Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 1 (1920-1921)
- Issue
- 5 (31.12.1920)
- Date
- 1920-12-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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mm mmsBmg*, entwicklung religiöser Anschauung int Geiste der Zeit. Wie hoch man auch die Symbole schätzen mag, mehr als sie bedeutet doch der religiöse Gedanke, der durch sie in die Erscheinung treten soll. „Wer die Zeit nicht verstehen will, den straft die Zeit." Wir liberalen Juden geben den religiösen und sittlichen Gehalt der jüdischen Glaubenslehre nicht preis, aber wir drücken ihn zeitgemäß und in Formen aus, die der Gegenwart allgemein verständlich und bedeutsam sind. Die Erstarrung der lebendigen, das Gemüt bewegenden Glaubenslehre in „statarischen" Satzungen, in äußerlicher Religionsübung, in einer der Mehrheit kaum nach faßlichen Formensprache hat weite Kreise und nicht zum wenigsten das Heranwachsende Geschlecht dem Judentum entfremdet. Wenn diese sich von ihm nicht völlig lösten, so ist es das Verdienst liberaler Bestrebungen, denen gerade hier immer neue Aufgaben gestellt werden. Noch manches hätte ich an diesem „Kalenderabschnitt" meinen lieben Glaubens- und Gemeindegenossen zu sagen, aber es sollen und wollen auch andere noch zum Worte kommen. In wieviel Richtungen und Parteien wir Juden auch auseinandergehen, eimg sind wir alle in dem Wunsche, daß unserer Gesamtheit ein glückliches, Friede und Gerechtigkeit, Freude und Segen herausführendes Jahr beschieden sei. Zur Frage der jüdischen Schule. Von Rabbiner Dr. Vogel stein. Es wäre - gröbliche Verletzung meiner Pflicht als Gemeinderabbiner, wem: ich in einer für die Gemeinde überaus wichtigen Frage schweigen und nicht vielmehr sine ira et stucilo, aber mit aller durch die Bedeutung der Sache gebotenen Klarheit und Entschiedenheit meine Ueberzeugung aussprechen würde. Und wäre ich noch im Zweifel gewesen, so hätte die Tatsache, daß Herr Dr. Heinemann in der Versammlung am 20. d. Mts. «ms meiner Haltung in der Ritualkommission, in der ich rückhaltslos dafür eingetreten bin, daß die Ansprüche der konservativen Gemeindetnitglieder unbedingt befriedigt werden, die Verpflichtung zunt Eintreten für die jüdische Schule hergeleitet hat. Ich bedaure, ihm hierin nicht folgen zu können, hätte überhaupt gewünscht, daß Vorgänge in Kommissionssitzungen nicht an die Oeffentlichkeit gezogen werden. Ich habe allerdings keinen Anlaß, auch nur eines meiner Worte in der Ritualkommission zurückzunehmen, bekemre mich vielmehr gern auch öffentlich lvieder zu dem Grundsatz, daß cs Pflicht der religiösen Gemeinde ist, nach besten Kräften den Anforderungen aller religiösen Richtungen gerecht zu werden, wie ich bei meiner Einführung für die freie Betätigung jeder religiösen Ueberzeugung eingetreten bin, aber jedem Fanatismus Fehde angesagt habe, mag er von rechts oder von links kommen. Die vorstehenden Ausführungen schienen nur, so ungern ich die Oeffentlichkeit mit meiner Person behellige, unabweislich zu sein. Ebenso auch ein paar weitere Vorbemerkungen. Herr De. Heinemann hat erklärt, lediglich als jüdischer Schulmann sprechen und alles Politische ausschalten zu wollen. Es ist ihm trotz seiner überaus gehaltvollen Darlegungen, denen ich wie immer reiche Anregung tmd Belehrung verdanke, nicht gelungen und konnte nicht gelingen, weil die Errichtung einer jüdischen Schule nicht lediglich eine pädagogische oder schultechnische, sondern im eminentesten Sinne eine Frage der S ch u l p o l i t i k ist. Man hat uns im Namen des Liberalismus beschworen, Toleranz zu üben utrd den Konservativen ihr Recht zu lassen, beschworen, nicht den vergebliche:: Versuch zu machen, eine geistige Bewegung mit Gewaltmaßregeln zu unterdrücken. Man hat mit der Gefahr des konservativen Seperatismus gedroht und damit ein gefährliches Spiel getrieben. Man hat dabei die Mehrdeutigkeit der Bezeichnung liberal — die eben aus diesem Grunde für die religiöse Richtung nicht gerade sehr glücklich ist — außer acht gelassen und politischen und religiösen Liberalismus durcheinander geworfen. Allerdings erkennt echter