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Jüdisch-liberale Zeitung · 1921-05-06 · 22 (6.5.1921) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
1 (1920-1921)
Issue
22 (6.5.1921)
Date
1921-05-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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legende dieser Idee ist der Gedanke des Staatsschätze s." (1920 Nr. 91/92 Julius Berger.) Wir, die wir naticMaljüdische Bestredungen ablehnen, sollen also zur Schaffung eines jüdisch-nationalen Staatsschatzes bettragen. Von entscheidender Wichtigkeit aber fft, was die „Jüdische Rundschau" aussagt über: Die Grundlagen des Keren hajessod. „Aus den Eingängeir werden inindestens 20 % dem Jüdischen Nationalfonds für Bodenankauf zugeführt. Bon den weiteren Eingängen soll höchstens ein Drittel für laufende Ausgaben der Einwandererfüfforge, der sozialen Fürsorge, des Bildungswesens und ähnliche öffentliche Zwecke des Aufbaues der jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina verbraucht werden, während mindestens ztvei Drittel für dauernde nationale Anlagen und wirtschaftliche Betrüge zu verwenden sind." (1920 Nr. 73.) Dahin ist man mit der ewigen Kompromißsucht gekommen, dahin mit dem Ruf nach der „Einheitsfront". Die Zionisten sind unbeirrt ihren Weg gegangen, und weite Kreise sind ihnen nackqelaufen, und die Gefahr besteht, daß auf diese Weife die ganze deutsch-jüdische Bewegung ins zionistische Fahrwasser gerät. Jetzt will man uns gar vor den zionistischen Karren spannen, damit wir ihm Liber den Berg helfen. Das mögen die Zionisten selbst besorgen. Wer für den Keren hajessod gibt, gibt für den Nationalfonds und hilft mit am „Aufbau der jüdischnationalen Heimstätte in Palästina"; hilft somit das Baseler Programm durchführen. Das wollen wir nicht. Der Keren hajessod ist, wie der zionistische Führer Schmarja Levin sagt: „eine Angelegenheit der gesamten zionistischen Organisation und des gesamten jüdischen Volke s." Nur wer sich zugehörig fühlt zum jüdischen „Volke" darf dafür geben. — Wir nicht! * * * Ich komme somit zu dem entgegengesetzten Resultat wie Herr Dr. Nathan. Von einer „Einheitsfront" in dem Sinne, wie er sie zu meinen scheint, kann heute weniger denn je die Rede sein. Jede Arbeit, die wir mit den Zionisten gemeinsam in Palästina unternehmen, kommt dem Zionismus zugute. Wir können nicht einer Bewegung, die wir ablehnen, den Weg ebnen. Es gibt hier nur ein Entweder — Oder. Der Keren hajessod wird jetzt der Prüfstein sein. Ein jeder prüfe noch einmal sein Herz, und sollte er finden, daß er für die jüdischnationale Heimstätte in Palästina eintreten muß, so mag er sich zu den Zionisten stellen; wir werden ihn ob dieser Ehrlichkeit nur achten. Weit auseinander führen unsere Wege. Unbeirrt und ohne uns umzusehen, doch ohne Haß wollen wir den unseren gehen, wie ihn unsere Ideale vorzeichnen. Wir können die Ostjudenfrage nur als soziale behandeln. Das Geld, das dem Keren hajessod zufließen sollte, kann für sie in anderer Weise nutzbringender verwandt werden (es ist zu bedenken, daß Palästina keineswegs allein den Ostjuden zur Heimstätte werden soll). Palästina ist, wie die „Jüdische Rundschau" zugibt, heute „das Land der allerteuersten Währung der Welt". Bringen wir also die Ostjuden wo anders unter oder suchen wir ihre Lage im Osten zu verbessern, so können wir mit demselben Gelde mehr leisten — ganz abgesehen davon, daß die Engländer aus technischen Gründen jährlich nur eine ganz verschwindend kleine Anzahl (man spricht von 2000, während mehrere Hunderttausend im Begriff sind, den Osten zu verlassen) nach Palästina einwandern lassen, sodaß die Millionen unserer ostjüdischen Glaubensbrüder noch für Menschenalter den furchtbaren Verfolgungen ausgesetzt sein würden, wenn man ihnen nicht anders hülfe. —. Und noch eins von höchster Wichtigkeit: wollen wir unser Ideal, das Judentum zu erneuern und ihm seine alte Kraft wiederzugeben, verwirklichen, so gilt es, die jüdische Wissenschaft zu unterstützen; denn mit ihr steht und fällt das Judentum. Sie ist in äußerster Bedrängnis. Die