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Jüdisch-liberale Zeitung · 1921-07-22 · 33 (22.7.1921) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
1 (1920-1921)
Issue
33 (22.7.1921)
Date
1921-07-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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✓ In keinem einzigen Falle ist die Mordziffer nach der Abschaffung der Todesstrafe angeschwollen.*) Oeffentlich durch Enthauptung geschieht die Hinrichtung in Frankreich und Dänemaä, durch Erschießen in Bolivia, Columbia, Chile und Uruguay. In der Strafanstalt mittels Hängen wird die Todesstrafe in Japan, England und Wales vollzogen, in Spanien mittels der Würgschraube (garotte). Irin. DerOampf um die Todesstrafe. Von den Gründen, die zur Rechtfertigung der Todesstrafe vorgebracht werden, ist nur der diskutabel, daß sich der Staat dem sich aufbäumenden verbrecherischen Menschen gegenüber im Stande der Notwchr befindet und die Todesstrafe die erforderliche unentbehrliche Reaktion des Staates gegen Verbrechen Wider das Leben sei. Richtig ist, Idaß die Strafe die Gegenwirkung der menschlichen Gesellschaft gegen das Verbrechen ist. Der Einzelne muß sich dem Ganzen fügen, damit die Gesamtheit bestehen und gedeihlich wirken kann. Wer sich verbrecherisch gegen den äußeren Bestand der rechtlichen Ordnung auflehnt, fordert damit den Staat gegen sich heraus. Es fragt sich aber, ob diese Notwehrhandlung des Staates bis zur Vernichtung des Einzelnen gehen darf. Notwehr ist diejenige Verteidigung, ine erforderl i ch ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwenden. Die Todesstrafe wäre also nur berechtigt, wenn sie sich in gewissen Fällen als die erforderliche Gegenmaßnahme des Staates darstellte. Das läßt sich nur beantworten, wenn wir uns zuvor über den Zweck der Strafe klar werden. Ergäbe sich ihre Unentbehrlichkeit aus dem Zweck der Strafe, so könnte sie eine erforderliche Verteidigungshandlung der Gesamtheit gegen den Einzelnen sein; nur eine berechtigte Notwehr könnte vom sechsten Gebot entbinden. Wer Unrecht tut, stört den allgemeinen Rechtsfrieden. Dieser Bruch verlangt die Wiederherstellung des Rechtsfriedens. Der allgemeine Rechtsfrieden ist aber erst dann wieder hergestellt, wenn die verbrecherische Tat gesühnt ist. Die Strafe hat also als Sühne das sittliche Uebel zu lösen, das durch das Verbrechen geschaffen ist und so die Sittlichkeit wiederherzustellen. Dieser Gedanke ist von dem Nützlichkeitsgedanken der Talion und der Abschreckung wohl zu scheiden. Die Vergeltung im Sinne der Talion, wie Abschreckung und Besserung, können nebensächliche Begleiterscheinungen der Strafe sein, treffen aber nicht ihr Wesen. Nach solchen außerhalb ihrem Wesen liegenden Zwecken ist aber die Strafe nicht zu beurteilen, sondern sie stellt sich vielmehr dar als der natürliche Ausfluß des in der Gemeinschaft liegenden und dem zwischen Gemeinschaft und Einzelnen beruhenden Ausgleichungsbedürfnis gegen das Unsittliche. Das ist auch die Lehre des Judentums. Die Strafe soll das Böse aus der Mitte des Landes tilgen (5. Mos. 13,6, 17,7,12, 19,20, 22,21,22,24, 24,7; 4. Mos. 35,33 flg.). Durch die Strafe soll die gestörte Rechtsordnung wiederhergestellt, das Ansehen des Gesetzes aufrecht erhalten und die Gesamtheit vor künftigen Verletzungen gesichert werden (5. Mos. 17,13, 19,20). Aus dieser Begriffsbestimmung der Strafe ergibt sich nicht, daß die Siihne für den Fall, wenn ein Mensch getötet worden, ist, wieder in der Vernichtung eines Menschen bestehen müßte. Die Strafe muß auch aus der jeweiligen Seelenlage der Bevölkerung zu der Zeit verstanden werden, in der das Strafrecht spielt. In der geschichtlichen Entwickelung kann der Gedanke der Wiedervergeltung nach dem Grade seiner Intensität verschieden sein und so auch der Gedanke der Talion zeitweise in den Vordergrund nicken als vorgekehrter Nebenzweck. *) Vgl. hierzu: M. Liepmann, Die Todesstrafe, Berhandl. des 31. Deutschen Juristentages, 1912, 2 Bd., S. 572 flg. Geden&et der Jüdischen