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Jüdisch-liberale Zeitung · 1921-02-25 · 13 (25.2.1921) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
1 (1920-1921)
Issue
13 (25.2.1921)
Date
1921-02-25
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Hus -em Reich. Nach üen Wahlen. Die Wahlen zur preußischen Landesversammlung sind vorüber. Sie gehen uns an dieser Stelle nur als Juden an. Und da müssen wir mit tiefem Bedauern feststellen, daß die Partei des wüstesten Judenhasses, die noch am letzten Tage vor der Wahl mit einem unerhört verlogenen Hetzflugblatt antisemitischen Inhalts herauskam, die Deutschnationale Volkspartei, überall in Preußen sehr große Wahlerfolge davongetragen hat. Es ist ja so einfach, so bequem und angenehm, sich selber vorzu— reden, daß an all dem grenzenlosen Unglück dieser Tage nur die anderen, in erster Reihe diese bösen Juden schuld seien. Ueberhaupt: wo man es doch aus den „Geheimnissen der Weisen von Zion" so genau weiß, wie alles gekommen ist ... . Wir sehen die Wellen des Hasses heranbranden und müssen ihnen standhalten, müssen gegen sie schützen, waS unsere Bäter und wir in jahrzehntelanger Aufbauarbeit geschaffen. Das alte, immer neue Judenlos! Was lehren uns diese trüben Tage? Neben vielem anderen dies eine, wichtigste: daß wir Juden eine Wahnsinnstat begehen, wenn wir gegeneinander in wilden Parteikämpfen streiten. Draußen steht der Feind und rennt gegen unsere staatsbürgerliche Stellung und gegen alles, was uns heilig und wert ist, an. Und fragt wahrlich nicht danach, ob wir Orthodoxe oder Liberale, Zionisten oder Zentralvereinler oder (die neueste Spielart, über die wir demnächst zu berichten haben werden) „nationaldeutsche Juden" sind. Es genügt ihm, daß wir Juden sind. Vielleicht muß es noch ärger kommen, ehe sich bei uns allenthalben die Erkenntnis Bahn bricht, daß wir der geschlossenen Masse der Feinde geschlossen und einmütig gegenübertreten müssen, wenn wir nicht unterliegen wollen. Vielleicht aber — manch hoffnungsvolles Anzeichen deutete gerade in den letzten Wochen darauf hin — ist der Tag nicht mehr fern, an dem wir, unbeschadet unserer weit auseinandergehenden Ueberzeugungen und Neigungen, einander die Hände reichen und das schaffen werden, was die Sehnsucht der Besten unter uns seit langem ersehnt: die jüdische Einheitsfront! Berlin. Die liberale Fraktion gab in der Repräsentantensitzung zu dem Antrag auf Einsetzung einer gemischten Deputation wegen Schaffung jüdischer Volksschulen folgende Erklärung ab: „Die liberale Fraktion hält die gemeinsame Erziehung der Kinder aller Konfessionen in gemeinschaftlichen Schulen für das Erstrebenswerte. Sie geht dabei von der Voraussetzung aus, .daß auch jüdische Lehrer in genügender Zahl an solchen Schulen zur Anstellung gelangen und das; auf die religiösen Bedürfnisse der jüdischen Kinder hinreichend Rücksicht genommen wird. Sie halte die Beratung des vorliegenden Antrages erst dann für angebracht, wenn die preußische Schulgesetzgebung die Durchführung dieser Grundsätze unmöglich machen sollte." Berlin. Ueber das Thema „Gleichberechtigung oder Verhetzung" sprach kürzlich Hermann von Wicht, Pfarrer an der St. Simeonkirche, in einer Versammlung, die vom Verband Groß-Berliner Ortsgruppen des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens einberufen war. Der Redner hob zunächst hervor, daß für ihn kein Grund'Vorgelegen habe, die Einladung abzulehnen. Weirn heute wieder versucht werde, aus religiösen Gründen eine Scheidewand zwischen deutschen Staatsbürgern 5u ziehen, so müsse doch darauf hingewiesen werden, daß jede Religion zur Versöhnung mahne. Die Tatsache, daß der Antisemitismus in der allerschlimmsten Form nach den: Kriege wieder in die Erscheinung trete, beweise, daß große Volkskreise nur auf Schlagworte reagieren, und auch die hohe Auflage vetz Dinterschen Buches sei ein Zeichen für mangelnde Kultur. Vom nationalen Gesichtspunkte aus kommt es auf die gleichartige Gesinnung, auf ein gleiches freundliches Zusammenhandeln an. Wie der in England wohnende Jude sich als Engländer fi'chlt, so fühlt sich! der