Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 90 (21.11.1934)
- Date
- 1934-11-21
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Weg ohne Ende? / Von KURT PINTHUS IlfCrwIz, der die (vor etwa 60 Joiircn abgcörhlosbenc; erste iüdibrhc Gesomtgcschichlc gcscliricl>eii bot, bezeichnet und kennzeichnet in seiner „Volkstümlichen Geschiente der Juden1' die Zeit von 1700 bis 1760 mit der Überschrift ,.Di'e Verwilderung". Graetz geht freilich auf Hie wirtschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit fast gar nicht ein, und so schildert er nicht, wie sieh damalsüber ganz Mitteleuropa eine Zahl von ^wohlhabenden jüdischen Familien ausbreitete, die geschickt verstanden, ihre sieh bildenden Vermögen zu 'wahren, zu mehren und durch I leiraten untereinander wie durch Verbindungen mit Kürstciihöfcn zu konsolidieren, — eine Art Geldaristokratie, die der jüdischen Religion 'treu blieb und doch innerhalb und außerhalb des Ghettos eine beachtliche allgemeine Kulturhöhc erreichte. Ferner aber war dem großen Historiker Graetz ein ganz anderer in der damub'gen jüdischen Entwicklung wirkender Faktor ficind und .auch noch ziemlich unbekannt: jene aus- Osteuropa kommende n-IigiOse Neubewegung und Neubelcbung, Chnssidismus genannt, die, am Gegensatz zu deu oft in Verstandesakrobatik ausartendch religiösen Lehr- und Lernübungen, einen gewaltigen Aufbruch des Gefühls, des mystischen Elements bedeutet, — eine üppige lMüte am immer fruchtbaren Stamm des Judentums, freilich auch eine wilde und gefährliche Mute. In dieser wirren Zeit, in der die Macht|>olitik und die Gewaltherrschaft der absoluten Fürsten, und Fürstchen schon von der keimenden geistigen Bewegung der Aufklärung unterwühlt wurden, hörten die Judenverfolgungen nicht auf. -Bald zagen Fürsten und Stadtverwaltungen die Juden in ihre Bezirke, um von der wirtschaftlichen Geschicklichkeit dieser Kaufleute zu profitieren, d. h. ■äc gegen Verleihung geringer Rechte gehörig zu schröpfen, bald veranstalteten dieselben Herrscher und $Lädl£, angetrieben von den ,alte.i BeselinIdigungen sowie von dein Drängen des notleidenden Kleinbürgertums, Judenaustreibungen in kleinem und auch sehr großem Umfange. Diese in der allgemeinen Geschichtsschreibung wie in der jüdischen Geschichtsbetrachtung bis vor kurzem noch am wenigsten geklärte Epoche gibt den Schauplatz und die Atmosphäre für «ünen großen Roman, der soeben unter dem Titel „Weg ohne Ende4' im Erich Ilciss Verlag erseheint und sieh im Untertitel - stolz „Ein jüdischer Roman" nennt. Der Verfasser Gereon Stern tist~kcin junger Mensch mehr; er ist bisher, in ganz anderem Beruf tätig, als Schriftsteller - nicht hervorgetreten; aber ihn packte plötzlich ein inbrünstiger Wille, grade diese schwer faßbare Zeit zu gestalten, sie zu formen aus einem leidenschaftlich bejahenden Judentum heraus. Und dies noch im Martyrium leidenschaftliche l»cjahcnde Judentum bricht nicht nur aus Öim selbst hervor, sondern ebenso aus der sonst meist ganz anders geschilderten Judcnheit jener Zeit von 1700 bis 1750, die den jüdischen Mensehen nicht zur Ruhe kommen ließ und ihn immer wieder auf den Weg schickte« den Weg ohne .Ende. Ein Theaterstück „Die endlose Straße*" erzielte vor kurzem große und erregende Wirkung; es stellt die Straße