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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-02-17 · 7 (17.2.1922) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
7 (17.2.1922)
Date
1922-02-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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WMWWM-VM-WWW / F’S^JT'T* '"'■y«*-*.' ''V'pfTff’fi.Twrwv'Vmf*. LS ist einmal irgendwo der Satz geprägt worden: ,Der Antisemitismus, keine üble Sache, aber erst dann, wenn ihn die Juden selbst in die Hand nehmen werden." Herr Dr. Naumann hat ihn selbst in die Hand genommen und kann das unbestreitbare „Verdienst" für sich in Anspruch nehmen, sachlich, wenn auch nicht gerade formell, so scharf gegen die Juden vorgegangen zu sein, w i e k a u m ein Antisemit vor ihm. Kann, man sich eine schärfere Argumentation für die Entrechtung der Juden und die Rückgängigmachung der Emanzipation denken, vorausgesetzt, daß diese Argumentation. was sie nicht ist, richtig wäre, als seinen ..Prozentartikel" vom 23. November aus dem roten „Tag", den er „Ganzdeutsche oder Halbdeutsche" verschreibt, ein Artikel, der jeden deutschen Juden, der auch heute noch der Naumann-Bewegung angehört, aus Reinlichkeitsgründen veranlassen mühte, ihr den Rücken zu kehren. Nie ward von einem deutschen Juden schmählicher gegen deutsche Juden und ihr Recht auf Gleichberechtigung geschrieben. Und man muh Eisfeld schon zustimmen, wenn er auf Leite 27 seiner Broschüre sagt: „Ein willkommenes Pressen wird den Antisemiten auch Naumann- 50%-Theorie sein. Wie werden die Antisemiten frohlocken, daß hier ein Jude endlich einmal „die Wahrheit" sagt. Doch diese Denunziation bedeutet mehr eine Gefahr n a ch o b e n. Die Arbeiterschaft wird ja genau so von den Patentpatrioten verdächtigt, sie sei nur zu 50% national und zu 50% international. Aber dos hat meines Wissens der reaktionärste Zeitungsschreiber n ochnichtfertig bekommen, den K o n k u r s des Klante-Konzerns zum Vergleich heranzuziehen. Einem jüdischen Antisemiten ist „diese Unverschämtheit Vorbehalten geblieben". Zugestanden, harte Worte, die Eisfeld findet, aber keines unter ihnen, das nicht berechtigt wäre. Würdelos, zwecklos, gefährlich! Vernichtende Worte für eine Bewegung, vernichtend, wenn sie, wie hier, so recht ins Schwarze treffen. Daß eine solche „jüdische" Bewegung auf keinen grünen Zweig kommen kann, erscheint bei dem gesunden Empfinden gerade des deutschen Judentums sicher. Immerhin ist es tief beschämend, daß sich diese großspurige Miniatur- und Amateurgründung so lange noch halten konnte, daß sie. die Bereinigung nullprozentiger Juden und jüdischer Antisemiten, noch nicht von dem Entrüstungssturm der aufrechten deutschen Juden hinweggefegt wurde. Und mit Recht sagt Eisfeld auf Seite 27 seiner Broschüre: „Was ich freilich nicht verstehen kann, ist, daß die überwiegende Mehrheit der deutschen, freiheitlich gesinnten Juden sich dieses Denunziantentum der kleinen Zahl jüdischer Antisemiten gefallen läßt und ihr nicht beizeiten das gefährliche H a n ditfäVt lestt jDaß die deutsche Judenheit nicht schonungslos mit diesen Leuten ins Gericht geht, daß nicht ein Sturm der Entrüstung diese „antisemitischen Schädlinge hinwegfegt". Und er schließt dieser Frage eine nicht mißzuverstehende Mahnung