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Jüdische allgemeine Zeitung · 1934-11-28 · 91 (28.11.1934) · page 7

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
91 (28.11.1934)
Date
1934-11-28
Page
– (sequence 7)
Language
German
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künftig fortfällt. Mit diesen wichtige» Beschlüssen ist der grüßte Streitpunkt M unserer Gemeinde fortgeschafft — Die \ ü Sm 'T^"' Sfühjahr W33 betragt jetzt fast 30 »■„." Der Sozial-WhuGr unterstützt von '30 liach^liarahteilnehmen. 20. und die Wohlfalirtszentrale etwa 300 Seelen. — Der jüdische Sport hat in letzter Zeit einen großen AuM.i-.ms 2£„ iS'i^?1"'," ScI;!U und MakkaI,i <-•»"» sehafthehen Sportplatz geschaffen haben. - Rabbiner Drt Fuchs bat semc geschichtliche« Vorträge im Jugendring wieder " ■ - TEw'~,D'e GTerde hat einen Oneg-Schahbat für die TricW, 2UruS,C.h,U!e Gcl,en'lc'1 inl Gemeindehaus cil- S Ii V «Wauch Rabbiner und Lehrer teilnehme.,. Wrhnn? lg- " £nd 5.ine d<* Großen Ausschusses des Verbandes der jüdischen GemeinSen Sehleswig-1 lolstcins und der ^uS^V1^- D".Verb»n« 1-eu.e vor einer vLihcit von Aufgabengebieten religiöser, jüdisch-sozialer und kultureller Art. £i%tl Tr -A- E;hlllt™S und Gestaltung des Lebens und der Essenz der jüdischen Menschen in den nordwestdeutschen Klcin- Genieinden, wobei die Einnahmen schwere Sorgen bereiten n Mi elpunk, der Tagung stand das Referat von Dr. Georg Lub ,„ki" ..Wandlung der jüdischen Sozialarbeit 'nach dem pZ£ J ' °ldBr ,?,dncr dic T^-gsgaste von dem positiven Einsatz der verantivorthchen Stellen und von der Aktivität, überzeugte, mit der die Not im deutschen Judentum bekämpft wird. - Die neugegrundete „Jüdt sehe Ges e 1 isc h a f t f ü r Kun'st und Wissenschaft e. V. Hamburg" trat in diesen Tagen mit einem Aufruf an die Hamburger jüdische Gemeinde. Die Gesellschaft empfindet die Verpflichtung, den jüdischen Mensehen Kunst- und Kulturgut zu vermitteln, vor allem auch Werke und Werte judischer Kunst Für dic künstlerische Leitung hat sich — wie bereits kurz gemeldet — Intendant Leopold Saclise zur Verfugung gestellt, as Beirat für Musik' Robert Müller-Hartman.., Kurt Lowengard als Betrat für bildende Kunst. Dic Vortrarafol-c der nächsten Zeit bietet Kammermusikabende, Solisten- und Urchesterkonzerte, Vortragsabende und wissenschaftliche Vorträge u. a. Das jüdische Gern eins ch aft shelm bot letzte Woche emen über den Rahmen seiner sonstigen Veranstaltungen hinausragenden Klemkunstabend, an dem die Bedeutendsten der Hamburger jüdischen Künstler, mitwirkten: Julius Kobler, Kapellmeister Hermann Cerini, dic Tanzgruppe Erika Milee, Willy Hagen, der humorvolle Ansager, und viele andere »oben ihr Bestesein wohlgelungener Abend! ■ — Das Jüdische Kammerorchester' r cnitflcn nirv. veranstaltete sein zweites Konzert; als Solistin bot HcrtV^vahn reines und> edles Spiel. Uie Yuclragsfulgc 'brachte n. a. Mozart, Mach; Schuhen, da* Sirvichrr-Srherzn des Leiters des Kainiueron bester.-, des Dirigenten Edvanl .Muri/. Die Künstle stärksten Beifall. Kassel. liier »urde eine Ortsgruppe des Ituiides de u t seh - j ü d i seh e r Jugend ins* Leben gerufen: In der Gründungsvcrsummlung legte Arlur Fröhlich, Frankfurt a. M:, Zweck und Ziele des Bundes dar. Sie bestehen u. a. iu der Betonung des Jüdischen und der Kollektivarbeit, in 'der Anerkennung-Oer deutschen Heimat und in der Fest.