffentlichen find, ab. Dagegen bestätigte sie die Rechte der russischen und deutschen Sprache. * * * Auf Befehl der Sowjetbehörde stehen die Chedarim Jeschiwas und Talmud-Thoraschulen in den Städten Weiß rußlands vor der Schließung. * * * Die Sammlung der AgudaS JiSroel in Wien zugunsten der Hungerleidenden in Rußland macht bedeutende Fortschritte. Nach den jüngst veröffentlichten Ziffern sind bis jetzt 465 Millionen Kronen aufgebracht worden. * * * Die Regierungspartei, die über die Mehrheit in der Nationalversammlung verfügt, hat sich entgegen den Einwänden deS Ministerpräsidenten und des Unterrichtsministers gegen die Aufhebung der Judenzurücksetzung an den ungarischen Hochschulen ausgesprochen. * * .. .. .. .,, Am 11. Juli begannt in Mailand kknr Konfstimg der jüdischen Gemeinden Italiens. * * * Am 9. Juli wurde in Jerusalem auS Anlaß eines 'unwesentlichen Vorkommnisses in der alten Stadt eine allgemeine Aufregung verursacht. Alle Geschäfte waren einige Stunden lang geschlossen. Man befürchtet starke Unruhen. * * * Der englische Oberkommissar für Palästina ist nach einer Abwesenheit von ungefähr zwei Monaten am 12. Juli wieder in Jerusalem eingetroffen. * * * Die geborene Cugen-reich. Ein Grohstadtroman von Oskar Fons Miltman. (IS. Fortsetzung.) - Als die Tür sich geschlossen hatte, übergab Jonas seinem Sohne fünf blanke Goldstücke und außer den hundert Mark noch den bewußten Taler. Jettchen begleitete diese Finanzierung mit der Bemerkung: „Als wenn ihr alles zukommt, zwei (Mas würde sie auch runtergießen! Was soll ich aber tun?, 'ne Neue ist noch schlimmer. man verbessert sich nie. Ichwünsch' mir ihre Kräfte, und sie ivartet mir doch das bißchen Essen ab. Zwei Zvgarren kannst Du ihr auch gleich gäben!" Diese Bedachtnahme basierte ebenfalls auf Erfahrung, denn beim Abräumen meldete Marie prompt, daß sie abendein bißchen runtergehen möchte, woriiber Jettchen mit einem nur den Eingeweihter: verständlichen „Hast es!" und dem lauten: „Sie haben noch den Schlüssel!" quittierte. Auch Max hielt es bei dieser Gelegenheit für weise» rechtzeitig die Schlüssel #u verlangen. Sofort seufzte die Mutter: „Man muß viel in Kauf nehmen: was er nur daran hat!" Jonas begütigte: „Laß'n schon heute!" Jettchen beruhigte sich spitz: „Hab' ich was dagegen? Wenn er feine Gesundheit schont, ist eS sein Vorteil. Er ist alt genug dazu!" Der Tag verging unter Besuchen der nächsten Bev- ' wandten und Freunde und verschiedenen Telephongesprächen - Als die westliche Sonne den musikalischen Parochialturm vergoldete, der von der Hälfte aller Berliner für die Klosterkirche gehakten wird, vermutlich weÄ diese in vornehmer Zurückgezogenheit hinter einem Säulengange ifchlmnmert. wurde bei! Max oitrige Unruhe bemerkbar. Bon den Speisen des Abends nahm er zerstreut und hastig, denn er erspähte fehnfüchttg einen günstigen Moment zum Aufbruch. Die Mutter kan nte ihren Sohn zu gu t, als daß sie feine Absicht nicht bermrkt hätte. „So ftck> Kinder!" sagte ste mtt medmchoWhe« Ausdruck und neigte dogu bestatt- WA duck Vauvk, ..Schon am «stm Abend läßt Du UN« allein. Mach' schon, daß Du weg kommst: wenn jemand so auf dem Sprunge steht, vergeht mir der Appetit. Geld hast Du, die Schlüssel auch. Du wirft sie zwar garnicht brauchen, das Haus ist um 6 wieder auf!" Der Vater kanute seinen Sohn besser und bettelte bei Jettchen: „Du mußt ihm viel Vergnügen wünschen, sonst geht er nicht!" — „Nu schön, wenn das eti% Vergnügen ist, mit Bvahm. L«vh und Brüggemann. dem übermütigen Jadi. Baruch und zehn anderen das Geld zu vertrinken! Die können es vertragen, ihm aber schadet es. Für