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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-06-30 · 26 (30.6.1922) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
26 (30.6.1922)
Date
1922-06-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Wrechung des Inquisitor- Arbuez in Sparckerr unter dem Undruck seiner Erregung Über einen solchen Mt de- Fanatismus die gewaltige und große Kohien-elchnung „Peter Arbuez läßt eine Judensamilie wegen ihre- Glaubens verbrennen" an eine leere Wand des Ateliers warf, der Raum dadurch etwas Unheimliches und Dämonisches bekam. Angesichts dieser zu wildester Grausamkeit gehenden Gewalttätigkeit spricht man vom Rachegott der Juden im Gegensatz zur christlichen Liebe, die nie oder nur selten auf uns Juden sich erstreckte. Dagegen ist die Religion Christi, deren Urheber selbst ein Jude war, auf jüdischem Boden erwachsen bis auf die Auswüchse, die einen pathologischen Charakter an sich tragen, wie: „Wenn dich jemand auf die eine Wange schlägt, reiche ihm auch die andre hin!" (Trotzalledem flucht Paulus, als er gezüchtigt wurde. Siehe Apostelgeschichte 23,2). Wenn auch das' Judentum im Laufe der Zeilen — wie alles in der Welt der Geistigen und Materiellen — Wandlungen erfahren hat, so hat es doch trotz mannigfacher Gegensätze durch seinen ethischen Monotheismus ein einheitliches Bewußtsein bewahrt. Dieser Wesenskern des Judentums — der ethische Monotheismus — wie er im prophetischen Judentum in die Erscheinung tritt, prädestiniert eS zur Weltr eli g i o n, zu der Region. Zwischen Katholizismus und Protestantismus gähnt eine weitaus größere Kluft, als zwischen „gesetzestreuem" und „liberalem" Judentum. In unseren Reihen und in unseren Tagen drängt es mit aller Macht, schroffe Spaltungen zu vermeiden. Vs bleibt die Aufgabe der Religion und der Wissenschaft, die sich zeigenden Differenzen zu beseitigen oder doch zu mildern, selbst bei anscheinend unversöhnlichem Gegensatz, der sich auf die Grundlage des Judentums bezieht. Ob die Entstehung und das Wesen unserer Religion auf einen übernatürlichen Ursprung znrückgeführt wird, tbie es von Seiten des gesetzestreuen Judentums geschieht oder der Entwicklungsverlauf der Religion lediglich aus iunerweltlichen Faktoren erklärt wird, wie es das liberale Judentum unternimmt. Keine Richtung darf verneinen, daßallenBäumeneine Rinde wachse. Religiöser Streit muß eine vontradtotio inadjeoto bedeuten, wobei wir nicht etwa an die stille Ruhe des Friedhofes denken. Die Kampfesweise muß dem Objekt entsprechend in den mildesten Formen sich bewegen. Wer sich einen Begriff lüachen will von der unmenschlichen Grausamkeit, die im Namen der Religion an Andersdenkenden und Andersgläubigen verübt worden ist, der lese Rankes Römische Päpste. Ger geneigt ist, das Urteil zu fällen, daß die gefetzestreue Judenheit in Ueberfchätzung des Buchstabendienftes durch genaueste Befolgung aller religiösen Zeremonien alleiniges Seelenheil erreichen zu können glaubt/ der muß andererseits anerkennen —- wie Moritz Lazarus es tut — daß das Religionsgesetz objektiv geeignet ist, den Menschen in stete lebendige Beziehung zu Gott zu setzen, ihn immer wieder au seine sittliche Lebensaufgabe zu< erinnern. (Siehe WohlaemuthS gesetzestreues und liberales Judentum, Frankfurt a. M., ISIS.) Und Moritz Lazarus war ein Vorkämpfer des liberalen Gedankens! Aber auch in den Reihen der liberalen Judenheit machen sich gegensätzliche Strömungen geltend. — Es ist fraglos, daß der religiöse Mensch m unseren Tagen seine Medergeburt feiert, nachdem in früheren Jahrzehnten das materialistische Denken vorwiegend war und der Idealismus mit der Denkerweife der Dummen gleichgesetzt wurde. Nun aber droht der religiösen Verinnerlichung, die sich jetzt geltend macht, die Gefahr, daß die theologische Wissenschaft durch ihr Theoretisteren, durch verstandesmäßige Argumentation ans das Gemütsleben schädigend wirkt. Wir wollen hierbei ausdrücklich betonen, daß wir Juden keine Geheimwissenschaft besitzen, daß wir nicht ein esoterisches und exoterisch«» Wissen