dar, auf der im Weltkrieg die Soldaten pausenlos immer und immer weitermarschieren müssen. Denselben Sinn wie die „endlose Straße" bergen die Wofte „Weg ohne Ende"; nur bedeutet dieser Weg die ruhelose Wanderung durch zwei Jahrtausende —_ den Weg der Juden in der. Diaspora, den Weg durch Erniedrigung und Beschuldigung. ,,durch Austreibung und Metzeleien, den Weg der Judcnbeit, der „gegeben ist, an keiner Stätte zu ruhn , die immer wieder fragen 'muß „Warum?" und immer wieder die Antwort aus der Tatsache erfahrt, daß diese Judcnheit immer und ewig erhalten bleibt. Dicken „Weg ohne Ende" aus politisch-wirtschaftlichen Gründen wie als von Gott bestimmte Aufgabe zu erklären, bemüht sich Gerson Stern mit ebenso viel politisch-wirtschaftlichem Wissen wie Kenntnis des jüdischen Schrifttums. . Nur aus der Glut de? Glaubens konnte dies Buch so geschrieben werden, daß es, trotz mancher unbeholfener Strecken, trotz manchen Kunstfehlers, trotz mancher Zerrissenheit, als wuchtiges einheitliches Werk wirkt; wie der Verfasser selber sagt: „Es ist ein Roman, wenn Du willst. Es ist Geschichte, wenn Du sie herausschälst. Es ist ein Aufruf, wenn Du Um erhörst." r ■ Das Buch ist ein Roman mit sehr vielen Personen, der sieb über Mitteleuropa spinnt, vom Main und der Weser bis nach Prag. Im Mittelpunkt des ersten Teils'steht der aufrechte Kaufmann Ii zig, der aufgefordert wird, sich als erster Jude in einem norddeutschen Städtchen anzusiedeln, und sein Brüder, der stille und gelehrte Vorsänger Abraham; im Mittelpunkt des zweiten Teils der Sohn dieses Itzig, Neffe und Schüler Abrahams, der wegen seiner edlen Stimme naeh Prag als Vorbetcr berufen wird, dort die Blüte des Ghettos, den Pogrom 1743, die Austreibung der 20 000 Präger Juden miterlebt,'und dabei als ein Helfer und Heiliger sein Leben lassen mnD>. Aber wichtiger als diese Geschichte ist die wirkliche Geschichte, aül deren Hintergrund Mcr Roman sich abspielt. Eigentlich durchbricht diese wirkliehe Geschichte immer wieder die Geschichte des Romans; denn sie ist abenteuerlicher und bunter als erdachtes Geschehen. Wir erleben die in jeder Beziehung festumrissene Welt des Ghettos, die „Gaß" in Frankfurt, die großartige Piager Judcnsiadi mit ihren schönen Synagogen und dem berühmten Friedhof, die jüdischen Ansicdlungcn in den kleinen Städten, aus denen sich kapitalkräftige Familien herausarbeiten, um von den Höfen herangezogen, genutzt und bisweilen >aus koketter Neugier „poussiert'" zu werden. So etwa wird erzählt, wie in Dessau, fast zur gleichen Zeit als Moses Mendelssohn hier geboten wurde, der Hof selber die Hochzeiten der führenden jüdischen Familicrausrichtete. In dos Geschehen hinein spielen viele dieser damals großwerdenden jüdischen Familien und Hoffaktoren aus ganz Deutschland und ihre Handelsverbindungen, spielen alle Zcitslröinungen, die allgemeinen wie die jüdischen, von,, der tüftelnden Gelehrsamkeit in der „Klaus" bis zu der entfesselten Glaubens- und Daseins, reude» die der Chassidismus brachte. Große Rabbiner werden sichtbar, ebenso wie die Gestalt des Baal Schern, und die Vergangenheit seit dem Mittelalter winkt und wirkt in das Ganze. Am wichtigsten aber, wichtiger als die Geschichte im doppelten Sinn, wird dem Erzähler der Aufruf,, aus überzeugtem Judentum