-Ielhu.s. daß Palästina nur eine Teillösung der Judcnfrasc bedeute. '— In. Kähmen der Kulturhuudviirträge sprach der Draiiutlur" des Berliner Kulturbundes, Julius B a b, über „Biblisches in 'neuen Dichtungen". * Landsberg (Warthe). Der neue Babbiucr Dr. Fritz l» l « t k e wurde in feierlicher Weise in sei» Amt eingeführt. Er sprach dabei von der Gestalt des Knechtes Abrahams, Elicscr. dessen Gnttvci trauen und Hingabe an sei» Werk jedem veraiitworlniigsbereile» Juden iu großer Zeil, als Vorbild dienen sollte. — Bei einem Ccmcindenachniitlag umriß der neue Ilabbiuer das Feld seiner Tätigkeit und betonte, daß" er sich des -Alters eben») annehmen werde wie der Jugend. Synagogcnvorslchcr Fabrikbesitzer Arthur 11 e i m a n n erstattete Bericht über die Tätigkeit der Wirtschaftshilfe und lichtete, einen warmen Appell an'diu Ccim-indcmitglieder, der Wohlfahrlsorganisation weitere Zuschüsse iu größerem Maß zuzuführen. — lu den Räumen der Toleranz-Loge fand~ciu Rezilationsabend von Friede! Hall statt, der lebhuflcn Beifall fand. Plauen. Dic letzte Ccmcinderatssitzung befaßte sich mit der Steuerfestsetzung und der lliiushaltplanhcratuiig für 1935. _ Durch die Abwanderung fast der Hälfte der Gemeindemitglieder hat sich das Steueraufkommen gegen die Veranlagung vom November 1932 um 75o'o ermäßigt, so daß der Etat ai.I eine kaum tragbar erscheinende ■Weise verringert werden mußte. Als Steuersatz wurden 35"'(i Zuschlag zur Einkommensteuer festgesetzt. Weiterhin wurde beschlossen, die im Dezember er. fälligen G e m c i n d c r a 18 w a h 1 c n um ein Vierteljahr zu verschieben. Anstelle des zum Gemcindcverordnctcn gewählten Landgerichtsrats Dr. Löwcnthal, der sein Amt nicht übernehmen konnte, tritt Herr Reifen neu als ordentliches Mitglied in das Kollegium ein. » Allesmögliche wurde als. syphilitischer Kötallclier-Kxlriikt anerlxilcn, eine zuverlässige - Anal):«» war hier unmöglich. Daher bedeutete es eilten gewaltigen Fortschritt. al» Marie und Lcwidili zeigten, daß sich an Stelle' ih r' syphilitischen Fölalleber mich iwroiale menschliche oder tierische Organe, insbesondere Extrakte aus Uiiuh rherzcu. als ebenso brauchbar erwiesen. Zugleich aber u.it der Feststellung, daß -der syphilitische F5lnllel.cc - Extrakt (vermeintlicher Spirochäten - Extrakt) diirrli Extrakte aus gewöhnlichen lliildcrhcrzen crsclzt werden" kann, war die Grundlage, die theoretische Voraussetzung, die zur Entdeckung der Walt, geführt hatte, als falsch erwiesen. Ein Glücks/iifall hat .hier vielmehr mitgespielt und zu einer großen Entdeckung geführt: Dennoch wäre es ungerechtfertigt, die Entdeckung .Wassermanns MDS E)Q^ WOEF Q)ES ^EEBOS Erinnerungen an Augußv. Waffennann Von Dr. FRITZ LESSER Die Munchener Medizinische Wochenschrift beschäftigte sich kürzlich mit. einem Aufaatx des „Danziger Vorposten **, in dem in scharfer Weise freien Forseber' wie Ehrlich. Behling, CaJmette, Neißer und Wassermann Stellnns cenonimea war. Die anaeaehene Münchener Fachzeitschrift xitierfc in dem Artikel das Danslger.Arzteblatt, das sich entschieden gegen dic Äußerungen des „Danziger Vorposten" < wendet, indem es schreibt: „ . . . Es geht über' das. Maß dessen hinaus, was die Ärzteschaft stillschweigend hinnehmen, derft wenn ein großer deutscher Mediziner zum Juden gestempelt wird, am zusammen mit weltberühmten Forschern« die zwar jüdischen B 1-n t e s ■ aber aina Z i e r de der deutseben Wissenschaft waren, verächtlich " gemacht zn werden^ Wenn auch Deutachland sich augenblicklich, ixt einer Art Belagerungszustand durch das Weltjudentum befindet, ist es doch nicht angängig, die ungeheuren Verdienste Ehrlichs oder Wassermanns in Abrede zu