Rabbinerseminare, Lehranstalten, wissenschaftliche Vereine und Bibliotheken können aus Mangel an den notwendigsten Geldmitteln den Betrieb kaum aufrecht erhalten. Ihnen könnte mit der Hälfte des Geldes, das dem Keren hajessod bei uns in Deutschland zufallen sollte, zu neuer Blüte verholfen werden. Fruchtbare Arbeit von der ungeheuersten Bedeutung wäre damit geleistet. Mögen zu all diesen Zwecken Fonds geschaffen oder die bestehenden erneuert werden. Da werden wir alle gern und freudig geben. Die Palästina-Arbeit aber müssen wir, fö leid es uns tut, den Zionisten allein überlassen. Zur „palästina'-Resolution -es Centralvereins. Wir erhalten folgende Zuschrift: Die Vorstandssitzung des Centralvereins am 10. April brachte die wohl von fast allen Mitgliedern seit langer Zeit gewünschte Klärung über die Stellung des C.-V. zum Palästina-Aufbaufonds und es ist erfreulich, daß endlich eine unzweideutige Entschließung gefaßt wurde, aus welcher hervorgeht, daß der C.-V. nicht gewillt ist, sich vor den zionistischen Karren spannen zu lassen. Nach der Erfahrung, daß noch nie vergebens an das Mitgefühl der Glaubensgenossen appelliert wurde, versucht man jetzt den Aufbau Palästinas auf neutraler Grundlage zu finanzieren ohne auch nur die geringste Gewähr dafür zu bieten, daß zionistische Politik ausgeschlossen sein soll. Wie geschickt die Leiter der neuen Bewegung hierbei Vorgehen, beweist der Artikel „Mußte das sein" in der vorigen Nummer der Jüd. Lib. Ztg. Wenn einer, der den C.-V. selbst als seinen „besten und bewährtesten Freund" bezeichnet, bereit ist, die Entschließung des Vorstandes zu verurteilen, ohne die dort vorgebrachten Gründe zu kennen und von einer „Zufallsmehrheit" spricht, welche den Beschluß „durchdrückte", so zeigt dies, wie weit selbst die Freunde des C.-B. dem Einfluß jener Leiter unterlegen sind. Nicht ein einziges Vorstandsmitglied der kleinen Minderheit stellte sich auf den Standpunkt des Herrn Verfassers, „nun ihrerseits zu reden und zu handeln", denn der C.-V. steht auf demokratischer Grundlage. Die Unterstellung, daß die Resolution gefaßt wurde aus Besorgnis, einige Mitglieder an den Verband nationaldeutscher Juden zu verlieren, weise ich auf das schärfste zurück und bedaure die leichtherzige Art, einen Vorwurf zu konstruieren, der jeder Grundlage entbehrt. Es sind bei Beratung der Resulution derartige Befürchtungen von keiner Seite ausgesprochen worden und ich als Mitunterzeichneter der Resolution stehe auf dem Standpunkte, daß der Beschluß gefaßt werden mußte, auch wenn zu befürchten wäre, daß einige Mitglieder sich deshalb von uns trennen würden, die sich über die Gefahr nicht klar sind, welche der Zionismus für das deutsche Judentum bedeutet. Die Mehrheit für die Resolution bestand aus den Vertreten: des ganzen deutschen Reiches, Nord und Süd, Ost und West waren sich über die Stellungnahme einig. Trotzdem Herr Dr. Paul Nathan mit einer Anzahl Berliner und nur wenigen auswärtigen Herren einen gegenteiligen Standpunkt vertrat, war es auch seiner Autorität nicht möglich, die Majorität zu überzeugen. Grade das Verhalten der zionistischen Führer durch das sie stets die Schaffung einer Einheitsfront selbst im Kampfe gegen den Antisemitismus verhindert haben, hat nunmehr zu ihrem Schaden bewirkt, daß es unmöglich geworden ist, eine Einheitsfront zum Aufbau Palästinas zu schaffen, von Liebe und Lei-. Mm> bMiische Novelle dm Walter Brinitzer. Es geschah, daß ein ehrsamer Landmann, der sich und sein Weib redlich durch der Hände Arbeit nährte, fein Hans auf einige Zeit verlassen wollte, um sich für feinen Acker eine Frucht zu holen, die bisher nur im Nachbarlande sproßte. Ehe er sich zur Abreise kehrte, empfahl er fein Weib und sein Gut Gott, denl hilfreichen Beschützer der Einsamen. Er drückte sein geliebtes Weib innig an sich, trocknete ihr eine Träne von der Wange und sprach ihr Mut und Zuversicht zu und sagte ihr, daß er am achten Tage zurück sein werde wieder bei ihr. So zog er denn von dannen und sein Weib schaute ihm lange nach, erflehte des Himmels Segen für seinen Weg und harrte ergeben in rührigem Schaffen und innigem