zu überzeugtem Judentum. Weniger im Knüpfen romanhafter Fäden und Licbcsgeschichtcn oder in der Geschichtsklitterung offenbart sich die Begabung des Erzählers, sondern grade im erschütternden Fragen, Erleben, Antworten und Triumphieren dieser jüdischen Menschen, die von ihrem Gott gerüttelt und geschüttelt werden bis zum Untergang, und doch diesem Gott treu bleiben, weil er noch im Unglück ihr Glück, im Um getriebensein - ihr Halt, in Zeit und Ewigkeit ihr Ein und Alles ist. Gerade in den Teilen, in denen durch Geschehen und Gespräch Suchen und Sinn des Judentums sich darstellen, wächst der Roman bisweilen zu einer Größe, 'die' im erzählenden deutsch-jüdischen Schrifttum selten ist. Es läßt sich über diesen ersten großen jüdisch-historischen Roman, der nach dem April 1933 in Deutschland erschienen ist, vieles sagen, insbesondere über die seltsame Mischung jüdischer Strömungen, die in ihm fühlbar und wirksam werden. Ea sei nicht gesagt, — denn es ist wichtiger, daß man dies Buch liest, als daß man darüber spricht. AnekdotehumMichaelBernay SD pZtiZ konnlc. Und das war die höchste Auszeichnung, die ein „nichtaußer dem Ludwigsorden mit in3 Grab nehmen Von HERBERT LEOPOLD Der berühmte Literarhistoriker Michael Bernay, dessen in dem nachstehenden Artikel gedacht wird, war am 17. November. 1831 als Sohn des Obirrrabbiners Isaak Bernay in Hamburg geboren. Er stand in regem Verkehr mit König Ludwig II. und zählte zu den ersten, die Richard :. . Wagners üedeutung erkannten und ihn propagierten. Er genoß eine streng-rcligiüsc Erziehung, verließ jedoch — im r. Gegensatz zu seinem älteren Bruder Jakoh — später seinen angestammten Glauben — ein Schritt, der die völlige Trennung von seiner Familie zur Folge hatte. ' Wer von den beiden Brüdern Bernay, Jakob, der Altere und Adept der klassischen Philologie, oder Michael, der Literarhistoriker, den größeren wissenschaftlichen Ijorbeer an seinen Namen geheftet hat, das mögen die Leute vom Bau entscheiden. Aber eins ist sicher. Michael Bernay war das „originellste Viech", das die Jünger der Alma Maler zu München gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts zu Gesicht bekommen hoben. Michael Bernay hat ein halbes Dutzend Bücher über Goethe geschrieben. Ober den jungen Goethe. Ober den alten Goethe. Uber Goethe und Wolf. Goetlic und Gottsched. Und einige andere mehr. Obwohl immerhin zwei Jahre noch dem Tode seines Helden geboren — nämlich am 17.-November 1834 — muß Bernay mit den Lcbcnsgcwohnheilen des alten Gchcimrau außerordentlich gut vertraut gewesen sein. Jedenfalls ging er den Dichter bei allen Gelegenheiten um „Rats" an. (Er liebte das salbungsvolle Genetiv-s.) Was hätte in diesem Falle Geheimrat Goethe getan? war eine seiner stehenden Fragen, bei denen er nie um.die Entscheidung verlegen war. Bei seiner subtilen Kenntnis von des Dichters Auffassungen muß man sogar annehmen, daß er meistens das Richtige, getroffen hat. Einmal hänselte ihn einer seiner christlichen Kollegen aus guter jüdischer Familie. Sag mal, Professorchen, ich möchte etwas für die Kunst tun und mir ein Bild kaufen, natürlich nur etwas lUassisrhcs. Was denkst du, hätte Goethe mir in diesem Falle geraten? ,£r hätte gesagt, mein lieber M., kaufe dir einen — Goya." m f'^8 ''cmc die überraschenden