an, die eine größere sozialistische Zeitung, in der die Broschüre Eisfelds unter der Ueberschrist „Juden als Iudenbekämpser!" besprochen wird, nachdrücklichst unterstreicht: „Wehe der deutschen Iudenheit, wenn die Masse der Bevölkerung den Eindruck gewinnt, daß man aus taktischen Rücksichten von jüdischer Seite aus die jüdischen Antisemiten gewähren läßt. Man hat dann das Recht verwirkt, für den Kampf gegen die christlich-antisemitische Reaktion in den Kreisen der freiheitlich gesinnten christlichen Bevölkerung Bunde'sge nassen zu suchen!" Kein Wort füge ich hinzu. Lüge -es Krühlmgs. Novelle von Ludwig Davidsohn. (1. Fortsetzung.) Der frisch« Geruch, der" von der See herüberwehte, lag in der Luft. — Langsam gingen die Freunde die Dünenpromenade entlang, am Strandschloß vorüber, den Mick aus das Meer gewandt. Dann kamen sie zum Leuchtturm und von hier aus gingen sie auf di« Mole. Draußen blieben sie sichen. Die Sonne hatte sich rot gefärbt und die Wolken, zwischen denen sie hinvurchschien, glichen einem purpurnen Vorhang. — Bis hinauf mm Henit waren die leichten, flockigen Wolkenschwaden von einem rötlichen Schimmer überflogen. — — In goldvotem Licht erglänzte die See und baute sich eine breit«, leuchtende Brücke von der Sonne bis zum Strande. Langsam sank der glühende Sonnenball ins Mer und an der Stelle, wo er verschwunden war, stieg wie ein Feuergleisch eine wehend« Röte auf. Da drehte sich Hanum und wies über die See auf Wollahn. Die weißen Häuser lagen zwischen Bäumen versteckt am Strande, in der Mitte das Strandschloß und der Steg, alles klar und freundlich und hell, vom letzten mählich erstevbenden Licht übergossen. „Sieh!" sagte Hans, „das ist die Heimat! Und das ist alles Dein. Diesen Schab hast Du besesien und hast wohl lange kaum daran gedacht!" .- Schweigend stand Walter da und drückte seinem Freunde nur die Hand. Dieser wandte sich um und zeigte auf ein großes, neues, zierlich mit Giebeln und Erkertürmchen verziertes, weißes HauS, das mitten im Walde jenseits der Molenmauem stand. Zur Heschtchte »er poseaer Jvöea und ihres Gchulwesensvon 1793—1848. Bon Professor Dr. G. Peiser. (Schluß.) * Eine Generation wuchs heran, die den Segen einer gediegenen deutschen Bildung an sich selber erfuhr und in einen nützlichen Beruf gewissermaßen hinein gedrängt wurde. Mt Recht konnte Flottwell in der Denkschrift, in der er nach seiner Entlassung einen Ileberblick über seine Tätigkeit vom Dezember 1830 bis zum Beginn deS IahreS 1841 gab. sagen, „der zahlreichen Iudenschast der Provinz Posen (nahe an 60 000 Seelen) ist durch das Gesetz vom 1. Juni 1833 eine Berfasiung gegeben, welche sich namentlich durch die wesentliche und umfassende Berbesierung ihres Schulwesens mW durch die der Heranwachsenden männlichen Jugend gewidmete Sorgfalt als sehr zweckmäßig bewährt." Nach Floltwells Abgang trat eine mildere Praxis in der Ausführung der Verordnung von 1833 ein. Zunächst wurde von der Einreichung der Asten an den Oberpräsidenten abgesehen, und die Landräte wurden angewiesen, ihre Berichte an die Regierungen zu senden, die alljährlich dem Oberpräsidenten darüber berichten sollten. 