Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 2 (1922)
- Issue
- 13 (31.3.1922)
- Date
- 1922-03-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Me?Menf««f{ ein stattlich«» Sontina-nt schSps«^. Äscher Naturen, starker Begabungen stellt. — Kurzsichtig, urckesonnen und für das Resultat der völkischen Krastanspapnung verhängnisvoll wä« es, wenn bei der Riesenarbeit, die Deutschland nach dem Kriege — nicht nur in rein materieller, sondern ebensosehr in ideeller Beziehung fortgesetzt belasten must, gerade jener Teil der großdeutschen Bürgerschaft gewalttätig ausgeschaltet und lahmgelegt werden soll, der vermöge seiner Begabung. Klugheit und Energie — nicht zuletzt aber auch dank seiner K a p i t a l k r a f t dem Lande in früherer Zeit wertvolle Dienste geleistet — und der berufen ist, ihm gerade wahrend der schweren. entsagungsvollen Epoche der Muturch Machtlosigkeit über die schmerzhafte Krisis tatkräftig wegzuhelfen. Die antisemitische Strömung, die sich auch früher schon am Geist des deutschen Volkes in hohem Maße gerächt, indem sie die Nutzbarmachung wertvoller Eigenschaften. Begabungen und Talente erschwerte rnch unterband, stellt sich besonders heut, wo unser Kulturapparat — aus- Aeusterste kompliziert — aus tausend verschiedenen .Strömen gespeist und befruchtet wird; wo alle Energien, die unser Volk produziert, für die Entwickelung des Landes fruchLar gemacht werden sollten, als eine verhängnisvolle, pvaktifche Lebensstörung. ein Antikultnrelement im krassesten Sinne dar. ' Kritik an der Kritik -es liberalen Judentums. Von Joseph Aufseesser, Nürnberg. Wir haben jetzt eine liberale Zeitung, nicht nur wie bisher eine Vierieljahrsschrift, in welcher nur die gelchrten Herren schöne und wissenschaftliche Aufsätze veröffentlichten, -sondern ein Organ, das für jeden, der Interesse am IiLentum und an der liberalen Bewegung hat. etwas bringen soll und in dem jeder Laie zu Worte kommen kann, der etwas auf dem Herzen hat. Es sei mir deshalb heute gestattet, mich mit der in allen Gemeinden so belichten Kritik etwas auseinanderzusetzen. die fortwährend an der jüdischliberalen Vereinigung und an der jüdisch-liberalen Tätigkeit innerhalb den Gemeinden geübt wird und meistens sich aus den eigenen Reihen des Liberalismus bemerkbar macht. Die Juden sind sa an sich schon seit Moses Zeiten ein zur Kritik geneigtes Volk. Bei der Orthodoxie bewegen sich alle religiösen Handlungen, wie Gottesdienst, Begräbnisustv., stets nach der gleichen Form seit Jahrzehnten und Jahrhunderten, der Kreis der in Betracht kommenden Persönlichkeiten ist kleiner und vertrauter untereinander als bei den in den Großgemeinden vielfach geschichteten und deshalb einander fremden Liberalen. Im Gegensatz zur Orthodoxie ist bei den Liberalen seit mehr als einem Jahrhundert alles fortwährend in fließender Entwickelung. Kein Wunder, dost diese Entwickelung dem einen zu schnell, dem anderen zu langsam geht. Mne sachliche Kritrl gut und heilsam; sie ist ein Beweis, daß Interesse vorhanden und die Gleichgültigkeit bei den Liberalen doch nicht so groß ist. wie es immer beklagt wird. Die Kritik ist für alle diejenigen, welche davon betroffen, insbesondere für die Gerneindevorstände. ein Prüfstein und ein Mahner, dast das Wohl der Gemeinde zu fördern, ihre vornehmste