Gebet seiner Wiederkehr. So waren sieben Tage ins Land gegangen, und da sich in milder Schöne der achte Tag mit funkelnden Strahlen ankündete, jauchzte ihr Herz, denn es sollte ja der Freund ihrer Sorge, der Stolz ihrer Freude, der Held ihrer Opfer, ihr geliebter Gatte Heimkehr halten. Sie nahm alles Geschirr uiw alles Linnen im Hause, trug es hinab zum Fluß, der vorüberfließt, und ließ in feinen Fluten die Teller perlen und die Wäschestücke wehen, daß alles recht festlich und reinlich fei, wenn erst er wieder mit ihr spräche und betete. Und mit den flutenden Wellen ellten ihre Gedanken zu ihm in seligem Sehnen. Einmal nahte von fern ein Schiff. Und immer größer ward es. Und wie sie noch schaut und ob des seltenen Geschehnisses für sich sinnt, ist es hevangekommen und legt auch schon am Ufer an. Der Schiffsherr erblickte das Weib und sah, daß es schön war. Alsbald regte sich in ihm ein Verlangen nach ihr. Er entsteigt dem Schiff und schreitet stracks auf sie zu. Da sie noch immer in Bestürzung un£> verwundert über das Ungewohnte, Ungewöhnliche steht, stürzt er auf sie ein und umfaßt sie und sagt ihr heftig, daß er sie begehre. Sie wirft sich ins Knie, fleht zu ihm bei der Heiligkeit ihres Ehcbundes, ruft ihn ringender Hand um der Barmherzigkeit Gottes willen an, er soll sich besinnen und nicht im reinen Lichte der Sonne die bösen Geister beschwören. Ihre duldsame Kraft übermannt ihn und ruhiger hebt er an: Mich blendet Dein feuriges Auge, nrich entfesselt Deine anmutende Gestalt, gelobst Du mir, wohin auch immer zu folgen und zu verbleiben, so lasse ich jetzt von Dir. Und in der Not ihres Herzens tut sie dieses Gelübde uiw verflucht sich bei Gott, wenn sie es je bräche. Da ließ der Wüterich von ihr ab und brachte die ohnmächtig Dahinsinkende auf sein Schiff und fuhr mit ihr fort, weit in ein einsames Land, wo nicht die Stimme der Menschen hindringt und kein munteres Vöglein fein Lied anstimmt, weit in sein Reich, das an die Grenzen der Welt streift, in das Reich der Geister. Da gerade das Schiff mit ihr in den Wogen davonrollte, war ihr Gatte heimgekehrt und sah mit sehenden Augen, wie ihm die Wärme seines Lebens, die Gnade feines Strebens, fein geliebtes Weib ruchlos enfführt ward und er ihr nicht helfen konnte. Der Schmerz zerriß ihm den Busen, mü> die Freude entwich seinem Herzen, dem Auge erlosch die Glut und die Wangen entbleichte das Blut. Aber fein getreues Weib folgte dem König der Geister, wohin er sie immer führte und verblieb, wie es ihr Schwur ihr befahl. Doch da er in der finsteren Hülle der Nacht, geschürt von der teuflischen Wut seines Geistes in freventlicher Lust ihr nahen will, entlodert dem Himmel ein segenzuckender Blitz und tilgt ihn dahin, den Elenden, in feurigem Verderben. denn die Zionisten denken in Wirklichkeit nicht daran, ihre national-jüdischen Bestrebungen aufzugeben. Zur selben Zeit, da Herr Rechtsanwalt Klee den' Binjan haarez gründet, verlangt er in der Berliner Gemeinde die Gründung jüdischer Schulen. Es gereicht den zionistischen Führern zur Ehre, daß sie von ihrem Programm nicht ein-Tüpfelchen aufzugeben gewillt sind und dasselbe geht aus einem Artikel des Vorsitzenden der Bresl. Zion.-Ver. hervor. Aber das Recht der eigenen Meinung haben auch die Vorstandsmitglieder des C.-V. und diese Meinung kann sich nicht ändern, weil statt der unduldsamen Türkei nun England die Oberhoheit über Palästina ausübt. Das Ziel der Zionisten, eine „nationale" Heimstätte für die Judenheit zu gründen, ist durch Englands Mandat in weitere Ferne gerückt denn je, und wenn die Zionisten mit diesem Erfolge zufrieden sind, so wollen wir sie nicht daran hindern. Es ist aber nicht die Aufgabe des C.