unterscheiden, Lehren, die nur für einen engbegrenzten Kreis bestimmt sind. Wohl aber kann die Frage aufgeworfen werden, ob halbrichtige Erkenntnisse oder bloße Hypothesen als Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung vor größerem nicht theologischen Kreise — wo mannigfache Voraussetzungen fehlen — erörtert werden dürfen. Mr stehen in der Tal vor schweren Verwicklungen, wenn wir den Menschen nicht in der Totalität seines Geistes und Gemütslebens betrachten. Wie auf ästhetischem so auf religiösem Gebiet. Pädagogisch hallen wir es für verwerflich, wenn beim Schulunterricht die gemütstiefen lyrischen Schöpfungen durch prachliche und logische Zergliederung ihres poetischen Dustes beraubt werden, so dürste eS auch für die Praxis unzulässig erscheinen, die Gesühlsinnigkeit des religiösen Lebens unter die kritische Lupe zu nehmen. Es ist nach unserer Meinung verkehrt, auf diesem Gebiete einseitig daS Berstandesmäßige zu betonen (Intellektualismus), ebenso lediglich dem Gefühlsmäßigen (Irrationalismus) das Wort zu reden. Denken, Fühlen und Wollen (diese alte psychologische Dreiteilung!) müssen um mit Herbart zu reden, ein „gleichschwebendes" -Interesse in Anspruch nehmen. Es gilt um die in sich gefestete Persönlichkeit — die Persönlichkeit, das höchste Glück der Erdenkinder. Dieses Zusammen- und Jneinanderwirken der beiden Tendenzen des Göttlichen und Weltlichen wird Goethe nicht müde zu betonen. Das nennt der Olympier Versnnkensein in Gottes Wesenheit. „In unseres Busens Keime wogt ein Streben sich einem Höhern, Reinern, Unbekannten aus Dankbarkeit freiwillig hinzugeben, enträtselnd sich dem ewig Ungenannten, wir heißens: Frommsein!" Uber öen guten Geschmack. De gustibus non est dispufcandem: Ueber Geschmacksftagen läßt sich nicht streiten. So sagt das Sprichwort. Und trotzdem gibt es Dinge, die, wenn nicht allgemein, so doch nach dem Urteil der überwiegenden Mehrheit als Geschmacksverirrung empfunden werden. Von den geplanten Synagogenbauten war an dieser Stelle schon die Rede. Der Gemeiridevorstand ist nun endlich aus seiner Reserve hervorgetreten. Leider hat er seinen Faust schlecht gelesen. Er hat nicht getrost geschrieben „zu Anfang war die Tat", sondern hat es bei dem „zu Anfang war das Wort" bewenden lassen. Und so erließ cr im Gemeindeblatt seinen Appell an die Opserwilli gleit der Gemeindemitglieder. Wir glauben nicht an den Erfolg dieses Vorgehens. Schwerlich werden — so bedauerlich es ist —, viele zu einem Werk geben, über dessen Durchführbarkeit die Gemeinde selbst Zweifel zu hegen scheint. Hätte man die Tat vorangehen lassen und bei eintretenden Schwierigkeiten an die Gemeindemitglieder appelliert, das Werk nicht im Stich zu lassen — man hätte seinen Wagemut sicherlich nicht zu bereuen brauchen. Was aber schärfsten Widerspruch hervorruft, ist der Verstoß gegen den guten Geschmack, mit dem jeoem ein Platz auf einer im Vorraum der Synagoge anzubrmgenden „Ehrentafel der Stifter" zugesichert wird, der mindestens 100 000 Mark stiftet. Wir Liberalen haben oft genug gegen die Versteigerung der Liren und ähnlichen Ehren gestritten, jetzt sollen wir dulden, daß die gewiß zu lobenden Spender reichlichen Mammons für ewige Zeiten im Borraum des Gotteshauses vrangen? Und wirklich jeder Spender?*) Man sehe sich den Kreis der Personen an, die eine solche Summe zu spenden heute in der Lage ist. Und man wird dem bitteren Witz nicht jede Berech- *) Wer von den Spendern seiner empfindet, wird die Ehre sicherlich Mehnen. Wer bleibt Übrig? Die geborene Tugenöreich. Ein Großstadtroman von Oskar Jons Miltrnan. (12. Fortsetzung.) -- „Mein lieber JonaS", beehrte er ihn vernehmlich beim Vornamen, „Die werden mir ein junges Mädelchen in Ihr Geschäft nehmen, das ich gut unterbringen will. In einem großen Betrieb kann man immer Leute gebrauchen!" Dabei tippte er ihm leise auf die rechte Schulter, welche Geste für jeden Grossisten vom Hau-voigteiplatz bis zur Neuen Friedrichstraße eine Art Ritterschlag bedeutete, — wenn sie von „Gebrüder Sachs" kam. Der so Ausgezeichnete