Pflicht sein soll. Aber häufig schießt die Kritik über das Ziel hinaus und verlangt nnverständigerwerse Dinge und Zustände, die nach menschlichem Ausmaße nicht erreichbar sind. Es ist unter diesen Umständen für den Gemeinde- Vorstand schwer, es jÄem recht zu machen, nachdem die Wünsche und Gesinnungen oft ganz entgegengesetzt sind. Wir haben im Liberalismus einen rechten Flügel, das sind unsere treuen und fleißigen Shuagogenbefucher; wir haben einen linken Flügel, dem man gar nicht genug Reformen Haftara Wajjikro. 1 C^f. 43, 21 (16) — 44, 28. Die Ha.sta.rah ist aewählt, weil der Anfang von der Nichteinhaltung des Opfervienstes spricht, den die Toravorlesuug ausführlich beharrdeH. — Die Hastarah besteht audrei inhaltlich selbständigen Stücken: 47, 21—44 , 5 sind 2 sechsfüßige 8-Ze.iler, die mit 43, 16—20 zu einer großen schönen Rede zusarnmengc hören; ich beginne deshalb mit v. 16. Den 8-hebigen Vers 4M, 25 stelle ich ans Ende. 44, 9—20 enthält eine bei Denterojisaja häufige, hier besonderausführliche Satire auf den Götzendienst; die poetische Form d<S Stückes steht nicht ganz fest: jedenfalls aber ist es nachträglich eingeschoben in das Stück, das den Rest der Hafiarech bildet: 44, 6—8 u. 21—23. Dies Stück besteht aUvier Strophen, von denen die ersten drei je 21 Hebungen haben, die in den ersten beiden ans 3 Zeilen von 7 Hebungen bestehe», in der dritten 6 U. 6 «. 5 u. 4 Hebungen haben; die 4. Strophe ist etwas kürzer. Dies ganze 3. Stück gehört wahrscheinlich zu der großen Red«, die mit 42. 5 beginnt. — Inhaltlich ist das erste und dritte Stück von dem Mystischen Gedanken dieses Propheten getragen, daß Gott durch eän unverdientes Gnadenwunder die Inden aus der vavtzlontfchen Gefangenschaft erlösen und die Frömmigkeit in Israel selber wieder schallen will, .zwei Pmckte, die bei i>hm stets zusammen gehen, *— wie bei vielen unser« Zionisten. Das Gnadenwunder ist nicht ganz Ernst zu nehme«, Wie 40, 2 zeigt. So spricht der Herr: Einst macht' ick im Meere eine Straße, Weg in gewaltigen Wassern, Daß Roß und Wagen dort wandert', und starke Störst. macht dazu: Jetzt tzevtt nicht mehr an das Frich're, achtet nicht aus Vergangener! Denn steh', ich schasse Neues, schon wächst es, merkt ihr'- nichts Ich schasse auch in der Wüste Wege und Ströme in Steppen! Mich «htt noch das Wild der Flur, di« Strauße und Schakale: Ich bring' in di« Wüste Wasser, in Steppen Sttöme, zu . tränke« Min Lieblingsvolk, das ich mir schuf, meinen Ruhm zu künden. Du riefst freilich, Jakob, mich nicht, gäbst dir nicht Mühe um mich, bringe« kann. Wir haben die ganz Indifferenten, die ganz selten ins Gotteshaus kommen, die aber auch von Zeit zu Zeit, insbesondere bei*den Wahlen, ein kräftig Wörtlein mitreben wollen. Man kritisiert den Gottesdienst, den Religionsunterricht, das Begräbniswesen, die hohen! Steuern, die vielen Wohltätigkeitsanforderungen, kurz! alle-, was irgendwie mit der Gemeindeverwaltung zusammenhängt, am meisten aber kritisiert man die Persönlichkeiten, welche im gemeindlichen Ehrendienste arbeiten. Das Letztere tritt besonders vor den Gemeindewahlen in die Erscheinung. Jede Gemeitwewahl ist eine Sensation. Im Kaffeehaus und im BereinSlokal werden die bisherigen und die künftigen Männer einer scharfen Kritik unterzogen. Der eine ist zu fromm, der andere