Jiinderhitfe f Ursprünglich nah in die Strafe, wie bei den Aegyptern, der altgriechischen und altrömischen Gesetzgebung, den Germanen, auch bei den Israeliten die Form der Talion an (2. Mos. 21,23; 3. Mos. 24,17,19; 5. Mos. 19,21). Wie aber der Rechtssatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn", der talmudischen Ueberlieferung zufolge, dahin aufzufassen ist, daß dem Geschädigten der Wert seines Auges in Geld zu ersetzen ist, wie bei den Germanen die Selbstrache gemildert, die Buße zum gesetzlich erlaubten Werigeld wurde, so ist auch inr jüdischen Strafrecht die Selbsthilfe und der Grundsatz der Talion durch das 'Gesetz beschränkt, die Rache zur Vernichtung des Bösen auf Gott zurückgeführt (5. Mos. 32, 5) und die Härte der Talion zur gerechten Vergeltung erhoben. (Schluß folgt.) m Ser WilW ftrMsilS Wslles. Im „Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz" lesen wir einen Aufsatz aus der Jeder von Dr. Willy Cohn, Breslau, aus dem wir folgendes wiedergeben. Die Redaktion. Es ist vielleicht Lein Zufall, daß die großen Verkünder des sozialistischen Gedankens, Karl Marx und Ferdinand- Lassalle, aus jüdischem Blute entsprossen sind. Liegt es doch tief im Wesen des Judentums begründet, sich der Uriterdrückten und Verfolgten anzuuehmen. Ueber Lassalle, dem Denker und Kämpfer, der sich für die Menschheit einsetzte, vergißt man allzuleicht den Juden Lassalle. Und in der Tat trat in seinem späteren Leben das Jüdische hinter dem, was er sich als Aufgabe gesetzt hatte, völlig zurück. Aber seine Jugend spielte sich doch so ganz in einem jüdischen Milieu ab, daß ich von ihr hier einiges erzählen möchte, zumal uns das Tagebuch, das der Knabe Lassalle geführt hat, recht tief in seine Entwickelung hineinsehen läßt. In Breslau ist Ferdinand Lassal, so lautet sein Name eigentlich, am 13. April im Hause Roßmarkt 6, als Sohn des Heymann Lassal und seiner Frau Rosalie geb. Heitfeld geboren, wie uns ein altes, über die Geburten geführtes Buch berichtet, ldas noch heute im Archiv der Breslauer Synagogengemeinde aufbewahrt wird. Am Roßmarkt sagten wir, in einer Gegend, die noch heutzutage vorzugsweise von Juden bewohnt wird, die ja überall den Drang in sich spüren, sich zusammenzuschließen. Hier ist der Knabe herangewachsen, schon frühzeitig reif geworden, mit fast 14 Jahren ein ganzer Mensch, ausgestaltet mit den reichsten 'Geistesgaben, aber auch mit niancherlei Fehlern, wie Selbstüberschätzung und Dünkel. Aber erfüllt von einem feurigen Geiste, der überall anstößt. Als Vierzehnjähriger beschließt er, Tagebuch zu führen mit dem Vorsatz, „vorliegende Blätter sind bestimmt, alle meine Handlungen, meine Fehler, nieine guten Taten aufzunohmen. Ich will mit der größten Gewissenhaftigkeit und Aufrichtigkeit in ihnen nicht nur das aufzeichnen, was ich tat, sondern auch die Motive dieser Handlungen angeben." Und das hat er auch ehrlich getan und nichts beschönigt. Wir ersehen aus diesem Tagebuch nicht nur die für ihn günstigen Züge, sondern auch alle Streiche, die er ausgesichrt hat und die nicht immer so ganz harmlos waren. — Innerlich fromm ist wohl Ferdinand Lassalle nie gewesen, dazu war er viel zu sehr erfüllt von kritisch zergliederndem Verstand. Interessant ist da die Notiz seines Tagebuches: „Nachmittag holte ich mir mein Lotterielos. Es war die Nummer 79 886. Wenn ich Katholik wäre, so ließe ich mir von einem Pfarrer das Los segnen und mit Weihwasser besprengen. So aber muß mein Segen hinreichen." Doch fühlte sich der junge Ferdinand durchaus als Jude, das beweist eine andere Aufzeichnung, die er sich machte: „Unterwegs unterhielt ich mich mit Bloch. Er wollte sich ein Air geben und nannte sich einen Atheisten. Als er aber sah, daß ich ganz anderer Meinung war, so sattelte er auch um. Wir sprachen viel von Seelenwanderung, von Geiger (dem damaligen Breslauer Rabbiner der refornifreuMichen Seite) und dem Judentum und er wunderte sich, daß ich mich so des jüdischen Glaubens annehme. Der Esel! Als wenn man nicht treffe essen und doch ein