fühlte sich sofort in der all- S«meinen Achtung erheblich steigen und referierte tagsaraus seinem alten Freunde I. L. Brahm darüber mit den Worten: „Wenn ich Aktiengesellschaft wäre, hätt' ich die Dividenden klettern sehen!" Wofür dieser nur ein ganz kurzes, dumpf zu sprechende» „Mir" hatte, das orthographisch leider nur unvollkommen wiedergegeben werden kann. So sieht man wieder, wie schnell Menschen zu Helsen ist, wenn nur der rechte Mann eingreift. Äeodor Sachs wohnte nicht umsonst auf der von der Sonne und den irdischen Instanzen bevorzugten Seite der Kl oster stratze. Alles nämlich, was jetzt kommt, muß sich nach ehernen Gesetzen und geradezu naturnoiwendig entwickeln! Ein guter Tip bleibt überall viel wert. Unsere Mnni trat am ersten Mai an und wurde ttn Hause Fuchs und Freitag sreundllch empfangen. In begreiflicher Verlegenheit betrat sie das Kontor, kn dem sie nun bt* höheren Weihen verschiedener Buchführungen empfangen sollte, mit der unbewußt anmatzttchen SelvstvorKellurig: „Ich bin Fräulein Mt und Herr Sachs schickt mich." — M ist gut, mein liebes And, antwortete onkelhaft Rvfenthal, denn dies war sein Familienname, der bet dieser Gelegen-rtt nachgetraaen sei. Mnmi batte damit schon viel zu gelernt» denn sie glaubte, ein Chef müsse wie die Firma heißen. Aber schließlich schien das gleichgültig, und wer hätte nicht unter seinen Bekannten einen, der mit dieser königlichen Blume irgendwie dekoriert ist. Es gibt Wurzeln, Stämme und Stöcke, Bäume und Zweige der holden Rose. Sie hat ferner im NamenSlexikon Blatt und Blüte, sie ist verbreitet in Feld, Berg, Hain und sogar auf hartem Stein. Und darum, wenn auch ihre fabrikmäßige Verwertung zu Kranz, Duft und Wasser nicht erschöpfend hier ausgezähtt werden kann, warum soll es nicht Rosenthäler geben? — Nachmittags kam die Chefin, die von allen mit beängstigendem Respekt begrüßt und betrachtet wurde. Selbstbewußt und wie eine kleine Königin — hierbei ist die bescheidene Größe des Körpers, nicht aber der stattliche Umfang mitbezeichnet — nahm sie von allem huldvoll Und interessiert Notiz und beobachtete, wie Minni alö jüngste Kraft, von Fräulein Ballerstedt beauftragt, im Privatkontor einen lleineu Kasseetisch ordnete und behutsam die von der Köchin Marie aus der Wohnung jenseits der Königstrahe herbeigetragene Kanne aus das Sviritusflämmchen setzte. Minni batte auch der Weisung eingedenk das benutzte Streichholz schnell ausgepustet und wieder in die Schachtel gelegt, und hierfür erntete sie den ersten und für diese Funktion stetgütigen Lobspruch; „Das liebe ich, Sie werden gewiß eine gute Hausfrau. Meine Schwiegertochter muß auch mial eine Wirtin sein!" — Ein kleiner Kobold, der aus der summenden Kanne balanzierte, bemerkte hierzu unhörbar: „Bei den Dialektstudien lernt man nicht aus. Das klang ja fast wie wie Witten und man könnte sich einbilden . . . Schnell flog er davon, denn aus der Tülle kam Rauch, und ein kleiner Geist ist immer empfindlich. Während Jonas beit heißen Kaffee schlürfte, den er nur in Abwesenheit seiner Frau bei Gumpert einnahm, erkundigte sich diese unter Auslassung des üblichen Monitums für unvernünftig schnelles Trinken, „wovon! man doch gar keinen Genuß hat" acki Minni und fragte: ttzkng versauen können, dar meint, bei der Ehrentafel werde es sich wohl um eine „Schiebetafel" handeln. Es soll hier wahrlich nicht vharisäischer Ausschließliche keit das Wort gesprochen werden. Auch unsere Gemeinschaft hat Freude Wer jeden reuigen Sünder, namentlich, wenn sich die Reue nicht nur in guten Werken religiöser, sondern auch solchen sittlicher Art zeigt. Aber die Art der Verleihung eines „Steinernen Mögen Dovib" für 100 000 Geldscheine ist doch wohl mit Recht als bedauerliche Geschmacksverirrung abzulehnen. Wie wir hören, hat auch die Liberale Fraktion in der Repräsentantenversammlung bereits wegen diese» unerfreulichen Angebots des Gemeindevorstandes intern pelliert. Ettttcaster. In aller Kürze. Am 26. Juni wurde in Berlin ein Landesverband der jüdischen Gemeinden Preußens gemäß Artikel 1)7 der