zu „neu". Die „Notablen" oder „Gemeindebonzen", das sindie Abkömmlinge der altangesehenen Familien, kommen in der sogenannten neuen Zeit in der Beurteilung sehr schlecht wog. In früheren Zeilen hat sich häufig die Würde des Gemeindevorstandes vom Vater auf den Sohn und auch noch auf die dritte Generation vererbt. Heute verlangt man für die Gemeindeverwaltung neues Blut, neues Leben und neue Schichten der Bevölkerung. Nach meiner Ansicht ist eS kein Fehler, sofern die verschiedensten Verriss- und Bevölkerungsschichten Berücksichtigung finden, sondern ein. Vorzug, wenn angesehene Männer, die auch im öffentlichen Lüben eine Stellung einnehmen, die Geschicke der jüdischen Gemeinde zu leiten haben. Jedoch Ansehen. Titel und Stellung in der Oeffentlichkeit allein genügen nicht für die Qualifikation zu einem jüdischen Ehrenamt, wenn nicht tiefgehendes Interesse für das Judentum, sowie Kenntnisse und Erfahrungen aus diesem Gebiete damit verbunden sind. Die Herren Kritiker, die so viel über die „Notablen", die „Geheim- und Iustizräte" schimpfen, sollten doch einmal selbst Umschau halten, und sie werden finden, daß die Austxahl von fachkundigen. gebildeten, jüdisch interessierten und arbeitsfreudigen Männern, welche bereit sind, jahraus, jahrein ihre Kraft und ihre Zeit der Allgemeinheit zu opfern, gar nicht allzu groß ist. Man klagt über den Gottesdienst, der dem einen zu lang, dem anderen zu stark gekürzt ist. Als wir in unserer Gemeinde die Zahl der Kaddischgebete auf das richtige Maß beschränkten, das ist als Gebet, welches die Trauernden sprechen und als Gebet zur Trennung von zwei Gottesdienstabschnitten, war großer Sturm der Entrüstung bei den Alten. Dabei verliert ein so heiliges Gebet an Wert durch die zahllose Wiederholung und Herunterleiemng. und gewinnt ungemein durch die Beschränkung. Die einen beklagen sich über zu viel hebräische Gebete, die anderen über zuviel Verdeutschung der Gebete. Während ein großer Teil der liberalen Eltern sich über die Ueberlastung ihrer Kinder im Religionsunterricht durch hebräische Sprachlehre und Uebersehung beklagt, erblickt ein anderer Teil der liberalen Juden in der jüdischen Volksschule das Allheilmittel zur Förderung von Mischern Wissen und jüdischem Geiste bei der Jugend. Es ist ebenschwer, allen Wünschen und Ansprüchen gerecht zu werden, uriid selbst, wenn dies zu ermöglichen wäre, würde die Kritik auch dann nicht verstummen. Bei den Beerdigungen wird fortwährend über die furchtbar hohen Kosten geklagt, obwohl eS begreiflich ist. daß nicht nur das Leben, sondern auch das Sterben ein Vielfaches von ehedem kostet; dabei wird aber eine Menge Geld für Kränze, Schleifen und Blumenarrangements ausgegeben, obwohl dics gar nicht dem jüdischen Herkommen entspricht. Während nn Laufe des Jahres die Gotteshäuser in den Großstädten halb leer stehen, herrscht an den hohen Feiertagen großer Mangel an Synagogenplähen. Sehr viele Herrschaften sind nun sehr ungehalten und üben strenge Arittk, wenn man ihnen nicht fite diese Tage eine Answahl der schönsten Plätze zur Verfügung stellen kann. So ließe sich die Liste der Kritik noch viel weiter verlängern. Dieseitigen, welche zu dein ehrenvollen und ich möchte sagen heiligen Dienste eines GemekndevorslanbcS' oder Repräsentanten berufen sind, sollen wohl