guter Jude sein könnte. Ich sagte ihm dies und in der Tat, ich glaube, ich bin einer der besten Juden, die es gibt, ohne auf düs Zeremonial gesetz zu achten. Ich könnte wie der Jude in Bulwers ,Leila" mein Leben wagen, die Juden aus ihrer jetzige» drückenden Lage zu reißen. Ich würde selbst das Schaffot nicht scheuen, könnte ich sie wieder zu einem geachteten Volke machen. O, wenn ich meinen kindischen Träumen nachhänge, so ist es immer meine Lieblingsidee, an der Spitze der Juden, mit den Waffen in der Hand, sie selbst ständig zu machen." Was würde er sagen, wenn er heute sehen würde, wie Alt-Neuland im Begriff ist, wieder zur Heimat der Juden zu werden, ohne daß es notwendig war, dafür mit den Waffen in der Hand einzutreten. Der Breslauer Rabbiner- Abraham Geiger, der vorhin schon erwähnt wurde, machte überhaupt auf den Knaben einen großen Eindruck, seine Predigten zeichnet er sich mitunter'auf und versucht, die gehörten Gedanken aufs neue in sich durchzuarbeiten. Aber C er glaubte sich auch einmal aus seinem Judentunr fiir sein Schülerdasein etwas Erfreuliches herauszuholen, und es berührt uns tragikomisch, wenn er am 19. März in sein Tagebuch einschreibt: „Heute ist Purinr. Ich habe mir schon einmal vorgenommen zu schwänzen und tat es heute." Die Schule war ja überhaupt nicht sein Lieblingsaufenthalt. Seine Laufbahn am Breslauer Magdalenen-Gymnasium nahm infolge aller möglichen Dinge, die er sich hatte zuschulden kommen lassen, ein vorzeitiges Ende, er mußte abgehen und kam auf eine Handelsschule nach Leipzig, wo es ihm aber auch recht wenig behagte. Hier hört er von den furchtbaren Judenverfolgungen in Danraskus. Leidenschaftlch empört sich sein Blut dagegen, und er wirft die folgenden Zeilen in sein Tagebuch: „O, es ist schrecklich, zu lesen, schrecklich zu hören, ohne daß die Haare starren und sich alle Gefühle des Herzens in Wut verwandeln. Ein Volk, das dies erträgt, ist schrecklich, es räche oder dulde die Behandlung. Wahr, fürchterlich wahr ist folgender Satz des Berichterstatters: „Die Juden dieser Stadt erdulden Grausamkeiten wie sie nur von ' diesen Parias der Erde ohne furchtbare Reaktion ertragen werden können." Also sogar die Christen wundern sich über unser träges Blut, daß wir rins nicht erheben, nicht lieber auf dem Schlachtfeld als auf der Tortur sterben wollen. Waren die Bedrückungen, um derentwillen sich die Schweif einst erhoben, größer? Gab es je eine Revolution, welche gerechter wäre, als die, wenn die Juden in jener Stadt aufständen, sie von allen Ecken anzündeten, den Pulverturni in die Luft sprängten und sich mit ihren Peinigern töteten? Feiges Volk, Du verdienst kein besseres Los! Der getretene Wurm krümmt sich, Du aber bückst Dich nur tiefer! Du weißt nicht zu sterben, zu vernichten, Du weißt nicht, was gereche Rache heißt, Du weißt nicht, Dich mit Deinen Feinden zu begraben und sie im Todeskampf noch zu zerfleischen. Du bist zum Knecht geworden!" Man bedauert aufs tiefste, daß Ferdinand Laffalle später die Berührung mit dem Judentunr fast ganz verloren hat, was hätte dieser Mann für unsere Gemeinschaft leisten können, wenn er sich mit dem gewaltigen Feuer seiner Beredsamkeit für sie eingesetzt hätte. Das Ende erst knüpfte wiederum an den Anfang an. Nach einem rastlosen, unruhigen Leben fand er im Duell in Genf seinen Tod, zur ewigen Ruhe aber wurde er auf dem jüdischen Friädhofe seiner Heimatstadt Breslau bestattet, sein Grab bildet alljährlich den Wallfahrtsort unzähliger Arbeiter, die an seinem Todestage ihrem Führer nahe sein wollen. Heimkehr. Bon V id sch e H o h n s a l z - Zehlendorf. (Schluß.) —— In seinem Kopfe überstürzten sich die Gedanken. Bilder und Erinnerungen jagten einander. Das Herz klopfte ihm zum Zerspringen. — Ein Lied, das er sie einstmals trällern gehört hatte, glaubte er irgendwo zu hören. Dann mußte er wieder an das Wort „Liebe" denken, und Verse aus dem Liebesstücke eines jungen Dichters, das er vor kurzem gelesen hatte, sielen ihm ein: „Liebe, Liebe! Was wissen wir Menschen, wann