in' Deutschland lebende als Deutscher. Jeder, der sein Volk lieb habe und für dessen Aufstieg mitkämpfte, bekunde seine nationale Gesinnung. Man sollte doch nicht übersehen, daß die kleine Gruppe der Juden stets bereit gewesen fei, wohltätig zu wirken, wo es darauf ankam, Not und Elend im Vaterlande zu mildern, und daß andererseits unter den Kriegsgewinnlern mindestens ebenso viel Mitbürger christlichen als jüdischen Glaubens sind. Mit Recht haben die deutschen Juden betont, daß sie treue Anhänger ihres Glaubens, aber auch ebenso gute deutsche Bürger sind, die mit uns im geistigen Kampf um den Aufstieg des deutschen Volkes ringen, und sie erklären mit gleichem Recht den für einen Mörder, der ihnen das Recht der Gleichberechtigung absprechen will. (Lebhafter Beifall.) Nach dem Vortrag fand eine freie Aussprache statt. Berlin. Bericht der Freien Jüdischen Volkshochschule über die Geschäftsjahre 1919 und 1920. Mt dem Ende des Jahres 1920 hat die Freie Jüdische Volkshochschule das 2. Jahr ihres Bestehens vollendet. Ein kurzer Rückblick zeigt uns, daß sich die Erwartungen ihrer Begründer erfüllt haben. Die Freie Jüdische Volkshochschule hat sich als durchaus lebensfähig erwiesen, ja sie ist zu einer bedeutsamen Kultureimichtung im jüdischen Leben Berlins geworden. — Nach Ueberwindung mannigfacher Widerstände und Bedenken war es dem vorbereitenden Ausschuß gelungen, am 1. Februar 1919 die Gründungsversammlung zu veranstalten. Vertreter aller wichtigen jüdischen Organisationen, voran die Jüdische Gemeinde Berlin, nahmen daran Teil und sagten dem jungen Unternehmen ihre Mitwirkung und Förderung zu. Dementsprechend ist auch der geschäftsführende Ausschuß und das Kuratorium durchaus paritätisch zusammengesetzt. Daß hier alle Parteien und Richtungen innerhalb des Judentums sich zu einem gemeinsamen Werk vereinigten gab der Freien Jüdischen Volkshochschule von vornherein die charakteristische Note. Denn das Statut, das als Zweck des Vereins Freie Jüdische Volkshochschule „die Verbreitung des Wissens von Juden und Judentum" festsetzte, stellt als wichtigsten Grundsatz auf: „der Verein dient keiner politischen oder religiösen Richtung." Unerwartet groß war die Hörerzahl des ersten Trimesters (1560) und konnte natürlicherweise nicht dauernd auf der gleichen Höhe gehalten werden. Aber gerade das letzte Trimester (Herbst 1920) überschritt mit über 1000 Hörern wieder erheblich seine Vorgänger. Im ganzen haben bis jetzt bei zirka 100 Bortragskursen über 5000 Hörer die Volkshochschule besucht. Wichtiger noch als dieser äußere Erfolg ist die imtere Wirkung. Wenn anfänglich das Bedenken geäußert wurde, die Volkshochschule würde unter dem Mangel an Dozenten leiden, so zeigte sich bald, daß sich aus den verschiedensten Ständen — Rabbiner Lehrer, Privatgelehrte, Männer und Frauen des öffentlichen Lebens — eine genügende Anzahl von Dozenten zusammenfanden, um die ebenfalls aus den verschiedensten Ständen zusammengesetzte Hörerschaft in die vielfältigen Gebiete der jüdischen Geisteswelt einzuführen: in Bibel und Talmud, in Religion und Geschichte, in die Literatur und Kunst, in die Wirtschaft und die Probleme der Gegenwart. — Allen Vorträgen gemeinsam war der Grundsatz der vollkommenen Objektivität, d. h. Frecheit von jeder einseitigen Tendenz oder parteilichen Beeinflussung, sowie das, Bestreben, durch vertiefte Kenntnis vom Judentum zu bestärken. — Es braucht nicht betont zu werden, daß bei der Wahl der Dozenten, die regelmäßig unter Mitwirkung eines wissenschaftlichen Beirats erfolgt, streng darauf gesehen wird, daß ebensowohl eine gediegene Wissenschaftlichkeit der Darbietungen wie eine allgemein verständliche Vortragsweise^ gewährleistet ist. —^ Durch die Einrichtung von Hörerversammlungen wird versucht, zwischen der Leitung der Volkshochschule und den Hörern eine lebendige Verbindung herzustellen und den Hörern zu Kritik und neuen Anregungen Gelegenheit zu geben. So hat sich die Freie Jüdische Volkshochschule als eine Einrichtung erwiesen, die in hervorragendem Maße verdient, von Juden aller Richtungen gefördert zu werden. Dieser Förderung bedarf sie