für Kritik, wo diese angebracht und berechtigt ist, jederzeit ein offenes Ohr haben, sie sollen sich aber durch ungerechte und unsachliche Nörgelei nicht den Eifer und die Lust für den Gemeindedienst verleiden lassen. Nicht nach rechts und nicht nach links soll der Gemeindev'ertretcr blicken, sich nicht von Politik und der Meinung des Tages leiten lassen, sondern als rechter Jude den geraden Weg mit aufrechtem Haupte und offenem Blick gehen, auf daß er sorge und wirke zur Ehre Gottes, zun: Heile der Gemeinde und des Judentums. Iler sieulsH-WelllWe MttftM. erläßt folgenden Aufruf: Zum 23. Januar 1922. An unsere Bundesgemeinden! Am 23. Januar jährt sich der Tag, an dem die deutsche Iudenheit mit einer noch nie dagewesenen Einmütigkeit ihren Willen kundgegeben hat, sich zu einer Gosamtorganisation zusammenzuschließen, deren höchstes Ziel die Erhaltung des Judentums in seiner Lebensfülle sein sollte. Es war ein Erlebnis von unauslöschlicher Prägung, die 325 Vertreter von 669 Gemeinden und Gemeinde- Verbänden. die im einzelnen den verschiedensten Anschaltungen huldigen mochten, einig zu sehen in der Begeisterung für die Schaffung eines Werkes, das seit Jahrzehnten ersehnt, oftmals versucht worden, aber bis dahin niemals gelungen war. Die Not der Zeit kam dem Verlangen zu Hilfe. Mehr oder weniger deutlich hatte wohl jeder das Gefühl, daß es Sein oder Nichtsein des deuffchen Iudentuins gelte. Eben weil dieses Gefühl lebendig war, darum konnte das Werk, trotzdem im Augenblick nicht alle Wünsche durch die Verfassung befriedigt werden konnten, vollbracht werden. Eine Verfassung kann geändert, verbessert werden und darum war man berett, der Größe des Ganzen Opfer persönlicher Überzeugung zu bringen. Die Not der Zeit gestattete keinen Aufschub, denn die Erhaltung des Iudenttlms ist wesentlich bedingt von der Erhaltung der kleinen und kleineren Gemeinden. Diese können aber Nllr durch die Gesamtheit erhalten werden, und es kann nicht schnell genug ihrem weiteren Verfall vorgebeugt werden. Dies schließt die Sorge um ein würdiges Lebensniveau der Rabbiner, Lehrer und Kantoren «in. „Ganz Israel", sagt ein altes Wort unserer Weisen, „ist Bürge einer für den andern." Das bedeutet im tiefsten Grunde, daß jeder an seiner Stelle dafür zu sorgen habe, daß er auch Bürge sein könne für den andern. Das kann nur durch eine Gesamtorganisation geleistet werden. Ein Jahr ist seit jenem denkwürdigen Tage dahingegangen, und die Regierung hat leider, trotz aller Bemühung von unserer Seite, jede austauchende ScWMlgkeit zu beseitigen, noch nicht den Weg "gefunden,' die'"mit ganz überwältigender Mehrheit vom Gemeindetag angenommene Verfassung zu genehmigen und ihr Gesetzeskraft zu verleihen. Aber trotz der Verzögerung, die hierdurch das Inkrafttreten der Gesamtorgamsation erleidet, wird, so dürfen wir zuversichtlich hoffen, die Begeisterung für die Sache nichts von ihrer Wärme eingebüßt haben, denn die Ueberzeugung lebt sicherlich in uns allen fort, daß die Schöpfungen des Iuderttums auf religiösem, sozialem und wissenschaftlichem Gebiete nur durch die Gesamtheit erhalten, nur durch sie neue Schöpfungen ins Leben gerufen werden können, nur durch die Gesamtorganisation der unerschöpfliche kulturelle Reichtum des Iudenttlms aus dem Schacht seines Schrifttums gehoben, nur