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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-07-14 · 28 (14.7.1922) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
28 (14.7.1922)
Date
1922-07-14
Page
– (sequence 2)
Language
German
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* allein von uns ab; aber jede Erschütterung^ deS nattonalen Heimes und gar sein Zusammenbruch würde den Triumph aller judenfeindlichen Vorurteile bedeuten. Darum höre man auf, auf solche Weise bei unfür die Sammlung zum Aufbau Palästinas zu werben! Wir lehnen die Beteiligung ab und fürchten auch nicht den zu erwartenden Borwurf, wir seien keine Juden mehr. Unser Weg ist uns als deutschen Juden llar voraezeichnet. Und nichts kann uns die Ueberzeugung rauben, daß die jüdische Schein-Renaissance, die man Monismus nennt, sich über kurz oder lang als eine der großen Illusionen erweisen wird, an denen die Weltgeschichte so reich ist. Der unerbittlich nach vorwärts gerichtete Gang der Entwicklung wird auch über den Mischen Nationalismus, der übrigens in seiner Romantik und seiner rassenmäßig-völkischen Einstellung eht echtes Kind unserer Tage ist, hinweggehen. Und wegen der dann gewonnenen Erkenntnis wird der gewaltige Aufwand an Geist, Geld und Energie hoffentlich nicht ganz fruchtlos vertan sein. —. ' f 0n aller Kürze. Erst jetzt wird das Resultat der 1921 in Polen stattgefunidenen Volkszählung bekannt. Danach zählt Polen «insgesamt 17 359 883 Einwohner. In Warschau selbst wohnen 673 320 Polen: 257 856 Einwohner der Stadtbevölkerung gehören anderen Nationalitäten an. Bon diesen sind aber 95 Prozent Juden. Hierbei -ist zu bemerken, daß zahlreiche Juden in Warschau und anderwärts ihre Nationalität als polnisch angcken. * * * Der jugoslawische Minister des Innern hat einen Befehl zur soforttgen Ausweisung aller Juden erlassen, die die jugoslawische Staatszugehörigkeit nicht besitzen, auch wenn sie sich in ihrem Wohnorte zehn Jahve oder länger cmfgehalten hoben. In indischen Kreisen rief dieser Befehl große Auf- «gung hervor. Die Presse protestiert gegen diesen Schritt der Regierung und fragt, warum die Soldaten der früheren Wvangelarmee Asylvecht im Lande genießen, wenn man den vor den Pogromen in der Ukraine geflüchteten Inden dieses Recht verwehrt. * -i'. * Die arabische öffentliche Meinung Palästinas nahm die neue Erklärung der englischen Regierung über ihre zukünftige Politik in Palästina mit Befriedigung entgegen. Insbesondere haben die Auslegung des Begriffes „Nationale Heimstätte" und die ausdrückliche Verweigerung des Wunsches der Zionisten. Palästina so jüdisch tverden zu lassen, wie England englisch ist, die Araber mit Genugtuung erfüllt. * * * Der englische Oberkommissar von Palästina. Sir Herbert Samuel, traf am 6. Juli in Rom ein und wurde vom Papst empfangen. Die Unterredung bezog sich hauptsächlich ans die Ire ge der Ratifikation des Palästina- Mandates im Zusammenhang mit der Position der verschiedenen religiösen Gemeinschaften. * * * Die Budgettommission der jüdischen Hilfsorganisation Joint in Newyork hat nach vorheriger Verständigung mit den Einzel-komitees einen Plan ausgestellt, wonach die Aufwendungen für kulturelle Arbeit unter den Juden der vom Kriege betroffenen Länder im laufenden Budgetjahr die Summe von 900 