ganz besonders in der gegenwärtigen Zeit, da die schwierigen materiellen Verhältnisse das Bestehen auch dieser Kultureinrichtung schwer gefährden. Und doch verlangt gerade die gegenwärtige Lage der Judenheit eine Stärkung aller Bestrebungen, die der jüdischen Gemeinschaft durch Pflege ihrer geistigen Werte inneren Halt zu geben suchen. Beschämend gering ist noch die Zahl derjenigen, die als Mitglieder wenigstens durch einen geringen Jahresbeitrag die immer steigenden Unkosten des Unternehmens tragen helfen. Erwünscht wären vor allem auch größere Stiftungen, damit die Hörergebühren auf der gegenwärtigen geringen Höhe gehalten werden können und so auch den Minderbemittelten der Segen dieser Einrichtung zukommen kann. Wenn gerade in jüngster Zeit das Beispiel der jüdischen Volkshochschule auch in anderen Städten (Breslau, Frankfurt, Mannheim und München) Nachahmung gefunden hat, so mag uns dies ein Beweis sein, daß die jüdische Volkshochschule einem wirklichen Bedürfnis der jüdischen Allgemeinheit entspricht, zugleich aber auch ein Ansporn, sie zu immer größerer Bedeutung und Wirksamkeit zu entwickeln. Berlin. Die Wahlen »um Slüudenitenvertrelana der hiesigen Universität hatten dos EvMlbnis, daß von 12 000 Studierenden 6231. d. h. also Mvas mehr als 50 Prozent, ihre Stimnven abaalben. «Nach Verteilung der einzelnen Gruppen mtf die 100 verfügbaren Sitz« ergab sich das Bild, daß «die entschieden deutschvölkisch gerichteten Bsueinmungen. das «sind dem WrWnvina. die deutsche Finkenschaift und die deutsche Gruppe. 56 Sitze erhielten. Die Liste der DeMchen «Studievenden jüdischen Glaubens errang 4 Sitze, der Monistischen Gruppe sielen 6 Sitze zu. Der Rest der Stimmen verteilte sich im weseM-Lchen aus Sozialisten und andere links gvrichtetie Gmuppen. Die Deutschvölkischen «sind somit leider in der Lage, Mde anders geartete Meinung #u mqjovisieven. Was dies für das akademische Leben bedeutet, bedarf keiner näheren Erwähnung. Berlin. Professor Julius Guttmanu sprach in der Hochschule für die.Wissenschaft des Judentums über „Spinozas Verhältnis zum Judentum". ..Das Centum", jo führte er aus. „kann diesen großen Weisen, der „nicht nur ein: Einzelerscheinung ist, sondern eine ganz bestimmte Seite des menschlichen Denkens in klassischer Vollendung darstellt", nicht mit ungetrübtem Stolze als den seinigen in Anspruch nehmen. Bekanntlich ist Spinoza von seinen eigenen Glaubensgenossen aus der Religionsgemeinschaft ausgeschloffen und zur Flucht aus Amsterdam gezwungen worden. Dieses Unrecht hat er nle vergessen, und im „Thsologisch-poltttschen Traktat" spricht er sein Urteil über das Judentum aus. Dieses Urteil hat seinen Weg über die. englische Aufklärung nach Deutschland gesunden; noch bei Reimarus und selbst bei D. Fr. Strauß sind seine Nachwirkungen zu erkennen. Das Werk will in der Hauptsache die Philosophie von den Fesseln der Religion befreien und beweisen, daß keinerlei Zusammenhang zwischen beiden besteht, Bor allem aber, daß der Wahrheitsbegriff kein« Anwendung aus die Religion stnden dürfe. Das alles ist vorsichtig, kühl gesagt, denn auch in Holland war die konfessionell« Lage gespannt, und nur durch besonnenste Zurückhaltung und durch die opferwilligen Bemühungen einflußreicher Freunde konnte der große Denker vor Verfolgungen bewahrt bleiben. Indem er sich scheinbar aus die Seite der Orthodoxie stellt, weist er in dem Traktat nach, daß der Pentate-uch unmöglich eine einheitliche Schöpfung aus der Hand Mosis sein kann, sondem das Ergebnis eines Umgen und verwickelten literarischen Prozesses. Damit ist er der Begründer der modernen Bibelkritik geworden. Nachi'eiu er so die Autorität des Alten Testaments erschüttert hat, kommt er zu dem Schluß, daß die Berufung des Volkes Israel keine religiös«, sondern lediglich eine polttische gewesen sein kann. Infolgedessen hat das jüdische Volk nach Zerstörung seiner politischen Selbständigkeit keinerlei Daseinsberechtigung mehr. Ihm als dem absolut Leidenschaftslosen ist freilich das wahre Wesen der Religiosität des Volkes, die Schicksalskrafi des Blutes entgangen. Ter Vortragende zeigte dann noch in großen tilgen. wie sich von Spinoza Fäden spinnen zur Mystik und zp den Mischen Religionsphilosophen des Mittelalters." Ins meinem Notizbuch. Von Ludwig Davidsohn. 