religiöser Liberalismus das Recht anderer Anschauung rückhaltlos an. Aber ich muß ganz besonders Herrn Dr. Carlebach das Recht absprechen, im Namen des Liberalismus Forderungen zu erhebet:. Er steht dem Liberalismus nicht nur ablehnend, sondern mit vollkommener Verständnislosigkeit gegenüber. Das beweist am besten der Satz seines Referats: „Mag man auch liberal sein und meinen, das Judentum weiter gebildet zu haben — das Judentum, wie es die Geschichte gelehrt hat, ist das konservative." Der Satz steht auf gleicher Höhe wie die Auffassung, die auch an jenem Abend zun: Ausdruck kam, daß die Nichtbeachtung religiöser Formen ein Beweis für Liberalismus sei. Allerdings meinen manche liberal zu sein, weil sie Sabbath und Speisegesetze usw. nicht beobachten, und von manchen wird Liberalismus und Gleichgültigkeit gegen alles Religiöse gleichgesetzt. Das führt zu der Anschauung, daß der konservative der bessere, ja eigentlich der allein richtige, der liberale der schlechtere, ja genau genommen überhaupt kein rechter Jude sei. Dieser Auffassung und dieser Klassifizierung in bessere und schlechtere Juden muß unbedingt widersprochen werden. Unser Liberalismus ist ganz entschieden religiös und ruht auf der Ueberzeugung, daß die liberale Auffassung des Judentums geschichtlich berechtigt und begründet ist. Das mögen Konservative für irrig halten; aber man sollte nicht den Versuch machen, die Berechtigung unseres Standpunktes zu bestreiten und gleichzeitig von den Liberalen Anerkennung konservativer Forderungen auf Grund ihres angeblich unberechtigten Liberalismus zu verlangen.^ Es ist auch eine ganz abwegige Darstellung, als sollte der Geist mit Gewaltmaßregeln in Fesseln geschlagen oder irgend einer Richtung ihr Recht verkümmert werden. Wetrn einzelne Väter für ihre Kinder eine private jüdische Schule errichten wollen, so geht das niemand etwas an, und niemand würde den Versuch machen, dagegen aufzutreten, so wemg wie die Errichtung und der Besuch irgend eines Privatzirkels oder einer privaten Vorbereitungsanstalt die Oeffentlichkeit etwas angeht. Etwas anderes ist es aber, wenn die Beteiligung der öffentlich rechtlichen jüdischen Körperschaft, der Synagogengemeitrde und ihrer ° Beamten in Frage kommt, und wem: in der Oeffentlichkeit für die jüdische Schule Propaganda gemacht wird. Damit wird die bis dahin private Angelegenheit eine solche der jüdischen Oeffentlichkeit. Da ist es eine unbillige Zumutrmg, daß diejenigen, die eine solche Gründung für gefahrvoll Hallen, nicht ihre Stimme dagegen erheben sollet:. Wen das zur Separation treibt, der beweist damit nur, daß er keine abweichende Meinung duldet, und daß ihm seine Ansicht höher steht als der Friede und das gemeinsame Interesse des Judentums. Wahrer Friede besteht nicht in der Utrterdrückung einer Meinung. Auch die Liberalen müssen ebenso wie die Konservativen das Recht der Geltendmachung ihrer Ueberzeugung für sich in Anspruch nehmen. Es mag freilich ganz eindrrtcksvoll sein, wenn man die eigene Sache als von Intoleranz und Gewaltmaßregeln bedroht darstellt: aber den Tatsachen entspricht es nicht. Im Interesse einer ruhige:: Auseinandersetzung ist es sicherlich, daß solche unrichtige Darstellungen, die geeignet sind, die Leidenschaften aufzuwtchlen, nicht wiederholt werden. Ich selbst bin grundsätzlich Anhänger der nichtkonfessionellen Schule. Ich bin allerdings kein Prinzipienreiter — auch von diesem Wort ist it: der Versammlung reichlich unberechtigter iptb teilweise recht gefährlicher Gebrauch, Um nicht zu sagen Mißbrauch, gemacht worden. WaS man nämlich bei sich selbst Charakterfestigkeit und Ueberzeugungstreue nennt, nennt man bei den Andersdenkenden oft liebenswürdigerweise Prinzipienreiterei. Es können Verhältnisse eintreten, unter denen ein Abgehen von dieser grundsätzlichen Haltung notwendig wird. So bin ich auch grundsätzlich dafür, daß die Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung gemeinsam in der Volksschule den ersten Unterricht erhallen, daß die Vorschulen und sonstigen Privatschulen für Kinder aus wohlhabenden Familie« beseitigt werden. Aber ich verschließe keineswegs meine Augen vor den tatsächlichen Verhältnissen und erkenne an, daß dies ein Ideal ist, dessen Durchführung zur Zeit nicht möglich und vielleicht nicht einmal zweckmäßig ist. Aber einige der Argumente des Herrn Dr. Carlebach für die jüdisch Konfessionelle Schule verdienen unbedingte Abweisung.