000 Dollar ausnrachen wird. * * + In nächster Zeit beginnt in Johannesburg, der Hauptstadt des früheren Transvaal, eine Monatsschrift in Nkdischer Sprache unter dem Titel „Südafrika" zu erscheinen. Das Blatt wird ganz unpolitisch sein. He He Kleine Ansrage: Verschiedene Akte unglaublicher Gefühllosigkeit haben bei der Ermordung Rathcnans gebildet fein sollende Reichs- und Staatsbeamte begangen. Von einer Bestrafung hat man ^och nichts gehört. Die Oefsenllichkett hat ein Interesse, zu erfahren, ob diese schweren Bergehen entsprechend geahndet öder durch Schweigen der dovgesietzten Dienststellen gebilligt werden. * He He Die Untersuchung über den am 22. Mai in Mannheim verübten Mord an einem Juden hat ergeben, daß diese Untat ebenfalls auf das Konto der Organisation Consul zu schreiben ist. He H: H= In Rußland betrug vor einiger Zeit das Monatsgehalt eines jüdischen Lehrers zehn Millionen Rubel, und dazu kam eine Versorgung mit 40 Kilogramm Mehl. Ob wir auch noch dahin kommen? Die Annahme der Naturalien worden unsere deutschen Beamten schon heute angesichts der unerschwinglichen und weiter steigenden Lebensmittel gern annehmen. * * * Das Rektorat der Wiener Universität verbot der Vereinigung sozialdemokratischer Studenten die Abhaltung einer Rachenau-Gedenkfeier im Festsaal der Universität. Ganz wie bei uns! wasch mir öen Petz, aber mach ihn nicht naß! Die englische Recfterung hat am 6. Juli ihre zukünftige Politik in Palästina nach diesem Rezept eingestellt, dessen Dehnbarkeit unsere Loser sofort erkennen werden, wenn sie die im folgenden durch Druck hervovgohobenen Absätze mit dem übrigen Wortlaut vergleichen wollen. „Seiner Majestät Regierung wiederholt und bekräftigt die Deklaration vom November 1917, die nicht geändert werden kann. Eine jüdische nationale Heinistätte wird in Palästina gegründet werden. Das jüdische Volk wird in Palästina auf Grund de8 Rechtes und nicht des Geduldetseins wohnen. Jedoch bezweckt seiner Majestät Regierung in keinem Falle, Palästina so jüdisch werde« zu lassen, wie England englisch ist. Auch beabsichtigt nicht seiner Majestät Regierung die Beeinträchtigung oder die Unterordnung der arabischen Bevölkerung, der arabischen Sprache oder der arabischen Kultur. Der Status aller Bürger von Palästina wird palästi- »enfisch sein. Kein Teil der Bevölkerung wird vor dem Gesetze eine andere Position einnehmen. Seiner Majestät Regierung beabsichtigt, die Errichtung einer vollkomenen Selbstregierung in Palästina zu fördern. . Als nächster Schritt wird ein gesetzgebender Rat geschaffen werden, dessen Majorität aus gewählten Mitgliedern bestehen wird. Die besondere Lage der zionistischen Exekutive berechtigt st« nicht, an der Regierung des Landes in irgendwelcher Weife teilzunehmen. Die Immigration darf die ökonomische Kapazität des Landes in Hinsicht auf die Aufnahmemöglichkeit Neuankommender nicht übersteigen. Das Komitee der gewählten Mitglieder des gesetzgebenden Rates wird gemeinsam mit der Administration über die die Regulierung der Immigration betreffenden Fragen verhandeln. Alle Meinungsverschiedenheiten werden Sr. Majestckts Regierung vorgelegt werden. Eine religiöse Gemeinde oder ebensolche bedeutende Sekte der Bevölkerung, die Beschwerden wegen Nichterfüllung der Bedingungen des Mandates Vorbringen