Apercus und ist darin ganz Wochfolire des Cothacr Gymnasiallehrers Johann August Gallctü, den er freilich niemals gekannt hat. Das sah so aus: „Schiller hätte den ,Faust' niemals schreiben konneu; denn er starb, als er den ,Wilhclm Teil' beendet hatte." Nett auch die kleine profcssoralc Unbchotfcnhcit, die zum gellugcltcn Wort wurde: „Der zweite Teil des .Faust' ist ohne den ersten gar nicht auszudenken." Er meinte wohl „denkbar". *rei nach Leasing: „Goethe wäre auch ein großer Dichter geworden, wenn er ohne Kopf geboren wäre." In späteren Sammlungen von berühmten Kathederblüten wird oft <bc folgende überraschende Weisheit Gallctti zugeschrieben, obwohl auch sie von Bernay stammt: „Heinrich der Dritte, Sie hhariehteneUeß"CrrCn' ** Heinr!ch' dcr aIlc «ine. Nachfolger Ein ohrenbetäubendes Scharren belohnte den verdutzten Bernay für den mnemotechnischen Kniff. . VAb.er W°lle? S!c' meinc Herren, "keiner von ihnen hat jemals den lnron auf seinem Haupte geschn." Neues Gepruste und Gescharre. „Verzeihung, ich meine: auf die Krone gelangt" - - Pallenberg muß wohl zu seinen Schülern gehört 'haben Auslassung über Goethes juristische Fähigkeiten: _Er war eben tan Rechts- und Schlechtsanwalt. Die MUnchener hatten wohl recht, wenn sie ihn ein .Urviech" 20000 Mark für ein Porträt Die Auktion der Sammlung Ottmar Strauss — Wohnkultur erfordert Antiquitäten Bericht für die „JüdischeAll g-e meine'1 Frankfurt am Main, im November. Die großen Tage des deutschen Kunstmarktes schienen in der vergangenen Woche wiedergekehrt zu sein, diesmal nicht in Berlin, der Kunsthandelsstadt der letzten Jahre, auch nicht in München, an dessen künstlerischer Wiege der früheste Ruhm haftet, sondern in Frankfurt am Main. Dort verauktionierte das Haus Hugo Heining einen Kunsthcsitz von ganz besonderem Format, die vielseitigen Sammlungen von Kommcrzienrat Ottmar Strauß aus Köln." Wie gesagt: es waren große Tage; es war ein Ereignis, das zu denken gab. Merkwürdig mag dies klingen, aber es war so. Nicht nur die Tatsache, daß aus aller Herren Länder Muscumsdircktoren und Sammler, Kenner und Schaulustige sich im Palais 0|)penhciraer eingefunden hatten, ist erstaunlich, sondern vor allen Dingen die Frage: was wurde gekauft und zu welchem Zwecke wurde gekauft? Es ist noch nicht lange her, da entstanden in deutschen Privathäusern jene Bildergalerien, kleine Gegenstücke zu den großen Vorbildern in den bekannten Museen. Kam man in eine dieser kleinen Bildersammlungen, dann bewunderte man an den Wänden der oftmals besonders dafür geschaffenen langen Räume die schönsten Werke der Malerei. Manchesmal stand eine Plastik in einer „lrcicnu Ecke, eine schöne Madonna, eine Engclsfigur usw. Wo sind sie hin, diese Bildergalerien der vergangenen Zeit? Wir wissen es und wissen es auch wieder nicht. Wir konnten uns nur jetzt davon überzeugen, daß anders gesammelt wird, ganz anders. Heute kauft der Privatmann ein ihn interessierendes Kunstwerk und stellt es mitten hinein in seinen Wohnraum, stellt einen so schönen Hamburger Barockschrank wie den der Sammlung Ottmar Strauß' vielleicht als Geschirrschrank in das Eßzimmer. Es liegt dem neuen Besitzer, dieses schönen Möbels daran, ein qualitätvolles Stück zu besitzen, und deshalb legte er in Frankfurt willig 1500 