- Ich kann mich nicht für konfessionellen Unterricht im Rechnen begeistern. Mir ist jüdische Mathematik so unverständlich wie christliche oder buddhistische, es gibt keine besondere jüdische Methodik oder Didaktik des mathematischen Unterrichts. Ob Carlebachs Aufgabenbeispiel — Berechnung der Anzahl der Chanukalichte — für den Rechenunterricht oder für die religiöse Unterweisung so überaus wertvoll ist, möchte ich bezweifeln. Es ist auf die bestehenden blühenden jüdischen Schulen hingewiesen worden. Dabei ist aber außeracht gelassen worden, daß dieselben Maßnahmen unter ganz verschiedenen Voraussetzungen ganz verschieden angesehen werden müssen. Die meisten der bestehenden jüdischen Schulen sind in der Emanzipationszeit errichtet worden. Ziel und Absicht der Errichtung dieser Schulen war, die Juden aus dem Ghetto zu befreien, sie der modernen Kultur zuzuführe::. Das war damals auf anderem Wege kaum zu erreichen. Die damals begründeten jüdischen Schulen haben in dieser Hinsicht erfolgreich gewirkt. Sie heute zu schließen, weil dieses Ziel erreicht ist, wird memand in den Sinn kommen. Aber heute, wo unseren Kindern der Zutritt zu allen Schulen und der Zutritt zur Kultur der Zeit freisteht, neue jüdische Schttlen errichten, sie von der nichtjüdischen Bevölkerung von vornherein schon in der Schule abschließen, das heißt wieder in das abgeschlossene Judenviertel, in das Ghetto zurückkehren. Selbstverständlich sieht das moderne Ghetto anders aus als das vergangener Zeiten. Man will nicht die kulturelle Enge, und doch baut man ohne zwingendste Gründe die Mauern auf, die uns abschließen und notwendigerweise einengen müssen. Wie berechtigt dies. Bedenken ist, mußte das Wort des Herrn Dr. Carlebach zeigen, der die jüdische Schule verlangt, um unseren Kindern eine „geistige Heimat" zu geben, um nicht „zerrissene, zerknickte, sondern ganze Menschen" hergnzubilden. Von allen den jüdischen Männern und Frauen, die jetzt und früher im jüdischen Leben stehen und teilweise Großes leisten, ist nur ganz verschwindender Bruchteil durch eine jüdische Schule gegangen. Will man wirklich behaupten, daß die große Mehrzahl geistig heimatlos ist, daß sie nicht, wurzelfest im Judentum steht, daß es nicht ganze, sondern zerrissene und zerknickte Menschen sind? Und dabei sind die Voraussetzungen in der vergangenen Zeit weit ungünstigere gewesen als jetzt, dabei war der plötzliche Uebergang, der Bruch statt organischer Entwicklung für das Seelenleben und für das Verhältnis zum Judentum — das wissen wir alle noch aus unserer Jugend — weit bedrohlicher als jetzt, da nach einem Jahrhundert des Schwankens die deutschen Juden wiederutn eine feste und klare Stelltmg zum Judentum zu gewinnen beginnen. * Aber die Gründe, so sagt man, sind zwingend. Man führt den Antisemitismus an, unter dem unsere Kinder so schwer zu leiden haben. Gewiß, wir beklagen, daß Legenüen von Ludwig Davidsohn. 1. Des Königs Saitenspiel. Immer atr einem bestinnnten Frühlingstage, ei::- mal im Jahre, pflegten sich die Menschen, die einen großen Kummer hatten, im Parke, in der Nähe des Palastes zu verberge::, um des greisen Königs David Harfe klingen zu hören. - — An diesem Tage blieb der König stets traurig und snmend in seinen: verschlossetren Gemach und ließ niemanden zu sich. We:m aber nach Sonnenuntergang die Sterne in den wundersam-silbernen Nächten des heiligen Landes funkelten, — in Frühlmgsnächten, wie sie so zauberhaft mrr damals über detn blühenden Jordanlande blauten, dann saß der König einsam im Dachgarten des Schlosses, die hohe, schon ein wenig gebeugte Gestalt von blühenden Oleanderbüschen halbverdeckt. — Man wußte nicht, ob der Fürst grübelte und vor sich hin träumte, versunkener Zeiten gedenkend, oder betete . . . Schließlich jedoch, wenn die Stimmen der Nacht, das stärkere Rauschen