will, hat das Recht, an den Völkerbund zu appellieren. Die Exekutive der Zionistischen Organisation hat seiner Majestäts Regierung die formelle Versicherung gegeben, daß die Tätigkett der zionisttschen Organisation konform der in dieser Erklärung festgestelltcn Politik geleitet wird." Die Dinge liegen demnach jetzt so. daß' man sich km Augenblick in London noch scheut, den Zionisten eine glatte Absage zu erteilen, sic aber bereits schon ausgesprochen hat. Denn: 1. Palästina darf nicht uneingeschränkt jüdisch werden. 2. Die Araber dürfen keine Beeinträchtigung erfahren. Es soll in Zukunft nach der Majorität gehen. 4. Die zionistische Exekutive wird an der Regierung keinen Anteil nehmen. 5. Die Einwanderung wird von der AufncchmemöiDchkeit abhängen. also stark beschränkt sein. 6. Die Leitung der zionistischen Organisation hat sich' mit allem einverstanden erklärt, also bankerott geinacht. Fus dem Reich. Ahlem. Israelitische G ar t c n b a u j ch ul e. Die ehemaligen Schüler und Beamten der Gartenbauschule Ahlem, die in dem ^Verein ehemaliger A hl em e r* zitsammengeschloffen sind, versammelten sich jüngst aus Ahlemgastlicher Stätte zu einer nachträglichen Feier des 25Mrigen AmtsMiläumihres väterlichen Freundes, des Herrn D i. rektors Stlberberg, Etwa 125 Ehemalige, die an der im Wirz siuttgefundenen offiziellen Feier zu Ehren des Jubilars nicht teilnehmen konnten, waren aus allen Teile« Deutschlands und zum Teil auS dem AuStande herbeigeeilt, um ihrer Anhänglichkeit, Liede und Treue zur Anstalt und ihrem Leiter Ausdruck zu geben. Berlin. Die Zentralwohlsahrtsstelle der deutschen Juden berichtet über ihre segensreiche Arbeit, von der wir unseren Lesern das Folgende milteilen: Mit den großen Mischen sozialen Organisationen arbeitet die Institution Hand in Hand. Sie wird als AuskunftS. und Beratungsstelle in An. spruch genontmen und betrachtet es als ihre wichtige Ausgabe für diese Organisationen Feststellungen zu treffen und sie mit den notwendigen Unterlagen für besondere Aktionen zn versehen. So ist sie gegenwärtig für den Kulmrsondtz der Großloge tätig, indem sie eine Ausnahme der kulturellen Einrichturrgen durchführt, die gleichzeitig für eine amerika- N Nische Hilfsaktion bestimmt ist. Mit dem Gemeindebund ist die Beziehung eine sehr enge namentlich in Bezug aus di« Sammlung des Materials über bestehende und im weiteren Ausbau begriffene Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands. Für eine Reih« von Provinzen sind die Feststellungen bereits abg:s Glossen, sodaß mit ein« Veröffentlichung im Handbuch der jüdischen Gemeindeverwaltung oder als .Sonder-Publikation in Kürze zu rechnen ist. ,, , . t Der jüdische Frauenbund, der sich buonders in der jüdischen Kinderhilfe sehr stark zur Verfügung Mellt hat und' dessen tatkräftiger Mitarbeit die Erfolge im Land« in erster Linie zu verdanken sind, arbeitet im Augenblick iu einer Anzahl großer Gemeinden bet der Vorbereffmrg der Er. zie'hungskonserens, die im Herbst stattsindcn soll, Hand rn ^^Äuch mit den Gememden und Landesverbänden ist di« Verbindung rege. r . .... „ _ Die Beziehung mit den großen intcrkonstsffonellen Organisationen wird eifrig gepflegt. f , Aus d« Fülle solcher Wohlfahrtsaktionen, die im G ange sind, erwähnen wri nur: Auslands h r l f e , Alters