mich ist es kein Spaß, ich mach' kein Auge zu, bis er kommt, denn Du schnarchst entsetzlich uni) Dein Sohn wird wieder keine Nacht zu Hause sein. Mir bleibt schon nichts erspart!" Trotz dieser beweglichen Klage schloß Jettchen ihre Phllippika mit einem versöhnlichen „Meinetwegen geh' schon!" Max kirßte die Eltern und verschwand mit dem unbesttmntten Versprechen, daß es nicht so schlimm werden würde. Jonas war es garnicht lieb, daß Jettchen seinen Sohn so abgekanzelt hatte. Er gab sich einen Ruck und begann: „Du hast recht, mein Leben, wie immer, aber der Junge ist doch kein Kind mehr, Du vergißt das!" — „Ich vergesse garnichts", replizierte die Gattin. „Er ist klug und gut, er ist sogar ein sehr seiner Mensch, aber er hat keinen Halt und weiß nicht, was er will. Gestern Rabbiner, heute Gelehrter, was wird er morgen sein? Ist es nicht schade um das schöne Geschäft?" Damtt traf Jettchen den empfindlichsten Punkt, und JonaS, der die schon tausendmal erörterte Debatte still vorüber gehen lassen wollte, wurde ernst und traurig. „Ich weiß es allein, mein Kind, aber er eignet sich nicht dazu. Wenn wir eine Tochter hätten, würde sich ein tüchtiger Kaufmann finden, oder wenn mein Bruder Siegfried . . Er brachte den Satz nicht zu Ende, denn Jettchen unterbrach mit Leidenschaft: „Berbitter Dir das Leben nicht, man soll Gott auch dankbar sein! Alle Eltern haben Sorgen, ich bin zufrieden, daß der Junge so ist. Der Kern ist gut. er wird schon seinen Weg gehen, und Hunger fenfc er nicht leide.»»!" „Kann der Kern bei Deinem Sohn schlecht sein?", fragte Jonas schalkhaft. Jettchen erwiderte liebevoll: „Er soll nur halb so sein wie Du; mag er sich austoben!" — Inzwischen spazierte Max durch die im Abendfrieden liegende Klosterstraße. Eigentlich wollte er durch die Siebergasse und Jüdenstraße in die Tiefen des Ratskellers steigen, wohin er sich um 8 mit seinen Fverluden verabredet hatte. Aber es fehlten noch fünfzehn Minuten, und da jene höhere Pünktlichkeit zu seinen Tugenden gehörte. die auch nicht s früh auf dem Kampfplatze erscheint, so nahm er den kleinen Umweg über die Königstraße. Sinnend schlendette er am Volkstrachten- Museum vorbei, das auch niemand in Berlin kennt, als ihn jemand mit unverkennbarem Polizeigriff am rechten Arme festhielt. Richtig, es war Professor Ferdinand: „Sehn Sie, sagg ich, da sind Sie" begann der alte Lehrer die Unterhaltung und ging schon in medias res. „Hier haben Sie's schwarz auf weiß, „Revue des deux mondes“!"—Max kannte die kleinen Schwächen des enragietten Neusprachlers, der aufgeregt fortfuhr: „Kein Partizip mehr mit s, ganze Akademie wertlos. Streiche aber immer weiter an, bis zum Abitur!" Während Ferdinand in der Deduktion seiner allein richtigen Auffassung von französischer Grammatik sortfuhr, die er gegen die ganze gallische Nation zu verteidigen versprach, wobei er sich zur Legitimation auf militärische Erfolge als Fürstenwalder Ulanenleutnant im Kriege 70 berief, fuchtelte er energisch mit denk rechten Arm in der Luft herum. Mt der linken Hand hatte er aber immer noch den unglücklichen Max gepackt, der verzweifelt stand hielt und nicht „Au" zu sagen wagte. Doch plötzlich veränderte Ferdinand Haltung und Thema und flüsterte im Tone tiefsten Geheimnisses: „Sehn Sie, sagg ich, der dott, der, nenne keinen Namen, wissen schon, nicht mein Freund!" Dann grüßte er stramm nülitärisch und verschwand beschleunigt mit dem dunklen.Orakelspruch: „Hand aufs Herz, nie außerdienstlich, fragen Sie Frau Professor, und wenn Majestät kommt!" (Fortsetzung folgt.)

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