durch sie ihn; die Weltbedeutung gegeben werden kann, die die Propheten verheißen haben. Darum, selbst wenn der absolut unwahr- Keitt Opferlamm brachest du mir und ehrtest mich nicht durch Schlachtung: Mt Speisopser quält' ich dich nicht, ermüdet' dich nicht mit Weihrauch; Du mutztest nicht Würzrobr mir kaufen, mit Opserfett nrich nicht sätt'gen: Du qtiitttest nur mich — durch Sünden, ermüdetest mich durch Schuld! Hilf denken mir, wenn wir rechten, sprich du, damit du sreikommst! Dein erster Ahn schon verging sich, deine Prediger waren mir untreu, — Da mußt' ich Jakob dem Bann preisgeben. Israel der Schande! Nun aber höre, Jakob, mein Knecht, Israel, mein Er wählter! So spricht der Herr dein Schöpfer, dein Bildner seit Kindheit, dein Helfer: „Fürchte nichts, Jakob mein Knecht, Jeschurun mein Erwählter: Ich gieß« Wasser auf Durstland und rinnendes Naß aufs Trockne: Gieß' auf dein Geschlecht meinen Geist, meine» Segen auf deine Sprossen, Sie blühen wie Blumen im Rasen, wie Weiden an Wasserläusen! Der eine spricht: „Gott gehör' ich", der andre nennt sich noch Jakob, Man schreibt auf die Hand sich: ^Gottgläubig", gibt ^Israel* sich als Titel! So tilge ich, ich selbst deine Sünden, Vergessen deine Schuld, — meinethalben! Die Götzenbildner find alle blöd, ihr Kleinod ,st nichtnutz! Sie selbst bezeugen'S: sie sehen nichts, verstehen nichts und gehn zu schänden. Wer Götter gießt und Bilder baut, dem nützt es nimmer! Zu schänden wird ihr Verehrer: Sie sind ja von Menschen gemacht! Und träten sie alle zusammen, |te kämen in Schreck und in Schande! Da schasst ein Eisenkünstl« mit Kohlen, Mit Hämmer« haut «r und formt mit der Faust Und hungett dabei, bis er schwach. , und trinkt nicht, dis er matt ist! Dort spannt ein HolMnstlcr Fäden aus. Zeichnet mit Zirkeln und meißelt mit Messern Ein Menschenbild, ein Prachtstück von Mann. das thront nun im Tempel! Er nahm sich wohl einen Baum des Waldes. Pflanzt' eine Zeder. — sie wuchs vom Regen — Daun ließ er die Zeder fällen, — oder wählte Eichen, Fichien — Das dient nun dem Menschen zum Brennen, er nimmt davon, daß es warm wird, Und macht auch daraus einen Gott fsir's Beien. Ein Bild, vor dem er tief sich bückt! Die Hälfte verfeuerte er und heizte und buk damit Brot, Die Hälfte braucht er zum Braten, damit er Fleisch ißt und satt wird; Auch wärmt er sich dran und spricht: Ah! Ich spüre di« Glut, werde warm! Den Rest aber formt er zum Gott, zum Bild, vor dem er sich bückt, Sich nioderwirst, betet und spricht: Hilf wir! Du bist doch mein Gott! Er merkt nicht, begreift nickt dm Unsinn: „Di? Hälfte verfeuerte ich. Bük an best Kohlen Brot, und briet mir Fleisch zum Beißen; Ten Rest aber schass' ich zum Schemel, ich knie vor höl. zernem Klotz!" Sein Blick ist blind, er sieht nicht, sein Herz ist hob!. eS narrt ihn! Er sagt sich nicht: Trug trag' ich in Händen! So rettet er seine Seele nicht. So spricht Israels König. Gott. sein Erlöser, der Herr der Schare«: Ich bin der erste und ich der letzte, und außer mir ist kein Gott! Wer ist mir gleich? Er komme und kund' es, sag' e- und stell' eS mir vor! Wer gab in der Vorzeit der Zukunft Zeichen und kündete, was kommt! Drum zittert nicht und zagt nicht: Ich sagte und sorgt» es längst voraus! Ihr selbst bezeugt's: kein Hott und Gott außer mir —, ich kenne