1844 wurden di« Landräte auch dieser Verpflichtung enthoben und die Aufsicht wurde ihnen allein übertragen. Als 1847 die Verhältnisse der preußischen Juden überhaupt neu geregelt wurden, - fielen die Entlassungsprirfung und der Nachweis über den künftigen Beruf fort.. Es wurde den Vorständen der jüdischen Korporation der Provinz lediglich ans Herz gelegt, „durch Rat und Ermahnung dahin zu wirken, daß jeder Knabe ein nützliches Gewerbe erlerne oder sich auf wissenschaftlichen Lehranstalten einem höheren Berufe widme mW daß keiner derselben zum Gewerbebetrieb im Umherziehen gebraucht werde." Die Ergebnisse des Jahres 1848 und die aus ihnen hervorgehende preußische Verfassung, welche die Juden staatsrechtlich ihren christlichen Mitbürgern völlig gleichstellte. ließ vollends keine, wenn auch noch so. wohlwollend armeinte Ausnohmebehandlung iiidischer Schulkinder zu. Man darf sagen, daß eine solche mich nicht mehr nötig war. Es ließ sich annehmen — und die kulturelle Fortentwickelung der Posener Juden hat diese Annahme bestätigt —- daß die Generation, die in den Jahren 1833 bis 1844 herangewachsen war, ihre Kinder nicht mehr in den früheren Zustand zurücksinken lassen werde, in dem sie körperlich und geistig verkümmern mußten. Eine wesentliche Aenderung in dem Schulwesen der Posener Juden ist erst ein Vierteljahrhundert später eingetreten, als in einem großen Teile der Provinz — in Posen selbst durch die rastlosen Bemühungen der Oberbürgermeister Naumann und Kohleiss — die konfessionellen Schulen, also auch die der Juden, in Simultairschulen nmgewandelt wurden. Ich schließe mit den Worten, mit denen Magistrat und Stadtverordnete von Posen die.Petition um Ein?. . fühtuüg' des 7.StmikltünMMesenS" ''MMMterü' Volksschule soll in Wahrheit die Schul« deS Volkes, die Sckiule der bürgerlichen Gemeinde sein. ... Nicht daS Interesse der Kirchengewalten, sondern das Interesse der Volksbildung hat über den Charakter der Volksschule zu entscheiden, und wir auf Grund unserer Erfahrungen nnd mit uns gewiß viele Städie, sind der Ueberzeugung. daß nur die Simultanschule es ist. welche ft'ir die verschiedenen Erziehnngsbedürfnisse des nach Nation, Religion nnd Konfession gemischten preußischen Volkes die ausreichendsten Garantien gleichmäßiger Befriedigung gewährt." Ouöentum um) Tierschutz. Bon Dr. Walter Brinitzer, Chemnitz. Obgleich die jüdische Religion die Tierverehrunq als schwere Sünde und götzendienerische Entweihung Gottes verwirft, nimmt sie sich gleichwohl des Schutzes der Tiere in sorgsamster Weise an. Es ist unsere Pflicht, auch im öffentlichen Leben für die sittlichen Forderungen des Judentums mit größerem Eifer einzutreten als bisher. Wäre dies immer nachdrück- „Das ist das Hospital! Dort werden wir nun zusammen wohnen!" Und während es dunkler und dunkler winde, gingen sie am Hafen entlang, ließen sich übersetzen und schritten langsam zmn Krankenhaus«.-Es war schon finster, als sie vort anlangten. Hans schloß auf undführte Walter in fein Zimmer im Erdgeschoß. —-- Ein großer Garten lag zwischen dem Haus und dem Stvande, aber zwischen den Zweigen der Bäume leuchtete das nachidunkle Meer, und dar Blinkfeuer von Hernshagen blitzte am Horizont auf. „Das ist Tein Zimmer", sagte Hans, „warte hier etwas auf mich, ich will noch mal nach meinen Krankien sehen; ich komme bald wieder." — Walter sab sich um. dann öffneter das Balkonfenster nnd trat hinaus. Laut und