1. Doppelte Buchhaltung des Lebens. Die Kredupostrn aus dem Konto „Erfahrung" erscheinen leider auch meistens alS Debetposten auf dem Konto „Hoffnung". * . * * Wie ein« Bergwanderung im Nebel ohne Fernsicht ist — ein Leven ohne Illusionen! Im letzten Berliner Lenz. Fährt die Straßenbahn noch morgen? — Läuft noch's Wasser? — Brennt noch'S LichtV — Alles streikt! — Nur meine Sorgen, ach! dir streiken leider nicht! .. . * * * DaS z u spät Erreichte gewährtkein Glück mehr; die Aussicht von den in de, Jugend erstiegenen Hügeln war bunter, lockender und strahlender, als die von den im Aller erklommenen hohen Bergesgipfeln. ‘ Das tiefste Wesen eines Volkes zeigen die von ihm gebildeten Ausdrücke der Begriffe, die sich in keiner anderen Sprache wiedergeben lassen; das englische „euul." das stanzöstsche „oÜLUvmismv" rc. lassen sich z. B. nicht inS Deutsche übersetzen. Die Quelle unseres Judentums, das Hebräische, hat für das zweifelnde „vielleicht" in Abstufungen fast ein halbes Dutzend Wörter, und überaus bezeichnend ist es, daß wir in dem unübersetzbaren „stebbtch" einen Ausdruck für gleichzeitiges Spotten und Bedauern haben. Zürn Leben find vier Dinge nötig: Esten, Trinken, Schlafen und — Resignieren. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm",... er fällt so weit. . . o seht: der arme Apfel fällt klaftertief, wenn der Baum am Abgrund steht! — Bei -der Bildung von Mehrheiten treten die Dummheiten und Böswilligkeiten der in ihr zusammerigeschlossrnen Individuen nicht in der Addition in Erscheinung, sondern in der Potenz. * * * Chronischer Schnupfen ist auf Erden viel häufiger, als chronische Liebe. Alle bleibenden Philosophien sind nur verschieden geformte Eingeständnisse der Unlösbarkeit des DaseinsrätselS. Der Mensch soll ieines Glückes Schmied sein, — gewiß! — Aber er soll dabet nicht seine Mitmenschen als Amboß benutzen! ... DaS Leben bildet eine unendliche Fülle von Divistollen, die leider alle samt und sonders nicht aufgehen; es bleiben immer schmerzliche Reste übrig! Es ist traurig, daß die Fanatiker meistens nur den Frrtümern nachlaufen und so selten den Wahrheiten. Ich bin nicht All-Deutscher, ich bin nicht All-Pazisisl, ich bin nicht All-Ztonist — aber ich bin All-Skeptiker! „Ern eigentümlich angenehmes und befriedigendes Gefühl überkommt mich stets bei meiner Arbeit", erzählte mir ein Totengräber, „es sind ja immer bloß — hurra! — „die andern", die ein ge buddelt werden! „Alles ist eitel!" sprach Salomo, — ach ja, Lebenskunst ist meist nur Resignattonskunst. . . Die Kritik, die rch am meisten fürchte, ist — meine eigene! Ick wundere mich, daß bei der heutigen Kunstproduktion nicht einige kleine Könn:r größenwahnsinnig weroen. Selig, selig preise ich die Dummheiten Eures Herzens! Ach vergeht doch über diesen alle- Trübe, das Ihr den Dummheiten EureS Verstandes verdankt! ... Wo die Fähigkeit aufhört, bet allem widersahrenen Mißgeschick das eigen« Verschulden zu erkennen, beginnt die Versteinerung des Jchs. Oie Men in China. Professor Dr. R. Stübe-Leipzig berichtet in der „Allgemeinen Zeitung" in sehr imeressanter Weise über das Judentum in China. Wir entnehmen seinen Ausführungen folgendes: „Eine ganz merkwürdig« Erscheinung ist das Judentum in China. Wir können heute sagen, daß die Juden als Kaufleute nach China gekommen sind, daß sie sich dort sippenweise angesiedelt haben und ihre Religion wahrten, obwohl sie nach ihrer äußeren Erscheinung, ihrer Tracht, selbst in Sitten und Anschauungen oft ganz chinesisch ge- Norden sind. Wir können heute zwei Siedlungsgebiete de? Juden in China Nachweisen: in der Nähe von Pelina und in Kai-seng-su (Honan). Das entspricht dem Verlaus her Sanoelsstraßen, aus denm sie gekommen sein müssen. Manes brauchbare Material über dieses interessante Problem gibt das Buch von S. M. Perlmann: The history of tho Jew» in China (London 1913). Doch werden wir erst die

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