Reichsverfassung begründet. An den Verhandlungen nahmen auch Vertreter der Staatsbehörden teil. * * # Die preußische Staatsregiemng hat dem Staatsrat einen Gesetzentwurf vorgelegl, nach welchem das Gesetz von 1847 über die Verhältnisse der Juden im preußischen Staate insofern eine Aendernng erfahren soll, als die Zahl der Vorsteher in Zukunft bis zu 16, die der Repräsentanten bis zu 45 vermehrt werden kann. Damit sollen die Bedürfnisse der Großgemeinden mit ihrem komplizierten Verwaltungsapparat nach einer erweiterten Vertretung befriedigt werden. Der Staatsrat hat den Gesetzentwurf befürwortet. Er geht nunmehr an den Preußischen Landtag. * * * Der Rabbinerverein in Polen hat an den Vatikan die Bitte gerichtet, bei der Sowjetmacht dahin zu wirken, daß sie die Verfolgungen gegen die jüdische. Religion in Rußland und der Ukraine einstellt. * * * Der Antisemitenbund „Rozwoj" läßt in Polen Hetzplakate anschlagen. Die Polizei verhaftete mehrere Juden, die die aufreizenden Schriften entfernen wollten. * * * Der bekannte jüdische Dichter Joseph Opataschu besuchte die Presseloge des polnischen Sejm. Hier wurde er von dem Vize-Sejmmarschall Bayko begrüßt, der ihm fürseine prachtvollen Legenden undErzahlungen, besonders für sein Werk „In den Wäldern Polens" Dank und An« erkennung aussprach. — Das kostet nichts, klingt stilvoll, bedeutet aber noch lange keine Gerechtigkeit gegen die leidenden Juden. * * * 1 . ■ ■It'i'.llTTf'.tllv'’'» Das Einvernehmen zwischen der amerikanischen Hilfs-Organisation A. R. A. und dem amerikanisch-jüdischen Joint hat bereits den Erfolg gehabt, daß 230 000 Kinder in der Ukraine versorgt werden. In der Stadt Odessa sind 120, im Odessaer Distrikt 220 Kinderkttchen in Betrieb. Die Durchführung des Ernähnmgsprogramms für 800 000 Erwachsene in der Ukraine ist im Gange. Laut Bericht wird die Hälfte aller Kosten des Ernährnngsprogramms von dem Joint bestritten. * * * Laut dem jetzt für die Immigration nach Amerika geltenden 3 Prozent-Quotengesetz würden jährlich ungefähr 50 000 Inden aus Rußland die Einreiseerlaubnis nach den Bereinigten Staaten erhalten können. * * * -„Woher Haft Du denn das auffallend hübsche Mädchen?" Jonas antwortete: „Was ein Sachs mir schickt, werd' ich nicht nehmen!" Diese nicht ganz logische Auskunft wurde aber doch richtig verstanden und reichte für Frau Henriette zu der Kritik auS: „Sw scheint mir aus einer besseren Familie zu sein." „Wer kann's wissen," hatte Jonas aus der Zunge, aber der vorhin vertriebene Kobold kitzelte den Chef, indem er seinen grau melierten Schnurrbart als Sportplatz benutzte. Jonas revanchierte sich durch ein kräftiges Hatzsi. „Du hast es beniest," quittierte seine Frau, die ziemlich abergläubisch war, „das Mädchen wird sich gut einarbeiten!" — Und Minni arbeitete sich ein. Dazu auserkoren, die Branche mehr in der Theorie kennen zu lernen, studierte sie die Wissenschaft der Kladde mit Eifer. Erfolgreich gab sie sich dieser Disziplin hin und aus hohem Drehstuhl thronend, der auch ihre wohlgeformten Beine und Füßchen zunächst dem Urteil der Kolleginnen freigab, schrieb sie in wohlgeschwungenen Linien Kuverts und Rechnungen für die vlape und die Ferne. Denn die F. F/sche Ware wanderte weit, und selbst in jenes posensche Städtchen, dessen Probst Romuald Slladny war, drang der Ruhm der Knöpfe und Besätze. VI. Das erste Drittel ihrer Lehrzeit war vorüber und strahlend legte Mnni ein erhöhtes Monatsgehalt von fünfzig Mark in Reginas Hand. Seit vier Wochen marschierte sie den morgendlichen Gefchäftsweg in Ottchens Begleitung, der von Gebrüder Sachs vereinbarungsgemäß übernommen worden war. Manch Feinschmecker unter den Männerscharen, die aus beiden Seiten der Landsbergerstraße zwischen 7 und 6 Uhr über den Alexanderplatz in die Königstraße sich ergossen, bedauerte diesen Modus, weil er jede Möglichkett der Annäherung unterband. In der Klosterstraße hatte man an Ottchen allgemeine Freude. Es war wieder ein Otto und noch dazu ein Witt im Hause. (Fortsetzung solgw

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