Hilfe, Speisung durch die AuslandrHilfe, Sammlung Brüder in Not, Flüchtling sfürsorge, Wohls a brt sv>U e^« Ost R hainl and dank, Ove-rschl esre.r Hi IsL. werk und andere. „ ,r Zu den sozialen Aufgaben, welche die Zentralwcchlfahrtsstelle in der letzten Zeit beschäftigt halben, gehört vre Kinberhilsssammlung. Die Verteilung der für die örtlichen Einrichtungen bestimmten Summen ist bereits erfolgt, und im Laufe deS Monats Juli wird die Verteilung an dve Rerchscmstvlten geschehen. ... ... Im Zusammenhang hiermit ist vom ,ubna>«n Frauen bund mit Unterstützung der ZentralwohlfahttSstelle in Wvck auf Föhr eine Abteilung für tuberkulös gefährdete Kinder geschaffen worden, welche 50 Kindern 6 Wochen lang Aufnahme gewähren kann und bereits im August ins Leben tritt. — Einer Anregung folgend, hat sich di; Zcntralwohlfahttsstelle mit den Schicksale« der in den Flüchtlings- und Heimkehttagevn uniergebrvchten jüdischen Flüchtlingen aus den abgetretenen Gebieten besaßt, ihre Zahl, ihre persönlichen Verhältnisse genau kestgestelli und ist damit beschäftigt, frvttfi alle zuständigen Stellen für die Unterbringung der einzelnen Flüchtlinge in Anstaltein, Heimen oder Arbc'tsstellen zu sorgen. Berlin. Stipendien-Verleihung. Tie von dem verstorbenen Geheimen Medizinalst Dr. Joseph Mever testamentarisch begründete JnliNs-Adelheid-Stistung hat für die geborene Tugenöreich. Ein Grvßstadtroman von Oskar JonS Miltman. <14. Fortsetzung.) - Das Gespräch mit Jettchen lvar auch erledigt. Frau Rosenthal, erst indigniert über den „gerade heute" ihr zugemuteten Frühstücksbesuch eines Kunden wollte mit vollem Recht erfahren, auf wen sie sich einzurichten habe. „Sag schon wenigstens, wer es ist", dekretierte sie zur Freude ihres Mannes. Denn diese Formel brauchte Jonas für seine Antwort: „Wenn ich sagen würde, dein Sohn, der Herr Doktor, wirst du nicht glauben. Wart' mal, ich schick ihn lieber selber ran". Maxens Legitimierung beschränkte sich auf ein: „Guten Tag, Mama!", denn ihm lag daran, dieser Familienszene ein Ende zu machen. Der Vater aber mußte erst noch verkünden: „Wir kommen jetzt" und „Ruf vorläufig * keinen an!"; dann endlich verließ man Kontor und Geschäftshaus. Max war froh, wieder auf der Straße zu stehen, aber er ärgerte sich, daß er Mnni nicht guten Tag gesagt hatte. „Es war verkehrt und ungeschickt von mir. Mein alter Fehler; erst hinterher weiß ich immer, was ich zu tun habe". Diese herbe Selbstkritik bezieht sich, wie man merkt, auf die abgeworfene Gottesgelahrtheil, vielleicht aber auch auf die danach ergriffene Philosophie, wenn man sie ein wenig frei mit arsamandi übersetzt. Die Geschicklichkeit im Liebhaberfach fehlte Max wirklich und ein Studium dieser eminent praktischen Wissenschaft dürfte anzuraten sein. Die wenigen Schritte bis zur Wohnung gegenüber den: Grauen Kloster wurden für ihn übrigens noch ein wahres Spießrutenlaufen. Viermal blieb der Vater stehen, um seinen Bekannten das welterschütternde Ereignis zil publizieren und immer tat er es mit dem gleichen Wort: «Diele Minute ist mein Sohn aus München zurück, er hat den „Doktor-Philosophie" gemacht." Und immer wieder mußte Max aus gleichgültigem Munde einen Glückwunsch anhören, der regelmäßig in die Frage ansklang: „Und was machen Sie jetzt?" Es war ihm lieb, daß der Vater ihm