des Flusses und das schwächere des Windes sich in den blütentragenden Feigen- und Granatbäumen zu einer leisen Harmonie vereinigten, hörte man von Harfensaiten eine unsagbar schöne, traurige Weise erklingen, eine Melodie, von der ein unerklärlicher Zauber ausging. Noch me hatte ein Mensch auf Erden je solch rätselhafte, zur Seele sprechende Töne gehört ... Dieses aber war des Liedes wunderbare Wirkung: aller Schmerz und Gram dieser Welt schmolz bei den geheimnisvollen Tonwellen zu einer sanften, seligen Schwermut; — wer ein großes Leid mit sich herumtrug, das ihn zu versteinen und zu verhärten drohte, tat gut, in dieser Lenznacht zu lauschen, denn dann konnte er wieder weinen und den Hauch Gottes spüren, der ob allen: Irdischen weht. Die Woget: seines wilden Wehs ströntten dann ruhiger und lind, wie die Wellet: des phönizischen Meeres, die in diesen warn:en, Hellen Nächten leise an den Strand brandeten, den stillen Atemzügen eines Schlafenden vergleichbar.- Ira, der Jairit, des Herrschers Vertrauter, erzählte in späteren Jahren, daß der König eine Harfe besessen habe, deren Saiten aus einem seltsam schimtnernden, unbekannte:: Metall gespotmen seien, die nur an einem Tage in: Jahre vot: selbst zu schwingen begannen utrd jene hinunlische Melodie ertönen ließe::. Als David alt und lebenssatt starb, ko:n:te n:a:r trotz eifrigen Suchens nirgends tnehr jenes wundervolle Jnstnunent entdecken, n:an fand nur des Königs bekanntes, oft gesehenes und betuchtes Saitenspiel, das ein berühmter Kü::stler aus Tyrus verfertigt hatte. — Allein der Tag, an den: die Trauernden bis zum Ende des großen Fürsten auf diese Weise getröstet wurden, — das war der Todestag Jonatha:^!- Nietnanden hatte der König in seinem Leben so geliebt, wie diesen Freund, diesen lauteren und treuen Jüngling! — Es war Davids trübste Zeit, als er, kaum dreißigjährig, in Ziklag einen Feldzug vorbereitete, ::nd die Ktn:de von der Niederlage der Israeliten am Gilboagebirge zu ihm drang. In fieberhaftem Arbeitseifer rüstete er damals, sammelte nette Trttppen, um den Philistern die Spitze zu bieten, — da kam ein Bote, bleich — mit zerrissenem Gewand — das Antlitz von Trauer verwüstet;- und als er den Feldherrn sah, schrie er auf tmd brach zusammen. — Da wußte David, daß König Saul und Jotrathan gefallen waren ... Er sprach kein Wort. — Sein Gesicht wurde gleichsam versteinert. — Ihm war, als sei ihm die Kehle zugeschnürt. — Und sein Auge blieb trocken. — Dam: legte er seine Rüstu::g ab, übergab in unheitnlicher Ruhe Dison, dem Feldhauptmann, Befehle, griff zum Stab ::nd wanderte in nordöstlicher Richtung. Die Pracht des Frühlings machte auf den Bekümmerten, rasch Dahinschreilenden keinen Eindruck. Achtlos ging er durch buchende Liliaceen und halberschlossene .Krokusglocken. — Fast mechanisch, mit gesenktem'" Haupt, eilte er vorwärts; oft mußte er durch wild dahinströmende Gebirgsbäche waten. In schwachem Mondlicht schimmerte Abends Hebron mit seinen weißleuchtenden, runden Häuserdächern aus dem Tal herauf. — Am zweiten Tage, um die Mittagszeit, sah er im Osten die Hügel von Jerusalem mit ihren ragenden Cypressen tmd Sykomoren im silberblauen Dunste verschwimmen. — — Am nächsten Tage regnete es etwas, allein der wundervolle Duft unzähliger Blüten lag wie Gottesodem in der Luft. — — Er hatte bisher noch nicht gerastet. — — In einer Herberge zu Silo aß er etwas. — Noch vor Einbruch der Dunkelheit richte er ein wenig, lehnte müde für kurze Zeit an dem Stamm einer mächtigen Palme und blickte auf das im Abetrdrot erglänzende Sichem herab; die Stadt lag in frtrchtbarstem Gefilde, von wasserdurchrauschten Gärten umgeben, im Osten von sanft aufsteigenden, jetzt hellgrünen Weinbergen eingefaßt; — ganz fern am Horizont blitzte in rötlich violettem Farbenspiel flimmernd der Jordan auf. Am Morgen lachte wieder ein wolkenloser Lenztag. — Im Norden ragte das Gilboagebirge empor. — Am Wege sah er den ersten Toten; — ein israelitischer Krieger, die verglasten Augen zum Himmel gerichtet, den Körper zusammengekrampst und die Arme wie anklagend emporgerichtet, in der Kehle einen Philisterpfeil. —