dumpf rauschte das Meer in regelmäßige« Zwischenräumen. Im Westen lag ein seltsames Halbdunkel auf der De«. Der Himmel war klar und mit Sternen wie übersät. — Ein schwacher Wind wehte vom Wasser her. Sonst war er aber ruhig. Da sah er etwas am Molenkopf auf. blitzen, und genauer hinsehend, gewahrte er die roten und grünen Hafeneinfahrtslichter. Dann vemahm er den leisen, tiefen Schall eines Nebelhorns. Gedämpft klangen «hotrufe und die Stimmen von Schiffern vom Hafen her. DaS Lotsen, boot subr hinaus. Wieder ertönte wie aus weiter Fern« der fcine, langanhaltende, traumverlorene Ton der Dampferstvene. Walter mußte sich seiner Jugendzeit erinnern: wie oft. wenn er als Kind im Halbfchlmnmor in der Mittagssonne am Strande lag, hatten ihn die leisen Rebelhomtöne fast in den Schlaf aesunaen. — Er mußte dann immer an die fernen, weilten Länder denken, von denen die Dampfer kämm, und in seine Lutum« spielten seltsame, fremdländische PhaniasiegHilde. — Bon der See her kam ein kühler. Hauch. Walter blickte sinnend auf die unendliche Wasserfläche. ttch geschehe«, so 8oür8e die TierschuhveWestung sicher niÄ den harten Kampf durchzukümpfen haben, in dem sie noch heute steht. I. Der Tierschutz4m Judentum. Nach den sittlichen Forderungen des Judentums vollzieht sich die Läuterung und Veredelung deS Willens auch im Verhalten gegen die Tiere. Während das Christentum keine Vorschriften gegen die Tierquälerei enthält, umfaßt der Tierschutz im Judentum bereits klar ausgebildet seine Mi Arten, nämlich einerseits das Verbot der Tierquälerei und andererseits das Angedeihenlasien des zur Arterhaltung der Tiere erfocherlichen Schutzes. Tieren weh' zu tun, gilt als ein biblisches Verbot (Talmud, Baba mezia 32itz). Selbst den kleinsten Wurm sollen wir nicht zwecklos töten. Auch das Kastrieren (Zerdrücken. Zerquetschen, Abreißen oder Abschneiden der Hoden) ist verboten (Ps. 145q, 15 flg.. Levit. 22, 24, Chagiga 14d und Tosasoth dazu). Der Gerechte beachtet di« Seele (— Bedürfnis) seines BieheS, die Barmherzigkeit des Frevlers ist grausam (selbst wenn er barmherzig sein will, versteht er es nicht, Spr. 12, 10). Wir sollen sogar dem unter der Last seiner SBiitbe erliegenden Esel oder dem verirrten Ochsen oder Esel unseres Feindes beiftehen (Exodus 28, 4, 5). Die Sorge um daS Wohlbefinden des Tieres steht höher als etwa die Austoirknng der Leidenschaft gegenüber denk Feinde. Auch auf daS Triebleben und die Kräfteleistung deS Tieres ist Rücksicht zu nehmen. Man soll dem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul verbinden, noch ihm zu schtoer« Arbeit oder Last zumuten (Deut. 25, 4, 22, 1—4). ||5n mSttK Wenn du auf dem Wege auf ein Vogelnest triffst mit Küchlein oder Eiern, es sei auf irgendeinem Baume oder auf der Erde, und die Mutier sitzt aus den Küchlein oder Eiern, dann darfst du nicht die Mutter samt den Jungen ausnehmen. sondern sollst erst die Mutter wegschicken, damit es dir gut gehe und du lange lebst (Deut. 22, 6 flg.). Chulin 142 weist darauf hin, daß hier als Lohn ebenso wie beim 4. Gebot, langes Leben und gutes Leben, d. h. ewiges Leben (Iolkut zu 4. Gebot) steht (vgl. auch Schulchan arruch Iore Deoh 292). _ (Schluß folgt.) Berichtigung. Vor mehreren Wochen erschien in der „Jüdischliberalen Zeitung" ein Artikel aus