-B. nun seinerseits die nationale Propaganda der Zionisten zu fördern, denn die Gelder, welche von nichtzionistischer Seite für den Keren hajessod gespendet werden, machen die Mittel frei, welche die Zionisten für ihre national?jüdische Propaganda in Deutschland brauchten, denn sein Ziel ist: „Die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens ohne Unterschied der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, um sie in der tatkräftigen Wahrung ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung, sowie in der unbeirrten Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken." Johannes Wilhelm. Jim öem Reich. Jüdische Kinüerhllfe. Die Zenträlwohlfahrtsstelle der deutschen Juden hatte auf ihrer letzten Tagung befchloffen, unter dem Namen „Jüdische Kinderhilfe" eine allgemeine Sammlung unter den deuffchen Juden zu veranstalten, deren Ergebnis in erster Linie den notleidenden Jugendfürsorge- Institutionen zugute kommen soll, dann aber auch der offenen Jugendpflege, insbesondere den Ferien-Kolonien usw. dienstbar gemacht werden soll. Ursprünglich schon für Beginn dieses Jahres geplant, ist diese Sammlung mit Rücksicht auf die „Deutsche Kinderhilfe" bis jetzt verschoben worden. Nachdem die Sammlung der „Deutschen Kinderhi'lfe" nunmehr abgeschlossen ist, muß die Aktion für die notleidenden jüdischen Kinder in um so stärkerem Maße beginnen, als die aus der „Deutschen Kinderhilfe" der jüdischen Jugendpflege zur Verfügung stehenden Summen bei weitem nicht ausreichen, um dem allgemeinen Notstand abzuhelfen. Die Zentralwohlfahrtsstelle hat sich an alle ihr an geschlosfenen Gemeinen und Organisationen gewandt, ihr bei der Durchführung der „Jüdischen Kinderhilfe" behilflich zu fein. Hoffentlich entspricht das Ergebnis der Dringlichkeit des Zwecks und der außerordentlichen Bedeutung, welche eine gesunde, heranwachselwe Jugend für die Zukunft des deuffchen Judentums besitzt. Berlin. Das Zentralbüro des Hilfsvereins für jüdische Auswanderungsangelegenheiten hat seine Tätigkeit wieder ausgenommen. Als besonderer Sekretär für das Zentralbüro ist Herr Dr. Nathan Ben Nathan angestellt. Die Arbeit des Zentralbüros besteht in der Regulierung der Emigration, die durch Deutschland geht, in der Beratung von Auswanderern und in der Auskunfterteilung an Organisationen, in einer systematischen Auswandererfürsorge unter möglichster Zusammenfassung aller Tätigkeiten, die mit der Auswanderung Zusammenhängen. Die Mitarbeit aller Organisationen ist willkommen. Die Zentrale^ ist in Berlin, Steglitzer Straße 12. Nebenstellen sind m Hamburg, Ferdinandstraße 14, und Bremen, Düsternstraße 7, bereits -vorhanden. Weitere Nebenstellen werden an den Grenz- Ein Dankesseufzer bebte heiß von ihren Lippen, sie weinte leise und ergab sich vollends der Süßigkeit des himmlisch satffamen Gefühls. Und da er sank, verdunkelte das Reich der bösen Geister und sank mit chm in ungrundtiefe Nacht. Und lichten Geistes lichtes Leben wurde wach: Hier enffprossen duftig bunte Blümlein aus der Erde, dort drang ein lustig süßes Lied aus dem Gebiisch und alle Vöglein stimmten ein. Hier ragten grünbelaubte Bäume Erlösung jauchzend himmelan, dort murmelte ein Bächlein wellend sanft dahin wie Dankesmelodie. Das Licht schuf tausendwirkend abertausend Sonnen, ein unergründlich gnädig liobeübervoller Geist entließ auch sich lebendig aller Himmel Herrlichkeiten und eine Welt erstund so schön und licht, wie zur Glückseligkeit. Und Menschen kamen, gute, gotterfüllte, gläubig fromme Menschen, die nur in Gott ihr höchstes Gut erblickten und alles Gemütvoll aus seiner Hand hirmahmen, wie er es gibt. Und ihrer erwählte sie sieben greise, würdehaste Männer, die ob ihres weisen und gerechten Sinnes bei allem Volk in Achtung, Liebe und Verehrung standen. Des Alters schneegewordener Bart schwellte in weißen Strähnen von ihrem Kinn zur Erde, und doch erglühte chr Geist in ungebeugter Kraft, des Löbens vielverschlungene Wellen hatten ihr Herz hart Prüfend oft umspült, und doch erfüllte sie des Glaubens ungefchwächtes Gottes-Hilfe-Hoffen. An jedem Tage entsproß aufs neue ihrer Seele ewiger Jugend unvergängliche Freude. Jene sieben weisen Männer erwählte sie also und berief sie zu sich und gab ihnen ihre Bitte kund und ihren Wunsch: Dem Herrn zu Lob und Dank für ihre wunderbare Rettung hochragend einen Tempel zu erbauen, darinnen jene sieben weisen Männer fortan zum Lobe Gottes fein Wort verkündeten. Und so geschah es auch.

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