auch gleich die Antwort abnahm und den Neugierigen die Beruhigung gab: „Wir haben Zeit, mein Sohn ist noch jung!" Wenn ihm noch die süße Minni gratuliert hätte! — Als das Gymnasium in Sicht kam, war der Vater mit seinen Gedanken schon nahe dabei, auch dieser Pflanzstätte des Humanismus die Erfolge seines Sohnes zu notifizieren. „Wenn jetzt Direktor Bellermann vorbeikäme, könnten tvir sofort zu ihm rüber gehen", äußerte er selbstgefällig. „Zum Glück kommt er nicht", gab Max zurück. „Komischer Junge", wollte Jonas antworten, aber es schien ihm nicht mehr der geeignete Ton zu sein und außerdem war man schon im Hause, und auf der Treppe liebte Jettchen leine Unterhaltungen. DaS Mädchen Marie öffnete, gerade als Jonas mit dem Schlüsselbund zu klirren anfing, und ihr Gruß: „Guten Tag, Herr Dokta!", verriet sofort die mütterliche Regie. Die Mama empfing, vorsorglich mit dem Taschentüchlein bewehrt, ihren heinigekehrten Sohn und beglückwünschte ihn mit reichlichen Tränen. Während Jettchen immer wieder Maxens Hände und seine mageren Wangen stwichelte. weinte sie gerührt: „Mein guter Junae, Du hast Dich so angestrengt: ganz blaß sieht er aus. aber wir werden unfern Doktor schon Widder ransfüttern! Nicht wahr. Marie?" Es gab nämlich bisher keine Situation, die die umsichtige Mutter ganz im Banne hielt, und das mit Gläsern und Tellern am Eßtisch hantierende Mädchen zu diesem löblichen Vorsatz mitznverpflichten. erschien ihr angebracht. Wenn Jonas seine Frau ergriffen sah. stand auch er unmittelbar vor einem Gefühlsansbruch, der sich nur durch künstliche Heiterkeit unterdrücken ließ. DarllM wagte er den Vorschlag: „Jettchen, gib uns ein Schnäpschen", und tatsächlich stellte sich frei Biermcmn'schen „Pomeranzen" mitJngwer". einer empfehlenswerten Hausmarke von mittlerer Schärfe und Preislage, worauf Jettchen vornehmlich achtete, das Gleichgewicht dieser empfindsamen Seelen ivieder her. Die Dame des Hauses kehrte aus der seltenen Welt des „Anfgelösffeins" zur ruhigen Diplomatie des Alltags zurück und überlegte, daß man auch dem Mädchen sofort für den Max gezollten, Glückwunsch eine cmfnnmternde Anerkennung verleihen müsse; „denn man soll die Leute teilnehmen lassen". Also nahm sie aus der Büffelecke ein fußloses Gläschen — eine Feststellung dieser Differenzierung würde Frau Rosenthal sofort mit der Behauptung: „dem Schnaps ist es egal, ein Glas ist wie's andere" entrüstet abgeschlagen haben — und reichte es genau halbgefüllt der Köchin Marie. Die leere Hälfte ersetzte sie durch ein huldvolles Lächeln, welches etwa bedeuten konnte: „Werden Sie auch so viel von diesem guten Likör vertragen?" Es lag aber noch weit mehr darin. Während Marie mit eilnenr: „Na, denn woll'n wir mal" Bescheid tat. flüsterte Jettchen die geheinulisvollen Worte: „Mattune Gimml". Dieser Telegrammstil wollte sagen, daß Max außerdem ein Geschenk von drei Mark dem Fräulein Marte in die Hand zu driicken habe. Durch ein mehr dem Occident entstammendes aprös bekannte ober der neue Meister der Wvltweisheit seine schon im Kontor von Mmnis niMichen und anderen Ohren vernommene Zahlungsunfähigkeit, und feine Mama entließ die Perle mit dem Trostwort: „Herr Doktor will Ihnen noch was Schönes schenken." _ (Fortsetzung folgt.)

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