meiner Feder, der sich mit einem Aufsatze Herrn Dr. Naumanns im „Roten Tag" beschäftigte und die Auffchrift trug: „Ganzdeutsche oder Halbdeutsche oder nnllprozentiges Judentum". In diesem Artikel führte ich ein auf die Ostjudenfrage sich beziehendes Wort aus einer Broschüre Herrn Dr. Naumanns an. Im Schreibmaschinendiktat unterlief nun ein Fehler, der zwar von mir deutlich korrigiert, vom Seher . jedoch wiederholt wurde. ' 'H'M Dr. NaüManti spricht in seiner Broschüre in Bezug auf die Ostjuden von „mitleidswerten" Geschöpfen, was ihn freilich nicht abhält, die Pogrome im Osten hinsichtlich ihrer Einwirkung auf das deutsche Judentum auf eine Stuf« mjt Negerverfolpungen in Amerika zu stellen. In meinem Artikel ist nun nicht von „mitleidswerten", sondern von „minderwertigen" Geschöpfen die Rede. Bis jetzt hielt ich in Anbetracht der Geringfügigkeit des Gehfehlers und der sonstigen Einstellung .Herrn Dr. Naumanns zum Ostjudenproblem eine Berichtigung nicht für notwendig. Um aber nicht den Verdacht auskommen zu lassen, daß ich bei Bekämpstkng der Naumann-Bewegung mich unehrlicher Waffen bediene und mit gefälschten Zitaten operiere, halte ich nunmehr diese Erklärung für angebracht. Um gegen die Naumann-Bewegung erfolgreich Vorgehen zu können, um jeden aufrechten deutschen Juden von der Würdennd Ztvecklosigkeit und von der Gefährlichkeit der Naumann-Bewegung zu überzeugen, hat man cs wahrhaftig nicht nötig, mit Fälschungen m operieren. Stettin, den 14. Februar 1922. > Dr. Felix Hermann.^ Wie daS Leben ist, dacht« er; heute morgen stand ic*)1 noch in dem hastenden Gewühl« der Großstadt, und jetzt bin ich am Meer;-am Meer!... Plötzlich flackerte die Lampe, di« aus dem Tisch stand, und der Wind wehte stärker. Das Rauschen der See wurde lauter und lauter und btnausblickend gewahrte Walter, daß die Wellen sich am Strande brachen und das Merr nicht mehr so ruhig dalag, wie vorhin. Ueber dem Lotsenhaus schwebte die schmale Mondsichel und warf zitternde Strahlen auf das Wasser. — Walter stand am Dalkongitier' gelehnt,* und tiefes, atmend freute er sich über den frischen Wind,' der mit seesalzigem Hauch seine Stirne küblte. Plötzlich kam Hans heraus. »Ich rief Dich schon von drinmri!* sagte «r, „aber Du hörtest mich nicht. Komm herein!- — „Rein, wir wollen lieber hierbleißen, bring nur die Lampe heraus", bat Walter. .Wie Du willst." Hans brachte die Lampe und beide setzten sich. DaS Rauschen der See war immer stärk« geworden. — Plötzlich flackerte die Lampe hoch auf und verlosch. „Wollen wir nicht doch hirrettrgehei,?* „Rein, nein, ich habe das Meer jahrelang' nicht gesehen, jetzt habe ich es wieder!* So blieben die beiden im Dunkel» sitzin. Hanhatte feine Hand auf Walters Arm gelegt und sprach auf ihn ein: „Also jetzt bleibst Du hier. In einem oder anderthalb Jahren machst Du Dein Examen. Ich werde schon aufpassen. daß. Du hi« lernst. Ich arbeite mit Dir mit. Ich glaube, Du arbeitest am besten, wenn jemand hinter Dir steht und Dick zum Lem« mchält. — Ab« letzt hast Du ja mich. — Run wird allegut werben. — Bist Du erst durch, kommst Du Wied« m mir »Nb hilfst mir hier. UebeHaupt, bei mW kannst Du diel lernen/ -Liegen jetzt hie» dich KwinkeV fragte »alt«. (Fortsetzung folgt.)

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