stellen, ebensowenig wie zur Zeit des Weltkrieges die wissenschaftliche Größe Pasteure oder Listers oder Pawlowa geleugnet wurde. Damit erfreutman nur die Gegner in aller Welt, die darauf lauern, daß wir uns solche Blößen geben." Wir geben nachstehend Herrn Dr. Fritz Lesaer, einem . Freunde Wassermanns, das Wort zu einer objektiven Schilderung der. Persönlichkeit des weltberühmten Forschers. Der Bakteriologe August v. Wassermann stammte aus Bon.' berg, wo seinem \ oter als bayerischem Hofbankicr der erbliche Adelstitel verliehen wurde. Er konnte sich rühmen» ein Schüler Robert Kochs gewesen zu sein. Vom Institut für Infektionskrankheiten „Robert Koch" in Berlin wurde er als Direktor in das neu gegründete Kaiscr-Wilhclm-Institut für experimentelle Therapie in Dahlem berufen, wo er bis zu seinem Tode (1925) erfolgreich wirkte» Ein fqf sanierender'Redner Im persönlichen Verkehr verleugnete sich nicht die bayrische Gemütlichkeit. .Wer ihn persönlich kannte, fühlte sich zu ihm hingezogen. Immer liebenswürdig, für den einfachsten Arzt stets * hilfsbereiter Kollege, kehrte er niemals den Vorgesetzten oder den Herrn Geheimrat heraus. Wassermann war einer der fesselndsten Redner mit einer tiefen, sonoren Stimme, der seine Zuhörer faszinierte. Er besaß die Gabe, die schwierigsten Probleme so klar zu entwickeln, so faßlieh darzustellen, daß sie allgemein verständlich wurden," und wenn er in der Berliner Medizinischen Gesellschaft das Wort ergriff und am Rednerpult auf und ab gehend sich bald nach links, bald nach rechts zur . Versammlung wandte, so war ein solcher Abend ein Ereignis, ein Erlebnis, dessen sich jeder Teilnehmer heute noch . gern erinnern wird. Das Wort „Wassermann" gehört zu den populärsten auf medizinischem Gebiete, denn fast jedermann, wenigstens in der Großstadt, weiß und sollte wissen,'daß nicht selten erst durch die Untersuchung des Blutei nach dem Wasserraannschen Verfahren, durch die Wassermannsche Reaktion (WaR.), die Syphilis diagnostiziert werden kann und daß nur durch Blutuntersuchungen die Heilung<>, der Krankheit festzustellen ist. Waffermanns Entdeckung Die Blutserum-Untersuchung, die von Wassermann begründete Serodiagnostik .der Syphilis, baut sich, wie die meisten*Entdeckungen in der Medizin, auf vorhandene Grundsteine flu! und (ohne die im April 1905 erfolgte Entdeckung des Syphiliscrregers, der Spirochäte, durch Schaudinn w&re Wassermanns Entdeckung nicht möglich gewesen. Außerdem lieferten französische Forscher (Bordet und Gengou) wichtige Bausteine für Wassermanns Entdeckung. Auf] Schaudinn» und auf Wassermanns Entdeckung fußend, gelangte später Paul Ehrlich zur Erfindung des Salvarsans (1910). Als erste Veröffentlichung erschien im Mai 1906 ein kleiner Aufsatz von A. Wassermann, A. Ncißer und C Bruck: Eine serodiagnosdsche Reaktion bei Syphilis. Diese Reaktion bietet nun bezüglich ihrer Entstehung und historischen Entwicklung so viele bedeutungsvolle, interessante, man kann sagen einzigartige Momente, daß diese auch dem Laien nicht vorenthalten werden sollen. Eine bedeutfame Unterhaltung Nach einer Vorstellung im Metropol-Thcatcr trafen sich zufällig IS e {ß e r und Wassermann in einem Lokal und in der Unterhaltung äußerte Ncißer, es müßte doch eigentlich bei dem oft so chronischen Verlauf der Syphilis, wo sich noch nach] vielen. Jahren, ja Jahrzehnten Rückfälle einstellten, möglich sein, in der Zwischenzeit irgendwelche Stoffe im Blute der Patienten nachzuweisen. Diese Anregung Neißers fiel sofort auf fruchtbaren Boden. Noch