Mark auf den Tisch. Wohnkultur erfordert, daß die Antiquitäten mithiheinbezogen werden in die" Ausstattung unserer Räume, und die Versteigerung Strauß er-, brachte den Beweis dafür. Dos Ausland trat zwar als Käufer auf für viele interessante Gegenstände, die der Katalog aufzählte, aber im gleichen Maße kauften deutsche Kunsthändler und Kommissionäre für heimische Sammler. Die Museen kauften verhältnismäßig wenig, obwohl der Name Strauß eine Garantie dafür . bot, daß allerbeste „Provenienzen** vorhandcu waren. Denn der Besitzer des Hauses Bayenthalgürtel 2 in Köln war ein feinsinniger und kenntnisreicher Sammler, der mit dem rechten Fingerspitzengefühl' aus guten Kollektionen kaufte. Namen wie Goldacnmidt-Rothschild, Seligmann, Salz und Adelmann sagten den Besuchern der Frankfurter Versteigerung genug. Man wunderte sich nicht über die 20000 Mark, die das Bildnis des Earl of Westmorland von Thomas Lawrence erzielte; man zahlte willig- 13 000 Mark für Abraham de Bruyns Selbstporträt, das man in den Pariser Handel scheiden sah, man überbot sich beim Erwerb der vier Rokokoporträts, in denen der ganze Zauber des galanten Jahrhunderts ruht, man kaufte Porzellane in Überaus hochstehenden Qualitäten, nicht zuletzt für an die 10 000 Mark einen Meißener Vaeensatz mit .der Marke Augusts des Starken, die Strauß 1931 hei Paul Graupe in der berühmten Rotlischild-Goldschmidt-Auktion erworben hatte. Natürlich wurde manches Stück nicht verkauft, jedenfalls nicht, in der Auktion. Aber manches Telegramm wurde noch in letzter Stunde abgegeben, .schon von wegen der Preise, die bei der großen Kauflust und dem Mangel an Kunstwerken auf dem deutschen Markt in den meisten Fällen die Taxen weit übersehritten. Es war ein Erfolg, nicht nur für das Haus Helbin'g, sondern für den gesamten. Kunstmarkt, nicht zuletzt eine Fülle der Überraschungen für die Jünger der Kunst, die neue Mensehen kennenlernten, die alte Werte in eine neue Umgebung bringen Dr. O. B. Die Woche der Frau / Von. BENJAMIN Die ganze Woche bin ich stark beschäftigt, * ' Von früh bismittags schufte ich im Haus, Doch wenn ich mich auf meiner Couch 'gekräftigt, . Dann geh ich aus. Mein Mann hat jeden Tag 'ne andre Sitzung, Ich kenn ihn nur noch dienstlich, nie privat, Bald hält er da, bald dort, zur Unterstützung, Ein Referat. So spiel ich Sonntags Bridge mit alten Tanten. Das bin ich schon seit Jahren so gewöhnt, Man schweigt sich aus in allen Varianten, Und niemand klöhnt. Montags bin ich bei Mittwoch (dem Profcsser), Am Dienstag wechsl' ich im Kulturhund ab, Am Mittwoch abend hab ich Elocsser, Manchmal auch Bah. An Donnerstagen werde ich im Lehrhaus In jüdische Geschichte eingeführt, Man'kommt nicht ohne Jüdisch im Verkehr aus, . Wie jeder spürt. Am Freitag widme ich mich der Familie, - Darauf besteht, mit vollem Recht, mein Mann, Dann Tücken Elly, Kütc und Cäcilie Samt Männern an. Der Samstag-Abend dient verschiednem Zwecke, Dicweil ich da kein Fest- Programm gewohnt.. Manchmal gehn wir ins Kino um die Ecke — Wenn sichs lohnt. %at>tf>tätton Konditorei und Gare Dippe Mommienrtraße 38 — J B BloIMreu 0739 VorzQgl. Kuchenauswabl. Versand nach all. Stadtteilen. Zahlr. Zeitungen vorn. ConditoreMatt Franz Wealsch (früher M. 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