Liebe ist?! Lust der Sinne allein ist Vergänglichkeit, Und der Herzen Einklang sänftigt das Glühen nicht. Da laß uns lieber wahr zu einander ünd gütig sein Und in Demut erkennen, daß Liebe ein Recht nicht ist. Und daß viele berufen, doch wenige auserwählt sind. -- Alle tausend Jahre nur einmal vielleicht Aufsprüht der göttliche Junke und zündet ein Menschenherz! Dann rauschen de Quellen auf und Lieder, unsterbliche, Blühen aus stammelndem Munde eines Gesegneten. Doch von Lust und Besitz vermelden die Lieder nichts; Immer nur Sehnsucht hat die begnadete Zunge gelöst!" Er stand auf den Stufen der Säulenhalle, ganz in Sonnenlicht getaucht, mit gesenktem Haupt, und dünkte sich in zager Scheu ein Auserwählter zu sein. . . . Plötzlich ließ der unsichtbare Cellospieler in der Erdgeschoßwohnung des Laboratoriums sein Instrument wieder singen, erst leise und getragen, — dann wuchs die Melodie rasch mit frohlockendem, brausendem Crescendo zu einem schnell dahinflutenden Jubellied an und brach I nach einigen Minuten unvermittelt ab. — Und mit einem Male übermannte den blassen, wartenden Menschen seine große Ergriffenheit und Erschütterung, und er wünschte, daß sie endlich käme, mit einer solchen Inbrunst und Stärke, wie er noch nie etwas ersehnt hatte. Er fühlte, wie ihm die Augen feucht wurden, er hob den Kopf und warf wie betend die Arme empor, und unwillkürlich, — ohne es zu wollen, — rief er ihren Namen aus. . . . All' seine jahrelange Trauer und große Not klang aus dem einzigen, halblauten Schrei. . . . — Und siehe! — am Ende des Weges tauchte eine weißgekleidete Mädchengestalt auf, die gemächlich auf den Tempel zuschritt.- Er wußte sofort . . . das ist sie! . . . das Wunder war geschehen! . . . hatte sie seinen Ruf gehört und ihm Folge geleistet?! — Langsam ging er ihr entgegen. Die Knie zitterten ihm vor Erregung. Er bezwang sich, um nicht vor Freude laut zu jauchzen. Jetzt konnte er sie deutlich erkennen. — Sie hatte sich kaum verändert. Immer noch so schön, wie vor Jahren war sie. ... So hatte er die feine, zierliche Gestalt in der Erinnerung gehabt! — Das liebliche Kindergesicht rührte ihn, wie vor Jahren, und alle Liebe, die in ihm glühte, flammte in grellem Strahl übermächtig wie ein erhellender Blitz auf. — Er hielt den Atem an. . . . Nun würde sie auf ihn zukommen, ihm beide Hände entgegenstrecken und ihn begrüßen, wie gestern im Traum. — Jetzt war er ihr ganz nahe. — Er wollte auf sie zutreten, um ihr die Hand zu geben, aber etwas Rätselhaftes, ihm selbst Unbegreifliches hielt rhu davon ab-und was war das?-sie hob leicht den Kopf, musterte chn schnell und gleichgültig, erkannte ihn nicht wieder, — und ging vorbei. — Da war es, als ob etwas in seiner Seele barst, — als ob die Saiten eines seltenen Instrumentes mit widerlichem Ton zersprangen. Einen Augenblck wollte er ihr nachstürzen, sie beim Namen nennen und sich zu erkennen geben. Er unterließ es jedoch, wankte zu einer Bank und brach in ein häßliches Gelächter aus. Dann stierte er lange vor sich hin. —* Abends fuhr er nach Hause. — Auf der Straße fuhren die Wagen, lachten und schwatzten die Menschen, als ob nichts geschehen wäre. Er stand am Fenster seines Zimmers, inimer noch sinnend und sich verhöhnend. — Wo war das Wunder geblieben? — So groß glaubte er sein Gefühl, daß es das Schicksal zwingen könnte! — Eine lächerliche und eingebildete Farce war alles! — Was war er für ein überspannter Narr gewesen! — Was war er ihr? — Ein Fremder, den sie nicht einmal erkannte! — Es gab nichts Uebernatürliches' auf der Welt, nichts, was hinter dem Leben stand und die Schicksale der Menschen bestimmte. — In grausamer Selbstquälerei wurde er nicht müde, sich zu verspotten und sich über sich selbst lustig zu machen. Die Stunden verrannen. Die Nacht ging vorüber, — als es Morgen wurde, hatte er sich selbst wiedergefunden. Jetzt bin ich wieder ganz einsam, sagte er. Ich habe nur noch mich selbst, sonst nichts auf der Welt. — Aber

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