an demselben Abend bekam Wassermann, wie er mir selbst erzählte, dic Idee, die Mcüiodc der Bogenannten Komplement-Ablenkung der französischen Forscher Bordet und Gengou, dic sich ihm schon bei Typhus, Genickstarre und Tuberkulose bewährt hatte, auch bei der Syplülis anzuwenden. Der praktischen Verwirklichung dieser Idee stellte sich aber als Schwierigkeit die fehlende Reinzüchtung des SyphiIis-Erregers entgegen. Und da kam Wassermann auf die von Erfolg gekrönte Idee, die fehlende Reinkultur durch Extrakte aus syphilitischen Organen zu ersetzen, insbesondere aus sypolitischen rölaRcbcrn, dic in ungeheuren Mengen, oft zu ganzen Knäueln angehäuft, Spirochäten beherbergen. Das Triumvirat Die Verteilung der Rollen unter dem Triumvirat Wassermann, Ncißer, Bruck bei der Entdeckung der WaR. stellt sich demnach so dar, daß Ncißer die Anregung, Wassermann die Idee für' dic Verwirklichung gegeben hat, während seinem Assistenten Bruck, jetzt Professor in Altona, die praktische Ausarbeitung der Idee zugefallen ist. Kein Zweifel, daß die Hauptarbeit Bruck zu leisten hatte, und daß er die ihm erteilte Aufgabe in vorbildlicher Weise gelöst hat: Vom Aussprechen eines Erfindungsgcdankcns bis zu seiner Verwirklichung liegt ein langer Weg. Bald nach dem Bekanntwerden der WaR. stürzten sich viele Forscher auf dic praktische Ausführung und wissenschaftliche Auswertung, denn eine Fülle von ungeklärten Problemen harrte ihrer Lösung und ist durch Wassermanns Entdeckung gelöst worden. Es. entstanden zahlreiche Wassermann-Laboratorien, denn zur Blutuntersuchung mußte man sich einen Tierstall einrichten, Meerschweinchen und Kaninchen halten; das zur Reaktion notwendige Hammelhlut suchte man sich vom Schlachthof zu beschaffen. Diese Schwierigkeiten wurden leicht überwunden, aber die Beschaffung von syphilitischen Fötallcbern war cin Kapitel für sich. Der Gedanke an die erste Zeit nach der Entdeckung der WaR. erweckt keine angenehmen Erinnerungen, denn die Beschaffung und das Arbeiten mit dem Fötallcbcr-Extrakt gestaltete sich äußerst schwierig. Die Nachfrage nach syphilitischen Fötallebern überstieg bei weitem das Angebot, bo daß ein schwunghafter Handel mit diesem Material einsetzte. < Dr. Lazar DOnnrr, Leiter der neuen Abteilung für Tuhcrkiilosc-Krankrim KrniikfuhmiA der Jüdischen Gemeinde 7.11 Merlin. |[||||!lll(llllllll|i|l[Hlllllllllllllll!lllllltlllltllllM nl.s reine /ufnllsentdcekiiiij; nnznujireelien: Nicht iwltcil erweist sich eine Theorie von groBcm' Krfiliduiipiwfrl, fuhrt xu bedeutsamen Feststellungen, und s|>aier stellt sich die Theorie nl» falsch heraus. Wo» nun eigentlich da» Wesen der Wall, darstellt, wie man sie theoretisch erklären soll, diese Frage ist Iii» auf den heutigen Tag nichtrestlos geklärt. In jedem Falle aller hat der Wechsel in den theoretischen Grundlagen die |iraktisrhe llranrhbarkeit der' Wall, in keiner Weise lierilhrl. ' Wahrend meisten» in der Medizin bei Lalwraloriumsversucheu die Theorie Olier der praktischen Erfüllung vorgeschritten i»tvbei der Wajl. ist e» umgekehrt. Paul Ehrlich fihreibt ... Als Wassermann betreffs seiner Serumrraktion sieh «n Paul - Ehrlich wandte und ihn um seine Meinung befragte, schrieb ihm der Frankfurter Meister xurück: „Lieber Aituaticual — So nannte Ehrlieh in seiner originellen Art ihn immer — Deine Reaktion ist viel zu kompliziert, als dali sie jemals Eingang in die Praxis finden wird." Es ist anders gekommen. Die Wall, hat wahrend ihres nunmehr 28jihrigen Bestehens manchen Sturm erlebt und viele Klippen uberwinden tnOssen, Von Anfang an war "man bestrebt, die kompUxierte Technik xu _ vereinfachen.^Die» Ist euch mit der Zelt gelungen. Die sagen. FloclcungsresVrlonen wurden erfunden, die eine bedeutende V © r - ein.faeb.ung der. B lu tun te r s u eh un g darstellen und heute allgemein als ErgKnzungsreaktlon neben der WaR. xur Ausführung kommen. Die Flockungareaktionen haben sogar die Wall, bereit» überflügelt, da sie ihr an Feinheit der Aesultate, fcn Empfindlichkeit aberlegen sJnd. Dabei darf nun aber aient *ar- Kewen, daO da» Prinzip bei den Floelrttngsreaktlaaen daj gleich* wre bei der WaR. ist: Immer bandelt ea sieb um.den gle/cben Prozeß, der sieh im Reagenzglas beim Mischen von Padenrenserum und Herxexfrakt abspielt, nur die Art, wio dieser Prozeß dem Au"e des Untersuchers sichtbar gemacht wird, ist bei der Walt und den Flockungsreaktionen verschieden. Alle Keakbonen fußen atif dem Wasscrmannschcn Grundgedanken, und deshalb muU Wassermann nicht Yiut als Entdecker »einer Ilcaktion, «"«J«n überhaupt als der geistige Vater der Serodiagnostik. der Syphilis bezeichnet werden. . — cfluddeu3cmUlieu Es verlobten sich: Dipl.-Volkswirt Ernst Horwitx mit Dr. rcr. pol. Küthe Jacohius (Berlin). — Dr. Erich llrilbnnm (Kassel) mit Frl. Elvira Cohn (Sondershausen). — Herr Ilirhurd Lcvi mit Frl. Alice llcndcr (Winnweiler, Pfalz). — Herr Alfred Frank mit Frl. Trade llammcrsrhlag (llildcshcim). — Dr. med. Hellmuth Kalcnschor (Merlin) mit Frl. Flora Springer (Düsseldorf). — Apotheker Frunz llirschherg mit Frl. Hildegard Freund (llerlin). — Herr Julius Weinstock (Mastheim I). Neustadl/Saale) mit Frl. Cilli Künstler (Aub/Mrünnau). — Herr Hon» Coldmonn (Drc»- dcn\'mit Frl. Huth Sommerfeld (Merlin). — Herr1 Gurt I«rocl mit Frl. Honna Jacoby (Merlin). — Herr Max Schneclierg mit Frl. Leni Apclhamn (Berlin). — Herr Kurf Ahraham (llerlin) mit Frl. Irrr.traud \Avy (Leipzig). Es vermählten sich : Herr Erich Salm (Krefeld/ Ilncrriiond) und Frau Ilse, geb. Paßmaim fKüln). — Dr. med. Kurt Abraham unil Frau Cora, geh. Meitli (Woiulslick). — Herr Siegfried Rothschild und Frau Margot, geh. Kunstmann (Muilnnil). — Dr. Gurt Elsbach und. Frau Hctc, geb. Oppcnhcimcr (Illn.-Dohlem). — Herr Manfred Fracnkel und Frau Hose, geh. Mecklenburg (Berlin). — Kantor Idy Borrutcill und Frau Karin, geh. Estcrsson (Stockholm). - Ein Sohn wurde geboren: Herrn llan» Pollack unil_ , Frau Erna, geb. Lcschziticr (Hindcnburg-05.). . 1 Eine Tochter w u n\ e geboren: Herrn Richard, Pintus und Frau Lisa, geb. Stern (Koln-Lindenthal). EsBtarbcn: Herr Ludwig Kupferberg (Berlin) im: 71. Lebensjahre. — Frau CilW Gutmatui (Berlin) im 78. Lebensjahre. — - Frau Martha Kondcr (Karlsruhe). —• Herr Michel Marx (Siegen i. Wefctf.). — Dr. Leo Klcmpcrer (Karlsbad) im 74. Lebensjahre1. — Herr Sicgmund Miodownik (Leobschütx) im 76. Lebensjahre. — Dr. Wilhelm Buttermilch (Berlin). — Frau Bettino Fcilchcnfeld (Berlin). — Herr Mox Haase (Berlin). — Herr Moritz Goldstein (Sandcrslelien). — Frau Lea Fabian (Berlin). — Herr Paul Valentin (Berlin). — Frtju Rosa Baruch (Berlin) im 80. Lebensjahre. — Herr Julius Heyum (Frankfurt a. M.). — Frau Betty Oppenheim (Frankfurt a. M.) im 86. l^bensjahre. Wir suchen Abo e n t e n w e r b e in Berlin und in der Provinz. Damen und Herren mit Beziehungen zu religiös-liberalen Kreisen finden lohnende Betätigung durch Übernahme unserer Zeitung. Zuschriften erbeten an Jüdische Allgemeine Zeitung, Verlagsleitung, Berlin W 15, Ulhandstr. 158

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